Firmenprofil

  • Branche:
  • Automobilindustrie
  • Standorte national:
  • Köln (Sitz des Vorstands), Augsburg, Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Dresden, Göttingen, Hamburg, Jena, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Oldenburg, Stade, Stuttgart, Trauen, Weilheim
    • Standorte international:
    • 300 Standorte in 55 Ländern
      • Link Standorte weltweit:
      • www.continental-corporation.com/continental_global
      • Anzahl Mitarbeiter:
      • über 212.000 weltweit
      • Umsatz:
      • rund 39,2 Mrd. € im Jahr 2015
      • Bedarf an Auszubildende:
      • ja
      • Ausbildungs- und praxisintegrierende duale Studiengänge:
        • Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik/Fachlagerist (m/w)
        • Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel (m/w)
        • Ausbildung zum Elektroniker (m/w)
        • Ausbildung zum Automotive Softwareentwickler (m/w)
        • Ausbildung zum Industriekaufmann (m/w)
        • Ausbildung zum Industriemechaniker (m/w)
        • Ausbildung zum Fachinformatiker/Elektroniker für Informations- und Systemtechnik (m/w)
        • Ausbildung zum Oberflächenbeschichter (m/w)
        • Ausbildung zum Industrieelektriker (m/w)
        • Ausbildung zum Werkzeugmechaniker (m/w)
        • Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w)
        • Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement (m/w)
        • Ausbildung zum Mechatroniker (m/w)
        • Ausbildung zum Mikrotechnologe (m/w)
        • Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (m/w)
        • Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer (m/w)
        • Ausbildung zum Technischen Produktdesigner (m/w)
        • Ausbildung zum Verfahrensmechaniker (m/w)
        • Ausbildung zum Werkstoffprüfer (m/w)
        • Duales Studium Betriebswirtschaft (je nach Standort/Studiengang kann in die Praxisphasen eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss integriert sein)
        • Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen (je nach Standort/Studiengang kann in die Praxisphasen eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss integriert sein)
        • Duales Studium Elektrotechnik / Informationstechnik (je nach Studiengang kann in die Praxisphasen eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss integriert sein)
        • Duales Studium Maschinenbau (je nach Studiengang kann in die Praxisphasen eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss integriert sein)
        • Duales Studium Mechatronik (je nach Studiengang kann in die Praxisphasen eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss integriert sein)
        • Duales Studium Verfahrenstechnik / Chemieingenieurwesen (je nach Studiengang kann in die Praxisphasen eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss integriert sein)
        • Duales Studium Wirtschaftsinformatik (die Standorte arbeiten mit unterschiedlichen kooperierenden Fachhochschulen zusammen)
        • Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen(je nach Standort/Studiengang kann in die Praxisphasen eine Berufsausbildung mit IHK-Abschluss integriert sein)
      • Bedarf an Absolventen:
      • mehrere 1.000
      • Gesuchte Fachrichtungen:
        • Chemie
        • Elektrotechnik
        • Fahrzeugtechnik
        • Physik
        • Informatik
        • Mechatronik
        • Feinwerktechnik
        • Maschinenbau
        • Naturwissenschaften
        • Softwareentwicklung
        • Wirtschaftsingenieurwesen
        • Wirtschaftswissenschaften
        • Ingenieurwissenschaften
      • Einstiegsmöglichkeiten:
        • duales Studium
        • Traineeprogramme
        • Direkteinstieg
        • Ausbildung
      • Praktika:
      • ja
      • Abschlussarbeiten:
      • ja
      • Homepage:
      • www.continental-corporation.com
      • Link zum Karrierebereich:
      • www.continental-karriere.de
      • Bewerbungsverfahren:
      • Online-Bewerbung – Telefoninterview – persönliches Gespräch – ggf. Assessment-Center
      • Recruiting-Events:
      • Aktuelle Recruitingveranstaltungen finden Sie auf
        www.continental-corporation.com/events
      • Awards:
      • Continental trendence Graduate Barometer TOP 100 Arbeitger Deutschland 2016 AwardContinental universum Most Attractive Employers Germany Award 2016Continental trendence Schülerbarometer TOP 100 Arbeitgeber Deutschland 2016/17 AwardContinental trendence Young Professional "Deutschlands attraktivste Arbeitgeber" 2016/17 AwardContinental ist auch in punkto Recruiting-Qualität ganz vorne dabei. Das belegt die Studie „Career‘s Best Recruiters“, bei der der Automobilzulieferer den ersten Platz in der Kategorie Automotive erzielte.Continental potentialpark Online Talent Communication TOP 30 Germany 2016 AwardContinental erhält als attraktiver Arbeitgeber das "Open Company" Siegel der Bewertungsplattform Kununu.

      Kontakt

      Adresse

      Continental AG
      Vahrenwalder Strasse 9
      30165 Hannover

      Ansprechpartner

      Recruiting-Center
      Personal

      Google Maps

      Wir über uns

      Let your ideas shape the future.

      Foto: Let your ideas shape the future / Continental AG

      Continental entwickelt intelligente Technologien für die Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Als zuverlässiger Partner bietet der internationale Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner nachhaltige, sichere, komfortable, individuelle und erschwingliche Lösungen. Der Konzern erzielte 2015 mit seinen fünf Divisionen Chassis & Safety, Interior, Powertrain, Reifen und ContiTech einen Umsatz von 39,2 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 212.000 Mitarbeiter in 55 Ländern.

      Stellenangebote

      Let your ideas shape the future!


      Wir haben eine Vielzahl an spannenden Positionen in nahezu allen kaufmännischen und technischen Berufsfeldern. Als international agierender Technologiekonzern bieten sich aber besonders Ingenieuren hervorragende Möglichkeiten. Ob Forschung & Entwicklung, Qualitätssicherung, Produktion oder Logistik: Bei uns haben Sie die Möglichkeit, Ihre Ideen in einem internationalen Umfeld zu verwirklichen.

      Aktuelle Stellenangebote finden Sie unter dem Weblink:
      www.continental-jobs.com

      Alle offenen Stellen für Ausbildung und Duales Studium bei Continental finden Sie unter folgendem Weblink:
      ​http://ausbildung.continental-jobs.de

      Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf "Karriere-Lounge.DE".

      Let your ideas shape the future. Aktuelle Continental Stellenangebote finden Sie unter www.continental-karriere.de

      Aktuelle Stellenangebote

      ADAS Test Ingenieur (m/w) Testspezifikationen

      Advanced Purchaser (m/w)

      Aushilfe (m/w) in der Werkstoffprüfung

      Bezirksleiter (m/w) Bus- und LKW Reifen Großraum Rhein-Main

      Business Controller (m/w) - Product Cost Improvement

      Category Purchaser (m/w) Sensoren

      Chemielaborant/ Techniker (m/w) Syntheselabor in Teilzeit 50%

      Cloud Engineer (m/w)

      Customer Logistics and Performance Manager (m/w)

      Customer Service Engineer (m/w) für den Kunden Daimler Standort Bremen

      E/E-System-Architekt (m/w) für automatisiertes Fahren & Security

      EMV-Testingenieur (m/w) / Elektrotechnik

      Entwicklungsingenieur (m/w) Automatisiertes Parken: Odometrie

      Entwicklungsingenieur (m/w) Mechanik Plattform / Elektrifizierung

      Fleet KAM Regional (m/w) südliches Ruhrgebiet, Rheinland Pfalz

      Funktionsentwickler (m/w) Antriebsstrang Betriebsstrategie/Stop Start

      HR Direkt Payroll Support (m/w)

      HR IT Consultant Feedback Surveys (m/w) befristet bis Ende 2019

      Industrial Engineer/Automatisierungsingenieur (m/w)

      Ingenieur (m/w) Funktionsentwicklung Automatisiertes Parken

      Ingenieurin (m/w) Funktionsentwicklung Automatisiertes Parken

      Kfz-Mechatroniker (m/w) in Gießen bei der Vergölst GmbH

      Kfz-Meister (m/w) in Gießen bei der Vergölst GmbH

      Konstrukteur (m/w) für Bremsysteme

      Lean Manager / ASPICE Projektleiter (m/w)

      Manager (m/w) Interne Kommunikation

      Manufacturing Planner (m/w) International

      Masterarbeit - Produktentwicklung FEM-Simulation u. Validierung

      MES Applikations-Entwickler (m/w)

      Mitarbeiter (m/w) Fertigungssteuerung

      Mitarbeiter (m/w) im Qualitätsmanagement - befristet für 2 Jahre

      Mitarbeiter (m/w) Lager im Testcenter Regensburg

      Mitarbeiterin (m/w) im Industrial Engineering

      Mitarbeiterin (m/w) im Qualitätsmanagement - befristet für 2 Jahre

      Pannenservice-Mobil-Fahrer (m/w) in Gießen bei der Vergölst GmbH

      Patent Counsel (m/w) im Bereich "Intellectual Property"

      Praktikum - Advanced Driver Assistance Systems, MATLAB/SQL

      Praktikum - Competence Center Systems & Functions/C/Matlab/Phyton

      Praktikum - Ersatzteilmanagement

      Praktikum - Gesundheitsmanagement (ADAS)

      Praktikum - Hardwaredesign Interior, CAD

      Praktikum - HR /Global Talent Sourcing

      Praktikum - HR Employer Branding/Hochschulmarketing

      Praktikum - Human Relations

      Praktikum - Human Relations (ADAS)

      Praktikum - Human Relations (ADAS)

      Praktikum - Industrial Engineering / Elektrotechnik

      Praktikum - Industrial Engineering / Lean Management

      Praktikum - Kommunikation im Bereich Powertrain

      Praktikum - Konstruktion Interior, CATIA V5

      Praktikum - Logistik / Supply Chain Management Automotive

      Praktikum - Logistik/ Versand- und Export-Abteilung

      Praktikum - Logistikplanung

      Praktikum - lokale Personalabteilung

      Praktikum - Mechanical Design, CATIA V5

      Praktikum - OpenGL/GLSL-Startup-Anwendung im Automotive-Bereich

      Praktikum - PC basierte Softwareentwicklung für Testtools

      Praktikum - Personal / HR mit internationaler Ausrichtung

      Praktikum - Process Engineering

      Praktikum - Produktion Head-up-Displays

      Praktikum - Program Management/Strategy

      Praktikum - Project Management Office

      Praktikum - Projektmanagement / Vertrieb Chassis & Safety

      Praktikum - Qualitätsmanagement

      Praktikum - Qualitätsplanung Prototypenbau/Serienproduktion

      Praktikum - Requirements Management Datenaustausch

      Praktikum - Software-Entwicklung Motormanagement (Engine Systems)

      Praktikum - Technologie / Komponentenindustrialisierung

      Praktikum - Trainingsunterstützung für Know-how-Transfer

      Product Sales Manager (m/w) BU S&A

      Projektingineur (m/w) Extrusion

      R&D Controller (m/w)

      Rechtsreferendar (m/w)

      Sachbearbeiter (m/w) zur Bewertung von Kundenstandards im Umweltschutz

      Sachbearbeiter Qualität Elektronikdaten (m/w) befr. bis 30.04.19

      Softwareentwickler (m/w) für ADCU Testsysteme und Restbus

      Supply Chain Manager (m/f)

      Supply Chain Planner (m/w)

      System Administrator (CAT-Tools)/Localization Engineer (m/w) - 20 h/Wo

      Teamleitung (m/w) Manufacturing Control

      Technischer Projektleiter (m/w) Hybrid- und Elektrofahrzeuge

      Technischer Projektleiter (m/w) Intelligentes Antennen Modul

      Werkstudent (m/w) "Engineering Tires" Energieeffizienz

      Werkstudent (m/w) - Category Facility Management

      Werkstudent (m/w) - Facility Service und Gebäudetechnik

      Werkstudent (m/w) - Fertigungsplanung

      Werkstudent (m/w) - Qualität

      Werkstudent (m/w) - Qualitätsmanagement

      Werkstudent (m/w) - Software Development, MATLAB/Simulink/C

      Werkstudent (m/w) - Software Entwicklung & Test, C/LabVIEW

      Werkstudent (m/w) Controlling / Anlageninventur / Anlagenbuchhaltung

      Karriere-Blog

      Erfahrungsberichte

      People@Continental


      Ob Azubi oder Professional, Trainee oder Student: Unser Blog people@continental bietet Einblicke in den Arbeitsalltag bei einem der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Offenheit und Authentizität sind uns sehr wichtig. Unser Blog hilft uns dabei, beides mit Leben zu füllen. Denn: Leser haben hier die Chance, einen ungefilterten Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der Blog bietet spannende Geschichten über das Leben und Arbeiten bei Continental. Es werden jede Woche Beiträge auf Deutsch und Englisch veröffentlicht - und zwar aus vielen der 55 Ländern, in denen Continental an der individuellen Mobilität der Zukunft arbeitet. Besuchen Sie uns unter folgendem Weblink: www.continental-people.com

      Unternehmensnews

      Aktuelles

      Stephan Weil besuchte am 25. Mai Continental auf dem Testgelände in Asahi bei Tokyo Technologieunternehmen arbeitet auf drei Kontinenten an der Mobilität der Zukunft Enger Austausch zwischen internationalen Ingenieuren für automatisiertes Fahren Tokyo, Japan, 26. Mai 2017. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte gestern im Rahmen seiner Japan-Reise Continental auf dem Testgelände in Asahi, knapp zwei Autostunden östlich von Tokyo. Auf einem rund drei Kilometer langen Rundkurs testet Continental dort unter anderem neue Brems- und Fahrerassistenzsysteme. Bilddownload Er erwarte, dass automatisiertes Fahren Unfälle zu vermeiden und Staus zu reduzieren helfe. Deshalb habe man in Niedersachsen ein eigenes Testfeld eingerichtet. Es brauche dazu aber auch weltweit Testmöglichkeiten. Daher sei es gut, dass Ingenieure international zusammenarbeiteten, sagte Weil bei seinem Besuch des Continental-Testgeländes in Japan. „Von der hochautomatisierten Autobahnfahrt, über automatisierte Spurwechsel bis hin zum vollautomatisierten Einparken – all dies entwickeln und testen wir auf den japanischen Testgeländen bei Tokyo und seit 2016 auch in Mombetsu im Norden von Japan. Japan will als eines der ersten Länder hochautomatisiertes Fahren auf die Straße bringen, dabei kann Continental unterstützen“, erklärte Berthold Wolfram, Leiter von Continental in Japan anlässlich des Besuchs des Ministerpräsidenten Bilddownload Ministerpräsident Stephan Weil begleitete im Rahmen seines Besuchs eine Testfahrt mit dem speziell an die japanischen Verkehrsanforderungen angepassten Prototypen für das hochautomatisierte Fahren. Bei solchen Autos kann der Fahrer das Lenkrad zum Beispiel bei einer Autobahnfahrt aus der Hand geben und die Füße von den Pedalen nehmen. Ein Hochleistungsrechner übernimmt dann mit Hilfe einer Reihe von Kameras, Radar- und Lasersensoren in der Zwischenzeit die Fahraufgabe. Erst nach Aufforderung der Fahrzeugelektronik muss dann der Fahrer die Kontrolle wieder selbst übernehmen. Stephan Weil konnte sich während der Testfahrt mit Berthold Wolfram über die international laufende Entwicklung zum automatisierten Fahren unterhalten. Damit das automatisierte Fahren in Zukunft auch in immer mehr Fahrsituationen und Fahrzeugen möglich ist, arbeiten bei Continental über 1.300 Entwickler in Europa, USA, China und Japan am automatisierten Fahren. Der enge Austausch über Landesgrenzen hinweg und Tests in allen Regionen sind wichtig, damit Fahrzeughersteller die Technik angepasst an die lokalen Besonderheiten Schritt für Schritt in die Serienproduktion bringen können. Continental in Japan Continental begann seine Geschäftstätigkeit in Japan bereits im Jahr 1982. Inzwischen arbeiten in Japan rund 1.400 Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und in der Produktion des Technologieunternehmens an insgesamt 13 Standorten. So werden zum Beispiel in Hamakita elektronische Bremssysteme produziert. Die japanische Zentrale von Continental befindet sich in Yokohama. Continental entwickelt und produziert für japanische Hersteller Produkte und Systeme aus allen Unternehmensbereichen: Brems- und Fahrerassistenzsysteme, Reifen, Produkte aus dem Portfolio von ContiTech bis hin zu Komponenten für den Antriebsstrang und für die Fahrzeugvernetzung und Fahrerinformation. Bilddownload
      Verbesserte Funktionen und höhere Leistung Überarbeitetes Design Villingen-Schwenningen, im Mai 2017. VDO, eine Marke der Continental Gruppe, wird im Frühherbst 2017 das neueste Modell ihres Digitalen Tachographen, den „DTCO 3.0“ vorstellen. Für das neue Modell wurde das Design komplett überarbeitet, so dass es sich optimal in die Fahrerkabinen moderner Nutzfahrzeuge einfügt. Zudem überzeugt das neue Gerät mit einer deutlich höheren Leistung. Die Benutzeroberfläche ermöglicht eine leichtere und schnellere Bedienung des Tachographen. Und das sind nur zwei der über ein Dutzend verbesserten Funktionen, die Fahrer und Flottenmanager am DTCO 3.0 erleben können. Darüber hinaus bietet der DTCO 3.0 die Möglichkeit, über die von VDO entwickelten Apps, die für Android- und iOS-Betriebssysteme bereits kostenlos erhältlich sind, auf die Tachographenfunktionen zuzugreifen. Durch diese Integration wird die manuelle Eingabe von Aktivitäten deutlich erleichtert. Seit 2006 müssen alle neu zugelassenen Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen und alle Busse mit mehr als neun Sitzplätzen mit einem digitalen Tachographen ausgestattet sein.
      Continental und NTT DOCOMO starten gemeinsame Forschung für zukünftige 5G-Anwendungen in Fahrzeugen Continental zeigt auf zwei führenden Veranstaltungen zu Fahrzeugbau und Drahtlostechnik in Japan das Potenzial der 5G-Technologie Yokohama/Tokio (Japan), 24. Mai 2017. Das Technologieunternehmen Continental hat eine Forschungs- und Entwicklungskooperation mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen NTT DOCOMO, Inc. aufgenommen, die sich mit dem Einsatz der 5G-Technik in Fahrzeugen befasst. Ziel der Kooperation ist die Weiterentwicklung von vernetzten Infotainment-Funktionen und die Schaffung einer Basis für V2X-Kommunikationssysteme („vehicle to everything“) mithilfe von Mobilfunktechnik. Auf den zeitgleich stattfinden Technologiemessen Automotive Engineering Exposition 2017 in Yokohama und der Wireless Japan Expo in Tokyo stellen die beiden Unternehmen einen Prototyp vor, der Anwendungen mit der neuen 5G-Mobilfunktechnik zeigt. Dieser zukünftige Standard für Hochleistungs-Mobilfunk befindet sich derzeit noch in der Spezifikationsphase. Seine Entwicklung soll für einen Durchbruch in puncto Geschwindigkeit der drahtlosen Datenübertragung, Übertragungsqualität und Reaktionszeit (Latenz) sorgen. NTT DOCOMO gehört weltweit zu den führenden Akteuren bei der Entwicklung und Spezifikation des 5G Standards. Continental beteiligt sich aktiv an der Definition der Anforderungen an 5G im Hinblick auf den zukünftigen Einsatz in Fahrzeuganwendungen und hat bereits die grundlegende Forschungsarbeit aufgenommen. „Mit 5G sind wir unserer Zeit voraus“, sagt Johann Hiebl, Leiter des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity von Continental. „Fahrzeug-Vernetzung ist eine unserer Kernaufgaben. Um die Vorteile des vernetzten Fahrzeugs optimal nutzen zu können, brauchen wir die Bandbreite, die Geschwindigkeit und die schnelle Reaktionszeit der Mobilfunknetze von morgen.“´ Durch Tests mit Prototypen von 5G-Anwendungen gewinnt Continental ein besseres Verständnis über Anwendungsfelder der Technologie und ermittelt zugleich mögliche Ansatzpunkte für die weitere Forschung. „Indem wir unsere über 20-jährige Erfahrung im Bereich Fahrzeugvernetzung mit dem herausragenden 5G-Know-how von NTT DOCOMO verbinden, werden wir den Nutzen der neuen Technologie voll ausschöpfen können, sobald diese ab etwa 2022 vollumfänglich zur Verfügung steht“, erklärt Hiebl. Bilddownload Potenzial der 5G-Mobilfunktechnik im Fokus Mehr Sicherheit im Straßenverkehr hängt nicht nur von den Sensornetzen im Fahrzeug und der vernetzten Auswertung der Sensorsignale, sondern auch von zusätzlichen Informationen ab, die das Fahrzeug von außen erreichen. Auch das automatisierte Fahren als wichtiger Schritt hin zum unfallfreien Fahren lässt sich ohne den elektronischen Horizont (eHorizon), der aus digitalen Kartendaten und Sensordaten aktuelle Karten und Echtzeit-Verkehrsnachrichten ableitet, kaum umsetzen. Vorausschauende Fahrstrategien, bei denen solche Daten aus der Cloud oder von anderen Fahrzeugen berücksichtigt werden, sind zudem eine immer wichtigere Grundlage für effizientes Fahren. „Vernetzte Fahrzeuge sind auf die hochaktuelle Daten angewiesen“, erläutert Robert Gee, Leiter Produktmanagement, Software & Connected Solutions und Telematik Engineering Manager bei Continental in Japan. „Wenn die Fahrzeuge erst einmal richtig im Internet of Everything angekommen sind, wird sich das Datenaufkommen drastisch erhöhen. Die derzeitigen Mobilfunkstandards sind darauf nicht vorbereitet, 5G aber schon.“ Erklärtes Ziel der 5G-Technologie ist es, bis zu einer Million Verbindungen pro Quadratkilometer bereitzustellen, wodurch deutlich mehr Geräte im Einsatz sein könnten als bei 4G. Auf den Technologiemessen in Yokohama und Tokio zeigt Continental das technische Potenzial von 5G: Mit ihrem Prototyp eines 5G-Systems mit hoher Bandbreite stellen Continental und NTT DOCOMO eine hochauflösende Video-Chat-Verbindung zwischen ihren Ständen auf den beiden Veranstaltungen her. „Über den neuen Mobilfunkstandard 5G wird es möglich sein, Fahrzeuge mit anderen Verkehrsteilnehmern und der Infrastruktur auf bisher unvorstellbare Art und Weise zu vernetzen“, erklärt Gee. Mit einer angestrebten Downlink-Bandbreite von 10 Gigabit pro Sekunde und deutlich verringerten Latenzzeiten, die je nach Verbindung möglicherweise auf bis zu 1 Millisekunde abgesenkt werden können, sind völlig neue Anwendungsfälle und Dienste denkbar. Hierzu gehören beispielsweise das Platooning mit sehr kurzen Abständen, hochauflösende Live-Aktualisierungen von Karten und der Austausch von Sensordaten. Einer der Hauptvorteile des 5G-Mobilfunkstandards sind die kurzen Latenzzeiten, die sich beispielsweise für die V2X-Kommunikation nutzen lassen: Bei einer deutlichen Verringerung der Reaktionszeiten könnte die Datenbasis für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren mittels Drahtloskommunikation zwischen Fahrzeugen sowie mit der Infrastruktur und anderen Verkehrsteilnehmern erheblich verbessert werden. „Um all das zu ermöglichen, müssen wir jetzt in die Details der Frequenzen und Datenweitergabe einsteigen“, sagt Gee. „Fragen, wie die nach den am besten geeigneten Frequenzen für Fahrzeuge sowie zu den Antennen, stehen deshalb im Mittelpunkt unserer Forschung.“
      Doppelte Auszeichnung: Continental erhält Awards für Intelligent Glass Control in der Kategorie Fahrzeugtechnik und für 3D-Display-Oberfläche in der Kategorie Mobile Die CES Asia Innovation Awards würdigen herausragende Produktgestaltung und die Technologie innovativer, neuer Produkte der Unterhaltungselektronik Ausgezeichnete Produkte werden auf der CES Asia vom 7. bis 3. Juni 2017 in Shanghai präsentiert Shanghai / Regensburg, 23. Mai 2017. Dem Technologieunternehmen Continental wird von dem Veranstalter der CES Asia 2017 in zwei verschiedenen Kategorien der neugeschaffene Honoree Award verliehen. In der Kategorie Fahrzeugtechnik erhält Continental den Honoree Award für Intelligent Glass Control, während in der Kategorie Mobile die Auszeichnung für das 3D Digital Cluster verliehen wird. Intelligent Glass Control Intelligent Glass Control von Continental ist eine anspruchsvolle Technologie, die die selektive und stufenweise Verdunkelung von Autofenstern auf Knopfdruck ermöglicht. Dadurch spart sie CO2, erhöht den Fahrerkomfort und macht das Fahren sicherer, da der Fahrer seinen Blick nicht mehr von der Straße abwenden muss, um die Fahrzeugscheiben zu verdunkeln. Dank der Integration von Intelligent Glass Control im elektronischen Kommunikationssystem des Fahrzeugs passt sich das Glas dynamisch an unterschiedliche Verkehrssituationen an. Da das System mit Lichtsensoren verbunden werden kann, kann das Glas genau in den Segmenten verdunkelt werden, auf die die Sonne scheint. Bilddownload 3D–Display-Oberfläche Der steigende Bedarf an Funktionen und digitalen Inhalten im Cockpit sorgt für ebenso wachsende Displayflächen im Fahrzeug. Komplett digitale Kombiinstrumente eignen sich ideal für die flexible Darstellung digitaler Inhalte, bieten aber weniger Gestaltungsspielraum für das Design. Damit der Fahrer zukünftig nicht auf ein klassisches flaches Mediendisplay starren muss und trotzdem die Vorteile digitaler Inhalte genießen kann, hat Continental eine dreidimensionale Display-Oberflächeentwickelt, die mit optisch gebondeten, topografischen Elementen dem klassischen Display Wertigkeit und gestalterische Eigenständigkeit zurückgibt. Bilddownload „Wir sind stolz darauf, mit zwei Innovation Awards auf der CES Asia 2017 ausgezeichnet zu werden. Diese Anerkennung durch führende Branchenexperten in gleich zwei Kategorien zeichnet die zukunftsweisende Technologien und Innovationen, die Continental dem anspruchsvollen chinesischen Markt bietet, aus. Mit Intelligent Glass Control bieten wir eine flexible Systemlösung, die es Autoherstellern ermöglicht, neue Komfort- und Sicherheitsmerkmale für ihre Kunden zu generieren", sagte Jürgen Heim von der Geschäftseinheit Body & Security bei Continental in China. "Beide Produkte dienen dazu, die Kundenzufriedenheit und den Komfort zu steigern, indem sie den Antrieb effizienter machen", erklärt Christian Heinz von der Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI in China. "Mit dem 3D-Display bieten wir unseren Kunden eine erweiterte Personalisierung und Anpassung an die Marke und den Fahrer. Und die Individualisierung ihres Fahrerlebnisses ist das, was die Kunden heute verlangen." Die CES Las Vegas, die zu den weltweit führenden Technologiemessen für den Automobilsektor gehört, hat sich mit der Gründung der CES Shanghai zu einem der wichtigsten Messen entwickelt. Die CES Asia Awards werden erstmals in diesem Jahr verliehen. Der Auswahlprozess wird von drei verschiedenen Juroren geleitet, die jede Produktkategorie nach fünf Kriterien bewerten: Ingenieurqualitäten, ästhetische und Designqualitäten, Innovationsniveau, beabsichtigte Nutzung / Funktion und Anwenderwert sowie einzigartige, neuartige und attraktive Features. Alle Produkte, die mit dem CES Asia 2017 Innovation Award ausgezeichnet wurden, sind bereits auf dem Markt.
      Combiner Head-up-Display ist Ausstattungsvariante für Mazda 2 und CX-3 Kompakte Version des Head-up-Displays benötigt deutlich weniger Bauraum im Cockpit Ergonomische Vorteile bringen Sicherheitsgewinn für den Fahrer Babenhausen, 16. Mai 2017. Das Technologieunternehmen Continental integriert sein Combiner Head-up-Display (HUD) erstmals in Modelle des japanischen Automobilherstellers Mazda. Fahrer der neuen Modellvarianten 2/Demio und CX-3 können die kompakte Innovation ab sofort als Ausstattungsmöglichkeit wählen. „Bei der Entwicklung unserer Produktinnovationen ist es uns besonders wichtig, dass möglichst viele Fahrer davon profitieren. Dies ist uns mit dem Combiner Head-up-Display gelungen, denn es benötigt je nach Anwendung nur etwas mehr als den halben Bauraum des klassischen Frontscheiben-HUDs. Damit passt es ideal zu kleineren oder sportlicheren Fahrzeugen wie dem Mazda 2 und CX-3. Wir sind stolz darauf, dass die ergonomischen Vorteile unserer Technologie nun Einzug in diese Modelle halten“, sagt Dr. Frank Rabe, Leiter der Continental Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI. Bilddownload Während beim klassischen HUD die Frontscheibe als Spiegel für die dargestellten Informationen genutzt wird, setzt das Combiner-HUD auf eine kleine transparente Kunststoffscheibe davor, den sogenannten „Combiner“. So muss die Frontscheibe nicht in den optischen Pfad integriert werden, was deutlich weniger Platz im Cockpit benötigt und eine kompakte sowie ausgesprochen flache Bauweise ermöglicht. Je nach Anwendungsfall kommt die Combiner-Lösung mit nur einem einzigen Spiegel im Inneren aus. Die Funktionsfähigkeit bleibt dabei gleich, denn die vollfarbige Anzeige des Instruments erscheint auch beim Combiner-HUD über dem Ende der Motorhaube des Fahrzeugs. Dadurch bleibt der Blick auf der Straße, sodass der Verkehr und alle wichtigen Informationen gleichzeitig im Blickfeld wahrgenommen werden und die Blindflugphase während des Ablesens der Instrumente deutlich reduziert wird. Durch seine Eignung für kompakte Fahrzeugmodelle ermöglicht das Combiner-HUD eine weitere Verbreitung dieser neuen Technologie für die Mensch-Maschine-Schnittstelle und einen Einsatz über verschiedene Modelle eines Herstellers hinweg. Während das Frontscheiben-HUD inzwischen auch als Ausstattungsoption in der oberen Mittelklasse zu finden ist, bietet sich das Combiner-HUD auch für kleinere Volumenmodelle an.
      Am 12. Mai sollen Weichen für Änderung des Straßenverkehrsgesetzes gestellt werden Continental arbeitet an der Einführung des hochautomatisierten Fahrens im Jahr 2020 Elektronikentwicklung für den Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug läuft auf Hochtouren Hannover, 11. Mai 2017. Mit Spannung erwartet das Technologieunternehmen Continental die morgen anstehende Entscheidung im Bundesrat zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes. Als eines der ersten Länder der Welt bekommt Deutschland damit eine gesetzliche Grundlage zur Einführung von hoch- und vollautomatisierten Fahrzeugen. „Die weitere technische Entwicklung hängt von einem zeitgemäßen Rechtsrahmen ab“, erklärte Kurt Lehmann, Corporate Technology Officer (CTO) bei Continental, und setzt sich für international ausgeglichene Regeln ein. Bilddownload Rollenwechsel im Auto – vom Fahrer zum Überwacher mit einem Tastendruck 33 Jahre nach der Einführung des ersten elektronischen Bremssystems wäre die Gesetzesänderung ein enormer Schritt: Der Fahrer könnte beim automatisierten Fahren das Lenkrad einfach loslassen und ganz legal anderen Tätigkeiten nachgehen. Dafür muss neben leistungsfähiger Elektronik auch ein reibungsloser Dialog zwischen Fahrzeug und Fahrer entwickelt werden. „Bei der jetzigen Entwicklung ist der Rollenwechsel des Fahrers eine große Herausforderung“, erklärt Dr. Karsten Michels, Leiter System- und Vorentwicklung der Division Interior bei Continental. War der Fahrer bislang ausschließlich mit der Fahraufgabe beschäftigt, wird er jetzt zum Nutzer und Überwacher im Cockpit. Sichergestellt werden muss auch, dass beim automatisierten Fahren allen klar ist, wer wann die Verantwortung trägt. Missverständnisse könnten sonst im Zweifel tragisch enden. „Solange ein Fahrzeug noch nicht autonom unterwegs ist und damit der Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt die Fahrerrolle wieder aufnehmen können muss, sollte sichergestellt werden, dass dies auch wirklich möglich ist“, erläutert Guido Meier-Arendt, leitender Continental-Experte für den Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug. Entsprechende Lösungen für den Serieneinsatz testet Continental derzeit unter anderem in Japan, USA und Deutschland im realen Straßenverkehr. Bilddownload Weltweit entwickelt und produziert Continental die für das Automatisierte Fahren benötigten Komponenten und Systeme – in den USA ebenso wie in Japan, in China und in Europa. Die beteiligten Ingenieure arbeiten dabei an sechs wesentlichen Bausteinen: Sensorik, Schwarm-Vernetzung, Mensch-Maschine-Dialog, Systemarchitektur, Ausfallsicherheit und der Akzeptanz des Automatisierten Fahrens. Bilddownload
      Umsatz wächst im ersten Quartal 2017 organisch um 9,5 Prozent auf 11 Milliarden Euro Umsatzerwartung 2017 auf mehr als 43,5 Milliarden Euro angehoben Operatives Ergebnis (EBIT) von über 1,1 Milliarden Euro / EBIT-Marge: 10,3 Prozent Konzernergebnis steigt auf 750 Millionen Euro bzw. 3,75 Euro pro Aktie Automotive Group: Umsatz wächst organisch 11 Prozent, deutlich schneller als der Markt Rubber Group: Belastungen aus gestiegenen Rohstoffkosten von 100 Millionen Euro Hannover, 9. Mai 2017. Continental ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet. Auf Basis des starken Wachstums hebt das Technologieunternehmen seine Umsatzerwartung für das Gesamtjahr auf mehr als 43,5 Milliarden Euro an: „Umsatz- und ergebnisseitig können wir auf ein starkes erstes Quartal zurückblicken. Insbesondere unsere drei Automotive Divisionen haben zum erfreulichen Umsatzwachstum beigetragen. Für das zweite Quartal rechnen wir mit einer weiterhin starken Entwicklung. Daher heben wir unsere Umsatzerwartung für das laufende Jahr um 500 Millionen Euro auf mehr als 43,5 Milliarden Euro an. Gleichzeitig wollen wir im Gesamtjahr eine bereinigte EBIT-Marge von 10,5 Prozent sicher erreichen“ sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart am Dienstag bei der Vorlage der Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2017. Download Grafik Der Umsatz des internationalen Automobilzulieferers, Reifenherstellers und Industriepartners stieg im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11,7 Prozent auf 11 Milliarden Euro. Das organische, also um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigte Umsatzwachstum entsprach 9,5 Prozent. Gleichzeitig wuchs das Konzernergebnis, das den Anteilseignern zugerechnet wird, um 2,1 Prozent auf 750 Millionen Euro. Damit stieg das Ergebnis pro Aktie auf 3,75 Euro nach 3,67 Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich zum 31. März im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent auf über 1,1 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Marge von 10,3 Prozent nach 10,6 Prozent im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) stieg gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 7,0 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 10,7 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Niveau der ersten drei Monate des Vorjahres. Grund hierfür ist vor allem der starke Anstieg der Rohmaterialpreise. Finanztabelle vergrößern Die Automotive Group konnte ihren Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 12,4 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro steigern. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen lag das Umsatzwachstum bei 11,3 Prozent. „Die Nachfrage nach unseren innovativen Elektronik- und Softwarelösungen für sicheres, effizientes und intelligentes Fahren ist ungebrochen groß. Auftragseingänge von Automobilherstellern weltweit legten im ersten Quartal auf über 9,5 Milliarden Euro zu. Auch mit einer bereinigten EBIT-Marge von 8,4 Prozent liegen wir voll im Plan“, sagte Schäfer. In der Rubber Group legte der Umsatz im ersten Quartal 2017 im Vergleich zu Vorjahr um 10,6 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zu. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen lag das Umsatzplus bei 6,9 Prozent. „Die große Nachfrage nach Pkw- und Lkw-Reifen sowie nach Produkten der ContiTech Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems und der Benecke Kaliko-Group haben für ein erfreuliches Wachstum unserer Rubber Group im ersten Quartal 2017 gesorgt. Gleichzeitig nahmen wie erwartet die Belastungen aus steigenden Rohmaterialpreisen auf 100 Millionen Euro zu. Die bereinigte operative Marge sank deshalb auf 15,1 Prozent. Auch für das zweite Quartal rechnen wir mit steigenden Rohmaterialkosten. Deren Ergebnisbelastung sollte sich jedoch im zweiten Halbjahr 2017 als Folge bereits eingeleiteter Preisanpassungen abschwächen“, stellte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer in Aussicht. Continental konnte ihre Netto-Finanzschulden im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Jahresende um 30 Millionen Euro auf insgesamt knapp unter 2,8 Milliarden Euro reduzieren. Der Verschuldungsgrad, die sogenannte Gearing Ratio, liegt damit bei 17,6 Prozent. „Continental ist finanziell grundsolide aufgestellt. Digitalisierung, Elektrifizierung und Automatisierung – diese Themen bestimmen den Umbruch der Industrien, in denen wir tätig sind. Wir können aus einer Position der Stärke agieren“, unterstrich Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Der Free Cash Flow lag nach den ersten drei Monaten bei 133 Millionen Euro und verringerte sich damit um 356 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Free Cashflow vor Akquisitionen sank hingegen nur um 203 Millionen Euro. „Der Rückgang des Free Cash Flow vor Akquisitionen in diesem Quartal ist eine natürliche Folge unseres sehr starken Wachstums. Wesentliche Faktoren hierbei sind der Aufbau des Working Capital und der Anstieg der Investitionen. Diese Investitionen in neue Produktionskapazitäten sichern unser künftiges Wachstum ab“, erläuterte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Zum 31. März 2017 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster von knapp 5,8 Milliarden Euro, davon knapp 1,9 Milliarden Euro an flüssigen Mitteln sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien von knapp 3,9 Milliarden Euro. Das negative Zinsergebnis belief sich in den ersten drei Monaten 2017 auf insgesamt 84 Millionen Euro. Der Anstieg in Höhe von 50 Millionen Euro ist überwiegend auf Bewertungseffekte und Wechselkursveränderungen zurückzuführen. „Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 34 Millionen Euro in etwa auf dem Vorjahreswert. Der wesentliche Anteil entfiel dabei mit 21 Millionen Euro auf den Aufwand aus begebenen Anleihen“, sagte Schäfer. In den ersten drei Monaten investierte Continental insgesamt 503 Millionen Euro in Sachanlagen und Software. Damit beträgt die Investitionsquote 4,6 Prozent nach 4,0 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Continental erhöhte den Aufwand für Forschung und Entwicklung zur Unterstützung einer Vielzahl von Projektanläufen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 stieg dieser Betrag um 9,0 Prozent auf 781 Millionen Euro. Das entspricht einer Quote von 7,1 Prozent des Umsatzes nach 7,3 Prozent vor einem Jahr im vergleichbaren Zeitraum. Zum Ende des ersten Quartals beschäftigte Continental 227.565 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 7.428 Beschäftigte mehr als zum Jahresende 2016. Grund dafür ist, neben der Erstkonsolidierung der Hornschuch Gruppe, vor allem der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten, die Erweiterung von Vertriebskanälen und verstärkte Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung. Finanzbericht zum 31. März 2017 (PDF)
      CEO Dr. Degenhart: „Innovation ist der Schlüssel zum Schutz unseres Planeten.“ Digitalisierung ermöglicht verbesserte Ressourcennutzung Technologieunternehmen sieht Europa in einer Vorreiterrolle Hannover, 3. Mai 2017. Das Technologieunternehmen Continental sieht Europa bei der konsequenten Entwicklung und Umsetzung umwelt- und ressourcenschonender Innovationen in der Vorreiterrolle. „Mit seiner großen Wissensbasis und weit fortgeschrittenen Technologien sollte Europa eine Vorbildfunktion übernehmen“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart am Mittwoch auf dem B20-Dialogforum von Wirtschaftsexperten der G20-Länder in Berlin. „Die Digitalisierung ermöglicht es den G20-Ländern, ihre angestrebten Nachhaltigkeitsziele mit größtmöglicher Wirkung umzusetzen.“ Bilddownload Degenhart plädierte für Innovationsanreize statt Konsumförderung: „Die Regierungen würden den laufenden Transformationsprozess in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit am besten dadurch vorantreiben, indem sie Forschung und Entwicklung innovativer Lösungen fördern, statt über Kaufanreize nachzudenken. Wir haben nur diesen einen Planeten, und Innovation ist der Schlüssel dafür, ihn zu schützen: Experten sagen voraus, dass sich der Rohstoffverbrauch bis 2050 gegenüber 2015 verdoppeln wird. Deshalb müssen die begrenzten Ressourcen unseres Planeten möglichst effizient eingesetzt werden. Wichtig sind dabei Lösungsansätze, die das Wirtschaftswachstum vom Verbrauch der Rohstoffe abkoppeln. Das lässt sich nur mit Hilfe einer engen weltweiten Zusammenarbeit und gemeinsamer Plattformen realisieren.“ Der Continental-Vorstandsvorsitzende wies darauf hin, dass sich gerade in Sachen Zukunft der Mobilität das Umfeld schneller als je zuvor verändert hat und weiter verändern wird. „Wir erwarten als Folge in den nächsten Jahren einen fundamentalen Wandel der Industrien und Märkte. Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung sind dabei wesentliche Aspekte, im Auto selbst, aber auch weit darüber hinaus. Mobilität und die Art und Weise ihrer Bereitstellung werden dadurch sicherer, effizienter und intelligenter – und damit im besten Sinne nachhaltiger.“
      CEO Dr. Degenhart präsentierte auf der Hauptversammlung des DAX-Unternehmens Mobilitätsdienste als zukünftigen Wachstumsmarkt für Continental Umsatzwachstum mit Elektrifizierung steigt Technologie-Entwicklungen für sicherere, effiziente und intelligente Mobilität Experten für künstliche Intelligenz in 14 Forschungsfeldern aktiv Hannover, 28. April 2017. Auf der Hauptversammlung des Technologieunternehmens Continental präsentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart wegbereitende Technologien für die Mobilität der Zukunft. „Das politische Umfeld und unsere Industrien verändern sich schneller als je zuvor. Selten war es für Continental spannender und chancenreicher, Zukunft zu gestalten“, kommentierte Degenhart vor mehr als 1000 Teilnehmern die Rahmenbedingungen für Continental. Er verdeutlichte die Rolle, die über 227.000 Mitarbeiter bei der Mobilität von Menschen und Gütern übernehmen: „Continental bewahrt heute täglich Millionen Verkehrsteilnehmer weltweit vor Unfällen und deren Folgen. Continental trägt zu sauberer Luft bei. Continental bahnt der sicheren, effizienten und intelligenten Mobilität den Weg.“ Als neuen Wachstumsmarkt nannte Degenhart die Mobilitätsdienste. Den heutigen Umsatz von über 500 Millionen Euro allein mit Dienstleistungen für die Mobilität plant Continental bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln. Bilddownload „Am Auto der Zukunft ändert sich vieles. Eines aber nicht: der sichere Kontakt zur Straße.“ In den nächsten Jahren erwartet Continental einen fundamentalen Wandel der Industrien und Märkte. Das Unternehmen arbeitet an grundlegenden Veränderungen bei Technologien und Geschäftsmodellen. „Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung: Das Innenleben des Autos, wie wir es kennen, wird sich in den nächsten 15 Jahren völlig anders zusammensetzen“, ist sich Degenhart sicher. „Die Mobilität und die Art und Weise ihrer Bereitstellung wird dadurch nachhaltiger. Das heißt sicherer, effizienter und intelligenter – mit Hilfe von Continental“, unterstrich er. Eine Grundlage für sichere Mobilität bliebe jedoch der sichere Kontakt zur Straße. Als „Star unter den Sommerreifen“ präsentierte Degenhart den Testsieger PremiumContact 6, der besonders effizient ist sowie das Fahrzeug „sicher in der Spur hält und zum Halten bringt.“ Bilddownload Saubere und effiziente Fahrzeugantriebe: Elektrisch oder elektrisch unterstützt Für den Antrieb sieht Continental den Trend der Elektrifizierung in allen Fahrzeugklassen. „Autos der Zukunft werden elektrisch fahren. Aber auch der Verbrennungsmotor wandelt sich und hat seinen Zenit erst noch vor sich. Erst nach dem Jahr 2025 erwarten wir einen langsamen Volumenrückgang bei Benzin- und Dieselmotoren“, bestätigte Degenhart die Bedeutung des Verbrennungsmotors auf dem Weg zur Elektrifizierung der Mobilität. Mit dem 48-Volt-„Volkshybrid“ sind hocheffiziente Benzin- und Dieselfahrzeuge noch umweltfreundlicher unterwegs. Degenhart sieht in der Elektrifizierung deutliche Wachstumschancen: „Mit unseren Komponenten und Systemen für Elektroautos können wir einen höheren Umsatz pro Fahrzeug erzielen als mit Lösungen für Verbrennungsantriebe. Zum endgültigen Durchbruch des Elektrofahrzeugs fehlen den Käufern im Wesentlichen zwei Elemente: mehr Reichweite und geringere Anschaffungskosten. Beide Anforderungen wären vor allem mithilfe eines Technologiesprungs bei Batteriezellen zu erfüllen. Er wird voraussichtlich bis 2025 kommen.“ Die Fahrzeughersteller setzen auf das Elektro-Know-how von Continental: Das Technologieunternehmen konnte 2016 bei Produkten und Systemen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge einen Auftragseingang von über 1,2 Milliarden Euro verbuchen. Bilddownload Vom ersten elektronischen Bremssystem zu Mobilitätsdiensten der Zukunft Nach einem Rückblick auf 33 Jahre elektronischer Bremssysteme führte Degenhart seine Zuschauer hin zum assistierten, automatisierten und autonomen Fahren. Ein Wachstumstreiber in diesem Umfeld ist der neue 3D Flash Lidar-Sensor von Continental. Der Sensor wird für die Fahrerassistenzsysteme mit unsichtbaren Infrarot-Lichtblitzen ein akkurates und verzerrungsfreies, dreidimensionales Abbild des Fahrzeugumfelds erstellen. „Trübes Licht, Dunkelheit, Blendung, Starkregen? Unsere Laserstrahlen bilden die schärfsten Augen des Autos“, erklärt Degenhart, sichtlich stolz auf die Arbeit seines insgesamt 32.000 Köpfe starken Entwicklungsteams. Bilddownload Diese Entwicklungsarbeit wird auch das Fundament für die zukünftigen Robotertaxi-Flotten der Zukunft sein – elektrisch angetrieben, aus der Ferne gewartet und pünktlich dort, wo Einzelpersonen oder Gruppen sie benötigen. Als Basis für die als Schwarm vernetzten Fahrzeugflotten der Zukunft nannte Degenhart neben schnelleren Mobilfunkstandards neue Mobilitätsdienste, bei denen Continental weltweit eine wichtige Rolle spielen will. Entsprechend eröffnete Continental gerade in San José im Silicon Valley ein neues Entwicklungszentrum mit Fokus auf neue Mobilitätsdienste. Bilddownload Höhere Wettbewerbsfähigkeit durch künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 Degenhart erläuterte den Aktionären auch die Strategie in Bezug auf die Nutzung der künstlichen Intelligenz. „Weltweit erschließen bei uns 100 Experten in 14 Forschungsfeldern die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz. Wir kooperieren dabei mit herausragenden Institutionen. Dazu zählen zum Beispiel die Universität von Oxford oder die Technischen Universitäten in Darmstadt und München“, sagte er. Continental setzt bei neuen Kameras seiner Fahrerassistenzsysteme erste neuronale Netze ein. Außerdem will Continental mit Hilfe der künstlichen Intelligenz die Produktion weiter optimieren. Degenhart: „Die Dimensionen eines neuronalen Produktionsverbunds mit unseren Lieferanten und Kunden sind gewaltig. Unsere drei Automotive-Divisionen belieferten unsere Kunden allein im vergangenen Jahr mit ungefähr 1,8 Milliarden Produkten. Dafür kauften wir etwa 122 Milliarden Bauteile ein. Sie wurden in über 100 unserer Werke verarbeitet.“ Bilddownload Von Pferdestärke und Hufpuffern zu Bits & Bytes Insgesamt sieht Degenhart Continental mit seiner bald 150-jährigen Historie der Integration von neuen Technologien und passenden Unternehmen gut für die Mobilität der Zukunft vorbereitet. „Einst wurden wir mit einer Pferdestärke und Hufpuffern groß. Heute wachsen wir stärker mit Milliarden Bits & Bytes. Das nennt man Umsatteln: Aus Continental dem Reifenhersteller, Automobilzulieferer und Industriepartner, ist Continental, der Hersteller von führenden Technologien und Dienstleistungen geworden. Im ständigen Wandel liegen unsere Chancen. Wir sind fester denn je entschlossen, sie konsequent zu nutzen“, schloss Degenhart seine Rede anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung. Bilddownload
      Automobilzulieferer veröffentlicht Eckdaten im Rahmen der Hauptversammlung Umsatz wächst im ersten Quartal um 11,7 Prozent auf 11 Milliarden Euro Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) liegt bei rund 1,2 Milliarden Euro (Marge: 10,7 Prozent) Technologieunternehmen zuversichtlich die anspruchsvollen Jahresziele sicher zu erreichen Hannover, 28. April 2017. Das Technologieunternehmen Continental hat einen erfolgreichen Start in das neue Geschäftsjahr bekanntgegeben. Der Umsatz des internationalen Automobilzulieferers, Reifenherstellers und Industriepartners konnte im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf 11 Milliarden Euro deutlich zulegen. Das um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigte organische Wachstum belief sich auf 9,5 Prozent, wozu das Geschäft der Automotive Group überproportional beitrug. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) belief sich auf rund 1,2 Milliarden Euro, die bereinigte EBIT-Marge lag bei 10,7 Prozent. „Continental ist in einem unbeständigen Umfeld ein sehr guter Start in das neue Geschäftsjahr gelungen. Trotz gestiegener Rohstoffkosten deutet alles darauf hin, dass wir unsere selbstgesteckten, anspruchsvollen Ziele 2017 sicher erreichen können“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bei der Vorlage von Eckdaten der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres anlässlich der Hauptversammlung am heutigen Tage in Hannover. Continental legt die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2017 am 9. Mai vor.
      27. April 2017
      Architektenwettbewerb
      Preisgericht vergibt drei erste Preise an die Büros gmp International GmbH, Henn GmbH sowie KSP Jürgen Engel Architekten GmbH CEO Dr. Degenhart: „Unsere neue Unternehmenszentrale soll für Offenheit, Innovation, Vernetzung und Kreativität stehen“ Entwürfe sollen weiter auf Realisierbarkeit und Funktionsweise geprüft werden Hannover, 27.04.2017. Das Technologieunternehmen Continental hat heute drei Entwürfe für den Neubau der Unternehmenszentrale prämiert. Eine Jury bestehend aus Vertretern von Continental, der Stadt und des Stadtrats sowie Fachpreisrichtern und weiteren Sachverständigen hat aus insgesamt 13 eingereichten Entwürfen drei Entwürfe ausgewählt, die gleichrangig den ersten Preis erhalten. Download Pressebild Preisträger sind gmp International GmbH, Hamburg, Henn GmbH, Berlin, sowie KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Frankfurt a.M. An dem Wettbewerb hatten sich renommierte Architekturbüros aus dem In- und Ausland beteiligt. „Unsere neue Unternehmenszentrale soll für Offenheit, Innovation, Vernetzung und Kreativität stehen. Alle drei prämierten Entwürfe haben in den Augen der Jury in dieser Hinsicht herausragende Stärken. Ein eindeutiger Sieger soll nach einer Phase der weiteren Ausarbeitung der drei vorgelegten Konzepte gekürt werden“, sagte Dr. Elmar Degenhart, Vorstandvorsitzender von Continental, im Anschluss an die Preisgerichtssitzung und fügte hinzu: „Wir bedanken uns bei allen 13 Architekturbüros für ihre eingereichten Entwürfe. Die vielfältigen Ansätze haben uns überzeugt. Die Auswahl der drei Favoriten fiel keineswegs leicht. In den drei Gewinnermodellen sehen wir alles in allem die beste Möglichkeit unsere Vorstellungen umzusetzen.“ Continental wird die Architekturbüros auf Grundlage von in der Preisgerichtssitzung festgelegten Hinweisen bitten, die Konzepte weiter auszuarbeiten. In den kommenden Wochen sollen die prämierten Entwürfe zusammen mit Mitgliedern der Jury weiter in Hinblick auf Realisierbarkeit und Funktionsweise im Alltag intensiv geprüft werden. Die Bekanntgabe des Architekturbüros, das den Neubau begleiten wird, soll voraussichtlich Anfang Juni erfolgen. Eine Drohnenaufnahme des Baugrundstücks der neuen Continental-Unternehmenszentrale finden Sie unter folgendem Link: https://downloads.admiralcloud.com/dl/yHTeT0LjF8kutT0oCc31N Zu diesem Zeitpunkt und aus Rücksicht auf den noch andauernden Wettbewerb können wir Ihnen leider keine Bilder der Architektenentwürfe zur Verfügung stellen.
      Neue Strategie für die Division Powertrain ist ausgerichtet auf effizientere Verbrennungstechnologien, Hybridantriebe und elektrische Antriebssysteme Zunehmender Elektronik-Anteil in Verbrennungssystemen ermöglicht wachstumsgetriebenen Übergang zum Geschäft mit Elektroantrieben Zusätzliche Aufwendungen von 300 Millionen Euro zur Erschließung des Milliardengeschäfts mit Elektroantrieben Starker Auftragseingang und steigende Profitabilität, Powertrain-Ziele 2019 weitgehend bestätigt, Umsatzanstieg auf 10 Milliarden Euro für 2019 im Blick Hannover, 25. April 2017. Continental ist startklar: Das Technologieunternehmen geht den in den nächsten 15 Jahren anstehenden, größten Wandel in der Geschichte der Antriebstechnologien für Fahrzeuge kraftvoll und voller Zuversicht an. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei parallele Bestrebungen: zum einen die volle Wertschöpfung aus dem wachsenden Bedarf an höchsteffizienten und emissionsarmen Technologien für Verbrennungsmotoren. Zum anderen das Nutzen der neuen Wachstumsaussichten für umweltfreundliche, elektrifizierte und vollelektrische Antriebssysteme. Allein für ihr Geschäft mit Elektroantrieben wird Continental daher bis 2021 zusätzlich 300 Millionen Euro aufwenden. Dieser Schritt und weitere Pläne sind Bestandteile der neuen, weltweiten „Powertrain-Strategie 2020+“. Download Pressebild „Wir setzen unsere neue Strategie umgehend stufenweise um. Dabei werden wir uns an den Anforderungen und Strategien unserer Kunden orientieren. Wir müssen dabei mit deren allmählich nachlassenden Nachfrage nach Neuentwicklungen von mechanischen und hydraulischen Komponenten rechnen. Daher werden wir analog dazu unsere Investitionen in diese Technologien ebenfalls schrittweise verringern. Sehr gute, neue Wachstumschancen erwarten wir dagegen aufgrund strengerer Emissionsvorgaben für unsere innovativen Systeme bestehend aus Elektronik, Sensorik und Software“, sagte José A. Avila, Vorstandsmitglied und Leiter der Division Powertrain.  Er fügte hinzu: „Das Geschäft mit Elektroantrieben werden wir konsequent auf Wachstum ausrichten. Dafür haben wir bereits in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 1 Milliarde Euro investiert. In unserem Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle (HEV) verzeichnen wir bereits deutlich steigende Auftragseingänge. Bis 2020/2021 rechnen wir mit einem steigenden Umsatz von heute 130 Millionen Euro auf bis zu 1 Milliarde Euro. Und das ist nicht alles: Ein zusätzliches Umsatzpotential in Höhe von 2 Milliarden Euro wollen wir bis 2025 erschließen. Dafür wenden wir insbesondere für Forschung und Entwicklung 300 Millionen Euro mehr auf als in unserer bisherigen Planung bis 2021 vorgesehen war.“ Mit der Vorlage der neuen Strategie ist die im Herbst 2016 von Continental angekündigte Überprüfung der künftigen Ausrichtung des Antriebsgeschäfts (Division Powertrain) abgeschlossen. „Das klare Ergebnis lautet: Wir haben in den zurückliegenden Jahren große Fortschritte erzielt und sind für die kommenden Anforderungen an die automobilen Antriebssysteme bestens aufgestellt. Unser Timing stimmt. Denn mit unserer neuen Strategie sind wir jetzt noch besser in der Lage, aus einer Position der Stärke heraus und mit größtmöglicher Flexibilität den anstehenden, sehr anspruchsvollen Wandel erfolgreich und ganz vorne mitzugestalten“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Continental, Dr. Elmar Degenhart. „Der Verbrennungsmotor hat seinen Zenit erst noch vor sich“ „Die Autos der Zukunft werden elektrisch fahren. Dazu voll vernetzt und automatisiert. Wir rechnen 2025 mit einem Marktanteil für rein elektrische Antriebe in Höhe von etwa 10 Prozent. Für Hybridantriebe wird er voraussichtlich nahezu 30 Prozent betragen. Der Verbrennungsantrieb hat seinen Zenit also tatsächlich erst noch vor sich. Erst nach 2025 erwarten wir seinen langsamen Volumenrückgang. Bis dahin können wir ihn noch viel effizienter machen. Zum Beispiel mit Systemen der Abgasnachbehandlung oder unserem ‚Volkshybrid‘ für breite Fahrzeugsegmente. Unser 48-Volt-System macht den Verbrennungsmotor leiser und die Luft sauberer. Hierfür sind wir Wegbereiter: Wir haben dieses System als erste in Serie auf den Markt gebracht und werden damit schnell und profitabel wachsen“, sagte Degenhart. Der Automobilzulieferer Continental rechnet somit in der kommenden Dekade weiterhin mit großem Wachstumspotenzial für Technologien, die den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen senken. Nur damit ließen sich die weltweit zunehmend strengeren Abgasnormen und Emissionsvorgaben weiterhin erfüllen. In konventionellen Antrieben wird daher der Anteil an Elektronik, Sensorik und Software weiter zunehmen. Aus diesem Grund rechnet Continental mit einem weiterhin wachstumsgetriebenem Übergang vom Geschäft mit Technologien für Verbrennungsantriebe zu dem mit Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Die erwarteten Umsatzzuwächse mit Technologien für elektrische Antriebe sollen die nach 2025 voraussichtlich sinkenden Umsätze aus Geschäften mit Produkten und Systemen für Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb mehr als ausgleichen. „Von den aktuellen Rückgängen im Dieselmarkt sind wir in Summe nur in sehr geringem Maße betroffen. Denn der Anteil des Pkw-Dieselgeschäfts am Konzernumsatz liegt heute unter 2 Prozent“, sagte Avila. Starker Auftragseingang und steigende Profitabilität in der Division Powertrain Insgesamt lag der Auftragseingang in der Division Powertrain 2016 bei 11,5 Milliarden Euro. Für 2017 rechnet das Unternehmen mit weiteren Zuwächsen. „Besonders zahlreiche Aufträge erhalten wir für Elektronikkomponenten in konventionellen Antrieben und für unsere Produkte und Systeme in Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Im vergangenen Jahr überstieg allein deren Wert 1,2 Milliarden Euro und lag damit 17 Prozent über dem im Jahr 2015“, so Avila. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Technologieunternehmen in seiner Division Powertrain mit einem Umsatz von rund 8 Milliarden Euro. Das prognostizierte Umsatzplus von rund 9 Prozent liegt damit deutlich über dem erwarteten Marktwachstum, denn die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wird voraussichtlich nur um 1 Prozent zunehmen. Für 2019 peilt die Division Powertrain weiterhin einen Umsatzzuwachs auf rund 10 Milliarden Euro an. Die Profitabilität (d.h. die bereinigte EBIT-Marge) der Division soll in 2017 9 Prozent erreichen; in den kommenden Geschäftsjahren dann jeweils etwa 10 Prozent. Nicht eingerechnet ist hierbei jeweils das Geschäft mit Hybrid- und Elektroantrieben.
      38. Internationales Wiener Motorensymposium Continental zeigt auf dem Wiener Motorensymposium Systemlösungen für extrem schadstoffarme Dieselmotoren 60 Prozent weniger Stickoxide bei zugleich geringerem Kraftstoffverbrauch Umfassendes Technikpaket aus hochflexibler Einspritzung, 48-Volt-Hybridsystem, SCR-Abgasnachbehandlung und elektrisch beheizbarem Katalysator Weiterführende signifikante Verbrauchseinsparungen durch prädiktives Fahren möglich Wien, Regensburg 25. April 2017. Eine milde Hybridisierung mit einem 48-Volt-System senkt nicht nur den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emission, sondern kann auch den Schadstoffausstoß von Dieselmotoren signifikant verringern. Das zeigen Versuchsergebnisse, die der Technologiekonzern Continental erstmals auf dem Wiener Motorensymposium 2017 veröffentlicht. Die Spezialisten des Konzerns modifizierten ein Euro 6 Diesel-Serienfahrzeug so, dass die Stickoxidemissionen um 60 Prozent sinken und auf diesem Weg auch bei realen Straßentests - in erweiterten Temperaturbereichen - deutlich unter den gesetzlichen Limits bleiben. Anders als bei vielen anderen Maßnahmen zur Schadstoffabsenkung leidet der Verbrauch in diesem Fall nicht: Der CO2-Ausstoß verringert sich sogar um zwei Prozent. „Der Dieselmotor wird für die Mobilität auf absehbare Zeit weiter eine wichtige Rolle spielen“, sagte José Avila, Leiter der Division Powertrain und Mitglied des Vorstands bei Continental. „Daher ist es unabdingbar, dass wir die technischen Voraussetzungen für einen extrem schadstoffarmen Dieselantrieb schaffen.“ Bilddownload Hochflexible Einspritzung Um die Vision von einem sauberen Dieselfahrzeug zu realisieren, gingen die Ingenieure in mehreren Schritten vor. Zunächst tauschten sie das Serien-Einspritzsystem gegen das eigene Piezo-Common-Rail-System PCRs5 aus. Dieses arbeitet mit Einspritzdrücken von bis zu 2.500 bar und ist mit Hilfe einer hochdynamisch arbeitenden Ventilbetätigung in der Lage, mehrere Einspritzungen mit sehr kurzen Intervallen und sehr präziser Dosierung zu realisieren. Es ermöglicht, nach dem Ende des Verbrennungsvorgangs eine winzige Menge Kraftstoff in den Zylinder einzuspritzen. Dieser Kraftstoff entzündet sich erst im Katalysator und führt dazu, dass dieser sich schneller aufheizt. Das ist wichtig, weil der für die Stickoxid-Konvertierung eingesetzte SCR-Katalysator nach einem Kaltstart zunächst eine gewisse Mindesttemperatur erreichen muss. Tests zeigen, dass sich allein durch die Nacheinspritzung das Anspringen des SCR-Katalysators um zirka acht Minuten beschleunigen lässt und so die kumulierte Stickoxidemission im künftigen Fahrzyklus WLTP (Worldwide harmonized Light-duty Test Procedure) um 37 Prozent sinkt. Innovatives 48-Volt-Hybridsystem Allein auf die Nacheinspritzung will Continental jedoch nicht setzen, da sich dadurch der Kraftstoffverbrauch um etwa vier Prozent erhöhen würde. Daher applizierte der Zulieferer ein 48-Volt-Hybridsystem, das auf einem riemengetriebenen Starter-Generator basiert. Der verwendete Elektromotor mit einer Spitzenleistung von rund 15 Kilowatt ermöglicht es nicht nur, Bremsenergie wiederzugewinnen und als Strom in einem kleinen Lithium-Ionen-Akku zu speichern. Vielmehr unterstützt es den Verbrennungsmotor kurzzeitig auch in Phasen stärkerer Beschleunigung. Dies senkt die Stickoxidemissionen, die bei einem Dieselmotor besonders hoch ausfallen, wenn sehr schnell sehr viel zusätzliche Leistung abgerufen wird. Da ein geringerer Anteil der Leistung durch den Verbrennungsmotor erzeugt werden muss – Ingenieure sprechen dabei von „Phlegmatisierung“ –, lassen sich durch das 48-Volt-System weitere drei Prozent gegenüber der Nacheinspritzung einsparen. Gleichzeitig sinken die CO2-Emissionen zusätzlich um rund drei Prozent. Bilddownload SCR-Abgasnachbehandlung und elektrisch beheizbarer Katalysator Zur Emissionsminderung wird ein motornaher elektrisch heizbarer Katalysator (EMICAT) eingesetzt. Mit einer kurzzeitig anliegenden Leistung von bis zu drei Kilowatt bringt er den dahinterliegenden SCR-Katalysator - unabhängig von der Motorbetriebsstrategie - bereits nach kurzer Zeit auf Betriebstemperatur, um mit der Stickoxid-Konvertierung zu starten. Die Einspritzung der für die SCR-Katalyse benötigten wässrigen Harnstofflösung (AdBlue) erfolgt direkt hinter dem Heizkatalysator auf das ausströmende Abgas. Diese Anordnung garantiert eine gute Durchmischung von Abgas und Harnstoff, ohne dass ein zusätzlicher Mischer verwendet werden muss. Durch die Applikation des Heizkatalysators sinken die Stickoxidemissionen um weitere 14 Prozent. Der Kraftstoffverbrauch bleibt dabei unverändert, da die elektrische Energie für die Katalysatorheizung ausschließlich über das 48-Volt-System aus rekuperierter Bremsenergie gewonnen wird. Bilddownload Energieoptimierung durch Connected Energy Management Eine weitere signifikante Reduzierung der Emissionen konnte durch die Einbindung des sogenannten connected Energy Managements (cEM) erzielt werden. „Der Charme des vernetzten Energiemanagements liegt darin, dass wir allein durch eine verbesserte Datenbasis in der Lage sind, die Fahrstrategie energetisch zu optimieren“, sagte Dr. Oliver Maiwald, Leiter Technology & Innovations bei Continental, Division Powertrain. „Bei bekannter Strecke (Navigation oder Streckenerkennung durch lernfähige Algorithmen) kann das cEM-Steuergerät vorausschauend darüber entscheiden, wann das Fahrzeug am besten rollt und wann rekuperiert werden sollte – und das spart Kraftstoff und Emissionen“, so Maiwald weiter. Bei dem in Wien vorgestellten „Super Clean Electrified Diesel“ konnten durch die Anwendung der cEM Traffic Light Assist (TLA) - Funktion eine weitere Absenkung der Stickoxidemissionen und gleichzeitig des Kraftstoffs erwirkt werden. Denn dank zusätzlicher Cloud-Daten prognostiziert der TLA den vorausliegenden Straßenabschnitt und den Verkehrszustand, weiß somit auch, wann die nächste Ampel – die für den Fahrer noch gar nicht sichtbar sein mag – rot wird und kann den Segel- und Rekuperationsbetrieb sowie die Bremsverzögerung entsprechend optimieren.   In Summe ergibt sich für das in Wien im Vortrag präsentierte Versuchsfahrzeug eine sehr deutliche Reduzierung der Stickoxidemission um 60 Prozent im Vergleich zu einem heutigen Euro 6 Dieselfahrzeug bei gleichzeitiger Kraftstoffverbrauchsreduktion von zwei Prozent. „Damit lösen wir einen klassischen Zielkonflikt in der Dieselmotorenentwicklung“, kommentiert José Avila die Ergebnisse. „Ein sauberer Dieselmotor, der weit unter den gesetzlichen Grenzwerten bleibt, muss nicht mehr Kraftstoff verbrauchen.“ Einen Simpleshow-Erklärfilm zum Thema Fahrzyklen, Kraftstoffverbrauch und Emissionen finden Sie hier
      38. Internationales Wiener Motorensymposium Continental fördert mit neuen Lösungen ein effizientes und sauberes Fahren unter Realbedingungen auf der Straße Der Super Clean Diesel 48-Volt-Hybrid mit optimiertem Motorkonzept, Heizkatalysator und SCR-Technik erfüllt scharfe Real Driving Emission Werte (RDE) Marktgerechte Hochvolt-Systeme für Elektrofahrzeuge sowie Plug-In Hybride sind Schlüsseltechnologien für die Elektrifizierung in China, USA und Europa Vernetztes Energiemanagement mit neuen Funktionen steigert die Effizienz erheblich  Regensburg, Wien, 25. April 2017. Das Technologieunternehmen Continental präsentiert auf dem 38. Internationalen Wiener Motorensymposium ausgewählte Produkte und Lösungen für ein effizientes und sauberes Fahren. Der Schwerpunkt liegt auf Lösungen mit Elektrifizierungsanteil. Das in Wien thematisierte Highlight ist ein Super-Clean Dieselfahrzeug mit 48 Volt Hybridisierung, das anspruchsvollste Real Driving Emission (RDE) Grenzwerte für CO2 und NOx erfüllt. „Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs spielt für Continental eine Schlüsselrolle auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität“, sagte José Avila, Leiter der Division Powertrain und Mitglied des Vorstands bei Continental. „Entscheidend dabei ist eine intelligente Nutzung aller Potenziale im Gesamtsystem Fahrzeug, ob mit Verbrenner oder ohne. Gerade die Vernetzung im Fahrzeug und darüber hinaus wird das Fahren zusätzlich sauberer und effizienter machen.“ Bilddownload Super-Clean Diesel Technologie mit 48-Volt-Hybridisierung Intelligent genutzte Technologiekombinationen in einem 48-Volt-Dieselhybrid zeigen, welche Effizienzfortschritte bei diesem Antriebstyp möglich sind. Durch gleichzeitige motorische Optimierung auf der Grundlage der Elektrifizierung und die Nutzung eines elektrisch heizbaren Katalysators in der Abgasnachbehandlung weist der Continental Super-Clean Diesel in der realen Fahrsituation 60 % weniger NOx-Emissionen bei gleichzeitig um 2 % gesenktem CO2-Ausstoß gegenüber dem Basisfahrzeug (Euro 6b) auf. “Das unterstreicht das Potential unserer 48-Volt-Technologie. Gerade in Europa sehen wir da einen klaren Trend. Entsprechende Anfragen kommen inzwischen aber auch aus den USA“, sagte Rudolf Stark, Leiter der Business Unit Hybrid Electric Vehicle, Division Powertrain bei Continental. In Europa ist nach der ersten Serieneinführung eines 48-Volt Dieselhybrid für das Jahr 2017 bereits der nächste Serienanlauf geplant. Innovationen in Hochvolt - Antriebstechnologie Neben der 48-Volt Eco Drive Hybridisierung wird der Vollhybrid mit Lademöglichkeit an der Steckdose (= Plug-In Hybrid, PHEV) eine wichtige Rolle in den USA und Europa spielen, denn: „Mit seiner elektrischen Reichweite deckt der Plug-In Hybrid alltagstypische Kurzstreckenfahren ab. Gleichzeitig bietet er die volle Reichweite für Ausflüge und Urlaube“, so Stark. Für die Elektromobilität (E-Fahrzeug und PHEV) spielt Hochvolt-Technologie im Antrieb eine Schlüsselrolle. Der Leitmarkt wird hier auf absehbarere Zeit China sein. Continental unterstützt gezielt die dortigen Anforderungen an die Elektrifizierung im Segment der Großserienmodelle. Der hochkompakte Achsantrieb EMR3 beispielsweise wurde speziell für den chinesischen Markt und dessen Hauptanforderungen entwickelt. Als komplette Einheit einschließlich Untersetzergetriebe und Leistungselektronik kann dieser elektrische Antrieb vom Automobilhersteller als vollumfänglich validierter Antriebsstrang mit verringertem Aufwand in ein Fahrzeug integriert werden. Für den Fahrzeugeinsatz muss das skalierbare Plattformprodukt nur noch in sehr begrenztem Umfang angepasst werden – beispielsweise bei den Haltepunkten und Kühlwasseranschlüssen. Das Verhältnis zwischen kompakten Abmessungen, geringem Gewicht, hoher Leistung und wirtschaftlichen Kosten macht diesen Antrieb zu einer attraktiven Elektrifizierungslösung für die Mittelklasse. Mit der 3. Generation der hochkompakten Leistungselektronik sowie den serienbewährten Elektromotoren bietet Continental gleichzeitig auch einzelne Komponenten für Hochvolt-Lösungen an. Bilddownload Intelligente Vernetzung bringt zusätzliche Effizienzvorteile Die Gesamteffizienz eines Fahrzeugs hängt in immer höherem Maße davon ab, wie seine einzelnen Teilsysteme im Verbund gesteuert werden. Vielfältige Wechselwirkungen und Vernetzungs­potenziale erfordern daher die Kompetenz für das Gesamtsystem „Elektrisch-Verbrennungsmotorisch-Thermisch“, wie Continental sie in besonderem Umfang mitbringt. Vernetzung auf der Ebene des Antriebsstrangs beispielsweise ist zentral für ein effizientes Energie-Management. Dazu gehören auch das mechatronische System des Thermo-Managements, das Batterie-Management sowie die elektrisch unterstützte lastunabhängige Abgasnachbehandlung (Heizkatalysator) als wesentliche Elemente der Fahrzeugeffizienz. Unter der Bezeichnung connected Energy Management (cEM) hat Continental die umfassende und vorausschauende Vernetzung des Energie-Managements auf Antriebsstrangebene geschaffen und nun um weitere Funktionen ergänzt. So dienen beispielsweise ein Überholassistent und ein Speed Profiler dazu, den Komfort von hybriden Betriebszuständen für den Fahrer zu erhöhen. Bilddownload Einen Simpleshow-Erklärfilm zum Thema Fahrzyklen, Kraftstoffverbrauch und Emissionen finden Sie hier
      eHorizon.Weather liefert Echtzeit-Wetterinformationen in Zusammenarbeit mit Météo-France Mehr Sicherheit durch frühzeitige Warnung vor Niederschlag, Sturm oder vereister Fahrbahn Wetterabhängige Routenplanung erhöht Komfort und Effizienz Fahrzeugschwarm nutzt und optimiert die Wetterdaten Continental schafft eigenes Testfeld in realer Straßenumgebung für innovative Mobilitätsdienste Rambouillet, Frankreich, 24. April 2017. Wer stand nicht schon einmal dick eingepackt im strahlenden Sonnenschein oder musste ohne Schirm durch strömenden Regen laufen: Mit der neuesten Erweiterung des elektronischen Horizonts (eHorizon) von Continental schafft das Technologieunternehmen Abhilfe. Fahrzeuge mit eHorizon.Weather liefern aktuelle Wetterinformationen zur Optimierung von Kurzzeit-Vorhersagen und integrieren ortsbezogene Echtzeit-Wetterdaten, um Fahrer frühzeitig über kritische Witterungen zu informieren. Dafür kooperiert Continental mit dem staatlichen französischen Wetterdienst Météo-France und testet eHorizon.Weather zurzeit in über 200 Fahrzeugen in Frankreich, um die Technologie durch direkte Rückmeldung der Nutzer anzupassen und weiter zu verbessern. Mit dieser vernetzten Flotte für neue Mobilitätsdienste schafft Continental zudem ein offenes Testfeld, um weitere Anwendungen für vernetzte Fahrzeuge in realer Fahrumgebung zu testen und Raum für die Zusammenarbeit mit einem großen Partnernetzwerk zu geben. Neben eHorizon.Weather können so beispielsweise Daten für die vorausschauende Wartung gewonnen werden. Bilddownload  „Gemeinsam mit Météo-France arbeiten wir an einer Reihe von Mobilitätsdiensten für mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort. Hier hilft insbesondere die gemeinsame Lösung eHorizon.Weather, indem wir Informationen aus unseren Fahrzeugsensoren mit externen Daten verarbeiten, um Echtzeit-Warnungen über Wettervorkommnisse in die Fahrzeuge zu bringen“, erklärt Jean-Yves Le-Gall, Design & Innovationsmanager in der Division Interior bei Continental. Wetter-Smalltalk im ganzheitlichen Mensch-Maschine-Dialog Bilddownload  Die eHorizon.Weather-Technologie nutzt die bestehende vernetzte Fahrzeugarchitektur wie Scheibenwischer-Sensoren, Nebelleuchten oder ABS und ESP, um Daten zu Temperatur, Luftdruck, Sichtverhältnissen oder Informationen zum Straßenzustand zu gewinnen. Diese Daten werden dann durch integrierte Telematik-Einheiten ins Continental-Backend geladen und daraufhin von Météo-France verarbeitet. So kann der Wetterdienst seinen Service verbessern und ortsbezogene Wetterwarnungen in Echtzeit zurück an die Fahrzeuge senden. Hier gelangen sie mit Hilfe einer interaktiven Straßenkarte, die sicherheitsrelevante und weitere Informationen wie interessante Orte integriert, zum Fahrer. Im Sinne einer ganzheitlichen Mensch-Maschine-Schnittstelle wird dieser nicht nur visuell, sondern auch akustisch per Sprachhinweis auf kritische Straßenzustände hingewiesen. Dies ermöglicht eine frühzeitige Information des Fahrers, der seinen Fahrstil entsprechend auf Wettervorkommnisse wie starken Regen und Schneefall, Sturm oder eine vereiste Fahrbahn einstellen kann. Gleichzeitig kann er die Hinweise über die interaktive Straßenkarte bestätigen oder Entwarnung geben, nachdem er den Straßenabschnitt mit einer Wetterwarnung passiert hat. Verbesserung von Unwetter-Warnungen und komfortable Reiseplanung Dadurch, dass der Fahrzeugschwarm Daten direkt am Ort des Wettervorfalls erfasst und in der Cloud zur Verfügung stellt, kann Météo-France seine konventionellen Methoden zur Wetterbeobachtung (Satelliten, Radar, Wetterstationen, etc.) dank eHorizon.Weather erweitern. So entsteht eine Schwarmintelligenz, die insbesondere die Qualität von kurzfristigen Wettervorhersagen (0 bis 3 Stunden) und damit die Wirkung von Unwetter-Warnsystemen verbessert. Gleichzeitig gewinnt der Wetterdienst wichtige Informationen, um sein Wissen über das Wetter kontinuierlich zu erhöhen und innovative Warnmethoden zu entwickeln. Bilddownload Bei privaten und geschäftlichen Fahrten bringt eHorizon.Weather auch ganz unmittelbar einen deutlichen Gewinn an Sicherheit und Komfort. Die frühzeitige Information zu gefährlichen Straßenabschnitten kann das Risiko für Verkehrsunfälle senken und für eine erhöhte Wachsamkeit des Fahrers sorgen. Durch Wettervorhersagen für den Zielort und eine wetterbasierte Reiseroute kann der Fahrer seine Fahrt zudem optimal planen. Das macht die Lösung auch für Flottenbetreiber und Zweiräder interessant. In Frankreich wurde die innovative Lösung kürzlich mit dem Auto Moto Innovation Award 2016 ausgezeichnet. Der eHorizon von Continental ermöglicht eine intelligente und sichere Fahrzeugnavigation durch die erweiterte Nutzung von Navigationsdaten zur Steuerung der Fahrzeugsysteme. Ziel ist es, den Fahrer frühzeitig über Verkehrsbedingungen zu informieren, um die Sicherheit, den Komfort und die Effizienz zu erhöhen. Continental demonstriert den eHorizon auch im September auf der IAA 2017 in Frankfurt am Main (Halle 5.1. Stand A07 / A08).
      Hannover, 21. April 2017. Seit Anfang April verstärkt Nicole Göttlicher das Team der Konzern-Pressestelle des Technologieunternehmens Continental. Als Pressesprecherin für die Bereiche Personal und Karriere folgt sie auf Gesa Krüger, die in die interne Kommunikation des Automobilzulieferers, Reifenherstellers und Industriepartners gewechselt ist. Bilddownload Nach ihrem Studium der Slawistik und Geschichte war Göttlicher (46) in verschiedenen internationalen Unternehmen als Pressesprecherin tätig, darunter TNT Post, Messe München International und StepStone. Zuletzt verantwortete sie bei OSRAM auf globaler Ebene die gesamte HR Kommunikation, Social Media und Employer Branding. Eine Übersicht über alle Presskontakte bei Continental weltweit finden Sie hier.
      Weltneuheiten in den Bereichen Sicherheit und elektrische Antriebe Joint Venture mit China Unicom für Mobilitätsdienste in China CEO Degenhart: „In den letzten fünf Jahren hat Continental rund 1,3 Milliarden Euro in China investiert. In den kommenden Jahren planen wir Investitionen auf vergleichbarem Niveau.“ Shanghai (China) / Hannover, 20. April 2017. Das Technologieunternehmen Continental präsentierte auf seiner Pressekonferenz zur chinesischen Automobilmesse Auto Shanghai seine Aufstellung in China, technische Neuheiten für mehr Sicherheit und effizientere Antriebe und ein Joint Venture im Bereich der Mobilitätsdienstleistungen. Continental-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Degenhart bestätigte die Investitionsplanung: „In den letzten fünf Jahren hat Continental rund 1,3 Milliarden Euro in China investiert. In den kommenden Jahren planen wir Investitionen auf vergleichbarem Niveau. In unseren Produktbereichen in China rechnen wir mit überproportional zum Marktwachstum steigenden Umsätzen, insbesondere bei den Mobilitätsdienstleistungen.“ Bilddownload Joint Venture mit China Unicom für neue Mobilitätsdienstleistungen Eine Basis für dieses Wachstum im Bereich der Mobilitätsdienstleistungen wird die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekommunikationsanbieter China Unicom bilden. Gemeinsam wurde auf der Auto Shanghai ein Joint Venture bekanntgegeben. Helmut Matschi, Vorstandsmitglied und Leiter der Division Interior erläuterte hierzu: „Das Joint Venture wird unsere Entwicklung im Bereich Mobilitätsdienste voranbringen. Unser Partner China Unicom ist einer der drei größten Mobilfunkprovider in China mit einer ausgeprägten Erfahrung im Automobilumfeld und Zugang zum Dienstleistungsmarkt. Das ist die perfekte strategische Ergänzung für uns.“ Bilddownload Weniger Unfälle und mehr Sicherheit mit zuverlässigen Sensoren und Reifen Eine Weltpremiere von Continental ist eine neue Generation von Fahrerassistenzkameras. Mit integrierter Hochdruckwasserpumpe zur Säuberung der Optik bei Verschmutzung bietet sie eine zuverlässige Datenbasis für Fahrerassistenzsysteme und das automatisierte Fahren. Bilddownload In Shanghai zeigt Continental auch zwei neue Reifentypen. Mit dem UltraContact 6 stellt Continental einen ausgewogenen Reifen für seine asiatischen Kunden vor. Der ComfortContact 6 ist wiederum ein besonders komfortabler und leiser Reifen für den asiatischen Markt. Elektrifizierung als Schlüssel für saubere Luft Eine weitere Weltpremiere feiert Continental mit einem kompakten elektrischen Achsantrieb. Die technischen Daten sind beeindruckend: Bei einem Gewicht von rund 75 Kilogramm liefert der Achsantrieb eine maximale Leistung von bis zu 150 Kilowatt bei bis zu 400 Newtonmetern Drehmoment und einer Bauraumgröße von 400 x 500 x 320 Millimetern. Damit bietet Continental chinesischen Fahrzeugherstellern das Herzstück für die schnelle Ausweitung des Angebots von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen – insbesondere in der Mittelklasse. Produziert wird das Achsmodul in China. Zudem beginnt Continental noch in diesem Jahr mit der lokalen Produktion seines 48-Volt-„Volkshybrid“-Systems in China. Bilddownload
      Die Kameralinse der Fischaugenkamera wird bei Verschmutzung durch automatisch ausgelösten Wasserstrahl gereinigt Kamerareinigung ermöglicht verlässliche Kameradaten für das Automatisierte Fahren Frankfurt/Shanghai, 20. April 2017. Den Durchblick behalten wünscht sich jeder – auch durch die im Auto verbauten Kameras. Das Technologieunternehmen Continental hat ein Reinigungssystem für Fischaugenkameras entwickelt, das Verschmutzungen auf der Kameralinse durch einen Wasserstrahl entfernt. Immer mehr Assistenzfunktionen bauen auf solchen Weitwinkelkameras auf, so dass diese jederzeit einsatzbereit sein müssen. Als Rückfahrkamera assistiert sie dem Fahrer beim besonders unfallträchtigen Rückwärtsfahren. Dabei kommt es, laut amerikanischer Regierung, jährlich im Durchschnitt zu 210 Toten und 15.000 Verletzen. Wie hilfreich die Kamera sein kann, zeigt eine Studie der amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA): Bei einem flächendeckenden Einsatz von Rückfahrkameras können, neben der deutlichen Reduzierung von Verletzten, bis zu 69 Menschenleben jährlich gerettet werden. Deswegen ist eine Ausstattung aller Neufahrzeuge mit Rückfahrkameras in den USA ab 2018 verpflichtend. Bilddownload Auch für Funktionen wie dem automatisierten Parken auf Basis eines Surround View-Systems, welches aus vier Kameras in der Front, im Heck sowie in den Seiten­spiegeln für eine 3D-Rundumsicht besteht und als Außenspiegelersatz, werden Fischaugen­kameras im Fahrzeug verbaut. Die Kameras sind auf Grund ihrer Einbauposition am Fahrzeug Witterungsbedingungen und Schmutz, wie Schnee, Eis und Staub ausgesetzt. Eine Reinigung ist daher notwendig, um die Funktionalität zu gewährleisten. „Mit unserem Kamerareinigungssystem erhöhen wir nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr, sondern auch den Komfort für den Fahrer. Dieser kann das Reinigen der Kameras bequem dem System überlassen“, sagte Matthias Matic, Leiter des Geschäftsbereichs Hydraulische Bremssysteme bei Continental. Eine händische Reinigung wird zukünftig der Vergangenheit angehören. „Nur mit jederzeit einsatzbereiten Techno­logien lassen sich Unfälle vermeiden. Unser Kamerareinigungssystem leistet einen wichtigen Beitrag der Vision vom unfallfreien Fahren, der Vision Zero, näher zu kommen“, so Matic weiter. Automatisch initiierte Reinigung der Kameralinse Bilddownload Während sich ‚Night Vision‘ Reinigungslösungen bereits in der Serienproduktion befinden, werden ‚Surround View‘ Kamerareinigungssysteme ab 2019 in Fahrzeugen verfügbar sein. Die Kameralinse wird hierbei mittels eines Wasserstrahls gereinigt. Dabei erkennt die Kamera selbstständig den Grad der Verschmutzung der Linse und initiiert die Reinigung automatisch. „Verschmutzte Kameralinsen sind ein Risiko beim Fahren“, sagte Thomas Werner, Leiter des Bereiches Entwicklung für Reinigungssysteme bei Continental. „Mit unserem Kamerareinigungssystem sorgen wir für einsatzbereite Kameras – und das bei jeder Witterung. Wir greifen hierbei auf langjährige Expertise im Bereich Reinigungssysteme zurück.“ Das Reinigungswasser wird mittels eines Schlauchsystems von dem Wasserbehälter zu einer Düse geleitet, die direkt an der Kameralinse sitzt. Der Wasserdruck ist dabei von 2,0 bar bis 4,5 bar skalierbar und kann von den Fahrzeugherstellern individuell festgelegt werden. Der Wasserstrahl läuft entlang der gewölbten Oberfläche der Linse und entfernt den Schmutz vollständig. Durch den im Wasserbehälter enthaltenen Frostschutz wird ein Einfrieren des Wassers auf der Kameralinse verhindert. Alternativ ist das Reinigungssystem außerdem auch beheizt verfügbar. Dabei ist ein Heizdraht in den Wasserzulauf integriert, der ein Einfrieren des Wassers im Zulauf durch Erwärmen verhindert. Die Anzahl der im Auto verbauten Umfeldsensoren, wie Kameras, wird künftig mit steigendem Automatisierungsgrad weiter zunehmen. Eine umso größere Bedeutung kommt entsprechend deren Reinigung zu. Kameras sind, neben Radar und LiDAR, die dritte Säule an notwendigen Umfeldsensoren beim Automatisierten Fahren. Eine Grundvoraussetzung für Fahrerassistenzfunktionen und automatisiertes Fahren ist dabei eine zuverlässige Wahrnehmung der Fahrzeugumgebung und deren präzise Bewertung. Ein guter „Durchblick“ ist entscheidend, damit Sensoren wie Kameras die Umgebung erfassen und wichtige Umgebungsdaten liefern können.
      Continental und China Unicom Smart Connection Technology unterzeichnen strategischen Joint-Venture-Vertrag Neues Joint Venture wird als Anbieter für Intelligent Transportation Systems (ITS) die wachsende Marktnachfrage nach Mobilitätsdiensten in China befriedigen Dienste und Anwendungen für Fahrzeugdaten, intelligente Fahrzeuganwendungen sowie Software für vernetzte Fahrzeuge und Lösungen stehen im Fokus Shanghai, 19. April 2017. Als einer der führenden Experten rund um Fahrzeugsysteme und die Digitalisierung von Mobilität stellt das Technologieunternehmen Continental die Weichen auf beschleunigtes Wachstum im Geschäftsfeld der neuen „Mobility Services“. Entsprechend seiner Roadmap für Digitalisierung hat Continental mit China Unicom Smart Connection (im Folgenden CUSC), einer 100%igen Tochtergesellschaft von China Unicom, am ersten Pressetag der Auto Shanghai einen Vertrag über ein strategisches Joint Venture unterzeichnet. Dieses soll als Anbieter von ITS-Lösungen die wachsende Marktnachfrage in China befriedigen. China gehört im Hinblick auf Mobilitätsdienste sowie die Konnektivität von Fahrzeugen miteinander und mit der Verkehrsinfrastruktur zu den führenden, wachstumsstarken Märkten. „Durch den Trend der Digitalisierung eröffnet sich für uns in China ein wachsender Markt für Mobilitätsdienste. Wir sehen große Chancen für unser beschleunigtes, profitables Wachstum in diesem Markt“, sagte Helmut Matschi, Vorstandsmitglied und Leiter der Division Interior. „Das Joint Venture wird unsere Entwicklung im Bereich Mobilitätsdienste voranbringen. Unser Partner China Unicom ist einer der drei führenden Mobilfunkanbietern in China und verfügt nicht nur über umfangreiche Erfahrungen im Automobilbereich, sondern hat auch Zugang zum Dienstleistungsmarkt, der ein starkes Potenzial bietet. Das ist die perfekte strategische Ergänzung für uns.“ Beide Unternehmen werden jeweils zu 50 Prozent am neuen JV beteiligt sein, das seinen Hauptsitz in Shanghai haben wird. Das Unternehmen wird unter dem Namen Unicom Continental Intelligent Transportation Technology (Shanghai) Co., Ltd firmieren und soll als Anbieter von ITS-Lösungen die wachsende Marktfrage in China befriedigen, von wo schon heute erste ITS-Aufträge bei Continental eingehen. Im Fokus werden Dienste und Anwendungen für Fahrzeugdaten, intelligente Fahrzeuganwendungen sowie Software für vernetzte Fahrzeuge und Lösungen für die Hardware-Integration stehen. Die ersten Produkte, die in China angeboten werden, sind Elemente der Service-Plattform vAnalytics wie Fleet+, ein Mobility-Service-Produkt, das eine End-to-End-Plattform für OEMs im Bereich On-Demand Car Sharing bietet, ferner das Plattformprodukt TSP2.0 für Telematikdienste, das durch eingebettete Hardware und cloudbasiertes Backend Computing auf der Grundlage von Fahrzeugdaten Dienstleistungen für OEMs und deren Partner erbringt.
      Zum 1. Juni 2017 wird Enno Tang die Nachfolge von Dr. Ralf Cramer als Präsident der Organisation von Continental in China antreten Der chinesische Markt ist in den vergangenen vier Jahren überproportional und profitabel gewachsen Continental befindet sich in China nun auf dem gleichen Niveau wie in anderen großen Märkten Das strategische Ziel lautet weiterhin in China schneller zu wachsen als der Markt Hannover/Shanghai, 18. April 2017. Zum 1. Juni 2017 übernimmt Enno Tang (45), Leiter der Division Chassis & Safety und des Geschäftsbereichs Vehicle Dynamics in China, die Position als Präsident der Organisation von Continental in China. Er tritt die Nachfolge von Vorstandsmitglied Dr. Ralf Cramer (51) an, der, wie vom Unternehmen im September 2016 angekündigt, seinen Vertrag wie geplant Mitte August 2017 beenden und neue Karrieremöglichkeiten außerhalb von Continental verfolgen wird. Enno Tang wird direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Continental AG, Dr. Elmar Degenhart, berichten. „Im Namen des gesamten Vorstandes und des globalen Continental-Teams möchte ich Ralf Cramer unseren herzlichen Dank für die vielen Jahre herausragender Arbeit im Dienste unserer Organisation aussprechen“, so Degenhart. Er fügte hinzu: „Als früherer Leiter der Division Chassis & Safety und aktuell als President unserer Organisation in China hat er beständig und in vorbildlicher Weise im besten Interesse von Continental gehandelt und zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“ Für Continental ist der chinesische Markt ist in den vergangenen vier Jahren überproportional und profitabel gewachsen. „Wir haben unsere lokale Organisation in China erfolgreich gestärkt und uns als führendes Technologieunternehmen in diesem wichtigen Markt positioniert. Unsere Strategie ‚Im Markt für den Markt‘ hat sich klar ausgezahlt“, erklärte Degenhart. Bilddownload „Wir planen, unsere Geschäfte in China genauso wie in anderen großen globalen Märkten, einschließlich Europa und Nordamerika, zu führen. Wir freuen uns, mit Enno Tang einen chinesischen Kollegen für diesen wichtigen Job gewonnen zu haben. Er kennt das Land und Continental sehr gut – beste Voraussetzungen um unseren erfolgreichen Weg fortzusetzen. Wir wünschen Enno Tang viel Erfolg für die Zukunft“, so Degenhart. Der chinesische Markt hat in den vergangenen Jahren starkes, profitables Wachstum erlebt. Seit 2012 hat Continental in China insgesamt 1,3 Milliarden Euro investiert. Im gleichen Zeitraum ist das Team des Unternehmens in China auf mehr als 25.000 Mitarbeiter zum Ende des Jahres 2016 angewachsen. Darüber hinaus hat sich das kulturelle Gleichgewicht lokaler Führungskräfte auf ca. 60 Prozent im Jahr 2016 verbessert. Enno Tang kam 2004 für den Aufbau und die Leitung des Geschäftsbereichs Body & Security in China zu Continental. Er hatte mehrere Managementpositionen in verschiedenen Divisionen in China und Deutschland inne und ist aktuell Leiter der Division Chassis & Safety in China und des Geschäftsbereichs Vehicle Dynamics in China.
      Bis zu 300 Experten sollen in San José an der „Zukunft der Mobilität“ arbeiten Technologieunternehmen investiert dafür einen einstelligen Millionenbetrag in US-Dollar Technologie-Chef Kurt Lehmann: „Geballte Energie von 32.000 Ingenieuren im Rücken“ Projekte rund um automatisiertes Fahren, Elektromobilität, Vernetzung und Mobilitätsdienste  Hannover/San José (USA), 12. April 2017. Das Technologieunternehmen Continental baut das weltweite Netzwerk seiner Forschungs- und Entwicklungszentren weiter aus. In San José im Silicon Valley, Kalifornien, USA, eröffnete das DAX-Unternehmen am Mittwoch einen neuen Standort. Dort können zukünftig bis zu 300 Experten aus allen Unternehmensbereichen an wegweisenden Lösungen für die nachhaltige Mobilität der Zukunft arbeiten. Ihre Projekte drehen sich rund um automatisiertes Fahren, Elektromobilität, Vernetzung und Mobilitätsdienste. Bilddowload „Unser Augenmerk ist klar auf die Entwicklung und Gestaltung des Ökosystems künftiger Mobilität ausgerichtet. In unserem neuen Zentrum im Silicon Valley vernetzen wir die Aufträge und Wünsche unserer Kunden mit unseren innovativen Ideen sowie dem Wissen, der Energie und Erfahrung unserer weltweit mehr als 32.000 Ingenieure und unserer Geschäftspartner - zum allseitigen Vorteil“, sagte der Technologie-Chef von Continental, Kurt Lehmann. Continental investiert in das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum einen einstelligen Millionenbetrag in US-Dollar. Die hochmodernen Labore, Werkstätten und Büros sind in einem rund 6.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex untergebracht. Continental ist bereits seit vielen Jahren im Silicon Valley vertreten, wo der Geschäftsbereich Intelligent Transportation Systems (ITS) 2014 seinen Sitz eingerichtet hat. Lehmann wies darauf hin, dass das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum einen wichtigen Baustein zur Umsetzung der Continental-Strategie bildet. Deren Ziel: wegweisende Technologien für die Mobilität von Menschen und den Transport ihrer Güter entwickeln. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Lösungen auf Software-Basis sowie der Umgang mit großen Datenmengen und das Nutzen von künstlicher Intelligenz. „Die Automobilindustrie befindet sich im größten Wandel ihrer 130-jährigen Geschichte. Einst schuf sie vor allem mit mechanischen Lösungen Wert. Dann steigerte sie ihn mit Hilfe von Sensorik, Elektronik, Software und Digitalisierung. Morgen wird unser Geschäft zunehmend von Mobilitätsdiensten und intelligenten Mobilitätstechnologien geprägt sein“, erläuterte Lehmann, der für die konzernübergreifende Technologie-Entwicklung bei Continental verantwortlich ist. Er fügte hinzu: „In den nächsten Dekaden wird ein Großteil der elektrisch angetriebenen, voll vernetzen und automatisierten Fahrzeuge in den Städten von Mobilitätsdienstleistern und Flottenmanagern betrieben. Continental vernetzt die ‚Gehirne‘ der Fahrzeuge und erweitert damit die kollektive Intelligenz der Fahrzeugschwärme. Dafür arbeiten in San José alle Bereiche von Continental interdisziplinär und kollaborativ zusammen. Hieraus werden neue, zusätzliche Geschäftsfelder für unsere wegweisenden Lösungen erwachsen.“ Continental beschäftigt in den USA mehr als 18.000 Mitarbeiter. In den zurückliegenden fünf Jahren hat das Unternehmen dort 1,9 Milliarden US-Dollar investiert. Für die kommenden fünf Jahre plant das Unternehmen Investitionen in vergleichbarer Höhe.
      Kombination aus Gesteninteraktion und Touchbildschirm verringert die Fahrerablenkung und erhöht die Aufmerksamkeit während der Fahrt Erweiterung des ganzheitlichen Mensch-Maschine-Dialogs durch zweckbestimmte Favoriten-Gesten Intuitive anwendbare Touchgesten sorgen für Nutzerfreundlichkeit, Akzeptanz und erhöhten Fahrspaß Babenhausen, 7. April 2017. Damit sich Fahrer und Fahrzeug zukünftig noch besser und ohne Worte verstehen, entwickelte das internationale Technologieunternehmen Continental komfortable Touchgesten für das Cockpit. Dank der Kombination aus Elementen der Gesteninteraktion und Touchoberfläche kann der Fahrer bestimmte festgelegte Symbole auf das Eingabedisplay zeichnen, um verschiedenste Funktionen unmittelbar als Schnellzugriff auszulösen. „Sowohl Gesten als auch die Systemsteuerung durch haptische Methoden ermöglichen eine schnellere Bedienung als klassische Bedienkonzepte mit Knöpfen und Schaltern. Trotzdem birgt beides Ablenkungspotenzial. Durch die Verbindung beider Elemente reduzieren wir deshalb die Fahrerablenkung im Vergleich zur herkömmlichen Bedienung eines Touchbildschirms deutlich“, erklärt Dr. Heinz Abel, Leiter Cross Product Solutions der Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI bei Continental. Bilddownload Sobald die Displayoberfläche mit zwei Fingern berührt wird, startet die Interaktion per Touchgesten. Zusätzliche Schritte wie das Aktivieren eines Handschrift-Modus sind nicht nötig. Dann kann der Fahrer beispielsweise mit zwei Fingern ein Herz-Symbol auf das Eingabedisplay zeichnen, um einen favorisierten Kontakt anzurufen, während mit einem symbolisierten Hausdach die Navigation zur Heimadresse startet. Und mit einem gezeichneten Kreis schaltet der Fahrer bereits auf dem Nachhauseweg die Klimatisierung in der eigenen Wohnung ein. „Wichtig für die Akzeptanz solcher Konzepte ist, dass intuitive Gesten verwendet werden können und nicht extra erlernt werden müssen. Gleichzeitig sollten die Gesten ablenkungsfrei gehandhabt werden können und leicht zu merken sein. Beides ist uns gelungen, wie aktuelle interne Nutzerstudien zeigen“, so Dr. Abel. Eine Laborstudie von Continental ergab unter anderem, dass sich bei der Bedienung mit den Zweifinger-Gesten die Bedienzeit um etwa ein Drittel verringerte. Ein weiteres Ergebnis war die Reduzierung der mentalen Beanspruchung während des Bedienvorganges auf ein Viertel im Vergleich zur Einfinger-Bedienung. Tatsächlich können die Zweifinger-Touchgesten nahezu ohne Blickzuwendung auf der gesamten berührungsempfindlichen Oberfläche des Eingabedisplays ausgeführt werden, was eine intuitive und nutzerfreundliche Bedienung ermöglicht. Gleichzeitig erweitert das Konzept den bisherigen Mensch-Maschine-Dialog um die Möglichkeit, Favoriten anzulegen, die direkt über die erste Menüebene angesteuert werden können. „Insgesamt decken wir mit unseren Touchgesten die häufig genutzten Funktionen im Dialog zwischen Fahrzeug und Fahrer ab und erhöhen durch den neuen Ansatz ganz nebenbei den Spaßfaktor bei der Bedienung“, fasst Dr. Abel zusammen.
      Telematikfunktionen ergänzen bewährte Berechnung von Lenk- und Ruhezeiten Umfang und Kostenstruktur konzipiert für kleine und mittelgroße Flotten Continental präsentiert sein neues Angebot auf der transport logistic in München Villingen-Schwenningen, im April 2017. Smarte Lösung für Fuhrparks: Continental hat eine Einsteigerlösung in das Flottenmanagement entwickelt, die kleinen und mittelgroßen Flotten einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu Telematik ermöglichen soll. Dazu bringt das internationale Technologieunternehmen das Paket VDO TIS-Web Motion auf den Markt. Es vereint die grundlegenden Telematikfunktionen Tracking, Tracing und Überwachung der Reifeneigenschaften in sich. Seine ganze Wirksamkeit entfaltet es in Kombination mit den bewährten Funktionen von VDO TIS-Web für die Berechnung und Archivierung von Lenk- und Ruhezeiten, die Disponenten unter anderem auf einen Blick die verbleibende Restlenkzeit der Fahrer darstellen. Speditionen erhalten so die wirklich wichtigen Informationen aus den Bereichen Fahrermanagement, Fahrzeugmanagement und Gesetzesvorgaben. Über diese neue Möglichkeit für Speditionen informieren die Experten von Continental auf der Messe transport logistic vom 9. bis zum 12. Mai 2017 in München. Bilddownload „Schneller Informationsfluss und hohe Transparenz bei der Übertragung von Fahrzeug- und Fahrerdaten erhöhen Effizienz und Kostenkontrolle in Logistikprozessen“, betont Dr. Lutz Scholten, Leiter des Geschäftsbereichs Tachographs, Telematics and Services bei Continental. „Mit TIS-Web Motion können Disponenten und Fuhrparkmanager sehr schnell an den wesentlichen Stellschrauben für ihren operativen Geschäftserfolg drehen, weil sie auf Anhieb sehen, wann und wo sie ihre Fahrer und Fahrzeuge optimal einsetzen können. Wir wollen gezielt kleineren und mittelgroßen Flotten ermöglichen, diese Chancen zu nutzen.“ Die Continental-Mobilitätsstudie „Der vernetzte Truck“ hat 2016 gezeigt, dass 40 Prozent der kleinen Flotten mit weniger als 50 Fahrzeugen überhaupt keine Software für Fahrzeugmanagement, Fahrereinsatzplanung oder Steuerung des Fahrverhaltens nutzen. Continental hat deshalb auch bei der Gestaltung der Kostenstruktur Wert darauf gelegt, den Managern von kleinen Flotten den Einstieg in die Telematik so leicht wie möglich zu machen. Für VDO TIS-Web Motion gibt es keine Mindestvertragslaufzeit, und die Gebühr berechnet sich monatlich nach der Anzahl der Fahrzeuge. Bilddownload Unmittelbare Datenübertragung ermöglicht direkte Reaktionen TIS-Web Motion überträgt Routen, Standorte und weitere Daten der Fahrzeuge und Fahrer direkt auf die Bildschirme der Disponenten. Dort sind beispielsweise die letzten Standorte oder die letzten Fahrtzeiten zu sehen, anschließend werden diese drei Monate lang gespeichert. Die schnelle und transparente Übermittlung ermöglicht den Disponenten, frühzeitig zu reagieren. So erhalten sie unmittelbare Antworten auf die Fragen „Wo sind meine Fahrer und meine Fahrzeuge?“, „Wie sind sie ausgelastet?“ und „Wie sind die Lenk- und Ruhezeiten?“ Dadurch können auch kurzfristig zusätzliche Ladungen aufgenommen oder Routen schnell geändert werden. Niedriger Reifendruck wird sofort erkannt und daraus resultierender erhöhter Kraftstoffverbrauch vermieden. „TIS-Web Motion schafft es so, eine wirtschaftliche und effiziente Fahrweise zu fördern“, berichtet Dr. Lutz Scholten. Bilddownload
      Umfassendes Portfolio für breites Feld unternehmensspezifischer Anforderungen VDO ist erstmals mit eigenem Stand vor Ort Unterstützung beim Fahrzeug-, Fahrer-, Logistik- und Trailermanagement sowie bei der Erfüllung gesetzlicher Pflichten Villingen-Schwenningen/München, im April 2017. Der internationale Technologiekonzern Continental präsentiert die Flottenmanagement-Lösungen seiner Konzernmarke VDO erstmals mit einem eigenen Stand auf der transport logistic in München (Halle B2, Stand 618). Unter anderem informiert Continental über VDO TIS-Web Motion, ein Paket aus den wichtigsten Telematik-Lösungen, das Speditionen mit kleinen und mittelgroßen Flotten den Einstieg ins Flottenmanagement erleichtert. Außerdem ist das neue VDO TrailerLinc zu sehen, eine Tracking und Tracing-Lösung. In Kombination mit der Premium-Flottenmanagementlösung VDO FleetVisor, die ebenfalls am Messestand vorgeführt wird, ermöglicht TrailerLinc die Abbildung von Trucks und Trailern übersichtlich im gleichen System. Bilddownload „Mit unserer langjährigen Erfahrung im Tachographengeschäft kennen wir nicht nur die gesetzlichen Pflichten von Fuhrparkbetreibern ganz genau. Wegen unserer großen Erfahrung im Umgang mit den Anforderungen von Speditionsunternehmen, können wir passgenaue Lösungen entwickeln, um sämtliche Abläufe im Betrieb – ob groß oder klein – zu optimieren“, sagt Dr. Lutz Scholten, Leiter des Bereichs Tachographs, Telematics and Services bei Continental. „Wir sind uns bewusst, dass die optimale Planung mehr denn je über die Profitabilität von Transportunternehmen entscheidet. Auf der transport logistic zeigen wir, wie wir durch Tracking und Tracing einen Überblick über die Bewegungsprofile der Investitionsgüter ermöglichen und unsere Kunden bis hin zur geführten Navigation, also der optimalen Kordination von Be- und Abladestellen, unterstützen." VDO TIS-Web Motion ermöglicht unkomplizierten Einstieg in die Telematik Ob die Erfüllung rechtlicher Vorgaben, Fahrzeug-, Fahrer-, Logistik- oder Trailermanagement: Mit den Produkten von Continental können Spediteure sämtliche Aufgaben rund um das Flottenmanagement flexibel und wirtschaftlich steuern. Mit VDO TIS-Web Motion präsentiert Continental erstmals seine einfache und kostengünstige Einsteigerlösung in das Flottenmanagement. Dabei können Speditionen zum bewährten Online-Datenmanagement TIS-Web die wichtigsten Telematik-Funktionen unkompliziert hinzubuchen. Neben der Speicherung von Fahrzeug- und Fahrerdaten verfügt das System über zahlreiche weitere Möglichkeiten in den Bereichen Tracing und Tracking sowie zur Überwachung der Reifeneigenschaften. Zudem überträgt VDO TIS-Web Motion die Routen, Standorte und sonstigen Daten der Fahrzeuge direkt in die Disposition. Bilddownload VDO FleetVisor verschafft Flottenmanagern den totalen Überblick Als Premium-Lösung für effizientes Flottenmanagement hat Continental VDO FleetVisor im Programm. Zu den umfangreichen Auswertungsfunktionen gehören unter anderem Routen- und Fahrerplanung, Fahrzeugeinsatz, Remote Download, Truck-Navigation sowie eine Übersicht über anstehende Wartungen. Zusätzlich können Spediteure ihre Fahrer durch ein sieben Zoll großes Tablet unterstützen, das automatisch die optimale Route anzeigt, und die direkte Kommunikation zwischen Fahrer und Disposition über Textnachrichten ermöglicht. Das Display wird hierbei zum Fahrer-Coach, indem es laufend Rückmeldung zum Fahrstil und dem aktuellen Spritverbrauch gibt. Flottenmanager können so den individuellen Verbrauch einsehen und mittelfristig reduzieren. Darüber hinaus können Fahrer am Display ihre Lenk- und Ruhezeiten leicht ablesen. Bilddownload VDO TrailerLinc zeigt alle Anhänger auf einen Blick Mit dem Trailerservice VDO TrailerLinc, einem Bestandteil von VDO FleetVisor, sehen Spediteure und Fuhrparkbetreiber zudem auf einen Blick, wo sich ihre Anhänger befinden. Dazu wird die TrailerLinc-Hardware durch Fachpersonal einfach an den Trailer angebracht und überträgt regelmäßig die GPS-Daten an die Flottenmanagement-Software. Flottenmanager wissen so jederzeit, wo ein Auflieger oder eine Wechselbrücke steht und an welches Fahrzeug die Einheit angekoppelt ist. Sie sehen Truck und Trailer im selben System. Das ermöglicht Speditionen eine Anpassung der Tourenplanung in nahezu Echtzeit – nicht zuletzt, weil Fehler bei der Standortmeldung von Trailern der Vergangenheit angehören. Die Einheit ist jederzeit aktiv und sendet ihre Position in fest definierten Intervallen an die Disposition.
      Das integrierte Bremssystem MK C1 bringt Continental den Gewinn des neunten PACE Awards. Die MK C1 ist ein hocheffizientes Bremssystem, welches gegenüber konventionellen Bremssystemen dynamischer und leichter ist, 100 Prozent Rekuperationsfähigkeit und einen kürzeren Bremsweg hat. Auburn Hills, Mich., USA, 4. April 2017 — Das Technologieunternehmen Continental hat den Automotive News PACE (Premier Automotive Suppliers Contribution to Excellence) Award 2017 für sein integriertes Bremssystem MK C1 gewonnen. Dank des vakuumfreien Bremssystems hat Continental bereits zum neunten Mal den PACE Award gewonnen. Der PACE Award wurde am Montag, den 3. April 2017, während der jährlichen PACE Awards-Verleihung im Max M. und Marjorie S Fisher Music Center in Detroit an Continental verliehen. Die PACE Awards sind weltweit als Branchenbenchmark für Innovationen anerkannt. Bilddownload "Für Continental ist es eine Ehre, dass unser integriertes Bremssystem MK C1 einen PACE Award gewonnen hat", sagte Samir Salman, Leiter Continental Nordamerika. "Unser primäres Ziel bei allem, was wir tun, ist es, Mobilität sicherer, effizienter und komfortabler zu machen. Daher ist es eine große Freude, dass unsere Ingenieure mit diesem prominenten Industriepreis ausgezeichnet wurden. Das motiviert uns noch mehr, modernste Technologien wie die MK C1 zu entwickeln." Die MK C1 leistet einen wichtigen Beitrag zum sicheren und dynamischen Fahren sowie zur Energieefffizienz. Sie ermöglicht dank des "brake-by-wire"-Designs eine 100prozentige Rekuperation der Bremsenergie. Weitere Vorteile sind ein um etwa 30 Prozent reduziertes Systemgewicht, die Fremdansteuerbarkeit und hohe Bremsdruckdynamik in einer kompakten Einheit. Das innovative elektronische Bremssystem integriert den Tandemhauptbremszylinder, Bremskraftverstärker und das Regelsystem (ABS und ESC) in einem kompakten, gewichtssparenden Bremsmodul. Die MK C1 kann den Bremsdruck in 150 ms aufbauen (Time-to-Lock), was doppelt so schnell ist, wie bei herkömmlichen Bremssysteme heute. Darüber hinaus erfüllt das System ohne zusätzliche Maßnahmen die Anforderungen an ein rekuperatives Bremssystem und bietet gleichzeitig ein hohes Maß an Komfort. Continental beliefert Alfa Romeo mit seiner MK C1 für die neue Giulia. Bilddownload Im Jahr 2016 wurde Continental mit dem PACE Innovation Partnership Award für die hervorragende Zusammenarbeit mit Honda bei der Entwicklung des Bidirectional Long Range Communications (BLRC)-Systems ausgezeichnet. Seit über 20 Jahren zeichnen die Automotive News PACE Awards Innovationen, technologischen Fortschritt und Geschäftsentwicklung bei den Automobilzulieferern aus.
      Mit dem Road Condition Observer ermöglicht Continental eine Klassifizierung der Straßenverhältnisse im Hinblick darauf, wie gut die Reifen haften. Das System nutzt in einer ersten Anwendung die im Fahrzeug serienmäßig vorhandenen Sensoren, um die Fahrbahn als trocken, nass, verschneit oder vereist einzustufen. Dank dieser Klassifizierung können Fahrerassistenzsysteme, wie etwa der Auslösezeitpunkt des Notbremsassistenten, auf den möglicherweise längeren Bremsweg aufgrund der schlechteren Wetterverhältnisse angepasst werden. Frankfurt am Main, 04. April 2017. Nasse und glatte Straßenverhältnisse sind häufig Ursache für Unfälle. Selbst routinierte, erfahrene Autofahrer verschätzen sich immer wieder bei der Vorhersage, wie gut die Reifen auf der Fahrbahn haften. Das internationale Technologieunternehmen Continental entwickelt als Reaktion auf diese Gefährdung eine neue Lösung mit dem Namen Road Condition Observer. Ein speziell entwickelter Algorithmus erkennt typische Merkmale für die vier unterschiedlichen Straßenzustände trocken, nass, verschneit und vereist. Aktuell befindet sich die Nässeerkennung bereits in der erweiterten Erprobung bei Fahrzeugherstellern. Bilddownload „Für den Road Condition Observer nutzen wir im Fahrzeug vorhandene Sensoren, um Hinweise auf die Griffigkeit der Fahrbahnoberfläche zu gewinnen“, erklärt Bernd Hartmann, Leiter der Projektgruppe Erweiterte Fahrerassistenz & Reifen-Interaktionen in der Zukunftsentwicklung der Division Chassis & Safety. „Mit diesem Wissen können wir die Funktion von Fahrerassistenzsystemen an die tatsächlichen Straßenverhältnisse anpassen. Eine automatische Notbremsung beispielsweise muss bei regennasser Straße deutlich früher als bei einer trockenen Straße auslösen, um eine drohende Kollision zu verhindern.“ Momentan ist es allein Aufgabe des Fahrers, das Wetter zu beurteilen und mit seinen Beobachtungen im Fahrzeugumfeld zu kombinieren um dann die richtigen Schlussfolgerungen über den vermeintlichen Straßenzustand zu ziehen. Künftig soll der Road Condition Observer den Fahrer dabei unterstützen und die Fahrerassistenzsysteme in die Lage versetzen, widrige Bedingungen zu erkennen und darauf angemessen und rechtzeitig zu reagieren. Diese Fähigkeit wird künftig noch an Bedeutung gewinnen, so Hartmann, denn: „Auch das automatisierte Fahren setzt voraus, dass wir die Einschätzung des Straßenzustands systemtechnisch ermöglichen. Gerade ein automatisiertes Fahrzeug muss wissen, ob es glatt ist, damit es sicher um die nächste Kurve fahren kann.“ Kraftschluss zwischen Reifen und Fahrbahn beeinflusst die aktive Fahrsicherheit Schon seit Jahrzehnten wird in der Automobilindustrie daran geforscht, den verfügbaren Reibwert als Wechselwirkung zwischen Reifen und Fahrbahn möglichst vorausschauend zu erkennen um diese Information zur Absicherung für das eigene Fahrzeug zu nutzen. Diese Größe bemisst die Kraft, die ein Reifen auf die Straße übertragen kann – umgangssprachlich der „Griff“ (engl. Grip) der Reifen. Alle früheren Versuche in dieser Richtung scheiterten aber an unzulänglichen Sensoren und fehlenden oder zu teuren Rechenkapazitäten. Nun ist es Continental nach intensiver Entwicklungsarbeit gelungen ein System zu entwickeln, das den Fahrbahnzustand erfasst und eine Klassifikation in trocken, nass, verschneit und vereist ermöglicht. Dabei wird neben den Fahrdynamiksensoren auch eine Monokamera genutzt. Der Vorteil dabei ist: Die Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) ist in den meisten Fahrzeugen Serienausstattung und Monokameras sind aufgrund der wachsenden Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen in immer mehr Fahrzeugen verfügbar. Bilddownload Durch Auswertung der Kamerabilder des Umfelds direkt vor dem Auto, einem Abgleich mit Fahrdynamikdaten des ESC, des Wissens um lokale und regionale Wetterdaten (Temperatur, Wischeraktivität und Daten aus der Cloud) sowie dem Reifenverhalten kann der Road Condition Observer die Straßenverhältnisse klassifizieren. Aus dieser kann im Folgeschritt eine Reibwertklasse abgeleitet werden. Damit leistet der Road Condition Observer einen Beitrag zur erhöhten aktiven Fahrsicherheit. „Nach Möglichkeit soll ein solches System nur mit der bereits bestehenden Sensorik auskommen. Bei der Nässeerkennung haben wir das bereits erfolgreich realisiert“, so Hartmann. „Zusätzlich zur Nässeerkennung wird es im nächsten Schritt ein in das ESC-Steuergerät integriertes Fahrdynamikmodell geben, das Niedrigreibwert erkennt und die ESC-Aktivität danach optimieren kann.“ Im Zuge der weiteren Entwicklung werden die Informationen des Road Condition Observer in ein erweitertes 360-Grad Umfeldmodell einfließen. Das ist die Voraussetzung für ein umfassenderes Verständnis der gesamten Fahrszene. Das Umfeldmodell entsteht durch die Fusion verschiedener Informationsquellen. Dabei spielen die Einbindung von Fahrbahngeometrie, Eigenlokalisierung, Verkehrsregelerkennung, modellbasiertes Tracking von bewegten Objekten sowie eine Erkennung von befahrbaren Freiräumen eine Rolle. „Damit entsteht eine umfassende Datenbasis für eine sichere automatisierte Fahrzeugführung bei jedem Wetter“, so Hartmann.
      Neu entwickelter Central Powertrain Controller regelt als so genanntes Gateway die Kommunikation aller Steuergeräte des Antriebsstrangs und kann darüber hinaus Steuerungsfunktionen anderer Geräte übernehmen Der Controller basiert auf der neuen Continental-Plattform EMS3, deren Architektur bereits voll auf die komplexen Anforderungen elektrifizierter und vernetzter Antriebe ausgelegt ist Einsatz in allen Modellen der neuen E-Klasse inklusive Plug-in-Hybrid-Version Regensburg, 28. März 2017. Ob Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid: In allen Modellen der neuen Mercedes E-Klasse ist der Central Powertrain Controller (CPC) von Continental als so genanntes Gateway die elektronische Schaltzentrale des Antriebs. Dieses völlig neu entwickelte Steuergerät mit einem leistungsfähigen Multicore-Prozessor und einer offenen, variablen Vernetzungsarchitektur auf Basis der neuen Continental-Motorsteuerungsplattform Engine Management System 3 (EMS3) ist für die gesamte Kommunikation zwischen den verschiedenen Steuergeräten des Antriebsstrangs zuständig – und kann darüber hinaus noch Steuerungsfunktionen von anderen Geräten übernehmen. „Der Central Powertrain Controller ist das erste Steuergerät auf Basis unserer neu entwickelten EMS3-Plattform, die auf die künftigen Anforderungen elektrifizierter und vernetzter Antriebsstränge zugeschnitten ist. Wir freuen uns, dass wir Mercedes mit dieser neuen Technologie so überzeugen konnten, dass sie in der neuen E-Klasse eingeführt wurde. Für dieses Vertrauen und die gute Zusammenarbeit möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, sagt Wolfgang Breuer, Leiter des Geschäftsbereichs Engine Systems der Continental-Division Powertrain. Bild download Echtzeit-Kommunikation und neue Verteilung von Powertrain-Funktionen Die Einführung des CPC ist mit einer neuen Powertrain-Vernetzung verbunden. Um seine Funktion als Kommunikationszentrale für die einzelnen Steuergeräte in Echtzeit ausführen zu können, arbeitet das CPC mit den leistungsfähigsten derzeit verfügbaren Mikrocontrollern. Die Hardware basiert auf der neuen Continental Motorsteuerungsgeneration, in der erstmals eine Multicore-Architektur mit drei Rechnerkernen inklusive Überwachungskern angewendet wird. Damit ist gewährleistet, dass die hohen Sicherheitsanforderungen der Norm ISO 26262 erfüllt werden können. Das Steuergerät ist mit bis zu 5 CAN-Kanälen, einem Flexray-Kanal, bis zu 2 LIN-Kanälen, diversen digitalen und analogen Ein- und Ausgängen und bis zu 2 SENT-Interfaces ausgestattet. Die Verwendung der Continental-spezifischen Elektronik-Bausteine ermöglicht eine sehr kompakte Bauform. Durch seine leistungsfähige Multicore-Architektur kann das CPC zusätzlich zu seiner Aufgabe als Gateway weitere Funktionen ausführen. „Das gibt dem Automobilhersteller völlig neue Möglichkeiten bei der Verteilung von Powertrain-Funktionen über mehrere Steuergeräte hinweg“, so Breuer. EMS3: Zukunftsweisende Continental-Plattform mit ganzheitlichem Ansatz Die Software des CPC basiert auf der neuen Plattform EMS3. Zu den wichtigsten Merkmalen der EMS3-Systemarchitektur gehört neben der Multicore-Unterstützung die Kompatibilität mit dem Branchenstandard AUTOSAR 4. Diese offene Software-Architektur erleichtert die Integration von Fremdsoftware deutlich, bestehende Subsysteme können in vielen Fällen nahtlos weiterverwendet werden. Mit seinem Einsatzspektrum von Benzinern über Diesel bis zu Hybridfahrzeugen verfolgt EMS3 einen ganzheitlichen Ansatz, mit dem Variantenvielfalt und Komplexität im Gesamtsystem nachhaltig eingedämmt wird. Die zukunftsweisende Continental-Plattform ist voll auf künftige Anforderungen ausgelegt. So lassen sich bei elektrifizierten Antrieben durch EMS3 auch neue, effizienzsteigernde Funktionen wie das prognosebasierte „connected Energy Management“ (cEM) integrieren, das mit cloudbasierten Daten arbeitet. Geliefert werden diese Daten zum Beispiel vom Continental-System eHorizon (elektronischer Horizont), das ein dreidimensionales Profil der Fahrtstrecke erstellt. Das Steuergerät ermittelt dann im Voraus, auf welchen Streckenabschnitten sich Energie gewinnen lässt und wie diese Energie am sinnvollsten genutzt wird. Es kann den Fahrer zum Beispiel frühzeitig auf kommende Stoppstellen hinweisen, um eine optimale Rekuperation zu gewährleisten.
      Neue Tracking-Lösung sorgt für mehr Effizienz und Leistungsfähigkeit im Anhänger-Management Ergänzung zur Premium-Flottenmanagement-Software VDO FleetVisor Continental stellt Hardware und Service auf der transport logistic 2017 vor Villingen-Schwenningen, im März 2017. Kontinuierliche Positionsüberwachung für mehr Sicherheit und Effizienz: Mit einem neuen Trailerservice von VDO, einer Produktmarke des Technologieunternehmens Continental, sehen Spediteure und Fuhrparkbetreiber jetzt auf einen Blick, wo sich ihre Anhänger befinden. Dazu wird die TrailerLinc-Hardware durch Fachpersonal einfach an den Trailer angebracht und überträgt regelmäßig die GPS-Daten an die umfassende Flottenmanagement-Software VDO FleetVisor. Flottenmanager wissen so jederzeit, wo ein Auflieger oder eine Wechselbrücke steht und an welches Fahrzeug die Einheit angekoppelt ist. Das ermöglicht Speditionen eine Anpassung der Tourenplanung in Echtzeit – nicht zuletzt, weil Fehler bei der Standortmeldung von Trailern der Vergangenheit angehören. Bilddownload Die Einheit ist jederzeit aktiv und sendet ihre Position in fest definierten Intervallen an die Disposition. Der Fahrer muss sie nicht vor der Fahrt eigens starten. „TrailerLinc komplettiert unser Telematik-Portfolio. Mit den Lösungen von VDO Fleet können Spediteure nun sämtliche Aufgaben rund um das Flottenmanagement umfassend, flexibel und wirtschaftlich steuern. Wir unterstützen sie mit dem Überblick und der Kompetenz eines Komplettanbieters bei der Erfüllung gesetzlicher Pflichten sowie beim Fahrzeug-, Fahrer-, Logistik- und Trailermanagement“, sagt Dr. Lutz Scholten, Leiter des Geschäftszweigs Tachographs, Telematics and Services bei Continental. Diebstähle frühzeitig aufdecken TrailerLinc gibt Disponenten jederzeit Aufschluss über die Position ihrer Trailer. Wie häufig der Standort aktualisiert wird, ist dabei an die Situation angepasst. Steht der Trailer etwa abgekoppelt auf dem Hof, sendet TrailerLinc alle 24 Stunden ein Signal. Ist er angekoppelt und in Bewegung, sendet das Gerät jede Minute die aktuelle Position. Ankunftszeiten beim Kunden lassen sich so exakt bestimmen. Bewegt sich die gezogene Einheit, obwohl sie nicht mit einem bekannten Lkw gekoppelt ist, erhält die Disposition stündlich eine Positionsmeldung. So kann man einem Verdacht auf Diebstahl sehr schnell nachgehen und verliert den Trailer nie aus den Augen. Die Daten zu Position, Geschwindigkeit und Koppelung sammelt das Gerät über einen eingebauten Bewegungsmelder sowie einen GPS-Sensor und sendet sie über das Mobilfunknetz an VDO FleetVisor. Auf seinem Bildschirm sieht der Spediteur die Trailer-ID und an welcher Zugmaschine der Auflieger hängt. Gefahrene Kilometer können in VDO FleetVisor erfasst und somit Auslastung und Wartungsintervalle bestimmt werden. Die TrailerLinc-Hardware ist robust und wasserdicht konzipiert. Die Batterie lädt sich beim Fahren automatisch wieder auf. Das Gerät ist bereits dafür gerüstet, künftig auch weitere Informationen mittels CAN anzubieten. Software-Updates können komfortabel drahtlos (Over-the-Air) auf das Gerät aufgespielt werden. TrailerLinc ist Teil von VDO FleetVisor, der Premium-Lösung für effizientes Flottenmanagement von Continental. Zu den umfangreichen Auswertungsfunktionen gehören unter anderem Routen- und Fahrerplanung, Fahrzeugeinsatz, Remote Download, Truck-Navigation sowie eine Übersicht über anstehende Wartungen. TrailerLinc und andere Fleet Management Services auf der transport logistic 2017 Continental zeigt TrailerLinc auf der weltweiten Leitmesse transport logistic 2017, die vom 9. bis zum 12. Mai in München stattfindet, am VDO-Stand in Halle B2 618. Dort präsentiert sich das Technologieunternehmen den Besuchern als Komplettanbieter von Flottenmanagement-Services.
      Kompetenzinitiative Energieregion Nürnberg e.V. kürt den Standort des internationalen Technologieunternehmens zum „energie.effizienz.gewinner 2017“ Neues Blockheizkraftwerk erzielt Einsparungen, die dem Energiebedarf von rund 350 Haushalten entsprechen Continental produziert in Nürnberg Hightech-Steuereinheiten für Getriebe und für Hybrid- und Elektroantriebe Nürnberg, 8. März 2017. Der Continental-Standort Nürnberg, der Ende Oktober bereits den Bayerischen Energiepreis 2016 erhielt, ist erneut für seine vorbildliche Energieeffizienz ausgezeichnet worden. Die Kompetenzinitiative Energieregion Nürnberg e.V. kürte den Standort des Automobilzulieferers jetzt zusammen mit fünf weiteren nordbayerischen Unternehmen aus Industrie, Handel und Gewerbe zum „energie.effizienz.gewinner 2017“. Durch ein modernes neues Blockheizkraftwerk, in das Continental mehr als zwei Millionen Euro investiert hat, spart das Unternehmen pro Jahr eine Energiemenge ein, die dem Bedarf von rund 350 Haushalten entspricht. Am Continental-Standort fand in diesem Jahr auch die feierliche Verleihung der Preise statt, die die Energieregion Nürnberg zum dritten Mal vergab. In Anwesenheit von Dr. Jens Hauch, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Kompetenzinitiative, überreichte Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, der auch Vorsitzender der Kompetenzinitiative ist, die Auszeichnung an Rainer Pühl, den Leiter des Continental-Standorts. Bilddownload „Neben dem wirtschaftlichen Wachstum ist uns die Steigerung der Energieeffizienz seit langem ein zentrales Anliegen. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung“, so Pühl. „Es ist uns gelungen, den Energieverbrauch in Relation zur Wertschöpfung in den vergangenen Jahren deutlich zu reduzieren. Dazu leistet das neue Blockheizkraftwerk einen entscheidenden Beitrag.“ Der Continental-Standort Nürnberg, dessen Belegschaft in den letzten vier Jahren von 2.000 auf 2.500 Mitarbeiter gewachsen ist, ist weltweiter Hauptsitz der Geschäftsbereiche Transmission (Getriebesteuerungen) und Hybrid Electric Vehicle (Hybrid- und Elektroantriebe), die zur Continental-Division Powertrain gehören. Das Spektrum der hier gefertigten Produkte reicht von Getriebesteuerungen bis zu 48 Volt Mild-Hybrid-Motoren sowie Leistungselektroniken für Hybrid- oder Elektrofahrzeuge - beides Schlüsselelemente neuer Antriebstechnologien der Elektromobilität. Die Produktion dieser elektronischen Systeme erfolgt in Reinräumen, in denen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in streng definierten Grenzen gehalten werden müssen. Darüber hinaus wird ganzjährig Prozesswärme und -kälte für die Produktionsanlagen benötigt. Vor allem die Kälteerzeugung ist energetisch sehr aufwändig. Daher wurde bereits 2011 eine Freikühlanlage installiert, die bei niedrigen Außentemperaturen viel Energie einspart. Die Effizienz dieses Systems wurde durch das 2015 in Betrieb genommene Blockheizkraftwerk noch deutlich gesteigert. Die hochmoderne Anlage mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird mit Erdgas betrieben und liefert neben Wärme und Kälte auch 1,3 Megawatt elektrische Leistung, die den Strombedarf des Standorts zu rund einem Drittel deckt. Das streng nach den Hocheffizienzkriterien des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes konzipierte Kraftwerk erzielt einen Nutzungsgrad von fast 80 Prozent der eingesetzten Energie. Die Energiesparmaßnahmen am Standort Nürnberg sind Teil der konzernweiten Umweltstrategie. Continental hat sich zum Ziel gesetzt, im Vergleich zu 2013 den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen bezogen auf das Geschäftsvolumen bis 2020 um durchschnittlich 20 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel soll durch ein breites Spektrum an Einzelmaßnahmen erreicht werden, zu denen neben einer effizienteren Energieversorgung und Anpassungen in der Produktion auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energiesparthemen gehört. So wurde in Nürnberg der Bau des neuen Blockheizkraftwerks von der Kampagne „Continental goes green“ begleitet, um das Bewusstsein der Belegschaft für eine effiziente Energienutzung zu fördern.
      CONEXPO-CON/AGG:  Continental bietet Lösungen für sichere, effiziente, saubere und komfortable Mobilität Kunden erhalten maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche aus einer Hand Portfolio-Erweiterung: Reifen für Bau- und Erdbewegungsindustrie 360-Grad-Kamerasysteme für sicheres Manövrieren und präzises Positionieren der Fahrzeuge Lösungen für Gewichtsreduzierung, Kraftstoffersparnis und weniger Geräusche und Vibrationen Las Vegas, USA, 7. März 2017. Das internationale Technologieunternehmen Continental baut sein Industriegeschäft weiter aus. Technologien für Bau-, Agrar- sowie Transport-Fahrzeuge und Maschinen rücken besonders im nordamerikanischen Markt zunehmend in den Fokus. „Digitalisierung ist auch im sich wandelnden Baugewerbe einer der zentralen Trends. Gerade in diesem effizienzgetriebenen Sektor stellt sich die Frage, wie sich der größtmögliche Nutzen erzielen lässt. Dabei hören wir genau auf die Wünsche unserer Kunden, um so höchsten, gegenseitigen Nutzen zu erzielen“, sagt Hans-Jürgen Duensing, Continental-Vorstandsmitglied, und ergänzt, dass die CONEXPO-CON/AGG 2017 in Las Vegas eine hervorragende Möglichkeit sei, wichtige Kundenbeziehungen aufzubauen und weiter zu stärken. Mit den Produkten und Dienstleistungen von Continental trage das Unternehmen zu einer sicheren, effizienten, sauberen und komfortablen Mobilität bei.  Bilddownload Am Stand C32986 in Central Hall 3 zeigt Continental maßgeschneiderte Lösungen, darunter Produkte, Systeme und Dienstleistungen, die speziell für die Bauindustrie entwickelt wurden und auf die individuellen Kundenbedürfnisse eingehen – alles aus einer Hand. Das Produktportfolio, das bei CONEXPO-CON / AGG zu sehen ist, umfasst Erdbewegungs- und Baureifen, Transportbänder, Gummiraupenketten, Industrieschläuche, Antriebsriemen, Systeme zur Schwingungsisolierung, fortschrittliche Mehrzweckinstrumente und Displays, 360-Grad-Kameras und Steuereinheiten sowie eine Vielzahl von Dienstleistungen. Mit sechs ausgestellten Reifen, darunter auch die Conti Earth-Serie und der neue TeleMaster, reagiert Continental auf die Bedürfnisse der Kunden aus der Erdbewegungs- und Bauindustrie und erweitert das Angebot an Spezialreifen. Den Trend zum vernetzten Fahrzeug, das den Fahrer durch die übersichtliche Darstellung von Informationen entlastet, bedient Continental mit seinen umfangreichen Instrumentierungslösungen, die vom Rundinstrument bis hin zum voll programmierbaren 12 Zoll Terminal reicht. Die Display- und Terminallösungen optimieren den Arbeitsalltag auf der Baustelle. Eine Telematikeinheit an Bord des Fahrzeugs überträgt Daten vom und ins Fahrzeug. Damit leistet Continental einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung. Auch beim Leasing von Maschinen können Daten über Einsatzdauer und -ort für die Abrechnung gespeichert werden. Messepremiere für Erdbewegungs- und Baureifen Continental präsentiert auf der CONEXPO-CON/AGG 2017 sechs Erdbewegungs- und Baureifen, darunter auch den TeleMaster und den EM-Master E3/L3. Beide Reifen feiern in Las Vegas ihre Messepremiere. Der TeleMaster bietet höchste Stabilität und Traktion auf verschiedenen Untergründen und eignet sich ideal für Telehandler, die insbesondere auf dem nordamerikanischen Markt in der Bauindustrie weit verbreitet sind. Der TeleMaster ist der erste OTR-Vollreifen im Portfolio der Continental-Spezialreifen. Für eine sichere und komfortable Fahrt auf morastigem, weichem Untergrund sorgt der EM-Master E3/L3. Er ist Teil der ContiEarth-Reihe, die speziell auf die Anforderungen im Erdbewegungssektor zugeschnitten ist. Ebenfalls ausgestellt sind der EM-Master E4/L4 und der RDT-Master, beide Teil des Conti-Earth Portfolios. Sie verfügen über Ganzstahl-Radialkarkassen, die eine hervorragende Schnitt- und Schlagfestigkeit gewährleisten und gleichzeitig einen guten Kraftstoffverbrauch garantieren. Der DumperMaster E4 punktet mit hoher Belastbarkeit unter extremen Bedingungen und der MPT 70E eignet sich gleichermaßen für harte Aufgaben auf der Baustelle und im Gelände. Mit diesen sechs Reifen erweitert Continental sein umfangreiches Bau- und Erdbewegungs-Reifenportfolio und intensiviert sein Engagement in diesen Branchen. Mehr Sicherheit und Komfort für Baufahrzeuge und Maschinen Ob in der Bauindustrie oder im Maschinenbau, Hersteller statten Fahrzeugkabinen immer hochwertiger aus und legen zunehmend Wert auf möglichst viel Komfort. Der modular aufgebaute Fahrerarbeitsplatz von Continental sorgt für einen äußerst flexibel gestaltbaren und nutzerfreundlichen Arbeitsplatz, dessen Ausstattung sich auf zahlreiche Anwendungsfälle und Kundenwünsche anpassen lässt. Alle Schalter sind in Reichweite positioniert und bei Bedarf können durch zusätzliche Panels auch Überkopf-Schalter abgelöst werden. Eine minimalistische Ausstattung des Cockpits lässt sich damit ebenso umsetzen wie eine umfassende High-End-Version. Darüber hinaus ermöglichen integrierte und nachrüstbare Kamerasysteme eine 360-Grad-Rundum-Überwachung der Fahrzeuge. Das ProViu ASL360 Kamerasystem ermöglicht dem Maschinenführer Rundumsicht durch den bloßen Blick auf den Bildschirm. Damit ermöglicht das System es, auch Bereiche einzuschätzen, die normalerweise nicht oder nur schwer einzusehen sind. Es spart Zeit und Geld bei gleichzeitiger effizienter Steuerung und präziser Positionierung der Maschine. Diese Sicherheit wird mit ProViu Mirror nicht nur beibehalten, sondern vielfach multipliziert. Dank Displays an der A-Säule im Inneren der Fahrerkabine profitiert der Fahrzeugführer von einem erweiterten Sichtbereich. Dadurch werden außerdem aerodynamische Widerstände reduziert und die Kraftstoffeffizienz erhöht, da Außenspiegel nicht mehr benötigt werden. Ein elektronisches Sonnenschutzsystem sorgt für zusätzlichen Komfort und Sicherheit.   Gewichts- und kraftstoffsparende Lösungen, die Geräusche und Erschütterungen reduzieren Continental bietet Lösungen für sichere, effiziente, saubere und komfortable Mobilität. Außerdem werden Technologien zur Schwingungsisolation vorgestellt, die Geräusche minimieren und damit den Komfort von Fahrzeugen und Maschinen für die Bauindustrie erhöhen. Luftfedern und Balgzylinder bieten einen Mehrwert gegenüber Lagerungen mit Stahlfedern oder Hydraulikzylindern, da störende Vibrationen selbst unter härtesten Einsatzbedingungen enorm minimiert werden. Federelemente für schwere Maschinen werden zum Beispiel für Gelenk-Muldenkipper verwendet. Sie gleichen entstehende Vibrationen aus. Continental stellt zudem einen Hochtemperaturschlauch für Trucks vor, der weniger wiegt und damit Kraftstoff einspart. Gleichzeitig ist dieser Schlauch für hydraulische Anwendungen mit hohen Drücken einsetzbar. Continental präsentiert auch seinen Conti Synchrochain Carbon-Antriebsriemen. Dieser Riemen ist der leistungsstärkste Zahnriemen im Portfolio von Continental. Er liefert dank ultrafestem Polyurethan und Karbonstrang mehr Leistung bei kleineren Abmessungen. Darüber hinaus wird mit ContiAlert ein zusätzlicher Überwachungsprozess für Transportbänder vorgestellt. So wissen Betreiber rechtzeitig, wann Bänder ausgetauscht werden müssen. Ungeplante Stillstandzeiten können so vorgebeugt und die verfügbare Betriebszeit erhöht werden. Die Continental-Marke Trackman, die ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, hat sich im Laufe der Zeit zum Standard für Gummiketten entwickelt – nicht nur in den USA, sondern mittlerweile ebenso in Europa. Zudem wird ein neues Urethan-Rad zur Kombination mit den Raupenketten auf den Markt gebracht. Weiterführende Informationen zu den genannten Produkten und Dienstleistungen finden Sie jeweils in den einzelnen Pressemitteilungen mit Angaben zu den spezifischen Merkmalen. Sie sind Teil der Pressemappe, die Sie an Stand C32986 in Central Hall 3 oder über das Continental Media Center erhalten.
      Interkulturelle Erfahrungen in verschiedenen leitenden Funktionen in der Automobilindustrie Hannover, 03. März 2017.  Claudia Lademann-Fleger (54) hat beim internationalen Technologieunternehmen Continental am 1. Februar 2017 die Kommunikationsleitung der Division ContiTech in Hannover übernommen. Sie verantwortet dort künftig die strategische Ausrichtung der externen und internen Kommunikation sowie der Produktkommunikation. Lademann-Fleger steuert damit die weltweiten Kommunikationseinheiten in den Regionen Asien, Nord- und Südamerika sowie Europa. Lademann-Fleger berichtet direkt an Hans-Jürgen Duensing, Mitglied des Continental-Vorstands und verantwortlich für die Division ContiTech. Durch verschiedene leitende Tätigkeiten verfügt die studierte Betriebswirtin über mehrjährige, interkulturelle sowie internationale Erfahrungen in unterschiedlichen Kommunikationsdisziplinen. Claudia Lademann-Fleger (54) hat zum 1. Februar 2017 die Leitung der Kommunikation der ContiTech übernommen. Foto: ContiTech Download Claudia Lademann-Fleger ist seit 1990 in der Automobilindustrie tätig und leitete unter anderem die Marketing-Kommunikation der Siemens VDO AG und die weltweite Kommunikation von Johnson Controls Automotive. Sie folgt auf Frank Stünkel, der nach vier Amtsjahren an der Spitze der ContiTech-Kommunikation in leitender Funktion die Integration der Hornschuch-Gruppe in den Geschäftsbereich Benecke-Kaliko Group übernimmt. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Zur fortschreitenden Digitalisierung sucht Continental Ingenieure und Software-Entwickler Mobile World Congress (Barcelona) und CeBIT (Hannover) mögliche Karrierestartpunkte Autos, Motorräder und neue Mobilitätsdienste setzen auf Bits und Bytes von Continental Hannover, 24. Februar 2017. Continental nutzt die anstehenden IT- und Industriemessen in Barcelona (Mobile World Congress) und Hannover (CeBIT) zur Ansprache von erfahrenen Talenten aus der Software-Entwicklung. „Bereits heute macht Continental 60 Prozent seines Umsatzes im Automotive-Bereich mit digitalen Produkten – Tendenz stark steigend“, erläutert Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand Continental, kurz vor dem Mobile World Congress die Bedeutung der Digitalisierung für das Technologieunternehmen. „13.500 Software-Entwickler arbeiten inzwischen in unseren Entwicklungsteams. Wir bieten im Bereich Software neuen Kolleginnen und Kollegen weltweit die Chance, an der Zukunft der Mobilität mitzuarbeiten. Die IT-Messen sind für uns ein wichtiger Kontaktpunkt zum Kennenlernen neuer Talente“, ergänzt Reinhart, die selbst am 23. März während der CeBIT im Rahmen der Veranstaltung „Women in Digital Business“ einen Vortrag zur Bedeutung der Mitarbeiter für die digitale Transformation in der Industrie halten wird. Bilddownload Während des Mobile World Congress in Barcelona spricht Dr. Osvaldo Gonsa, Leiter des Continental-Vorentwicklungsbereichs für Funktechnologien in Frankfurt, über die Chancen der vernetzten Fahrzeuge der Zukunft. „Auf Basis der Kommunikation zwischen den Fahrzeugen kann Kraftstoff gespart und die Fahrt erheblich komfortabler und sicherer gemacht werden“, ist sich Gonsa sicher. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion spricht Gonsa als Experte für Fahrzeugelektronik über die Anforderungen an Funktechnologien für zukünftige Mobilitätslösungen. So arbeitet Continental zum Beispiel an der Kombination des Mobilfunknetzes mit einem speziell für Fahrzeuge entwickelten WLAN-Dienst und setzt sogar auf die Datenübertragung über Satellitentechnik für die Autos der Zukunft. Auf der CeBIT in Hannover haben Berufseinsteiger und erfahrene Software-Experten gleichermaßen die Möglichkeit, mit Continental in Kontakt zu treten. In der Halle 11 können sich Interessierte über die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Continental im IT- und Entwicklungsbereich informieren. „Eines ist klar: Autos, Motorräder und auch ganz neue Mobilitätsdienste werden neue Funktionen auf Basis von Bits & Bytes anbieten. Diese werden maßgeblich von den Talenten bei Continental entwickelt. Eine spannende Aufgabe für junge und erfahrene Entwickler mit Freude an der internationalen Zusammenarbeit“, sagt Reinhart im Vorfeld der anstehenden IT-Messen.
      03. März 2017
      Energiespeicherung
      Fraunhofer-Institut entwickelt Kraftwerk zur Energiespeicherung im Meer Hoher Außendruck in großer Wassertiefe forderte Schlauchentwickler heraus Für den Einsatz in Trinkwasserreservoirs zugelassen Hannover, im Februar 2017.  Strom aus Wind und Sonne erfordert Systeme, die die elektrische Energie speichern, die zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) aus Kassel hat im November den Prototypen eines Speichersystems im Bodensee, Europas größtem Trinkwasserreservoir, getestet. Ein Hohlkugelspeicher, der in 100 Meter Tiefe stationiert wurde, soll im Modellversuch die Machbarkeit demonstrieren. Für den Test dieses neuartigen Unterwasserpumpspeichers hat ContiTech die Druckausgleichsleitung geliefert. ContiTech ist mit einem speziellen Schlauch beim Projekt des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik dabei. Der hohe Außendruck von 10 bar in einer Wassertiefe von 100 Metern macht dem robusten, trinkwassertauglichen Schlauch nichts aus. Foto: Fraunhofer IWES | Energiesystemtechnik Download Das Prinzip des Hohlkugelspeichers entspricht dem von herkömmlichen Pumpspeicherkraftwerken – allerdings nicht auf Basis zweier Becken. Der neuartige Pumpspeicher nutzt als oberes Speicherreservoir das Meer selbst. Das untere Speicherbecken wird durch die Hohlkugel auf dem Meeresgrund gebildet. Besteht an Land Strombedarf, öffnet sich ein Ventil an der Öffnung der Kugel. Das in die Kugel einströmende Wasser treibt dabei eine Pumpturbine an, die über einen Generator Strom erzeugt. Dieser wird über Anschlussleitungen zum Festland transportiert. Überschüssiger Strom, der beispielsweise in der Nacht entsteht, wird genutzt, um die Betonkugel wieder leer zu pumpen. Die Schläuche, die in dem Versuchsmodell des neuartigen Kugelspeicherkraftwerks als Druckausgleichsleitung eingesetzt werden, wurden von ContiTech in Korbach entwickelt und gefertigt. Durch die Leitung kann Luft in die Kugel nachströmen, wenn das Wasser herausgepumpt wird. Dadurch wird Unterdruck verhindert. Anfang November 2016 startete das Fraunhofer-Institut IWES aus Kassel die erste Testphase des neuartigen Pumpspeicherkraftwerks auf dem Grund des Bodensees. Dazu wurde die 20 Tonnen schwere Hohlkugel im Bodensee versenkt. Foto:  Fraunhofer IWES | Energiesystemtechnik Download Hoher Außendruck Die größte Herausforderung bei der Entwicklung des Schlauches bestand in der Wassertiefe von 100 Metern, die einem Außendruck von etwa 10 bar entspricht. Um die Einsatzfähigkeit des Schlauches unter diesen schweren Bedingungen zu gewährleisten, wurde er mit Sicherheitsfaktor 3 für einen Außendruck von 30 Bar konzipiert. Eine zusätzliche Stahlwendel in der Schlauchwand verleiht ihm die notwendige mechanische Festigkeit. Der Bodensee versorgt rund 4,5 Millionen Menschen mit Trinkwasser. Deshalb entsprechen die Schichten des Schlauches den Anforderungen der Trinkwasserverordnung sowie den Richtlinien der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Dadurch ist sichergestellt, dass eine Geschmacks- oder Geruchsveränderung des Wassers ausgeschlossen ist. Praxistest des Hohlkugelspeichers Am 9. November 2016 startete das Fraunhofer IWES aus Kassel die erste Testphase. Dazu wurde die 20 Tonnen schwere Hohlkugel auf den Boden des schwäbischen Meeres vor Überlingen versenkt. In einem vierwöchigen Test konnten die Forscher die Funktion des Unterwasser-Pumpspeicherkraftwerks erfolgreich nachweisen und testen. Als nächsten Schritt plant das Fraunhofer-Institut einen weiteren Versuch mit einer Großanlage einer Wassertiefe von ca. 700 Meter. Die Schwierigkeit besteht dabei einen geeigneten Standort zu finden, der nahe dem Festland liegt. Dies ist aus technischen Gründen notwendig. Weniger wichtig ist dabei die Nähe zu einem Offshore Windpark. Voraussetzung ist lediglich die Benutzung eines gemeinsamen Stromnetzes. Download Pressemeldung (MS-Word)
      CEO Degenhart: „Wir werden zunehmend mit Mobilitätsdiensten Geld verdienen“ Umsatz steigt 2016 um 3,4 Prozent auf 40,5 Milliarden Euro Nettoergebnis auf 2,8 Milliarden Euro verbessert / 14,01 Euro pro Aktie Vorschlag des Vorstands: Dividende soll um 50 Cents auf 4,25 Euro steigen Auftragseingang für Fahrerassistenzsysteme in 2016 von über 3 Milliarden Euro Investitionen in Elektromobilität in den vergangenen Jahren von mehr als 1 Milliarde Euro Hannover, 2. März 2017. Das Technologieunternehmen Continental hat im Geschäftsjahr 2016 seine im Herbst angepassten Jahresziele sicher erreicht und teilweise leicht übertroffen. Gleichzeitig hat das Unternehmen die Weichen für das profitable Wachstum von morgen gestellt: “Heute entwickeln und fertigen wir wegweisende Technologien für die Mobilität von Menschen und ihren Gütern. Morgen werden wir zunehmend mit Mobilitätsdiensten Geld verdienen“, sagte der Continental Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 am Donnerstag in Hannover. „Die Automobilindustrie befindet sich im Wandel. Gleiches gilt für unser Geschäftsmodell. Selten war es spannender und chancenreicher, die Mobilität der Zukunft zu gestalten“, fügte er hinzu.   Download Grafik als PDF Im Geschäftsjahr 2016 konnte Continental die Serie der erfolgreichen Geschäftsjahre fortsetzen. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 40,5 Milliarden Euro, die bereinigte EBIT-Marge lag bei 10,8 Prozent. „Mit einem Gewinn nach Steuern von 2,8 Milliarden Euro und einem Gewinn pro Aktie von 14,01 Euro haben wir die beachtlichen Vorjahreswerte noch einmal leicht übertreffen können. Wir sind erneut schneller gewachsen als die unserem Geschäft zugrundeliegenden Märkte“, sagte Degenhart. Dies sei vor dem Hintergrund der im dritten Quartal veröffentlichten Belastungen eine erfreuliche Entwicklung. „Ohne diese Einzelereignisse hätten wir ein Rekordjahr erreicht. Unser Gesamterfolg ist daher mehr als beachtlich und soll sich auch für unsere Anteilseigner auszahlen. Wir schlagen deshalb vor, die Dividende zum fünften Mal in Folge zu erhöhen, auf 4,25 Euro“, betonte Degenhart. Für die Zukunft sieht Degenhart den Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner bestens gerüstet: „Continental ist finanziell grundsolide und technologisch stark aufgestellt. Wir sind fit für die Zukunft.“ Das Umfeld werde zwar wirtschaftlich und politisch anspruchsvoller, der Start in das neue Jahr habe jedoch die selbst gesteckten Erwartungen für 2017 bestätigt. „Wir rechnen mit einem Umsatzanstieg auf mehr als 43 Milliarden Euro. Damit würden wir erneut schneller wachsen als der Markt. Wir wollen eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 10,5 Prozent erreichen. Und dies trotz eines deutlichen Anstiegs der Rohstoffpreise“, kündigte Degenhart an. Für die weltweite Fahrzeugproduktion rechnet Continental mit einem Wachstum von 1 Prozent auf knapp 94 Millionen Einheiten. Produktionszuwächse in China und Europa sowie eine Stabilisierung der Absatzmärkte in Brasilien und Russland werden laut Erwartungen des Unternehmens das leicht rückläufige Wachstum auf dem amerikanischen Markt überkompensieren. Technologieführerschaft bei Fahrerassistenzsystemen weiter ausgebaut In dem rasant wachsenden Markt für Fahrerassistenzsysteme hat Continental ihre führende Position weiter ausgebaut: Das Unternehmen konnte in 2016 mit zugehöriger Sensorik und Software Auftragseingänge mit einem Wert von über 3 Milliarden Euro erzielen. Kumuliert hat das Technologieunternehmen in den zurückliegenden fünf Jahren rund 1 Milliarde Euro in deren Entwicklung investiert: „Unser Ziel lautet: nachfolgende Generationen sollen Verkehrsunfälle nur noch in Museen antreffen. Schon heute bewahren Fahrerassistenzsysteme Millionen Verkehrsteilnehmer weltweit vor Unfällen und deren Folgen. Mit der Weiterentwicklung von wichtigen Sensortechnologien für verbesserte Umfelderkennung werden wir einen großen Schritt hin zu noch mehr Automatisierung und Sicherheit im Straßenverkehr machen“, erläuterte Degenhart. So arbeitet das Unternehmen an der Serienreife der sogenannten 3D Flash LIDAR Technologie. Sie liefert ähnlich wie ein Echolot über Laserimpulse ein hoch akkurates und verzerrungsfreies Abbild des Umfelds. Ab 2020 will Continental diese hocheffiziente Technologie für die Großserie von Fahrzeugen bereitstellen. Dieser Schritt ist eine entscheidende Voraussetzung für die Markteinführung des automatisierten und autonomen Fahrens. Sauberen, intelligenten und vernetzten Fahrzeugen gehört die Zukunft „Im Jahr 2050 wird voraussichtlich mehr als zwei Drittel der Menschheit in Städten leben. Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass der Großteil der Fahrzeuge in Städten dann von Mobilitätsdienstleistern und Flottenmanagern betrieben werden. Sie werden einen elektrischen Antrieb haben, voll vernetzt sein und autonom fahren. Daraus ergeben sich neue, zusätzliche Geschäftsfelder für uns. Zum Kerngeschäft von Continental werden neben den Produkten von heute daher zukünftig genauso smarte Mobilitätsdienstleistungen gehören“, erläuterte Degenhart. Im Bereich Elektromobilität fahre Continental schon heute vorne mit. „In den vergangenen Jahren haben wir mehr als 1 Milliarde Euro in Elektromobilität investiert. Heute arbeiten wir an Aufträgen aus allen großen Märkten der Welt. Zum großen Durchbruch ist aber noch ein Technologiesprung in der Batterietechnik nötig. Wir erwarten ihn aber nicht vor 2024, vielleicht auch erst einige Jahre später“, so Degenhart. Wegweisende Veränderungen sieht Continental im Bereich der intelligenten Vernetzung von Mobilität. Künftig werden Fahrzeuge stärker miteinander und mit der Infrastruktur kommunizieren: So hat Continental durch die clevere Vernetzung von Straßen und Fahrzeugdaten dafür gesorgt, dass Lkw seit 2012 weltweit 390 Millionen Liter weniger Diesel verbraucht haben. Durch direkte Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und seinem Fahrer werden zukünftig noch mehr Unfälle vermieden. Bereits in 2017 startet Continental mit der Serienproduktion einer Innenraumkamera, mit deren Hilfe das Fahrzeug erkennt, ob der Fahrer relevante Informationen wahrnimmt und entsprechend reagiert. Umsatz und Nettoergebnis erneut gesteigert Continental-Finanzvorstand Wolfgang Schäfer zeigte sich mit den vorläufigen Jahresergebnissen insgesamt zufrieden: „Wie angekündigt, konnten wir im Jahresverlauf 2016 umsatzseitig zulegen. Darüber hinaus konnten wir das Nettoergebnis trotz der im Oktober bekannt gegebenen Belastungen erneut steigern.“ Verschiedene Sachverhalte, unter anderem Gewährleistungsfälle, hatten in 2016 die Profitabilität um insgesamt 480 Millionen Euro negativ beeinflusst. 1 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. 2 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte. 3 Ohne Auszubildende. 4 Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung am 28. April 2017. Klicken Sie hier für eine Übersicht der Kennzahlen des Continental-Konzerns. Der Umsatz stieg um mehr als 1,3 Milliarden Euro beziehungsweise 3,4 Prozent auf 40,5 Milliarden Euro. Das organische, also um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigte Umsatzwachstum entsprach 4,7 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) blieb im Geschäftsjahr 2016 mit 4,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau. Die EBIT-Marge lag bei 10,1 Prozent nach 10,5 Prozent im Jahr 2015. Das um Konsolidierungskreiseffekte, akquisitionsbedingte Abschreibungen und Sondereffekte bereinigte EBIT lag im Jahr 2016 bei 4,3 Milliarden Euro, was einer Marge bezogen auf den bereinigten Umsatz von 10,8 Prozent entspricht. Dieser Wert liegt unter dem Wert des Vorjahres von 4,4 Milliarden Euro. In 2015 entsprach dies einer Quote von 11,1 Prozent bezogen auf den bereinigten Umsatz. Erhöhte Forschungs- und Entwicklungskosten bilden den Wandel in der Autoindustrie ab 2016 investierte Continental 2,6 Milliarden Euro in Sachanlagen und Software. Damit beträgt die Investitionsquote 6,4 Prozent nach 5,6 Prozent im Vorjahr. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 14,8 Prozent auf mehr als 2,8 Milliarden Euro und belief sich auf 6,9 Prozent vom Umsatz, nach 6,2 Prozent im Vorjahr. „Die Autoindustrie befindet sich im Wandel. Wir fahren vorne mit, wenn es um neue, intelligente Mobilitätskonzepte und Dienstleistungen geht. Der höhere Bedarf an Software hierfür bedeutet mehr Entwicklungskosten, denen jedoch geringere Investitionen in Sachanlagen gegenüber stehen. Die Vergangenheit zeigt, dass dies unsere Ergebnismargen in der Automotive Group nicht negativ beeinflusst und die resultierende Wertschöpfung steigt“, erklärte Schäfer. Zum Jahresende 2016 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 6 Milliarden Euro, davon 2,1 Milliarden Euro an flüssigen Mitteln sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3,9 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahresende 2015 ergibt sich ein Anstieg der Liquidität von 762 Millionen Euro. "Die zur Verfügung stehenden Mittel räumen uns Flexibilität und großes Reaktionsvermögen ein", fügte Schäfer hinzu. Der positive Geschäftsverlauf resultierte auch in einer wachsenden Zahl der Mitarbeiter: Ende 2016 zählte das Technologieunternehmen mehr als 220.000 Beschäftigte und damit etwa 12.000 mehr als noch am Ende des Jahres 2015. Neben gestiegener Produktion ist die Zunahme insbesondere auf Zukäufe zurückzuführen. Hier finden Sie alle Dokumente zum Geschäftsjahr 2016.
      01. März 2017
      Benecke-Kaliko
      Integration in den Geschäftsbereich Benecke-Kaliko kann jetzt starten Stärkung der weltweiten Präsenz und Zugang zu neuen Märkten Geschäft außerhalb der Automobilindustrie wird mit Zukauf deutlich ausgebaut Hannover, 1. März 2017.  Der Kauf der Hornschuch-Gruppe, Weißbach, durch das internationale Technologieunternehmen Continental kann heute vollzogen werden. Zuvor hatten alle zuständigen Kartellbehörden dem Zusammenschluss beider Unternehmen ohne Auflagen zugestimmt. Die Hornschuch-Gruppe kann jetzt in den Geschäftsbereich Benecke-Kaliko integriert werden. Für den Oberflächenspezialisten Benecke-Kaliko ist der Zukauf die größte Akquisition in der fast 300-jährigen Unternehmensgeschichte. Das Unternehmen stärkt damit sein Geschäft außerhalb der Automobilindustrie, denn mehr als die Hälfte seines Umsatzes generiert Hornschuch mit industriellen Anwendungen. Die Akquisition kann vollständig aus den liquiden Mitteln und verfügbaren Kreditlinien des Continental-Konzerns finanziert werden. Fusioniert, um zu wachsen: Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG, und Dr. Hans-Hinrich Kruse, Vorstandsvorsitzender der Konrad Hornschuch AG. Foto: Continental Download „Wir haben die Hornschuch-Gruppe gekauft, weil wir weiter wachsen wollen. Und zwar kräftig“, sagte Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG. „Unser primäres Ziel ist, unser Industriegeschäft soweit zu stärken, dass es an die Wachstumsraten unseres Automobilgeschäfts anschließen kann.“ Die international sehr gut ausgebauten Vertriebsnetze beider Unternehmen ergänzen sich gut. Vor allem in Nordamerika können die Kunden durch den Zusammenschluss besser erreicht werden. Den Hornschuch-Mitarbeitern eröffnen sich durch die Zugehörigkeit zu einem internationalen Technologiekonzern neue Entwicklungsmöglichkeiten und internationale Karrierechancen. Dr. Leiß erwartet zusätzlich einen Kreativitätsschub im Oberflächendesign, in der Forschung und Entwicklung, aber auch eine Reihe von Synergien, vor allem im Einkauf. Optimistisch äußerte sich auch Dr. Hans-Hinrich Kruse, CEO der Konrad Hornschuch AG: „Im Verkaufsprozess wurde offensichtlich, dass die Hornschuch-Gruppe ihre Zukunftsfähigkeit am besten mit einem strategischen Investor wie Continental sichern kann. Der Zusammenschluss mit Benecke-Kaliko bietet daher eine hervorragende Chance, uns gemeinsam in unseren weltweiten Märkten weiterzuentwickeln. Wir passen einfach gut zusammen, weil wir vergleichbare Traditionen und Kulturen haben.“ Die Hornschuch-Gruppe ist einer der führenden Hersteller für Design-, Funktions-, Schaum- und Kompaktfolien sowie Kunstleder in der Möbel-, Bau- und Automobilindustrie wie auch in der Do-it-Yourself-Branche (DIY). Hornschuch erzielte im Geschäftsjahr 2015 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 410 Millionen Euro. Benecke-Kaliko, ein Geschäftsbereich des Continental-Konzerns, entwickelt und fertigt an sieben Standorten in Deutschland, China, Mexiko, Polen und Spanien Oberflächenmaterialien für Kfz- und Nutzfahrzeuge sowie andere wichtige Industrien. Der Bereich erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von knapp 550 Millionen Euro. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Personalvorstand Dr. Reinhart: „Auf das besondere Engagement all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit kommt es jeden Tag an“ Erfolgsbeteiligung für das Geschäftsjahr 2016 wird im April ausgezahlt Rund 1.050 Euro pro Mitarbeiter in Deutschland Hannover, 1. März 2017. Das führende Technologieunternehmen Continental honoriert die Leistung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Für das Geschäftsjahr 2016 schüttet das Unternehmen voraussichtlich 150 Millionen Euro an die anspruchsberechtigten Beschäftigten aus. So erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein in Deutschland im April dieses Jahres jeweils rund 1.050 Euro. Dr. Ariane Reinhart Download Pressebild „Auf das besondere Engagement all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit kommt es jeden Tag an. Unsere Erfolgsbeteiligung soll ihren hohen Einsatz und Beitrag zur nachhaltigen Wertschöpfung unseres Unternehmens anerkennen. Dabei ist uns besonders wichtig, unsere Verbundenheit im Sinne unserer Unternehmenswerte über alle kulturellen Grenzen hinweg und in allen organisatorischen Einheiten zum Ausdruck zu bringen“, erklärte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. „Auf Grundlage einer Konzernbetriebsvereinbarung erhalten Beschäftigte einschließlich der Auszubildenden sowie der dualen Studentinnen und Studenten in Deutschland für 2016 eine Erfolgsbeteiligung. Beim Thema faire Mitarbeiterbeteiligung nehmen wir eine Vorreiterrolle ein, auf die wir zu Recht stolz sein können“, sagte der Vorsitzende des Continental-Konzernbetriebsrats, Frank Michael Hell. Das Erfolgsbeteiligungsprogramm basiert auf der Wertschöpfung des Unternehmens. Die Berechnungsgrundlage für die ausgeschütteten Beträge variiert von Land zu Land. Dabei werden rechtliche beziehungsweise vertragliche Vorschriften ebenso berücksichtigt wie das lokale Lohnniveau. Auf dieser Basis liegt die Summe pro Mitarbeiter je nach Land entweder bei rund 1.050 Euro oder rund 520 Euro. Der Ausschüttungsbetrag bewegt sich unter Vorjahresniveau, da der Wertschöpfungsbeitrag des Unternehmens durch voneinander unabhängige Sachverhalte im Geschäftsjahr 2016 geringer ausfiel. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Anspruchsberechtigten.
      Hochautomatisiertes Fahren auf der Autobahn wird technisch bis 2020 machbar – es fehlt der internationale Rechtsrahmen und langfristig verfügbare Funkkanäle Technologieunternehmen Continental fordert nächste Schritte für den Rechtsrahmen zur Realisierung der nächsten Stufen des automatisierten Fahrens Akzeptanz basiert maßgeblich auf verständlichen Standards beim Dialog zwischen Mensch und Fahrzeug Hannover, 28. Februar 2017. Null Unfälle, komfortables Fahren, saubere Luft – die Mobilität der Zukunft birgt erhebliche Chancen. Mit Hochdruck arbeitet das Technologieunternehmen Continental an Möglichkeiten, die dem Fahrer einen elektronischen Chauffeur zur Seite stellen. Das hochautomatisierte Fahren soll bei Autobahnfahrten die zeitweise Beschäftigung mit fahrfremden Tätigkeiten ermöglichen und damit dem Fahrer freie Zeit hinter dem Steuer schenken. Mit den aktuellen Gesetzen ist dies weltweit zum größten Teil nicht möglich. Continental begrüßt den Vorstoß der G7-Länder für einen einheitlichen Rechtsrahmen und warnt davor, bei nationalen Regelungen zu bleiben. Die Experten des Technologieunternehmens raten zudem zu einem verlässlichen Funknetz für den Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen und der Infrastruktur und klaren Regeln für einen unmissverständlichen Dialog zwischen Fahrzeug und Fahrer in anspruchsvollen Verkehrssituationen. Bilddownload „Die weitere technische Entwicklung hängt von einem zeitgemäßen Rechtsrahmen ab“, warnt Kurt Lehmann, Corporate Technology Officer (CTO) bei Continental, vor veralteten rechtlichen Bestimmungen. Doch obwohl mit der „Vision Zero“ Null Verkehrstote bis zum Jahr 2050 angestrebt werden, sind die Themen rund um die intelligente Fahrzeugnutzung in heutigen Gesetzestexten unberücksichtigt. „Unfälle gehören ins Museum. Dies bleibt jedoch Utopie, wenn die Straßenverkehrsordnungen den Einsatz moderner Technologien nicht in Betracht zieht oder die technischen Möglichkeiten zu stark einschränkt“, stellt Lehmann heraus. Automatisiertes Fahren erweitert die Möglichkeiten der Fahrzeugführer „Automatisiertes Fahren schränkt die Fahrer mit mehr Komfort und Sicherheit nicht ein. Die neue Technik erhöht die Attraktivität des Straßenverkehrs“, erklärt Lehmann. „Zudem erweitern wir den Horizont der Autos mit der Schwarmvernetzung um einen sechsten Sinn.“ Bilddownload Mit solchen Verkehrsinformationen von anderen Fahrzeugen oder der Infrastruktur können hinter Kurven oder Kuppen verdeckte Verkehrsteilnehmer frühzeitig erkannt werden. „Zu gefährlichem Datensalat könnte es kommen, wenn ein wichtiger Funkkanal für die schnelle Übertragung von Daten für den Straßenverkehr auch von anderen Diensten genutzt würde“, erklärt Lehmann. Continental mahnt daher für mehr mobile Sicherheit eine zeitnahe Implementierung einer exklusiven Bandbreite von 5,9 Gigahertz für den Straßenverkehr an. Der Fahrer und die Passagiere bleiben im Mittelpunkt Sichergestellt werden muss auch, dass beim automatisierten Fahren allen klar ist, wer wann die Verantwortung trägt. Missverständnisse können hier bei teilautomatisierten Funktionen im Zweifel tragisch enden. „Solange ein Fahrzeug noch nicht autonom unterwegs ist und damit der Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt die Fahrerrolle wieder aufnehmen können muss, sollte sichergestellt werden, dass dies auch wirklich möglich ist“, erläutert Guido Meier-Arendt, leitender Continental-Experte für den Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug. Neben der eigenen Arbeit an diesen Übergabeszenarien setzt das Technologieunternehmen auch auf einen rechtlichen Rahmen. Dieser sollte sicherstellen, dass der Fahrer zwingend über mindestens zwei Sinne – zum Beispiel Sehen und Hören – über eine anstehende Wiederaufnahme der Fahrtätigkeit informiert wird. Um während einer automatisierten Fahrt den Fahrer rechtzeitig zu informieren, muss die Fahrzeugelektronik wissen, wie der aktuelle Zustand des Fahrers ist. Je nach Beschäftigung mit auch fahrfremden Tätigkeiten kann dann der Dialog mit dem Fahrer so angepasst werden, dass dieser rechtzeitig in der Lage ist, seine Fahraufgabe wieder zu übernehmen. Bilddownload Die Städte müssen langfristig vorbereitet werden Langfristig müssen auch die Städte auf die Automatisierung vorbereitet werden. „Intelligente Fahrzeuge spielen am besten mit intelligenten Verkehrssignalen zusammen“, so Lehmann. Durch den Datenaustausch mit den Fahrzeugen werden beispielsweise „Smarte“ Ampelschaltungen in der Lage sein, sich an die Verkehrsdichte anzupassen. „Erst wenn die vernetzte Infrastruktur mit den Fahrzeugen kommuniziert, wird aus der digitalen Sackgasse der städtischen Infrastruktur eine weitere Datenautobahn für mehr Sicherheit, Komfort und nicht zuletzt mit weniger Emissionen.“ Bilddownload Die Gesetzgeber sind am Zug – die Ingenieure arbeiten weltweit mit Volldampf Die schnelle weltweite Entwicklung von automatisierten Technologien für den Straßenverkehr bedeuten immer drängendere Aufgaben für die Legislative. Das Klären von Haftungsfragen, Schaffen von modernen Strukturen und Zulassen von erprobten Produkten sind die letzten Hürden des automatisierten Fahrens. Sobald international eine klare und eindeutige Rechtsbasis ausgearbeitet und in den einzelnen nationalen Rechtsordnungen anwendbar ist, kommen die Autofahrer schnell in den Genuss der neuen Funktionen. Die Planung prognostiziert den Einsatz des vollautomatisierten Fahrens ab dem Jahr 2025. Das vollautomatisierte Fahren ermöglicht Autofahrern auf Wunsch, die Kontrolle des Steuers zum Beispiel bei Autobahnfahrten gänzlich dem System zu überlassen.
      Hannover, Deutschland (22 Februar, 2017) – Continental und Caterpillar Inc. haben eine Kooperationspartnerschaft geschlossen. Demnach fahren Cat Off-Highway-Trucks (Modellserien 770 bis 775) künftig mit dem Continental RDT-Master in den Größen 18.00R33, 21.00R33 und 24.00R35. Ziel der Kooperation ist es außerdem, neue Reifen für zwei weitere Cat-Produkte, den mittelgroßen Radlader und den knickgelenkten Muldenkipper, zu entwickeln. Bilddownload Jan Skaletz, Key Account Manager für OTR-Reifen, erklärte: „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Caterpillar zusätzlich zur Markteinführung unserer neuen Reifenlinien im Bereich Bergbau und Baumaschinen bekannt zu geben. Mit der Zusammenarbeit bekennt sich Caterpillar zu technologischen Innovationen, maßgeschneiderten Lösungen und führender Technologie, die Continental in diesem neuen Industriezweig bietet.“ Der RDT-Master von Continental ist mit Ganzstahl-Radialkarkasse und -Gürtellagen ausgestattet, die ausgezeichnete Schnitt- und Stoßfestigkeit gewährleisten und eine hervorragende Traktion in alle Richtungen bieten. Der Reifen wird ab 2017 auf den Caterpillar-Preislisten geführt und kann von Caterpillar-Händlern und -Endverbrauchern als Bereifung für Neufahrzeuge bestellt werden. Bilddownload
      09. Februar 2017
      Hannover Messe
      Messemotto: ContiTech.Smart Solutions Beyond Rubber Vorausschauende Instandhaltung als Zukunftstreiber in vielen Industrien Premiere: Digitales Überwachungssystem reduziert Stillstandzeiten und Wartungskosten Weitere Highlights: App zur Schwingungsmessung und transluzente Oberflächen Hannover, 9. Februar 2017.  Dem internationalen Technologieunternehmen und Industriepartner ContiTech eröffnen sich durch die zunehmende Vernetzung im Industriesektor enorme Wachstumspotenziale. „Die Digitalisierung ist eine große Chance für uns, gemeinsam mit unseren Kunden nachhaltig Mehrwert zu generieren. Als Teil der gesamten Wertschöpfungskette können wir als Zulieferer und Industriepartner die Voraussetzungen dafür schaffen und die industrielle Infrastruktur entscheidend mitgestalten. Intelligent vernetzte Systeme, Maschinen und Anlagen ebnen dafür den Weg. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck daran, unsere Produkte und Systeme smarter zu machen und ganzheitliche Lösungen anzubieten“, erklärt Hans-Jürgen Duensing, im Continental-Vorstand verantwortlich für die Division ContiTech. Unter dem Motto „ContiTech.Smart Solutions Beyond Rubber“ präsentiert ContiTech deshalb vom 24. bis 28. April 2017 in Halle 6, Stand F18 ihre intelligenten Lösungen für industrielle Anwendungen. „Das Überwachungssystem Conti MultiProtect hilft, Schäden wie Längsschlitze oder Verbindungsfehler am Fördergurt im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reparieren. Längerer Stillstand kann so vermieden werden“, erläutert Anwendungstechniker Patrick Raffler von ContiTech. Foto: ContiTech Download Die vierte industrielle Revolution zeichnet sich unter anderem durch die intelligente Vernetzung von Fertigungs- und Instandhaltungsprozessen aus. Notwendige Daten stehen in Echtzeit weltweit zur Verfügung. „Daraus ergeben sich ganz neue Geschäftsmöglichkeiten. Predictive Maintenance, also das vorausschauende Warten und Instandhalten von Maschinen und Anlagen, wird künftig ein wesentlicher Wachstums- und Effizienztreiber in einer Vielzahl der Industrien sein, in denen wir tätig sind“, ergänzt Duensing. Auf der Hannover Messe stellt ContiTech erstmals ein dauerhaft installierbares und digital vernetzbares Überwachungssystem für Stahlseilfördergurte vor. Präventives Instandhalten reduziert Stillstandzeiten und Wartungskosten Ob über oder unter Tage, steil bergauf oder über kilometerlange Distanzen: Fördergurte sind das Herzstück in vielen Industriebranchen. Unter rauen Arbeitsbedingungen transportieren sie tonnenschwere Lasten, scharfkantige, heiße sowie öl- oder fetthaltige Güter. Hier ist der reibungslose Gurtlauf für die Wirtschaftlichkeit entscheidend. Kommt es zu einem längeren Stillstand der Anlage, bricht oft die gesamte Produktionskette zusammen. Für die Betreiber entstehen enorme Umsatzverluste. Damit Fördergurtanlagen auch bei einer hohen Auslastung langfristig störungsfrei laufen und wirtschaftlich arbeiten, setzen die Betreiber verstärkt auf Prävention. Innovative elektronische Überwachungssysteme ermöglichen es, jederzeit den genauen Zustand der Fördergurte festzustellen. „Das Überwachungssystem Conti MultiProtect hilft, Schäden wie Längsschlitze oder Verbindungsfehler am Fördergurt im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reparieren. Längerer Stillstand kann so vermieden werden“, erläutert Anwendungstechniker Patrick Raffler von ContiTech. Foto: ContiTech Download „Größere Schäden wie Längsschlitze oder Verbindungsfehler am Fördergurt können gravierende Folgen für den Anlagenbetrieb haben und schlimmstenfalls zu Totalausfällen führen. Das Überwachungssystem Conti MultiProtect hilft, solche Schäden im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reparieren. Längerer Stillstand kann so vermieden werden“, erläutert Anwendungstechniker Patrick Raffler. Dabei werden in das Transportband eingebettete Rip Inserts (Schlitzschutzstellen) mittels ihrer charakteristischen Magnetfelder auf Längsschlitze überprüft. Durch den Einsatz von RFID (radio-frequency identification) Chips konnte ContiTech die Lokalisierung von Längsschlitzen im Gurt optimieren. Darüber hinaus ist Conti MultiProtect in der Lage, den Zustand der Verbindungsstellen zu erfassen sowie Schadstellen innerhalb der Karkasse zu erkennen. Die Bedienung des benutzerfreundlichen Systems ist intuitiv gestaltet und erfolgt auf einer grafischen Schnittstelle. „Mit dieser permanenten Überwachung ergibt sich jederzeit ein detailliertes Bild von der Beschaffenheit der Fördergurte ohne den laufenden Betrieb einstellen zu müssen. Reparaturen an Deckplatten können so präventiv und rechtzeitig geplant und damit Wartungskosten gesenkt werden“, beschreibt Raffler weiter die Vorteile. ContiTech setzt auf eine selbst entwickelte Software. „Unser langjähriges Know-how fließt in die Entwicklung intelligenter Softwarelösungen ein. Dadurch können wir unsere Kunden bestmöglich unterstützen. Das neue System erlaubt eine noch präzisere Überwachung von Stahlseilfördergurten als zuvor“, so Raffler. Per Smartphone Schwingungen analysieren: ContiTech zeigt auf der Hannover Messe eine Weiterentwicklung der App ViProtect für iOS- und Android-Systeme. Foto: ContiTech Download Weitere Produkthighlights auf der Hannover Messe ContiTech zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe außerdem eine Weiterentwicklung der App ViProtect für iOS- und Android-Systeme. Per Smartphone analysiert sie Schwingungen an Fahrerkabinen, Motoren und anderen Industriegeräten. Zu starke Schwingungen überlasten die Bauteile – teure, zeitintensive Ausfälle und Reparaturen können die Folge sein. Gezielte Messungen helfen dabei, das Schwingungsverhalten von Industriefahrzeugen und -maschinen zu analysieren. Mit diesen Daten findet die App die passende Lösung und schlägt Optionen für ein geeignetes Lagerungssystem vor. Damit hilft sie, Lebensdauer und Komfort nachhaltig zu erhöhen. Intelligentes Oberflächenmaterial: Das transluzente Bezugsmaterial Acella Hylite ermöglicht spezielle Lichteffekte. Foto: ContiTech Download Das Unternehmen stellt darüber hinaus eine Weiterentwicklung bei intelligenten Oberflächenmaterialien vor. Die Integration digitaler Funktionen in dekorative Oberflächen rückt immer stärker in den Fokus der Kunden. Ein wichtiger Entwicklungsschritt ist die Lichtintegration: So ermöglicht das transluzente Bezugsmaterial Acella Hylite spezielle Lichteffekte, zum Beispiel beim Hinterleuchten einer Fahrzeugtür. Wechselnde Lichtquellen sorgen dabei für individuelle Farbfiguren oder für das Aufleuchten von Warnsignalen.ContiTech präsentiert ihre strategischen Ansätze sowie Produkthighlights im Rahmen eines Pressegesprächs am 25. April, von 10:30 bis 11:30 Uhr auf dem Messestand (Halle 6, Stand F18). Download Pressemeldung (MS-Word)
      Erstmals wird mit den 28 Produktionsstätten der Continental-Elektronikfertigung ein weltweiter Werkserbund zertifiziert Kaizen Institute zertifiziert Unternehmen, die nach permanenter Verbesserung von Management und Organisation streben Untersucht werden Aspekte wie Sicherheit und Ergonomie der Arbeitsplätze, Produktivität, Effizienz sowie die Einbindung der Mitarbeiter Die Zertifizierung „5S Best in Class“ belegt einen Erfüllungsgrad von mindestens 95 Prozent Regensburg, 13. Januar 2017. Weltweit betreibt Continental 28 Produktionsstätten für Automotive-Elektronikkomponenten, an denen über 35.000 Mitarbeiter tätig sind. Dieser Verbund der Continental-Elektronikwerke wurde nun von Kaizen Institute mit der Zertifizierung „5S Best in Class“ ausgezeichnet. Dabei zertifiziert das Institut zum ersten Mal einen weltweiten Werksverbund statt einzelne Betriebsstätten. Bilddownload „Wir sind sehr stolz darauf, dass Kaizen Institute dem gesamten Verbund der 28 Continental-Elektronikwerke bestätigt hat, zu den Besten in unserer Branche zu zählen“, sagte Dr. Hans-Jürgen Braun, Leiter des Verbunds für Elektronikfertigung bei Continental anlässlich der Verleihung des Zertifikats am 12. Januar in Regensburg. „Seit drei Jahrzehnten unterstützen wir Unternehmen darin, ihre Geschäftsziele unter Einbeziehung der Mitarbeiter auf allen Ebenen exzellent und nachhaltig zu verfolgen“, ergänzte Masaaki Imai, Gründer des Kaizen Institute. „Wir freuen uns sehr, den Verbund der Continental-Elektronikwerke für die erfolgreiche Umsetzung dieser Prinzipien mit der Zertifizierung ‚5S Best in Class’ auszeichnen zu können.“ Mit dem Zertifikat „5S Best in Class“ zertifiziert das Kaizen Institute Unternehmen, die höchste Standards und Arbeitsdisziplin beim Management und in der Organisation ihrer Arbeitsabläufe an den Tag legen und so den Ansprüchen von „KAIZEN“ – also der permanenten Verbesserung – gerecht werden. Das Kürzel „5S“ steht für die fünf Stufen oder „five steps“, die zu dieser Verbesserung führen: Erstens die Schaffung funktionaler, sicherer sowie ergonomischer Arbeitsplätze, an denen sich nur unmittelbar benötigte Arbeitsmittel befinden. Zweitens die Steigerung von Produktivität, Effizienz, Qualität, Prozesssicherheit, Ordnung und Sauberkeit, indem stets alle notwendigen Arbeitsmittel einfach zur Hand und voll funktionsfähig sind. Drittens die Reduzierung von Beständen, Fehlern, Kosten, Durchlauf- und Bearbeitungszeiten, wobei ‚Erstens‘ und ‚Zweitens‘ nachgehalten werden. Viertens die Einbindung aller Mitarbeiter zur Steigerung der Identifikation mit dem Arbeitsplatz und zur Absicherung der Nachhaltigkeit mittels Standards. Und fünftens die Steigerung der Kundenzufriedenheit, indem alle Schritte gelebt und permanent verbessert werden. Das von Kaizen Institute durchgeführte Audit untersucht dabei alle aufgeführten Aspekte im alltäglichen Ablauf des Unternehmens. Die Zertifizierung „5S Best in Class“, die Continental nun von Kaizen Institute erhalten hat, belegt, dass die geprüften Produktionsstätten in allen überprüften Punkten mindestens einen Erfüllungsgrad von 95 Prozent erreicht haben. Der japanische Begriff „KAIZEN“ setzt sich zusammen aus Kai = Veränderung, Wandel; Zen = zum Besseren. Er bezeichnet somit die permanente Verbesserung von Tätigkeiten, Verfahren, Prozessen oder Produkten innerhalb eines Unternehmens und durch alle seine Mitarbeiter. Kaizen Institute wurde 1985 gegründet und beschäftigt über 400 KAIZEN-Experten, die in mehr als 60 Ländern für verschiedene Branchen tätig sind.
      Im Fokus des Joint Ventures stehen elektronische Lenk- und Bremssysteme für zukünftige Anwendungen des automatisierten Fahrens Frankfurt am Main, Deutschland / Detroit, USA, 11. Januar 2017. Continental und Nexteer Automotive haben bei einer Pressekonferenz im Rahmen der North American International Auto Show angekündigt, dass sie sich auf die geplante Gründung eines Joint Ventures geeinigt haben. Im Fokus steht die Weiterentwicklung von Motion-Control-Systemen und Aktuator-Komponenten für das automatisierte Fahren. Das Joint Venture wird Continentals Portfolio für automatisiertes Fahren und hochentwickelte Bremstechnologien mit den Lenkungs- und Fahrerassistenztechnologien von Nexteer kombinieren, um die bereits auf den Weg gebrachten Weiterentwicklungen bei Motion-Control-Systemen für Fahrzeuge zu beschleunigen. Bilddownload „Das Joint Venture wird unser Produktportfolio für das automatisierte Fahren perfekt abrunden. Als eines der führenden Technologieunternehmen in den Bereichen assistiertes und automatisiertes Fahren verknüpft Continental nun die eigenen Fähigkeiten und die gesammelte Erfahrung mit der Lenksystemkompetenz von Nexteer, um die besten integrierten Motion-Control-Systeme (Längs- und Querführung) für Anwendungen im Bereich automatisiertes Fahren zu entwickeln“, sagte Frank Jourdan, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Chassis & Safety. „Das Motion-Control-Projekt wird die Fortschritte von Nexteer und Continental beim automatisierten Fahren beschleunigen und zu robuster Fahrdynamik und Sicherheit beitragen. Das Team wird die Integration von Brems- und Lenksystemen und eine verbesserte By-wire-Entwicklung vorantreiben und gemeinsame Sicherheitsarchitekturen und Strategien für redundante, im Betrieb sichere Systeme ausarbeiten“, sagte Frank Lubischer, Senior Vice President of Global Engineering, Chief Technology Officer und Chief Strategy Officer bei Nexteer Automotive.  Continental und Nexteer werden zu jeweils 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligt sein. Im Vordergrund werden Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten stehen, insbesondere schnelle Evaluation, Konstruktion und Prototypenfertigung. Auf der Grundlage der Innovationskraft und einer führenden Rolle, die Continental und Nexteer in der Automobilindustrie bewiesen haben, wird das Joint Venture globale Ressourcen und Fachkompetenz vereinen. Im Fokus steht dabei, die Entwicklung fortschrittlicher Motion-Control-Systeme und Komponenten für das automatisierte Fahren voranzutreiben.  Bilddownload „Diese Vereinbarung ermöglicht es unseren beiden Unternehmen bei der Integration modernster elektronischer Brems- und Lenksysteme zusammenzuarbeiten. So werden wir ideale Fahrdynamik und Sicherheit sowie eine Wertsteigerung für unsere Aktionäre erreichen“, erklärte Lubischer. Zunächst werden Teammitglieder von Continental und Nexteer für das Joint Venture arbeiten und die jeweils bestehenden technischen Fähigkeiten einbringen. Für die Zukunft gibt es Wachstumspläne. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird der Abschluss dieses Vorhabens für das erste Quartal 2017 erwartet. „Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit. Sie wird zu bahnbrechenden Ideen bei der Weiterentwicklung von Systemen führen, die höhere Sicherheit für die Zukunft des automatisierten Fahrens gewährleisten werden“, sagte Jourdan.
      Vorläufige Eckdaten zum Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht Viertes Quartal wie erwartet umsatz- und ergebnisstark Umsatz wächst in 2016 organisch um rund 4,5 Prozent auf rund 40,5 Milliarden Euro Bereinigte EBIT-Marge in Höhe von rund 10,7 Prozent erwirtschaftet Auftragseingang erneut gesteigert Ausblick 2017: Umsatzplus von mehr als 6 Prozent auf über 43 Milliarden Euro Hannover, 09. Januar 2017. Das internationale Technologieunternehmen Continental kann auf einen erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2016 zurückblicken: Mit einem berichteten Umsatzwachstum von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 40,5 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 10,7 Prozent hat Continental ihre im Oktober 2016 angepassten Jahresziele sicher erreicht. Das Nettoergebnis liegt trotz mehrerer Einzelereignisse, die das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres negativ belasteten, knapp über dem des Vorjahrs. Das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres verlief wie erwartet umsatz- und ergebnisstark. Dazu beigetragen haben das Wachstum der Automotive Group sowie das Geschäft mit Winterreifen, das den absatzstarken Vorjahreszeitraum übertreffen konnte. „Unseren Wachstumskurs haben wir in 2016 erneut fortgesetzt: Im Reifenbereich konnten wir eine Rekordzahl von 150 Millionen Reifen absetzen. Trotz anhaltend schwacher Nachfrage im Öl- und Minengeschäft konnte ContiTech das Jahr mit einer fast zweistelligen bereinigten EBIT-Marge und damit deutlich über dem Vorjahreswert abschließen. In der Automotive Group konnten wir unseren Auftragseingang in 2016 um 10 Prozent auf mehr als 33 Milliarden Euro ausbauen. Neben den Aufträgen für Fahrerassistenzprodukte, die auf über 3 Milliarden Euro anstiegen, legten auch die Aufträge für Produkte und Systeme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge um 17 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart am Montag anlässlich der Bekanntgabe der vorläufigen Eckdaten am Rande der North American International Auto Show in Detroit, USA. „Für 2017 rechnen wir mit einem Umsatzplus von über 6 Prozent auf mehr als 43 Milliarden Euro. Unser Ziel ist, eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 10,5 Prozent sicher zu erreichen. Dabei rechnen wir mit einer leichten Steigerung der weltweiten Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zu sechs Tonnen Gesamtgewicht um 1 Prozent von 92 Millionen auf rund 93 Millionen Fahrzeuge“, ergänzte Degenhart. Continental legt am 2. März 2017 vorläufige Geschäftszahlen im Rahmen ihrer digitalen Jahrespressekonferenz vor.
      Continental kooperiert mit der Urban Software Institute GmbH Das Technologieunternehmen übernimmt den Beiratssitz für Automobile Anwendungen und wird strategischer Automotive Partner Vernetzung von Stadt und Fahrzeug ist der Schlüssel für attraktiven urbanen LebensraumAuf dem Weg zum intelligenten Transportsystem: Fahrzeugschwarm wird zum Städteplaner und unterstützt Weiterentwicklung des eHorizons München / Chemnitz, 10.Januar 2017. Um die Entwicklung hin zur sogenannten „Smart City“ und Intelligenten Transportsystemen mit zu gestalten, geht das internationale Technologieunternehmen Continental eine Kooperation mit dem Unternehmen Urban Software Institute GmbH( [ui!] - the urban institute® ) ein. Damit übernimmt Continental auch den Beiratssitz für Automobile Anwendungen und wird strategischer Automotive Partner, um insbesondere die Themen rund um „Infrastrukturdaten für Fahrzeuge“ zu adressieren. „Mit der zunehmenden Urbanisierung wird eine Intelligente Verkehrsplanung und -steuerung sowohl für Fahrer als auch die Städte selbst immer wichtiger. Die Vernetzung zwischen Stadt und Fahrzeug ist für uns deshalb der Schlüssel für den attraktiven urbanen Lebensraum der Zukunft. Wir freuen uns, zusammen mit Urban Institute diese Vernetzung zu gestalten“, erklärt Ralf Lenninger, Leiter der Geschäftseinheit Intelligent Transportation Systems, Continental. „Die Digitalisierung schreitet in den städtischen Infrastrukturen voran. Die dabei erzeugten urbanen Daten sind für viele neue Mobilitätsdienste und Geschäftsmodelle von größtem Interesse“, erklärt Prof. Dr. Lutz Heuser, Mitbegründer und Geschäftsführer der Urban Software Institute GmbH. Das Urban Software Institute wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, Städte rund um den Globus bei der Digitalisierung zu unterstützen. Mit der [ui!] UrbanPulse hat das Urban Software Institute eine der führenden offenen Datenplattformen speziell für Städte und Kommunen entwickelt, die es erlaubt Daten aus den verschiedensten Infrastrukturen einer Stadt zu sammeln und zu aggregieren. Mithilfe innovativer Geschäftsmodelle werden neue Dienstleistungen auf Basis standardisierter Schnittstellen für smarte Anwendungen unter anderem für den Verkehrsbereich geschaffen und betrieben. „Mit [ui!] UrbanPulse hat das Urban Software Institute eine Datenplattform entwickelt, die uns erlaubt Applikationen zu entwickeln, um Fahrzeuge nicht nur komfortabler, sondern vor allem effizienter durch die Stadt zu bewegen und die urbane Mobilität nachhaltiger zu gestalten“, sagt Lenninger. Fahrzeugschwarm wird zum Stadtplaner Eine konkrete Anwendung aus vernetzter Stadt und vernetztem Fahrzeug liegt in der Weiterentwicklung des eHorizon (elektronischen Horizonts) von Continental. Mit dem eHorizon werden Fahrzeuge sowohl zum Empfänger als auch zum Sender anonymer Verkehrsdaten. So können Autofahrer, aber auch die Fahrzeugelektronik direkt von hochaktuellen Verkehrs- oder Ampeldaten profitieren. Ein erstes Testprojekt bei dem live Ampeldaten für Autofahrer zur Verfügung gestellt werden läuft mit dem Urban Software Institute bereits im hessischen Darmstadt. Wie aktuelle Ampeldaten   Fahrzeuge effizienter machen, hat Continental zusammen mit der Stadt Las Vegas im Projekt connected Energy Management (cEM) getestet und auf der Consumer Electronics Show 2016 vorgestellt. Umgekehrt können einzelne Fahrzeuge und vor allem Fahrzeuge im Schwarm auch zu wichtigen Datenlieferanten für die Stadt selbst werden. Allein anonyme Daten wie Position und Durchschnittsgeschwindigkeit können Städten helfen, die Ampelschaltungen in Echtzeit zu optimieren. Damit kann nicht nur der Verkehrsfluss in Stoßzeiten verbessert werden, auch Einsatzfahrzeugen könnte so geholfen werden, noch schneller ans Ziel zu kommen. Detaillierte statistische Daten zu Verkehrsströmen können Stadtplaner sogar dabei unterstützen, Bedarfe für Verkehrstraßen, Gewerbe- oder Wohngebiete fest zu stellen und diese optimal zu planen. Mit der Übernahme des Beiratssitzes für automobile Anwendungen bei Urban Institute wird Continental mit seiner breiten Expertise in der Automobilelektronik und –vernetzung dafür sorgen, die Anforderungen zwischen Automobiltechnik und städtischen Applikationen und Diensten in Einklang zu bringen.
      Repräsentative Befragung unter Studierenden und Berufserfahrenen in Deutschland Mehrheit hält Digitalisierung für wichtig, Bedeutung ist einem Drittel jedoch noch unklar Hoffnung auf besseren Ausgleich von Berufs- und Privatleben Hannover, 03. Januar 2017. Keine Angst vor „Kollege Computer“: Nur zwei Prozent der Studierenden beziehungsweise drei Prozent der Berufstätigen in Deutschland fürchten Arbeitsplatzverluste durch Digitalisierung. Vielmehr glauben sie sogar, mithilfe moderner Technologien ihr Berufsleben besser mit ihrem Privat- und Familienleben in Einklang zu bringen als bisher. Ihre größte Sorge ist aber gleichzeitig, mehr Stress bei der Arbeit zu erleben. Selten zuvor hat die repräsentative Continental „Karriere-Umfrage“ ein derart zwiespältiges Bild in Sachen Zukunft der Arbeitswelt aufgezeigt, wie die aktuelle 13. Ausgabe der Erhebung mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung“. Download Pressebild Die Digitalisierung hat neben der technischen eine starke soziale Dimension „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Menschen in Deutschland um die Veränderungskraft der Digitalisierung für die Arbeitswelt wissen. Aber sie haben oft noch kaum Vorstellungen wie und wann sie sich auswirkt. Chancen und Risiken werden gleichermaßen gesehen“, sagte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart anlässlich der Veröffentlichung der Studienergebnisse. Sie sieht die Unternehmen in der Pflicht, die Digitalisierung der Arbeitswelt gemeinsam mit den Beschäftigten anzugehen: „Die Unternehmen haben eine hohe Verantwortung, den Menschen Orientierung zu geben und sie gleichzeitig als mitgestaltende Kräfte in die Veränderungsprozesse einzubinden. Wir haben deshalb unsere Kommunikationsanstrengungen nach innen verstärkt. Die Digitalisierung hat nicht nur eine gewaltige technische, sondern eine mindestens ebenso starke soziale Dimension.“ Das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) befragte Mitte dieses Jahres im Auftrag von Continental repräsentativ jeweils rund 1.000 Studierende und Berufstätige im Alter von 35 bis 50 Jahren in Deutschland zu deren Erwartungen an ihr Berufsleben. Download Ergebnisse "Karriere-Umfrage" 2016 Digitalisierung wird als wichtig erachtet, jedoch noch nicht durchdrungen Laut Umfrage schätzen zwar 81 Prozent der befragten Studenten und 68 Prozent der Berufstätigen die Bedeutung der Digitalisierung im Arbeitsleben als hoch ein. Gleichzeitig haben viele Befragte aber Mühe zu erklären, was Digitalisierung der Arbeitswelt für sie eigentlich bedeutet. Rund ein Drittel kann mit dem Begriff sogar überhaupt nichts anfangen. Während Studenten in Sachen Digitalisierung der Arbeitswelt vor allem an smarte Technik und Kommunikation denken, verbinden die Berufstätigen mit dem digitalen Wandel eher das bereits seit Jahrzehnten propagierte papierlose Büro. Keine Erleichterungen durch Digitalisierung Dass Digitalisierung das Leben vereinfacht, erwartet mit 46 Prozent der Studierenden und 38 Prozent der Berufstätigen weniger als die Hälfte der Befragten. 41 Prozent der Studierenden und 43 Prozent der Berufstätigen sehen im digitalen Wandel mehr Chancen als Risiken. Rund zwei Drittel der Befragten vertreten die Meinung, in den Ausbau der digitalen Infrastruktur müsse mehr investiert werden. Continental setzt auf flexible Arbeitsbedingungen und Eigenverantwortung Ihr eigenes Unternehmen sieht Reinhart für die digitale Transformation gut aufgestellt: „Die hohe Dynamik der digitalen Veränderung eröffnet uns neue Möglichkeiten, denn durch sie entstehen neue Geschäfts- und Erfolgschancen. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen wir ein Umfeld schaffen, in dem sie mit den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich weiter wachsen und ihre volle Leistungsbereitschaft entfalten können.“ Reinhart hat ihre Mannschaft deshalb auf folgende vier Personalthemen eingeschworen: Management von Vielfältigkeit, eine inspirierende Führungskultur, lebenslanges Lernen sowie flexible Arbeitsbedingungen. Für letztere hat Continental bereits im September 2016 ein umfassendes Programm gestartet: „Derzeit führen wir mit Hochdruck weltweite Regelungen für flexible Arbeitsbedingungen ein. Damit wollen wir weltweit mehr als 90 Prozent unserer Mitarbeiter mobiles Arbeiten, das Nutzen von Teil- und Gleitzeit sowie längere Auszeitphasen ermöglichen“, erläuterte Reinhart. Continental bietet damit rund 200.000 „Continentälern“ – von den Mitarbeitern in den Werken bis hin zu Führungskräften – in 21 Ländern Möglichkeiten für flexibles Arbeiten an. Gleichzeitig appellierte Reinhart an die Eigenverantwortung der Mitarbeiter: „Basis der Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort müssen der Wille und die Fähigkeit zur Selbststeuerung sein. Deshalb unterstützen wir unsere Mitarbeiter dabei, diese Eigenverantwortung auch wahrzunehmen. Dazu gehört auch die Erlaubnis, mit den eigenen Leistungskapazitäten hauszuhalten und begründet Nein sagen zu dürfen – und dies auch zu tun.“ Sorgen vor Überlastung und stressbedingten Erkrankungen Nahezu zwei Drittel der Befragten fürchten den Anstieg stressbedingter Krankheiten im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt. Darüber hinaus spiegelt die Studie die Sorge wider, neuen flexiblen Arbeitsmodellen nicht gerecht werden zu können. Die Befragten gehen davon aus, dass Arbeitgeber grundsätzlich ein höheres Maß an Flexibilität erwarten, als sie selbst bereit sind aufzubringen. So zeigen sich 43 Prozent der Berufstätigen zum Beispiel hinsichtlich ihres Arbeitsortes flexibel. Jedoch gehen 60 Prozent davon aus, dass Arbeitgeber diese Flexibilität grundsätzlich von Mitarbeitern erwarten. Auch bei den Studierenden klafft diese Lücke: 54 Prozent zu 68 Prozent. Tatsächlich steht für zwei Drittel der Studierenden sowie 58 Prozent der Berufstätigen laut Studie die ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatem an erster Stelle – noch vor einem sicheren Arbeitsplatz und guter Bezahlung. Mehr als jeder zweite Student stuft die Relevanz von Cloud Working, Big Data, Social Networking und Collaborative Work als hoch ein. Bei den Berufstätigen hat das Home-Office das größte Gewicht. Dass die fortschreitende Digitalisierung auch bedeuten kann, als Mitarbeiter theoretisch ständig erreichbar zu sein, bewerten 39 Prozent der Studenten und 44 Prozent der Berufstätigen als negativ. Reinhart sieht hierin keinen Widerspruch: „Wir begreifen die Weiterentwicklung der digitalen Arbeitswelt als Chance, die Bedürfnisse des Unternehmens nach mehr Flexibilität mit den Bedürfnissen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem ausgewogenen Privat- und Berufsleben in Einklang zu bringen. Das geht nur im aktiven und konstruktiven Austausch miteinander und dem Ausprobieren neuer Ideen. Zudem nimmt gesunde Arbeit bei Continental traditionell einen hohen Stellenwert ein. Deshalb stärken wir mit zahlreichen Programmen, so auch Angeboten zur Stressbewältigung und zum Erhalt der psychischen Gesundheit, die Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter im Zeitalter der Digitalisierung.“ Für Reinhart spielen dabei die Führungskräfte eine wichtige Rolle: „Achtsamkeit jeder Führungskraft gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – Stichwort gesundes Führen – wird mit der zunehmenden Digitalisierung eine immer wichtigere Führungsaufgabe“.
      Umfeldmodell ist eine Kernkomponente für das automatisierte Fahren. Hochauflösender Umfeldsensor High Resolution 3D Flash LIDAR ermöglicht eine 3D-Umfelderfassung in Echtzeit ohne mechanisch bewegte Komponenten. Zentrales Steuergerät: Assisted & Automated Driving Control Unit als Plattform für komplexe Umfeldmodelle. Las Vegas, USA, 04. Januar 2017. Eine Grundvoraussetzung für hochentwickelte Fahrerassistenzfunktionen und automatisiertes Fahren ist eine zuverlässige Wahrnehmung der Fahrzeugumgebung und dessen präzise Bewertung. Der internationale Technologiekonzern Continental arbeitet an der nächsten Generation des Umfeldmodells, welches eine detailgetreue und nahtlose 360-Grad-Darstellung der gesamten Fahrzeugumgebung liefert. Damit beim automatisierten Fahren die Aufgaben des Fahrers durch das Fahrzeug übernommen werden können, muss dieses nicht nur kontinuierlich Informationen gewinnen, verarbeiten und interpretieren, sondern auch fortlaufend Kontextwissen aufbauen. Nur so lassen sich von einfachen Autobahnsituationen bis hin zu hochkomplexen Verkehrssituationen in Städten immer höhere Stufen des automatisierten Fahrens realisieren. Für ein verlässliches Umfeldmodell werden verschiedene Informationen, wie zu anderen Verkehrsteilnehmern, zu statischen Objekten wie Fahrbahnbegrenzungen, zur eigenen hochgenauen Position und zur Verkehrssteuerung, benötigt. „Um Schritt für Schritt diese Informationen zu sammeln, benötigt man eine Reihe von Sensoren wie Radar, Kamera und Surround View-Systeme. Ziel ist es, ein dem Menschen gleichwertiges oder besseres Verständnis des Fahrzeugumfeldes zu erreichen. Mehr Reichweite, mehr Sensoren sowie die Fusion der gesammelten Daten kombiniert mit hoher Rechenleistung schärft die Sicht und ist der Schlüssel für eine konsistente Sicht auf die Umwelt“, sagte Karl Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme bei Continental. Bilddownload Da jeder Umfeldsensor wie Radar, Kamera und Surround View-Systeme seine physikalisch bedingten Stärken und Schwächen hat, stoßen diese bei manchen Anwendungsfällen an ihre jeweiligen Grenzen. Neben zusätzlichen Informationen, wie zum Beispiel aus dem Backend, werden weitere Sensoren zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Robustheit sowie für weitere Redundanz benötigt. „Wir arbeiten aus diesem Grund an einem High Resolution 3D Flash LIDAR, der den hohen Anforderungen an die Umfelderfassung gerecht wird. Der Sensor bietet eine 3D-Umfelderfassung in Echtzeit und das ohne mechanische Komponenten“, so Haupt weiter. Die Verarbeitung der einzelnen Sensordaten erfolgt entweder im Sensor selbst oder in einem zentralen Steuergerät, welches die unterschiedlichen Daten sammelt, um die Fahrzeugumgebung in einem Umfeldmodell hochgenau abbilden zu können. Je mehr Informationen verarbeitet und analysiert werden müssen, desto mehr Rechenleistung und somit leistungsfähigere Steuergeräte als heute werden für die Erstellung des Umfeldmodells benötigt. Das Umfeldmodell ist dabei als eine Software-Zwischenschicht zwischen den einzelnen Sensoren und den verschiedenen Anwendungen zu verstehen. Diese enthält Datenfusionsalgorithmen zur Erhöhung der Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Erweiterung des Sichtbereichs einzelner Sensoren und stellt eine Abstraktionsschicht zu den Funktionen dar. Eine zentrale Stelle für die Auswertung und Interpretation der gesammelten Informationen ist die Assisted & Automated Driving Control Unit von Continental, in der das Umfeldmodell mehr als fünfzigmal pro Sekunde erstellt wird. Von der Raumfahrt auf die Straße: High Resolution 3D Flash LIDAR Der hochauflösende Umfeldsensor High Resolution 3D Flash LIDAR ist eine Kernkomponente bei der Erstellung des umfassenden 3D-Umfeldmodells. „Die bereits in der Raumfahrt bewährte Technologie ermöglicht ein erheblich umfassenderes und detaillierteres 3D-Bild der gesamten Fahrzeugumgebung sowohl bei Tag als auch bei Nacht und arbeitet auch bei widrigen Wetterbedingungen zuverlässig“, sagte Arnaud Lagandré, Leiter des Segments High Resolution 3D Flash LIDAR bei Continental. Der 3D Flash LIDAR ergänzt das Portfolio an Umfeldsensoren für Fahrerassistenzsysteme von Continental, um im Zusammenspiel mit anderen Sensoren hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu realisieren. Der Start der Serienproduktion ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Bilddownload Im Vergleich zu heute oft eingesetzten Scanner-Komponenten besteht der 3D Flash LIDAR aus zwei Schlüsselkomponenten: Einem Pulslaser als Sendequelle, wie der Blitz einer Fotokamera, der die Fahrzeugumgebung in einer Entfernung bis über 200 Metern abtastet, und einem hoch integrierten Empfangschip. Dieser ist ähnlich dem Sensorchip einer Digitalkamera, allerdings mit der Fähigkeit pro Pixel die Pulslaufzeit von mehreren reflektierten Lichtsignalen zu erfassen, die der Entfernung zu Objekten entspricht. Mit dieser einfachen, aber hoch effizienten Methode lässt sich pro Laser-Lichtblitz ein hoch akkurates und verzerrungsfreies Abbild des Umfelds erfassen. Bilddownload „Ein komplettes 3D-Modell der Fahrzeugumgebung von bis zu über 200 Meter und auf wenige Zentimeter genau wird auf diese Weise innerhalb von 1,32 Mikrosekunden und dreißigmal jede Sekunde erstellt. Zudem wird die Entfernung zu einzelnen Objekten genau erkannt“, sagte Lagandré. „Aufgrund der geringen Komplexität und damit guten Industrialisierbarkeit lassen sich effizient mehrere Sensoren rings um das Fahrzeug realisieren, um in Echtzeit komplette 360-Grad-Abbildungen der Umgebung zu erzeugen.“ Bilddownload Zentralrechner mit höchsten Sicherheitsanforderungen für automatisiertes Fahren Um die gesammelten Informationen auszuwerten, zu interpretieren und ein umfassendes Umfeldmodell zu erstellen, kommt die Assisted & Automated Driving Control Unit ins Spiel. Diese ist ein Zentralrechner, der aus einem Verbund von mehreren heterogenen Recheneinheiten besteht. Das Steuergerät kann zudem eine Hauptrolle bei der Vernetzung von elektronischen Fahrwerk- und Sicherheitssystemen übernehmen. Sie erhöht dabei den Funktionsumfang durch Vernetzung bislang isoliert arbeitender Systeme. Durch die zentrale Koordination der Eingriffsentscheidungen harmonieren simultane Eingriffe in verschiedene Systeme optimal miteinander. „Für Continental ist die Assisted & Automated Driving Control Unit ein zentraler Baustein zur Implementierung der notwendigen funktionalen Sicherheitsarchitektur und zugleich Host für zentrale Umfeldbeschreibungen und Fahrfunktionen, die für das automatisierte Fahren benötigt werden“ sagte Michael Zydek, Leiter der Produktgruppe Assisted & Automated Driving Control Unit im Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme. Bilddownload Ziel ist es, bis 2019 eine skalierbare Produktfamilie für assistiertes und automatisiertes Fahren mit höchsten Sicherheitsanforderungen (ASIL D) anzubieten. Das Steuergerät wird eine Vielzahl von Anschlüssen für Ethernet und Low Voltage Differential Signaling (LVDS) für den notwendigen Datenfluss zur Verfügung stellen. „Wir unterscheiden bei der Entwicklung in eine Assisted Driving Control Unit und eine Automated Driving Control Unit. Die erste ist ein skalierbarer Steuergerätebaukasten für Fahrerassistenzsysteme, der für jedes Ausstattungspaket eine kostenoptimale Lösung für Sensorik und Steuergerät bietet. Das Steuergerät für automatisiertes Fahren ist ein Hochleistungsrechner, der den Anforderungen des hochautomatisierten Fahrens entspricht und bei dem spezifische Digitalstrukturen für das Umfeldmodell, Rechner für ASIL D sowie Echtzeitperformance im Vordergrund stehen“, so Zydek. Weltweit entwickelt und produziert Continental die für das automatisierte Fahren benötigten Komponenten und Systeme – in den USA ebenso wie in Japan, in China und in Europa. Die beteiligten Ingenieure arbeiten dabei an sechs wesentlichen Bausteinen: Sensorik, Schwarm-Vernetzung, Mensch-Maschinen-Dialog, Systemarchitektur, Ausfallsicherheit und der Akzeptanz des automatisierten Fahrens.
      Consumer Electronics Show 2017 Continental erweitert sein Produkt- und Serviceportfolio um drahtlose Updates für die gesamte Fahrzeugelektronik Inmarsats globales Kommunikationsnetz verbindet Fahrzeuge überall auf der Welt durch hocheffiziente und kosteneffektive Satellitenkommunikation mit Zwei-Wege-Datenservice Telematik-Know-how, intelligente Antennenmodule und Gateways von Continental bilden die Basis für das vernetzte Fahrzeug Las Vegas, Nevada, 3. Januar, 2017. Schritt für Schritt wird das Fahrzeug zum Teil des „Internet of Everything“ und bildet Schnittstellen zu einem sich ständig erweiternden Servicespektrum von Fahrzeugherstellern und Drittanbietern über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus. Im Zuge dessen ist die Software moderner Fahrzeuge bereits heute auf mehrere Millionen Programmzeilen angewachsen. Um dieses hochkomplexe System aus Software, Mechatronik und Elektronik auf dem aktuellen Stand zu halten oder nach dem Kauf neue Softwarefunktionen zu installieren, war bislang meist der Weg in die Werkstatt notwendig. Der internationale Technologiekonzern Continental unterstützt Fahrzeughersteller seit mehr als zehn Jahren mithilfe von drahtlosen Updates (engl.: Over-The-Air) bei der Lösung dieses Problems und versorgt Fahrzeughersteller heute mit verschiedenen Produkten, die drahtlos aktualisiert werden können. Jetzt erweitert Continental sein Portfolio und ermöglicht Updates der gesamten Fahrzeugelektronik vom Antriebsstrang bis zum Infotainment-System. Gemeinsam mit Inmarsat, einem Anbieter für mobile Satellitenkommunikation, zeigt Continental seine neue Over-The-Air Update-Lösung auf der internationalen Consumer Electronics Show (5. bis 8. Januar in Las Vegas, Nevada). Bilddownload „Bis vor Kurzem war die Anzahl der Steuergeräte im Fahrzeug, die direkt oder indirekt mit der Cloud verbunden sind, stark begrenzt und Aktualisierungen waren nur selten erforderlich. Durch neue Funktionen, größere Systemkomplexität und die Notwendigkeit nach hohen Sicherheitsstandards entsteht heute ein großer Bedarf an drahtlosen Updates“, erklärt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior. „In der Kooperation mit Inmarsat schaffen wir eine globale Lösung, um auf Knopfdruck drahtlose Updates für die gesamte Fahrzeugelektronik über das Satellitennetz von Inmarsat zu ermöglichen.“ Zuverlässig, effizient und kosteneffektiv: Lösung der Vernetzungsherausforderungen Gemeinsam mit Inmarsat, dem Branchenführer für globale mobile Satellitenkommunikation, wird Continental weltweit Drahtlos-Updates über ein einziges Netzwerk ermöglichen. Die steigende Zahl an vernetzten Fahrzeugen auf der ganzen Welt verlangt immer häufigere Updates, die eine skalierbare, globale Lösung erfordern. Inmarsat betreibt mehrere geostationäre Satellitenkonstellationen, die eine Zwei-Wege-Datenkommunikation in Verbindung mit globaler Broadcast-Fähigkeit bieten, um schnelle, bedarfsgesteuerte und effiziente drahtlose Updates für Fahrzeuge auf der ganzen Welt zu ermöglichen. Dadurch können Kunden von Continental weltweite Update-Kampagnen auf Knopfdruck einleiten und die Komplexität umgehen, die über eine Einbindung vieler verschiedener Mobilnetzbetreiber entstehen würde. Dank der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen können Fahrzeuge künftig auch intelligentes Routing über Satelliten und terrestrische Drahtlosnetzwerke (Mobilfunk, W-Lan) nutzen, um von optimaler Servicequalität, minimalen Kosten und höchster Verfügbarkeit zu profitieren. „Satelliten-Broadcast-Services werden ein wichtiger Wegbereiter für das vernetzte Fahrzeug sein, denn sie sind das effizienteste und sicherste Mittel, gemeinsame Inhalte an Millionen von Fahrzeugen zu liefern – von Software- und Cybersicherheits-Updates bis hin zu präzisen Positionsdaten“, so Greg Ewert, Vorsitzender des Connected-Car-Programms bei Inmarsat. „In Verbindung mit einem Zwei-Wege-Datennetz zur Bestätigung des Empfangs und zur Installation von Updates bringt das globale Netzwerk von Inmarsat bislang beispiellose Fähigkeiten in diesen wichtigen Markt ein.“ Intelligente Antennenmodule, Telematikeinheiten und Gateways komplettieren das Over-The-Air-Portfolio Dank eines neuen Gateways, modernster Telematik-Steuergeräte und eines verbesserten intelligenten Antennenmoduls geht Continental einen erheblichen Schritt in Richtung ganzheitlich vernetzter Fahrzeuge. Die Verbindung zur Außenwelt ermöglichen die von Continental entwickelten Netzwerkmodule (engl.: Network Access Devices), die in ein intelligentes Antennenmodul integriert werden können. So schafft das Unternehmen die optimale Infrastruktur für das Fahrzeug als Teil des Internet of Everything. Als Vermittler zwischen den verschiedenen Netzwerkdomänen im Fahrzeug sind zudem sogenannte Gateway-Steuergeräte derzeit bei zahlreichen Automobilherstellern weltweit von einem starken Marktwachstum geprägt. Diese Kommunikations-Router sind zentral mit allen Kommunikations-Bussen im Fahrzeug verbunden und haben Zugriff auf alle relevanten Informationen. So bilden sie den zentralen Knoten der Infrastruktur im Fahrzeug, die für Drahtlos-Updates benötigt wird. Je nach Konfigurationsanforderungen des Automobilherstellers können sie zudem heruntergeladene Software vorübergehend speichern und an die relevanten elektronischen Steuergeräte verteilen. Um das Risiko durch Schadsoftware zu minimieren, ist das Gateway von Continental mit verschiedenen Schutzmaßnahmen zur Aufdeckung von Hacker-Angriffen sowie zur Einleitung von Gegenmaßnahmen ausgerüstet. „Sicherheit hat für unsere Entwickler oberste Priorität. Daher entwickeln unsere Experten verschiedene Ansätze auf Hardware-, Software- und Cloud-Basis, um Cyberattacken zu erkennen und zu bekämpfen“, erklärt Matschi. Maßgeschneiderte Konfiguration Continental bietet seinen Kunden darüber hinaus weitere Konfigurations- und Architekturlösungen. So können viele Funktionen des intelligenten Antennenmoduls auch über eine separate Telematikeinheit ausgeführt werden, die als Backend-Interface und gleichzeitig als vorübergehender Speicher für Software-Updates der Fahrzeugelektronik fungiert. Das Gateway selbst kann von einem reinen Informations-Router in eine zentrale Netzwerkschnittstelle umgewandelt werden, wenn die Netzwerkeinheit direkt in das Gateway integriert wird. „Je nach Architekturausprägung unserer Kunden, bieten unsere Gateways, Telematikeinheiten und intelligenten Antennenmodule sowohl flexible als auch sichere Lösungen, sodass jedes Fahrzeug zu einem Teil des Internets werden kann“, so Matschi.
      Premiummarke ATE wird weiter gestärkt und internationalisiert Neuer Auftritt mit emotionalerer Bildsprache und ungewöhnlichen Motiven ATE-Logo bleibt als Symbol der innovativen Unternehmensgeschichte erhalten Frankfurt, im Dezember 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental frischt die Bremsen-Traditionsmarke ATE mit neuem Claim, neuen Bildwelten, einem neuen Design und einer neugestalteten Onlinepräsenz auf. „Wir senden mit der runderneuerten Präsentation ein klares Signal: ATE ist Vorreiter bei Bremsenprodukten und wird es auch im Auto der Zukunft sein. Die starke Premiummarke hilft unseren Partnern, sich in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu behaupten“, erläutert Peter Wagner, Vice President Independent Aftermarket und Geschäftsführer Continental Aftermarket, die Vorteile für Werkstätten und Händler. Bilddownload Der neue Claim „Brakethrough Technology“ bringt die wichtigsten Eigenschaften von ATE auf den Punkt. In dem englischen Wortspiel kommen die Erfahrung, Innovationskraft und Expertise rund um Bremssysteme zum Ausdruck – die Eigenschaften also, die aus ATE eine Marke machen, der die Anwender in den Werkstätten weltweit vertrauen. „Mit dem neuen Claim geben wir unseren Kunden ein Versprechen: Wir arbeiten mit Leidenschaft daran, immer das Beste für sie zu erreichen“, so Peter Wagner. Überraschend und ungewöhnlich: Neue Bildsprache weckt Emotionen Die neue Bildsprache unterstützt diese Wirkung. In einer modernen, hellen und großzügigen Optik mit warmen Farbtönen rückt sie ungewöhnliche Motive in den Vordergrund. Die traditionelle Farbe Blau bleibt jedoch stets in verschiedenen Bildelementen präsent. „Mit der neuen Bilderwelt führen wir hinaus aus der Werkstatt und hinein in die Welt automobiler Hochleistung“, erklärt Peter Wagner. „Damit bekräftigen wir unsere Position als führender Zulieferer für Original- und Ersatzteile und unterstreichen unseren Premiumgedanken.“ Das bei Autofahrern und Fachleuten gleichermaßen bekannte ATE-Logo bleibt unverändert erhalten, denn es steht für die mehr als 100-jährige Unternehmensgeschichte, in der die ATE-Fachleute immer wieder bahnbrechende Erfindungen gemacht und Standards gesetzt haben. Das neue Design ist besonders auf die Anforderungen digitaler Medien zugeschnitten. Die überarbeitete Webseite unter www.ate.de ist bereits online und responsiv, also für die Darstellung auf mobilen Endgeräten geeignet. Aber auch in Printmedien wie Anzeigen und Broschüren wird das aktualisierte Erscheinungsbild schon eingesetzt. In den nächsten Monaten führt Continental den Markenauftritt in weiteren Märkten ein.
      Elektromobilität, Software, Umwelt: Passgenaue Lösungen „frei Haus“ erwartet Branche sieht Handlungsbedarf insbesondere in Sachen Umweltschutz Continental-Mobilitätsstudie macht deutlich, dass massiver Kostendruck der Branche kaum Spielraum für nachhaltig wirkende Innovationen lässt Hannover, im September 2016. Wettbewerb, Umweltauflagen, digitale Technologien, neue Akteure im Transportgeschäft, Mangel an qualifizierten Fahrern – an Herausforderungen mangelt es Logistikunternehmen nicht, wie die „Continental-Mobilitätsstudie 2016“ zeigt: Mehr als jeder zweite der in der Studie befragten Logistiker fürchtet, dass ihre Branche beim Thema Digitalisierung den Anschluss verlieren könnte. Jeder Dritte ist der Ansicht, dass der digitale Wandel keine Auswirkung auf das Transportgeschäft habe. Jeder Fünfte kann in der Digitalisierung keine Chancen für die Branche erkennen. Und jeder elfte Logistiker sagt gar, er könne sich unter dem Schlagwort Digitalisierung gar nichts vorstellen. Download Pressebild Dabei erkennen die Branchenexperten durchaus den Mehrwert und die Notwendigkeit innovativer Softwarelösungen. Sie sehen aber eine große Herausforderung darin, den Datenaustausch durch ein flächendeckendes Netz sicherzustellen, die Daten intelligent zu verknüpfen, in Echtzeit bereitzustellen und die Datensicherheit sowie eine intuitive, einfache Bedienbarkeit zu gewährleisten. Außerdem sei es wichtig, so die Forderung der befragten Experten, dass die Anbieter einheitliche, passgenaue Standards und eine herstellerunabhängige Kompatibilität bereitstellen. „Was wir erwarten sind Neutralität und universelle Einsetzbarkeit. Das schließt ein, dass man auch für andere Hersteller offen ist“, zitiert die Studie einen Logistik-Experten. Zurzeit, so die Kritik, sorgten zu viele unterschiedliche Lösungen und Systeme am Markt für Unübersichtlichkeit und Überforderung. „Das bedeutet für uns, dass wir für jeden Kunden eine eigene Anpassung machen und eine Software-Lösung finden müssen. Der Versuch, unterschiedlichste Transport-Management-Software zu vereinheitlichen, scheiterte kläglich“, sagt ein anderer Experte. Eine weitere große Herausforderung sehen 82 Prozent der befragten deutschen Logistiker in den ehrgeizigen Klimazielen der Europäischen Union bis 2030 und den damit verbundenen immer strengeren Umweltauflagen. „Elektromobilität fehlt mir vollkommen. Die gibt es nur als Umrüstfahrzeuge. Im Lkw-Bereich wäre Elektromobilität viel sinnvoller als im Pkw-Bereich“, zitiert die Studie einen Fachmann. „Die Aerodynamik der momentanen Fahrzeuge entspricht der einer Schrankwand. Warum können Lkw nicht auf der Autobahn eine Nase ausfahren oder Spoiler? Der Seitenspiegel gehört weg, anstelle dessen eine Kamera“, sagt ein anderer Experte. Gleichzeitig ist die Innovationsaffinität der Berufskraftfahrer als operative Anwender nicht sonderlich ausgeprägt. Die Themen Software und Vernetzung haben, so zeigt die Befragung, für viele Fahrer nur wenig mit ihrer Berufsrealität zu tun. Für 23 Prozent der Fahrer spielt das Thema Fahrzeugvernetzung gar keine Rolle, 40 Prozent schätzen die Bedeutung des Automatisierten Fahrens und 41 Prozent das Thema Platooning (Windschattenfahren) für die Zukunft ihres Gewerbes als völlig unwichtig ein. Die gesamte Branche sieht sich laut Studie durch den harten Wettbewerb voll ausgelastet und hat nach eigener Darstellung kaum Ressourcen für Innovationen. Besonders schwierig ist die Situation nach Angaben der Experten für kleine und mittlere Transportunternehmen. Zudem müssen sich Innovationen bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren amortisiert haben, um im Wettbewerb bestehen zu können. Weitere Herausforderung: Gut ausgebildete Fahrer sind Mangelware, die Konkurrenz aus mittel- und osteuropäischen EU-Staaten ist groß. 91 Prozent der befragten deutschen Logistik-Experten bestätigen, dass der Wettbewerb um Fahrer schärfer wird. „Es ist schwerer, einen Fahrer zu finden als einen Rechtsanwalt“, formuliert es ein Fachmann. In China sehen 74 Prozent der Befragten einen zunehmenden Wettbewerb um die Fahrer. Grundsätzlich sorgt sich die Branche auch vor noch mehr Konkurrenz (84 Prozent). Dass neue Akteure wie Onlineversandhändler den Logistikmarkt aufmischen, sehen dagegen nur 27 Prozent als sehr große Herausforderung. „In Deutschland und in vielen anderen Märkten gibt es bereits unendlich viele Wettbewerber. Hier ist eine Differenzierung notwendig, insofern können Fahrer und Fahrzeuge einen wichtigen Beitrag dazu leisten – Differenzierung im Sinne einer hochwertigen Dienstleistung“, beschreibt ein Flottenmanager in der Studie seinen Ansatz. Mit der „Mobilitätsstudie 2016 – Der vernetzte Truck“ legt das führende Technologieunternehmen Continental seine inzwischen vierte Mobilitätsstudie vor. Das Markt- und Sozialforschungsinstitut infas befragte Logistiker, Spediteure, Flottenbetreiber sowie Fernfahrer in Deutschland und China. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die für die Logistikbranche durch Digitalisierung und Vernetzung entstehen. Zahlen, Daten, Fakten rund um die Herausforderungen der Logistikbranche · Mit 44,3 Prozent entfällt der Löwenanteil der Logistikkosten auf den Transport. Die Gesamtkosten im Logistikmarkt in Europa beliefen sich im Jahr 2014 auf rund 960 Milliarden Euro. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/72704/umfrage/verteilung-der-logistikkosten-in-europa/ · Gab es im Jahr 1960 noch 681 Lkw, so betrug die Zahl der gemeldeten Lkw in Deutschland im Jahr 2016 mit 2.801 mehr als das Vierfache. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/6961/umfrage/anzahl-der-lkw-in-deutschland/ · In der EU wurden im Jahr 2014 insgesamt mehr als 1,8 Millionen Nutzfahrzeuge verkauft. Der Anteil an Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen stieg von 1.535.287 im Jahr 2014 auf 1.713.850 im Jahr 2015. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76120/umfrage/anzahl-der-verkaeufe-von-nutzfahrzeugen-in-der-eu/ Zurück zur Übersicht Mobilitätsstudie 2016 - "Der vernetzte Truck"
      Strategische Partner werden durch Entwicklung ultraflacher Augmented Reality Head-up-Displays höhere Marktdurchdringung erreichen und Verkehrssicherheit erhöhen DigiLens, ein Unternehmen aus dem Silicon Valley, ist führend bei holografischer Projektionstechnologie für Anwendungen der Augmented Reality und Virtual Reality Babenhausen / Silicon Valley, USA, 16. Dezember 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental geht eine strategische Partnerschaft mit DigiLens Inc. ein, einem führenden Unternehmen in der Entwicklung von Technologien für holografische Projektionen für Anwendungen in der Automobil- und Unterhaltungselektronik. Ziel der Partner ist die Entwicklung ultraflacher Augmented Reality Head-up-Displays, um eine weitere Marktdurchdringung der Technologie über verschiedene Fahrzeugsegmente hinweg zu ermöglichen. Bilddownload „Mit dieser strategischen Partnerschaft verfolgen wir das Ziel, die Augmented Reality Technologie in der Automobilindustrie breiter zu verteilen“, erklärt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior. „Mit der innovativen Technologie von Continental und DigiLens reichern wir das Head-up-Display an und ermöglichen es so immer mehr Fahrern, alle relevanten Verkehrsinformationen direkt vor Augen zu haben. Damit nähern wir uns der Vision vom unfallfreien Fahrer weiter an.“ Continental zeigt die Technologie erstmals auf der kommenden Consumer Electronics Show (CES) 2017 in Las Vegas. Das ultradünne holografische Head-up-Display von Continental und DigiLens ist im Vergleich zu bisherigen Systemen dreimal kleiner. Dadurch benötigt es weniger Bauraum im Cockpit und zeigt gleichzeitig ein größeres Bild samt allen relevanten Informationen an. DigiLens mit Sitz im Silicon Valley zählt zu den Marktführern für holografische Wellenleiter-Technologie. Das Wissen von DigiLens zu Augmented Reality und Virtual Reality ergänzt und bereichert die Erfahrung von Continental im Bereich der automobilen Head-up-Displays. Bilddownload „Durch unseren Durchbruch, den wir bereits mit integrierten optischen Systemen erreichen konnten, sind wir überzeugt davon, dass wir diese Technologie gemeinsam mit Continental auf die Automobilindustrie ausweiten können. Durch Augmented Reality werden alle relevanten Informationen, die das Head-up-Display anzeigt, direkt vor den Augen des Fahrers platziert. Damit gibt es keinen Grund mehr, den Blick von der Straße abzuwenden“, sagt Jonathan Waldern, Gründer und CEO von DigiLens. „Durch die Zusammenarbeit mit Continental machen wir die Straßen sicherer und beschleunigen den breiten Einsatz von Head-up-Displays in Fahrzeugen.“ Die Technologie kann außerdem dazu beitragen, die Akzeptanz des Automatisierten Fahrens zu erhöhen. Für autonom fahrende Fahrzeuge wird eine ganzheitliche Mensch-Maschine-Schnittstelle benötigt, die das Fahren zum einen sicherer und intuitiver macht und zum anderen für neue Nutzererlebnisse sorgt. Durch Augmented Reality Head-up-Displays weiß der Fahrer besser darüber Bescheid, was das Fahrzeug sieht und weiß. Dadurch kann sein Vertrauen in die Technologie des Automatisierten Fahrens signifikant erhöht werden.
      Standardisierung statt stark herstellerbezogener Systeme gefordert Besonderer Fokus auf Datensicherheit bei gleichzeitiger Transparenz der Daten Continental-Mobilitätsstudie macht Bedarf nach breiter Echtzeitinformation deutlich Hannover, im September 2016. Software ist das neue Rad der Industrie – aber in der Logistikbranche rollt dieses Rad offenbar noch nicht wirklich rund: Eine Fülle unterschiedlichster Standards, Schnittstellen und Systeme sorgt laut „Continental-Mobilitätsstudie 2016“ am Markt für Unübersichtlichkeit und Überforderung. Als eine Konsequenz fürchtet mehr als jeder zweite der in der Studie befragten Logistiker, dass die Branche beim Thema Digitalisierung den Anschluss verlieren könnte. Jeder Fünfte kann in der Digitalisierung keine Chancen für die Branche erkennen. Jeder elfte Logistiker sagt gar, er könne sich unter Digitalisierung nichts vorstellen. Download Pressebild „Zu teuer, zu groß, zu schwerfällig, zu rechenzentrenlastig, nicht mobilfähig, nicht useroptimiert, Insellösungen“, wird das Angebot kritisiert. „Das bedeutet für uns, dass wir für jeden Kunden eine eigene Anpassung und eine Software-Lösung finden müssen. Der Versuch, unterschiedlichste Transport-Management-Software zu vereinheitlichen, scheiterte kläglich“, beschreibt ein Experte. Anbieter müssten einheitliche, passgenaue Standards und herstellerunabhängige Kompatibilität bereitstellen. „Wir erwarten Neutralität und universelle Einsetzbarkeit. Das schließt ein, dass man auch für andere Hersteller offen ist“, heißt es in der Studie und: „Wir schätzen die Unabhängigkeit. Erwünscht sind neutrale Drittanbieter mit Fokus auf Logistik und Realitätsnähe.“ Aktuell haben lediglich 25 Prozent der Befragten Software-Lösungen für Flottenmanagement auf ihrer Wunschliste. Auf Platz 1 stehen mit je 66 Prozent kraftstoffsparende Technologien und Fahrerassistenzsysteme. Aber auch das Tracking einzelner Güter oder Software für die Logistiksteuerung werden als wichtig erachtet. In China wird dabei die Bedeutung tendenziell höher eingeschätzt als in Deutschland. Knapp die Hälfte der Unternehmen hat derartige Software gar nicht im Einsatz, dies gilt vor allem für kleine Unternehmen. „Fuhrparkmanagement ist noch nicht im Einsatz. Bei einem gemischten Fuhrpark aus gekauften und geleasten Fahrzeugen sowie von Subunternehmen hat das aber eine hohe Relevanz“, sagt ein Fuhrpark-Manager. Wesentlich höhere Akzeptanz finden bereits Softwareanwendungen mit direktem Fahrerbezug: 61 Prozent der befragten Logistik-Experten halten Software für das Fahrerverhalten für sehr wichtig, 66 Prozent sind es bei Software für den Einsatz der Fahrer und 85 Prozent bei Software für den Komfort des Fahrers. Allerdings nutzen rund ein Drittel der Unternehmen auch solche Anwendungen nicht. Wo Anwendungen im Einsatz sind, überwiegt die Zufriedenheit. „Uns ist wichtig, den Gebrauch des Fahrzeugs zu monitoren. Uns kommt es nicht darauf an, die Person des Fahrers zu monitoren, sondern eher die Fahrsituationen“, sagte dazu ein Experte in der Studie. „Intuitivere Lösungen, Bilder oder Signale, die zeigen, wie ich besser fahren könnte und die gleichzeitig Anreize schaffen, dass der Fahrer dies auch tut“, wünscht sich ein anderer. Interessant seien Anwendungen, die den Datenfluss zwischen Lastwagen, Trailer und Plattformen verbessern. „Da müssen drastische Verbesserungen und verbesserte Lösungen her, sonst bremst die gegebene Verkehrsrealität die Verbesserungen aus. So ist zum Beispiel die Verarbeitung von Realtime-Informationen zu langsam und zu schlecht. Die Hersteller halten wichtige Fahrzeugdaten in der „Extern-Telematik“ zurück, das heißt die Analysen sind nur für die eigenen Fahrzeuge gut und funktionieren in Fremdfabrikaten oder im Zusammenspiel mit Fremdfabrikaten nicht zufriedenstellend“, heißt es in der Studie. Eine besondere Aufgabe sehen die Logistiker in der intelligenten Vernetzung aller Prozessabschnitte: „Momentan werden einzelne Prozessabschnitte optimiert. Die letzte Meile ist schon sehr gut vernetzt. Aber die Effizienz und vor allem der Nutzen für den Endkunden müssen noch gestärkt werden.“ Ein hohes Augenmerk liegt auf der Sicherheit von Kunden- und Unternehmensdaten sowie von Fahrzeugen und der Ware selbst. „Wir transportieren sehr viele wertvolle Güter. Wir müssen auf allen Ebenen für Sicherheit sorgen“, heißt es in der Studie. Dies ist den Nutzfahrzeug-Herstellern voll bewusst: „Aktuell ist die Kommunikation quasi eine ,Oneway-Kommunikation‘ aus dem Lkw. Künftig wird sich der Datentransport in den Lkw verstärken, spätestens dann wird die Softwaresicherheit enorm wichtig. Wenn man künftig zum Beispiel bewusst einen Lkw von außen stilllegen und ausschalten kann, dürfen keine Gefährdungen entstehen“, zitiert die Studie den Experten eines Herstellers. Mit der „Mobilitätsstudie 2016 – Der vernetzte Truck“ legt das führende Technologieunternehmen Continental seine inzwischen vierte Mobilitätsstudie vor. Das Markt- und Sozialforschungsinstitut infas befragte Logistiker, Spediteure, Flottenbetreiber sowie Fernfahrer in Deutschland und China. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die für die Logistikbranche durch Digitalisierung und Vernetzung entstehen. Zahlen, Daten, Fakten rund um Software: · Das Marktpotenzial für neue Hardware durch das autonome Fahren wird bis zum Jahr 2030 auf rund 40 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das von Software liegt bis 2030 bei 20 Milliarden US-Dollar. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/453975/umfrage/autonome-fahrzeuge-marktpotenzial-hard-und-software-bis-2030/ Zurück zur Übersicht Mobilitätsstudie 2016 - "Der vernetzte Truck"
      Dieselvarianten der Renault Modelle Scénic und Grand Scénic werden ab Ende 2016 mit dem 48-Volt-Hybrid Antrieb von Continental ausgerüstet. Zulieferer investierte 15 Millionen Euro in neue Produktionsanlagen. Modulares Fertigungskonzept ermöglicht Belieferung verschiedener Automobilhersteller. Kosteneffiziente Verbindungstechnik durch bayerische Forschungspartnerschaften. Nürnberg, 15. Dezember 2016. Die weltweit ersten Hybridantriebe, die mit einer Spannung von 48-Volt arbeiten, stammen aus dem Continental-Werk in Nürnberg. Continental elektrifiziert damit je eine Dieselvariante der neuen Renault-Modelle Scénic und Grand Scénic. Mit dem als „Hybrid Assistent“ angebotenem System kommt ein 48-Volt-Hybridantrieb erstmals in Serienfahrzeugen zum Einsatz. In nur drei Jahren ab Projektstart entwickelte der Standort ein modulares Fertigungskonzept, mit dem eine effiziente, an den Kostenstrukturen des Volumenmarktes orientierte Herstellung möglich ist. Dafür investierte der Zulieferer rund 15 Mio. Euro in neue Produktionsanlagen. Bis zu 200.000 Fahrzeuge können mit den derzeit installierten Anlagen mit 48-Volt-Antrieben ausgerüstet werden. Ein modulares Konzept ermöglicht es, auf diesen Anlagen Produkte für verschiedene Automobilhersteller herzustellen, die sich zum Beispiel hinsichtlich Größe, Leistung oder Anschlüssen – etwa für die Kühlung – unterscheiden. Standortleiter Rainer Pühl weist auf weiteres Wachstumspotenzial hin: „Das Fertigungskonzept ist so ausgelegt, dass völlig identische Anlagen später auch in anderen regionalen Märkten, zum Beispiel in China oder in den USA, aufgebaut werden können.“ Bilddownload Die Hybridisierung mit einem 48-Volt-Antrieb weist ein besonders günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis auf. Obwohl die elektrische Dauerleistung mit sechs Kilowatt relativ gering ausfällt, ermöglichen sie, einen Großteil der während des Bremsens ansonsten in Wärme gewandelten Bewegungsenergie zurückzugewinnen. Dadurch sinkt der Kraftstoffverbrauch im Neuen Europäischen Fahrzyklus um bis zu 13 Prozent. Im Realverkehr – vor allem in der Stadt – ist die Einsparung durch den höheren Anteil an Rekuperationsphasen noch höher, sie kann bis zu 21 Prozent betragen. Rudolf Stark, Leiter der Business Unit Hybrid Electric Vehicle, erläutert: „Wir haben bei der Industrialisierung der 48-Volt-Systeme von Anfang an die Entwicklung von Produkt und Produktionsprozessen eng verzahnt, um eine kostengünstige Produktion sicherzustellen. Das ist notwendig, um die Technologie mit hohen Stückzahlen auf den Markt zu bringen. Wir erwarten eine hohe Marktdurchdringung über alle Fahrzeugsegmente hinweg, vom A- bis zum D-Segment.“ Bilddownload Ein Beispiel für eine Prozess-Innovation stellt der Stator – der stehende Teil des Elektromotors – dar. Continental wickelt nicht Kupferdrähte auf, wie es in einer klassischen Elektromotoren-Fertigung üblich wäre. Stattdessen kommen mehr als 100 Stäbe („Pins“) aus Kupfer zum Einsatz, die von einem Handhabungsautomaten vollautomatisch in den Träger eingeschoben werden. Anschließend werden die einzelnen Pins per Laserschweißen präzise miteinander verbunden. In einer Forschungspartnerschaft mit dem Bayrischen Laserzentrum aus Nürnberg konnte ein Laserstrahl-Schweißverfahren für Kupferbauteile gefunden werden, das die gewünschte Präzision erreicht. Auch für die Verbindung der beiden Gehäuseteile entwickelte Continental ein neues Verfahren. Denn der 48-Volt-Antrieb, der in Unterbodennähe anstelle eines konventionellen Starters eingebaut wird, muss besonders hohen Anforderungen an die mechanische Festigkeit genügen. Daher wird das Gehäuse nicht nur verschraubt, sondern zunächst mit einem innovativen Fügeverfahren verbunden, dem sogenannten „Shrinking“. Dabei entsteht durch das Erhitzen, dann Erkalten - dem „Schrumpfen“ - von Gehäuse-Bauteilen eine sehr feste Verbindung, die den Schutz der elektrischen Bauteile im Inneren gewährleistet. Um eine perfekte Passung zu ermöglichen, entwickelte Continental in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Systeme und Bauelemente-Technologie (IISB) ein geeignetes Simulationsverfahren. Bayern innovativ, das bayerische Zentrum für Technologie-Transfer, unterstützte Continental bei der Suche nach geeigneten Forschungspartnern. Bilddownload Der Fertigungsabschnitt für die 48-Volt-Antriebe gliedert sich in insgesamt drei Linien. Auf der ersten Linie wird der Gleichrichter gefertigt, der die Schnittstelle zwischen der mit Gleichstrom arbeitenden Batterie und dem mit Wechselspannung arbeitenden Bordnetz darstellt. Die Leistungselektronik übernimmt zugleich die Ansteuerung des Elektromotors. Auf einer zweiten Linie erfolgt die Herstellung des Stators, auf einer dritten die Endmontage. Schon in einer frühen Entwicklungsphase wurde der Aufbau der Linien simuliert, um möglichst ökonomische Arbeitsabläufe zu garantieren. So konnten durch mehrere Optimierungsschritte die Gehwege der Mitarbeiter um 40 Prozent reduziert werden. „Mit dem neuen 48-Volt Antrieb verbinden wir hier am Standort Nürnberg jahrzehntelange intensive Erfahrung in Halbleitertechnologie mit einem völlig neuen Motorenkonzept. Mit unserem modularen Fertigungsansatz ermöglichen wir hier somit eine effiziente, an den Kostenstrukturen des Volumenmarktes, orientierte Herstellung“, so Pühl. Bilddownload Der Continental Standort Nürnberg ist ein international bedeutendes Kompetenzzentrum für Elektromobilität, vor allem durch den Standort im Nordosten, wo der Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle – der für alle Kernelemente des Elektroantriebs zuständig ist – sowohl entwickelt als auch produziert. Darüber hinaus hat der Continental-Geschäftsbereich Transmission (Getriebesteuerungen) hier seinen Hauptsitz. Insgesamt beschäftigt der Automobilzulieferer in der fränkischen Metropole rund 2.500 Mitarbeiter. Den Film zum Thema „Innovativ & Effizient: 48-Volt Motorenfertigung in Nürnberg“ finden Sie hier.
      Innovatives Zugangssystem mit biometrischen Elementen Authentifizierung durch Fingerabdruck erhöht Sicherheitslevel Gesichtserkennung bietet echte Personalisierungsoptionen Las Vegas, Nevada / Regensburg, 15. Dezember 2016. Innovative Zugangssysteme können weitaus mehr, als nur die Fahrzeugtüren zu entriegeln oder den Motor zu starten. Wie intelligent die Lösungen schon heute sind, stellt Continental auf der Consumer Electronics Show 2017 in Las Vegas unter Beweis. Durch die Kombination des schlüssellosen Zugangskontroll- und Startsystem PASE (Passive Start and Entry) mit Elementen aus der Biometrie sorgt das internationale Technologieunternehmen für neue Möglichkeiten im Bereich der Personalisierung und Authentifizierung im Fahrzeug. Bilddownload „Mit der Einbindung biometrischer Elemente kommt unsere Expertise im Bereich der Systemintegration voll zum Tragen. Denn wir verknüpfen unsere Zugangskontrolllösung mit anderen intelligenten Systemen im Fahrzeug, um Fahrern ein Plus in Sachen Komfort und Sicherheit zu verschaffen“, erklärt Andreas Wolf, Leiter des Continental-Geschäftsbereichs Body & Security. „Das Zugangssystem funktioniert zudem als eine Art Türsteher, denn wir können Komponenten gezielt genau dann ansteuern, wenn sie benötigt werden, sodass sie nicht im Dauerbetrieb laufen müssen – dies spart Energie und erhöht die Effizienz.“ Motorstart per Fingerabdruck und echte Personalisierung Je nach Konfiguration des Systems kann der Automobilhersteller mit Biometrie eine weitere Sicherheitsebene ins Fahrzeug bringen. Dann wird es beispielsweise zum Motorstart nicht mehr ausreichen, dass sich ein gültiger Schlüssel im Fahrzeug-Innenraum befindet. Erst mit der bestätigten Authentifizierung durch einen Fingerprintsensor kann der Fahrer seinen Wagen starten. Durch diese 2-Faktor-Authentifizierung wird der Diebstahlschutz des Fahrzeugs deutlich erhöht. Bilddownload Daneben ermöglichen biometrische Elemente eine echte Individualisierung des Fahrzeugs. Dafür ist das System mit einer Innenraumkamera verknüpft, die das Gesicht des Fahrers erkennt und Fahrzeugeinstellungen wie Sitz- und Spiegelposition, Musik, Temperatur oder Navigation automatisch für den jeweiligen Fahrer personalisiert. Auch das Intelligente Glas von Continental, mit dem sich nahezu alle Scheiben im Fahrzeug auf Knopfdruck gezielt und stufenweise verdunkeln lassen, kann integriert werden: Nähert sich der Fahrer seinem Fahrzeug, hellen die Scheiben automatisch auf. Die Integration des Biometrie-Systems ist in allen intelligenten Systemen möglich, egal welche Zugangs-Technologie im Fahrzeug verwendet wird (Bluetooth® Low Energy oder Low Frequency).
      Die Juristin ist seit Oktober 2014 im Vorstand für den Personalbereich zuständig Degenhart: „Reinhart hat in den zurückliegenden Jahren für Continental in der Personalarbeit weltweit weitere, wichtige Weichen gestellt“ Hannover, 13. Dezember 2016. Der Aufsichtsrat der Continental AG, Hannover, hat in seiner Sitzung am heutigen Tage das Mandat des Vorstandsmitglieds Dr. Ariane Reinhart, zuständig für das Ressort Personal und Arbeitsdirektorin, um weitere fünf Jahre bis zum September 2022 verlängert. "Continental ist für die Entwicklung und Anwendung von Technologie für Mobilität einer der attraktivsten und fortschrittlichsten Arbeitgeber. Dafür hat Ariane Reinhart in den zurückliegenden Jahren in der Personalarbeit weltweit weitere, wichtige Weichen gestellt", sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart anlässlich der Vertragsverlängerung. Er fügte hinzu: "Denn nur mit den besten Talenten in allen Bereichen und besonders für die Software- und Elektronikentwicklung, Systementwicklung und Technologie-Vernetzung werden wir die Herausforderungen in der sich stark wandelnden Automobilindustrie weiterhin erfolgreich bewältigen. Für ihre erfolgreiche Arbeit danke ich Ariane Reinhart im Namen des gesamten Vorstandsteams und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit." Reinhart (47) wurde im Oktober 2014 bestellt und ist seitdem im Vorstand des internationalen Technologieunternehmens für den Bereich Personal verantwortlich. Die aus Hamburg stammende, promovierte Juristin war zuvor in verschiedenen Positionen bei Volkswagen tätig, vor allem im Personalbereich. Download Pressebild
      Biometrie im Fahrzeug erhöht Sicherheit und bietet echte Personalisierung Flexibles Entertainment: Cloud-Lösung für die Head Unit Dynamischer eHorizon für Biker: Sicherer Motorrad fahren Noch intelligenter: Neue Funktionen für „Intelligent Glass Control“ 3D-Displayoberfläche: Neue Gestaltungsmöglichkeiten im Cockpit Einen Schritt weiter: Neuer Umfeldsensor und Control Unit für automatisiertes FahrenZonar: Intelligentes Flottenmanagement auf dem Tablet Las Vegas, Nevada, 13. Dezember 2016. Fahrerassistenzsysteme, Sicherheitslösungen, Konzepte für saubere Antriebe und ganzheitliche Vernetzung – die Liste der zukunftsweisenden Produkte von Continental wird immer länger, entwickelt sich die Automobilbranche doch rasant weiter in Richtung Software- und Mobilitätsdienste. Wie genau Continental die Digitalisierung der Automobilwelt interpretiert, beweist das internationale Technologieunternehmen auf der Consumer Electronics Show (CES) vom 5. bis 8. Januar in Las Vegas. „Die gesamte Automobilbranche ist im Wandel und wir bei Continental gestalten diese Veränderung aktiv mit. Auf Basis unserer fundierten Expertise in der Systemintegration und der jahrelangen Erfahrung im Bereich der Fahrzeugvernetzung passen wir unsere Produkte deshalb ständig an aktuellste Marktentwicklungen an. So entwickeln wir Bausteine für neue Mobilitätslösungen für unsere Kunden und formen gemeinsam die Mobilität von morgen. Wie die aktuellsten Schritte in die Zukunft aussehen, zeigen wir auf der kommenden CES in Las Vegas“, sagt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior. Continental bringt Biometrie ins Fahrzeug Innovative Zugangssysteme können weitaus mehr, als nur die Fahrzeugtüren zu entriegeln oder den Motor zu starten. Durch die Kombination des schlüssellosen Zugangskontroll- und Startsystems PASE (Passive Start and Entry) mit Elementen aus der Biometrie sorgt Continental für mehr Sicherheit und echte Personalisierung. Je nach Konfiguration des Systems vom Automobilhersteller wird es beispielsweise zum Motorstart nicht mehr ausreichen, dass sich ein gültiger Schlüssel im Fahrzeug-Innenraum befindet. Erst mit der bestätigten Authentifizierung durch einen Fingerprintsensor kann der Fahrer seinen Wagen starten. Durch diese 2-Faktor-Authentifizierung wird der Diebstahlschutz des Fahrzeugs deutlich erhöht. Daneben ermöglicht eine Innenraumkamera eine echte Individualisierung des Fahrzeugs. Dank Gesichtserkennung werden Fahrzeugeinstellungen wie Sitz- und Spiegelposition, Musik, Temperatur oder Navigation automatisch für den jeweiligen Fahrer personalisiert. Die Integration des Biometrie-Systems ist in jedes intelligente System möglich, egal welche Zugangs-Technologie im Fahrzeug verwendet wird (Bluetooth® Low Energy oder Low Frequency). Bilddownload Cloud Terminal macht das Entertainmentsystem intelligent und flexibel Ein Maximum an Flexibilität im Cockpit ermöglicht das neue Continental Cloud Terminal. Anwendungen, die bisher direkt auf der Head Unit integriert waren, wandern dabei in die Cloud, werden dort gerechnet und über einen leistungsfähigen Browser angezeigt. Dadurch ist das System immer auf dem aktuellsten Stand und neue Funktionen können jederzeit ergänzt werden. Zudem nutzt das Terminal die HTML5 Technologie zur Entwicklung und Darstellung der Cloud-Applikationen, was eine Plattform-unabhängige Entwicklung von Anwendungen ermöglicht, aber auch die Darstellung auf verschiedensten Displays mit unterschiedlicher Auflösung. Dadurch können Fahrzeughersteller die Anwendungen über verschiedene Modelle und Fahrzeugklassen ausrollen. Gleichzeitig nimmt mit dem Cloud Terminal ein digitaler Assistent Platz auf dem Beifahrersitz, der das Nutzerverhalten des Fahrers tages- und wochenzeitabhängig analysiert. Je nach Gewohnheit wird dann das Entertainment-Programm angepasst, indem morgens auf dem Weg zur Arbeit zum Beispiel automatisch der Lieblingsradiosender des Fahrers eingestellt wird. Auch andere Applikationen wie das Navigationssystem können so optimiert werden: Macht sich der Fahrer beispielsweise jeden Mittwochnachmittag auf den Weg ins Fitness-Studio, wird ihm beim Start des Systems genau dieser Weg angezeigt. Auch das Standard-Radio kann durch das Hinzufügen zusätzlicher Clouddienste und künstlicher Intelligenz entscheidend optimiert werden. Der Continental-Service bringt verschiedene Angebote in einem Crowd-Sourcing-Ansatz zusammen, um das Radio intelligent zu machen. Der Fahrer hat dadurch das aktuelle Programm aller Radiosender jederzeit im Blick und kann genau die Inhalte auswählen, nach denen ihm gerade zumute ist. Stationen können aber auch automatisiert zum Lieblings-Interpreten wechseln. Empfehlungen spezieller Radio-Sender basierend auf dem Hörverhalten des Fahrers runden das Paket ab. Bilddownload Schwarmintelligenz auf zwei Rädern: eHorizon für Motorräder Motorradfahrer können sich schon jetzt auf zukünftige Saisons freuen, denn die Continental-Entwickler lassen mit dem elektronischen Horizont (eHorizon) nicht nur Autos, sondern auch Motorräder und ihre Fahrer um die Ecke blicken: Der eHorizon für Zweiräder vernetzt Biker untereinander, gibt Motorrad-Communities eine gemeinsame Plattform und ermöglicht den Austausch wichtiger Streckeninformationen. Damit verfolgt Continental den Gedanken der Schwarmintelligenz, welche die digitale Karte im Backend stets mit aktuellen und exakten Informationen versorgt. Die gespeicherten Daten werden in der Cloud gesammelt und für alle Fahrer zur Verfügung gestellt. So sind Biker frühzeitig über Streckenhindernisse wie Baustellen, Unfälle, Ölspuren, Nässe oder Stau informiert, was die Sicherheit für sie und alle weiteren Verkehrsteilnehmer erhöht. Bilddownload Intelligentes Glas weiterentwickelt Das Intelligente Glas von Continental, mit dem sich nahezu alle Scheiben im Fahrzeug auf Knopfdruck gezielt und stufenweise verdunkeln lassen, wird noch smarter: Continental erweitert es um neue Funktionen und erhöht erneut den Komfort für alle Fahrzeuginsassen. Dank der Integration von „Intelligent Glass Control“ in das elektronische Kommunikationssystem des Fahrzeugs passt sich das Glas an verschiedenste Verkehrssituationen dynamisch an. So sorgt die Vernetzung mit Lichtsensoren zum Beispiel dafür, dass sich das Glas genau dort abdunkelt, wo die Sonne steht. Auch das schlüssellose Zugangskontroll- und Startsystem (Passive Start and Entry, PASE) ist mit dem Intelligenten Glas verbunden, wodurch sich die Verdunklung der Scheiben anpasst, wenn der Fahrer mit dem Schlüssel in die Nähe des Fahrzeugs kommt. Dabei ist die Lösung von Continental nicht auf bestimmte Folientypen beschränkt, sondern kann verschiedene Technologien wie SPD (Suspended Particle Device), EC (Elektrochromie) oder PDLC (Polymer Dispersed Liquid Crystal) ansteuern. Bilddownload Hochwertiges 3D-Displayoberfläche bringt neue Gestaltungsmöglichkeiten ins Cockpit Der steigende Bedarf an Funktionen und digitalen Inhalten im Cockpit sorgt für ebenso wachsende Displayflächen im Fahrzeug. Komplett digitale Kombiinstrumente eignen sich ideal für die flexible Darstellung digitaler Inhalte, bieten aber weniger Gestaltungsspielraum für das Design. Damit der Fahrer zukünftig nicht auf ein klassisches flaches Mediendisplay starren muss und trotzdem die Vorteile digitaler Inhalte genießen kann, hat Continental eine dreidimensionale Display-Oberfläche entwickelt, die mit optisch gebondeten, topografischen Elementen dem klassischen Display Wertigkeit und gestalterische Eigenständigkeit zurück gibt. Bilddownload Von der Raumfahrt auf die Straße: High Resolution 3D Flash Lidar Der hochauflösende Umfeldsensor 3D Flash Lidar ermöglicht eine 3D-Umfelderfassung in Echtzeit und verzichtet dabei völlig auf mechanisch bewegte Komponenten. Die bereits in der Raumfahrt bewährte Technologie ermöglicht ein erheblich umfassenderes und detaillierteres Bild der gesamten Fahrzeugumgebung sowohl bei Tag als auch bei Nacht und arbeitet auch bei widrigen Wetterbedingungen zuverlässig. Der High Resolution 3D Flash Lidar erweitert das Portfolio an Umfeldsensoren für Fahrerassistenzsysteme von Continental, um im Zusammenspiel mit anderen Sensoren hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu realisieren. Für seine Umfeldsensoren wurde Continental auch mit einem CES 2017 Innovation Awards in der Kategorie „Vehicle Intelligence“ ausgezeichnet: Prämiert wurden der Nahbereichsradar mit den Funktionen „Trailer Merge Assist“ und „Trailer Length Detection“. Bilddownload Assisted & Automated Driving Control Unit entwickelt die Vernetzung weiter Als Zentralrechner, der aus einem Verbund von mehreren heterogenen Recheneinheiten besteht, kann die Assisted & Automated Driving Control Unit eine Hauptrolle bei der Vernetzung von elektronischen Fahrwerk- und Sicherheitssystemen übernehmen. Das Steuergerät erhöht dabei den Funktionsumfang durch Vernetzung bislang isoliert arbeitender Systeme. Durch die zentrale Koordination der Eingriffsentscheidungen harmonieren simultane Eingriffe in verschiedene Systeme optimal miteinander. Das Steuergerät ist für Continental ein zentraler Baustein zur Implementierung der notwendigen funktionalen Sicherheitsarchitektur und zugleich Host für zentrale Umfeldbeschreibungen und Fahrfunktionen, die für das automatisierte Fahren benötigt werden. Bilddownload Zonar: Intelligentes Flottenmanagement auf dem Tablet Die jüngste Continental-Akquisition Zonar präsentiert auf dem Stand ihr Portfolio intelligenter Flottenmanagement-Technologie für Güter- und Personentransporte. Das neue ZonarConnect™ ist ein permanent vernetztes Tablet der nächsten Generation und verschafft den Betreibern kommerzieller Fahrzeugflotten eine bessere Kontrolle über ihre Geschäftsabläufe. Das Tablet ist nach der Automatic On-Board Recording Device Regulation (AOBRD) zertifiziert und bereit für die Zertifizierung nach der zukünftigen US-Norm für elektronische Geräte zur Zeiterfassung (ELD). ZonarConnect verfügt darüber hinaus über die patentierte Anwendung EVIR, das einzige Programm für eine verifizierte elektronische Inspektion des Fahrzeugs. Bilddownload
      „auto motor und sport“ und Deutsche Umwelthilfe testeten Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw unter realen Fahrbedingungen (RDE) Der Sieger beider Tests ist mit dem neu entwickelten Continental-Dosiersystem ausgerüstet und unterbot sogar die strengen Labor-Grenzwerte um fast 50 Prozent Regensburg, 08. Dezember 2016. Der 1. September 2017 wirft seine Schatten voraus. Ab diesem Datum erfolgt die Abgasmessung bei der Typgenehmigung neuer Pkw auch unter realen Fahrbedingungen. Da sich vor allem bei den Stickoxid-Emissionen von Dieselmotoren erhebliche Differenzen zwischen Laborwerten und Real Driving Emissions (RDE) gezeigt haben, werden zunehmend Abgastests von Dieselfahrzeugen unter praktischen Bedingungen veröffentlicht. So hat die Zeitschrift „auto motor und sport“ jüngst vier Selbstzünder mit der mobilen Messtechnik PEMS (Portable Emission Measurement System) ausgerüstet, um deren NOx-Emissionen zu ermitteln, und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nahm gleich 36 Dieselmodelle im Fahrbetrieb unter die Lupe. In beiden Tests überschritten die meisten Fahrzeuge den ab 2017 geltenden RDE-Grenzwert von 168 mg/km, zum Teil um ein Vielfaches. Doch die Tests bewiesen zugleich, dass schon heute sehr „saubere“ Diesel auf dem Markt sind. So unterbot ein neues Modell eines deutschen Premiumherstellers sogar das für Labortests geltende Limit von 80 mg/km auf der Straße um jeweils fast 50 Prozent und wurde in beiden Tests zum Sieger gekürt. Diese niedrigen NOx-Werte sind nicht zuletzt ein Erfolg der hocheffizienten Abgasnachbehandlung. Daran ist bei dem Testsieger auch ein neues AdBlue®-Dosiersystem des Technologieunternehmens Continental beteiligt, das in diesem Modell seine Premiere feiert. Bilddownload „Wir freuen uns sehr, dass wir an der Entwicklung dieser zukunftsweisenden neuen Motorenfamilie mitwirken konnten“, sagt Wolfgang Breuer, Leiter des Geschäftsbereichs Engine Systems der Continental-Division Powertrain. „Die jüngsten Testergebnisse im praktischen Fahrbetrieb zeigen eindrucksvoll, dass die Diesel-Technologie mit ihren niedrigen CO2-Emissionen auch künftig eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Treibhausgase spielen kann, wenn sie mit einer leistungsfähigen Abgasnachbehandlung kombiniert ist.“ Der Vierzylinder-Diesel des Testsiegers arbeitet in der Abgasnachbehandlung mit der SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction). Dabei wird über einen Injektor die Harnstoff-Wasser-Lösung AdBlue® in den Abgasstrang eingespritzt und dadurch im Katalysator ein chemischer Prozess ausgelöst – die selektive katalytische Reduktion. Das Ergebnis ist eine deutliche Reduzierung der Stickoxid-Emissionen. Separates Steuergerät, wassergekühlter Injektor und Flüssigkeits-Diagnose Continental liefert für die neue Motorenfamilie das komplette AdBlue®-Dosiersystem. Dessen Hauptkomponenten sind der Injektor, ein Tankflansch-Modul, das unter anderem die Pumpe beinhaltet, sowie ein eigenes Steuergerät. Diese elektronische Schaltzentrale, die mit dem Motorsteuergerät gekoppelt ist, steuert nicht nur den Injektor an, sondern regelt zum Beispiel auch den Pumpendruck und diagnostiziert den Füllstand des AdBlue®-Tanks. „Als eines der ersten Systeme im Pkw-Markt misst dieses Modell die Harnstoff-Konzentration der Flüssigkeit im AdBlue®-Tank. Mit Hilfe des sogenannten Harnstoff-Konzentrations-Sensors (Urea Sensor) im Tankflansch-Modul erkennt das System daher, ob zum Beispiel Wasser oder eine zu niedrig konzentrierte Lösung eingefüllt wurde“, ergänzt Dr. Markus Distelhoff, Leiter des Geschäftsbereichs Fuel & Exhaust Management der Division Powertrain. Das SCR-System ist hier nicht im Unterbodenbereich, sondern direkt am Motor platziert, um optimale Betriebstemperaturen für die Abgasnachbehandlung zu gewährleisten. Das bedeutet zugleich, dass der Injektor für Umgebungstemperaturen von 200 Grad und mehr ausgelegt sein muss. Daher kommt hier das erste wassergekühlte AdBlue®-Einspritzventil von Continental zum Einsatz. Und auch vor Kälte ist das Dosiersystem geschützt: Weil die Harnstofflösung bei Temperaturen von unter minus 11 Grad gefriert, sind das Tankflansch-Modul und der Injektor durch eine beheizbare Leitung verbunden, die auch von der Continental-Division ContiTech am Markt angeboten wird.
      Hochauflösendes Dual Display erstmals in Serienproduktion Digitales Cockpit mit Design in Widescreen-Optik veredelt den Fahrzeuginnenraum Neue Darstellungsoptionen und Individualisierung verbessern Informationsverarbeitung Babenhausen, 05. Dezember 2016. Neben den eigenen vier Wänden und dem täglichen Arbeitsplatz wird das Auto für immer mehr Menschen zu einem weiteren Lebensraum, in dem sie Wert auf hochwertiges Interieur legen. Um diesem Wunsch zu entsprechen, stattet das internationale Technologieunternehmen Continental die zehnte Generation der Mercedes-Benz E-Klasse erstmals mit zwei großflächigen, hochauflösenden Displays aus, die den Anschein einer Einheit erwecken. Das Mercedes-Benz E-Klasse Dual Display vereint als zentrales Element im Fahrzeug-Innenraum zwei Bildschirme elegant in einem Modul und macht Informationen für den Fahrer intuitiv erlebbar. „Damit Fahrer relevante und optimal aufbereitete Informationen erhalten, arbeiten wir stets an neuen, spannenden Bedienkonzepten. Dabei spielen vor allem Bildschirme eine zentrale Rolle für die Mensch-Maschine-Schnittstelle. Mit unserem Dual Display, das in der Mercedes-Benz E-Klasse erstmals in Serienproduktion geht, haben wir gemeinsam ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Segment geschaffen“, sagt Dr. Frank Rabe, Leiter der Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI bei Continental. Bilddownload Aus Zwei mach Eins Das Mercedes-Benz E-Klasse Dual Display bietet dem Fahrer einen echten Mehrwert, denn es macht Informationen und weitere Inhalte intuitiv erlebbar. So sind die implementierten Darstellungsoptionen besser zu erfassen als herkömmliche Möglichkeiten, indem beispielsweise visuelle Zeigerinstrumente auf Anforderung Platz für groß dargestellte Mehrwertinformationen machen. Die Lösung besteht aus zwei 12,3 Zoll (31,2 cm Bilddiagonale) großen Bildschirmen, die mit einer Auflösung von 1920x720 Pixel hochauflösend sind und damit für eine technische Revolution im Fahrzeuginnenraum sorgen. Ein Display ersetzt das herkömmliche Kombiinstrument und dessen analoge Instrumente, ein Zentraldisplay ist über der Mittelkonsole angebracht. Die Displays überzeugen mit realistischen Effekten und einer hochwertigen Grafikdarstellung, durch die Überblendungen mit hoher Bildaufbaugeschwindigkeit erfolgen. Zu einem echten Blickfang werden die beiden Module durch eine einheitliche Deckglas-Oberfläche, dank der sie ohne störenden Verbindungssteg scheinbar zu einem Widescreen verschmelzen und vor dem Armaturenbrett schweben. Das dezente und funktionale Bildschirm-Design passt nahtlos in die ansprechende Fahrzeugumgebung. Unterstützt wird es durch die Möglichkeit für den Fahrer, aus drei Designs zu wählen, um die Darstellung der Bildschirminhalte zu individualisieren. So kann er beispielsweise den Drehzahlmesser ausblenden und mit anderen Informationen wie Navigationskarten ersetzen. Die Darstellung sicherheitsrelevanter Informationen wird dabei in allen Betriebsbedingungen sicher gestellt. Die Elektronik zur Erzeugung der Grafiken für das Display des Kombiinstrumentes ist in das Dual Display integriert, während das Zentraldisplay passiv von der Head-Unit gesteuert wird. „Das Dual Display bietet Fahrern der neuen E-Klasse ein komplett neues Bedienerlebnis. Neue Anzeigemöglichkeiten und die Option zur Personalisierung machen aus der Mensch-Maschine-Kommunikation ein echtes Erlebnis“, fasst Dr. Rabe zusammen.
      Die PSA-Gruppe mit den Marken Peugeot, Citroën und DS setzt in verschiedenen aktuellen Modellen auf eine von Continental entwickelte Infotainment-Plattform Das linuxbasierte System bietet Smartphone-Integration, Navigation mit Live-HD-Online-Verkehrsinformationen und vieles mehr Die Bedienung erfolgt je nach Modell per Touchscreen, Menübuttons, Handschrifterkennung und Sprachsteuerung Bereits heute sind weitere Funktionserweiterungen für PSA Connect in Entwicklung Wetzlar, 28. November 2016. Die französische PSA-Gruppe (Peugeot Société Anonym) nutzt für ihre Modelle der Marken Peugeot, Citroen und DS ein neues Infotainment-System von Continental, das erstmals Online-Dienste sowie alle derzeit gängigen Lösungen zur Smartphone-Integration bietet und daher treffend als „Connect“ bezeichnet wird. Bilddownload Das System läuft auf dem Open-Source-Betriebssystem Linux und erfüllt den GENIVI-Standard. „Wir sind Kernmitglied der GENIVI Alliance und freuen uns deshalb besonders, mit diesem GENIVI-Produkt in Serie zu gehen und die Standardisierung im automobilen Infotainment weiter voran zu treiben“, kommentiert Johann Hiebl, Leiter des Continental-Geschäftsbereichs Infotainment und Connectivity. Die „Always On“-Vision des internationalen Technologieunternehmens kommt hier besonders deutlich zum Tragen, bietet die Connected Head Unit den Fahrern mit Live-Verkehrsinformationen, Wettervorhersagen sowie Parkinformationen und Treibstoffpreisen doch eine Vielzahl an aktuellen Online-Diensten. Eingebettet sind diese Services in das Navigationssystem des Zulieferers TomTom, das bei der Zielführung somit jederzeit die aktuelle Verkehrslage berücksichtigt und die Ankunftszeit damit exakt vorhersagen kann. Die Navigation ist allerdings nicht die einzige Funktion, die die Online-Verbindung des Infotainment Systems nutzt. Fahrer und Beifahrer können dieses auch als Hotspot nutzen und ihre mobilen Endgeräte mit der Head Unit verbinden, um auch während der Fahrt mit dem Internet verbunden zu bleiben. Umgekehrt kann auch die Head Unit die Internetanbindung eines mobilen Endgerätes nutzen (Tethering), sollte sie nicht über ein Telematik-System verbunden sein, womit eine nahtlose Cloud-Anbindung des Fahrzeugs zu jeder Zeit garantiert ist. Bilddownload Neben der Online-Verbindung spielt auch die sichere Smartphone-Anbindung eine wichtige Rolle. Die Head Unit unterstützt mit Apple CarPlay™ und Mirrorlink® bereits die wichtigsten auf dem Mirroring-Prinzip basierenden Integrations-Mechanismen. Weitere Standards wie zum Beispiel Android Auto sollen mit den nächsten Software-Releases folgen. Der Fahrer kann nach USB-Anbindung seines Smartphones dessen Oberfläche bequem vom Touch-Bildschirm des Connect-Systems aus bedienen. Die Bluetooth-Anbindung des Telefons ermöglicht überdies das sichere Telefonieren während der Fahrt. Zudem können zusätzliche Media-Quellen wie die persönliche Mediathek oder Spotify genutzt werden. Selbst das Abspielen von Videos ist bei stehendem Fahrzeug möglich. Komplettiert wird das Entertainment Angebot der Head Unit durch ein Radio, das neben dem klassischen FM auch den digitalen Standard DAB unterstützt. Hier gilt das Prinzip der nahtlosen Konnektivität: Wechselt das Fahrzeug in ein Gebiet ohne DAB- Empfang, wechselt die Head Unit automatisch auf den entsprechenden FM-Kanal. Das funktioniert auch umgekehrt – ganz ohne zeitliche Verzögerung, denn die Kanäle sind zeitlich aufeinander abgestimmt, um einen Zeitversatz der Übertragung von bis zu fünf Sekunden auszuschließen. Bilddownload Ein intuitives Bedienkonzept rundet das neue System ab. Der Fahrer kann das Infotainment-System via Touch-Bildschirm, Menübuttons, Lenkrad- sowie Sprachbedienung steuern. In der chinesischen Variante des PSA Joint-Ventures DPCA (Dongfeng Peugeot-Citroën Automobile) lässt sich das Gerät selbst über PinYin-Handschrifterkennung bedienen. Dank des starken Prozessors, der in PSA Connect verbaut ist, kann die Head Unit verschiedene Displays steuern, um dem Fahrer beispielsweise eine detailliertere Navigationsansicht auf einem zweiten Display anzuzeigen. Der Funktionsumfang des PSA Connect Systems wird in den nächsten Monaten weiter wachsen. Mit den nächsten Sotware- und Fahrzeuggenerationen kommen weitere Services auf den Markt. „Wir entwickeln beispielsweise ortsabhängige Funktionen, sogenannte Location-based Services, für verschiedene Märkte. Außerdem soll das System künftig noch tiefer in die Fahrzeuginfrastruktur integriert werden und durch Anbindung von Innenraumkameras oder Dashcams zum zentralen Informations-Hub werden“, erklärt Johann Hiebl.
      Biker tauschen Fahrer- und Streckeninformationen über den elektronischen Horizont und die zugehörige App aus Per Druck auf eine mit dem digitalen Kombiinstrument verbundene Taste erfassen Fahrer Standortdaten bereits während der Fahrt Smartphone-Vernetzung via Bluetooth Low Energy ermöglicht Turn-by-Turn-Navigation im Display, sendet Notfall-SMS oder ermöglicht den schlüssellosen Start via App Continental stellt den eHorizon für Zweiräder erstmals auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vor Las Vegas, 2. Dezember 2016. Motorradfahrer können sich schon jetzt auf zukünftige Saisons freuen, denn die Continental-Entwickler aus Singapur lassen mit dem elektronischen Horizont (eHorizon) nicht nur Autos sondern nun auch Motorräder und ihre Fahrer um die Ecke blicken: Der eHorizon für Zweiräder vernetzt Biker untereinander, gibt Motorrad-Communities eine gemeinsame Plattform und ermöglicht den Austausch wichtiger Streckeninformationen. Damit verfolgt das internationale Technologieunternehmen den Gedanken der Schwarmintelligenz, welche die digitale Karte im Backend stets mit aktuellen und exakten Informationen versorgt, wie Ralf Lenninger, Leiter des Continental Geschäftsbereichs Intelligent Transportation Systems erklärt: „Die gespeicherten Daten werden in der Cloud gesammelt und für alle Fahrer zur Verfügung gestellt. So informiert der eHorizon Motorradfahrer frühzeitig über Streckenhindernisse wie Baustellen, Unfälle, Ölspuren, Nässe oder Stau und erhöht so die Sicherheit für sie und alle weiteren Verkehrsteilnehmer.“ Bilddownload Zur Integration der Software hat Continental ein digitales Kombiinstrument entwickelt, das neben üblichen Informationen wie Geschwindigkeits- und Drehzahlanzeige ein Informationsfeld enthält, mit dem Biker sicherheitsrelevante Informationen zu Verkehr und Wetter sowie Benachrichtigungen über eingehende Anrufe oder Musik erhalten. Die Software priorisiert die Anzeige der Informationen je nach Nutzerpräferenz. Smartphone-Integration und App fördern kollektive Intelligenz Um die digitale Karte mit Streckendaten zu füttern, nutzt der Fahrer einen am Lenker befindlichen Schalter, der mit dem Kombiinstrument verbunden ist, wodurch er seine derzeitige Position erfassen und nach der Fahrt mit spezifischen Informationen zum Streckenvorfall hinterlegen kann. Die eingegebenen Daten werden in der Cloud gesammelt, auf einer Ereigniskarte markiert und dann mit anderen Motorradfahrern auf der Strecke geteilt. Bilddownload Für diese und weitere Funktionen steht die von Continental entwickelte Smartphone-App zur Verfügung, mit deren Bluetooth Connection Manager das Smartphone mit dem Kombiinstrument gekoppelt werden kann. Die App bietet dann die Möglichkeit, Navigationsziele einzugeben und die Turn-by-Turn-Navigation auf das Cluster zu übertragen. Ebenfalls auf Wunsch werden entgangene Anrufe, die aktuelle Uhrzeit oder der Ladestatus des Mobiltelefons vom Smartphone auf das Display übertragen. Mit der Bikefinder-Funktion kann der Fahrer sein Motorrad lokalisieren und behält so auch in unübersichtlichen Tiefgaragen den Überblick dank Bluetooth Low Energy und Funk. Auch die im Cluster integrierte Wegfahrsperre kann per App gelöst und die Berechtigung für den Motorstart dank Bluetooth-basiertem Smart Key erteilt werden. Erkennen die Fahrzeugsysteme einen Unfall, senden sie über die Smartphone-Verbindung außerdem automatisch eine Notfall-SMS an einen vorher definierten Kontakt. Damit die ständige Verbindung zwischen Smartphone und Kombiinstrument nicht auf den Handy-Akku schlägt, ist eine USB-Lademöglichkeit vorhanden. Bilddownload Community-Aufbau für mehr Fahrspaß und Sicherheit Mit der App bietet Continental die Möglichkeit, Communities aufzubauen und bietet bestehenden Fahrgruppen eine digitale Austauschmöglichkeit. Über die Anwendung können beispielsweise Informationen aller Fahrer einer Gruppe zu gefahrenen Kilometern, besuchten Orten oder sonstige Erfahrungen geteilt werden. Dafür steht eine eigene Webseite zur Verfügung. Dabei ist die Integration von Kombiinstrument und eHorizon nicht auf eine Motorradklasse beschränkt, sodass auch der Vernetzung kleinerer Maschinen nichts im Wege steht. Design und Inhalte der Plattform sind flexibel auf die Anforderungen der Hersteller anpassbar. Continental stellt den eHorizon für Zweiräder erstmals auf der Consumer Electronics Show (CES) vom 5. bis 8. Januar 2017 in Las Vegas.
      VDA-Diskussionsrunde „Mobilität von morgen“ mit dem Continental- Vorstandsvorsitzenden Dr. Elmar Degenhart und dem Philosophen Prof. Rafael Capurro Diskussion um ethische Entscheidungen durch Software muss weltweit geführt werden „Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren sind wichtig zur Vermeidung von tödlichen Verkehrsunfällen und dem Verkehrsinfarkt“, sagt Degenhart Berlin, Hannover, 30. November 2016. „Die Automatisierung des Fahrens sorgt für sichereren und effizienteren Straßenverkehr. Sie schenkt uns darüber hinaus wertvolle Zeit, die wir anderweitig besser nutzen können“, erklärte Continental Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Degenhart anlässlich der gestrigen VDA-Veranstaltung „Mobilität von Morgen“ in Berlin. Im Gespräch mit dem Philosophen Prof. Rafael Capurro wurden die Chancen und Risiken des automatisierten und autonomen Fahrens sowie Fragen rund um alternative Antriebssysteme und neue Mobilitätskonzepte erörtert. Bilddownload „Jedes Jahr sterben 1,3 Millionen Menschen auf den Straßen der Welt. Das kann und darf uns nicht gleichgültig sein. Mit assistiertem und automatisiertem Fahren sind null Verkehrsunfälle jetzt keine Utopie mehr“, sagte Degenhart und forderte eine international akzeptierte, gesellschaftliche Richtlinie für die an der Entwicklung beteiligten Ingenieure und ihre Programme. In dieser Richtlinie sollten ethische Aspekte ebenso berücksichtigt werden wie Datenschutz und Datensicherheit, Fragen der Haftung, die gesellschaftlichen Ansprüche und die Zahl der durch Fahrerassistenzsysteme und Automatisierung vor Schaden bewahrten Menschenleben im Straßenverkehr. Bilddownload „An der Frage der extremsten Notsituation für ein automatisiertes Fahrzeug darf die Anwendung und Weiterentwicklung des assistierten und automatisierten Fahrens keinesfalls scheitern. Wir brauchen eine Regelung für die unwahrscheinliche Situation, dass ein Unfall nicht mehr verhindert werden kann. Heute muss ein Fahrer dabei blitzschnell reagieren: wen schützt er und wen nicht? In der Regel handelt er dabei unbewusst und intuitiv. Automatisierte Fahrzeuge sind darauf ausgerichtet, solche Situationen von vornherein zu vermeiden. Aber: Wie sollen sie in solchen Zwangslagen mit einem vorprogrammierten Fahrzeugcomputer an Bord reagieren? Zur Lösung dieser Frage benötigen unsere Ingenieure Hilfe“, sagte Degenhart. Bilddowload Degenhart würdigte die Einrichtung der Ethik-Kommission durch das Bundesverkehrsministerium, die sich mit solchen Themen beschäftigt. „Eine auf Deutschland allein bezogene Lösung genügt allerdings nicht. Die deutsche Automobilindustrie ist weltweit Technologieführer beim automatisierten Fahren. Wichtig für die weitere Entwicklung ist das Anpassen der jeweiligen, rechtlichen Rahmenbedingungen weltweit. Es gilt jetzt, sie schrittweise an den technologischen Möglichkeiten auszurichten und möglichst miteinander zu harmonisieren“, forderte Degenhart und lobte die vielfache Unterstützung durch die Politik und Verbände wie etwa bei der Einrichtung von Teststrecken. Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren als Impfstoffe gegen Verkehrsunfälle In der von der TV-Journalistin Ines Arland moderierten Diskussion im Berliner Büro des VDA unterstrich Degenhart die Chance, die in der Nutzung von Sicherheitstechnologien für den Straßenverkehr stecken: „Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren können einen wesentlichen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten. Unfälle im Straßenverkehr gehören damit endlich ins Museum.“ Bilddownload Ein Vergleich mit der Luftfahrtindustrie verdeutlichte die Brisanz: „Täglich sterben so viele Menschen auf den Straßen der Welt, wie in mehr als sieben vollbesetzte Großraumflugzeuge passen. Den täglichen Absturz von sieben solcher Flugmaschinen würde niemand akzeptieren“, so Degenhart. Für den Vorstandsvorsitzenden des internationalen Technologieunternehmens Continental sind Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren daher „lebensrettende Schutzsysteme für den Straßenverkehr und so wichtig wie die Impfstoffe in der Medizin. Impfstoffe retten vielleicht nicht jedes Leben, aber sie beugen massenhaft Krankheiten vor. Unsere Technologien schützen auf ähnliche Weise vor tödlichen Verkehrsunfällen und Verkehrsinfarkten.“ Automatisierung des Straßenverkehrs für mehr Sicherheit und effizienteren Verkehr „Statistisch gesehen steht jeder Autofahrer in Deutschland 1,5 Jahre seines Lebens im Stau. Das ist ein immenser volkswirtschaftlicher und persönlicher Zeitverlust“, machte Degenhart eine weitere Chance der Automatisierung deutlich. Mit teilautomatisierten Fahrfunktionen sei heute der erste Schritt auf dem Weg zum vollautomatisierten Fahren bereits in immer mehr Fahrzeugen in Serie. Ihre Vorteile seien so im realen Fahrbetrieb längst erlebbar. Daran hätten viele der rund 32.000 Ingenieure und Software-Experten von Continental mitgearbeitet. Das Unternehmen gehe davon aus, dass vollautomatisierte Fahrfunktionen für die Autobahn ab dem Jahr 2025 zur Verfügung stehen. Bilddownload Weltweit entwickelt und produziert Continental die für das automatisierte Fahren benötigten Komponenten und Systeme – in den USA ebenso wie in Japan, in China und in Europa. Die beteiligten Ingenieure arbeiten dabei an sechs wesentlichen Bausteinen: Sensorik, Schwarm-Vernetzung, Mensch-Maschine-Dialog, Systemarchitektur, Ausfallsicherheit und der Akzeptanz des automatisierten Fahrens.
      Einheitliche Ausbildungsbedingungen für über 500 dual Studierende Gemeinsame Vereinbarung umfasst Regelung der Vergütung und des Urlaubsanspruchs Wirksam ab Februar 2017 für alle neuen Ausbildungsverträge Hannover, 30. November 2016. Das Technologieunternehmen Continental trifft als einer der ersten Dax-Konzerne mit der IG Metall und der IG BCE eine gemeinsame Vereinbarung für dual Studierende. Damit werden einheitliche Ausbildungsbedingungen für die derzeit über 520 dual Studierenden bei Continental in Deutschland geschaffen. Bisher galten für dual Studierende an den insgesamt 57 Continental-Standorten unterschiedliche tarifliche und betriebliche Regelungen. Diese fallen überwiegend unter die Flächen-Tarifverträge der Metall-, Chemie-, Textil- und Kautschukindustrie, die von der IG Metall und der IG BCE abgeschlossen werden. Download Bild Die nun getroffene Vereinbarung umfasst beispielsweise die Regelung der Vergütung, der Übernahme von Studien- und Prüfungsgebühren, des Urlaubsanspruchs sowie des Urlaubs- und Weihnachtsgelds. Zusätzlich empfehlen die Vereinbarungspartner grundsätzlich die Übernahme der dualen Studenten in unbefristete Arbeitsverhältnisse. Die Vereinbarung wird ab Februar 2017 für alle neuen Ausbildungsverträge wirksam. Dual Studierende mit bereits bestehenden Verträgen können die neuen Regelungen freiwillig in Anspruch nehmen. „Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wird das duale Studium bei Studierenden immer beliebter und für uns immer bedeutsamer“, sagte Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand bei Continental. „Wichtiger Erfolgsfaktor ist die standort- und bereichsübergreifende Ausbildung der dual Studierenden. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir uns mit IG Metall und IG BCE auf eine einheitliche Ausgestaltung der Ausbildungsbedingungen in Deutschland einigen konnten“, fügte sie hinzu. Neben der Schaffung einheitlicher Ausbildungsbedingungen betonte Reinhart auch die Notwendigkeit einer stärkeren inhaltlichen Ausrichtung von Ausbildungs- und Studiengängen auf die digitale Transformation der Automobilindustrie. „Jetzt haben auch die dual Studierenden endlich verbindliche Ansprüche auf eine Ausbildungsvergütung sowie auf weitere tarifliche Regelungen wie etwa Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die Vereinbarung bei Continental ist auch für andere Konzerne und Betriebe wegweisend. Continental ist damit der zweite große Konzern, in dem tarifliche Regelungen für dual Studierende gelten. Mittelfristig sollten in allen Branchen die Bedingungen für dual Studierende in Flächentarifverträgen geregelt werden“, sagte Hartmut Meine, IG Metall Bezirksleiter Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. „Wir sind stolz darauf, dass wir für alle dual Studierenden bei der Continental AG verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen haben. Die angehenden Fachkräfte profitieren nun von einheitlichen Ausbildungsbedingungen. In diesem Fall haben die beiden großen Industriegewerkschaften zum ersten Mal eine gemeinsame Vereinbarung für dual Studierende mit einem großen, international agierenden Unternehmen getroffen. Wir setzen darauf, dass diese Regelung auf weitere Unternehmen ausstrahlt“, sagte Peter Hausmann, Tarifvorstand der IG BCE.
      Qualifizierte Fahrer werden rar / Experte: „Ein Rechtsanwalt ist leichter zu finden“ Continental-Mobilitätsstudie belegt den Wandel des Berufsbilds mit steigenden Anforderungen Fahrer beklagen mangelnde Zahl und Qualität von Park- und Rastplätzen Automatisiertes Fahren steht auf Wunschliste ganz unten Hannover, im September 2016. Freiheit, Unabhängigkeit, sein eigener Herr „auf dem Bock“ sein – dieses Lebensgefühl eint Berufskraftfahrer noch immer: In der „Continental-Mobilitätsstudie 2016“ zum Thema Zukunft der Logistik geben 75 Prozent der befragten „Trucker“ an, dass ihnen das Fahren Spaß macht. Nur 15 Prozent sagen, sie seien aus Mangel an Alternativen zu ihrem Job gekommen. 55 Prozent möchten als Fahrer frei entscheiden und steuern. 67 Prozent würden ungern Einschränkungen ihrer Freiheit in Kauf nehmen – auch nicht für höhere Sicherheit durch Technik. Entsprechend niedrig ist der Wunsch nach Automatisiertem Fahren. 72 Prozent der Fahrer mit über 30 Jahren Berufserfahrung wünschen sich jedoch mehr Assistenzsysteme. Download Pressebild Zufrieden zeigt sich die Mehrheit der Berufskraftfahrer mit ihren Pausen- und Ruhezeiten (64 Prozent) sowie ihren Arbeitszeiten (51 Prozent). Gleichzeitig sorgt aber genau dieses Thema für den meisten Ärger: Mehr als drei von vier Fahrern sind mit der Zahl der Lkw-Stellplätze auf Park- und Rastplätzen unzufrieden. Über die Hälfte (56 Prozent) kritisiert den Zustand der Stellplätze. Nur knapp jeder Vierte Trucker ist mit den Dusch- und Sanitär-Einrichtungen auf Rasthöfen einverstanden. Hoch im Kurs stehen bei mehr als der Hälfte der Befragten der Kontakt zu Kollegen (54 Prozent). Nur 10 Prozent sind mit dem Zustand der Straßen zufrieden. 64 Prozent gaben an, dass sie mit ihrem Gehalt unzufrieden oder sogar sehr unzufrieden seien. Gleichzeitig sind gut ausgebildete Fahrer gesucht. 91 Prozent der in der Studie befragten deutschen Logistik-Experten bestätigen einen schärfer werdenden Wettbewerb um Fahrer. „Es ist schwerer, einen Fahrer zu finden als einen Rechtsanwalt“, formuliert es ein Fachmann in der Studie. Daher müsse der Berufsalltag verbessert, das Cockpit als Arbeitsplatz attraktiver gestaltet, die Fahrer fortgebildet werden. Die Experten sehen zudem eine Zweiteilung des Markts in besser ausgebildete inländische und eher schlechter ausgebildete ausländische Fahrer. In China sehen die Befragten ebenfalls einen zunehmenden Wettbewerb um gut ausgebildete Fahrer. Allerdings bestätigen diesen Wettbewerb nur 74 Prozent. Dabei steigen die Anforderungen an den Beruf stetig. Mehr als 90 Prozent der Fahrer erwarten laut Studie künftig große Herausforderungen in Sachen beruflicher Qualifikation. Im Zuge des digitalen Wandels, GPS-unterstütztem Tracking und der Weiterentwicklung von Software bis zum Automatisierten Fahren wird das Steuern des Lkw mehr und mehr zur Nebensache. Der Fahrer übernimmt bei immer besserer Vernetzung und Konnektivität zunehmend Logistikplanung sowie Warenkontroll-, Koordinierungs- und Dispositionsaufgaben. Der Berufskraftfahrer ist inzwischen zumindest im Lieferverkehr oftmals der einzige menschliche Kontakt und damit die Visitenkarte, die der Kunde beim Empfang seiner Waren noch wahrnimmt. „Logistik hat auch ein menschliches Gesicht, daher investieren wir in Training, nicht nur Training technischer Fähigkeiten, sondern auch das Verhaltenstraining, das sehen wir als eine Zukunftsaufgabe“, unterstreicht ein Logistik-Fachmann in der Studie. Nach Angaben der Branchenkenner basieren zahlreiche Geschäftsmodelle immer noch „auf unbeschränkten Arbeitszeiten der Fahrer“. Ein Wissenschaftler warnt: „Die Selbstausbeutung der Fahrer kann nicht das Geschäftsmodell der Zukunft sein.“ Tatsächlich wird der Preisdruck weitergegeben, was auf die Arbeitsbedingungen durchschlägt: „Zwei Drittel unserer Umsätze werden über Subunternehmen abgewickelt, bei fremden Fahrern haben wir Qualitätsprobleme und die sind teilweise dem Preisdruck geschuldet.“ Mit ihren Fahrzeugen selbst sind die Trucker durchaus zufrieden: Nur 7 Prozent der befragten beklagen eine mangelnde Zuverlässigkeit. Aber immerhin jeder Fünfte ist mit dem Komfort in der Fahrerkabine nicht zufrieden, ein Viertel mit der Kommunikationstechnik im Fahrzeug. Auffällig ist dabei, dass die schlechtesten Noten von Fahrern von Lastwagen bis 7,5 Tonnen und damit den überwiegend im Nah- und Regionalverkehr aktiven Truckern vergeben werden. In den Logistikunternehmen ist man mit den Leistungen der Fahrer durchaus zufrieden: Mehr als zwei Drittel der Befragten loben die Zuverlässigkeit der Fahrer, 14 Prozent sehen diesen Aspekt eher negativ. Dies gilt aber vorwiegend für die Fahrer im eigenen Unternehmen, Beschäftigte von Subunternehmen werden eher kritisch betrachtet: „Es gibt (in Sachen Qualität) eine große Spanne zwischen den tariflich bezahlten eigenen Fahrern und den bei Subunternehmen eingesetzten Fahrern“, sagt ein Flottenexperte. Mit der „Mobilitätsstudie 2016 – Der vernetzte Truck“ legt das führende Technologieunternehmen Continental seine inzwischen vierte Mobilitätsstudie vor. Das Markt- und Sozialforschungsinstitut infas befragte Logistiker, Spediteure, Flottenbetreiber sowie Fernfahrer in Deutschland und China. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die für die Logistikbranche durch Digitalisierung und Vernetzung entstehen. Zahlen, Daten, Fakten rund um Berufskraftfahrer · In Deutschland arbeiten mehr als eine halbe Million Menschen als Berufskraftfahrer im deutschen Straßengüterverkehr, darunter weniger als 10.000 Frauen. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/294128/umfrage/anzahl-der-berufskraftfahrer-im-gueterverkehr/ · Gut 70 Prozent der Berufskraftfahrer im deutschen Straßengüterverkehr sind zwischen 25 und 55 Jahre alt, mehr als ein Viertel ist älter als 55 Jahre. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/151241/umfrage/altersstruktur-beschaeftigter-kraftfahrzeugfuehrer-in-deutschland/ · Gut 7.000 Ausbildungsverträge zum Berufskraftfahrer werden jährlich in Deutschland abgeschlossen. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/203002/umfrage/anzahl-der-ausbildungsvertraege-von-berufskraftfahrern-in-deutschland/ · Zwei Drittel der Berufskraftfahrer haben einen anerkannten Berufsabschluss, nur 10 Prozent haben keinen Berufsabschluss. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/202940/umfrage/anteil-der-kraftfahrzeugfuehrer-in-deutschland-nach-dem-bildungsabschluss/ · 2015 gab es in Deutschland 32.000 Unfälle mit Personenschaden, an denen Güterkraftfahrzeuge beteiligt waren. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/12297/umfrage/strassenverkehrsunfaelle-von-gueterkraftfahrzeugen/ Zurück zur Übersicht Mobilitätsstudie 2016 - "Der vernetzte Truck"
      Zersplittert: Selbst große Unternehmen verfügen nur über sehr kleine Marktanteile Branche sieht Handlungsbedarf insbesondere in Sachen Umweltschutz Continental-Mobilitätsstudie macht deutlich, dass massiver Kostendruck kaum Spielraum für nachhaltig wirkende Innovationen zulässt Hannover, im September 2016. „Im Transportgeschäft ist der Kuchen verteilt und der Kunde übt das Preisdiktat aus“ - dieses Zitat eines Logistikexperten in der „Continental Mobilitätsstudie 2016“ bringt die Situation der Branche auf den Punkt. 88 Prozent der befragten Logistiker bestätigen die These, dass der ohnehin immense Kostendruck noch weiter steigen wird. Gleichzeitig sehen 84 Prozent die eigene Branche nicht sonderlich gut für die Zukunft aufgestellt. 74 Prozent bewerten dagegen die Zukunft des eigenen Unternehmens durchaus positiv. In China sehen die Logistiker das Transportgewerbe in ihrem Land insgesamt besser aufgestellt. Bezogen auf ihr eigenes Unternehmen blicken allerdings nur 63 Prozent der Chinesen optimistisch in die Zukunft. Download Pressebild Tatsächlich wächst der Güterverkehr dramatisch. Auf der Straße wurden 2010 in Deutschland rund 265 Milliarden Tonnenkilometer abgewickelt – bis 2050 erwarten Experten eine Steigerung auf mehr als 370 Milliarden Tonnenkilometer. Ein Grund dafür liegt nach Expertenaussagen unter anderem in der enormen Zunahme des Internethandels. Wurden in Europa 2013 noch rund 132 Milliarden Euro Umsatz im Online-Handel erzielt, werden 2017 rund 250 Milliarden Euro erwartet – das entspricht nahezu einer Verdoppelung in nur fünf Jahren. In Deutschland soll der Umsatz im Online-Handel von fast 53 Milliarden Euro 2015 auf 73 Milliarden Euro 2017 zulegen. Die Sendungen werden nach Aussagen der befragten Experten auch durch Internethandel immer kleinteiliger, die Kunden verlangen kürzeste Lieferzeiten. Darüber hinaus wachsen Güterverkehre, also Import-, Export- und Transitverkehr, sowie die Entfernungen zwischen Zulieferern und Abnehmern. Die Zunahme des Güter- und Lieferverkehrs über die Straße läuft aber konträr zu strengeren Umweltschutzauflagen. Der CO2-Ausstoß durch den Frachtverkehr auf der Straße betrug weltweit im Jahr 2010 rund 1,1 Milliarden Tonnen. Bis 2050 erwarten Experten eine Vervierfachung auf rund 4,5 Milliarden Tonnen. Die Logistikexperten sind sich daher einig, dass ein „Weiter so“ auf Dauer nicht möglich ist. „Es muss eine Revolution in der Branche geben, wenn die Entwicklung so weiter geht“, sagt ein Studienteilnehmer. Tatsächlich ist aber nahezu die gesamte Branche durch den harten Wettbewerb voll ausgelastet und hat nach eigener Darstellung kaum Ressourcen für Innovationen. So erhalten bislang selbst im internationalen Fernverkehr nur 16 Prozent der Fahrer Anreize, spritsarend unterwegs zu sein. Besonders schwierig ist die Situation nach Angaben der Experten für kleine und mittlere Transportunternehmen. Sie wissen zwar um die Notwendigkeit von Vernetzung und Digitalisierung, sind aber im Alltagsgeschäft so unter Druck, dass sie weder über ausreichend Zeit noch Budget verfügen, um sich intensiv über die Zukunft Gedanken zu machen und Investitionen zu planen. Ihr Gestaltungsspielraum ist ohnehin gering, zudem müssen sich Innovationen bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren amortisiert haben, um im Wettbewerb bestehen zu können. Dazu kommt Konkurrenz von Global Playern im Onlineversandhandel, die ihre eigene Logistik aufbauen sowie der Umstand, dass viele Mittelständler Probleme haben, engagierte, zukunftsgewandte Unternehmensnachfolger zu finden. „Diese Entwicklung wird zunehmen. Die Großen werden größer, weil ihre Kostendarstellung besser ist und sie können Sparten quer subventionieren. Die Großen sind auch offener für Innovationen und können diese besser adaptieren“, so die Vermutung eines Verbandssprechers. Gleichzeitig sehen die befragten Experten den Wettbewerb in Europa vor allem geprägt von den Teilnehmern aus den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten. „Es herrschen zum Teil skandalöse Arbeitsbedingungen, Mindestlöhne von 2,80 Euro werden gezahlt. Das alles geschieht unter Berufung auf EU-Recht. Ein markantes Problem ist die Dienstleistungsfreiheit der EU, die keine Niederlassungspflicht beinhaltet oder an eine solche gebunden ist“, sagt ein Branchenkenner. Dies führe zudem zu einer Entwicklung, dass höher qualifizierte und spezialisierte Fahrer im Inland und Regionalverkehr eingesetzt werden. Im Fernverkehr gebe es den gegenteiligen Trend. Hinzu kommt in Deutschland eine Verkehrsinfrastruktur, der nur 9 Prozent der in der Studie befragten Logistikexperten ein gutes Zeugnis ausstellen. Mehr als 90 Prozent geben dagegen an, Straßen, Brücken, Häfen und Schienenwege in Deutschland seien nicht gut ausgebaut. Mit der „Mobilitätsstudie 2016 – Der vernetzte Truck“ legt das internationale Technologieunternehmen Continental seine inzwischen vierte Mobilitätsstudie vor. Das Markt- und Sozialforschungsinstitut infas befragte Logistiker, Spediteure, Flottenbetreiber sowie Fernfahrer in Deutschland und China. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die für die Logistikbranche durch Digitalisierung und Vernetzung entstehen. Zahlen, Daten, Fakten rund um den Güterverkehr auf deutschen Straßen: · In Deutschland befindet sich eines der weltweit dichtesten Autobahnnetze. Anfang des Jahres 1995 betrug die Gesamtlänge dieses Netzes rund 11.000 Kilometer – im Jahr 2015 waren es mehr als 12.900 Kilometer. Innerhalb Europas hat nur Spanien ein längeres Autobahnnetz. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2972/umfrage/entwicklung-der-gesamtlaenge-des-autobahnnetzes/ · Die Länge der Bundesstraßen in Deutschland beträgt 38.917 Kilometer. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36486/umfrage/strassenlaenge-der-bundesstrassen-seit-1950/ · Im weltweiten Ranking der Länder mit der höchsten Straßenqualität liegt China auf Platz 11 und Deutschland auf Platz 13. Das Land mit der besten Straßeninfrastruktur sind die Vereinigten Arabischen Emirate. Schlusslicht ist Guinea. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157788/umfrage/ranking-der-laender-mit-der-hoechsten-qualitaet-der-strassen/ · In Deutschland betrug die Transportleistung im Straßengüterverkehr 2015 rund 474 Milliarden Tonnenkilometer. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/12243/umfrage/transportleistung-je-verkehrstraeger-in-deutschland/ · Der Güterverkehr in Deutschland hat einen Anteil von rund 30 Prozent des durch den Verkehr insgesamt verursachten CO2-Ausstoßes (2013). Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/13150/umfrage/co2-emissionen-im-deutschen-personenverkehr/ · Im Juni 2016 haben Lastwagen auf mautpflichtigen Strecken in Deutschland rund 2,9 Milliarden Kilometer zurückgelegt. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/309509/umfrage/fahrleistung-monatlich-mautfahrzeuge-deutschland/ · In Sachen Logistik ist Deutschland Europameister: Im Jahr 2014 wurden in der Branche 235 Milliarden Euro Umsatz erzielt – das ist fast doppelt so viel wie Frankreichs Logistikbranche als Nummer 2 der Liste verbucht (rund 125 Milliarden Euro). Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/72734/umfrage/volumen-vom-logistikmarkt-in-europa-nach-einzelnen-laendern/ Zurück zur Übersicht Mobilitätsstudie 2016 - "Der vernetzte Truck"
      Multifunktionales Terminal integriert Smartphones sicher und kabellos für vielseitige Anwendungsoptionen Nahfeldkommunikation, kabelloses Laden und drahtlose Antennenkopplung für bessere Empfangsqualität in kompaktem Modul vereint Erstmals im Einsatz: Serienstart in der neuen Mercedes-Benz E-Klasse Regensburg, 22. November 2016. Für Fahrer der neuen Mercedes-Benz E-Klasse Limousine sind Ersatzakku, Powerbank und Kabelgewirr für smarte Endgeräte passé: Im aktuellen Modell des Automobilherstellers kommt das Multifunktionale Smart-Device-Terminal (MFST) des internationalen Technologieunternehmens Continental erstmals zum Einsatz. Eine der Kernfunktionen: das neue Terminal bietet Autofahrern die Möglichkeit, ihr Smartphone kabellos zu laden und viele Gerätefunktionen im Fahrzeug komfortabel und sicher zu bedienen. „Der erstmalige Einsatz unseres Multifunktionalen Smart-Device-Terminals in einem innovativen und hochwertigen Fahrzeug wie der Mercedes-Benz E-Klasse freut mich und unser gesamtes Entwicklungs-Team außerordentlich“, sagt Andreas Wolf, Leiter der Geschäftseinheit Body & Security bei Continental. „Unser Terminal wird als erstes seiner Art hohen Business-Ansprüchen gerecht. Der Fahrer profitiert neben der kabellosen Ladefunktion auch von einer direkten Verbindung seines Smartphones mit dem Fahrzeug.“ Bilddownload Schnelles Laden, NFC-Funktion und optimale Signalqualität – auch ohne Kabel Zur drahtlosen Verbindung des Smartphones mit der Mercedes-Benz E-Klasse legt der Fahrer das Gerät einfach in die Mittelkonsole. Dann kann nahezu jedes mobile Endgerät induktiv geladen werden. Einzige Voraussetzung ist, dass das Smartphone den „Qi“-Standard, wie vom „Wireless Power Consortium“ (WPC) spezifiziert, erfüllt oder dafür nachrüstbar ist. Dieser Standard liefert ähnliche Ladeströme wie USB-Ladeverbindungen und erzielt dadurch vergleichbare Ladezeiten wie kabelgebundene Systeme. Daneben unterstützt das Multifunktionale Smart-Device-Terminal in der E-Klasse die automatische, drahtlose Bluetooth-Verbindung mit Unterstützung der Außenantenne und der Head-Unit des Fahrzeugs. Dafür aktiviert der Fahrer die Funktion für Nahfeldkommunikation (Near Field Communication, NFC). Außerdem kann die von Continental verwendete Technologie auch dazu eingesetzt werden, um das Smartphone als digitalen Schlüssel für den sicheren Fahrzeugzugriff zu nutzen. Zum Starten des Motors legt der Fahrer sein Smartphone einfach auf das MFST und drückt den Start-Stopp-Knopf. Zusätzlich erlaubt das Terminal die drahtlose Antennenkopplung, wodurch das Smartphone eine deutlich bessere Signalqualität beim Senden und Empfangen von Telefongesprächen und Daten erhält.
      Forschungspartnerschaft im Bereich künstliche Intelligenz zwischen Continental und der Universität Oxford im November aufgenommen Gegenstand der Partnerschaft ist das Erforschen von Nutzungsmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz in zukünftigen Anwendungen wie dem automatisierten Fahren Frankfurt (Deutschland)/Oxford (Vereinigtes Königreich), 11. November 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental und die Universität von Oxford forschen jetzt gemeinsam im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Zusammenarbeit von Continental und dem Fachbereich der Ingenieurwissenschaften der Universität Oxford wird sich auf die Möglichkeiten der Nutzung und Entwicklung von Algorithmen der künstlichen Intelligenz konzentrieren, die zukünftige Mobilitätsanwendungen weiter verbessern können. Sogenannte Deep Learning-Algorithmen sollen die optische Objekterkennung und den Dialog zwischen Menschen und Maschinen zukünftig optimieren. Die im ersten Schritt auf drei Jahre ausgelegte Zusammenarbeit begann Anfang November 2016 und schließt die Schaffung neuer wissenschaftlicher Stellen in Oxford ein. Eine spätere Ausweitung des Forschungsumfangs und Zeitrahmens wird angestrebt. Sogenannte Deep Learning-Algorithmen sollen die optische Objekterkennung und den Dialog zwischen Menschen und Maschinen zukünftig optimieren. Download Pressebild Zusammenarbeit von Forschung und Industrie als Faktor zur Zukunftssicherung „Die Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen ist uns ein wichtiges Anliegen. Das ist ein wichtiger Baustein, um der anhaltenden Nachfrage nach der Gestaltung der Mobilität der Zukunft gerecht zu werden und qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte für morgen zu gewinnen“, erklärt Kurt Lehmann, Leiter Technologiestrategie Continental (Corporate Technology Officer). Continental erwartet sich aus der Zusammenarbeit Erkenntnisse für die Nutzung von Methoden aus der künstlichen Intelligenz unter anderem in den Bereichen des automatisierten und autonomen Fahrens, bei der Verbesserung zukünftiger Fahrzeugzugangssysteme, bei der Unfallreduzierung durch intelligente Warnsysteme und beim feinfühligen zukünftigen Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug, zwischen den Menschen und ihren Maschinen. Künstliche Intelligenz wird zur Gestaltung der Mobilität der Zukunft beitragen „Ich freue mich über diese neue und wichtige Zusammenarbeit zwischen Continental und unseren weltweit führenden Vision- und IT-Ingenieuren.  Ich bin gespannt darauf, wie wir mit unseren Technologieentwicklungen dazu beitragen können, die Mobilität der Zukunft zu formen“, unterstreicht Lionel Tarassenko, Leiter des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften an der Universität von Oxford. „Unsere Vision ist eine Welt, in der der Transport von Menschen und Waren vollautomatisch und nahtlos erfolgt und somit Zeit und mentale Ressourcen für andere Aufgaben freigesetzt werden.  Continental wird seine fundierten technologischen Kenntnisse und Kompetenzen in der Welt der Mobilität einbringen, während die University of Oxford unter anderem ihre hervorragenden Algorithmus-Kompetenzen einbringen wird. Mit der Unterstützung von Oxford können wir unsere Vision Wirklichkeit werden lassen, und mit unserer Hilfe können die Wissenschaftler in Oxford sehen, wie Forschungsergebnisse in neue Produkte und Dienste für die Mobilität einer zukünftigen Welt umgesetzt werden können“, führt Demetrio Aiello, Leiter des Forschungsbereichs Künstliche Intelligenz und Robotik bei Continental, aus. Continental erwartet sich aus der Zusammenarbeit mit der Universität Oxford Erkenntnisse für die Nutzung von Methoden aus der künstlichen Intelligenz unter anderem in den Bereichen des automatisierten und autonomen Fahrens. Download Pressebild „Die jüngsten Fortschritte im Bereich künstliche Intelligenz können technologische Schlüsselbereiche wie das Transportwesen revolutionieren. Die Visual Geometry Group der University of Oxford ist begeistert über die Zusammenarbeit mit Continental, da unsere innovative Forschung in den Bereichen Deep Learning und Computer Vision nunmehr in dem so wichtigen und anspruchsvollen Gebiet der unterstützten Mobilität Anwendung findet. Wir sind davon überzeugt, dass sich für uns aufgrund der weitreichenden Präsenz der Continental-Technologie im Automobilsektor und der Integration modernster KI-Systeme in die Produkte von Continental ein wesentliches Umsetzungspotenzial für diesen Bereich ergeben wird“, so Professor Andrea Vedaldi, Projektleiter in der Visual Geometry Group.
      Anhaltend positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung in der Rubber Group Operatives Ergebnis (EBIT) von mehreren Einzelereignissen belastet Free Cashflow vor Akquisitionen über 1,3 Milliarden Euro trotz erhöhter Investitionen Ergebnisstarkes Schlussquartal erwartet Hannover, 10. November 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental hat wie angekündigt seinen Wachstumskurs im dritten Quartal 2016 beschleunigt. Gleichwohl war das Quartal von einzelnen, voneinander unabhängigen Sachverhalten in den Automotive-Divisionen geprägt, die sich negativ auf das Ergebnis auswirkten. Download Grafik als PDF „In unserem Automobilgeschäft hat das Umsatzwachstum im dritten Quartal weiter an Fahrt aufgenommen. Mit einem organischen Wachstum von mehr als 6 Prozent sind wir mit unseren Lösungen für sicheres, effizientes und intelligentes Fahren erneut schneller gewachsen als der Markt“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart am Donnerstag bei Vorlage der Geschäftszahlen nach den ersten neun Monaten. Diese Wachstumsdynamik setzt sich in den Auftragseingängen der Automotive Group fort: Aufträge für Elektronik, Sensorik, Software und andere Komponenten legten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf mehr als 25 Milliarden Euro zu. Mit einem organischen Wachstum nach neun Monaten von 4 Prozent, hat die Rubber Group den eingeschlagenen Wachstumskurs - wenn auch verlangsamt - ebenfalls fortgesetzt. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg nach neun Monaten auf insgesamt 2,9 Milliarden Euro. Wie am 17. Oktober 2016 mitgeteilt, wurde es im dritten Quartal durch einzelne, voneinander unabhängige Sachverhalte belastet. Gewährleistungsfälle, anhängige Kartellverfahren und erhöhte Forschungs- und Entwicklungskosten erzeugen in Summe für das laufende Jahr einen negativen Effekt auf das berichtete und das bereinigte EBIT der drei Automotive-Divisionen in Höhe von etwa 480 Millionen Euro. Im dritten Quartal allein belasteten die Sachverhalte das Ergebnis der Automotive Group mit 450 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Technologieunternehmen ergebnisseitig mit einem starken Schlussquartal. Klicken Sie hier für eine Übersicht der Kennzahlen des Continental-Konzerns. Der Free Cashflow vor Akquisitionen nach den ersten neun Monaten 2016 lag bei über 1,3 Milliarden Euro und damit um 209 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. „Der Free Cashflow vor Akquisitionen sinkt gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich auf Grund der gegenüber dem Vorjahr um 288 Millionen Euro gestiegenen Investitionen. Mit diesen Investitionen bauen wir die Kapazitäten für das Wachstum kommender Jahre auf“, erläuterte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Die Netto-Finanzschulden zum 30. September 2016 verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 998 Millionen Euro. Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 gingen sie um 244 Millionen Euro zurück. „Der Verschuldungsgrad lag nach neun Monaten bei 24,3 Prozent, nach 33,9 Prozent im Vorjahr zum selben Zeitpunkt. Unsere Eigenkapitalquote beträgt 38,8 Prozent. Die Finanzstärke von Continental wurde jüngst noch einmal seitens der Ratingagenturen bestätigt“, so Schäfer. Zuletzt hob Fitch das Rating für Continental auf BBB+ an. Zum Ende des dritten Quartals 2016 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 5,1 Milliarden Euro, davon 1,4 Milliarden Euro flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3,7 Milliarden Euro. Das negative Zinsergebnis  verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 144 Millionen Euro auf 74 Millionen Euro. „Auf Grund der Zins- und Währungskursentwicklung rechnen wir nunmehr für das Gesamtjahr mit einem negativen Zinsergebnis von besser als 170 Millionen Euro, nachdem wir bisher von besser als 250 Millionen Euro ausgegangen waren“, erklärte Schäfer. In den ersten drei Quartalen investierte Continental 1,6 Milliarden Euro in Sachanlagen und Software. Damit beträgt die Investitionsquote 5,3 Prozent nach 4,5 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich nach den ersten drei Quartalen 2016 auf 7,2 Prozent des Konzernumsatzes, nach 6,5 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In einem sich strukturell wandelnden technologischen Umfeld legt Continental damit den Grundstein für das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren. Am 30. September 2016 waren im Konzern mehr als 218.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Jahresende 2015 entspricht dies einem Zuwachs von 10.700 Beschäftigten. Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und Entwicklung erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in der Automotive Group seit Jahresbeginn um fast 7.900. In der Rubber Group führten der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um über 2.800. Die Automotive Group erwirtschaftete in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 18,1 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag infolge der aufgeführten Einzelereignisse bei 5,7 Prozent. Die Rubber Group erzielte nach Ablauf der ersten drei Quartale 2016 einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und konnte die bereinigte EBIT-Marge auf 17,9 Prozent verbessern. Hier können Sie sich den "Finanzbericht zum 30. September 2016" als pdf-Datei herunterladen.
      Oberflächenabdeckung für Wasserreservoire erzeugt Solarenergie Wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt Hannover, November 2016. Die energieerzeugende Oberflächenabdeckung für Wasserreservoire, Dynactiv Power, von Benecke-Kaliko ist bei der Verleihung des Inovyn Awards im Rahmen der internationalen Kunststoffmesse K in Düsseldorf mit einem Sonderpreis in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden. „Mit unserer innovativen Technologie leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt“, betont Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender des Oberflächenherstellers Benecke-Kaliko. „Wir sind stolz, dass sie auf diese Weise Würdigung findet.“   Feierliche Preisverleihung (v. l.): Jurymitglied Richard Blume, Dr. Dirk Leiss und Commerical Manager Spezialvinyl Dirk Willaert von Inovyn. Foto: Inovyn Download Die Oberflächen der Dynactiv-Power-Serie sorgen für eine autarke Wasser- und Stromversorgung in trockenen Regionen. Die Materialien mit integrierten Solarmodulen sind doppelt nachhaltig und richtungsweisend für Länder mit langen Trockenperioden. Die lichtundurchlässige Folie verschließt große Wasserflächen komplett und schützt die Reservoire zuverlässig vor Schmutz und Verdunstung. Bis zu 40 Prozent mehr Brauchwasser bleiben so erhalten, um damit beispielsweise Ackerflächen zu bewirtschaften. Und: Auf die Folie laminierte Photovoltaik-Module stellen Sonnenenergie für umliegende Haushalte oder den Betrieb von Pumpstationen zur Verfügung. Der Inovyn Award wird verliehen, um Innovationsanreize für wichtige Fortschritte in der PVC-Industrie zu schaffen und diese zu fördern. „Nachhaltigkeit ist absolut entscheidend für den weiteren Erfolg der PVC-Industrie“, erklärt Chris Tane, CEO von Inovyn, einem der weltgrößten PVC-Hersteller. „Und es ist sehr erfreulich, dass so viele der eingereichten Projekte einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit hatten.“ Mehr als 70 Vorschläge waren für die Auszeichnungen in den drei Kategorien Innovation, Nachhaltigkeit und Industrial Design eingereicht worden. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Zentraler Ansprechpartner für strategische Technologie- und Innovationsfragen Langfristige, technologische Strategie von Continental als Arbeitsschwerpunkt Technologie-Scouting und Weiterentwicklung des Forschungsnetzwerks gehören zu den weiteren Kernthemen der von Kurt Lehmann geleiteten Unternehmensforschung Hannover, 1. November 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental ernennt Kurt Lehmann (54) zum Corporate Technology Officer (CTO). Lehmann, der 1986 seine Karriere bei Continental in Auburn Hills, Michigan, USA, in der Entwicklung begann, ist seit dem 1. Januar 2016 Senior Vice President Corporate Systems & Technology bei Continental. Er berichtet direkt an den Vorstandsvorsitzenden Dr. Elmar Degenhart. „Der Arbeitsschwerpunkt dieser bei Continental erstmalig geschaffenen Funktion des Corporate Technology Officers dreht sich um die Gestaltung der langfristigen, technologischen Strategie unseres Unternehmens,“ erläutert Degenhart die Zielrichtung der neuen Funktion. Lehmann ist damit zentraler Ansprechpartner für Kunden und Geschäftspartner in strategischen Technologie- und Innovationsfragen. Zu den facettenreichen Aufgaben des CTO gehört vor allem die Steigerung der Innovationskraft von Continental. Hierfür setzt das Technologieunternehmen unter anderem auf ein Technologietrend-Scouting mit Fokus auf die Zukunftsthemen Automatisierung, Elektrifizierung, Vernetzung und neue Mobilitätsdienstleistungen. Hierbei werden die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und neuer Funktechnologien ebenso über alle Geschäftsbereiche hinweg überprüft, wie neue Materialien oder die Robotik für zukünftige Produkte. Weitere Aufgaben sind die Weiterentwicklung von Prozessen, Methoden und Instrumenten in der Forschung und Entwicklung rund um den Schwerpunkt eingebetteter Software sowie die Steuerung der fortlaufenden Optimierung des weltweiten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks von Continental.      Kurt Lehmann (54) ist der erste Corporate Technology Officer von Continental. Download Pressebild
      Hannover, 28. Oktober 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental besetzt die Stelle des Pressesprechers Wirtschaft und Finanzen zum 1. November mit Henry Schniewind neu. Die Stelle war vakant geworden, nachdem Vincent Charles Anfang September die Leitung der Pressestelle übernommen hatte. Schniewind (33) war in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Mitglied im Investor Relations Team des Konzerns mit Kapitalmarktkommunikation befasst. Zuvor war er als Strategieberater in einer Unternehmensberatung für die Energiewirtschaft tätig. Erfahrungen in der Pressearbeit sammelte er als Mitarbeiter in einem Bundestagsbüro in Berlin. Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium in Heidelberg und Berlin hatte er einen Masterstudiengang in International Management an der IE Business School in Madrid absolviert. Henry Schniewind Download Pressebild 
      Neues Blockheizkraftwerk erzielt Einsparungen, die dem Energiebedarf von rund 350 Haushalten entsprechen Fränkischer Standort des internationalen Technologieunternehmens produziert Hightech-Steuereinheiten für Getriebe und für Hybrid- und Elektroantriebe Nürnberg, 21. Oktober 2016. Continental in Nürnberg ist mit dem Bayerischen Energiepreis 2016 prämiert worden. Der Standort des internationalen Technologieunternehmens erhielt gestern die Auszeichnung in der Kategorie „Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion“ für ein modernes neues Blockheizkraftwerk, in das Continental mehr als zwei Millionen Euro investiert hat. Durch die 2015 in Betrieb genommene Anlage spart das Unternehmen pro Jahr eine Energiemenge ein, die dem Bedarf von rund 350 Haushalten entspricht. Bei der feierlichen Preisverleihung in Nürnberg übergab Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, die Auszeichnung jetzt an Rainer Pühl, den Leiter des Continental-Standorts. Bilddownload „Über diesen Preis freuen wir uns sehr, denn neben dem wirtschaftlichen Wachstum ist die Steigerung der Energieeffizienz für uns seit Jahren ein zentrales Anliegen“, so Pühl. „Deshalb ist es uns gelungen, den Energieverbrauch in Relation zur Wertschöpfung deutlich zu reduzieren. Dazu leistet das neue Blockheizkraftwerk einen entscheidenden Beitrag.“ Der Continental-Standort Nürnberg, dessen Belegschaft in den letzten vier Jahren von 2.000 auf 2.500 Mitarbeiter gewachsen ist, ist weltweiter Hauptsitz der Geschäftsbereiche Transmission (Getriebesteuerungen) und Hybrid Electric Vehicle (Hybrid- und Elektroantriebe), die zur Continental-Division Powertrain gehören. Das Spektrum der hier gefertigten Produkte reicht von Getriebesteuerungen bis zur Leistungselektronik für Hybrid- oder Elektrofahrzeuge, einem Schlüsselelement neuer Antriebstechnologien, das aus bis zu 3.500 Einzelkomponenten besteht. Bilddownload Die Produktion dieser elektronischen Systeme erfolgt in Reinräumen, in denen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in streng definierten Grenzen gehalten werden müssen. Darüber hinaus wird ganzjährig Prozesswärme und -kälte für die Produktionsanlagen benötigt. Vor allem die Kälteerzeugung ist energetisch sehr aufwändig. Daher wurde an dem Continental-Standort bereits 2011 eine Freikühlanlage installiert, die bei niedrigen Außentemperaturen viel Energie einspart. Die Effizienz dieses Systems wurde durch das neue Blockheizkraftwerk noch deutlich gesteigert. Die hochmoderne Anlage mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung wird mit Erdgas betrieben und liefert neben Wärme und Kälte auch 1,3 Megawatt elektrische Leistung, die den Strombedarf des Standorts zu rund einem Drittel deckt. Das streng nach den Hocheffizienzkriterien des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes konzipierte Kraftwerk erzielt einen Nutzungsgrad von fast 80 Prozent der eingesetzten Energie. Doch Continental beschränkt sich in seinen Effizienzbestrebungen nicht allein auf technische Innovationen. So wurde der Bau der Nürnberger Anlage von der Kampagne „Continental goes green“ begleitet, um das Bewusstsein der Belegschaft für effiziente Energienutzung zu fördern. „Der Continental-Konzern hat sich in seiner Umweltstrategie zum Ziel gesetzt, im Vergleich zu 2013 den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen bezogen auf das Geschäftsvolumen bis 2020 um durchschnittlich 20 Prozent zu reduzieren“, sagt Wolfgang Guell, Energiemanager der Division Powertrain. „Dies Ziel soll durch ein breites Spektrum an Einzelmaßnahmen erreicht werden, von einer effizienteren Energieversorgung über Anpassungen in der Produktion bis zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für Energiesparthemen. Durch die jüngsten Innovationen und Aktivitäten am Standort Nürnberg sind wir diesem Ziel wieder einen großen Schritt nähergekommen.“
      Dieselvarianten der Renault Modelle Scénic und Grand Scénic werden ab Ende 2016 mit dem 48-Volt-Hybrid Antrieb von Continental ausgerüstet 48-Volt-Technik ermöglicht erhebliche Verbrauchseinsparung und sinkende Stickoxidemission zu moderaten Kosten  Effizienter Elektromotor mit integriertem Wechselrichter wird im Continental Werk Nürnberg produziert Regensburg, Nürnberg, Berlin. 20. Oktober  2016. Continental elektrifiziert je eine Dieselvariante der neuen Renault-Modelle Scénic und Grand Scénic. Mit dem als „Hybrid Assistent“ angebotenem System kommt ein 48-Volt-Hybridantrieb erstmals in Serienfahrzeugen zum Einsatz. Bei der Technik handelt es sich um eine besonders kosteneffiziente Lösung, um Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen deutlich zu senken. Anstelle des konventionellen Starter-Generators wird ein Elektromotor mit einer Dauerleistung von sechs Kilowatt (temporär 10 kW) eingebaut, der über einen Riemen die Kurbelwelle des Motors antreibt. Geliefert werden die Elektromotoren mit integriertem Wechselrichter aus dem Continental Werk Nürnberg. Bilddownload Bereits seit 2013 entwickelten die Ingenieure bei Continental gemeinsam mit Renault an einem Hybridantrieb, der so kosteneffizient zu produzieren ist, dass er für Fahrzeuge der Mittelklasse attraktiv ist. Dabei setzten die Partner auf die Niedervolt-Hybridtechnik, die mit einer Spannung von 48 Volt auskommt – im Gegensatz zu der wesentlich aufwändigeren Hochvolttechnik mit 300 bis 400 Volt, die üblicherweise in Hybridfahrzeugen verwendet wird. Trotzdem sind mit dem 48-Volt-System erhebliche Einsparungen möglich. So strebt Renault mit dem Mildhybrid-System einen kombinierten Kraftstoffkonsum von 3,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer an. Die CO2-Emissionen des neuen Scénic sollen so auf 92 Gramm pro Kilometer sinken, was einen neuen CO2-Bestwert in dieser Fahrzeugklasse markiert. Möglich wird dies, weil der auch als Generator betriebene Elektromotor einen großen Teil der Bremsenergie in Strom wandelt, der in einer kleinen Batterie zwischengespeichert wird. Der Strom kann anschließend genutzt werden, um den Verbrennungsmotor gezielt zu entlasten. Das ist auch der Grund, warum die Stickoxidemissionen und Abgaspartikel, insbesondere im Stadtverkehr, sinken, wenn ein 48-Volt-Antrieb mit einem Dieselmotor kombiniert wird. „Wir sind stolz darauf, dass wir Renault als ersten Kunden für unseren innovativen 48-Volt-Antrieb gewinnen konnten“, sagte José Avila, im Vorstand von Continental für die Division Powertrain verantwortlich. „Weitere Serienanläufe sowohl für Diesel- als auch für Benzinfahrzeuge stehen bevor, in Europa, aber auch in anderen Märkten wie China und Nordamerika.“ Der Markt für 48-Volt-Antriebe wird nach Einschätzung von Continental in den kommenden Jahren signifikantes Wachstum aufweisen. Rudolf Stark, Leiter des Geschäftsbereichs Hybrid Electric Vehicle, schätzt: „Im Jahr 2025 wird etwa jedes fünfte neu produzierte Fahrzeug weltweit mit einem 48-Volt-Antrieb ausgestattet sein.“ Bilddownload Die 48-Volt-Lösung von Continental ist relativ einfach mit bereits existierenden Verbrennungsmotoren zu kombinieren, da sie nicht mehr Bauraum beansprucht als ein konventioneller Startergenerator. Dies liegt an der hohen Leistungsdichte des Elektromotors, der ohne seltene Erden auskommt. Erreicht wird diese zum einen durch eine Wasserkühlung des Stators, zum anderen durch den hohen Wirkungsgrad des Induktionsmotors. Der Wechselrichter, der für die Umwandlung des in der Batterie gespeicherten Gleichstroms in den für den Betrieb benötigten Wechselstrom benötigt wird, ist platzsparend in den Gehäusedeckel des Motors integriert. Gefertigt wird der einbaufertige 48-Volt-Antrieb im Continental Werk in Nürnberg, das bereits auf komplexe Elektronikmodule – etwa für Automatikgetriebe – spezialisiert ist. Neben der erstmals bei Renault zum Einsatz kommenden Anordnung des 48-Volt-Antriebs an der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors arbeitet Continental auch an weiteren Lösungen. So kann der Elektromotor auch zwischen Motor und Getriebe platziert werden – dies ermöglicht unter anderem ein rein elektrisches Fahren in Innenstadtbereichen. Fachpressemeldung "48-Volt- Technology" - eBook
      Kombiniertes Auftreten von mehreren Einzelereignissen belastet das berichtete und bereinigte EBIT der drei Automotive-Divisionen mit etwa 480 Millionen Euro Erwartete Marge für das bereinigte Konzernergebnis (EBIT) über 10,5 Prozent anstelle über 11 Prozent Umsatzerwartung für 2016 liegt weiterhin bei rund 41 Milliarden Euro vor Währungskurseinflüssen Gemeinsamer Ausblick der Divisionen Reifen und ContiTech wird bestätigt Hannover, 17. Oktober 2016. Continental senkt ihren Ausblick für das Geschäftsjahr 2016. Wesentlicher Grund dafür ist das sich in den zurückliegenden Tagen ergebende, kombinierte Auftreten von einzelnen, voneinander unabhängigen Sachverhalten in den drei Automotive-Divisionen („Automotive Group“) des Technologieunternehmens. Dazu zählen mehrheitlich Gewährleistungsfälle für im Zeitraum 2004 bis 2010 ausgelieferte Produkte der beiden Divisionen Chassis & Safety und Interior sowie mögliche Aufwendungen für anhängige Kartellverfahren. In Summe belaufen sich alle diese Belastungen voraussichtlich auf rund 390 Millionen Euro. Darüber hinaus hat Ende August 2016 ein drittes Erdbeben in der Region Kumamoto, Japan, die Situation eines wichtigen, dort ansässigen Lieferanten für Mikro-Kontrolleinheiten weiter verschlechtert. Die Division Interior rechnet daher im laufenden Jahr mit einem Umsatzausfall in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro. Bereits im April dieses Jahres hatten zwei Erdstöße die Produktion stark beeinträchtigt. Nach diesem ersten Auftreten der Naturkatastrophe lag die Erwartung noch bei einem Umsatzausfall in Höhe von 50 Millionen Euro. Aufgrund des Aufwands für angefallene Sonderfrachten, notwendige Produktanpassungen und erhöhte Fertigungskosten wird das EBIT der Division Interior voraussichtlich um 50 Millionen Euro geringer ausfallen. Hinzu kommen um die 60 Millionen Euro aus teilweise kurzfristig erhöhten Ausgaben für die Forschung und Entwicklung in den Divisionen Interior und Powertrain. Die Ursachen dafür liegen in dem erheblich beschleunigten, strukturellen Wandel in der Automobilindustrie. Er hat zu einem vorübergehend erhöhten Entwicklungsaufwand für Infotainmentsysteme und einer umgehend eingeleiteten, verstärkten Forschung an umweltfreundlichen Antrieben geführt. Die bereinigte EBIT-Marge der Division Powertrain wird daher im laufenden Jahr voraussichtlich unter der des Vorjahrs von 5,7 Prozent liegen. Die sich aus den aktuell veränderten Marktbedingungen ergebenden, neuen Wachstums­aussichten für umweltfreundliche Antriebe will das Unternehmen konsequent wahrnehmen. Dafür ist in den kommenden Monaten eine strategische Anpassung vorgesehen. Sie soll unter anderem dazu führen, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung noch stärker auf die neuen Chancen zu fokussieren. In Summe bedeuten alle genannten Einzelfälle zusammen für das laufende Jahr einen negativen Effekt auf das berichtete und das bereinigte EBIT der drei Automotive-Divisionen in Höhe von etwa 480 Millionen Euro. Der zuletzt am 3. August 2016 geänderte Ausblick für den Konzern verändert sich damit wie folgt: Der Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge der Automotive Group wird auf über 6,5 Prozent zurückgenommen (bisher über 8,5 Prozent). Die bereinigte Konzern-EBIT-Marge wird daher im laufenden Jahr bei über 10,5 Prozent liegen (bisher über 11 Prozent). Trotz der negativen Effekte rechnet Continental für das vierte Quartal 2016 in der Automotive Group mit einer bereinigten EBIT-Marge von über 9 Prozent. Alle weiteren Bestandteile des Ausblicks bleiben unverändert. So liegt die Umsatzerwartung für 2016 weiterhin bei rund 41 Milliarden Euro vor Währungskurseinflüssen. Der gemeinsame Ausblick der Divisionen Reifen und ContiTech („Rubber Group“) wird voll bestätigt.
      Benecke-Kaliko präsentiert mit Industriepartnern neue innovative Technologie   Vorteile für Kunden: Decoject-Oberflächenmaterial als kosteneffiziente und hochwertigere Alternative zu Spritzguss Hinterspritzte Dünnfolienlösung mit In-Mould-Graining im vollautomatisierten Prozess Düsseldorf, im Oktober 2016.  Auf der weltweit bedeutendsten Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie, der K 2016 in Düsseldorf, präsentiert ContiTechs Oberflächenspezialist Benecke-Kaliko gemeinsam mit starken Industriepartnern seine innovative Decoject-Folienlösung erstmalig in einem vollautomatisierten Bauteilfertigungsprozess. Die Vorteile der neuen Technologie können Interessierte vom 19. bis 26. Oktober in Halle 15 am Stand C58 des Maschinenbauherstellers Engel live erleben.  Exklusive Optik, erhöhte Kratzbeständigkeit, komfortable Haptik: Das bietet das Oberflächenmaterial Decoject als Benecke-Kalikos kosteneffiziente Alternative zur optischen und funktionalen Aufwertung von Innenräumen. Foto: Engel Download Decoject: kosteneffiziente, hoch kratzfeste Oberfläche mit exklusiver Haptik und Optik Decoject, die kosteneffiziente alternative Lösung zu Spritzguss, ermöglicht eine optische und funktionale Aufwertung automobiler Innenräume. Die Folie überzeugt durch erhöhte Kratzbeständigkeit, bietet eine exklusive Optik und komfortable Haptik. Durch den Einsatz von Farben, Druckdekoren oder Effektlacken eröffnen sich vielfältige Designmöglichkeiten. Glanzgrad und Haptik sind frei einstellbar, Dekorwechsel leicht und schnell vollzogen und Farbwechsel ohne Prozessausschuss möglich. Mit Decoject bietet Benecke-Kaliko den Kunden drei weitere Vorteile: eine Folienlösung mit hoher Oberflächenqualität und höchste Flexibilität für kleine Losgrößen sowie niedrigen Stückkosten. Stückkostensenkung durch neuen Produktionsprozess Auf der K 2016 wird die Decoject-Verarbeitung erstmals vollautomatisiert auf einer Anlage präsentiert. Die Maschine fertigt Musterteile, die großflächigen Türverkleidungen nachempfunden sind. Um das breite Spektrum der neuen Technologie aufzuzeigen, weisen die Bauteile unterschiedliche  Oberflächenstrukturen auf, inklusive einer anspruchsvollen Karbon-Narbung und eingearbeiteter dekorativer Elemente. Die neue Anlage der Firma Engel integriert auf kompakter Fläche Roboter sowie alle notwendigen vor- und nachgelagerten Prozesseinheiten wie eine Laserbeschnitt-Zelle easiCell und ermöglicht damit die vollautomatisierte Produktion von Decoject-Bauteilen. Foto: ContiTech Download Nach nur 60 Sekunden ist das einbaufertige Bauteil produziert Sobald sich das Werkzeug öffnet, wird die Decoject-Dünnfolie eingezogen, vom im Greifer platzierten Infrarot-Strahler aufgeheizt und mit Hilfe von Vakuum direkt im Spritzgießwerkzeug vorgeformt. Unmittelbar darauf wird die Folie hinterspritzt und ausgestanzt, bevor der Roboter das Bauteil entnimmt und für den Feinbeschnitt zur integrierten Laserstation transferiert. Alle 60 Sekunden verlässt ein einbaufertiges Bauteil die Fertigungszelle. Ein Designwechsel erfordert nur wenige Minuten für den Austausch der Folienrolle. Damit macht sich die Losgröße nicht länger in den Stückkosten bemerkbar. Mit diesem Automatisierungsgrad wird ein wesentlicher Beitrag zur hohen Wirtschaftlichkeit und Flexibilität des Verfahrens geleistet. Die Decoject-Technologie können Besucher dreimal am Tag live erleben: von 10 bis 12 Uhr, 13 bis 15 Uhr und 16 bis 18 Uhr in Halle 15 am Stand C58 der Firma Engel. Weitere Informationen rund um das Thema Decoject und den neuen Fertigungsprozess finden Sie auf der Seite http://www.benecke-kaliko.com/k-fair. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Kombiniertes Auftreten von mehreren Einzelereignissen belastet das berichtete und bereinigte EBIT der drei Automotive-Divisionen mit etwa 480 Millionen Euro Erwartete Marge für das bereinigte Konzernergebnis (EBIT) über 10,5 Prozent anstelle über 11 Prozent Umsatzerwartung für 2016 liegt weiterhin bei rund 41 Milliarden Euro vor Währungskurseinflüssen Gemeinsamer Ausblick der Divisionen Reifen und ContiTech wird bestätigt Hannover, 17. Oktober 2016. Continental senkt ihren Ausblick für das Geschäftsjahr 2016. Wesentlicher Grund dafür ist das sich in den zurückliegenden Tagen ergebende, kombinierte Auftreten von einzelnen, voneinander unabhängigen Sachverhalten in den drei Automotive-Divisionen („Automotive Group“) des Technologieunternehmens. Dazu zählen mehrheitlich Gewährleistungsfälle für im Zeitraum 2004 bis 2010 ausgelieferte Produkte der beiden Divisionen Chassis & Safety und Interior sowie mögliche Aufwendungen für anhängige Kartellverfahren. In Summe belaufen sich alle diese Belastungen voraussichtlich auf rund 390 Millionen Euro. Darüber hinaus hat Ende August 2016 ein drittes Erdbeben in der Region Kumamoto, Japan, die Situation eines wichtigen, dort ansässigen Lieferanten für Mikro-Kontrolleinheiten weiter verschlechtert. Die Division Interior rechnet daher im laufenden Jahr mit einem Umsatzausfall in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro. Bereits im April dieses Jahres hatten zwei Erdstöße die Produktion stark beeinträchtigt. Nach diesem ersten Auftreten der Naturkatastrophe lag die Erwartung noch bei einem Umsatzausfall in Höhe von 50 Millionen Euro. Aufgrund des Aufwands für angefallene Sonderfrachten, notwendige Produktanpassungen und erhöhte Fertigungskosten wird das EBIT der Division Interior voraussichtlich um 50 Millionen Euro geringer ausfallen. Hinzu kommen um die 60 Millionen Euro aus teilweise kurzfristig erhöhten Ausgaben für die Forschung und Entwicklung in den Divisionen Interior und Powertrain. Die Ursachen dafür liegen in dem erheblich beschleunigten, strukturellen Wandel in der Automobilindustrie. Er hat zu einem vorübergehend erhöhten Entwicklungsaufwand für Infotainmentsysteme und einer umgehend eingeleiteten, verstärkten Forschung an umweltfreundlichen Antrieben geführt. Die bereinigte EBIT-Marge der Division Powertrain wird daher im laufenden Jahr voraussichtlich unter der des Vorjahrs von 5,7 Prozent liegen. Die sich aus den aktuell veränderten Marktbedingungen ergebenden, neuen Wachstums­aussichten für umweltfreundliche Antriebe will das Unternehmen konsequent wahrnehmen. Dafür ist in den kommenden Monaten eine strategische Anpassung vorgesehen. Sie soll unter anderem dazu führen, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung noch stärker auf die neuen Chancen zu fokussieren. In Summe bedeuten alle genannten Einzelfälle zusammen für das laufende Jahr einen negativen Effekt auf das berichtete und das bereinigte EBIT der drei Automotive-Divisionen in Höhe von etwa 480 Millionen Euro. Der zuletzt am 3. August 2016 geänderte Ausblick für den Konzern verändert sich damit wie folgt: Der Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge der Automotive Group wird auf über 6,5 Prozent zurückgenommen (bisher über 8,5 Prozent). Die bereinigte Konzern-EBIT-Marge wird daher im laufenden Jahr bei über 10,5 Prozent liegen (bisher über 11 Prozent). Trotz der negativen Effekte rechnet Continental für das vierte Quartal 2016 in der Automotive Group mit einer bereinigten EBIT-Marge von über 9 Prozent. Alle weiteren Bestandteile des Ausblicks bleiben unverändert. So liegt die Umsatzerwartung für 2016 weiterhin bei rund 41 Milliarden Euro vor Währungskurseinflüssen. Der gemeinsame Ausblick der Divisionen Reifen und ContiTech („Rubber Group“) wird voll bestätigt.
      Auf dem Weg zur ganzheitlichen Mensch-Maschine-Schnittstelle: Software integriert und priorisiert alle Soundquellen im Fahrzeug Zielgerichtete Audio-Ausgabe unterstützt den Fahrer und lenkt dessen Aufmerksamkeit in komplexen Situationen zur richtigen Stelle Kundenspezifische Anpassungen aller Systemtöne und nachladbare Klangschemata sorgen für individuelles Markenerlebnis Plug-in basiertes System nimmt alle gewünschten Soundalgorithmen auf Wetzlar, 17. Oktober 2016. Blinkergeräusche, Einparkhilfe, Navigationsansagen, Warntöne, eingehende Nachrichten oder Telefonanrufe – in modernen Autos ist eine Vielzahl unterschiedlicher Soundquellen verbaut, die bisher meist separat voneinander gesteuert werden. Eine Priorisierung von Tönen über Domänengrenzen hinweg oder die Nutzung von Tönen über ihre eigentliche Funktion hinaus ist so bislang kaum möglich. Deshalb hat Continental ein zentrales Audio-Management entwickelt, das alle akustischen Quellen im Fahrzeug auf einem einzigen System integriert. Das internationale Technologieunternehmen eröffnet Automobilherstellern damit vollkommen neue Möglichkeiten in der Gestaltung der ganzheitlichen Mensch-Maschine-Schnittstelle. So kann die Aufmerksamkeit des Fahrers mit Hilfe des Audio-Managements beispielsweise zielgerichtet gelenkt werden: Nähert sich von rechts eine Gefahrenquelle, wie ein anderes Fahrzeug, ertönt ein akustisches Warnsignal räumlich gerichtet von der rechten Fahrzeugseite, während alle anderen Töne ausgeblendet werden. Gleichzeitig erlaubt die Lösung, Soundschemata im Fahrzeug individuell zu gestalten und bereits vorhandene Geräusche zu priorisieren oder intensiver zu nutzen. Dann ertönt zum Beispiel ein intensiverer Warnton, wenn ein Mensch hinter dem Fahrzeug vorbeiläuft, als wenn der Fahrer auf einen Pfosten zufährt. Weitere Informationen im Youtube-Video Bilddownload Als zentrale Hardware zur Integration der zahlreichen Soundquellen dient unter anderem die Integrated Interior Plattform, die als Schaltzentrale im Fahrzeug für einen reibungslosen Informationsfluss sorgt. Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheit Infotainment & Connectivity, fasst die Vorteile des Systems zusammen: „Mit dem zentralen Audio-Management entwickeln wir die ganzheitliche Mensch-Maschine-Schnittstelle weiter und ergänzen sie um eine akustische Ebene. Durch die zielgerichtete akustische Führung des Fahrers unterstützen wir ihn bei der Orientierung im Verkehr und der Einschätzung kritischer Situationen.“ Bilddownload Erst Einsen und Nullen, dann Warnhinweise und Töne Eine wesentliche Funktion neben dem zentralen Audio-Management ist die Live-Datenanbindung der Software. Das System kann zum Beispiel mit Fahrerassistenzsystemen oder Cloud-Anwendungen wie dem elektronischen Horizont von Continental vernetzt werden. Auf Basis der empfangenen Daten erzeugt oder modifiziert es Töne – die sogenannte Sonifikation. Diese Verklanglichung von Daten hilft dem Fahrer beispielsweise während der Navigation: Nähert sich das Fahrzeug einer Abbiegung, zeigt dies ein schneller werdender Ton an, sodass der Fahrer die Distanzanzeige im Display nicht mehr ablesen oder Distanzangaben nicht mehr selbst einschätzen muss. Erleichtert wird der Abbiegevorgang zudem durch die räumliche Richtungsanweisung: Die Instruktion zum Abbiegen erfolgt jeweils aus der Richtung, in die das Fahrzeug fahren soll. So bleiben der Blick des Fahrers in stressigen Fahrsituationen, beispielsweise im Stadtverkehr in unbekannter Umgebung, auf der Straße und der Kontext einer Navigations-Ansage besser in Erinnerung. Dank der räumlichen Tonausgabe kann die Soundquelle im Fahrzeug nahezu frei bewegt und von jedem zur Verfügung stehenden Lautsprecher abgespielt, bzw. überlagert werden, um die Aufmerksamkeit des Fahrers zu lenken. Vom Fahrer kann dabei die Richtung des akustischen Hinweises auf bis zu acht Winkelgrade genau aufgelöst werden. Besondere Fahrzeugzustände lassen sich mittels eines sogenannten auditiven Displays hörbar darstellen. Bilddownload Auch in anderen Situationen wird die Bedeutung der modifizierten Audio-Ausgabe deutlich: So kann das System zum Beispiel den Blinker-Ton mit weiteren Informationen anreichern. Startet der Fahrer einen Überholvorgang und setzt den Blinker, wird dieser zu einem Toter-Winkel-Assistenten, indem sein Ton mit einer akustischen Warnung überlagert wird. Erst wenn die linke Fahrspur frei ist, klingt der Blinker wieder wie gewohnt und der Fahrer kann das Spurwechselmanöver nach dem obligatorischen Schulterblick einleiten. Dadurch muss der Fahrer nicht mehr dauerhaft nach der freien Lücke im vorbeiziehenden Verkehr suchen und kann sich besser auf das vorausfahrende Fahrzeug konzentrieren. Auf ähnliche Weise funktioniert auch die Kollisionswarnung, bei der das System dank der Live-Datenanbindung zum Beispiel über sich näherende Fahrzeuge sogar hinter der nächsten Kurve informiert werden könnte und den Fahrer umgehend mit einem Warnton über eine mögliche Kollision informiert. „Die beiden Warnmodi unseres funktionalen Audio-Systems bringen den Fahrer auf Ohrenhöhe mit dem Verkehr. So gestalten wir die Mensch-Maschinen-Kommunikation intuitiver und sorgen für erhöhte Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer “, fasst Hiebl zusammen. Sound-Tuning für individuelle Klangerlebnisse Mit dem zentralen Audio-Management von Continental ist es darüber hinaus erstmals möglich, Klangschemata systemübergreifend über das gesamte Fahrzeug hinweg anzupassen und dabei Soundalgorithmen sämtlicher namhafter Hersteller zu integrieren. Dank dieses Ansatzes kann die Klangausgabe nun mit allen zur Verfügung stehenden Effekten belegt werden, die von der Fahrzeugsensorik automatisch gesteuert werden. Automobilhersteller realisieren so ganz einfach neue Sound-Funktionen und bieten ihren Kunden somit ein individuelles und markenspezifisches Klangerlebnis. Für Fahrer, die ihrer Umgebung gerne eine persönliche Note verleihen, hält das System verschiedene Möglichkeiten zur Individualisierung bereit. Dafür können Sounds selbst während der Laufzeit heruntergeladen und eingespielt werden. Ob die verschiedenen Töne für nicht-sicherheitskritische Funktionen im Auto dann wie Vogelzwitschern, Elemente aus dem Lieblingssong oder Töne aus Science-Fiction-Kinohits klingen, bleibt dem Geschmack des Fahrers überlassen. Bilddownload Dafür können auch Klangalgorithmen von Drittanbietern, zum Beispiel Geräuschunterdrückung oder 3D-Sound, als Plug-in flexibel eingebunden werden. Alle Funktionen und Einstellungen sind mittels eines Entwicklungstools mit grafischer Benutzeroberfläche konfigurierbar. Dies ermöglicht Entwicklern, Tondesigns und Einstellungen vorab zu simulieren und in Echtzeit im richtigen Fahrzeug auszuprobieren, zu verändern und abzuspeichern. Dies verkürzt die Entwicklungszeit der Soundeffekte und sorgt für mehr Effizienz. Ganzheitliches Klangerlebnis – nicht nur für die Oberklasse Natürlich enthält das zentrale Audio-Management alle üblichen Funktionen, kann zum Beispiel Inhalte von mobilen Endgeräten streamen und Prioritäten in der Wiedergabe setzen. Dafür sind keine Hardware-Modifikationen nötig, sodass die Software beispielsweise auf der Head-Unit laufen kann. Dabei profitieren manche Funktionen von höherwertigen, mehrkanaligen Lautsprecher-Systemen. Grundsätzlich funktioniert das System aber bereits ab zwei Lautsprechern im Fahrzeug und ist damit nicht auf die Oberklasse beschränkt. Neben der Anbindung an externe Quellen wie der Cloud, durch die Updates über einen sicheren Remote-Zugriff eingespielt werden können, ist auch das Einspielen neuer Funktionen mittels Apps für den Endkunden möglich.
      Road Database veredelt Verkehrsdaten in Echtzeit zu wertvollen Informationen für noch mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz Fahrzeuge kommunizieren per Mobilfunk mit Datencentern connected Energy Management senkt vorausschauend den Kraftstoff- und Energieverbrauch Hannover/Wolfsburg, 14. Oktober 2016. Wie aus riesigen Datenbergen wertvolle Informationen für den individuellen Verkehrsteilnehmer entstehen, zeigt das internationale Technologieunternehmen Continental auf der Internationalen Zulieferbörse (IZB) vom 18. bis 20. Oktober in Wolfsburg (Halle 1, Stand 1302). Im Fokus steht unter anderem die Road Database, im Verbund mit anderen Fahrzeugsystemen ein elementarer Baustein für eine intelligente Mobilität und die höheren Stufen des automatisierten Fahrens. „Wir wollen unseren Kunden zeigen, wie wir gemeinsam die Vision des unfallfreien Fahrens Schritt für Schritt umsetzen, und schon auf dem Weg dahin erheblichen Mehrwert für die individuelle Mobilität wie die Logistik gleichermaßen schaffen können“, beschreibt der für die IZB zuständige Continental-Manager Sven-Uwe Niemann die Ziele des Messeauftritts. „Selbst für erfahrene Profis im Automobilgeschäft ist es nicht immer einfach zu vermitteln, wie aus der Cloud und Big Data für den Endverbraucher spürbarer Nutzen entstehen kann. Bei der Road Database ist dies jedoch leicht zu verstehen: Sie sammelt genau die Informationen der zahlreichen Fahrzeugsensoren, mit denen hochaufgelöste digitale Straßenkarten angereichert werden können – für vorausschauendes, komfortables und sicheres Fahren“, erläutert Niemann. Download Pressebild Die Road Database setzt auf die Chancen des Datenteilens Die Road Database, ein Produkt der eHorizon-Familie, ist als Einzelsystem je nach Einsatzzweck als Ergänzung oder Alternative zu konventionellen digitalen Straßenkarten gedacht. Sie entfaltet in Kombination mit eHorizon und Fahrerassistenzsystemen ihre volle Stärke. „Dabei nutzen wir ein im Internet bewährtes Prinzip: Je mehr Nutzer Informationen zur Verfügung stellen, desto besser wird das Bild für alle. Heißt auf die Continental Road Database übertragen: Je mehr Fahrzeuge und Hersteller das System nutzen, umso präziser und aktueller werden die zur Verfügung gestellten Informationen über Straßenverlauf, Zustand der Fahrbahn, Staus oder Hindernisse. Wir haben also eine klassische Win-win-Situation für alle Beteiligten“, sagt Niemann. Die Road Database nutzt moderne Fahrzeugsensoren, wie optische Kameras, Radar und zunehmend auch Lidar, die ständig eine Vielzahl der erforderlichen Informationen erfassen. Zukünftig werden auch weitere Informationen zum Straßenzustand aus anderen Steuergeräten, wie zum Beispiel dem elektronischen Bremssystem ergänzt. Die gewonnenen Streckendaten werden vom Bordrechner geprüft und mit gespeicherten Streckeninformationen verglichen. So entsteht ein digitales Abbild der Straße und ihrer Attribute, das anonymisiert per Mobilfunk an das Continental-Datenzentrum übertragen wird. Dieses erhält so Verkehrsbilder zahlreicher Fahrzeuge und bereitet sie zu einem Gesamtbild auf, das dann individuell an vernetzte Fahrzeuge zurückgeschickt wird. Zukünftige Assistenzsysteme bauen genau auf diese sehr exakten Straßeninformationen. Sie decken dabei weit mehr ab als nur Straßengeometrie und Spurführung. Auch wechselnde Geschwindigkeitsbeschränkungen, Wanderbaustellen oder liegen gebliebene Fahrzeuge werden berücksichtigt. Damit lassen sich individuelle Fahrtrouten und Energieverbrauch erheblich optimieren, was für Verbrennungsmotoren ebenso bedeutsam ist wie für Fahrzeuge mit Hybrid- oder reinem Elektroantrieb. Download Pressebild Connected Energy Management für noch effizientere Hybridantriebe Die Informationen der digitalen Straßeninformationen nutzt auch das connected Energy Management (cEM) von Continental, das ebenfalls auf der IZB präsentiert wird. Es weitet die Segel- und Rekuperationsphasen in Hybridantrieben aus, bei denen der Verbrennungsmotor abgestellt und vom Antriebsstrang abgekoppelt ist. cEM signalisiert dem Fahrer zudem, wann es sinnvoll ist, vom Gas zu gehen – zum Beispiel bei Tempolimits. Das Fahrzeug passt seine Geschwindigkeit dann automatisch dem kommenden Limit an. Kombiniert mit automatisierten Fahrfunktionen wird cEM nicht nur eine komfortablere, sondern eine nochmals effizientere Fahrt ermöglichen. Download Pressebild Neues Innenraumdesign bietet die Basis für zukünftigen Mensch-Maschine-Dialog Zu sehen ist auf der IZB zudem ein gebogenes Mittelkonsolensystem, mit dem Continental eine Vorreiterrolle im Innenraumdesign für das vernetzte Fahrzeug der Zukunft übernimmt. Das System kombiniert zwei 12,3-Zoll-AMOLED-Touchdisplays mit aktiver haptischer Rückmeldung, Druckmessung und einer integrierten Gestenerkennung. Alles Elemente, die beim Dialog zwischen Mensch und Maschine auch beim automatisierten Fahren eine Rolle spielen werden.   Download Pressebild
       Vereinbarung über Kauf der Hornschuch-Gruppe getroffen Benecke-Kaliko: Stärkung der weltweiten Präsenz und Zugang zu neuen Märkten  Hannover, 15. Oktober 2016. Der zum internationalen Technologieunternehmen Continental gehörende Oberflächenspezialist Benecke-Kaliko beabsichtigt, sein Industriegeschäft weiter auszubauen und neue Absatzmärkte insbesondere in Nordamerika zu erschließen. Eine entsprechende Vereinbarung über den Kauf der Hornschuch-Gruppe mit Hauptsitz in Weißbach, Deutschland, wurde getroffen. „Die Akquisition ist ein strategisch wichtiger und folgerichtiger Schritt für unser Unternehmen. Mehr als die Hälfte seines Umsatzes generiert Hornschuch mit industriellen Anwendungen. Damit stärken wir konsequent und nachhaltig unser globales Geschäft außerhalb der Automobilindustrie“, erklärte Hans-Jürgen Duensing, Mitglied des Continental-Vorstands und Vorsitzender der ContiTech AG. Der Vollzug des Erwerbs steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Die Hornschuch-Gruppe ist ein führender Hersteller für Design-, Funktions-, Schaum- und Kompaktfolien sowie Kunstleder im Industriegeschäft (Möbel- und Bauindustrie) und in der Automobilbranche. Hornschuch erzielte im Geschäftsjahr 2015 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 410 Millionen Euro. „Für Benecke-Kaliko ist der Zukauf die größte Akquisition der Unternehmensgeschichte. Zwei starke und international agierende Unternehmen mit jeweils einer langjährigen Tradition kommen zusammen und bündeln gemeinsam ihre Kräfte, um so weltweit noch individueller auf die Kundenwünsche eingehen zu können“, sagte Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender der Benecke-Kaliko AG. „Durch das international sehr gut ausgebaute Vertriebsnetz der Hornschuch-Gruppe können wir Kunden für unsere Produkte künftig auch dort erreichen, wo wir aktuell noch nicht so stark vertreten sind“, ergänzte Leiß. Ähnlich äußert sich Dr. Hans-Hinrich Kruse, CEO der Hornschuch-Gruppe: „Gemeinsam mit den Mitarbeitern und mithilfe unseres Finanzinvestors sind wir in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen. Der Zusammenschluss mit Benecke-Kaliko bietet nun eine hervorragende Chance im Hinblick auf die künftige Weiterentwicklung in unseren Märkten weltweit. Wir sind sicher, dass von dem jetzigen strategischen Schritt beide Unternehmen profitieren werden.“ Hornschuch soll in die Benecke-Kaliko-Gruppe integriert werden. Die Akquisition kann vollständig aus den liquiden Mitteln und verfügbaren Kreditlinien des Continental-Konzerns finanziert werden. Die Benecke-Kaliko AG, die zur Division ContiTech des Continental-Konzerns gehört, entwickelt und fertigt an sieben Standorten in Deutschland, China, Mexiko, Polen und Spanien Oberflächenmaterialien für Kfz- und Nutzfahrzeuge, die Off-Highway-Branche sowie andere wichtige Industrien und verfügt über 16 internationale Vertriebsbüros in Nord- und Südamerika, Asien und Europa. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von knapp 550 Millionen Euro. Download Pressemitteilung (MS-Word)
      Technologieunternehmen verstärkt sich in den Bereichen Ultra-High-Performance-Reifen und Flottenmanagementlösungen Übernahme von Rennreifenspezialist Hoosier Racing Tire durch US-Tochtergesellschaft Continental Tire the Americas Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Flottenmanagementexperte Zonar Hannover, 4. Oktober 2016. Der Continental-Konzern baut wie angekündigt seine führende Technologiekompetenz durch gezielte Zukäufe weiter aus. Der internationale Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner hat den Rennreifenspezialist Hoosier Racing Tire (Lakeville, Indiana, USA) übernommen und zudem einen Mehrheitsanteil an dem auf Flottenmanagement-Lösungen spezialisierten Unternehmen Zonar Systems Inc. (Seattle, Washington, USA) erworben. Über die Höhe des Kaufpreises wurde in beiden Fällen Stillschweigen vereinbart. Hoosier Racing Tire – Führender Hersteller von Rennreifen Das im Bundesstaat Indiana beheimatete Unternehmen beschäftigt aktuell rund 500 Mitarbeiter und gilt weltweit als einer der größten Hersteller von Rennreifen. Continental und Hoosier Racing Tire können bereits auf eine siebenjährige Zusammenarbeit zurückblicken. In dieser Zeit haben beide Unternehmen bereits an verschiedenen Entwicklungs- und Motorsportprojekten zusammengearbeitet. Der Kauf von Hoosier Racing Tire wurde am 3. Oktober 2016 abgeschlossen. Das 1957 gegründete Unternehmen befand sich bis zum Verkauf an Continental Tire the Americas in Privatbesitz. Zonar – Intelligente Flottenmanagementlösungen für Nutzfahrzeuge Download Pressebild (Connectivity) Mit seinen insgesamt 330 Mitarbeitern bietet Zonar Lösungen zum Management von privaten und öffentlichen Nutzfahrzeugflotten auf dem nordamerikanischen Markt an. Mit der Mehrheitsbeteiligung an Zonar erweitert Continental ihre Präsenz auf dem US-Markt. Kombiniert entsteht ein weltweit führender Anbieter von Flottenmanagementlösungen. Der Kaufvertrag sieht eine Beteiligung von Continental an Zonar von insgesamt knapp 81 Prozent der Anteile vor. Über 19 Prozent der Anteile verbleiben im Besitz der Daimler AG. Die Transaktion hat die erforderliche Zustimmung der Anteilseigner von Zonar erhalten. Für den Abschluss des Kaufs sind noch die Freigaben der Kartellbehörden erforderlich. Der Vollzug des Anteilserwerbs wird für Mitte des vierten Quartals 2016 erwartet. Presseinformationen mit weiteren Details zu beiden Zukäufen sind in separaten Veröffentlichungen verfügbar: Continental investiert in Flottenmanagement-Anbieter Zonar Continental erwirbt Hoosier Racing Tire Corporation
      Original-Qualität und hochwertige Servicegeräte sind entscheidend Kompatibilität von Sensor und Felge sicherstellen Fortbildung und Service spielen wichtige Rolle Frankfurt, im September 2016. Rauf auf die Hebebühne, Radmuttern lösen, Rad wechseln, Muttern wieder festziehen – fertig: Früher war der Reifenservice schnell erledigt. Heute stellt die zunehmende Ausstattung von Pkw mit Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) Werkstätten vor neue Herausforderungen. Was bei der Montage und beim Anlernen von Reifendrucksensoren beachtet werden sollte, dazu geben Experten von Continental hier praktische Tipps. Unter der Konzernmarke VDO führt der internationale Automobilzulieferer aus den Bereichen Mechatronik und Elektronik Ersatzteile in OE-Qualität – darunter ein umfangreiches Portfolio an RDKS-Sensoren und entsprechendes Zubehör. Im Ersatzteilgeschäft bietet Continental neben den modellspezifischen Original-Sensoren zusätzlich den VDO REDI-Sensor an. Er wird mit einem Gummicontainer in die Innenlauffläche des Reifens geklebt. Bilddownload Tipp 1: Die Felgenkompatibilität des Sensors prüfen! „Vor der Montage muss die Werkstatt sicherstellen, dass der Reifendruckkontrollsensor mit der Felge kompatibel ist. Nur dann kann er korrekt und sicher verbaut werden“, betont Christoph-Emanuel Zinke, Produktmanager Tire Pressure Monitoring Systems (TPMS) im Aftermarket bei Continental. Wenn zum Beispiel das Felgenlochmaß nicht zu dem Design des Sensordichtrings und der Überwurfmutter passt, kann es zu Undichtigkeiten kommen. TPMS-Experte Zinke rät Verkäufern und Werkstatttechnikern daher, vor einer Montage die Kompatibilität mit einem Sensor unbedingt bei den Felgenherstellern abzufragen. Sie führen in der Regel entsprechende Listen, die sie Werkstätten zur Verfügung stellen. Exkurs: VDO REDI-Sensor ist mit jeder Felge kombinierbar Anders als sonst im Markt üblich ist der etwa 50 Cent große VDO REDI-Sensor nicht mit dem Ventil an der Felge verbunden, sondern sitzt in einem Gummicontainer, der in die Innenlauffläche des Reifens geklebt wird. „Aufgrund seiner Position im Reifeninnern ist der REDI-Sensor mit jeder beliebigen Felge kombinierbar. Er ist im Reifeninnern zudem besser vor mechanischen Beschädigungen geschützt“, erklärt Zinke. Die VDO REDI-Sensoren werden bereits vorprogrammiert ausgeliefert. Die Werkstatt kann den Sensor wie einen Originalsensor gleich einbauen, eine fahrzeugspezifische Programmierung ist überflüssig. Mehr Informationen zum VDO REDI-Sensor sowie ein Video zur richtigen Montage unter http://www.vdo.de/pkw/reifendruckkontrollsysteme-rdks/der-vdo-redi-sensor/ Tipp 2: Nur Ersatzteile in OE-Qualität verbauen! „Wir empfehlen Werkstätten, grundsätzlich nur Service-Teile in OE-Qualität zu verwenden“, hebt Zinke mit Nachdruck hervor. „Bei Komponenten, die nach Standards von Fahrzeugherstellern gefertigt wurden, stimmt einfach die Qualität.“ Als Beispiel verweist der Produktmanager auf die Korrosionsbeständigkeit von OE-Teilen. Schließlich sind gerade Ventilsensoren ganzjährig der Witterung ausgesetzt. Daher dürfen ausschließlich vernickelte Ventileinsätze verbaut werden. Ebenso sind nur Ventilkappen aus Plastik zu verwenden. „Außerdem ist die Passgenauigkeit von Komponenten in OE-Qualität einfach perfekt“, weiß der TPMS-Experte von Continental. So können nachgebaute Teile im Design minimal abweichen. Bei den enormen Kräften, die bei hohen Geschwindigkeiten auf einen Sensor einwirken, kann dieser beschädigt werden, wenn er nicht optimal passt. Das gefährdet dann auch die Fahrsicherheit. Tipp 3: Die wichtigsten Sensoren griffbereit am Lager haben! Manchmal muss es beim Reifenservice einfach schnell gehen. Werkstätten sollten daher die wichtigsten Sensoren griffbereit am Lager haben, um im Notfall sofort reagieren zu können – für zufriedene Kunden. Von welchen Sensoren stets mindestens vier Stück im Regal liegen sollten, darüber informieren Listen der Hersteller. Werkstätten können die Übersichten ganz einfach über ihren Großhändler anfordern. „Als Hersteller haben wir einen guten Überblick darüber, welche Sensoren besonders häufig benötigt werden. Die Listen erleichtern den Werkstätten die Auswahl und den Service“, betont Zinke. Tipp 4: Hinweise in der Montageanleitung beachten! Vor einer Montage sollten Werkstatttechniker, die mit dem Sensortyp noch nicht umfänglich vertraut sind, unbedingt die Montageanleitung des Herstellers lesen. „Bei Sensoren von Continental liegt die Montageanleitung immer mit dabei“, betont Zinke. Sie fasst alle wichtigen Informationen zum korrekten Einbau des Geräts kompakt auf einer Seite zusammen. „Bei unserem VDO Sensor TG1D zum Beispiel ist es wichtig, das Gummiventil zunächst korrekt durch das Felgenloch zu ziehen. Erst danach wird der Sensorkörper auf den Metallpin des Gummiventils aufgeschoben und eingeklipst“, erklärt der Fachmann. Damit der TG1D korrekt montiert wird, liefert Continental Ventil und Sensorkörper bei diesem Typ immer demontiert in der Verpackung. Doch der RDKS-Experte Zinke weiß: Bei der Montage anderer Sensoren gilt es wiederum andere Hinweise zu beachten. „Bei Schrauberventil-Sensoren, sogenannten ‚Clamp-in-Modellen‘, müssen Werkstatttechniker zum Beispiel unbedingt einen Ventilschrauber mit Drehmomentbegrenzung verwenden“, erklärt Zinke. Denn ein Überdrehen beschädigt das Ventil und die Überwurfmutter. Der Produktmanager resümiert: „Wer Sensoren korrekt und sicher montieren möchte, sollte sich also zwingend mit den beigelegten Montageanleitungen vertraut machen.“ Bilddownload Tipp 5: Beim Anlernen ein hochwertiges TPMS-Gerät verwenden! Da jedes Fahrzeug mit einer anderen Elektronik ausgestattet ist, kann der Anlernvorgang von Reifendruckkontrollsensoren von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich sein. „Werkstatttechniker müssen die Vorgaben der Hersteller befolgen. Ein Servicegerät wie TPMS Pro von VDO entlastet den Techniker dabei enorm, denn es führt ihn sicher durch den Anlernvorgang“, weiß Zinke. Das handliche Gerät verfügt über eine OBD II-Schnittstelle, über die Reifendruckkontrollsensoren an die Fahrzeugelektronik angelernt werden können. Auch der RDKS-Fehlerspeicher lässt sich auslesen und löschen. Darüber hinaus enthält das TPMS Pro eine umfangreiche Datenbank mit zahlreichen Informationen über Reifendruckkontrollsensoren wie Ersatzteilnummern oder Drehmomente. Dieses Konzept überzeugt: Das intelligente Gerät wurde von den Lesern des Fachmagazins „Freie Werkstatt“ zum „Produkt des Jahres 2015“ gewählt. Tipp 6: pH-Wert bei der Reinigung beachten! Für die Reinigung von Rädern mit RDKS-Sensoren vor ihrer Einlagerung gilt: Nur Reinigungsmittel mit einem pH-Wert von vier bis neun verwenden. „Mittel mit einem zu hohen Säure- oder Basengehalt greifen das Material der Sensoren an“, weiß Zinke. „Das kann die Sensoren beschädigen und nach kürzester Zeit für unangenehme Überraschungen bei den Kunden sorgen.“ Tipp 7: Fortbildung ist auch im Bereich RDKS das A und O! Elektronik und Sensorik werden im zunehmend vernetzten Fahrzeug weiter an Bedeutung gewinnen. „Sich regelmäßig fortzubilden ist für Werkstätten ein Muss, damit sie ihre Kunden auch im Bereich RDKS sehr gut beraten und das Umsatzpotenzial voll ausschöpfen können“, betont Zinke von Continental. Der internationale Automobilzulieferer bietet im Rahmen seiner Aftermarket-Trainings aktuell drei Module zu RDKS an, darunter eine grundsätzliche Information als Einstieg in das Thema und ein Praxistraining, das auch die Auswahl und Montage von Sensoren abdeckt. Im Modul „Profitabel mit richtiger Werkstattplanung“ geht es darüber hinaus um organisatorische Aspekte, etwa die Planung von Arbeitsabläufen in der Werkstatt, die Beschaffung von Sensoren inklusive Zubehör und die Verwendung von Service Kits. Mit dem neuen Online-Portal der Aftermarket TrainingsCenter morecontinental.com sind die Anmeldung und Verwaltung von Kursen erstmals auch zeitsparend per Mausklick möglich. Das aktuelle Kurs-Programm ist online aufrufbar unter morecontinental.com/training. Tipp 8: Auf das Gesamtpaket kommt es an! „Bei der Wahl des Herstellers von RDKS-Sensoren sollten Werkstätten nicht nur nach dem Preis gehen“, rät Zinke. Wichtig sei auch der Service, der rund um das Produkt angeboten wird. Und der kann sehr unterschiedlich ausfallen. Sind Werkzeuge für die einfache und fachgerechte Montage verfügbar und gibt es einen Ansprechpartner, der bei Fragen schnell und zuverlässig weiterhilft? „Eine Servicehotline, wie VDO sie eingerichtet hat, gibt Werkstätten die benötigte Sicherheit“, sagt Zinke. Dort stehen Experten für alle Fragen rund um Sensoren, RDKS-Servicegeräte, Spezialwerkzeuge oder Arbeitsschritte im Zusammenhang mit RDKS zur Verfügung. Die VDO-Servicehotline ist unter der Rufnummer 01805-221242 werktags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr erreichbar. Ein Anruf kostet 0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,42 Euro pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz.
      Ausweitung der digitalisierten Mobilität initiiert Ralf Lenninger wird neuer Leiter von Continental Intelligent Transportation Systems (ITS) Werner Köstler übernimmt die Leitung von „Strategy and Business Development for Mobility Services” Dr. Karsten Michels verantwortlich für „Systems & Technology“ in der Division Interior Regensburg/Santa Clara, 30. September 2016. Als einer der führenden Experten rund um Fahrzeugsysteme und die Digitalisierung von Mobilität stellt der Technologiekonzern Continental mit Sitz in Hannover und Regensburg die Weichen auf beschleunigtes Wachstum im Geschäftsfeld neue „Mobility Services“. Im Einklang mit der Digitalisierungs-Roadmap des Unternehmens wurde zur Unterstützung dieser Strategie eine neue Verteilung der Verantwortungsbereiche vollzogen. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung der Fahrzeuge miteinander und auch mit der Verkehrsinfrastruktur werden Mobilitätsdienste immer stärker nachgefragt. „Durch den Trend zur Digitalisierung eröffnet sich ein neuer Markt für Mobilitätsdienste. Wir sehen große Chancen für unser beschleunigtes, profitables Wachstum in diesem Markt“, sagte Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior. Mobilitätsdienste sind Lösungen, die die Verkehrs-Ökosysteme der Nutzer zusammenbringen und integrieren. Beispiele dafür sind das erweiterte Verkehrsmanagement, intelligente Bezahlsysteme, das Wartungsmanagement und die Fahrsicherheit, aber auch neue Technologien, die weit über das Fahrzeug hinaus Anwendung finden. „Unser spezifischer Wachstumsplan beinhaltet Kernelemente wie eHorizon (elektronischer Horizont) und die Continental.Cloud als Wegbereiter für Mobility Services und Lösungen wie vAnalytics, Fahrzeug-Ferndiagnose (Remote Vehicle Diagnostics, RVD) und Over-The-Air(OTA)-Schlüssel als Beispiele für neu eingeführte Dienste. Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir mit unserem neu gebildeten Team in der Lage sein werden, unser Angebot an Produkten und Dienstleistungen schnell und erfolgreich zu erweitern und damit unser Ziel des beschleunigten Wachstums zu erreichen“, fügte Matschi hinzu. Ab 1. Oktober 2016 übernimmt Ralf Lenninger (57), derzeit Senior Vice President der Abteilung Interior Electronic Solutions (IES), die Leitung der ITS Business Unit mit Sitz im kalifornischen Silicon Valley. Er löst Seval Oz in dieser Position ab, die neue Chancen außerhalb des Unternehmens wahrnehmen wird. Gleichzeitig wird Dr. Karsten Michels (49) Nachfolger von Ralf Lenninger als Leiter des Bereichs Systems & Technology (S&T) in der Division Interior. Im Hinblick auf die Mobility Services außerhalb der traditionellen Automobilmärkte und des bewährten Produktportfolios wird Werner Köstler (50), Leiter der Strategie- und Transaktionsabteilung der Division Interior, zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben die Leitung „Strategy and Business Development for Mobility Services” verantworten. Ralf Lenninger studierte Elektrotechnik- und Wirtschaftsingenieur und startete seine berufliche Laufbahn 1984 bei der Siemens AG im Bereich Integrierte Schaltungen. Anschließend wechselte er zum neu gegründeten Bereich Automobiltechnik innerhalb der Siemens AG und betrieb den Aufbau der Chassis-Aktivitäten. Bevor er 2007 die Leitung der Abteilung Interior Electronic Solutions übernahm, war er unter anderem für das Geschäft mit Elektromotoren für die Automobiltechnik und als Key Account Executive für den Kunden VW verantwortlich. Dr. Karsten Michels kam 2016 zu Continental. Er begann seine Laufbahn 1993 bei der Volkswagen AG. Nach verschiedenen leitenden Managementpositionen innerhalb der Volkswagen-Gruppe ging er als Entwicklungsleiter Europa zu Magna Electronics Europe. Vor seinem Wechsel zu Continental leitete er die Entwicklungsabteilung im Geschäftsbereich eCar Powertrain Systems der Siemens AG. Werner Köstler leitet seit 2014 die Strategie- und Transaktionsabteilung bei Interior Electronics Solutions der Division Interior. Sein Master-Studium in Industrieelektronik schloss er an der TU Wien ab, außerdem hat er einen EMBA vom Insead Singapur und der Tsinghua University, Beijing, China. Er stieß 1992 zu Siemens VDO. Zu seinen beruflichen Stationen zählten beispielsweise die Leitung der Einheiten Chassis Electronic NAFTA und Body & Security für Tier-1-Kunden sowie des Geschäftsbereichs Body & Security in Asien.
      Frankfurt am Main, 29. September 2016. Die Kampagne „SensePlanAct“ der Division Chassis & Safety des Technologiekonzerns Continental erhält heute im Rahmen des Salons „Mondial de l´Automobile“ in Paris die begehrte Auszeichnung „Winner“ beim Automotive Brand Contest. Bilddownload Der Rat für Formgebung prämiert mit dem Wettbewerb herausragende Kommunikation, der eine ganzheitliche, konsistente und differenzierende Inszenierung der Marke über alle Medien hinweg gelingt. „Der Automotive Brand Contest Award zeigt wie stark die Kampagne ist“, sagte Nicole Orgnon, Leiterin der Kommunikation der Division Chassis & Safety bei Continental. „Ich bin stolz auf unsere SensePlanAct Kampagne, mit der wir es geschafft haben, unsere Mitarbeiter und Technologien weltweit durch eine durchgängige und gleichzeitig eingängige Visualisierung spürbar besser zu vernetzen. SensePlanAct erklärt verständlich, wofür die Division steht und welche Technologien bei uns entwickelt werden.“ Als eingängiges Motto steht SensePlanAct für die durchgehende Wirkkette „Fahren“, die alle Produkte verbindet und sich wie ein roter Faden durch alle kommunikativen Aktivitäten zieht. Die Begriffe Sense, Plan und Act stecken dabei die Felder ab, in denen Produkte das Autofahren maßgeblich bestimmen. Sie werden durch drei prägnante Icons dargestellt, die aus einem durchgehenden Faden gebildet werden: Das „Auge“ steht dabei für Produkte, die für die Wahrnehmung (Sense) des Fahrzeugzustandes und dessen Umgebung verantwortlich sind. Das „Gehirn“ symbolisiert die Ableitung von Handlungsmöglichkeiten und notwendigen Entscheidungen (Plan), „Fuß und Pedal“ stehen für all jene Innovationen, die konkrete Handlungen ausführen (Act). Im Zentrum des Kommunikationsansatzes steht das geschärfte Selbstverständnis der Division, bereits in der strategischen Vorarbeit und der Konzeption neuer Produkte und Systeme mögliche Vernetzungen zu bedenken und konkret zu entwickeln. Seit dem Start der Kampagne im Jahr 2014, die gemeinsam mit battery.communication entwickelt wurde, setzt Continental weltweit digitale, klassische und promotionale Aktivitäten ein. Die Maßnahmen fokussieren sich auf Kunden und Journalisten, die über verschiedenste Kommunikationskanäle und bereits zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in 2015 angesprochen wurden. „Mit einer plakativen Leitidee gelingt es, alle Medien zu bespielen und alle relevanten Zielgruppen nachhaltig zu erreichen“, so Carl-Christan Berge, Geschäftsführer bei battery.communication in Hamburg. Zudem wird der SensePlanAct-Ansatz auch intern eingesetzt, um die Zusammenarbeit der Mitarbeiterteams innerhalb und über eigene Organisationseinheiten hinaus zu stärken.
      Kunden erhalten maßgeschneiderte Lösungen für alle Bereiche aus einer Hand Neue Reifen für den Untertagebau und für Erdbewegungsmaschinen werden erstmals vorgestellt Präsentation von Industrie-Hydraulikschläuche für Bergbauanwendungen Antriebsriemen und schwingungstechnische Systeme für mehr Effizienz und Komfort 360-Grad-Kamerasysteme, Displays und Kombiinstrumente gewährleisten Sicherheit im Bergbau LAS VEGAS, 26. Sept. 2016 – Das internationale Technologieunternehmen Continental präsentiert auf der MINExpo 2016 sein umfassendes Portfolio an Produkten und Dienstleistungen für die Bergbauindustrie und unterstreicht damit sein Engagement für diese Branche. „In schwierigen Zeiten möchten wir unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Die MINExpo ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, unseren Kunden zu zeigen, dass wir ihren Bedürfnissen mit einem kompletten Produkt- und Serviceangebot gerecht werden können“, sagte Enno Straten, Leiter Continental Commercial Specialty Tires. Bilddownload Das auf der MINExpo präsentierte Portfolio umfasst Spezialreifen für Industrieeinsatz, Lkw-Reifen, Industrieschläuche, Antriebsriemen, schwingungstechnische Systeme, fortschrittliche Mehrzweckinstrumente und Displays, 360-Grad-Kameras und Steuereinheiten sowie eine Vielzahl von Dienstleistungen. „Mit diesen Produkten und zusätzlichen Dienstleistungen wie den Telematiklösungen von Continental tragen wir zu einer sicheren, effizienten, sauberen und komfortablen Mobilität in der Bergbauindustrie bei und bieten unseren Kunden gleichzeitig auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen – alles aus einer Hand“, so Straten weiter. In Las Vegas werden zwei Reifen für Erdbewegungsmaschinen und vier Reifen für den Untertagebau vorgestellt: Der Continental EM-Master und der Continental RDT-Master unterstreichen das Engagement des Unternehmens im Segment Erdbewegung. Die Ganzstahl-Radialkarkasse dieser Reifen gewährleistet ausgezeichnete Schnitt- und Stoßfestigkeit und sorgt gleichzeitig für gute Kraftstoffeffizienz. Die Reifen UndergroundMaster, DrillMaster, DumperMaster und ScoopMaster von Continental wurden speziell für die Anforderungen im Bergbau entwickelt. Ihre Merkmale sind optimal auf die besonderen Anwendungen und Anforderungen in diesem Segment abgestimmt. Mit diesen sechs Reifen baut Continental sein umfassendes Spezialreifenangebot weiter aus und verstärkt sein Engagement für die Bergbauindustrie. Continental präsentiert darüber hinaus vier Hydraulikschläuche und vier Industrieschläuche. Im Segment Hydraulikschläuche werden drei neue Serien von Spiralschläuchen für konstanten Druck eingeführt – die Modelle XCP4S, XCP5S, XCP6S. Diese vollkommen neuen Schläuche erweitern das Hydraulikproduktangebot von Continental im Hochdruckschlauch-Programm des Unternehmens. Bei den neuen Industrieschläuchen handelt es sich um die Modelle Mine Spray, Flextra Rock Dust, Brigade Mine und Spiraflex Rock Dust. Im Riemensegment werden drei neue Kraftübertragungsprodukte vorgestellt: Hy-T Wedge, SilentSync und Conti Synchrochain Carbon. Mit diesen drei Antriebsoptionen kann ein einzelner theoretischer Antrieb die dynamische Kraftübertragung bei extremer Belastung und unter Volllast bewältigen. Die drei Zahnriemen mit aufsteigenden Leistungsstufen zeigen, wie viel mehr Leistung dank Verbesserungen bei Technologie und Engineering von kleineren Zahnriemen übertragen werden kann. Continental bietet nun erstmals leichte Prototypen – Produkte aus glasfaserverstärktem Polyamid – für Baufahrzeuge und -maschinen. Dies ermöglicht selbst bei großen Komponenten eine potenzielle Gewichtsreduzierung um bis zu 60 Prozent sowie eine Reduzierung des Verbrauchs. Darüber hinaus dämpfen Schwingungsisolierungselemente und Schalldämmungsprodukte Schwingungen und Körperschall, isolieren Maschinenschwingungen und erhöhen den Fahrkomfort deutlich. Die Kontrolleinheiten optimieren Bergbauanwendungen mit Struktur und Vielfalt. Das Angebot beinhaltet ein zentrales Fahrzeugsteuergerät aus der CBCU3-Familie, das der steigenden Nachfrage nach zuverlässigen, leistungsfähigen Onboard-Steuergeräten gerecht wird, indem es die Steuerung und das Input-Output-Management von Kabine und Karosserie in einem einzigen Gerät zusammenführt, und einen generischen Multiplex-Knoten, den MUX4-Pcu. Dabei handelt es sich um die Master-Variante des generischen Allzweck-Multiplex-Knotens MUX4-Pn. Daneben ermöglichen integrierte und nachrüstbare Kamerasysteme die 360-Grad-Überwachung der Fahrzeuge. Auch bei Instrumenten und Anzeigesystemen bietet Continental eine erweiterte Produktpalette. Die fortschrittlichen Mehrzweck-Display-Lösungen der MultiViu-Linie sind innovative Informationsdisplays, die in verschiedenen Größen und mit verschiedenen Input-Output-Optionen angeboten werden und Geräteherstellern so Flexibilität bieten. Das MultiViu Professional 12 ist ein Kombiinstrument mit einem kontrastrastreichen, 12,3 Zoll großen TFT-Echtfarbbildschirm für 2D-Grafik. Weitere Angebote sind der MultiViu High, MultiViu Compact4 und der FlexCluster. (Hinweis: Weiterführende Informationen zu den genannten Produkten und Dienstleistungen finden Sie jeweils in den einzelnen Pressemitteilungen mit Angaben zu den spezifischen Merkmalen. Sie sind Teil der Pressemappe, die Sie an Stand 8555 in Central Hall 5 oder über das Continental Media Center erhalten).
      Das ContiEarth™-Portfolio umfasst zwei Reifenlinien – Continental EM-Master und Continental RDT-Master –entwickelt speziell für verschiedene Fahrzeuge im Baugewerbe und im Bergbau Live-Vorstellung von iTire, ContiPressureCheck™ und Continentals neuer Telematiklösung ContiFlexBox LAS VEGAS, 26. September 2016 –Continental Commercial Specialty Tires (CST) präsentiert bei der MINExpo 2016 ihr ContiEarth™-Portfolio, das zwei Reifenlinien für Erdbewegungsmaschinen umfasst: den Continental EM-Master und den Continental RDT-Master. Die Reifen Continental EM-Master und Continental RDT-Master sind die Neuzugänge in Continentals Spezialreifen-Portfolio. „Die Reifen wurden speziell für die extremen Bedingungen konstruiert, mit denen unsere Kunden im Baugewerbe konfrontiert sind“, so Christian Luther, Product Line Manager EM-Reifen bei Continental. Mit der Einführung der neuen Reifenlinien folgt Continental Commercial Specialty Tires (CST) dem Ansatz maßgeschneiderte Lösungen zu liefern: Jede Reifenlinie wurde für einen einzelnen Fahrzeugtyp entwickelt und berücksichtigt dessen besondere Anforderungen. „Die neuen Reifen passen perfekt zu unserer Wachstumsstrategie, da wir unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio für die Erdbewegungsbranche in den kommenden Jahren weiter ausbauen und optimieren werden“, so Christian Luther. Continental unterstreicht seine Positionierung als Lösungsanbieter mit der Vorstellung des Systems ContiPressureCheck™ sowie der neuen Technologie rund um ContiFlexBox, die die betriebliche Effizienz von Kunden verbessert. Bilddownload Als führendes Technologieunternehmen kombiniert Continental seine Stärken in der Automobil- und Kautschukbranche und präsentiert seinen iTire als wesentlichen Baustein des ContiEarth™-Portfolios. Alle Reifen der ContiEarth™-Serie werden mit einem integrierten Sensor geliefert. Der Sensor überwacht konstant den Reifendruck sowie die Reifentemperatur und überträgt die Informationen in Echtzeit an das ContiPressureCheck™-System. Mithilfe weiterer Komponenten können die Daten entweder auf einem handlichen Scan-Messgerät, dem sogenannten Handheld, oder in der Fahrerkabine angezeigt werden. „Mit dem iTire ebnen wir den Weg zur nächsten Servicestufe. Wir möchten die Effizienz und Sicherheit von Fahrzeugflotten mit einem umfassenden Reifenmanagementsystem verbessern“, erklärt Christian Luther. Die ContiFlexBox wird zukünftig ein wichtiges Bindeglied sein, das die Erfassung und Bereitstellung von reifenbezogenen Daten von dem Sensor und deren Übertragung per WLAN oder GSM zu einem zentralen Server ermöglicht. So kann der Flottenbetreiber Fahrzeugdaten kontinuierlich auf einem Dashboard überwachen und es können sogar Warnmeldungen für schnelle Wartungseingriffe versendet werden. Der EM-Master von Continental für knickgelenkte Muldenkipper (ADT), Loader und Bulldozer Bilddownload Knickgelenkte Muldenkipper (ADT), Loader und Bulldozer werden zum Transport großer Mengen an Schüttgütern oder Zuschlagstoffen unter extremen Bedingungen eingesetzt – von weichen und morastigen Böden bis hin zu Kies- und Felsböden auf Baustellen oder an Bergbaustandorten. Haltbarkeit, ausgezeichnete Traktion und überragende Beständigkeit gegen Schnittverletzungen durch Steine sowie eine geringere Wärmeentwicklung sind für den Einsatz unter solchen Extrembedingungen von entscheidender Bedeutung. Der EM-Master von Continental ist perfekt auf diese spezifischen Anforderungen zugeschnitten. Der Reifen ist in zwei Ausführungen mit verschiedenen Profilen erhältlich. Der EM-Master E3/L3 verfügt über eine normale Profiltiefe und einen größeren Abstand zwischen den Profilblöcken. Dies führt zu hervorragenden Selbstreinigungseigenschaften, guter Traktion und einer sehr guten Manövrierfähigkeit selbst auf morastigen Böden. Das offene Profildesign und eine Standard-Profiltiefe von 100 Prozent sorgen für bessere Kühleigenschaften. und Dadurch wird die Wärmeentwicklung im Reifen minimiert, was zu einer höheren Laufleistung führt. Bilddownload Im Vergleich zum E3/L3 weist der EM-Master E4/L4 von Continental eine größere Blockgröße mit geringerem Abstand zwischen den Blöcken und einer größeren Profiltiefe auf. Der Reifen bietet einen hohen Karkassenschutz und herausragende Schnittfestigkeit, was das Risiko von Reifenschäden und damit von Ausfallzeiten senkt. Der geringere Abstand zwischen den Profilblöcken sorgt für größere Laufruhe selbst auf harten Untergründen. Aufgrund seines hohen Abriebvolumens bietet der EM-Master E4/L4 außerdem eine exzellente Laufleistung. Sowohl der EM-Master E3/L3 als auch der E4/L4 von Continental sind in den Größen 23.5R25, 26.5R25 und 29.5R25 verfügbar. Der EM-Master E3/L3  ist außerdem in der Größe 20.5R25. verfügbar. Continentals RDT-Master für Starrrahmen-Muldenkipper (RDT) Bilddownload Der RDT-Master von Continental wurde für Starrrahmen-Muldenkipper (RDT) entwickelt, die schwere Lasten über größere Entfernungen in rauem Gelände transportieren. Unter diesen schweren Bedingungen müssen die Reifen eine hohe Stabilität und gute Traktion auch bei hohen Geschwindigkeiten bieten. Darüber hinaus müssen die Reifen eine sehr hohe Beständigkeit gegen Schnittverletzungen und Profilausbrüche aufweisen. Das spezielle Reifendesign des Continental RDT-Master mit einem tiefen Profil sowie einem breiten und flachen Laufflächenradius sorgt für hohe Belastbarkeit und exzellente Schnittfestigkeit. Die abgewinkelten Profilkanten ermöglichen zusammen mit dem offenen Schulterprofil eine höhere Seitenstabilität, was zu einem besseren Fahrverhalten führt. Selbst in kurvenreichem Gelände und bei hohen Geschwindigkeiten ist maximale Traktion gewährleistet. Zusätzlich sorgt das offene Reifenprofil für herausragende Selbstreinigungseigenschaften. Der RDT-Master E4 ist in den Größen 18.00R33, 21.00R33 und 24.00R35 verfügbar.
      Das ContiMine™-Portfolio umfasst vier Reifenlinien für den Bergbau – konstruiert speziell für verschiedene Fahrzeuge im Bergbau Live-Vorstellung von iTire, ContiPressureCheck™ und Continentals neuer Telematiklösung ContiFlexBox LAS VEGAS, 26. September 2016 – Continental stellt auf der MINExpo 2016 vier neue Bergbaureifen vor. Die neuen Modelle Continental UndergroundMaster, DrillMaster, DumperMaster und ScoopMaster sind die jüngsten Neuzugänge in Continentals Spezialreifen-Portfolio. „Die Reifen wurden speziell für die extremen Bedingungen konstruiert, mit denen unsere Kunden im Untertagebau konfrontiert werden“, so Christian Luther, Product Line Manager Earthmoving Tires bei Continental. Mit der Einführung der neuen Reifenlinien folgt Continental Commercial Specialty Tires (CST) dem Ansatz, maßgeschneiderte Lösungen zu liefern: Jede Reifenlinie wurde für einen einzelnen Fahrzeugtyp entwickelt und berücksichtigt dessen besondere Anforderungen. Aus diesem Grund wählt Continental verschiedene Formen des Reifenaufbaus, um die besonderen Anforderungen der verschiedenen Anwendungsgebiete zu erfüllen. Einige Produkte beruhen auf dem bewährten V.ply-Design mit hoher Karkassenfestigkeit und -stabilität, andere weisen eine Ganzstahl-Radialbauweise auf, die für exzellente Belastbarkeit selbst auf langen Transportentfernungen unter Tage sorgt. „Die neuen Reifen passen perfekt zu unserer Expansionsstrategie, da wir unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio für den Bergbau in den kommenden Jahren weiter ausbauen und optimieren werden“, so Christian Luther. Continental unterstreicht seine Positionierung als Lösungsanbieter mit der Vorstellung des Systems ContiPressureCheck™ sowie der neuen Technologie rund um ContiFlexBox, die die betriebliche Effizienz von Kunden verbessert. Continental UndergroundMaster für Shuttle-Fahrzeuge und Face Hauler Bilddownload Der Continental UndergroundMaster wurde für im Kammer-Pfeilerbau eingesetzte Fahrzeuge wie Shuttle-Fahrzeuge, Flachschaufellader und Face Hauler für den Abbau und Abtransport von Mineralien konstruiert. Diese Fahrzeuge werden oftmals bei Weichgesteinen eingesetzt, bei denen Reifen aufgrund des losen Untergrunds hervorragende Traktion und Haltbarkeit aufweisen müssen. Continentals einzigartige V.ply-Technologie bietet eine besonders hohe Festigkeit der Karkasse. Die umgekehrte Richtung der Außenblöcke des Reifenprofils verbessert die Seitenstabilität und Fahrpräzision und gewährleistet sichere Kurvenfahrten auch auf losem Untergrund. Continental DrillMaster für Bohrgeräte und Gesteinsbohrhämmer Bilddowload Der Continental DrillMaster eignet sich mit seiner V.ply-Konstruktion ideal für Bohrgeräte und Gesteinsbohrhämmer – sowie andere Nutzfahrzeuge, die eine hochgradig schnittfeste Karkasse zum Schutz des Reifens vor gesprengtem Gestein erfordern. Eine hohe Schnittfestigkeit, gute Traktion und Stabilität sind für Reifen unter diesen Bedingungen unerlässlich. Die Reifenkarkasse des Continental DrillMaster wurde für die Beladung mit schweren Lasten konstruiert, während das Zickzack-Profildesign eine maximale Anzahl an Griffkanten in allen Richtungen bietet, um hohe Steigungen zu überwinden und sichere Kurvenfahrten zu gewährleisten. Continental DumperMaster für Untertage-Muldenkipper Bilddownload Der Continental DumperMaster wurde für Muldenkipper konstruiert, die für den Transport von Erz zur Förderbandanlage oder direkt aus Tiefbaugruben an die Oberfläche eingesetzt werden. Die Ganzstahl-Radialkarkasse sorgt für geringe Erhitzung. Das mit bis zu vier Sternen bewertete Karkassendesign ermöglicht eine extrem hohe Tragfähigkeit, was die Effizienz beim Materialtransport erhöht. Das Reifenprofil stellt hohe Selbstreinigungsfähigkeit und gute Traktion auf morastigen und losen Untergründen sicher. Continental ScoopMaster für Untertage-Lader Bilddownload Der ScoopMaster von Continental wurde speziell für Untertage-Lader entwickelt, die unter äußerst rauen Bedingungen im Untertagebau eingesetzt werden. Die Premium-Kautschukmischungen für Lauffläche und Seitenwand bieten maximale Beständigkeit gegen Schnittverletzungen durch Steine, das Eindringen von Fremdkörpern und Risse. Die spezielle V.ply-Konstruktion gewährleistet zusammen mit der Kautschukmischung der Karkasse eine hohe Festigkeit der Karkasse, ausgezeichnete dynamische Belastbarkeit und hervorragende Verletzungsresistenz der Seitenwand. Das besonders tiefe L5S-Reifenprofil sorgt durch zusätzlichen Karkassenschutz und ein hohes Abriebsvolumen für eine höhere Laufleistung. Das ContiMine™-Porftolio wird zunächst 28 Reifen umfassen, die bis Ende 2017 sukzessive eingeführt werden. Unterdessen werden weitere Kundenanforderungen geprüft, die zu einer Portfolioerweiterung führen könnten.
      Verträge der Vorstandsmitglieder Helmut Matschi und Nikolai Setzer um jeweils fünf Jahre verlängert Vertrag von Vorstandsmitglied Dr. Ralf Cramer läuft Mitte August 2017 regulär aus Intensive Aufbauphase in China erfolgreich Hannover, 23. September 2016. Der Aufsichtsrat der Continental AG, Hannover, hat in seiner heutigen Sitzung die Mandate der Vorstandsmitglieder Helmut Matschi (53) und Nikolai Setzer (45) um jeweils fünf Jahre bis Mitte August 2022 verlängert. Die Amtszeit von Vorstandsmitglied Dr. Ralf Cramer (50) läuft mit Vertragsende zu Mitte August 2017 aus. Die Mandate der übrigen Vorstandsmitglieder standen nicht zur Verlängerung an. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle sagte: „Wir freuen uns darüber, unseren Erfolgskurs mit Herrn Matschi und Herrn Setzer fortzusetzen. Im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat wünsche ich beiden für die Bewältigung ihrer künftigen Herausforderungen weiterhin alles Gute und viel Erfolg.“ Er fügte hinzu: „Mein persönlicher Dank und der des gesamten Aufsichtsrats gilt Ralf Cramer. Er hat mit seinem Wirken in vorbildlicher Weise stets zum Erfolg und zum Wohle von Continental beigetragen. Dies gilt zum einen für den Ausbau des Geschäfts unserer Division Chassis & Safety und insbesondere für seine sehr erfolgreiche Aufbauarbeit während der zurückliegenden Jahre auf dem Wachstumsmarkt China.“ Führende Technologien, fortschrittliche Unternehmenskultur und überdurchschnittliches Wachstum „Im Namen des gesamten Vorstandsteams danke ich allen drei Vorstandsmitgliedern für ihre erfolgreiche Arbeit. Sie alle haben entscheidend dazu beigetragen, Continental wertvoller zu machen. Wir freuen uns besonders auf die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Helmut Matschi und Nikolai Setzer mit dem Ziel, unsere Organisation zum führenden Technologieunternehmen unserer Industrien und zum attraktivsten und fortschrittlichsten Arbeitgeber weiter zu entwickeln. Beiden wünschen wir weiterhin viel Erfolg“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. Mit Blick auf den im kommenden Jahr anstehenden Stabwechsel in China erläuterte er: „Ralf Cramer hat mit seinem Team besonders in den vergangenen drei Jahren maßgeblich dazu beigetragen, unsere chinesische Organisation in ihrer Struktur und Zusammenarbeit übergreifend deutlich zu stärken und auf dauerhaftes, schnelles und profitables Wachstum auszurichten. Unser Geschäft dort wächst mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten schneller als der Marktdurchschnitt. Unser Umsatz in China hat sich in der Zeit von 2013 bis heute deutlich erhöht. Die dortige, intensive Aufbauphase ist damit erfolgreich abgeschlossen und in eine Periode des gesunden, dauerhaften Wachstums überführt worden. Für die ausgezeichnete Aufbauleistung gebührt Ralf Cramer, seinem Team und den Mitarbeitern in China unsere große Anerkennung. Persönlich und im Namen des gesamten Vorstandsteams von Continental danke ich ihm und allen Beteiligten dafür sehr und bedauere es außerordentlich, dass Herr Cramer unser Unternehmen zum Vertragsende im kommenden Jahr verlassen wird.“ Über die Nachfolge von Herrn Cramer werde in den nächsten Monaten entschieden. Ralf Cramer ist promovierter Diplom-Ingenieur für Maschinenbau. Er stieß 2002 zur Continental AG und gehört dem Vorstand seit August 2009 an. Am 1. August 2013 hat er die Leitung der lokalen Organisation des Unternehmens auf dem Wachstumsmarkt China mit Sitz in Shanghai übernommen. Zwischen Dezember 2007 und Juli 2013 hatte er die Division Chassis & Safety mit Sitz in Frankfurt geleitet. Download Pressebild Helmut Matschi ist Diplom-Ingenieur für Nachrichtentechnik und gehört seit August 2009 dem Vorstand der Continental AG an. Er war bereits 1986 als Entwicklungsingenieur zu Siemens Automobiltechnik gestoßen, wurde 2007 Vorstandsmitglied bei Siemens VDO und leitet seit Januar 2008 die Division Interior mit Sitz in Regensburg. Download Pressebild Nikolai Setzer ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und arbeitet seit 1997 für Continental. Im März 2009 übernahm er die Leitung der Division Reifen. Seit August 2009 gehört er dem Vorstand der Continental AG an. Download Pressebild
      Assistenzsystem ermittelt die Position von Fußgängern und Radfahrern und warnt bei Kollisionsgefahr Robuste Lösung: Komplexer Algorithmus identifiziert kritische Fahrsituationen Adaptive Warnstrategie und Warnsignale je nach Kundenwunsch flexibel parametrisierbar Entwicklung ist auf zukünftige gesetzliche Anforderungen ausgelegt Hannover, im September 2016. Rund 20 Prozent der Unfälle von Lkw mit Fußgängern oder Fahrradfahrern passieren beim Rechtabbiegen. Continental macht den Straßenverkehr für Fußgänger und Radfahrer jetzt ein Stück sicherer: Das internationale Technologieunternehmen hat ein Assistenzsystem entwickelt, das Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen unterstützt. ProViu®Detect ermittelt die Position von Verkehrsteilnehmern und warnt aktiv bei einer Kollisionsgefahr. So reduziert das neue System zugleich den Stress für den Fahrer in komplexen Verkehrssituationen. „Das Abbiegen nach rechts gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Stadtverkehr. Mit ProViu®Detect beseitigen wir diese toten Winkel und stellen ein flexibles System zur Verfügung, das auf eventuelle Gesetzesanforderungen ausgelegt ist“, erklärt Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket bei Continental. Bilddownload Kein toter Winkel: System warnt rechtzeitig vor Zusammenstoß ProViu®Detect arbeitet mit einem komplexen Algorithmus, der dank Sensordaten Fußgänger oder Fahrradfahrer erkennt und sie beispielsweise auf einem Display im Fahrzeuginneren anzeigen kann. Das System lokalisiert die Verkehrsteilnehmer und berechnet anhand des Fahrzeugstandortes die Zeit bis zu einer möglichen Kollision. Der Vorteil dieses aktiven Systems: Es bewertet, ob die Situation kritisch ist und warnt den Fahrer entsprechend – zum Beispiel über ein pulsierendes LED-Lichtband in der Fahrzeugkabine, das die Aufmerksamkeit auf die Gefahrensituation lenkt, oder über ein akustisches Warnsignal. Die entsprechende Warnstrategie setzen die Experten von Continental flexibel um. Ein hochauflösender Sensor sorgt dafür, dass ProViu®Detect auch zuverlässig Objekte aus der Umgebung erkennt. Der Funktionsumfang des Systems lässt sich um verschiedene Optionen erweitern. Auch ein adaptives Warnkonzept, das in zwei Stufen je nach Gefahrenlage warnt, ist möglich. Bei Bedarf können die Entwickler zudem Synergien innerhalb des Continental-Konzerns nutzen und das System um Radarsensoren ergänzen. In Kombination mit dem bereits bewährten Kamerasystemen ProViu®360 für eine Fahrzeug-Rundumsicht und ProViu®Mirror, dem digitalen Außenspiegelersatz, erhöht ProViu®Detect die Fahrsicherheit noch einmal erheblich. Gerüstet für zukünftige Gesetzesanforderungen Einen Prototyp seiner Neuentwicklung hat Continental bereits im unternehmenseigenen InnovationTruck verbaut und stellt ihn auch auf der internationalen Nutzfahrzeugmesse IAA vor. Gemeinsam mit interessierten OEM entwickelt das Unternehmen die Technologie nun weiter und passt sie an die individuellen Kundenbedürfnisse an. Die Hersteller sind mit ProViu®Detect für die Zukunft gerüstet, sollte ein Rechtsabbiegeassistent in die Liste der vom Gesetzgeber für Nutzfahrzeuge vorgeschriebenen Assistenzsysteme aufgenommen werden.
      Frontscheiben- und Combiner-Technik verfügbar Im Continental InnovationTruck hat das Head-up-Display bereits mehr als 27.000 Testkilometer zurückgelegt Zahlreiche Anzeigemöglichkeiten: von Geschwindigkeit über Verkehrszeichen und Abstandswarner bis hin zur Restlenkzeit Hannover, im September 2016. Im Pkw erobert es bereits die Mittelklasse, im Lkw ist es noch ein Novum: das Head-up-Display. Als eines der weltweit ersten Unternehmen hat der internationale Technologiekonzern und Automobilzulieferer Continental jetzt ein solches Head-up-Display (HUD) für Nutzfahrzeuge entwickelt. Continental hat die Technologie bereits im eigenen InnovationTruck verbaut. Die Anzeige projiziert wichtige Fahrinformationen als farbiges Bild in das Sichtfeld des Fahrers. So sorgt das HUD als Ergänzung zum konventionellen Kombi-Instrument für mehr Sicherheit und Komfort. Continental bietet das Display den Herstellern als Frontscheiben- oder Combiner-HUD an. Zudem können Kunden beim Combiner-Display entscheiden, ob die Anzeige im oberen oder unteren Sichtfeld eingeblendet wird (Look-up- bzw. Look-down-Konzept). Bilddownload Display ermöglicht Anzeige zahlreicher Informationen Die Anzeigemöglichkeiten des HUD sind vielfältig und können vom Hersteller ebenso wie die Farbgebung frei definiert werden. Die Daten erhält das Display über den CAN-Bus. Je nach verfügbaren Quellen reicht die Auswahl von Geschwindigkeit, Navigationshinweisen und Warnmeldungen über Verkehrszeichen wie Überholverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzungen bis hin zum Abstandswarner, der Tankfüllung und der Restlenkzeit bis zur nächsten fälligen Pause. Der Fahrer erhält alle wichtigen Informationen genau dort, wo er sie braucht – in seinem Sichtfeld. Das erhöht die Sicherheit, da er nicht wie beim konventionellen Kombi-Instrument den Blick zumindest kurzzeitig von der Straße lösen muss. Zudem müssen sich die Augen nicht auf eine kürzere Sehentfernung fokussieren, bevor der Informationsfluss beginnt, und sich anschließend auch nicht wieder an die größere Blickentfernung anpassen. Dieser Prozess erfordert Zeit und ermüdet auf Dauer die Augen. Als Frontscheiben- oder Combiner-HUD verfügbar – Anzeige im oberen oder unteren Blickfeld Das Continental-HUD ist als Frontscheiben-HUD verfügbar, bei dem die Windschutzscheibe als Spiegel für die dargestellten Informationen dient. Diese Variante bietet sich bei Nutzfahrzeugen mit flacheren Windschutzscheiben, wie in den USA, an. Beim Combiner-HUD übernimmt dagegen eine transparente Scheibe (Combiner) vor der Frontscheibe die Bildreflexion. Diese Variante ist besonders bei engen Bauräumen mit steilen Windschutzscheiben geeignet, wie sie in Europa vorherrschen. Der Hersteller hat bei der Combiner-Variante zudem die freie Wahl, ob die Anzeige im oberen oder unteren Sichtfeld eingeblendet wird (Look-up- bzw. Look-down-Konzept). Das Frontscheiben-HUD bietet Continental standardmäßig mit Look-down-Variante an. Der Einsatz eines Head-up-Displays eröffnet OEMs auch neue Möglichkeiten in der Fahrzeugarchitektur. So kann zum Beispiel die Instrumententafel kleiner gestaltet werden, indem Inhalte aus dem Kombi-Instrument vollständig ins HUD verlagert werden. Bilddownload Wichtige Mensch-Maschine-Schnittstelle „Das Head-up-Display trägt maßgeblich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Der Fahrer kann das Geschehen ermüdungsfrei überwachen, da sich das Auge nur geringfügig vom Fern- auf den Nahbereich und zurück fokussieren muss. Das HUD hält ihn darüber auf dem Laufenden, was in seiner näheren Umgebung passiert – etwa den Abstand zum Vordermann, ein Stauende oder plötzliche Wetterereignisse wie Starkregen“, erläutert Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles und Aftermarket. „Zudem ist es auch eine wichtige Technologie in Bezug auf die fortschreitende Automatisierung des Fahrens. Denn als Mensch-Maschine-Schnittstelle kann es dem Fahrer auf ideale Weise Informationen zum aktuellen Automatisierungsmodus liefern. Das stärkt das notwendige Vertrauen des Fahrers in die Maschine.“ Bei der Entwicklung des Head-up-Displays für Nutzfahrzeuge haben die Continental-Ingenieure Synergien im Konzern genutzt und das Know-how der Kollegen aus dem Pkw-Bereich einbezogen, wo Continental seit längerem Zulieferer für mehrere Hersteller ist und im Jahr 2003 das erste vollfarbige HUD geliefert hat. Im unternehmenseigenen InnovationTruck unterstützt es den Fahrer und ist seit über 27.000 Kilometern erfolgreich im Einsatz.
      Neue Integration verbindet TomTom WEBFLEET mit TIS-Web der Produktmarke VDO von Continental Neue App – WEBFLEET TacoShare TIS-Web Connect – steht den Kunden ab Oktober 2016 zur Verfügung Fuhrparkleiter gewinnen so mehr Kontrolle über ihre digitalen Tachographendaten Villingen-Schwennigen, im September 2016. TomTom Telematics und Continental haben eine Kooperation angekündigt, um eine effektivere Lösung zur Datenspeicherung für Lastkraftwagen zu schaffen. Das Bündnis bringt die in Europa führenden Unternehmen für Flottenmanagement und Transport-Compliance-Lösungen zusammen. Dadurch werden Nutzer künftig in der Lage sein, per Fernwartung Daten vom Lkw in die Zentrale zu übertragen, ohne dass das Fahrzeug in das Depot oder zur Zentrale zurückkehren muss. Bilddownload Diese neue Integrationslösung verbindet TomTom WEBFLEET mit TIS-Web, einem Dienst der Continental-Produktmarke VDO. Flottenmanager, die diese neue Lösung nutzen, haben so in Zukunft eine bessere Kontrolle über ihre digitalen Tachographendaten. Das automatisierte Herunterladen der Daten aus den Flottenfahrzeugen sowie das automatisierte Einspielen dieser Daten in TIS-Web können dabei helfen, den Aufwand zu vermindern, der durch gesetzliche Bestimmungen und Dokumentationspflichten entsteht. TIS-Web analysiert und bewertet außerdem die Tachographendaten. So hilft das System dabei, die Effizienz der Flotte zu steigern. Es erlaubt Fuhrparkbesitzern, ungewünschte Unterbrechungen in den Fahrplänen ihrer Lkw zu reduzieren. „Tachographendaten rasch sowie effektiv zu erfassen und zu analysieren war für Betreiber von großen Flotten schon immer eine Herausforderung, die oft zu zusätzlichen Kosten in Form von Zeitaufwand oder sogar Strafgebühren geführt hat", so Thomas Schmidt, Managing Director bei TomTom Telematics. „Indem wir Lkw direkt mit der Zentrale verbinden, helfen wir dabei, besser vernetzte Unternehmen aufzubauen, welche die Kontrolle über Ihre Daten haben. So können Unternehmen mehr erreichen und ihre Ziele leichter, schneller und effizienter umsetzen. Diese neue Integrationslösung fügt eine weitere Komponente zu unserem starken Angebot für den Transportsektor hinzu." Bilddownload Dr. Lutz Scholten, Leiter des Segmentes Tachographs, Telematics and Services bei Continental ergänzt: „Für zwei Marktführer ist es ein logischer Schritt, sich zusammen zu tun, um eine umfassende Lösung anzubieten, die Unternehmen bei der Einhaltung rechtlicher Regelungen unterstützt. Die Kooperation ist ein weiterer Schritt, den Bereich der Compliance bei den Flottenmanagement-Lösungen von Continental, die unter anderem auch Fahrer-, Fahrzeug-, Logistik- und Trailer-Lösungen umfassen, zu stärken." Kunden von TIS-Web, die bereits TomTom WEBFLEET installiert haben, profitieren ebenfalls, da sie nun beide Dienste zu einer einzigen nutzerfreundlichen Lösung zusammenführen können. Die neue App – WEBFLEET TachoShare TIS-Web Connect – wird für Kunden ab Oktober 2016 verfügbar sein, zunächst in der DACH-Region, später in weiteren europäischen Ländern. Die Preise für den zusätzlichen Dienst beginnen bei 4,90 Euro pro Fahrzeug und Monat für die Standard-Integration sowie 8,90 Euro pro Fahrzeug und Monat, wenn außerdem die TomTom Telematics Restlenkzeiten-Funktion hinzugebucht wird. Die Gebühren fallen zusätzlich zu den bestehenden Kosten für WEBFLEET- und TIS-Web-Konten an.
      Vorausschauend und effizient fahren mit Echtzeitinformationen zur Strecke Dynamische Ereignisse wie Wetter, Unfälle oder Staus werden berücksichtigt Road Database: hochpräzise Streckendaten automatisch erfassen und aufbereiten Hannover, im September 2016. Geschätzt rund 315 Millionen Liter Diesel oder umgerechnet über 400 Millionen Euro konnten Lkw mit dem eHorizon von Continental seit 2012 einsparen. Das Sensorsystem liefert basierend auf hochpräzisen topografischen Streckendaten und einem GPS-Signal Informationen über die vorausliegende Strecke an die Steuergeräte im Fahrzeug. Diese adaptieren dann automatisch Fahrweise und Geschwindigkeit. Das erfolgreiche Serienprodukt entwickelt Continental kontinuierlich weiter. In der finalen Ausbaustufe, dem dynamischen eHorizon, wird es zu einem hochpräzisen und immer aktuellen Informationsträger: Dank Echtzeitinformationen werden auch dynamische Ereignisse wie Wetter, Unfälle oder Staus berücksichtigt. So verspricht der dynamische eHorizon zusätzliche Einsparpotenziale und mehr Sicherheit, da das Fahrverhalten frühzeitig an die aktuelle Verkehrssituation angepasst werden kann. Dabei versorgt die Road Database von Continental das System mit hochpräzisen Streckendaten. Bilddownload Wichtige Basis für das automatisierte Fahren Mehrere Anwendungsfälle veranschaulichen auf der IAA die Vorteile des Systems. Melden die Quellen beispielsweise einen Stau oder eine Baustelle, gibt der dynamische eHorizon die Information an die Steuergeräte weiter. Sie leiten daraufhin ein Ausrollen oder Herunterschalten ein. Die frühzeitige Information spart nicht nur Kraftstoff, sie kann auch folgenschwere Unfälle verhindern, indem sie vor Gefahren wie dem Stauende hinter einer Kurve warnt, bevor der Fahrer sie sieht. Für das automatisierte Fahren schafft die Technologie damit eine wichtige Basis. Vorausschauend und effizient fährt es sich mit dem dynamischen eHorizon auch im Stadtverkehr: Anhand von Daten zu den Ampelphasen kann das Fahrzeug die Fahrstrategie optimal steuern. Hierzu arbeitet Continental bereits intensiv mit Lkw-Herstellern, Forschungseinrichtungen und anderen Zulieferern zusammen. Road Database liefert die hochgenauen, aktuellen Streckeninformationen Hochgenaue, aktuelle Streckeninformationen erhält der dynamische eHorizon unter anderem von der ebenfalls von Continental entwickelten Lösung Road Database. Die Grundidee dahinter: Road Database nutzt Informationen aus den verschiedenen Fahrzeugsensoren und setzt diese zu einem maschinenlesbaren Bild der Straße zusammen. Per Mobilfunk wird es an ein Backend übertragen, das aus den von vielen Fahrzeugen bereitgestellten Daten – zum Beispiel eine veränderte Spurführung oder ein neues Verkehrsschild – präzise Streckendaten erzeugt, die es wiederum allen beteiligten Fahrzeugen zur Verfügung stellt. Road Database ist somit ein weiterer Baustein für vollautomatisiertes Fahren sowie die Erstellung und Pflege der hochauflösenden digitalen Karte.
      Mobilitätstudie mit Fokus auf Erfahrungen, Wünsche und Sorgen von Logistikexperten, Transportunternehmern und Lkw-Fahrern Massiver Kostendruck lässt Branche kaum Spielraum für Innovationen Wunsch der Fahrer nach mehr Unterstützung durch Fahrerassistenzsysteme Automatisiertes Fahren trifft noch auf Skepsis Anreize zum kraftstoffsparenden Fahren größtenteils unbekannt Hannover, September 2016. Wettbewerb, Umweltauflagen, digitale Technologien, neue Akteure im Transportgeschäft, Mangel an qualifizierten Fahrern – an Herausforderungen mangelt es der Transportbranche nicht, wie die 4. Continental Mobilitätsstudie zeigt. Mehr als jeder zweite der in der Studie „Der vernetzte Truck“ befragten Logistikexperten fürchtet, dass ihre Branche beim Thema Digitalisierung den Anschluss verlieren könnte. „Im Transportgeschäft ist der Kuchen verteilt und der Kunde übt das Preisdiktat aus“ – zitiert die Studie einen Logistikexperten und bringt die Situation auf den Punkt. 88 Prozent der Logistikexperten bestätigen die These, dass der ohnehin immense Kostendruck noch weiter steigen wird. Für die Mehrzahl der Logistiker (82 Prozent) in Deutschland müssen sich Investitionen innerhalb von nur zwei Jahren bezahlt machen. Download Pressebild „Der Zwang zum Sparen in der Transportbranche ist der Rahmen für unsere vielfältigen Bemühungen zur weiteren Optimierung der Nutzfahrzeuge. Es ist auch eine Basis für unsere Bestrebungen, automatisiertes Windschattenfahren mit geringeren Fahrzeugabständen so schnell wie möglich in die Serie zu bringen. Technisch arbeiten wir daran. Nun muss zügig der gesetzliche Rahmen geschaffen werden“, erläutert Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender des internationalen Technologieunternehmens Continental, anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge 2016 in Hannover. Continental zeigt hier Innovationen rund um die Transformation der Branche hin zu einem immer stärkeren Einsatz der Digitaltechnik. Download Pressebild Im Kontext von Kostendruck und den in der Branche erwarteten stärkeren Umweltauflagen, zeigen folgende Aussagen der Fahrer zu spritsparendem Verhalten noch Optimierungsmöglichkeiten auf: Im Nahverkehr bis 150 Kilometer Radius sagen 28 Prozent der Befragten Fahrer in Deutschland, dass spritsparendes Fahren in ihrer Firma kein großes Thema sei. Gleiches sagen immerhin 19 Prozent der im nationalen beziehungsweise internationalen Fernverkehr eingesetzten Fahrer. Auch fast die Hälfte der Fahrer von Kleintransportern und Lastwagen bis 7,5 Tonnen betonen: Spritsparendes Verhalten sei kein großes Thema. Bei Flotteninhabern und -managern stehen dagegen Technologien, die Spritsparen unterstützen sowie Reifendruckkontrollsysteme, die über den korrekten Reifendruck maßgeblich den Verbrauch ebenfalls beeinflussen helfen, auf Platz 2 beziehungsweise 3 der Wunschliste der Anschaffungen. Mit den heute eingesetzten Nutzfahrzeugen zeigt sich die Branche überwiegend zufrieden: Dies gilt vor allem in puncto Zuverlässigkeit (67 Prozent) sowie Service und Wartung (64 Prozent). Zwei Drittel der Fahrer in Deutschland schätzen bei den Assistenzsystemen vor allem die Zuverlässigkeit und Bedienfreundlichkeit (jeweils 66 Prozent). Auffällig: 72 Prozent der Fahrer mit mindestens 30 Jahren Berufserfahrung wünschen sich mehr Assistenzsysteme. Gleichzeitig ist das Interesse am automatisierten Fahren noch gering. Selbst angesichts des enormen Kosten- und Wettbewerbsdrucks in der Branche sehen nur 28 Prozent der befragten Logistik-Experten im automatisierten Fahren eine Chance für die Branche. In China sind es dagegen fast die Hälfte (47 Prozent). Hier muss die Branche noch viel Überzeugungs- und Informationsarbeit bis zum Serieneinsatz leisten. Mit der „Mobilitätsstudie 2016 – Der vernetzte Truck“ legt das internationale Technologieunternehmen Continental seine inzwischen vierte Mobilitätsstudie vor. Das Markt- und Sozialforschungsinstitut infas befragte Logistikexperten, Spediteure, Flottenbetreiber sowie Fernfahrer in Deutschland und China. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die für die Logistikbranche durch Digitalisierung und Vernetzung entstehen.   Zurück zur Übersicht Mobilitätsstudie 2016 - "Der vernetzte Truck"
      IAA 2016: Steigender Bedarf an Luftfedern für extreme Temperaturen Schlauchrollbälge für die Kabinenlagerung sind jetzt auch für Einsatzbereiche von -40 bis +100 °C geeignet Hitemp-Luftfedern für die Fahrzeugachse mit gesteigerter Lebensdauer Hannover, im September 2016. ContiTech hat sein Angebot an temperaturbeständigen Luftfedern weiter ausgebaut. Schlauchrollbälge für die Lagerung von Kabinen sind jetzt auch für Extremtemperaturen von -40 bis +100 °C geeignet. Sie erfüllen damit besonders die steigenden Anforderungen an Komponenten unter extrem heißen Einsatzbedingungen. „Wir erwarten, dass diese neue, temperaturbeständige Ausführung künftig zum Standard in der Nfz-Industrie wird. Alle ContiTech-Schlauchrollbälge für Kabinenlagerungen werden deshalb in Zukunft mit der neuen, für Extremtemperaturen geeigneten Mischung gefertigt. Sie gewährleistet nicht nur deutliche Verbesserungen im Einsatz bei hohen Temperaturen, sondern vergrößert auch die zulässige Bandbreite bei Minustemperaturen“, sagt Holger Brüning, der das Segment Fahrersitz- und Kabinenlagerung bei ContiTech Air Spring Systems leitet.   Die Schlauchrollbälge für die Lagerung von Kabinen sind jetzt auch für Extremtemperaturen von -40 bis 100 °C geeignet. Foto: ContiTech Download Bereits seit Jahren setzt ContiTech auf eine hohe Temperaturbeständigkeit ihrer Luftfedern. So sind die Schlauchrollbälge für Fahrerkabinen bislang bereits für Temperaturen von -35 bis +80 °C oder -40 bis +70 °C geeignet. In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen jedoch deutlich verschärft. Ein Grund dafür sind die neuen Abgasnormen. Durch die Vorgaben heizt sich auch der Motorraum deutlich stärker auf. Gleichzeitig verkleinern sich die Baumräume in vielen Fahrzeugen weiter, sodass Luftfedern noch dichter an den anderen Fahrzeugkomponenten sitzen und sie noch stärker der steigenden Wärme ausgesetzt sind. Die für den Einsatz in extremer Hitze entwickelte Hitemp-Luftfeder basiert auf einer Mischung aus Chloropren-Kautschuk (CR) und ist mit einer Sonne gekennzeichnet. Foto: ContiTech Download Langlebig auch bei hohen Plusgraden Auch der Einsatz von Achsluftfedern unter Extremtemperaturen stellt Entwickler und Produzenten vor große Herausforderungen. In extrem heißen Regionen beschleunigen Temperatur, Ozon und UV-Strahlung den Verschleiß der Fahrzeugkomponenten. Der enge Einbauraum im Fahrzeug kann diesen Prozess zusätzlich verschärfen. Um den hohen Anforderungen unter extremen klimatischen Bedingungen gerecht zu werden, hat ContiTech die sogenannte Hitemp-Luftfeder für die Fahrzeugachse entwickelt. Die bereits in Serie eingeführte Reihe Hitemp Level 1 basiert auf einer weiter wärme- und alterungsoptimierten Mischung aus Chloropren-Kautschuk (CR) und stellt die ideale Lösung für den Einsatz unter aggressiven Temperatureinflüssen dar. „Unsere Tests in der Klimakammer haben gezeigt, dass die Luftfeder bei Temperaturen von 80 Grad die doppelte Lebensdauer gegenüber einer Standardlösung aufzeigt“, erläutert Eckard Neitzel, Leiter Produktentwicklung ContiTech Air Spring Systems. Auch die Anwendung in der Praxis konnte dieses Ergebnis bereits bestätigen. ContiTech arbeitet bei den mechanisch hoch beanspruchten Achsluftfedern unter dem Projekttitel Hitemp Level 2 an einer Anhebung der maximalen Einsatztemperaturen auf 100 Grad und mehr. Hierbei kommen neue Elastomerwerkstoffe zum Einsatz. Am Prüfstand sind bereits eindrucksvolle Ergebnisse erzielt worden. Die Serieneinführung soll bis Mitte kommenden Jahres erfolgen. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Vielfalt für die Zukunftsfähigkeit des Technologieunternehmens von zentraler Bedeutung „Gender Balance“ und Internationalität stehen bei Continental im Mittelpunkt Gleichstellung und Chancengleichheit sind wichtige Handlungsfelder Hannover, 20. September 2016. Mit der Unterzeichnung der „Charta der Gleichstellung“ hat sich das Technologieunternehmen Continental am 20. September 2016 erneut öffentlich zu Vielfalt, Fairness und Respekt im Umgang mit Mitarbeitern bekannt. Die Ziele der Charta decken sich mit den von Continental seit Jahren bearbeiteten, zentralen Handlungsfeldern. Einige davon sind in der Tarifbindung festgeschrieben. Dazu zählen Entgeltgleichheit, existenzsichernde Arbeitsplätze und gleiche berufliche Entwicklungschancen für Frauen und Männer sowie Arbeitszeiten, die sich an Lebensphasen orientieren. Continental bietet durch unterschiedliche Arbeitsformen zusätzliche Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung, wie zum Beispiel durch das Einrichten von mobilem Arbeiten, Home Office oder Langzeitkonten. Diese Modelle baut Continental weiter aus. Download Pressebild „Vielfalt und Chancengleichheit sind für uns geschäfts- und erfolgsnotwendig. Denn wir bewegen uns in einem Marktumfeld, das zunehmend volatiler und komplexer wird. Unsere Innovationskraft und dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit hängen davon ab, wie schnell wir auf diese Herausforderung reagieren. Dafür brauchen wir neue, kreative Ideen unserer vielfältigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln, Erfahrungen und kulturellen Prägungen“, erklärte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. „Chancengleichheit und Gleichberechtigung sind Teil unserer DNA und Ausdruck unserer Unternehmenswerte. Die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Internationalität des Führungsteams stehen bei uns aktuell im Mittelpunkt. Ziel ist es, bis Ende 2020 einen Anteil von 16 Prozent weiblicher Führungskräfte zu erreichen – wir stehen bei mehr als 11 Prozent. In den Märkten wollen wir zudem ein ausgewogenes Verhältnis an heimischen und internationalen Führungskräften herstellen, um Markterfordernisse und globales Verständnis zu stärken. Deutschland ist ein gutes Beispiel: 117 Nationen arbeiten hier bei Continental.“ „Auch für die IG BCE sind Chancen- und Entgeltgleichheit sowie die Arbeitszeitgestaltung enorm wichtige Themen. Daher legen wir in unserer Tarifpolitik seit Jahren einen Schwerpunkt auf die Arbeitszeitflexibilisierung. Mit unserem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie haben wir die Möglichkeit geschaffen, Arbeitszeitmodelle zu gestalten, die den Beschäftigen individuelle Freiräume und Entlastung einräumen. Zudem sehen wir Tarifverträge als einen Garanten dafür an, Entgeltgleich zwischen Frau und Mann zu gewährleisten“, erklärte Peter Hausmann, geschäftsführender Vorstand Tarifpolitik und Finanzen der IG BCE. „Ich begrüße die Unterzeichnung der ‚Charta der Gleichstellung‘ mit der Continental sich zu Vielfalt, Fairness und Respekt im Umgang mit den Mitarbeitern bekennt. Insbesondere die gleichen beruflichen Entwicklungschancen für Männer und Frauen unabhängig von der Nationalität sind aus Sicht des Konzernbetriebsrates für Continental als Technologieunternehmen von hoher Bedeutung – es wird unsere Innovationskraft stärken. Wir unterstützen den Vorstand bei der Umsetzung der Zielsetzung bis Ende 2020 einen Anteil von 16 Prozent weiblicher Führungskräfte zu erreichen“, sagte Continental-Konzernbetriebsratsvorsitzender Frank Michael Hell. Charta der Gleichstellung Mit der Charta der Gleichstellung setzt sich die IG BCE für gleiches Entgelt bei Frauen und Männer ebenso wie für gleiche berufliche Entwicklungschancen ein. Weitere Aspekte sind neben einer Existenz sichernden Arbeit auch lebensphasenorientierte Arbeitszeiten. Mit der Charta setzt sich die IG BCE zudem mit den Partnerinnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden für mehr Frauen in Führungspositionen ein und unterstützt die Bildung von Netzwerken für Frauen.
          IAA 2016: Neuer Rohstoff aus der Löwenzahnwurzel kommt erstmals bei Nutzfahrzeugen zum Einsatz Continental präsentiert Lkw-Reifen sowie Lager für Motor und Gelenkwelle aus Löwenzahnkautschuk Optimale Materialeigenschaften ermöglichen technologische Spitzenprodukte Hannover, im September 2016. Eine technische Revolution, jetzt auch für Nutzfahrzeuge: Continental präsentiert erstmals Komponenten und Reifen für Lkw und Busse, die aus einem Naturkautschuk aus der Löwenzahnwurzel gefertigt wurden. Das Technologieunternehmen stellt auf der anstehenden IAA Nutzfahrzeuge erstmals Lkw-Reifen aus dem innovativen und nachhaltigen Löwenzahnkautschuk der Öffentlichkeit vor. Es handelt sich dabei um Conti EcoPlus HD3 Reifen, die im Sommer 2016 hergestellt wurden. Außerdem zeigt Continental den Prototypen eines Motorlagers, das Antriebsaggregat und Fahrgestell verbindet. Es isoliert den Körperschall des Motors und erhöht damit den Fahrkomfort und die Sicherheit für den Fahrer. Als weiterer Prototyp wird erstmals ein Gelenkwellenzwischenlager aus dem neuen Material mit dem Namen „Taraxagum“ präsentiert. Es stabilisiert und minimiert die Schwingungsübertragung in das Fahrgestell.   Nachhaltig und wirkungsvoll: Das Nutzfahrzeug-Motorlager von ContiTech aus Löwenzahnkautschuk. Foto: ContiTech Download Löwenzahn hat das Potenzial, als Nutzpflanze zu einer alternativen, umweltfreundlichen Rohstoffquelle entwickelt zu werden, und könnte so helfen, die Abhängigkeit von herkömmlich produziertem Naturkautschuk zu senken. Und nicht nur das: Da die Pflanze auch in Nord- und West-Europa angebaut werden kann, können lange Transportwege zu den europäischen Produktionsstätten deutlich reduziert werden. Das trägt zum nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen bei. Das Gelenkwellenzwischenlager von ContiTech aus Löwenzahnkautschuk überzeugt mit gleichbleibend guten Dämpfungseigenschaften. Foto: ContiTech Download Dieses Potenzial hat Continental erkannt und brachte bereits 2014 das erste Muster eines Premium-Winterreifens mit einem Laufstreifen aus reinem Löwenzahnkautschuk auf die Straße. Im selben Jahr wurden die Planungen für die Produktion des ersten Nutzfahrzeugreifens aufgenommen, der mit 20 bis 25 Kilogramm nochmal deutlich mehr Naturkautschuk benötigt als ein Pkw-Reifen mit einem bis drei Kilogramm. Ende 2015 testete ContiTech den neuen Rohstoff auch für die Schwingungstechnik. „Wir verlangen vom Naturkautschuk andere Eigenschaften als unsere Reifenkollegen“, erklärt Dr. Anna Misiun, die bei ContiTech die Aktivitäten zum Thema Löwenzahnkautschuk leitet. „Unsere Produkte müssen beispielsweise sehr große dynamische Belastungen auch bei hohen Temperaturen aushalten.“ Dieser Conti EcoPlus HD3 ist der erste Lkw-Reifen aus Löwenzahnkautschuk und liefert die gleiche Leistung wie ein Reifen aus herkömmlich gewonnenem Naturkautschuk. Foto: Continental Download Die Tests der Lkw-Reifen und Schwingungselemente aus Taraxagum sind äußerst vielversprechend und zeigen: Die Alternative zum traditionellen Naturkautschuk eignet sich hervorragend für den Nutzfahrzeugbereich und erfüllt die hohen Anforderungen im anspruchsvollen Güterverkehr. Der neue Taraxagum-Kautschuk soll in fünf bis zehn Jahren in die Produktion gehen und schrittweise in die Produkte einfließen. Die Industrialisierung des Löwenzahnkautschuks Taraxagum ist ein gemeinschaftliches Forschungsprojekt von Continental mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, dem Julius Kühn-Institut, einer Bundesforschungseinrichtung für Kulturpflanzen, sowie dem Pflanzenzuchtexperten ESKUSA. Download Pressemeldung (MS-Word)
      IAA 2016: Kunststoffkolben reduziert Gewicht und erhöht den Fahrkomfort Integrierte Pufferstütze ersetzt elastische Achsanschläge Neue Lösungen für kleine Einbauräume Hannover, im September 2016.  Für den Einsatz in Trucks bietet ContiTech eine Luftfeder mit neuartigem Kunststoffabrollkolben, deren Leichtbauweise das Gewicht des Fahrzeugs weiter reduziert und erstmals eine integrierte Pufferstütze aufweist. Das voll genutzte Innenvolumen erhöht den Federungskomfort, sodass die neuen Leichtbauluftfedern elastische Achsanschläge ersetzen können. Sie werden im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge erstmals in Europa präsentiert. ContiTech senkt das Gewicht seiner Luftfedern kontinuierlich, indem weitere Bauteile aus Stahl oder Aluminium durch Kunststoffkomponenten ersetzt werden. „Der Anspruch an Qualität, Nutzlast und Effizienz von Fahrzeugen steigt kontinuierlich. Um diese Ziele erreichen zu können, sind leichte, gewichtreduzierende Komponenten heutzutage notwendiger denn je“, sagt Diethelm Bauch, Segmentleiter ContiTech Air Spring Systems. In der Entwicklung von Kunststoffkolben hat ContiTech bereits neue Maßstäbe gesetzt: Der im Spritzguss gefertigte Kolben ermöglicht es, das komplette Kolbeninnenvolumen zu nutzen. Das innovative Design bietet Fahrtkomfort und erleichtert die Installation im Fahrzeug. Im Vergleich zu Anwendungen mit Stahlkomponenten kann sich das Gewicht des Fahrzeuges bei Verwendung von Leichtbauluftfedern zudem um zwölf Kilogramm pro Antriebsachse reduzieren. Die Leichtbauluftfedern sind extrem korrosionsbeständig und langlebig, wodurch sich auch der Wiederverkaufswert der Fahrzeuge steigert.   Leichtbauluftfeder mit integrierter Pufferstütze minimiert Gewicht und steigert Fahrkomfort. Foto: ContiTech Download Lösungen für kleine Einbauräume Auch für die steigenden Anforderungen durch kleine Einbauräume, maximale Federwege sowie anspruchsvolle Achsverwinkelungen bietet ContiTech neue Produktlösungen. Für den Einsatz an liftbaren Nach- oder Vorlaufachsen wird beispielsweise eine Luftfeder mit neuartiger Balgkontur bereitgestellt. Die spezifische Balgkontur erlaubt die kontrollierte Ausbildung von Doppelfalten im drucklosen Zustand. „Durch das spezielle Design gelingt es, große Balglängen mit kleinen Einbau- und Blockhöhen zu kombinieren und ausgeprägte Achsverwinkelungen zu meistern. Am Fahrzeug werden im Ergebnis mehr Ladevolumen und maximale Flexibilität bei Belade- und Entladevorgängen an Rampen erreicht“, beschreibt Eckard Neitzel, Leiter Produktentwicklung ContiTech Air Spring Systems. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Reifen aus Löwenzahn („Taraxagum“) von internationaler Fachmesse ausgezeichnet Continental zeigt auf der Automechanika Reifen-Prototypen aus russischem Löwenzahn Hannover/Frankfurt, 14. September 2016. Continental hat für das Projekt „Taraxagum – Reifen aus Löwenzahnkautschuk“ sowohl den Innovation Award wie auch den Green Award der internationalen Fachmesse Automechanika 2016 gewonnen. Damit zeichneten die Fachleute der Zubehör- und Werkstattmesse im Automobilbereich die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Hannoveraner aus, die langfristig planen, einen Teil des Gummis sowohl für ihre Reifen als auch für andere Gummiartikel aus der Wurzel der Löwenzahnpflanze zu gewinnen. Durch den Anbau des russischen Löwenzahns in Werksnähe sollen Transportwege des Kautschuks deutlich verkürzt und die damit verbundene CO2-Belastung nennenswert verringert werden. Continental will sich so aber auch ein Stück weit unabhängiger von den Entwicklungen auf dem weltweiten Kautschukmarkt machen. Bilddownload „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen“, berichtet Maria Hanczuch aus dem Continental-Geschäftsbereich Business Development für Pkw-Reifen, die die Preise in Frankfurt entgegen-nehmen konnte. „Unser Taraxagum-Projekt zeigt einen Aspekt für die Materialentwicklung für Reifen der Zukunft auf. Wir arbeiten sowohl daran, unsere Produkte technisch leistungsfähiger zu machen als auch die Reifenmischung und -produktion eine nennenswerte Portion nachhaltiger zu machen.“ Bilddownload Continental hatte mit der Entwicklung von „Taraxagum“ vor rund fünf Jahren in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IME, Münster, dem Julius Kühn-Institut, Quedlinburg sowie dem Züchtungsexperten Eskusa, Parkstetten begonnen. Dabei wurde der russische Löwenzahn so weitergezüchtet, dass langfristig ein ähnlich großer Hektarertrag wie mit dem klassischen Kautschukbaum aus den Tropen, der „Hevea brasiliensis“, möglich wird. Parallel dazu hat Continental neue Produktionsmethoden entwickelt, um aus dem Latexsaft der Pflanze den in der Produktion von Reifen und anderen Gummiartikeln benötigten Naturkautschuk zu gewinnen. Bilddownload In ersten Kleinserien wurden bereits Pkw-Winterreifen, Nutzfahrzeugreifen sowie Motorlager aus diesem Taraxagum-Kautschuk hergestellt. Tests auf den konzerneigenen Testgeländen belegen, dass die Leistungseigenschaften mindestens auf dem Niveau liegen, wie bei den entsprechenden Serienprodukten, bei denen der herkömmlich gewonnene Naturkautschuk verwendet wird. Da die Pflanze auch in Nord- und Westeuropa angebaut werden kann, können lange Transportwege, die der aus dem Kautschukgürtel 30 Grad nördlich und südlich des Äquators bisher zurücklegen musste, vermieden, wertvolle Ressourcen eingespart und der CO2-Ausstoß verringert werden. Kürzlich hat Continental bekannt gegeben, dass in Anklam (MV) eine Forschungsanlage zur Produktion von Gummi aus dem Latexsaft des russischen Löwenzahns gebaut werden wird. Continental wird dazu bis 2021 rund 35 Mio. Euro an diesem neuen Standort investieren. Bilddownload Die am Projekt beteiligten Institute und Firmen haben für ihre Fortschritte bereits international renommierte Preise und Auszeichnungen erhalten. So wurde das Projekt 2014 mit dem „Green Tec Award“ ausgezeichnet, 2015 wurde dem Forscherteam der Joseph-von-Fraunhofer-Preis der Fraunhofer-Gesellschaft verliehen. Weitere Informationen unter www.taraxagum.de.
      Continental auf der Automechanika Die cloudbasierte Service-Plattform vAnalytics stellt Autohändlern und Werkstätten sowie Fahrern mobilitätsbezogene Dienste zur Verfügung. Ein OBD-2-Dongle erfasst die Fahrzeugdaten und ist per Mobilfunk mit vAnalytics vernetzt. Somit lässt sich das System in praktisch allen aktuellen Fahrzeugen nachrüsten. Remote Daten Plattform stellt entsprechende modellspezifische Fahrzeug-Daten zur Verfügung Händler greifen per Web-Interface auf die Plattform zu, die Kunden per Smartphone-App. Bereits zum Start steht ein breites Angebot an Diensten zur Verfügung – etwa Customer Relationship Management, Lokalisierung, Geo-Fencing, Fernzugriff auf Fahrzeug für Diagnose oder Flottenmanagement Frankfurt, 14. September 2016. Continental stellt auf der Automechanika in Frankfurt mit vAnalytics eine innovative, cloudbasierte Service-Plattform vor. Sie ermöglicht den Betrieb mobilitätsbezogener Dienste für Fahrer sowie für Firmenkunden.  Die dafür erforderlichen modellspezifischen Fahrzeug-Daten in standardisierter Form kann das internationale Technologieunternehmen mit seiner Remote Daten Plattform zur Verfügung stellen, die ebenfalls auf der Automechanika zu sehen ist. Bilddownload Messebesucher können die Vorteile der Lösung auf der Sonderschau „Tomorrow’s Service & Mobility“ im Forum, Stand A04 selbst erleben. Hier wird gezeigt, wie ein Sensorfehler dank Datenfernzugriff schnell erfasst wird, die Kundenkommunikation dank App und Frontend leichter und schneller vonstattengeht und der Fehler anschließend mit innovativen Features wie Augmented-Reality-Darstellungen leichter behoben werden kann. Zu den ersten im Rahmen von vAnalytics realisierten Diensten zählt das Customer Relationship Management „CRM+“, das Autohändler beziehungsweise Werkstätten und die Fahrzeuge ihrer Kunden vernetzt. So werden Fehler- oder Verschleißinformationen aus den Fahrzeugsystemen mit Zustimmung des Kunden direkt an die Werkstatt gemeldet. Auf Basis von Analysen der Fahrzeugdaten in der Cloud kann die Plattform auch Prognosen zu Restlaufzeiten von Verschleißteilen oder mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auftretenden Ausfällen berechnen. Für Reparatur und Wartung lässt sich dann online ein Termin vereinbaren, zudem kann die Werkstatt den Fahrer auf anstehende Inspektionen oder Wartungsarbeiten hinweisen. Dabei unterstützt die Plattform auch die Kommunikation von Marketingmaßnahmen wie etwa Sonderangeboten oder Rabatten. Die für die Dienste relevanten Fahrzeugdaten werden durch einen Dongle erfasst, der auf der OBD-2-Schnittstelle des Autos aufgesteckt wird und über das Mobilfunknetz kommuniziert. Somit lässt sich vAnalytics in praktisch jedem aktuellen Fahrzeug nutzen. Der Händler hat über ein Web-Interface Zugriff auf die Plattform, für die Kunden steht eine Smartphone-App zur Verfügung. Über eine in vAnalytics implementierte Programmierschnittstelle („API“) können künftig auch ab Werk installierte Infotainment-Bordsysteme mit der Plattform vernetzt werden und für die Kunden bestimmte Informationen und Hinweise anzeigen. Bereits zum Start breites Angebot an Diensten Der weltweite Betrieb von vAnalytics startet im Herbst 2016. Zu den von Anfang an verfügbaren Diensten zählt auch „Floor+“ – ein GPS-basiertes Trackingsystem, mit dem beispielsweise Mietwagenanbieter oder Flotten-Manager die Position ihrer Fahrzeuge verfolgen können. Das System unterstützt „Geofencing“, kann also den Aktionsradius von Miet- oder Flottfahrzeugen auf erlaubte Gebiete eingrenzen. Wird der Dongle aus dem Fahrzeug entfernt, erfolgt eine Warnmeldung an den Fahrzeugbesitzer und Flottenbetreiber. Mehrmonatiger Praxiseinsatz in China Seine Zuverlässigkeit und Praxistauglichkeit konnte vAnalytics bereits im Rahmen eines breit angelegten Tests auf dem chinesischen Markt demonstrieren: Seit dem Frühsommer 2016 führt Continental im Raum Shanghai Versuche zur Akzeptanz und Nutzung des „CRM+“-Dienstes gemeinsam mit BestDrive durch – einem auf Autoersatzteile und Werkstattdienstleistungen spezialisierten Tochterunternehmen von Continental. Erfahrungen und Kundenfeedback aus diesem Testprojekt flossen in die Optimierung und Weiterentwicklung von CRM+ und der vAnalytics-Plattform ein. Die Resultate des Tests waren überaus positiv. „Mit vAnalytics starten wir eine Service-Plattform, die die Kommunikation zwischen Anbietern und Werkstätten auf der einen Seite und den Kunden und Autofahrern auf der anderen Seite revolutionieren wird“, sagt Pasula Reddy, Leiter Produktmanagement des Continental-Bereichs Intelligent Transportation Systems (ITS). „In Zukunft werden wir unsere Plattform mit weiteren innovativen Diensten ausbauen – dazu gibt es schon eine Menge interessanter Ideen.“
      Serienreifen mit ContiSilent-Technologie werden deutlich leiser wahrgenommen ContiSilent-Reifen mit denselben Eigenschaften wie normale Serienreifen Frankfurt, September 2016. Neben besten Fahreigenschaften erwarten Fahrzeughersteller von Reifen auch besonders leise, für die Fahrzeuginsassen subjektiv angenehme Abrollgeräusche. Continental hat daher eine neue Technologie eingeführt, mit der das Reifenabrollgeräusch im Fahrzeug deutlich abgesenkt wird. Möglich wird dies durch eine Beschichtung, die nach dem eigentlichen Produktionsprozess auf der Innenseite der Reifenlauffläche eingeklebt wird. Diese spezielle Schaumschicht dämpft die durch das Abrollen des Reifens entstehenden Luftschwingungen deutlich ab, so dass auf allen Untergründen bis zu neun Dezibel weniger Geräusch in die Kabine dringen – ein hoher Komfortgewinn für die Insassen. Da alle anderen Reifenbestandteile sowie die Profilierung vom normalen Serienreifen übernommen werden können, gibt es bei den Fahreigenschaften wie Bremsen, Handling oder Nässeverhalten sowie auch bei den Felgen und der Montage keinen Unterschied zu den Reifen aus der derselben Produktfamilie. Bilddownload Als erster Fahrzeughersteller rüstet Audi seine Modelle RS 6 Avant und RS 7 Sportback mit ContiSilent-Reifen der Modellreihe ContiSportContact 5 P aus. Am Audi RS 6 Avant wird die Größe 285/30 ZR 21 und am RS 7 Sportback die Größe 275/30 ZR 21 montiert. Wie alle anderen Reifen für die Audi RS-Modelle tragen auch die ContiSilent-Versionen die zusätzliche Kennzeichnung RO1.
      Automechanika 2016: ContiTech sieht Chancen für weltweites Wachstum Werk in Slowenien stärkt die Marktposition in Europa Mehr als 300 neue Referenzen im Portfolio Frankfurt, September 2016. Neue Märkte, neue Fertigung, neue Produkte: ContiTech baut sein weltweites Luftfedergeschäft im Nutzfahrzeug-Ersatzmarkt weiter aus. „Qualität, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sind Eigenschaften, die Kunden an unseren Produkten schätzen und die sie überzeugen – in allen Märkten weltweit“, erläutert Alexander Papadimitriou, Leiter des Nutzfahrzeugersatzgeschäftes bei ContiTech Air Spring Systems. „Mit einem zielgenauen Markenportfolio bieten wir unseren Kunden die passende Luftfeder, maßgeschneidert auf die unterschiedlichen Bedürfnisse im lokalen Ersatzmarkt.“   Um mehr als 300 neue Referenzen hat ContiTech sein Produktportfolio für den Luftfederersatzmarkt erweitert. Foto: ContiTech Download ContiTech hat sein Geschäft weltweit ausgebaut und sieht in Südamerika und Asien weiteres Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre. Der Luftfederspezialist verstärkt daher vor allem die Präsenz in diesen Märkten und garantiert so eine hohe Verfügbarkeit und Service vor Ort. Die durch die Veyance-Übernahme Anfang 2015 dazugekommene Produktionsstätte in Slowenien stärkt seitdem zusätzlich das Europageschäft. Um den unterschiedlichen Anforderungen in den Märkten gerecht zu werden, hat ContiTech zudem sein Produktprogramm für alle Hauptmarken um mehr als 300 Referenzen erweitert. Darunter sind viele Produkte für die führenden Hersteller von Trucks, Bussen und Trailern. „Bei vielen neuen Referenzen profitieren wir von unserem Know-how aus der Erstausrüstung“, erklärt Papadimitriou. „Die wichtigsten Entwicklungen aus der Erstausrüstung werden in das Portfolio der Premiummarke ContiTech aufgenommen. So können wir unseren Kunden zeitnah die passenden Ersatzluftfedern bieten.“ Im Ersatzgeschäft garantiert ContiTech höchste Qualitätsansprüche nach den Vorgaben der Fahrzeughersteller. Kunden profitieren von der langjährigen Entwicklungskompetenz, die ContiTech in der engen Kooperation mit den Herstellern aufgebaut hat und konsequent für die Entwicklung von neuen Produktlösungen einsetzt. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Automechanika 2016: Wasserpumpen jetzt auch ohne Zahnriemen-Kit lieferbar Frequenzmessgerät Belt Tension Tester Mini kleiner und benutzerfreundlicher Videoserie „Watch and Work“ hilft mit Praxistipps zu Riementriebskomponenten Frankfurt, September 2016. Continental macht Werkstätten die Arbeit jetzt noch leichter. Mit neuen Wasserpumpen, einem Mini-Frequenzmessgerät und praxisorientierten Schulungsvideos können Werkstätten nicht nur einfacher arbeiten, sondern auch ihr Produktangebot erweitern. „Das Thema Service hat für uns oberste Priorität“, erläutert Rolf Sudmann, Leiter Automotive Aftermarket der ContiTech Power Transmission Group. „Darum sind wir im ständigen Dialog mit Händlern und Werkstätten und optimieren unsere Produkte und Abläufe kontinuierlich.“ Auf der Automechanika stellte das Unternehmen die Neuheiten erstmals vor.   Qualität von Continental: Die Wasserpumpen gibt es jetzt auch einzeln – für Fahrzeuge ohne Zahnriemenantrieb. Foto: ContiTech Download Wasserpumpen jetzt auch ohne Zahnriemen-Kit lieferbar Ergänzend zu den Komplett-Kits aus Antriebsriemen, Wasserpumpe und weiteren Teilen bietet Continental ab sofort auch Einzelpumpen an. Mit dieser Erweiterung des Produktportfolios können auch Fahrzeuge ohne Zahnriemenantrieb mit den hochwertigen Wasserpumpen von Continental ausgestattet werden. Die Produktpalette zur Einführung der einzelnen Wasserpumpen reicht von der elektrischen Wasserpumpe für Hightechanwendungen, wie sie in verschiedenen BMW-Modellen zu finden sind, bis zu einfacheren Pumpen, die im Nebentrieb laufen und je nach Anwendung mit einem Keilrippenriemen-Kit kombiniert werden können. Im Reparaturbedarf steht damit alles aus einer Hand zur Verfügung. Für jede Einzelpumpe gibt Continental eine 5-jährige Garantie. Kleines Teil, große Hilfe: Der Belt Tension Tester Mini (BTT Mini) wird direkt am Riemen befestigt. Foto: ContiTech Download Belt Tension Tester Mini kleiner und benutzerfreundlicher Als Alternative zum bewährten Belt Tension Tester steht nun ein Frequenzmessgerät im Kompaktformat zur Verfügung. Mit dem Belt Tension Tester Mini (BTT Mini) bietet Continental den Werkstätten ein kompaktes Frequenzmessgerät an, mit dessen Hilfe die korrekte Spannung im Riementrieb eingestellt werden kann. Das Unternehmen nutzt modernste Technik im Miniaturformat, um der Werkstatt ein smartes Werkzeug liefern zu können, mit dem auch bei beengten Verhältnissen die Riemenspannung sicher überprüft werden kann. Baugröße und Funktion sind aktuell einmalig bei den erhältlichen Frequenzmessgeräten. Der BTT Mini, der beim Automechanika Innovation Award in der Kategorie Repair & Diagnostics unter die Top 5 gewählt wurde, wird direkt am Riemen befestigt. Dort wird die Schwingfrequenz mithilfe eines Beschleunigungssensors gemessen. Auf der Website www.contitech.de/aam sind im Bereich „Montagewerkzeuge“ die empfohlenen Messstellen und Frequenzen für den jeweiligen Riementrieb nachzulesen. Diese Angaben stellen die stets korrekte Einstellung der Riemenvorspannung sicher – die wichtigste Voraussetzung für eine lange Lebensdauer von Riemen und Komponenten. Leicht verständlich, jederzeit wiederholbar und dabei immer ganz an den Anforderungen der Techniker in den Werkstätten orientiert. So ist die neue Videoserie „Watch and Work“ konzipiert. Foto: ContiTech Download Videoserie „Watch and Work“ hilft mit Praxistipps Leicht verständlich, jederzeit wiederholbar und dabei immer ganz an den Anforderungen der Techniker in den Werkstätten orientiert. So ist die neue Videoserie „Watch and Work“ konzipiert, in der Trainer Stefan Meyer in wenigen Minuten verrät, wie Riementriebskomponenten richtig gewechselt werden. Spezialtipps runden die etwa fünfminütigen Videos ab und sollen helfen, so zu arbeiten, dass Riemen und Motor nicht beschädigt werden. Stefan Meyer zeigt genau, welche Werkzeuge wie angesetzt werden müssen und welche Handgriffe die Arbeit erleichtern. Die erste Folge ist über das Videoportal und die sozialen Medien abrufbar (YouTube: www.contitech.de/aam-yt-de, www.contitech.de/aam-yt-en, Facebook: www.contitech.de/aam-fb). Zusätzlich werden die Folgen auch im Product Information Center (PIC) mit den jeweiligen Produkten verlinkt. So können die Informationen schnell und zum jeweiligen Produkt passend gefunden werden. Nach und nach folgen weitere Videos zu weit verbreiteten Motoren von Audi, Citroën, Ford, Opel, Renault und VW, die zunächst in Deutsch und Englisch abrufbar sein werden. Weitere Sprachen sind in Arbeit, damit möglichst viele Techniker von den Tricks und Kniffen profitieren. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Erste Versuchsreifen im Fahrversuch erfolgreich getestet Weitere Schritte zur Industrialisierung geplant Frankfurt, September 2016. Der international führende Reifenhersteller ist in seinem Entwicklungsprojekt für die industrielle Nutzung von Kautschuk aus Löwenzahn einen Schritt weiter gekommen. Continental stellte inzwischen eine Kleinserie des ContiWinterContact TS 850 P für Versuche her, deren Laufstreifen ausschließlich aus Kautschukaus der Löwenzahnwurzel hergestellt wurde. Bei den Fahrversuchen auf den Testgeländen Arividsjaur (Schwedisch-Lappland) und Contidrom (Niedersachsen) zeigten die Reifen aus dem „Taraxagum“ genannten Material die von den Entwicklern erwarteten Eigenschaften. Bilddownload „Wir freuen uns, dass wir nach der intensiven mehrjährigen Entwicklungsarbeit zusammen mit dem Fraunhofer Institut jetzt die ersten Löwenzahn-Reifen auf die Straße bringen. Um mit den bisherigen Ernteerträgen aus unserem Forschungsprojekt möglichst aussagekräftige Testergebnisse zu gewinnen, haben wir uns für den Bau von Pkw-Winterreifen entschieden, die einen besonders hohen Naturkautschukanteil haben. Wir verfolgen weiter das Ziel, Reifen mit Löwenzahn-Kautschuk innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre zu Serienprodukten weiter zu entwickeln“, betont Nikolai Setzer, der im Continental-Vorstand für die Division Reifen verantwortlich zeichnet. Bilddownload Die Entwicklung von Reifen aus der Löwenzahnwurzel ist bei Continental sehr vielversprechend verlaufen. Das Unternehmen arbeitet derzeit zusammen mit den Entwicklungspartnern an der weiteren Industrialisierung. Durch umfangreiche Forschungsarbeit zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie (IME), dem Julius Kühn-Institut und dem Züchtungsunternehmen Aeskulap wurden in den vergangenen Jahren bereits gute Fortschritte auf dem Weg zu einer besonders ertragreichen und robusten Variante des russischen Löwenzahns gemacht. Langfristiges Ziel des Forschungsprojekts ist es, eine ökologisch, wirtschaftlich und sozial sinnvolle Lösung für die steigende Nachfrage nach Naturkautschuk zu finden, die die Anbaugebiete für den traditionellen Kautschukbaum in den Tropen entlastet. Zusätzlich soll die Abhängigkeit von den teilweise starken Preisschwankungen an den Rohstoffbörsen für Naturkautschuk reduziert werden. Darüber hinaus sollen durch den Löwenzahnanbau auf bisher ungenutzten Flächen in gemäßigten Zonen Europas - und damit in geografischer Nähe zu den europäischen Reifenwerken von Continental - auch der Logistikaufwand und die Umweltbelastung nachhaltig reduziert werden. Bilddownload
      Effizient im Einsatz: Schnellzugriff auf Fahrzeugsysteme unterstützt Werkstattarbeiten rund um Servicethemen wie Inspektion, Motor, Bremsanlagen, Getriebe und Lenkung Schnell und unkompliziert in der Menüführung: Fahrzeugsystem sowie Hersteller auswählen und direkt mit dem Service starten Einfach in der Anwendung: dank selbstständiger Steuergeräte-Identifizierung kein detailliertes Diagnosewissen erforderlich Alltagstauglich für jede Werkstatt: Gerät deckt alle wesentlichen Serviceanwendungen einer Werkstatt herstellerübergreifend ab Frankfurt, September 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental stellt zur Automechanika das neue Servicegerät VDO Autodiagnos Check für Werkstätten vor. Die Besonderheit liegt in der Vereinfachung alltäglicher Serviceanwendungen: Ziel war es, die Komplexität soweit zu reduzieren, dass die Geräteanwendung ohne Produkttrainings oder tiefgründige Diagnosekenntnisse möglich ist. Bilddownload Viele Diagnosegeräte sind für reine Serviceanwendungen in der Handhabung oft zu kompliziert, da sie vorrangig für eine umfassende Fehlersuche konzipiert sind. Der Anwender muss genau wissen, welches Steuergerät für seine Aufgabe erforderlich ist. Mit dem neuen Servicegerät bietet Continental eine Alternative an. Das pragmatische Gerätekonzept ist auf ein maximal effizientes Servicegeschäft ausgelegt, das über sogenannte Fast Checks ermöglicht wird. Dabei handelt es sich um eine Menüführung, die den Anwender mit nur wenigen Klicks zur Serviceumsetzung führt. So lässt sich wertvolle Zeit beim Service sparen. Gleichzeitig können Werkstattkonzepte ohne Diagnoseschwerpunkt vom Servicegeschäft profitieren. Autodiagnos Check deckt alle wesentlichen Serviceanwendungen einer Werkstatt herstellerübergreifend ab. Direkt zum Service dank Plug-and-Play Vergleichbar mit dem aus der Computertechnologie bekannten Plug-and-Play-Prinzip ist Autodiagnos Check ohne unnötige Abfragen sofort für die jeweilige Aufgabe bereit: Nach dem Systemstart stehen die Fast Check Servicefunktionen direkt zur Auswahl bereit. Sie sind leicht verständlich nach den Fahrzeugsystemen, etwa Bremsanlage, Reifendruckkontrollsystem, Batterie oder Klimaanlage benannt und übersichtlich im Menü aufgelistet. Im Anschluss wird nur noch der Fahrzeughersteller ausgewählt. Das richtige Modelljahr und das zugehörige Steuergerät sucht sich das Gerät selbst. Detailliertes Wissen, welche Funktion in welchem Steuergerät zu finden ist, braucht es daher nicht. Schritt für Schritt führt das Gerät im Anschluss durch den Serviceprozess. Dieser folgt nach dem Fast-Check-Prinzip einer wichtigen Grundregel: Es werden ausschließlich aufgabenrelevante Informationen angezeigt. Das erspart dem Anwender komplizierte Auswahloptionen und sorgt für Prozesssicherheit im Alltag. Eine Fehlanwendung ist daher fast unmöglich. Einfachheit sorgt für Alltagstauglichkeit „Simplifizierung ist das Grundprinzip von Autodiagnos Check. Das Gerät soll so leicht wie eine Art elektronischer Schraubenzieher zu bedienen sein. Es kommt ohne komplizierte Funktionen aus, die für reine Serviceanwendungen nicht relevant sind und damit unnötig die Menüführung erschweren und die Servicedauer verlängern würden. Auf Basis der Plug-and-Play-Idee haben wir mit unseren Fast-Check-Funktionen das Servicekonzept neu definiert: Der Anwender wird mit nur wenigen Klicks direkt zu seiner Aufgabe geführt“, betont Dominik Wrede, Produktmanager Diagnostics & Services bei Continental. Mit dem Autodiagnos Check lassen sich alle wichtigen Serviceanwendungen einer Werkstatt abdecken: etwa Serviceintervalle nach dem Ölwechsel oder der Inspektion zurücksetzen, Starterbatterien und Motorkomponenten anlernen, Dieselpartikelfilter regenerieren oder den Fehlerspeicher von Airbag und Klimaanlage auslesen und löschen. Darüber hinaus öffnet, schließt oder kalibriert das Gerät beispielsweise die elektrische Parkbremse und ermöglicht das Einstellen von Xenonscheinwerfer oder Lenkwinkelsensor. Geliefert wird das Gerät im praktischen Werkzeugkoffer.
      13. September 2016
      Klares Versprechen
      Automechanika 2016: Einmalige Registrierung reicht für Garantievorteil aus Gültig für 47 europäische Länder Einfache Abwicklung der Garantie über den Händler Frankfurt, September 2016. Continental gibt Werkstätten mit einer neuen 5-Jahres-Garantie mehr Sicherheit und zusätzliche Verkaufsargumente. Unternehmen, die die 5-Jahres-Garantie in Anspruch nehmen möchten, registrieren sich einmal unter www.contitech.de/aam. Das wird in 16 Sprachen möglich sein. Ab dem Zeitpunkt der Registrierung genießen Werkstätten die 5-jährige Herstellergarantie für alle zukünftig in Pkw verbauten Antriebsriemen und Riementriebskomponenten aus dem Produktprogramm Automotive Aftermarket. Außerdem bekommen registrierte Werkstätten den vierteljährlichen E-Mail-Newsletter mit Informationen zu neuen Produkten und wertvollen Werkstatttipps.   Eine Garantie für 47 europäische Länder: Ab dem Einbaudatum gibt Continental registrierten Autoreparaturwerkstätten eine Garantie von 5 Jahren auf Antriebsriemen und Riementriebskomponenten aus dem Programm des Automotive Aftermarkets. Foto: ContiTech Download Die Garantie gilt ausschließlich für Autoreparaturwerkstätten in den 47 teilnehmenden europäischen Ländern in einem Garantiezeitraum von 5 Jahren ab Einbaudatum des Produktes. Eine Länderauswahl ist im Registrierungsformular sichtbar. „Sollte unser Produkt einen Material- oder Produktionsfehler aufweisen, übernehmen wir die Reparatur oder den Ersatz des beanstandeten Produktes“, sagt Jens Heitkemper vom Marketing Service der ContiTech Power Transmission Group. „Die Abwicklung der Garantie erfolgt über den Händler, von dem das Produkt erworben wurde. Teilekauf und Einbaudatum sind mit entsprechenden Belegen nachzuweisen. Und das Produkt muss natürlich von qualifiziertem Fachpersonal eingebaut worden sein.“ Die Garantie ist ausgeschlossen, wenn Einbau oder Handhabung der Produkte unsachgemäß durchgeführt oder die aktuellen Vorgaben des Fahrzeugherstellers, wie Wechselintervalle, nicht beachtet wurden. Sollte das Produkt aufgrund von normalem Verschleiß, Fremdeinwirkung wie Fremdkörper, Kontaminierung durch Flüssigkeiten oder durch unsachgemäße Einsatz- oder Umgebungsbedingungen ausgefallen sein, wie sie zum Beispiel durch Tuning oder Rennsport entstehen können, erlischt die Garantie ebenfalls. „Unsere Produkte erfüllen höchste Qualitätsstandards und werden mit modernsten Produktionsverfahren und Materialien hergestellt. Daher sind wir der Erstausrüster der Wahl für eine Vielzahl von Fahrzeugherstellern“, sagt Heitkemper. „Das macht uns selbstbewusst genug, eine solche Garantie zu geben.“ Download Pressemeldung (MS-Word)
      Werkstätten profitieren von wirtschaftlicher Alternative – insbesondere beim Volumenfahrzeug C-Klasse Programmstart zur Automechanika – weitere Sachnummern für C-, E- und S-Klasse folgen ab Anfang 2017 Qualitätsmerkmal: Bremsscheiben erfüllen bereits die europäische Norm ECE R90 Frankfurt, September 2016. Continental präsentiert eine neue Lösung für den freien Kfz-Teilemarkt: Erstmals steht dem Handel und den Werkstätten jetzt ein Aftermarket-Produkt in vergleichbarer OE-Qualität für den Bremsscheibenwechsel bei der aktuellen C-Klasse von Mercedes-Benz zur Verfügung. Als erstes Unternehmen im Markt bietet Continental mit der Marke ATE ein Vergleichsprodukt für das patentierte zweiteilige OE-Bremsscheibenkonzept an. Das künftige Portfolio wird Produkte für die C-, E- und S-Klasse umfassen. Die erste Sachnummer – eine Bremsscheibe für die Vorderachse der C-Klasse – stellt das Unternehmen auf der Automechanika vor. Sie ist ab sofort verfügbar und erfüllt bereits die europäische Norm ECE R90 für Bremsscheiben, die im November 2016 in Kraft tritt. Weitere Sachnummern für zusätzliche Baureihen folgen in Kürze. Bilddownload Wirtschaftlich und zukunftssicher „Mit unserer neuen Lösung für den Automotive Aftermarket schaffen wir eine wirtschaftliche Alternative für die freien Werkstätten“, hebt Peter Wagner, Vice President Independent Aftermarket und Geschäftsführer Continental Aftermarket, hervor. Insbesondere bei der C-Klasse mache sich dies bemerkbar: „Das Modell ist seit 2014 auf den Straßen unterwegs und steht als typisches Flottenfahrzeug in diesen Tagen hundertfach auf den Hebebühnen freier Werkstätten, weil die Bremsscheiben erneuert werden müssen“, erläutert Wagner. Als erstes ist daher ab sofort eine Bremsscheibe für die Vorderachse der C-Klasse lieferbar. Weitere Produkte für die C-, E- und S-Klasse der Baureihen W/S/C 205, W/S 213, W 222, A/C 217 und X 253 folgen ab Anfang 2017. Insgesamt wird das Programm rund 15 Sachnummern umfassen und damit die gängigsten Anwendungen abdecken. Die Produkte von ATE geben der Werkstatt beim Austausch größtmögliche Sicherheit: Die benötigten Befestigungsschrauben für eine einfache und sichere Montage sind bereits im Lieferumfang enthalten. Als Erstausrüster der großen Automobilmarken verwendet Continental zudem bei Bremsscheiben im Aftermarket nur modernste OE Materialien. In zahlreichen Prüfstandsversuchen haben die neuen beschichteten Bremsscheiben für diese Mercedes-Modelle bewiesen, dass sie die Qualitätsanforderungen für die Erstausrüstung erfüllen. ECE-Kennzeichnung für das komplette ATE-Bremsenportfolio Schon heute erfüllt die Bremsscheibe von ATE für die Mercedes C-Klasse die Vorgaben der europäischen ECE-R90-Norm. Sie ist seit 1999 Qualitätsmerkmal für Bremsbeläge im Ersatzteilemarkt und tritt im November 2016 auch für Bremsscheiben für neu zugelassene Modelle in Kraft. In aufwändigen Tests haben unabhängige Experten die Bauteile eingehend hinsichtlich ihrer Funktionalität geprüft und ihre Sicherheit bestätigt. Ein weiterer Vorteil der ECE-Kennzeichnung: Sie löst die bislang notwendige Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile weitestgehend ab. So können Autofahrer auf das Mitführen einer Kopie der Erlaubnis verzichten. Auch bei seinem weiteren Bremsenportfolio hat ATE die Zukunftssicherheit im Blick. Pünktlich zur Automechanika besitzen rund 90 Prozent aller verkauften Bremsscheiben des ATE-Bremsenportfolios ein ECE-Prüfzeichen.
      Reifen mit ContiSeal-Technologie können Durchstiche Reifen selbst versiegeln Weiterfahrt ohne Anhalten möglich, rund 85 Prozent aller Reifenausfälle können verhindert werden Frankfurt, September 2016. Mit der ContiSeal genannten Technik hat der führende deutsche Reifenhersteller ein System entwickelt, das trotz eingedrungener Nägel oder Schrauben die Weiterfahrt ermöglicht: Eine Schutzschicht auf der Innenseite der Reifenlauffläche dichtet die beim Eindringen von Schrauben und Nägeln entstehenden Löcher sofort ab. So kann keine Luft entweichen. Die Abdichtung funktioniert bei nahezu allen Undichtigkeiten, die von Gegenständen bis zu fünf Millimeter Durchmesser hervorgerufen werden. So können rund 85 Prozent der üblicherweise auftretenden Reifenpannen abgedeckt werden.´ Bilddownload Da der Fahrer in einigen Fällen gar nicht bemerkt, dass ein Fremdkörper eingedrungen ist, empfiehlt Continental, die Reifen regelmäßig auf eingedrungene Nägel oder Schrauben zu untersuchen, in Zweifelsfällen sollte Rat beim Autohaus oder Reifenfachhandel eingeholt werden. Durch die ContiSeal-Technik ist ein Verzicht auf das Reserverad möglich, so dass die damit ausgestatteten Fahrzeuge leichter werden und die Designer mehr Möglichkeiten bei der Konzeption des Kofferraums haben.
      VDO WorkshopTab wird künftig mit WABCOWÜRTH Mehrmarkendiagnose ausgestattet Zusatzfunktion wird über Software-Lizenz freigeschaltet Für Nutzfahrzeug-Werkstätten ab Anfang 2017 verfügbar Frankfurt, September 2016. Werkstätten, die den Tablet-PC VDO WorkshopTab von Continental zur Tachographenprüfung einsetzen, können darauf künftig auch das Mehrmarkendiagnose-System W.EASY der WABCOWÜRTH Workshop Services GmbH nutzen. Beide Unternehmen haben jetzt eine entsprechende Partnerschaft vereinbart. Dadurch wird die Arbeit für die Kfz-Mechatroniker in den Nutzfahrzeug-Werkstätten einfacher, denn die Zahl der Eingabegeräte wird reduziert und der Zugriff auf Diagnosedaten vereinfacht. Die wichtigen Diagnosefunktionen, insbesondere an Luftfederungs- und Bremsanlagen, sowie die Mehrmarkendiagnose an Zugmaschinen wird auf dem für die Tachographen-Prüfung etablierten WorkshopTab integriert und lässt sich bei Bedarf im Rahmen eines Werkstattaufenthalts kombinieren. Bilddownload Der Tablet-PC bündelt bislang alle Funktionen zur Tachographenprüfung in einem Gerät und ermöglicht im Werkstattalltag durch selbsterklärende Testsequenzen bis zu 50 Prozent Zeitersparnis. Durch die integrierte W.EASY Mehrmarkendiagnose-Lösung von WABCOWÜRTH wird die Zeitersparnis noch größer, denn die Werkstätten können jetzt vom selben Eingabegerät, in Verbindung mit der W.EASY + Box, Motorwagen, Trailer, Busse und Transporter diagnostizieren. W.EASY integriert die Original WABCO-Systemdiagnose und die Original Haldex Trailer Diagnose in nur einem System. Damit entfällt der zeitaufwendige Wechsel der Diagnosebox und das Diagnoseanschlusskabel. Das VDO-Tablet nimmt über verschiedene Anschlussschnittstellen direkt die Verbindung zur W.EASY Diagnosebox auf. Wer auf seinem Tablet die zusätzliche Funktionalität nutzen möchte, kann über den VDO-Service die für ihn passende Lizenz erwerben. Nach einem Software-Update sind die Funktionen verfügbar. Das WorkshopTab ist mit der W.EASY Mehrmarkendiagnose ab Anfang 2017 lieferbar und wird während der Automechanika bei Workshops auf dem Continental-Stand A03/05 im Forum vorgeführt. Die einstündigen Workshops finden vom 14. bis 17. September jeweils um 10:15 Uhr, 11:30 Uhr und 14:00 Uhr statt. Anmeldungen sind möglich unter +49 69 7603-1323 oder per E-Mail an tachograph@vdo.de.
      Langjährige Personal- und Arbeitsrechtsexpertise im Continental-Konzern Aufgabenfokus: Digitaler Wandel als Herausforderung für die Arbeitswelt der Zukunft Hannover, 9. September 2016. Der internationale Industriepartner ContiTech hat die Leitung seiner Personalabteilung neu besetzt. Sabine Jaskula, seit über 15 Jahren in verschiedenen leitenden Funktionen im Continental-Konzern tätig, übernimmt die zentrale Personalverantwortung für die Division ContiTech. „Der bisherigere Personalleiter Holmer Struck setzte sich seit mehr als 25 Jahren mit großem persönlichen Engagement für das Unternehmen ein und wechselt nun in den wohlverdienten Ruhestand. Er entwickelte beispielsweise ein Modell für den leichteren Berufseinstieg von Jugendlichen, denen der Zugang zur Arbeitswelt zuvor verwehrt geblieben ist“, erklärte Hans-Jürgen Duensing, Vorstandsvorsitzender der ContiTech AG und Mitglied des Continental-Vorstands, und ergänzte: „Künftig wird die Vorbereitung auf die Herausforderungen der Arbeit im digitalen Zeitalter ein wichtiger Arbeits- und Aufgabenschwerpunkt in der Personalarbeit sein. Deshalb freue ich mich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit und insbesondere auf den mehrdimensionalen Blickwinkel, den Sabine Jaskula durch ihre internationalen Erfahrungen mit in unsere Organisation einbringt.“   Sabine Jaskula übernimmt die zentrale Personalverantwortung für die Division ContiTech. Foto: Continental Download Die studierte Rechtswissenschaftlerin trägt die Verantwortung für rund 43.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie führt und koordiniert alle übergreifenden personalrelevanten Themen innerhalb der Division und bildet die Schnittstelle zwischen den Personalfunktionen in den Geschäftsbereichen und den Regionen Asien, Nord- und Südamerika sowie Europa. Die 48-Jährige begann ihre berufliche Karriere in verschiedenen Industrieunternehmen sowie einer internationalen Anwaltskanzlei bevor sie 2001 als Personalreferentin ihren Weg im Continental-Konzern startete. Seit 2005 leitete Jaskula verschiedene Abteilungen in unterschiedlichen Divisionen des Konzerns im In- und Ausland und hatte selbst über mehrere Jahre leitende Position im Ausland inne. Sie schloss ihr Studium der Rechtswissenschaften mit dem zweiten Staatsexamen ab, verbrachte mehrere Monate während dieser Zeit außerhalb Deutschlands. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Neue Produktfamilie Xpreshn für höhere Kratzbeständigkeit und verbesserte Haptik Decoject als bewährte und optimale Alternative zu lackierten Spritzgussteilen Acella Protect mit überlegener Materialrissbeständigkeit Hannover, im September 2016. Als starker Partner der Nutzfahrzeugindustrie präsentiert Benecke-Kaliko, ein Unternehmen der ContiTech, auf der IAA 2016 besonders kratzfeste Oberflächenmaterialien für den Innenraum von Nutzfahrzeugen. Die unter dem Namen Xpreshn vertriebene Produktfamilie ist kratzfester als herkömmliche TPO-Produkte. Außerdem im Produktportfolio auf der Weltleitmesse: Decoject, die kostengünstige und ebenfalls kratzfeste Alternative zu lackierten Spritzgussteilen, und die Acella-Produktfamilie, ein Bezugsmaterial mit besonders guten Abriebeigenschaften.   Die hochkratzfeste Dünnfilmfolie Decoject ist eine kostengünstige Alternative zu softlackierten Spritzgussteilen. Foto: ContiTech Download Oberflächenmaterialien in Nutzfahrzeugen sollten gleich drei wichtige Anforderungen erfüllen: Sie müssen funktional sein und den oft harten Bedingungen im Alltagsbetrieb standhalten, andererseits sollten sie auch Fahrkomfort bieten. Exakt diese Ansprüche erfüllt das Oberflächenmaterial Xpreshn Protect von Benecke-Kaliko – einem der weltweit führenden Hersteller für Oberflächen in automobilen Innenräumen. Das sehr kratzfeste Produkt macht keinerlei Abstriche bei Haptik und Anmutung. Denn: Nicht die Härte ist ausschlaggebend für die Kratzbeständigkeit, sondern die extreme Elastizität des Materials. Bei gleicher Softhaptik bietet Xpreshn Protect eine doppelt so hohe Kratzbeständigkeit wie die bewährten Xpreshn und Xpreshn HD Produkte. Das erhöht die Kundenzufriedenheit und verringert den Ausschuss durch Oberflächenschäden schon bei der Fahrzeugproduktion. Spitze Gegenstände können dem innovativen Produkt nichts anhaben. Kratzer gehören dadurch weitestgehend der Vergangenheit an und die Fahrerkabine bleibt lange ansehnlich. Instrumententafeln, Türverkleidungen und Konsolen aber auch Sitzrücken und Hutzen können mit dem Material bezogen werden. Decoject bietet viele variable Designs. Mit den nur 0,2 bis 0,5 mm dicken Dünnfolien gestalten sich Farbwechsel viel einfacher als mit einer Spritzgussoberfläche. Foto: ContiTech Download Bewährt und kostengünstig: Decoject – die Alternative zu lackierten Spritzgussteilen Das zweite Material, das auf der IAA vorgestellt wird, heißt Decoject. Dieses Material ist kratzfest, im Vergleich zu lackierten Spritzgussteilen eine kostengünstige Alternative und bietet eine echte Aufwertung des Innenraums. Der Dekorwechsel ist sehr einfach, dadurch sind viele variable und vielfältige Designs möglich. Mit den nur 0,2 bis 0,5 mm dicken Dünnfolien gestalten sich Farbwechsel sehr viel einfacher als mit einer Spritzgussoberfläche, bei der jedes Mal zuerst die Spritzgussanlage leergefahren und mit Material der neuen Farbe eingefahren werden muss. Mit der Dünnfolie kann das Bauteil auch bei Designwechseln konstant mit einem hinterspritzten Material produziert werden. Das spart Ausschuss und Zeit. Der Glanzgrad wird mit der Folie an den Innenraum angepasst. Dekordrucken und Effektlackierungen sind damit kaum Grenzen gesetzt. Die hochkratzfeste Dünnfilmfolie Decoject ist eine kostengünstige Alternative zu softlackierten Spritzgussteilen. Foto: ContiTech Download Darüber hinaus wird auf dem Messestand das in zweifarbigem Design verfügbare Bezugsmaterial Acella gezeigt: die kosteneffiziente Einstiegsvariante Acella Go! und Acella Protect, das sich durch eine überlegene Materialrissbeständigkeit auch unter extrem kalten Temperaturen auszeichnet und sich somit besonders für hochstrapazierte Bereiche im Innenraum eignet. Mehr Infos zu den Produkten finden Sie hier: www.benecke-kaliko.com/bk-xpro-de www.benecke-kaliko.com/bk-dj-de www.benecke-kaliko.com/bk-acg-de  www.benecke-kaliko.com/bk-acp-de Download Pressemeldung (MS-Word)
      Neue Agridur-Produktfamilie ab Oktober 2016 weltweit verfügbar Antriebsriemen erfüllen höchste Anforderungen für landwirtschaftliche Anwendungen Investitionen in Technik und Know-how unterstreichen Bedeutung der Agrarindustrie Hannover, im September 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental baut seine Aktivitäten innerhalb der Agrarbranche weiter aus und erweitert sein Produktportfolio um Antriebsriemen, die speziell für Landmaschinen entwickelt wurden. „Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen für die wachsende Weltbevölkerung nimmt stetig zu. Damit steigt der Bedarf für Komponenten in landwirtschaftlichen Anwendungen. Unsere Erfahrungen aus anderen Industrien können wir hervorragend auf die Landwirtschaftsbranche übertragen – das ist unser großer Vorteil“, sagt Regina Arning, Segmentleiterin Industrie bei der ContiTech Power Transmission Group. Die neuen Riemen werden ab Oktober 2016 unter dem Produktprogramm Continental Agridur weltweit vertrieben.   Agridur-Antriebsriemen sorgen in Landmaschinen für eine äußerst zuverlässige Kraftübertragung – auch bei rauen Umgebungsbedingungen wie Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Foto: ContiTech Download Agridur-Antriebsriemen erfüllen die hohen Anforderungen der Agrarindustrie und sorgen in Landmaschinen für eine äußerst zuverlässige Kraftübertragung – auch bei rauen Umgebungsbedingungen wie Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Bei extremen Witterungsverhältnissen wie Hitze und Kälte, Dürre und Regen sowie bei direkter Sonneneinstrahlung überzeugen die Riemen durch ihren hohen Wirkungsgrad. Hinzu kommt, dass auf Schmierung verzichtet werden kann – das hilft, die Kosten bei der Instandhaltung von Landmaschinen spürbar zu reduzieren. „Unsere Riemen überzeugen durch Energieeffizienz und Wartungsfreiheit, hohe Zuverlässigkeit sowie durch eine lange Lebensdauer“, erklärt Arning die Vorteile. ContiTech legt zudem die Agridur-Antriebsriemen auf kraftvolle Leistungsübertragung unter Volllast aus. Dazu steigt das Unternehmen noch stärker in die Entwicklung ein und investiert in neue Technik sowie in Know-how. Darüber hinaus unterstützt ContiTech seine Kunden bei der Auslegung und Berechnung von Riementrieben, um ihnen passgenaue, auf ihre individuellen Anforderungen zugeschnittene Lösungen anzubieten. Die Einführung der Agridur-Antriebsriemen bringt zudem weitere Vorteile: Durch ein optimiertes Lagerprogramm ergeben sich schnellere Lieferzeiten. ContiTech hat außerdem zwei neue Branchenmanager für den Bereich Landwirtschaft eingestellt, die den direkten Kontakt mit neuen und bestehenden Kunden intensivieren und ausbauen werden. Das unterstreicht einmal mehr den hohen Stellenwert dieses Geschäftszweiges. Seit Jahrzehnten geht ContiTech mit maßgeschneiderten Antriebslösungen auf die Anforderungen der Industrie ein. Die Einführung der Agridur-Antriebsriemen erfolgt im Zuge einer weltweiten Off-Highway-Initiative des Continental-Konzerns. Das Unternehmen bietet für Off-Highway-Anwendungen ein umfangreiches Portfolio an Komponenten, Systemen und Lösungen, die Agrar-, Bau- und Transportmaschinen sowie -fahrzeuge sicherer, effizienter, sauberer und komfortabler machen. Weitere Informationen zu effizienten und umweltfreundlichen Produkten für die moderne Landwirtschaftstechnik erhalten Sie unter http://bit.ly/2aQj4gJ. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Dr. Frank Rabe wird neuer Leiter Instrumentation & Driver HMI in der Division Interior Der Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI arbeitet an Möglichkeiten Informationen optimal aufzubereiten, zu priorisieren und zu vermitteln Zum Produktspektrum zählen u.a. Kombi-Instrumente und Head-up-Displays Babenhausen, 05. September 2016. Bei dem internationalen Technologieunternehmen Continental steht der Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI ab 01. Oktober 2016 unter der Leitung von Dr. Frank Rabe. Bilddownload Dr. Rabe startete seine berufliche Laufbahn 1995 im Healthcare Geschäftsbereich von Siemens in Erlangen. Hier arbeitete er fünf Jahre im Bereich Magnetresonanztomographie, zuletzt als Leiter der Software-Entwicklung. Im Jahr 2000 wechselte Dr. Rabe als Leiter Forschung und Entwicklung zum Geschäftsbereich Software Komponenten und Workstations. 2004 wurde er Leiter Research and Development des Geschäftsbereichs Ultrasound in Mountain View in Kalifornien. Nach seiner Rückkehr im Jahr 2006 arbeitete er im Automotive Geschäftsbereich von Siemens, wo er Leiter Forschung und Entwicklung in der Multimedia Business Unit in Wetzlar wurde. Ab 2008 war er Leiter Forschung und Entwicklung der Business Unit Infotainment & Connectivity in der Continental AG, die Siemens VDO ein Jahr zuvor übernommen hatte. Im November 2010 zog Dr. Rabe nach Shanghai, China, wo er für das weltweite Geschäft der asiatischen Kunden des Infotainment & Connectivity Geschäftsbereichs verantwortlich zeichnete. Der 52-jährige war in den vergangenen drei Jahren Leiter Qualität und Umwelt Konzern bei der Continental AG. Im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI arbeitet Continental an Möglichkeiten Informationen für den Fahrer optimal aufzubereiten und zu vermitteln. Mit ganzheitlichen Lösungen für die Mensch-Maschine-Schnittstelle erreicht Continental, dass Fahrer intuitiv genau die Informationen erhalten, die sie während der Fahrt benötigen. Deshalb ist das Priorisieren von Informationen, die je nach Fahrzeug und Fahrsituation auf unterschiedlichen Anzeigeflächen dargestellt werden, einer der Schwerpunkte von Continental. Darüber hinaus werden innovative Bedienelemente zur intuitiven Steuerung unterschiedlicher Funktionen entwickelt, wozu sowohl einzelne Komponenten als auch integrierte Systeme und vollständige Cockpitmodule für alle Fahrzeugklassen und Anwendungsfälle zählen.
      Schaut 250 Meter weit voraus: Fernbereichsradar erkennt auch Fußgänger, die teilweise verdeckt sind Konzentration auf das Verkehrsgeschehen: Head-up-Display mit Frontscheiben- oder Combiner-Technik verfügbar Frankfurt/Hannover, im September 2016. Keine Verkehrstoten, keine Verletzten, keine Unfälle: Continental hat sich mit der Vision Zero das unfallfreie Fahren zum langfristigen Ziel gesetzt. „Weltweit täglich 3.300 Verkehrstote und 140.000 Verletzte sind aus unserer Sicht vollkommen inakzeptabel. Verkehrsunfälle gehören ins Museum“, ist das Credo von Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender des internationalen Technologieunternehmens Continental. So machen zahlreiche Komponenten und Systeme des Unternehmens nicht nur Pkw, sondern auch Nutzfahrzeuge sicherer. Der neue Fernbereichsradar für Nutzfahrzeuge erkennt sogar Fußgänger, die teilweise verdeckt sind, und leitet im Notfall Bremsmanöver ein. Dank der Einführung von Head-up-Displays müssen zukünftig die Lkw-Fahrer den Blick auch nicht mehr von der Straße lösen, um wichtige Fahrinformationen zu erhalten. Beide Technologien zeigt Continental als Beispiele für neue Sicherheitstechnik im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge auf dem Stand A06 in Halle 17. Bilddownload Radarsensor ermöglicht bedeutenden Schritt in Richtung Unfallvermeidung In kritischen und unübersichtlichen Situationen schnell und sicher reagieren – dabei unterstützt die Radartechnologie von Continental Lkw-Fahrer. Der hochauflösende Fernbereichsradar (Advanced Radar Sensor) unterscheidet zwischen statischen sowie bewegten Objekten. Mit einer Sensorreichweite von bis zu 250 Metern und einem breiten Sichtfeld kann er den Fahrer rechtzeitig in Gefahrensituationen warnen. Notfalls wird ein automatischer Bremseingriff eingeleitet. Das Besondere: Neben Fahrzeugen werden erstmalig auch Fußgänger erkannt. So können schwere Unfälle im Stadtverkehr verhindert werden. Denn der Radar erkennt sogar durch ein Fahrzeug teilweise verdeckte Fußgänger. Ein ebenso großer Vorteil des Sensors ist seine Robustheit: Selbst bei schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel, Sprühregen oder blendende Sonneneinstrahlung erkennt er Objekte zuverlässig. Neben dem Notbremsassistenten können auf Basis des Fernbereichsradars zudem weitere Funktionen wie die vorausschauende Kollisionswarnung (Forward Collision Warning), bei der der Fahrer vor einer bevorstehenden Kollision akustisch und optisch gewarnt wird, oder der intelligente Tempomat angeboten werden. Hierbei wird das Fahrgeschehen vor dem Fahrzeug kontinuierlich beobachtet und der nötige Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen automatisch angepasst, ohne dass der Fahrer ständig abbremsen oder beschleunigen muss. Der Fernbereichsradar gehört mit zum Sensorkonzept von Continental für automatisiertes Fahren und dem besonders effizienten und sicheren Platooning. 17.500 erfolgreiche Testkilometer: Head-up-Display bietet zahlreiche Anzeigemöglichkeiten Als eines der weltweit ersten Unternehmen hat Continental ein Head-up-Display (HUD) für Nutzfahrzeuge entwickelt. Die Anzeige projiziert wichtige Fahrinformationen als farbiges Bild in das Sichtfeld des Fahrers. So sorgt das HUD als Ergänzung zum konventionellen Kombi-Instrument für mehr Sicherheit und Komfort. Continental bietet das Display den Herstellern als Frontscheiben- oder Combiner-HUD an. Zudem können Kunden entscheiden, ob die Anzeige im oberen oder unteren Sichtfeld eingeblendet wird (Look-up- bzw. Look-down-Konzept). Bilddownload Bilddownload Die Anzeigemöglichkeiten des HUD sind vielfältig und können vom Hersteller ebenso wie die Farbgebung frei definiert werden: Je nach verfügbaren Quellen reicht die Auswahl von Geschwindigkeit, Navigationshinweisen und Warnmeldungen über Verkehrszeichen, wie Überholverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzungen, bis hin zum Abstandswarner, der Tankfüllung und der Restlenkzeit bis zur nächsten fälligen Pause. Der Fahrer erhält alle wichtigen Informationen genau dort, wo er sie braucht – in seinem Sichtfeld. Zudem muss er den Blick nicht, wie beim konventionellen Kombi-Instrument, kurzzeitig von der Straße lösen. „Das Head-up-Display trägt maßgeblich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Der Fahrer kann das Geschehen ermüdungsfrei überwachen, da sich das Auge nicht vom Fern- auf den Nahbereich und zurück fokussieren muss. Das HUD hält ihn darüber auf dem Laufenden, was in seiner näheren Umgebung passiert – etwa den Abstand zum Vordermann, ein Stauende oder plötzliche Wetterereignisse wie Starkregen“, erläutert Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles und Aftermarket. Im unternehmenseigenen InnovationTruck, der auch auf der IAA Nutzfahrzeuge zu sehen ist, ist die Technologie bereits seit mehr als 17.500 Kilometern erfolgreich im Einsatz.
      Technologieunternehmen macht rund 200.000 Mitarbeitern Angebote für mobiles Arbeiten, Teil- und Gleitzeitnutzung sowie längere Auszeiten (Sabbaticals) Einführung erstmals weltweit sowie auf allen Ebenen und für alle Beschäftigten Umsetzung bis Frühjahr 2017 Hannover, 5. September 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental schafft erstmals weltweite Regelungen für flexible Arbeitsbedingungen. Das Paket umfasst Angebote für mobiles Arbeiten, das Nutzen von Teil- und Gleitzeit sowie für längere Auszeitphasen (sog. Sabbaticals). Continental bietet diese Flexibilisierungsangebote in 21 Ländern an, auf allen Ebenen und für alle dort Beschäftigten. Das Unternehmen erreicht damit rund 200.000 Mitarbeiter und damit über 90 Prozent der weltweiten Belegschaft. Download Pressebild „Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche und besonders der Arbeitswelt sorgen für eine neue Dynamik, die in keine Schablone mehr passt. Dieser tiefgreifende Wandel macht an keiner organisatorischen, fachlichen oder geographischen Grenze halt. Unser Ziel ist daher, jetzt einen globalen Rahmen für unsere Mitarbeiter abzustecken und ihnen damit die Möglichkeit zu geben, Privat- und Berufsleben individueller in Einklang zu bringen“, erklärte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. Sie fügte hinzu: „Wir sind davon überzeugt: Mit flexiblen Arbeitsbedingungen gewinnen unsere Mitarbeiter und Continental gleichermaßen! Denn unser Erfolg wächst mit unseren Mitarbeitern, die ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in einer mit mehr Freiraum ausgestatteten Unternehmenskultur bestmöglich entfalten. So machen wir deutlich: Unsere vier Unternehmenswerte – Freiheit, Vertrauen, Verbundenheit und Gewinnermentalität – werden aktiv gelebt.“ Für Continental sei das neue Angebot ein starkes Signal im weltweiten Wettbewerb um die besten und passendsten Talente, so Reinhart. Denn viele Organisationen bieten solche Lösungen oft nur für einzelne Länder, Standorte oder Hierarchieebenen an; Continental dagegen bietet dies weltweit, auf allen Ebenen und für alle Beschäftigten, für Angestellte genauso wie für Arbeiter an. Reinhart: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist gekennzeichnet durch ständige Veränderungen. Daher wird es in Zukunft ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn sich Unternehmen und ihre Belegschaft schneller als andere und vor allem flexibler darauf einstellen können. Wir haben dafür vier Bereiche identifiziert, auf die sich unser Unternehmen konzentriert: zum einen Diversity, sprich die Förderung der Vielfalt im Unternehmen, zweitens Angebote zur flexiblen Arbeitsgestaltung, drittens die Rahmenbedingungen für Wissensaustausch und das lebenslange Lernen sowie viertens die Förderung einer modernen Führungs- und Unternehmenskultur in unserer Organisation. Mit alldem schaffen wir die entscheidenden Voraussetzungen für die digitale Transformation von Continental und damit unsere Zukunftsfähigkeit und unseren dauerhaften Erfolg“, unterstrich Reinhart. Die Details zur Ausgestaltung der Angebote für flexible Arbeitsbedingungen werden bis Ende des Jahres mit den beteiligten Ländern ausgearbeitet, um sie passgenau an den regionalen Bedürfnissen und rechtlichen Rahmenbedingungen auszurichten. Dabei werden bei der Identifikation von individuellen Lösungen für eine persönliche Work-Life-Balance betriebliche Anforderungen berücksichtigt und insbesondere das lokale Arbeitsrecht beachtet. Umsetzungsbeispiel Deutschland: Continental verfügt in Deutschland bereits über langjährige Erfahrungen zu Teil- und Gleitzeit. Die Regelungen des Unternehmens umfassen zum Beispiel Arbeitssouveränität oder die Kernarbeitszeiten. Im nächsten Schritt geht es hier um die Erarbeitung von Lösungen für mobiles Arbeiten und Sabbaticals. Das Angebot zum Sabbatical wird dabei als Ansparmodell aufgesetzt: Der Mitarbeiter finanziert seine Auszeit, in dem er vor Eintritt der Auszeit eine Gehaltssumme anspart, welche er in der Freizeitphase ausgezahlt bekommt. Continental gibt die Garantie für eine Rückkehr auf eine gleichwertige Position. Für mobiles Arbeiten soll es grundsätzlich keine Limitierung mehr auf den Wochentag oder die Zahl der Tage geben. Die Ausgestaltung legen Mitarbeiter und Führungskraft in einer gemeinsamen Übereinkunft fest.
      „Lkw-Platooning“, die elektronische Deichsel, reduziert Kraftstoffverbrauch deutlich Continental entwickelt für automatisierte Lkw und schafft damit die Grundlagen für eine Serienreife des sicheren digitalen Windschattenfahrens bis zum Jahr 2020 Technologieunternehmen sieht den rechtlichen Rahmen als letzte Hürde Continental Mobilitätsstudie 2016 zeigt großen Informationsbedarf in der Transportbranche rund um die Themen der Digitalisierung Hannover, 2. September 2016. „Jedes Prozent weniger Verbrauch zählt“, beschreibt Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender des internationalen Technologieunternehmens Continental, die Relevanz eines emissionsarmen Verkehrs. Entsprechend entwickelt das Unternehmen Komponenten und Systeme für die Serieneinführung der elektronischen Deichsel, auch „Platooning“ genannt. „Mit Platooning verbraucht der elektronisch mit dem Führungsfahrzeug gekoppelte Lkw dank des sicheren Windschattenfahrens bis zu 15 Prozent weniger Kraftstoff. Selbst das Führungsfahrzeug fährt durch die geringeren Luftverwirbelungen bis zu drei Prozent effizienter“, erläutert Dr. Michael Ruf, Leiter des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles und Aftermarket, den Hauptvorteil der Serieneinführung der elektronischen Deichsel. Bilddownload Die Technik hierfür ist zwar im Detail komplex, doch im Grunde ganz simpel: Continental setzt auf eine interoperable Internetplattform, über die Trucks unterschiedlicher Hersteller und Flottenbetreiber einen elektronischen Konvoi auf der Autobahn bilden können. Per Funk werden Brems- und Sensordaten des Führungsfahrzeugs an die folgenden Fahrzeuge gesendet. Dank elektronischer Deichsel sieht Continental die Möglichkeit, den Abstand zwischen den Fahrzeugen im ersten Schritt von 50 Metern auf nur noch 15 Metern bei 80 Stundenkilometern zu reduzieren. Die Experten in der Entwicklung gehen sogar davon aus, dass langfristig ein Abstand von sogar nur zehn Metern technisch sicher realisierbar ist. Das wird nochmals den Platzbedarf der Lkw reduzieren. Die Fahrer des Konvois werden dabei von automatisierten Fahrsystemen unterstützt. Continental plant im ersten Schritt die Technik für hochautomatisierte Konvois mit einem Führungs-Truck und einem oder zwei an der elektronischen Deichsel hängenden Folge-Lkw. Bilddownload Sollten nur 50 Prozent der jährlichen Fahrleistung von 150.000 Kilometern eines Lkw im Konvoi gefahren werden, könnte jeder angekoppelte Lkw knapp 4.000 Liter Diesel pro Jahr einsparen. Insgesamt würde ein solcher Konvoi allein die Kraftstoffkosten pro Jahr um über 9.000 EUR senken. Der Flottenbetreiber reduziert seinen CO2-Ausstoß so pro Stunde und Konvoi mit drei Lkw um 24 Kilogramm. Bilddownload Bereits im April 2016 bewiesen sechs Lkw-Hersteller bei der European Truck Platooning Challenge die technische Funktionsfähigkeit des Platoonings. Noch arbeiten weltweit Regierungen an den gesetzlichen Regelungen des automatisierten Fahrens. „Wichtig ist ein gesetzlicher Rahmen, der die Reduzierung der Mindestabstände innerhalb eines Platoons ermöglicht, wenn die technischen Möglichkeiten in den Lkw gegeben sind“, zeigt Ruf den Regelungsbedarf der Politik auf. „Die Chance auf eine derart große Kraftstoff- und damit CO2-Einsparung darf nicht ungenutzt bleiben. Wir machen jetzt unsere Hausaufgaben bei der Entwicklung serienreifer Systeme und setzen auf rasche Klärung der Rahmenbedingungen. Der rechtliche Rahmen wird die letzte Hürde vor der Einführung des Platoonings sein.“ Continental stellt Basistechnologien für das Platooning auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge auf dem Stand A06 in Halle 17 aus. Bilddownload Wichtiger Baustein für die Realisierung des Platoonings: Akzeptanz für die neue Technik Für die Serienreife arbeitet Continental an sechs Bausteinen für das automatisierte Fahren sowohl für Pkw, als auch für Lkw: Sensorik, Schwarm-Vernetzung, Dialog zwischen Mensch und Maschine, Systemarchitektur, Ausfallsicherheit und der Akzeptanz der neuen Technik. Gerade im Bereich der Akzeptanz von innovativen Technologien bei den Akteuren der Transportbranche sieht Continental nach den ersten Ergebnissen der Continental-Mobilitätsstudie 2016 unter deutschen und chinesischen Flottenbetreibern noch viel Potential. Obgleich in der jüngsten gemeinsam mit infas durchgeführten Studie nur 15 Prozent der befragten Logistiker das Transportgewerbe gut für die Zukunft aufgestellt sehen, sehen nur 28 Prozent im automatisierten Fahren eine Chance für die Branche. „Die ersten Ergebnisse der Studie zeigen, dass wir als Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, bis die offensichtlichen Vorteile der Digitalisierung für Sicherheit und Umweltschutz auch wirklich auf die Straße kommen“, ist sich Continental-Vorstandsmitglied Nikolai Setzer der Herausforderung der Industrie bewusst. Bilddownload Einen Überblick über die verschiedenen Aspekte der Automatisierung in der Automobilindustrie und der Nutzfahrzeugbranche bietet die Informations- und Diskussions-Plattform 2025AD.com. Hier wird über die Technik hinter dem Platooning berichtet und das Konzept anhand von Infografiken verdeutlicht. Außerdem wird insgesamt über die Vor- und Nachteile der Automatisierung in der Nutzfahrzeugbranche diskutiert. Bilddownload Bilddownload
      Richtlinie tritt im November in Kraft – Prüfung der ATE-Produkte frühzeitig begonnen Gesetzgeber sieht Qualitätsstandards für höchste Sicherheit bei Ersatz-Bremsscheiben vor ATE-Bremsscheiben werden seit jeher in vergleichbarer OE-Qualität gefertigt Frankfurt, im September 2016. Bremsscheiben der Produktmarke ATE des Technologiekonzerns Continental erfüllen schon vor der Einführung der ECE R90 die technischen Anforderungen der Richtlinie. Zum Inkrafttreten der europäischen Qualitätsnorm für Bremsscheiben im November 2016 werden rund 90 Prozent aller verkauften Bremsscheiben von ATE das anspruchsvolle ECE-Prüfzeichen besitzen und bis Anfang 2017 wird sich die Abdeckung nochmals deutlich erhöhen. Damit ist Continental eines der ersten Unternehmen, das der Branche ein umfassendes, ECE-geprüftes Bremsscheiben-Portfolio anbietet. Aufwändige Tests bestätigen Sicherheit Mit Blick auf die Zukunftssicherheit seiner Produkte hat ATE frühzeitig mit den notwendigen Prüfungen begonnen. In aufwändigen Tests haben unabhängige Experten bislang mehr als 1000 Sachnummern eingehend hinsichtlich Funktionalität sowie Sicherheit geprüft und ihre ECE-Tauglichkeit bestätigt. Vorgeschrieben sind unter anderem 150 Bremsungen von der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs auf 20 km/h, um auf dem Schwungmassenprüfstand die Rissfestigkeit der Scheiben zu untersuchen. Bilddownload Als Premiumanbieter war Continental für die gesetzlichen Vorschriften bestens gerüstet. Umfangreiche Leistungstests gehören seit jeher zum Standard des Unternehmens. „Als Erstausrüster der großen Automobilmarken verwenden wir auch bei unseren ATE-Bremsscheiben im Aftermarket nur modernste OE-Materialien und fertigen in vergleichbarer OE-Qualität“, sagt Peter Wagner, Vice President Independent Aftermarket und Geschäftsführer Continental Aftermarket. „Diesen hohen Qualitätsanspruch bestätigt uns das ECE-Prüfsiegel nun offiziell.“ Die ECE-Regelung sorgt für gleichbleibende Standards im Aftermarket. Ersatzteile im Bremsenbereich sollen dadurch die gleichen Leistungsmerkmale wie Erstausrüstungsprodukte bieten. Bereits seit 1999 ist die ECE-R90-Norm Qualitätsmerkmal für Bremsbeläge im Ersatzteilemarkt, ab November 2016 gilt sie auch für Bremsscheiben für neu zugelassene Modelle – mit noch schärferen Mindestanforderungen. Käufer haben so die Gewissheit, im freien Ersatzteilemarkt Produkte nach OE-Standard zu erhalten. Ein weiterer Vorteil der ECE-Kennzeichnung: Sie löst die bislang für Aftermarket-Produkte notwendige Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile weitestgehend ab. So können Autofahrer auf das Mitführen einer Kopie der Erlaubnis verzichten. Continental steht voll und ganz hinter dieser Neuerung der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen. Denn: „Die Erweiterung ist eine weitere Hürde für gefälschte und minderwertige Produkte auf dem Markt der ECE-Länder“, betont Wagner. „Wir sind davon überzeugt, dass die von der Kommission gesetzten Qualitätsstandards nachhaltig für mehr Fahrsicherheit sorgen werden.“
      Continental feiert Jubiläum der Fahrzeugvernetzung Mit GM OnStar rollte 1996 eines der ersten fortschrittlichen Telematik-Systeme von Continental vom Band Bis heute über 28 Millionen weltweit gelieferte Telematik- und Konnektivitätsprodukte Zahlreiche Hersteller statten weltweit Fahrzeuge mit 4G-Lösungen von Continental aus Künftiger Kommunikationsstandard 5G schafft neue Chancen Wetzlar / Deer Park (USA), 01. September 2016. Kommunikation und Mobilität – diese beiden menschlichen Grundbedürfnisse stellen die Triebfeder für die Entwicklung der ersten fortschrittlichen Telematik-Systeme für den Einsatz im Auto vor nunmehr 20 Jahren dar. Seit 1996 mit GM OnStar bei der später von Continental akquirierten Motorola Automotive Group die ersten Telematik-Module vom Band liefen, treibt das internationale Technologieunternehmen Continental die Vernetzung von Fahrzeugen auf einem globalen Siegeszug voran. In dieser Zeit hat Continental bereits über 28 Millionen Telematik- und Konnektivitätsprodukte auf Basis diverser Drahtlostechnologien wie Mobilfunktechnologie, Bluetooth oder Wi-Fi ausgeliefert – und der Trend setzt sich laut des Marktforschungsunternehmens Gartner ungebrochen fort: Die IT-Analysten sehen bis 2020 weltweit 250 Millionen vernetzte Autos auf den Straßen. Bilddownload „Bereits heute bieten Telematik-Lösungen viele Vorteile für Automobilhersteller und Fahrer, doch schon bald werden die Möglichkeiten weit über Funktionen wie den Zugriff auf Emails oder die Vernetzung mit Mobilgeräten hinaus gehen", erklärt Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheit Infotainment & Connectivity: „In Zukunft kann der Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und ihrer Umwelt noch schneller als bisher erfolgen, den Möglichkeiten sind dann quasi keine Grenzen mehr gesetzt. Das Fahrzeug könnte zum Beispiel nicht nur direkt mit der Werkstatt kommunizieren sondern auch Updates der Fahrzeugsoftware unmittelbar über die Luftschnittstelle laden oder den Fahrer bereits vor Fahrtantritt hochgenau und zuverlässig über die Verkehrssituation informieren." Auch zahlreiche Fahrzeughersteller haben erkannt, wie wichtig eine schnelle Datenanbindung ihrer Fahrzeuge in Zukunft sein wird und arbeiten daher eng mit Continental zusammen, um das vernetzte Fahrzeug weiter zu entwickeln und die nächsten Fahrzeuggenerationen auf den 4G-Standard zu bringen. Dabei spielen gerade Funktionen wie Software-Updates über Luftschnittschnelle für die OEMs eine entscheidende Rolle. Bilddownload Herausforderungen von heute, Trends von morgen Damit moderne Fahrzeuge „Always On" sein können und stets schnellen Zugriff auf externe Daten haben, benötigen sie ein Telematik-Modul im Zentrum ihrer Kommunikation, das verschiedenste Funktionen übernimmt. So werden bereits heute über 35 Basis-Funktionen im Bereich der Remote Vehicle Services (Fernservice für Fahrzeuge) abgedeckt, wie zum Beispiel der automatische Emergency Call (wie der europäische eCall), die Ferndiagnose, das Wiederauffinden gestohlener Fahrzeuge oder die vernetzte Parkplatzsuche und cloudbasierte Navigation. Dass diese Anwendungen auf großes Interesse der Fahrer stoßen, zeigen jüngste Studienergebnisse. So würde laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey jeder dritte Autokäufer für ein besser vernetztes Auto gar seine Fahrzeugmarke wechseln. Besonders relevant seien demnach vor allem Dienste, die direkt beim Fahren unterstützen, wie die vernetzte Navigation [1]. Und auch die Berater der MBtech Group bestätigen in ihrer Trendanalyse eine starke Nachfrage nach vernetzter Mobilität, verbunden mit einer hohen Zahlungsbereitschaft seitens der Fahrer [2]. Bilddownload „Ergebnisse wie diese bestätigen uns darin, die Entwicklung und Produktion unserer Telematik-Systeme weiter voranzutreiben und aktuelle Herausforderungen aktiv anzugehen. Deshalb investieren wir viel, um eine schnelle, stabile und vor allem auch sichere Datenübertragung zu ermöglichen und damit das vernetzte Fahrzeug und langfristig das Automatisierte Fahren zu realisieren", sagt Hiebl. „Momentan bereiten wir uns auf die Anwendung der 5G-Technologie vor, die voraussichtlich ab 2022 die Kommunikation zwischen allen Verkehrsteilnehmern deutlich beschleunigen kann und damit einen Meilenstein auf dem Weg zur intelligenten Mobilität der Zukunft bedeutet." So kann die Geschwindigkeit des Datenaustauschs nach Einschätzung der Mobilfunkanbieter in den nächsten zehn Jahren dank des neuen Mobilfunkstandards von einigen hundert Megabit pro Sekunde auf mehrere Gigabit in der Sekunde ansteigen. Damit wird die 5G-Technologie – auch dank einer massiven Verbesserung der Bandbreitenverfügbarkeit sowie Verkürzung der Latenzzeiten – die Echtzeitkommunikation zwischen Fahrzeug und Cloud und damit zahlreiche Anwendungen sowie das automatisierte Fahren verbessern und ermöglichen. „Aus unserer Sicht wird das Fahrzeug und der Verkehr durch das Internet vor allem eines: Besser! So sorgt die Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Verkehrsteilnehmern und der Infrastruktur für mehr Sicherheit und Effizienz auf den Straßen und kann letztlich Leben retten. In diese Richtung möchten wir Telematik-Systeme auch in Zukunft weiterentwickeln", betont Hiebl. Vom Autotelefon zur ganzheitlichen Vernetzung Erste Entwicklungen, die der späteren Fahrzeugvernetzung den Weg ebneten, kamen bereits Mitte der 40er Jahre auf den Markt, als Motorola das Autotelefon ins Fahrzeug brachte und damit die Vorlage für die Mobilfunktechnologie 1G schuf. Richtig los ging es dagegen gut 50 Jahre später, denn ab 1996 rollte bei der Motorola Automotive Group, heute Continental, OnStar und damit eines der ersten modernen Telematik-Systeme vom Band. Bereits ab 2005 galt diese Technik schließlich als Standard in der Fahrzeugausstattung. Erstmals wurden elektronische Bestandteile in die Mensch-Maschine-Schnittstelle des Fahrzeugs integriert und ein abgestimmtes Back-End entwickelt, das fahrzeugbezogene Daten an externe Server sendete und den Daten-Fernzugriff erlaubte. 2007 führte Continental schließlich die rein auf Daten basierende Telematik (Data-only Telematics) ein. Das Konzept, das mittlerweile als „Maschine-zu-Maschine-Telematik“ bekannt ist, wird als Basis für die überwiegende Mehrheit der heute weltweit ausgelieferten Telematik-Module eingesetzt. Der nächste Meilenstein folgte 2012, als Continental die fünfte Generation vollfunktionaler Telematik-Plattformen auf den Markt brachte, die erstmals den LTE-Standard erfüllte. Heute unterstützt die neueste Plattform-Generation LTE-Funktionen mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 150 bis 600 Mbits/s (Megabits pro Sekunde). In wenigen Schritten fit für die Zukunft Damit Fahrzeug-Telematik zukunftsfähig bleibt, gilt es einige Voraussetzungen zu erfüllen. Moderne Systeme müssen dem automobilen Standard entsprechen, also unterschiedlichsten Temperaturen, Vibration und unebenen Untergründen oder Feuchtigkeit standhalten. Um im Notfall sicher einen Notruf aktivieren zu können, müssen die Einheiten zudem Unfällen bestehen. Auch an die Software werden hohe Anforderungen gestellt. Deshalb setzt Continental bei Telematik auf eine modulare Softwareplattform, durch die neue Applikationen schnell integriert werden können. So sind auch Software-Updates über Luftschnittstelle möglich, die nicht nur das Telematik-System selbst, sondern auch andere Steuergeräte im Fahrzeug auf dem neuesten Stand halten. Auf diese Weise werden Telematik-Systeme auch in Zukunft weiterhin von großer Bedeutung sein, um die künftigen Anforderungen an das automatisierte Fahren zu erfüllen. „Die Automobil-Industrie hat als Pionier in der Entwicklung von Telematik-Lösungen Besonderes geleistet. Sie hat die Bedürfnisse der Menschen früh erkannt und in richtungsweisende Technologien umgesetzt. So konnte die bisherige Auto-Telefonie revolutioniert und das Fahren durch Funktionen wie der automatischen Crasherkennung schon damals sicherer gestaltet werden. Continental hat diesen Prozess als Schrittmacher in allen Evolutionsstufen vorangetrieben und wird diesen Weg in Zukunft weiter gehen", fasst Hiebl die Entwicklung zusammen. [1] McKinsey & Company, Wettlauf um den vernetzen Kunden - Überblick zu den Chancen aus Fahrzeugvernetzung und Automatisierung, abrufbar unter: https://www.mckinsey.de/files/mckinsey-connected-customer_deutsch.pdf [2] MBtech Consulting GmbH, Trendanalyse: Vernetztes Fahrzeug 2015, abrufbar unter: https://www.mbtech-group.com/fileadmin/media/pdf/consulting/downloads/Trendanalyse_Vernetztes_Fahrzeug_2015_DE.pdf
      Anhaltendes Umsatzwachstum mit asiatischen Fahrzeugherstellern Stärkung der lokalen Entwicklung durch Know-how-Transfer und Mitarbeiteraufbau Steigerung der Produktionskapazität für Radarsensoren auf den Philippinen und in China Neil Tang zum Geschäftsbereichsleiter Fahrerassistenzsysteme in China ernannt Frankfurt, 29. August 2016. Für die Automobilindustrie ist und bleibt Asien Wachstumsmarkt Nummer eins. Die Zahlen sind eindrucksvoll: Über 50 Prozent aller weltweit hergestellten Fahrzeuge stammen von asiatischen Automobilherstellern. Rund 30 Prozent aller weltweit hergestellten Fahrzeuge werden von japanischen Herstellern produziert. Es sind auch die japanischen Fahrzeughersteller, die vor dem Hintergrund der Olympischen Spiele in Tokio 2020 Innovationen im Bereich Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems – ADAS) und automatisiertes Fahren mit vorantreiben. Von der Dynamik in Asien profitiert auch der Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme des internationalen Technologieunternehmens Continental. Schon vor 20 Jahren begann die Erforschung von Assistenzsystemen im Unternehmen. Heute ist Continental bei Kernkomponenten für assistiertes und automatisiertes Fahren, wie Kameras, Radarsysteme, hochauflösende Laser-Sensoren, Steuergeräte und Software, optimal aufgestellt. Bilddownload „Der Bereich der Assistenzsysteme ist unser stärkster Wachstumsbereich. Mit unseren Umfeldsensoren werden wir schon dieses Jahr deutlich über eine Milliarde Euro Umsatz erreichen. Im Jahr 2020 erwarten wir den Schritt über die Schwelle von zwei Milliarden Euro Umsatz. Das bedeutet eine weitere Verdopplung in weniger als fünf Jahren“, sagt Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme. „Ein Großteil des Umsatzwachstums erfolgt dabei mit japanischen Herstellern. Aber auch in China und mit chinesischen OEMs sehen wir noch starkes Wachstumspotential. So rechnen wir mit rund einer Milliarde Umsatz mit asiatischen OEMs ab 2018.“ Stärkung der Entwicklungskapazitäten in Japan und Indien Continental setzt durch Know-how-Transfer und der Übertragung von mehr Verantwortung und Kompetenz insbesondere auf eine Stärkung der Entwicklungskapazitäten vor Ort. Alleine in Japan hat sich in den vergangenen drei Jahren die Anzahl der Entwicklungsingenieure vervierfacht. Aus Japan heraus werden auch alle japanischen Hersteller betreut. Erst Anfang des Jahres hat die Toyota Motor Corporation dem Geschäftsbereich ADAS bereits zum zweiten Mal den „Annual Technology & Development Award“ verliehen. Ausgezeichnet wurde diesmal der Beitrag mit der Multifunktionskamera mit Lidar (MFL) zu Toyotas aktivem Sicherheitspaket „Toyota Safety Sense C“. Mittlerweile sind mehr als zehn Toyota-Modelle weltweit mit diesem Sensormodul von Continental ausgestattet. Bilddownload Neben Japan setzt der Geschäftsbereich ADAS auf Indien als Standort für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Asien. Der Schwerpunkt liegt hier im Bereich der Software- und Algorithmen-Entwicklung für Fahrerassistenzsysteme. „Über 1.000 Mitarbeiter, davon rund 70 Prozent im Engineering, bei weiterhin starkem Wachstum sind in Asien tätig und unterstreichen die Bedeutung des asiatischen Marktes und der dortigen Hersteller“, sagt Norbert Hammerschmidt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme Asien bei Continental. „Für unsere neuesten Technologien und Innovationen können wir aus einem riesigen Pool an qualifizierten Talenten schöpfen und weltweit hervorragende Leistungen anbieten.“ Ausbau der Produktion von Radarsensoren auf den Philippinen und in China Ein Kernelement der Strategie von Continental ist ein hoher Lokalisierungsgrad – im Markt für den Markt. Um die steigende Nachfrage asiatischer Fahrzeughersteller nach Umfeldsensoren decken zu können, startete Ende 2015 die Produktion von Nahbereichsradarsensoren in Calamba auf den Philippinen. Mit Nahbereichsradarsensoren lassen sich Funktionen wie Totwinkelassistent, Spurwechselassistent und Ausparkhilfen (Rear Cross Traffic Assist) realisieren. Treiber sind zum einen gesetzliche Vorgaben, aber auch insbesondere der Kundenwunsch nach mehr Sicherheit und Komfort. Zusätzlich startet im Herbst dieses Jahres noch die Produktion der Multifunktionskamera mit Lidar. Ziel ist es, in Zukunft deutlich über zehn Millionen Nahbereichsradarsensoren und eine Million Kamerasysteme in Calamba zu produzieren. Bilddownload In China nimmt mit dem schnellen Wachstum der chinesischen Wirtschaft auch der Fahrzeugbestand rasch zu. Die Fahrzeugsicherheit rückt verstärkt in den Fokus und ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Kaufentscheidung chinesischer Verbraucher. Um diesem Trend Rechnung zu tragen und den Bereich Fahrerassistenzsysteme in China zu stärken, wurde mit Neil Tang erstmals ein Geschäftsbereichsleiter ADAS China benannt. Ebenfalls neu geschaffen wurde die Position des Leiters ADAS Engineering China und mit Armin Strobel besetzt, um die lokale Präsenz weiter auszubauen und Serienprojekte mit internationalen und chinesischen Fahrzeugherstellern zu begleiten. Ein weiterer Meilenstein ist der geplante Start der Produktion von Fernbereichsradarsensoren in Shanghai im Jahr 2018 für verschiedene Kunden. Ziel ist es, jährlich mehrere Millionen Stück zu produzieren. Assistiertes und automatisiertes Fahren – auf dem Weg zur Vision Zero Der Schlüssel zu „null Unfällen“ ist die Entwicklung vom assistierten hin zum automatisierten Fahren. Bereits heute helfen Fahrerassistenzsysteme Unfälle zu verhindern – oder zumindest ihre Folgen abzumildern. Sie entlasten den Fahrer bei der Bewältigung seiner Fahraufgabe und unterstützen ihn beim sicheren und effizienten Betrieb seines Fahrzeugs. Zunehmende intelligente Umfeldsensorik befähigt das Auto im automatisierten Fahrbetrieb schneller auf Verkehrssituationen reagieren zu können, nie abgelenkt zu sein und vorausschauender zu fahren, als der Mensch es naturgegeben könnte. Continental entwickelt die notwendigen Komponenten und Systeme für das automatisierte Fahren weltweit – in den USA ebenso wie in Japan, in China und in Europa. So erhielt Continental bereits im Sommer 2014 die Erlaubnis automatisiertes Fahren auf öffentlichen Straßen in Japan zu testen. Für Entwicklungsaktivitäten und Tests steht auch ein eigenes Test-Center im Norden Japans in Mombetsu auf Hokkaido zur Verfügung. Mit dem Aufbau eines weiteren Versuchsträgers für China hat Continental die weltweiten Test- und Entwicklungskapazitäten jüngst nochmals erhöht. Das Team in China ist für die Komponenten- und Algorithmenentwicklung sowie für die Absicherung der Systeme und Funktionen für automatisiertes Fahren vor Ort verantwortlich. Bilddownload
      Continental ermöglicht rund 650 jungen Menschen einen Start ins Berufsleben Ab Herbst 2016 sind rund 2.100 bei dem Technologieunternehmen in Ausbildung 30 geflüchtete Menschen absolvieren eine Einstiegsqualifizierung Am Standort Hannover werden rund 100 junge Menschen „Continentäler“ Hannover, 30. August 2016. Continental ermöglicht dieses Jahr rund 650 jungen Menschen in Deutschland den Einstieg in den Beruf. In 21 Ausbildungs- und 17 duale Studiengänge an über 30 Continental-Standorten starten sie ab Herbst als „ContiAzubis“ oder „ContiBachelors“ in ihre berufliche Zukunft. Zusätzlich fördert Continental deutschlandweit 14 Jugendliche mit einer einjährigen Einstiegsqualifizierung. Insgesamt werden ab Herbst 2016 bei Continental nun deutschlandweit rund 2.100 junge Menschen ausgebildet. Download Pressebild „Wir verstehen uns für die junge Generation als Wegbereiter in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Ihnen einen guten Start in das Berufsleben zu ermöglichen, ist Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Gerade im internationalen Wettbewerb setzen wir insbesondere auf die Qualität aus dem eigenen Haus. Unsere ‚ContiAzubis‘ und ‚ContiBachelors‘ sind unsere Fach- und Führungskräfte von morgen. Sie gestalten vom ersten Tag an unser Unternehmen mit und erfüllen unsere Unternehmenskultur mit immer neuem Leben und Impulsen“, sagte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. Bei Continental werden junge Menschen im kaufmännischen und im technischen Bereich ausgebildet. Am Standort Hannover starten rund 100 Schulabgängerinnen und Schulabgänger in 13 verschiedenen Ausbildungs- und dualen Studiengängen. Zudem fördert Continental mit dem Projekt „Integration in den Beruf“ mit einer einjährigen Einstiegsqualifizierung 14 Jugendliche, die noch nicht in vollem Umfang für eine Berufsausbildung geeignet sind. Sie werden ein Jahr lang in verschiedene Bereiche des Unternehmens voll integriert und lernen so den beruflichen Alltag kennen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit nach einem erfolgreich absolvierten Einführungsjahr einen Ausbildungsplatz bei Continental zu beginnen. Continental bietet auch geflüchteten Menschen die Möglichkeit für einen Einstieg in den Arbeitsmarkt. Mit einer Einstiegsqualifizierung haben sie die Chance, die Ausbildungsreife zu erlangen. Aktuell absolvieren 30 geflüchtete Menschen dieses Programm bei Continental. Seit 2015 können IT-begeisterte Nachwuchskräfte bei Continental die Ausbildung zum „Automotive Softwareentwickler“ absolvieren. Im vergangenen Jahr begannen 27 junge Menschen diese Ausbildung. 2016 konnte die Zahl der IT-Nachwuchskräfte in diesem Ausbildungsgang auf 34 gesteigert werden. Alle Informationen rund um das Thema Ausbildung sowie alle offenen Stellen sind im Internet zu finden: www.ausbildung-continental.de
      IAA Nutzfahrzeuge 2016 Softwarelösung ermöglicht papierloses Trailer-Management ohne zusätzliche Hardware Kontinuierliche Erfassung der Position durch Verlinkung von Smartphone und Trailer Neue Version TIS-Web 4.7 bietet simple und schnelle Führerscheinkontrolle Villingen-Schwenningen, im August 2016. Mehr Effizienz, mehr Transparenz, weniger Kosten: Mit der App TIS-Web Fleet ermöglicht der internationale Technologiekonzern und Automobilzulieferer Continental künftig papierloses Trailer-Management ohne zusätzliche Hardware. Kontinuierliche Positionsüberwachung, einfache Dokumentation der Kilometerleistung und Schadensmeldungen vom Fahrer an den Fuhrparkbetreiber in Echtzeit sind nur einige Features der neuen Softwarelösung, die Continental auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover am Stand A06 in Halle 17 vorstellt. Anstelle der am Auflieger angebrachten Hardware wird dafür nur ein Aufkleber mit QR-Code benötigt, der vor jedem Start gescannt wird. Die GPS-Koordination überträgt das mobile Endgerät des Fahrers. Der Fuhrparkbetreiber sieht so auf einen Blick, an welcher Stelle und von welchem Fahrer der Anhänger an- oder abgekoppelt wurde. Die um das Trailer-Management erweiterte TIS-Web Fleet App wird in wenigen Wochen zunächst für iOS verfügbar sein. TIS-Web Fleet App: Verbesserte Abläufe – erhöhte Nachvollziehbarkeit TIS-Web Fleet ist eine Ergänzung der Flottenmanagementsoftware TIS-Web. Mit der aktuellen Erweiterung führt Continental weitere Tools unter dem Begriff Vehicle & Trailer Service (VTS) zusammen und vereinfacht die Handhabung beim Trailer-Management wesentlich. Ein Beispiel dafür ist die Erfassung möglicher Schäden am Trailer im Zuge der Abfahrtskontrolle vor Antritt der Fahrt. Füllen Fahrer handschriftlich einen Erfassungsbogen aus, dauert der Weg über die Hauspost zum Fuhrparkbetreiber in der Regel mehrere Tage, während TIS-Web Fleet die über die App eingetragenen Daten ohne Zeitverlust überträgt. Zudem bietet die App die Möglichkeit, Bilder und Kommentare zu dokumentierten Schäden zu versenden, und erhöht so die Nachvollziehbarkeit des jeweiligen Schadens. Einfaches Trailer-Management per TIS-Web Fleet App: Durch das Scannen des QR-Codes am Trailer wird dieser bequem und vollständig erfasst. Foto: Continental Bilddownload Durch das Scannen des QR-Codes am Trailer wird dieser bequem und vollständig erfasst. Über die vom Smartphone registrierten GPS-Daten kann die Position des Aufliegers jederzeit abgerufen werden – darüber hinaus bietet das sogenannte Geofencing dem Fuhrparkmanager die Möglichkeit, Zonen einzurichten. Wird der Trailer in dieser Zone registriert, erhält der Fuhrparkmanager eine Nachricht und kann beispielsweise die Ankunft beim zu beliefernden Unternehmen ankündigen. In Kombination mit dem digitalen Tachographen DTCO, der via SmartLink an das Smartphone des Fahrers angeschlossen werden kann, vereinfacht das Tracking des Trailers außerdem die statistische Auswertung der geleisteten Kilometer von Fahrer, Fahrzeug und Auflieger. „Wir schließen mit TIS-Web Fleet den Kreis zwischen Fahrer, Truck und Trailer. Durch die Informationsübertragung in Echtzeit verkürzen wir zudem Standzeiten und verbessern die Abläufe im Allgemeinen“, sagt Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles und Aftermarket. TIS-Web: Neue Version mit noch mehr Möglichkeiten TIS-Web wird in mehr als 20.000 Unternehmen europaweit genutzt und erfüllt neben zahlreichen Flottenmanagement-Funktionen sicher die gesetzlichen Archivierungspflichten der Lenk- und Ruhezeiten. Continental gewährleistet die Aktualität der seit 1994 erhältlichen Software durch kontinuierliche Verbesserungen und Erweiterungen an gesetzliche und technische Bedingungen. Mit der neuesten Version 4.7 wird unter anderem die Führerscheinkontrolle digitalisiert. Der Nutzer bringt dafür auf dem Führerschein des Fahrers einen RFID-Tag an. Über das neue Downloadterminal Pro kann dieser so den Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis überprüfen, indem die Markierung registriert wird. Die etablierten Möglichkeiten von TIS-Web bleiben auch in der Version 4.7 erhalten: Flottenmanager müssen mit TIS-Web nicht in eine teure IT-Infrastruktur investieren. Ein handelsüblicher Computer mit Internetzugang genügt, um die Flotte effizient steuern zu können – und Fahrzeugeinsatz, Personalplanung sowie Wartungs- und Werkstattpläne zu optimieren und so die Effizienz der Flotte zu steigern. Der Vorteil: Die Software besteht aus einzelnen Diensten, die nach Bedarf zu- oder abgewählt werden können. In der Flottenmanagementlösung VDO TIS-Web lassen sich die Daten des Trailers wie zum Beispiel Position und Kilometerleistung verfolgen. Foto: Continental Bilddownload
      29. August 2016
      Eurobike
      Conti Drive System cargo macht Lastenräder zu wahren Lieferriesen Integriertes Akkukonzept für Wachstumsmarkt E-Bikes und Pedelecs Flexibles Fahrradschloss mit Continental-Know-how Hannover, im August 2016. Immer mehr Hersteller nutzen Zahnriemenantriebe für ihre Premiummodelle. Das wird sich auf der Eurobike 2016 in Friedrichshafen (31. August bis 4. September 2016) zeigen. Vor allem die Wartungsfreiheit, die Laufruhe und die lange Lebensdauer des Riemens überzeugen Hersteller und Radfahrer. Selbst der Möbelriese Ikea macht mobil und stellt in diesen Tagen ein Fahrrad mit Riemenantrieb in seinen Onlineshop. Sladda – im Vorfeld bereits mit dem Red Dot Design-Award ausgezeichnet – wird durch den günstigen Preis ganz neue Kundengruppen erschließen und dem Riemenantrieb zu neuen Freunden verhelfen. Das Thema Riemenantriebe steht auch bei Continental im Mittelpunkt der Eurobike-Präsenz (Halle A6, Stand 104). Dort gibt es drei Systeme, die für unterschiedliche Einsatzzwecke ausgelegt sind.   Neues Design: Continental hat die Scheiben für das CDS premium optisch aufgewertet. Foto: Continental Download Mit den drei Produktlinien eco, premium und cargo bietet das Conti Drive System (CDS), der Riemenantrieb von Continental für Fahrräder und Pedelecs, für jedes Fahrradsegment eine optimal ausgelegte Riemenantriebsvariante. Die Eco- und die Premiumvariante werden standardmäßig mit einem 8 mm breiten Carbonriemen ausgeliefert. Die CDS premium-Scheiben wurden jüngst optisch aufgewertet – erstmals zu sehen auf der Eurobike. Das speziell für eLastenräder konzipierte Conti Drive System cargo besteht aus 12 mm breiten Aluminium-/Edelstahlscheiben und einem 12 mm Carbonriemen. Ein Anwendungsbeispiel ist das eLastenrad von Hercules, das bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 290 kg beladen werden kann. Ab 2017 in Serie: der vollintegrierte Unterrohr-Akku für das Conti eBike System. Foto: Continental Download Ab 2017 in Serie: der vollintegrierte Unterrohr-Akku für das Conti eBike System. Foto: Continental Download Integriertes Akkukonzept für Wachstumsmarkt E-Bikes und Pedelecs Für den Wachstumsmarkt E-Bikes und Pedelecs präsentiert Continental einen vollintegrierten Unterrohr-Akku für das 36 Volt Conti eBike System, der auf der Eurobike unter anderem bei der Rose Bikes GmbH zu sehen sein wird und ab 2017 bei Continental in Serie produziert wird. Er besteht aus einem speziell entwickelten Unterrohr-Rahmenelement mit Akku, Batterie-Management-System und Motoradapter, den Hersteller einfach in ihre Rahmen integrieren können. Flexibel und diebstahlsicher: Das Fahrradschloss Litelok des britischen Industriedesigners Neil Barron vertraut auf Technologie aus dem Hause Continental. Foto: Litelok Download Leichtes, flexibles und sehr sicheres Fahrradschloss mit Continental-Know-how Mit Continental-Technologie sorgt das Fahrradschloss Litelok des britischen Industriedesigners Neil Barron für Sicherheit und Flexibilität. Als Basis dienen mehreren Lagen aus innovativen Leichtbaustoffen, darunter auch eine kundenspezifische Entwicklung von Continental, die auf einem hochfesten Antriebsriemen beruht. Litelok wiegt gerade einmal 1,1 Kilogramm, ist sehr flexibel und überzeugt trotz der leichten Materialien durch eine hohe Schnittfestigkeit. Ein Inline-Schloss ermöglicht das Verschließen ohne Schlüssel. Lediglich zum Öffnen wird dieser benötigt. Download Pressemeldung (MS-Word)
      66. Nutzfahrzeug IAA 2016 Motornahe Platzierung des Diesel-Oxidationskatalysators macht Abgasnachbehandlung effizienter und wirtschaftlicher Verlagerung der Abgasnachbehandlung schafft so rund 30% mehr Platz und Potenzial zur Tankvergrößerung Neuer Katalysatorträger erlaubt optimale Bauraumausnutzung bei weniger Gewicht Regensburg, Lohmar, Hannover, 25. August 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental stellt auf der 66. Nutzfahrzeug IAA in Hannover (22.-29.09.) eine Lösung für die motornahe Abgasnachbehandlung in schweren Nutzfahrzeugen vor. Durch die motornahe Platzierung des Diesel-Oxidationskatalysators (Diesel Oxidation Catalyst / DOC) kann dessen Volumen um etwa 30 % verkleinert werden. Gleichzeitig kann der Einsatz des neu entwickelten Katalysatorträgers im CS-Design® (Crossversal Structure – Details siehe unten) die Masse des DOC um weitere 20 % reduzieren. Die geringeren Wärmeverluste und die hohe Umsetzungseffizienz der innovativen CS Zellstruktur helfen dabei, künftige Stickoxidemissionsgrenzen, etwa die der CARB 2023 (California Air Resources Board) Regelung in den USA, zu erfüllen. Wegen der höheren Arbeitstemperatur im DOC kann auch die nachfolgende Eindüsung von Harnstofflösung (Urea) früher einsetzen. Zu der in Hannover gezeigten Lösung gehören neben dem DOC auch das im Tank integrierte Urea - Dosiersystem, die SCR (Selective Catalytic Reduction) - Steuerung sowie der metallische Katalysatorträger zur 100-prozentigen Verdampfung der Harnstoff-Lösung. Bilddownload „Bisher scheiterte eine motornahe Platzierung des DOC im schweren Nutzfahrzeug an den Bauraumverhältnissen", sagt Dr. Markus Distelhoff, Leiter der Business Unit Fuel & Exhaust Management in der Continental Division Powertrain. „Unsere Lösung mit einem besonders leichten und effizienten Katalysatorträger erlaubt es jetzt, kurz bauende, quadratische Geometrien zu verwirklichen, die motornah Platz finden. Damit eröffnen sich zahlreiche Vorteile." Durch den reduzierten Materialeinsatz im motornahen DOC bei mindestens gleich hoher Gesamteffizienz des Systems ist die neue motornahe Katalysatorlösung wirtschaftlicher als bisherige rahmenfeste Abgasnachbehandlungslösungen zwischen den Achsen. Der sinkende Volumenbedarf an dieser Stelle kann wieder dem Tankvolumen zugutekommen. Diesel-Oxidationskatalysators an den vorhandenen Platz anpassen Der Antrieb schwerer Nutzfahrzeuge ist auf hohe Effizienz bei hohen Lasten ausgelegt. In anderen Betriebssituationen geben die Motoren dagegen kaum Wärme ab. Was für die Effizienz gut ist, bedeutet für die Abgasnachbehandlung eine Herausforderung: Wenn das Abgas bereits am Motor ein geringes Temperaturniveau hat, dann wirkt sich eine lange Rohrstrecke zwischen Motor und rahmenfester Abgasnachbehandlung zwischen den Rädern umso stärker nachteilig aus, weil das Abgas weiter abkühlt. Vor allem im innerstädtischen Verkehr kann es schwierig sein, eine ausreichende Umwandlungstemperatur sicherzustellen. Durch motornahe Platzierung des DOC ändert sich das: Hier sind die Wärmeverluste durch den Strömungsweg zu vernachlässigen. Weil mit der Arbeitstemperatur der Wirkungsgrad des DOC steigt, kann sein Volumen kleiner sein. So hat Continental bei einer motornahen Testanwendung den DOC von 11,3 l um 30% auf 7,8 l reduziert. Bilddownload Continental setzt in der motornahen DOC-Lösung den neuen CS Katalysatorträger ein. Bei diesem gewellten Folienmaterial verläuft die Wellstruktur in einem leichten Schrägwinkel (daher Crossversal Structure, „CS"). Durch Kombination abwechselnd links und rechts schräg laufender Wellen kommt die DOC-Struktur erstmals ohne Zwischenfolie aus. Damit sinken der Materialeinsatz und das Gewicht um 20%. Gleichzeitig steigt die Effizienz der NOx-Umwandlung, weil der Schrägverlauf der Wellen Turbulenzen erzeugt. Sie bringen die Stickoxide im Abgas besser in Kontakt zur katalytisch beschichteten Oberfläche des Substrates. Positive Folgeeffekte der motornahen Anordnung Im Diesel-Pkw ist die motornahe Platzierung des DOC inzwischen üblich. Vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen ist dieser Trend nicht so schnell umsetzbar, weil die zugrunde liegenden Fahrzeugrahmen eine sehr lange Nutzungsdauer haben. Deshalb kann der erste Schritt hin zu einer motornahen Platzierung hier nur über besonders kompakte Katalysatoren erfolgen. Bilddownload Gelingt es, den DOC motornah zu platzieren, ergeben sich zusätzliche Vorteile, so Rolf Brück, Leiter der Produktlinie Katalysatoren bei Fuel & Exhaust Management: „Beispielsweise ermöglicht das höhere Temperaturniveau eine frühere Freigabe für die dem DOC nachgeschaltete Eindüsung der Urea-Lösung. Damit beginnt die NOx-Umwandlung früher." Das höhere Temperaturniveau in Verbindung mit den strukturierten metallischen Folien, auf welche die Urea-Lösung aufgesprüht wird, bewirkt eine 100-prozentige Verdampfung der Harnstoff-Lösung. Das verhindert eine Ablagerungsbildung stromabwärts. Diese Ablagerungen verengen Querschnitte, verschlechtern die Regelungsgüte der Abgasnachbehandlung und zerstören gasführende Komponenten wie Flexelemente. Durch die langfristig vermutlich vollständige Verlagerung der Abgasnachbehandlung zum Motor hin sinkt der rahmenfeste Volumenbedarf, so dass dort wieder mehr Raum für ein höheres Tankvolumen entsteht. „Voraussetzung ist aber die motornahe Platzierung der Abgasnachbehandlung. Wenn man nicht vorne anfängt, hat man hinten nicht die Vorteile", so Brück weiter.
      Innovationen steigern Nutzlast und senken Emissionen, Verbrauch und Betriebskosten 12-15 kg Nutzlastgewinn pro Achse mit Luftfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff Reduzierung des Volumens des Diesel-Oxidationskatalysators um etwa 30% bei motornaher Platzierung Senkung der CO2-Emissionen um mehr als 2 Tonnen im Jahr pro Lkw allein mit kraftstoffsparenden Reifen Hannover, 24. August 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental kann mit seinen Innovationen für Nutzfahrzeuge Kraftstoffeinsparungen von bis zu 6 Litern pro 100 Kilometer1 erzielen. Dieser Wert ergibt sich aus der konsequenten Umsetzung aller in Serie und in der Serienentwicklung befindlichen Technologien. „Wir sehen in Zukunft noch große Optimierungsmöglichkeiten beim Flottenverbrauch. In unseren Innovationen, die sich derzeit in der Konzeptionsphase oder in der Vorentwicklung befinden, steckt noch einmal ein zusätzliches Verbrauchseinsparpotential von bis zu 2 Litern pro 100 Kilometern“, erklärt Nikolai Setzer, Mitglied des Continental-Vorstands. In die Berechnung eingeflossen sind mehr als 20 Technologien, die kürzlich in Serie eingeführt wurden oder in Entwicklung befindlich sind. Continental steigert damit die Effizienz von Nutzfahrzeugen, reduziert CO2-Emissionen und gestaltet den Transport von Gütern noch wirtschaftlicher. Bilddownload Einige aktuelle Lösungen, darunter gewichtsreduzierte Luftfedern und kraftstoffsparende Reifen sowie ein verkleinerter Diesel-Oxidationskatalysator sind auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge (Halle 17, Stand A06/B11) zu sehen. Dort präsentiert das Unternehmen den Herstellern, Spediteuren und Flottenmanagern ein vielfältiges, technologisch anspruchsvolles Portfolio aus einer Hand. Neben den Neuheiten sind auch weitere bereits bekannte Continental-Technologien wie das Sensorsystem eHorizon mit fast einem Liter Ersparnis auf 100 Kilometern oder der digitale Außenspiegelersatz ProViu Mirror mit einem Einsparpotenzial von bis zu 0,6 Litern zu sehen. 2007 haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union darauf verständigt, den Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren. Fahrzeughersteller haben deshalb ein Interesse daran, die CO2-Emissionen kontinuierlich zu senken. Innovationen von Continental können bei der Umsetzung dieser Herausforderung beispielsweise mit Leichtbautechnologien und effizienten Lösungen zur Abgasnachbehandlung unterstützen. Weniger Emissionen, geringerer Verbrauch, sinkende Betriebskosten, steigende Nutzlast und nicht zuletzt schärfere CO2-Emissionsrichtlinien oder Abgasnormen wie EURO-6 treiben deshalb die Entwicklung von Innovationen stetig voran. Leichtgewicht Kunststoff löst Stahl und Aluminium ab An moderne Nutzfahrzeuge und Busse werden in Hinblick auf die Effizienz sehr hohe Anforderungen gestellt. Um den Transport von Gütern noch wirtschaftlicher und effizienter zu gestalten, soll die Zuladung unter Beibehaltung der gesetzlich limitierten Achslasten erhöht und damit die Nutzlast gesteigert werden. Weniger Gewicht bedeutet hier nicht nur geringeren Spritverbrauch und entsprechend niedrigere Betriebskosten: Mit der gewichtsreduzierten Luftfederfamilie von Continental gewinnen Spediteure beispielsweise zwölf bis fünfzehn Kilo pro Achse an Zuladung. Bei einer Laufleistung von 400.000 Kilometern reduziert sich dadurch der CO2-Ausstoß um 200 Kilogramm. Im Vergleich zu herkömmlichen Stahlkolben heißt das: bis zu 75 Prozent weniger Gewicht durch den Einsatz eines speziellen Kunststoffs. Kompakter, effizienter, kostengünstiger: Motornahe Abgasnachbehandlung Continental stellt auf der IAA Nutzfahrzeuge eine innovative Lösung für die motornahe Abgasnachbehandlung in schweren Nutzfahrzeugen vor. Durch die Platzierung des Diesel-Oxidationskatalysators (DOC) nahe des Motors kann dessen Volumen um etwa 30 Prozent verkleinert werden. Gleichzeitig kann der Einsatz des neu entwickelten Katalysatorträgers im CS-Design (Crossversal Structure, CS) die Masse des DOC um weitere 20 Prozent reduzieren. Die geringeren Wärmeverluste und die hohe Umsetzungseffizienz der innovativen CS-Zellstruktur helfen dabei, künftige Stickoxidemissionsgrenzen, etwa die der CARB 2023 Regelung (California Air Resources Board) in den USA, zu erfüllen. Wegen der höheren Arbeitstemperatur im DOC kann auch die nachfolgende Eindüsung von Harnstofflösung (Urea) früher einsetzen. Zu der in Hannover gezeigten Lösung gehören neben dem DOC auch das im Tank integrierte Urea-Dosiersystem, die SCR (Selective Catalytic Reduction) -Steuerung und sowie der metallische Katalysatorträger zur 100-prozentigen Verdampfung der Harnstoff-Lösung. EU-Labelwert „A“: Die neuen kraftstoffsparenden Reifen Conti EfficientPro Erstmals präsentiert Continental auf der Nutzfahrzeugmesse seine neue Reifenlinie Conti EfficientPro für die Lenk- und Antriebsachse. Die rollwiderstandsoptimierten Reifen wurden speziell für den Langstreckentransport auf Autobahnen und Schnellstraßen entwickelt. Für den Conti EfficientPro hat Continental die bewährten Technologien, die bereits in der Conti EcoPlus-Reifenlinie zum Einsatz kommen, weiterentwickelt. Dank spezieller Gummimischungen für die Mehrlagen-Konstruktion der Lauffläche und einem optimierten Abrollverhalten konnte der Rollwiderstand des Conti EfficientPro noch weiter reduziert werden. Verglichen mit der Conti EcoPlus Bereifung spart ein 40 Tonnen Sattelzug mit Conti EfficientPro an Lenk- und Antriebsachse zusätzlich bis zu 0,64 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Bei einer jährlichen Laufleistung von 120.000 Kilometern entspricht das einer Reduktion der CO2-Emissionen um mehr als 2 Tonnen im Jahr. Sowohl der Conti EfficientPro Lenk- als auch der Antriebsachsreifen erreichen aufgrund ihres niedrigen Rollwiderstands den EU-Labelwert „A“ für höchste Kraftstoffeffizienz. 1 Ermittlung des Wertes auf folgender Basis: 350 kW-Truck, 40 Tonnen Gesamtgewicht, Euro 6 Abgasnorm, mit automatisiertem Schaltgetriebe auf einer Autobahn mit variierender Steigung und Straßenkrümmung und einer typischen Geschwindigkeit von 85 km/h.
      Hannover, 18. August 2016. Vincent Charles (33) übernimmt ab 1. September 2016 die Leitung von Corporate Media Relations und damit des Teams der Pressesprecher innerhalb der Unternehmenskommunikation des Continental-Konzerns. Er folgt auf Hannes Boekhoff (54), der das Unternehmen Ende März verlassen hatte.   Vincent Charles Download Pressebild          Charles fungiert derzeit als Konzernsprecher für Wirtschafts- und Finanzthemen des führenden Technologieunternehmens. Zuvor hatte er fast vier Jahre lang die Innovations- und Technologiekommunikation auf Konzernebene verantwortet. Der gebürtige Deutsch-Franzose studierte Kommunikations- und Medienwissenschaften in seinen beiden Herkunftsländern. Seine berufliche Laufbahn begann er 2007 nach kurzer Ausbildungszeit bei Siemens-VDO im Bereich Marketing-Kommunikation für Fahrerassistenzsysteme. Nach der Übernahme von Siemens-VDO durch Continental Mitte 2008 fungierte er als Marketing Manager im Vorentwicklungsbereich der Division Interior und als Strategy Manager mit Fokus auf die Kundenstrategie der Division, bevor er 2011 in die Unternehmenskommunikation nach Hannover wechselte. 
      Continental nimmt erstmals am Eröffnungspanel des gamescom congress im Rahmen der weltgrößten Messe für Videospiele und digitale Unterhaltung teil Unter dem Motto ‚Spielen statt Lenken: Das Auto der Zukunft‘ diskutieren Experten über neue Unterhaltungskonzepte während der automatisierten Fahrt Spiele können das Aktivierungs- und Aufmerksamkeitsniveau des Fahrers während automatisierten Fahrphasen erhöhen Köln, 17. August 2016. Von zu Hause ins Büro, zum Familienbesuch oder in den Urlaub und wieder zurück – diente das Auto bisher vor allem als Transportmittel zwischen verschiedenen Bereichen des Lebens, verwandelt es sich spätestens beim automatisierten Fahren in einen weiteren Lebensraum. Aber kann der Fahrer die frei gewordene Zeit dann auch für andere Tätigkeiten nutzen und während der Fahrt lesen, essen, schlafen – oder spielen? Diese Frage und wie Spielen während der Fahrt in Zukunft sogar zur Fahrsicherheit beitragen kann, diskutiert Alexander Klotz, Leiter Forschung & Entwicklung in der Interior Division, beim internationalen Technologieunternehmen Continental, im Rahmen des gamescom congress 2016 in Köln. Gemeinsam mit anderen Experten der Automobilbranche bespricht er im Panel ‚Spielen statt Lenken: Das Auto der Zukunft‘ am 18. August die Chancen und Möglichkeiten, die durch selbstfahrende, vernetzte Fahrzeuge entstehen. „Die Gamescom als eine der größten Spiele-Messen ihrer Art ist die ideale Plattform für einen Austausch der Automobil- und Spieleindustrie. So können wir gemeinsam daran arbeiten, dass Spielen im Auto schon bald kein No-Go mehr, sondern ein elementarer und sinnvoller Bestandteil der Fahrerbeschäftigung ist“, sagt Klotz. Bilddownload Der Geschäftsführer des BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware Dr. Maximilian Schenk ergänzt: „In der Kooperation zwischen der Automobilbranche und der Computer- und Videospielbranche sehen wir großes Innovations- und Wachstumspotenzial. Inzwischen spielt fast jeder zweite Deutsche Computer- und Videospiele, den größten Nutzerzuwachs gibt es mittlerweile in der Altersgruppe 50plus. Bereits seit einigen Jahren werden digitale Spiele zudem zunehmend auf mobilen Endgeräten gespielt, da ist das Spielen im selbstfahrenden Auto ein logischer nächster Schritt. Computer- und Videospiele werden aber nicht nur bei der Fahrt mit einem Wagen der neuen Generation großartige Unterhaltung bieten, sondern dank Gamification-Anwendungen auch einen wesentlichen Beitrag für eine effizientere Produktion, verbrauchsschonendes und sogar sicheres Fahren leisten.“ Erst während der hochautomatisierten Fahrt wird der Fahrer zum Spieler Heute ist Spielen während der Fahrt aus gutem Grund verboten, denn der Fahrer muss sich durchgehend und ohne Ablenkung mit der Fahraufgabe beschäftigen. Sobald Autos größere Strecken aber automatisiert zurücklegen, werden Spielszenarien im Fahrzeug relevant. Aus Sicht von Continental müssen für den Erfolg des automatisierten Fahrens unter anderem zwei Faktoren erfüllt sein. Zum einen sollte die Entwicklung für den Fahrer transparent gestaltet werden, sodass er Vertrauen in die Technologie aufbauen und Situationsbewusstsein entwickeln kann. Daneben müssen selbstfahrende Autos aber einen echten Mehrwert bieten, um das Nutzererlebnis und damit die Akzeptanz zu erhöhen. Dabei rückt die Gestaltung der Sekundäraufgaben im Fahrzeug in den Mittelpunkt. „Vollständig selbstfahrende Autos werden nicht von heute auf morgen zur Realität. Im Gegenteil, die Automatisierung erfolgt stufenweise. In den Zwischenschritten hoch- und vollautomatisiertes Fahren werden spielerische Elemente eine zentrale Rolle im Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug einnehmen“, erklärt Alexander Klotz. „Das Spielen soll dann natürlich Spaß bringen– aber nicht nur. Wir sehen das Spiel als aktives Element im Fahrzeugcockpit, das den Fahrer davon abhalten kann sich anderen mobilen Endgeräten zuzuwenden und ihn in Phasen, in denen sein Auto selbständig fährt, involviert und ihn beispielsweise dabei unterstützt, die Fahraufgabe wieder zu übernehmen. Die Frage, wie wir die Aufmerksamkeit des Fahrers halten können, wird die Automobilindustrie also noch lange beschäftigen. Auch wenn die Fahraufgaben abnehmen, steht der Fahrer im Zentrum der Entwicklungen hin zum selbstfahrenden Fahrzeug.“ Bilddownload Die Aufmerksamkeitsrückführung und das Bewusstsein für Modus und Situation sind von immenser Bedeutung für die Sicherheit beim automatisierten Fahren. Deshalb sind Spielszenarien im Auto frühestens ab der Phase des hochautomatisierten Fahrens denkbar und müssen über die Bedien- und Ausgabeelemente des Fahrzeugs erfolgen. Bei der dritten von fünf Automatisierungsstufen muss der Fahrer das System nicht mehr dauerhaft überwachen, aber potenziell in der Lage sein, das Steuer innerhalb eines angemessenen Zeitfensters zu übernehmen. In dieser Stufe erhöht das Spiel im Fahrzeug also vor allem das Aktivierungs- und Aufmerksamkeitsniveau im Vergleich zur reinen Überwachung des automatisiert fahrenden Systems. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Übergabe der Fahraufgabe – und damit auch die Sicherheit. Positiven Einfluss hat das Spielen auch auf das Nutzererlebnis, da es den Fahrer neben der monotonen Kontrolle des Systems unterhält. Damit der Fahrer aktiv im Workflow und auf einem kognitiven Level gehalten werden kann, muss die Automobilindustrie Ansätze zur Gestaltung der Übergabe der Fahraufgabe entwickeln.  Spiel als Teil der Mensch-Maschine-Schnittstelle oder externer Aktivator Zur Integration des Spiels ins Fahrzeug gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits kann das Spiel als integraler Bestandteil der ganzheitlichen Mensch-Maschine-Schnittstelle eingesetzt werden und damit als Tutor dienen, der den Fahrer begleitet und beispielsweise über Systemzustände informiert. So steuert es den Fahrer aktiv und wird als weiterer Sensor zur Erhebung von Daten zum Fahrerzustand genutzt. Oder es wird mit der Innenraumkamera verknüpft, die Ablenkungen des Fahrers jederzeit feststellen und ihn per Benachrichtigung im Spiel wieder aktivieren kann. Andererseits kann das Spiel als abgekapselte Einheit ins Fahrzeug kommen und zum Beispiel von mobilen Endgeräten auf die Fahrzeug-Bildschirme gespiegelt werden. „In jedem Fall werden sich die Aufgaben unserer Experten für die Mensch-Maschine-Schnittstelle grundlegend ändern, sobald Fahrzeuge automatisiert fahren. Ihr Job wird es zukünftig sein, den Fahrzeuginnenraum attraktiver zu gestalten als Smartphone oder Tablet. Denn nur wenn der Fahrer seinem Fahrzeug mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem mobilen Gerät, kann ein echter Dialog zwischen Fahrzeug und Fahrer stattfinden und so für Fahrsicherheit gesorgt werden“, erklärt Klotz. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig; zum Einsatz kommen können unter anderem Augmented Reality und Hologramme, Head-up Displays, bessere Soundsysteme und Grafikleistung oder die Integration separater Rechner, die von der Fahrzeugelektronik unabhängig sind. Im Fokus der Entwicklung stehen neben der aktiven und passiven Sicherheit dann Themen wie nahtloses Infotainment, Fahreridentifizierung oder Nutzererlebnis. Welche Integrations-Möglichkeiten solcher Lösungen es schon heute gibt, erforscht Continental zum Beispiel zusammen mit dem Nanyang Polytechnic Institut in Singapur.
      Vernetzung ermöglicht neue Anwendungen und Services rund um Fahrverhalten, Fahrzeugmanagement, Logistik und automatisiertes Fahren Dynamischer eHorizon: vorausschauend fahren mit Echtzeitinformationen zur Strecke Road Database: hochpräzise Streckendaten automatisch erfassen und aufbereiten ContiPressureCheck: geringere Betriebskosten dank verbesserter Kraftstoffeffizienz und optimiertem Reifenmanagement Hannover, im August 2016. Sie sind Datenträger auf Rädern: In modernen Lkw und Bussen zeichnen etwa 170 Sensoren Daten auf, über 90 elektronische Steuereinheiten verarbeiten sie und rund 150 Aktuatoren setzen sie in mechanische Bewegung um. Dank Internet können die Daten beliebig ausgetauscht und um Informationen von außen ergänzt werden. Die zunehmende Vernetzung ermöglicht neue Anwendungen und Services rund um Fahrverhalten, Fahrzeugmanagement, Logistik und automatisiertes Fahren. Beispiele dafür zeigt Continental auf der kommenden IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Am Stand A06 in Halle 17 können Besucher erleben, wie das ContiPressureCheck-System Druck und Temperatur aller Reifen auch während der Fahrt durchgängig überwacht. Das spart Kraftstoff und reduziert das Risiko einer Reifenpanne. Zusätzliche Einsparpotenziale und mehr Sicherheit verspricht auch der dynamische eHorizon, ein Sensorsystem, das Fahrzeuge mit Echtzeitinformationen versorgt. So kann das Fahrverhalten frühzeitig an die aktuelle Verkehrssituation angepasst werden. Bilddownload Blick um die Ecke: Dynamischer eHorizon kennt die Verkehrslage im Detail Geschätzt rund 300 Millionen Liter Diesel oder umgerechnet 383 Millionen Euro konnten Lkw mit dem eHorizon von Continental seit 2012 einsparen. Das Sensorsystem liefert basierend auf hochpräzisen topografischen Streckendaten und einem GPS-Signal Informationen über die vorausliegende Strecke an die Steuergeräte im Fahrzeug. Diese adaptieren dann automatisch Fahrweise und Geschwindigkeit. Das erfolgreiche Serienprodukt entwickelt Continental kontinuierlich weiter. In der finalen Ausbaustufe, dem dynamischen eHorizon, wird es zu einem hochpräzisen und immer aktuellen Informationsträger: Dank Echtzeitinformationen werden auch dynamische Ereignisse wie Wetter, Unfälle oder Staus berücksichtigt. Mehrere Anwendungsfälle veranschaulichen auf der IAA die Vorteile des Systems. Melden die Quellen beispielsweise einen Stau oder eine Baustelle, gibt der dynamische eHorizon die Information an die Steuergeräte weiter. Sie leiten daraufhin ein Ausrollen oder Herunterschalten ein. Die frühzeitige Information spart nicht nur Kraftstoff, sie kann auch folgenschwere Unfälle verhindern, indem sie vor Gefahren wie dem Stauende hinter einer Kurve warnt, bevor der Fahrer sie sieht. Für das automatisierte Fahren schafft die Technologie damit eine wichtige Basis. Vorausschauend und effizient fährt es sich mit dem dynamischen eHorizon auch im Stadtverkehr: Anhand von Daten zu den Ampelphasen kann das Fahrzeug die Fahrstrategie optimal steuern. Hochgenaue, aktuelle Streckeninformationen erhält der dynamische eHorizon unter anderem von der ebenfalls von Continental entwickelten Lösung Road Database. Die Grundidee dahinter: Road Database nutzt Informationen aus den verschiedenen Fahrzeugsensoren und setzt diese zu einem maschinenlesbaren Bild der Straße zusammen. Per Mobilfunk wird es an ein Backend übertragen, das aus den von vielen Fahrzeugen bereitgestellten Daten – zum Beispiel eine veränderte Spurführung oder ein neues Verkehrsschild – präzise Streckendaten erzeugt, die es wiederum allen beteiligten Fahrzeugen zur Verfügung stellt. Vernetzte Reifendruckkontrolle für niedrige Gesamtkosten Niederdruck in den Reifen von Lkw und Bussen führt oft zu hohen Betriebskosten. Bei Versuchen auf eigenen Teststrecken konnte Continental aufzeigen, dass bereits ein um 2 bar zu geringer Reifendruck bei einem vollbeladenen Lkw den Kraftstoffverbrauch auf 100 Kilometern um 0,7 Liter ansteigen lässt. Nicht selten hält der Stress im Berufsalltag die Fahrer jedoch davon ab, den Luftdruck konstant im Auge zu behalten. Hier hilft das ContiPressureCheck-System: Mithilfe von Sensoren im Reifeninneren überwacht es durchgängig den Druck sowie die Temperatur aller Reifen eines Fahrzeugs – während der Fahrt und in Echtzeit. Die Daten werden kontinuierlich aufgezeichnet und dem Fahrer auf einem Display angezeigt. Weicht der Reifendruck vom Sollwert ab, warnt das System sofort. Dadurch können umgehend Maßnahmen ergriffen werden, um das Problem zu beheben und den Luftdruck im Reifen wieder auf den normalen Wert zu bringen. Bilddownload Auf diese Weise trägt das System dazu bei, den Kraftstoffverbrauch und den Reifenabrieb zu verringern und damit die Laufleistung zu erhöhen. Durch die gesteigerte Effizienz und die längere Lebensdauer der Reifen sinken die Betriebskosten der Flotte. Betreiber können ihre Betriebskosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit für Fahrer und Fahrzeug um rund 1.200 Euro pro Fahrzeug und Jahr reduzieren. Dank der reduzierten CO2-Emissionen leistet ContiPressureCheck darüber hinaus einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die konstante Messung des Reifendrucks erhöht zudem die Sicherheit der Fahrzeuge, weil sich das Risiko einer Reifenpanne reduziert. ContiPressureCheck ist schnell und einfach zu installieren und kann auch bei späteren Reifenwechseln nachträglich montiert werden. Es ist mit verschiedenen Telematiksystemen kompatibel. Unter anderem ist es in der Flottenmanagement-Software VDO TIS-Web von Continental integriert – ein Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit des für die Nutzfahrzeug- und Handelsaktivitäten der Continental zuständigen Bereichs Commercial Vehicles and Aftermarket und der Reifensparte für Nutzfahrzeuge, Continental Commercial Vehicle Tires. Flottenmanager erhalten die Luftdruck- und Temperaturdaten direkt auf ihren Bildschirm. Mit den Informationen können sie proaktiv auf zu geringen Luftdruck reagieren, um den Wert der Karkasse über die gesamte Lebensdauer des Reifens zu erhalten.
      Das 4,2 Zoll TFT Farb-Kombiinstrument wurde erstmals im Borgward Modell BX7 im Rahmen der Auto China 2016 vorgestellt Beide Partner arbeiteten bereits vor über 50 Jahren zusammen und starten die Kooperation in diesem Jahr erneut Shanghai / Regensburg, 04. August, 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental und der traditionsreiche deutsche Automobilhersteller Borgward lassen ihre Partnerschaft neu aufleben und arbeiten für das neue Borgward-Modell BX7 in China zusammen. Dafür hat Continental ein 4,2" TFT-Farb-Kombiinstrument entwickelt, das im Rahmen der Auto China 2016 erstmals öffentlich präsentiert wurde. Die erste Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geht bereits auf das Jahr 1949 zurück. Bilddownload „Borgward ist eine wahre Stil-Ikone und ein Synonym für die Produktion von Design-Fahrzeugen; uns verbindet eine lange Kooperation. In den 1950er Jahren haben wir das bekannte Borgward-Modell Isabella mit unseren Kombiinstrumenten ausgestattet, die ersten Produkte lieferten wir sogar noch früher. Heute sind wir mehr als glücklich darüber, diese Partnerschaft in China weiter fortzusetzen und das neue Modell BX7 ausstatten zu können", sagt Helmut Matschi, Leiter der Division Interior und Mitglied des Vorstands der Continental AG. „Unser innovatives Kombiinstrument demonstriert die Leistungsfähigkeit unserer lokalen Entwickler und unterstreicht die Strategie, in allen unseren Märkten vor Ort präsent zu sein." Bilddownload Der integrierte 4,2" große TFT LCD Farb-Bildschirm des Kombiinstruments ist hochauflösend (QVGA 480*272), verfügt über eine hohe Kontrastrate und ist blickwinkelstabil, so dass Bilder und Farben aus verschiedensten Winkeln originalgetreu wiedergegeben werden. Dadurch kann der Fahrer mithilfe ergonomischer, farbiger Bilder mit allen relevanten Informationen versorgt werden und profitiert so von einem deutlich angenehmeren Fahrerlebnis. Darüber hinaus ist das Kombiinstrument mit dem Audio- und Video-Entertainmentmodul des Fahrzeugs vernetzt, was die Mensch-Maschine-Schnittstelle weiter verbessert. Bilddownload „Mit Borgward und Continental kommen zwei Hersteller aus Deutschland mit langer Tradition zusammen, gemeinsam entwickeln und produzieren wir exzellente Produkte in hoher Qualität. Continental ist mit einer über 100-jährigen Erfahrung in Instrumentierung und Design führend in der Entwicklung von innovativen Kombiinstrumenten. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unsere lange und gute Zusammenarbeit mit Continental fortsetzen können," sagt Ulrich Walker, Vorstandsvorsitzender der Borgward Group AG.
      Anhebung des Ausblicks für die bereinigte EBIT-Marge auf über elf Prozent Umsatzzuwachs vor Konsolidierungskreis- und Währungskurseffekten von vier Prozent auf über 20 Milliarden Euro Operatives Ergebnis (EBIT) legt um sechs Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu Konzernergebnis steigt um 13 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro Beschäftigtenzahl erhöht sich weiter auf rund 215.000 Mitarbeiter Hannover, 03. August 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental hebt auf Basis guter Halbjahreszahlen seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr an. „Wir wollen für das Gesamtjahr eine bereinigte EBIT-Marge von über elf Prozent erreichen und damit die bisher erwartete Marge von rund elf Prozent übertreffen“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart am Mittwoch bei Vorlage der Geschäftszahlen nach den ersten sechs Monaten. Grund für die Anhebung ist die erstklassige operative Leistung der Rubber Group: „Die sehr gute Absatzentwicklung in den ersten sechs Monaten auf der Reifenseite verleiht uns zusätzlichen Rückenwind.“ Unterstützend wirkt darüber hinaus die Preisentwicklung von wichtigen Rohstoffen für die Herstellung von Reifen und weiteren Kautschuk-Produkten. Die Preissteigerungen werden aus heutiger Sicht im Gesamtjahresverlauf insgesamt niedriger ausfallen als noch zum Ende des ersten Quartals 2016 prognostiziert. Download Grafik als PDF Für das zweite Quartal 2016 zieht der Vorstandsvorsitzende eine positive Bilanz: „Wie erwartet hat unser Automobilgeschäft im zweiten Quartal Fahrt aufgenommen. Mit rund fünf Prozent organischem Wachstum konnten wir im zweiten Quartal erneut schneller zulegen als der Markt. Gleichzeitig konnten wir das Ergebnis verbessern. Sehr erfreulich ist auch der Auftragseingang, den wir im ersten Halbjahr auf mehr als 18 Milliarden Euro gesteigert haben. Die Rubber Group konnte die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung fortsetzen. Ein erneutes Absatzplus von Reifen sowie eine weitere Stabilisierung des Industriegeschäfts haben dazu maßgeblich beigetragen.“ Die Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr sieht Degenhart durch die Halbjahresergebnisse bestätigt: „Für den weiteren Jahresverlauf rechnen wir mit einer Fortsetzung der positiven Umsatzdynamik im Rahmen unseres Geschäftsjahresausblicks. Dabei wird das Marktumfeld, nicht zuletzt wegen der jüngsten politischen Entwicklungen, aus heutiger Sicht jedoch weiterhin von Unsicherheit und Volatilität geprägt bleiben.“ Klicken Sie hier für eine Übersicht der Kennzahlen des Continental-Konzerns. Der Free Cashflow vor Akquisitionen legte im Vergleich zum Vorjahr um 159 Millionen Euro auf über 1 Milliarde Euro zu. „Wir konnten erneut unseren Free Cashflow vor Akquisitionen verbessern, trotz gestiegener Investitionen. Diese konnten wir im Wesentlichen durch den Anstieg des operativen Ergebnisses und die Verbesserung des Working Capital kompensieren“, erläuterte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Insgesamt sieht er die Erwartungen für das Gesamtjahr bestätigt: „Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir weiterhin mit einem Free Cashflow vor Akquisitionen von mindestens 2 Milliarden Euro“. Am Ende des ersten Halbjahres beliefen sich die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns auf 3,4 Milliarden Euro. Der Grund für den Anstieg gegenüber dem ersten Quartal 2016 ist im Wesentlichen in der Ausschüttung der Dividende über 750 Millionen Euro im Mai 2016 für das Geschäftsjahr 2015 zu sehen. Im Vergleich zum Jahresende 2015 verringerten sich die Netto-Finanzschulden leicht um 96 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad, die Gearing Ratio, lag Ende Juni 2016 bei 25,8 Prozent (Vorjahreszeitraum 34,1 Prozent). Die Eigenkapitalquote belief sich auf rund 39 Prozent. Zum 30. Juni 2016 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von über 5,2 Milliarden Euro, davon 1,7 Milliarden Euro flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3,5 Milliarden Euro. Die Zinsaufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 50 Millionen Euro auf 98 Millionen Euro. Das negative Zinsergebnis reduzierte sich im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 50 Millionen Euro auf 49 Millionen Euro. Hierbei haben insbesondere Bewertungseffekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus der Entwicklung der Währungskurse insgesamt positiv gewirkt. Der positive Ergebnisbeitrag beläuft sich im ersten Halbjahr auf mehr als 54 Millionen Euro. „Für das Gesamtjahr rechnen wir weiterhin mit einem negativen Zinsergebnis von weniger als 250 Millionen Euro, da sich die positive Wirkung aus den Bewertungseffekten im zweiten Halbjahr umkehren kann“, erläuterte Schäfer. Höhere Investitionen in wegweisende Technologien In den ersten sechs Monaten 2016 investierte Continental 920 Millionen Euro in Sachanlagen und Software. Damit beträgt die Investitionsquote 4,6 Prozent nach 4,2 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Quote von 7,2 Prozent des Umsatzes nach 6,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. „Unsere zunehmende finanzielle Stärke ermöglicht uns erhöhte Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Wir wollen damit für wegweisende Technologien frühzeitig die Weichen stellen und unser schnelles, profitables Wachstum dauerhaft fortsetzen. Null Unfälle im Straßenverkehr, saubere Luft und intelligente Mobilität sind dabei die relevanten Ziele“, sagte Degenhart. Zum Ende des zweiten Quartals 2016 waren im Konzern rund 215.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und damit rund 7.000 mehr als im Vergleich zum Jahresende 2015. Bedingt durch gestiegene Produktionsvolumina und den Ausbau bei Forschung und Entwicklung erhöhte sich die Mitarbeiterzahl in der Automotive Group um mehr als 5.000. In der Rubber Group führten der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um knapp 1.900. Im Vergleich zum 30. Juni 2015 erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt rund 9.600. Die Automotive Group erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 12,2 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 8,1 Prozent. Die Rubber Group erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro und konnte die bereinigte EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozentpunkte auf 18,8 Prozent verbessern. Hier können Sie sich den "Finanzbericht zum 30. Juni 2016" als pdf-Datei herunterladen.
      Fünfter Mehrmarkensensor deckt weitere Fahrzeuge von Hyundai, Ford, BMW und Mercedes-Benz ab Premium-Sensor wird bereits vorprogrammiert ausgeliefert und kann gleich eingebaut werden Werkzeugkit, Servicehotline und Schulungen runden Angebot ab Frankfurt, im Juli 2016. VDO hat sein Angebot an Mehrmarken-Reifendruckkontrollsensoren erweitert und einen fünften REDI-Sensor ins Programm aufgenommen. Er kann in neuen Modellen der Marken Hyundai, Ford, BMW und Mercedes-Benz verbaut werden. Auch auf zukünftige Modellwechsel bei BMW und Mercedes-Benz ist der Sensor bereits ausgelegt. „In den kommenden Jahren werden wir so mit unseren fünf REDI-Sensoren bis zu 85 Prozent der Fahrzeuge mit direktem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) im Markt abdecken“, erläutert Christoph Zinke, Produktmanager RDKS im Aftermarket bei Continental. Die VDO REDI-Sensoren erleichtern Werkstätten den Service rund um RDKS. Sie sind robust, wiederverwendbar und können sofort eingebaut werden. Zeit ist Geld: Schnellere Montage dank Vorprogrammierung Die VDO REDI-Sensoren werden bereits vorprogrammiert ausgeliefert – ein Novum im Aftermarket. Die Werkstatt kann den Sensor wie einen Originalsensor gleich einbauen, eine fahrzeugspezifische Programmierung ist überflüssig. Das spart gerade im Saisongeschäft Zeit. Auch die Montage geht schnell: Werkstätten können den VDO REDI-Sensor einfach mit einem Spezialkleber in die Innenlauffläche des Reifens einkleben. Das erleichtert die Installation und schützt den Sensor im Alltag besser vor mechanischen Beschädigungen. Der etwa 50-Cent-Stück große Sensor ist bei Auslieferung bereits in den zu verklebenden Gummicontainer eingesetzt und bringt zusammen mit diesem nur knapp 12 Gramm auf die Waage. Bei einem Ersatz der Reifen kann er schnell aus dem auf der Reifeninnenlauffläche verklebten Container herausgenommen und neu verklebt werden. Dafür hält VDO Ersatz-Container bereit. Bilddownload Mit dem erweiterten Mehrmarkensensor-Portfolio sind Werkstätten optimal für die kommende Winterreifensaison gerüstet, zumal der fünfte Sensor eine passende RDKS-Lösung für jüngst auf dem Markt eingeführte Modelle bietet. Dazu gehören der Tucson und i20 von Hyundai, die neuen Ford Galaxy sowie S-Max-Modelle, der aktuelle BMW 7er und die E-Klasse von Mercedes-Benz. Die genauen Fahrzeuginformationen sind in der aktuellsten Verwendungsliste der REDI-Sensoren zu finden. Werkzeugkit, Hotline und Schulungen ergänzen das Angebot Abgerundet wird das Angebot von VDO durch umfangreiche Serviceleistungen wie das passende Werkzeugkit für den RDKS-Service. Mit den enthaltenen Geräten wie Anpresstool und Spreizer können Werkstätten alle REDI-Sensoren einfach montieren und wechseln. Fragen rund um RDK-Systeme und zum Beispiel den Einbauprozess beantwortet die VDO-Servicehotline. Die Experten sind unter der Rufnummer 01805-221242 werktags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr erreichbar. Ein Anruf kostet 0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,42 Euro pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz. Über das TrainingsCenter von Continental können zudem verschiedene Informations- und Schulungsveranstaltungen zum Umgang mit Reifendruckkontrollsystemen gebucht werden. Sie richten sich sowohl an freie Werkstätten als auch an Reifenservicebetriebe. Bilddownload
      Continental Mitarbeiter sparten in den vergangenen vier Jahren rund 550 Millionen Euro durch das Continental Ideenmanagement ein – 2015 rund 124 Millionen Euro Einsparung Über 470.000 Ideen – mehr als zwei Ideen pro Mitarbeiter „Beste Idee 2016“: Mitarbeiter in Waltershausen verringern Emissionen Hannover, 27. Juli 2016. Die Mitarbeiter des internationalen Technologieunternehmens Continental sind kreativ, haben viele gute Ideen und zeigen dies jedes Jahr beim Continental Ideenmanagement (CIM). An über 160 Standorten weltweit trugen die Beschäftigten im vergangenen Jahr mit mehr als 470.000 Ideen zu mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Unternehmens bei. Die mehr als 212.000 Mitarbeiter hatten im Durchschnitt jeweils mehr als zwei Ideen. Weltweit spart Continental so insgesamt rund 124 Millionen Euro ein. Damit haben die Continental-Mitarbeiter in den vergangenen vier Jahren rund 550 Millionen Euro Einsparungen ermöglicht. „Gute Ideen sind unser wertvollster Rohstoff. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Mitarbeiter und ihr Ideenreichtum sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit. Wir setzen daher auf eine Willkommenskultur für ihre Ideen“, sagte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. Download Pressebild „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Continental nicht nur durch ihre hervorragende Arbeit, sondern ebenso wertvoll durch ihre Kreativität. Die Ideen reichen von Prozess- und Qualitätsverbesserung über Austausch von Wissen und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg bis zur Weiterentwicklung von Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Continentäler zeigen damit weltweit, wie stark sie sich für ihr Technologieunternehmen engagieren. Die Vernetzung untereinander ermöglicht zudem, dass alle von den Ideen der jeweils anderen profitieren“, erklärte Reinhart. Die Anzahl der teilnehmenden Standorte ist 2015 von 156 auf 161 gewachsen. Die erfolgreichsten internationalen Standorte sind Icheon und Sejong (beide Südkorea) sowie Guadalajara (Mexiko). In Deutschland waren die Standorte in Roding, Regensburg und Rheinböllen die ideenreichsten. Eine Idee erhielt eine besondere Auszeichnung. Sie kommt von klugen Köpfen am deutschen ContiTech-Standort Waltershausen: Dort wurden bislang die Verbrennungsöfen für Dampferzeugung mit Sauerstoff aus bodennaher, kalter Luft angeheizt. Künftig verwenden die Continentäler wärmere Luft aus Deckennähe. Vorgewärmte Luft steigert die Effizienz des Verbrennungsprozesses. Ergebnis: weniger Energieaufwand für die gleiche Menge Dampf. Das Ideen-Team aus Waltershausen hat damit den Award des Deutschen Instituts für Ideen- und Innovationsmanagement in der Kategorie „Beste Mitarbeiteridee 2016“ gewonnen. Damit hat sich das Team in einem deutschlandweiten Wettbewerb gegen Mitbewerber aus den unterschiedlichsten  Branchen – neben Automobil auch Maschinenbau, Chemie oder Elektrotechnik – durchgesetzt. „Diese Idee ist weltweit – sowohl bei Continental als auch in anderen Unternehmen – einsetzbar. Sie liefert damit einen messbaren Beitrag zu Umweltschutz und Ressourcenschonung. Das zeigt, wie aufmerksam und bewusst unsere Mitarbeiter in ihrer alltäglichen Arbeit unsere Nachhaltigkeitsziele verfolgen: Energie und Kosten sparen sowie die Umwelt schützen“, sagte Reinhart. Das Continental Ideenmanagement Das CIM ist ein gesteuerter Prozess, durch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt angesprochen werden. Gefragt sind Kreativität und Kenntnisreichtum, denn der Vorschlag sollte immer auch über den eigenen Arbeitsaufgabenbereich hinausgehen. Damit leistet das CIM außerdem einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung des Unternehmens. Schon seit 1930 wird CIM in vergleichbarer Form gefördert. Der Grundgedanke war bereits vor 85 Jahren: Mitarbeiter aus der ganzen Welt schicken – damals noch auf dem Postweg – ihre Ideen ein. Damit das auch in einem global vernetzten Unternehmen so bleibt, macht Continental das CIM fit für die Zukunft. Auch hier steckt der Konzern mitten im digitalen Wandel. Künftig erhalten die mehr als 212.000 Beschäftigten Zugang zu einem onlinegestützten Ideen-Managementsystem. Damit wird der bisherige Zugang vereinheitlicht und deutlich vereinfacht.
      Werkstatt und Schulungsraum am Continental-Standort in Wien eingerichtet Modernste Ausstattung mit Rollenprüfstand und Hebebühne für professionelles Training Schulungen reichen von Bremssystemen, Reifendruckkontrollsystemen, der Abgasnachbehandlung beim Diesel bis hin zu Elektronik und Diagnose Wien, im Juli 2016. Continental hat sein erstes TrainingsCenter in Österreich eröffnet. Am Continental-Standort in Wien wurden dafür eine eigene Werkstatt mit modernster Ausstattung und ein Trainingsraum eingerichtet. Hier können sich Mitarbeiter von Kfz-Werkstätten zukünftig zu Themen wie Bremsen, Reifendruckkontrollsystemen oder elektronischen Systemen weiterbilden. Die Trainings starten ab September. „Mit dem zentralen Standort in Wien wollen wir unsere österreichischen Partner aus Werkstätten und Handel vor Ort noch besser unterstützen. Insbesondere unsere Werkstattmodulpartner, ATE BremsenCenter und VDO Electronics Partner, profitieren von diesem neuen Trainingsstandort. Mit der Eröffnung schreiben wir unseren Wachstumskurs in dem für uns sehr wichtigen Markt Österreich und den umliegenden Ländern fort“, sagt Bert-C. Lembens, Leiter Sales Services Continental Aftermarket GmbH. Eröffneten das erste TrainingsCenter von Continental in Österreich (v. l.): Manfred Pabst, Technischer Leiter Continental Automotive Trading Österreich GmbH Wien, Bert-C. Lembens, Leiter Sales Services Continental Aftermarket GmbH, Helga Partl, Assistentin der Geschäftsleitung und Personalabteilung Continental Automotive Trading Österreich GmbH Wien, Patrik Klaus, Gebietsverkaufsleiter Österreich und Schweiz Continental Aftermarket GmbH, und Marcus Aquilla, Koordinator Werkstattsysteme Continental Aftermarket GmbH. Bilddownload Wissensvermittlung mit Praxisbezug Die neue Werkstatt ist mit modernstem Equipment wie Rollenprüfstand und Hebebühne ausgestattet. Die Experten von Continental schulen zu allen Angeboten aus dem Trainingsprogramm. So bleiben Werkstätten stets auf dem neusten Stand der Technik – sei es bei Bremssystemen, Hochvoltthemen, Reifendruckkontrollsystemen, der Abgasnachbehandlung beim Diesel oder Elektronik und Diagnose. „Hier geht es vor allem darum, das Know-how zu vertiefen, da die Werkstätten in Österreich bereits über einen sehr guten Wissensstand verfügen. Durch die zunehmende Elektronik im Fahrzeug wird das Aftermarket-Geschäft jedoch stetig komplexer und Schulungen somit immer wichtiger. Daher erweitern wir unser Programm kontinuierlich um neue Themen“, erläutert Lembens. Bei der Wissensvermittlung legt Continental großen Wert auf den Praxisbezug. Daher finden die Schulungen in kleinen Gruppen bis maximal 15 Personen statt. Interessierte können ein Training komfortabel über das Online-Portal www.morecontinental.com buchen. Dafür einfach die gewünschte Region und das Trainingszentrum auswählen. Wer sich kostenfrei auf der Webseite registriert, kann nicht nur Trainings buchen und verwalten, sondern auch an Marketingaktionen teilnehmen. Der „Orientierungs-Check“, ein kurzer Online-Test, bietet darüber hinaus die Möglichkeit, schnell und einfach den persönlichen Wissensstand zu bestimmen, und übermittelt im Anschluss eine Trainingsempfehlung. Fünftes TrainingsCenter in Europa Die Eröffnung des TrainingCenters in Wien fand Ende Juni statt. An zwei Tagen hatten Kunden die Gelegenheit, sich von der Leistungsfähigkeit und dem Angebot zu überzeugen. Die Einrichtung in Österreich ist bereits die fünfte ihrer Art in Europa: Neben Wien bietet Continental auch in Eschborn (Deutschland), Mailand (Italien), Paris (Frankreich) und Alcobendas (Spanien) seine praxisorientierten Schulungen an. Das Unternehmen legt hohen Wert auf eine qualifizierte Wissensvermittlung und die Weiterbildung von Mitarbeitern von Kfz-Werkstätten und will sein Engagement im Trainingsbereich daher auch künftig weiter ausbauen.
      20. Juli 2016
      Automechanika 2016
      Automechanika 2016: Premiere: Bremsscheiben als Aftermarktlösung für Mittel- und Oberklasse Weiterentwicklung: Kompaktes Frequenzmessgerät zur Einstellung der Riemenspannung Kundenbetreuung: Remote-Diagnose-Anwendung zeigt Vorteile des Ferndatenzugriffs Neue Reifentechnologien: ContiSeal und ContiSilent für erweiterte Mobilität Neue Materiallösung: Naturkautschuk aus Löwenzahn-Wurzeln Frankfurt/Hannover, im Juli 2016. Die Automobilwelt wird immer komplexer: Digitalisierung ist ein elementarer Treiber, Globalisierung, wachsender Wettbewerb und Schnelligkeit sind die Herausforderungen der Zukunft. Das verändert auch den automobilen Ersatzteilmarkt. Wie sich Werkstätten fit für die Zukunft machen, zeigt das internationale Technologieunternehmen Continental auf der Automechanika (Forum, Stand A03/05). Dort präsentiert der Konzern erstmals Servicelösungen und Highlights aus seinem gesamten Angebot für das automobile Ersatzgeschäft. Besucher finden unter dem Motto „Different Ways. One Future.“ auf über 600 Quadratmetern maßgeschneiderte Produkte, die sich an den individuellen Anforderungen der Werkstätten orientieren. Das Produktspektrum in Erstausrüsterqualität reicht von Reifen, Bremsen und Anwendungen für die Ferndiagnose und Diagnosegeräten über Lösungen für die Tachographenprüfung bis hin zu Riementriebkomponenten und Luftfedern.   Neues Frequenzmessgerät im Kompaktformat: Mit dem Belt Tension Tester Mini (BTT Mini) kann die korrekte Spannung im Riementrieb eingestellt werden. Foto: ContiTech Download Premieren für Oberklasse-Bremsen und Wasserpumpen Die Produkte sind am Stand übersichtlich nach Kompetenzbereichen strukturiert: vom Antriebsstrang und Fahrwerk über Diagnoselösungen sowie Servicedienstleistungen und Werkzeuge bis hin zu Lösungen für Lkw und digitalen, vernetzten Anwendungen. Gezeigt werden gleich mehrere Premieren, darunter Bremsscheiben für mehrere Baureihen der Mittel- und Oberklasse im freien Ersatzteilmarkt und ein Diagnosetestgerät. Ebenfalls neu: Die Wasserpumpe von Continental gibt es nun auch einzeln. Durch diese Programmerweiterung können nun auch Fahrzeuge ohne Zahnriemenantrieb mit den hochwertigen Wasserpumpen von Continental ausgestattet werden. Mit einem neuen Frequenzmessgerät im Kompaktformat kann die korrekte Spannung im Riementrieb eingestellt werden. Dank der geringeren Baugröße ist der Belt Tension Tester Mini (BTT Mini) eine sichere und benutzerfreundliche Lösung, die für die engen Platzverhältnisse rund um moderne, komplexe Riementriebe entwickelt wurde. Remote-Diagnose-Lösungen, wie Continental sie auf der Automechanika präsentiert, eröffnen viele Möglichkeiten zur Verbesserung des Kundenservices. Beispielsweise profitieren Fahrer von der schnelleren Erfassung von Fahrzeugfehlern und einer einfacheren Terminbuchung. Foto: Continental Download Mehr Service dank Fernzugriff auf Fahrzeugdaten Digitale Anwendungen für die vernetzte Werkstatt der Zukunft stehen auf der Sonderschau „Tomorrow’s Service & Mobility“ im Forum, Stand A04 im Fokus. Hier zeigt Continental, wie die Remote-Daten-Plattform des Unternehmens und Augmented Reality die gesamte Kundenbetreuung von der Fehlererkennung über die Terminbuchung bis hin zur Reparatur erleichtern, aber auch die Arbeit der Werkstätten effizienter machen. Messebesucher können anhand eines simulierten Falls selbst erleben, wie ein Sensorfehler dank Datenfernzugriff schnell erfasst und anschließend mit innovativen Features wie Augmented-Reality-Darstellungen leichter behoben werden kann. Darüber hinaus zeigt Continental Remote-Diagnose-Anwendungen für verschiedene Branchen, etwa für Carsharing-Unternehmen und Autovermietungen. Erweitertes Luftfederportfolio und neue Serviceleistungen im Nutzfahrzeugaftermarket Im Nutzfahrzeugersatzteilmarkt sorgt ein erweitertes Luftfederportfolio dafür, dass Werkstätten die passenden Ersatzluftfedern finden, sobald Bedarf entsteht. Zudem zeigt Continental die Demoversion eines Portals für Werkstätten zum Online-Vertrieb von Leistungen und Services aus dem Umfeld des VDO-Produkt- und Servicegeschäfts. Diese können so ihre Sichtbarkeit erweitern und sich neue Kundenpotenziale erschließen. Zudem ist auf der Messe erstmals eine Version des VDOWorkshopTabs zur Tachographenprüfung zu sehen, die alle Servicefunktionen auch für analoge Tachographen unterschiedlicher Hersteller vornehmen kann und neue Länderzulassungen besitzt. Reifen mit der ContiSeal-Technologie verringern das Risiko des Reifenausfalls, da Durchstiche der Lauffläche bis 5 mm Durchmesser dank der einzigartigen Technologie sofort versiegelt werden. Foto: Continental Download ContiSeal und ContiSilent für erweiterte Mobilität und Naturkautschuk aus Löwenzahn Continental entwickelt kontinuierlich neue Technologien, wie zum Beispiel ContiSeal und ContiSilent. ContiSeal vermindert die Folgen einer Verletzung des Reifenprofils: Durchstiche bis 5 mm Durchmesser werden dank der einzigartigen Technologie sofort versiegelt. Dadurch wird eine anhaltende Mobilität und unveränderte Fahrleistung ohne sofortigen Stopp oder Reifenwechsel gewährleistet. ContiSilent ist eine Schaumstoffschicht, die auf der Innenseite des Reifens den gesamten Bereich unterhalb des Laufstreifens abdeckt. Sie reduziert das Innengeräusch im Fahrzeug auf allen Fahrbahnoberflächen. Am Beispiel des ContiSportContact 5 P demonstriert Continental die Kombination dieser beiden Lösungen mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS). Darüber hinaus präsentiert Continental den ersten WinterContact TS 850 P, der mit einem Laufstreifen aus reinem Löwenzahn-Kautschuk („Taraxagum“) hergestellt wurde. Die Löwenzahn-Wurzel enthält Naturkautschuk in annähernd derselben Qualität wie der Kautschuk des Kautschukbaums und entspricht gleichzeitig seinen Leistungseigenschaften. Der Löwenzahn wächst auch in gemäßigten Klimazonen, wodurch die Wege zu den europäischen Reifenwerken um ein Vielfaches verkürzt werden können. Download Pressemeldung (MS-Word)
      500 Jahre Deutsches Reinheitsgebot: Ohne Prozessreinheit keine Produktreinheit Faktoren für hygienische und geschmacksneutrale Schlauchleitungen Gezielter Dialog mit Braumeistern Hannover, im Juli 2016. Der internationale Industriepartner ContiTech unterstützt Brauereien bei der Einhaltung des inzwischen 500 Jahre alten Reinheitsgebots. Für die Sicherung der Produktreinheit in allen Phasen der Prozesskette ist die Reinheit des Brau-Equipments ebenso wichtig wie die Zutaten. Um hygienische, geschmacksneutrale sowie langlebige Transportverbindungen für frisches, würziges und gesundes Bier zu gewährleisten, müssen klar definierte Faktoren beachtet werden. ContiTech richtet sich deshalb im Jubiläumsjahr im Rahmen einer breit angelegten Marketing- und Informationskampagne direkt an die Braumeister, mit dem Ziel umfassendes Produkt-Know-how zu vermitteln.   Die Purpurschlange garantiert Prozessreinheit: Die weiße, hochleistungsfähige Spezial-Innenschicht des weltweit geschätzten Brauschlauchs gewährleistet eine hygienisch reine Verbindung zwischen Bottichen und Sudkesseln, in Abfüllanlagen oder auf Biertankfahrzeugen. Foto: ContiTech Download Im Fokus stehen dabei die richtige Auswahl des Schlauchmaterials und der Armatur, die Sorgfalt bei der Reinigung und Desinfektion der Schlauchleitungen sowie der Vorteil von regelmäßigen Zustandsprüfungen. Denn so sensible Bereiche wie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie erfordern auch auf Seiten des Anwenders ein komplexes Wissen über gesetzliche Anforderungen und die sichere Reinigung und Desinfektion der Schläuche. Die Ingenieure von ContiTech denken dabei permanent über die beste Rezeptur nach. Das Ergebnis: die Purpurschlange. Neben ihrem hohen Reinheitsgrad überzeugt sie durch Robustheit, Langlebigkeit und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis über die gesamte Lebensdauer.Weiterführende Informationen zum Thema Lebensmittelsicherheit und Hygiene, finden Interessierte zudem auf der Internetseite www.reinheitsgebot-500jahre.de. Darüber hinaus lädt ContiTech Brauer ein, sich in den sozialen Netzwerken über die erweiterte Definition des Reinheitsgebots auszutauschen. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Premium-Partnerschaft mit fünfjähriger Laufzeit  bis zum Jahr 2022 abgeschlossen Lindau, 18. Juli 2016. Der Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme des internationalen Automobilzulieferers Continental wird erster Premium-Partner der neuen Inselhalle Lindau, dem runderneuerten Tagungs- und Kongresshaus auf der Insel Lindau. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten heute Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereiches Fahrerassistenzsysteme bei Continental und Dr. Gerhard Ecker, Oberbürgermeister der Stadt Lindau. Bilddownload „Für uns ist es besonders wichtig in direkter Nähe unseres Standorts über einen attraktiven und modernen Veranstaltungsort wie die neue Inselhalle Lindau zu verfügen. Hier können wir repräsentative Events für unsere Kunden organisieren und haben auch für interne Meetings eine Alternative zu den Räumlichkeiten an unserem Firmensitz“, sagt Karlheinz Haupt. „Mit unserer Unterstützung möchten wir auch einen Beitrag zur weiteren Attraktivitätssteigerung der Stadt Lindau leisten. Im Hinblick auf das geplante Wachstum des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme, auch in der Region, ist es besonders wichtig über eine moderne Infrastruktur zu verfügen. Die neue Inselhalle ist hierbei ein entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandort Lindau“, so Haupt weiter. Auch im Hinblick auf die von Continental unterstützte Lindauer Nobelpreisträgertagung ist die neue Inselhalle von hoher Relevanz. „Der direkte und intensive Austausch mit Teilnehmern der Lindauer Nobelpreisträgertagung ist für uns immer ein Gewinn und begeisterte unsere Mitarbeiter, die diese Möglichkeit wahrnehmen konnten. Langfristig wird eine solche weltweit wahrgenommene Veranstaltung aber nur durch einen adäquaten Veranstaltungsort, wie wir ihn jetzt mit der neuen Inselhalle erhalten, in Lindau stattfinden können. Deshalb freuen wir uns auf das neue Tagungs- und Kongresshaus“, erklärt Karlheinz Haupt. Continental wird für fünf Jahre Premium-Partner der neuen Inselhalle und zeigt damit seine  Verbundenheit zum Standort. Lindaus Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker freut sich vor allem darüber, dass die Partnerschaft langfristig angelegt ist. „Wir sind stolz, die zukunftsweisende Technologie der Fahrerassistenzsysteme hier in Lindau unterstützen zu können. Continental ist ein zuverlässiger Partner der Stadt Lindau“, lobt der Oberbürgermeister. Als Premium-Partner übernimmt Continental die Raumpatenschaft für einen der Konferenzräume. Das Unternehmen wird darüber hinaus in unterschiedlichen Medien, wie Broschüren, auf der Webseite (www.bodensee-tagungen.de), sowie in der Inselhalle selbst mit interessanten Ausstellungsstücken, die die Fahrerassistenzsysteme erklären, sichtbar sein. „Wir wollen in der neuen Inselhalle die in Lindau und der Region vorhandenen Branchenkompetenzen sichtbar verankern. Ich bin überzeugt, dass die neue Inselhalle unseren Wirtschaftsstandort noch attraktiver macht“, betont Dr. Ecker, zudem ist er optimistisch, dass weitere Unternehmen dem Beispiel von Continental folgen werden.
      Gouverneur der Provinz Shandong, Dr. Guo Shuqing, besuchte Continental zur feierlichen Vertragsunterzeichnung in Hannover Unternehmen plant einen Neubau im Sino-German Ecopark für Automobilanwendungen Investition von mehr als 20 Millionen Euro (rund 200 Millionen RMB) für die erste Phase Hannover, 19. Juli 2016. ContiTech hat eine Absichtserklärung für ein neues Werk in Qingdao, China, für die Produktion von Automobilschläuchen am Rande einer von Dr. Guo Shuqing, Gouverneur der Provinz Shandong geführten Delegationsreise durch Deutschland unterzeichnet. Das Unternehmen plant mehr als 20 Millionen Euro (rund 200 Millionen RMB) in der ersten Phase zu investieren. Der Neubau bemisst zunächst eine Fläche von ca. 15.000 Quadratmetern im Sino-German Ecopark in Qingdao, West Coast New Area, und wird von der Lokalverwaltung vollständig unterstützt. „Wir wollen die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden möglichst effektiv erfüllen. Daher verfolgen wir konsequent unseren strategischen Ansatz einer stärkeren regionalen Ausrichtung unserer globalen Aktivitäten. Mit dieser Unterschrift bekräftigen wir unsere Absicht, unsere Produktionskapazität im wachsenden chinesischen Markt und in der Region Asien-Pazifik aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Schläuchen und Schlauchleitungen zu erweitern“, erklärte Hans-Jürgen Duensing, Mitglied des Vorstands von Continental und Vorstandsvorsitzender der ContiTech AG.   Feierliche Vertragsunterzeichnung: Hans-Jürgen Duensing, Mitglied des Vorstands von Continental und Vorstandsvorsitzender der ContiTech AG (links sitzend) und Shiyu Zhao, Direktor des Sino-German Eco Park Qingdao (rechts sitzend) unterzeichneten eine Absichtserklärung über ein neues Schlauchwerk für Automobilanwendungen im Sino-German Ecopark in Qingdao, China. Außerdem teilgenommen haben (stehend von links): Dr.-Ing. Stefan Schön, Leiter Key Account Management Nutz- und Spezialfahrzeuge, Division Interior; Dr. Michael Ruf, Leiter Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket, Division Interior; Burkhardt Koeller, Leiter Controlling Division Reifen, Dr. Elmar Degenhart Continental CEO; Dr. Guo Shuqing, Gouverneur der Provinz Shandong; Hua Wang, Generalsekretär der Landesregierung Shandong; und Deping Zhang, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Qingdao. Foto: ContiTech Download In den kommenden Jahren wird die bestehende Produktion von Heizungs- und Kühlungsschläuchen in das neue Werk verlagert, das nur wenige Kilometer vom derzeitigen Standort entfernt liegt. Die geplante Jahresleistung in der ersten Phase der vollen Kapazitätsauslastung liegt bei rund 15 Millionen Niederdruckleitungen. Je nach Marktentwicklung plant das Unternehmen eine weitere Expansion des neuen Werks über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Fertigstellung wird für das Jahr 2020 erwartet.Aktuell fertigt und vertreibt der globale Technologieanbieter und Industriepartner ContiTech Schläuche und Schlauchleitungen für die Automobilindustrie – insbesondere für Autobauer in China und der Region Asien-Pazifik – mit über 500 Mitarbeitern im Zentrum von Qingdao. Kunden erhalten weiterhin denselben Service und dieselbe Qualität von ContiTech. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Bereits die zweite Auszeichnung im Automotive Brand Contest für innovative Entwicklungen von Continental in Folge Aktive haptische Rückmeldung verbessert die Mensch-Maschine-Schnittstelle, reduziert die Fahrerablenkung und erhöht die Sicherheit Dank intuitiver Steuerungsmethodik spürt der Fahrer den Bildschirm und kann das Eingabesystem deutlich einfacher bedienen Babenhausen, 18. Juli 2016. Das Continental-Projekt ‚Haptic Interaction Surfaces‘ ist als ‚Best of Best‘ im Automotive Brand Contest 2016 ausgezeichnet worden. Mit der Prämierung würdigte der Rat für Formgebung die Entwicklungen des internationalen Technologieunternehmens zur Verbesserung der ganzheitlichen Mensch-Maschine-Schnittstelle. Das neue Konzept besteht aus einem 12,3“ Full HD TFT-Bildschirm sowie einem Touchpad, das die Inhalte des Displays haptisch erlebbar macht und bei Berührung eine aktive haptische Rückmeldung durch einen im Finger spürbaren Bewegungsimpuls an den Fahrer gibt. So kann dieser das zentrale Eingabesystem (Touchpad) nahezu blind bedienen, wodurch die Fahrerablenkung signifikant reduziert und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht wird. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen des Salons „Mondial de l´Automobile“ am 29. September 2016 in Paris statt. Bilddownload „Continental hält, was ihr Markenslogan verspricht: The Future in Motion. Der Schnittstelle zwischen Mensch und Fahrzeug kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu, weshalb besonders hier intelligent agierende und integrierende Produkte gefragt sind. Mit den ‚Haptic Interaction Surfaces‘ halten Bediengewohnheiten, die man aus Smart-Devices des Alltags kennt, Einzug ins Fahrzeug. Die mediengerechte Nutzung des Displays und Touchpads mit integrierter haptischer Rückmeldung spielt dabei eine elementare Rolle und erhöht somit die Fahrsicherheit während der Bedienung zentraler Eingabesysteme“, begründet Jurymitglied Prof. Andrea Lipp die Prämierung. „Bei unserem Konzept ‚Haptic Interaction Surfaces‘ sind die grafischen Bildschirmelemente in Relation zum Touchpad absolut positioniert, sodass das zugehörige Display exakt gesteuert werden kann. Durch die haptische Rückmeldung kann der Fahrer sein System zudem regelrecht fühlen“, erklärt Dr. Heinz Abel, Leiter Center of Competence der Geschäftseinheit Instrumentation & Driver HMI bei Continental. „Diese taktile Erfahrung wird durch eine ebenfalls mit aktiver haptischer Rückmeldung ausgestattete Zierleiste in Aluminiumoptik ergänzt. Das Design haben wir dabei bewusst reduziert gehalten und durch einen Verschwindeeffekt der Favoriten-Tasten in der Zierleiste abgerundet.“ Bilddownload Feel your Screen: Intuitive Steuerung einzelner Bildschirmelemente Das System wird durch gelernte Verhaltensweisen aus der Bedienung berührungsempfindlicher Oberflächen intuitiv gesteuert. Unterstützt wird der Fahrer hierbei durch eine aktive haptische Rückmeldung. So sorgt etwa eine fein abgestimmte Krafterkennung (Fachbegriff: „Kraftsensierung“) dafür, dass sich versehentliche Berührungen von beabsichtigten Bedienvorgängen unterscheiden lassen. Ein weiteres Element ist die sicherheitswirksame Suchhaptik. Fährt der Fahrer mit dem Finger über das Touchpad oder die Favoritenleiste, informiert ihn die haptische Rückmeldung über die Begrenzungen von Bedien- oder Screenelementen. Mit einer solchen „Fühlhilfe“ wird der Nutzer zum Beispiel beim Scrollen durch lange Listen oder die Menü-Navigation unterstützt. Darüber hinaus gibt das System dem Fahrer mittels einer Bestätigungshaptik  die Rückmeldung einer erfolgreichen angenommenen Eingabe. Durch die Kombination der Spiegelung des Bildschirms auf das Touchpad mit der aktiven haptischen Rückmeldung erhält der Fahrer jederzeit das Gefühl, jedes einzelne Screenelement berühren und steuern zu können. Unterstützt wird die anwendungsfreundliche Gestaltung zum Einen durch den Bildschirm mit Echtglas-Oberfläche, der dank optischem Bonding und einer Anti-Glare-Beschichtung Reflexionen minimiert, zum Anderen durch die funktionale Oberflächengestaltung der Bedienleiste  in Aluminiumoptik, die einen Verschwinde-Effekt erzeugt. Auch das zurückhaltende Design fügt sich nahtlos in alle Fahrzeugumgebungen ein. Die Technologie ist voll skalierbar, kann also mit unterschiedlichen Gerätegrößen für verschiedene Fahrzeugklassen angepasst werden. Darüber hinaus sind Charakteristik und Intensität der haptischen Rückmeldung frei konfigurierbar, so dass sie sich zum Beispiel an markenspezifische Haptik-Vorgaben der Fahrzeughersteller anpassen lassen. Zudem könnten sie sich neben der Bediensituation beispielsweise auch der jeweiligen Fahrsituation anpassen. Bilddownload Automotive Brand Contest 2016 Der Automotive Brand Contest gilt als der einzige neutrale, internationale Designwettbewerb für Automobilmarken, der sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der weltweit wichtigsten Branchenwettbewerbe entwickelt hat. Mit dem Wettbewerb prämiert der Rat für Formgebung herausragendes Produkt- und Kommunikationsdesign und lenkt den Blick auf die elementare Bedeutung von Marke und Markendesign in der Automobilbranche. Dabei liegt der Fokus auf der ganzheitlichen und konsistenten Inszenierung der Marke über alle Medien und Produkte hinweg. Der Automotive Brand Contest bildet für Unternehmen der Automobilbranche eine Plattform, um sich mit ihren Leistungen international vergleichen und positionieren zu können.    ‚Haptic Interaction Surfaces‘ auf einen Blick 12,3“ Full HD TFT-Display mit Echtglas-Oberfläche und optischem Bonding Bedienblende in Aluminiumoptik mit Verschwinde-Effekt und aktivem haptischen Feedback Touchpad (112 mm x 70 mm) mit aktivem haptischen Feedback, das Inhalte des Display haptisch erlebbar macht Kraftsensierung zur Differenzierung versehentlicher und beabsichtigter Bedienungen Suchhaptik unterstützt bei der Auffindung von Screenelementen Bestätigungshaptik als Rückmeldung einer erfolgreich angenommenen Eingabe
      Regierungschefkonferenz der bayerischen Partnerregionen in München unter Beteiligung von Continental Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands der Continental AG, sprach über die Bedeutung des digitalen Wandels für die Automobilindustrie München, 15. Juli 2016. Die Digitalisierung und das Internet of Everything sind längst in unserem Alltag angekommen. Vom Handel, über die Bildung und das Gesundheitswesen bis hin zu den sozialen Netzwerken der Menschen – kaum ein Bereich, den der digitale Wandel nicht grundlegend beeinflusst. Vor allem das Fahrzeug und damit die Automobilindustrie stehen heute im Zentrum der Digitalisierung. Bilddownload Unter dieser Prämisse sprach Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Interior, heute im Rahmen eines Gedankenaustauschs mit den Regierungschefs der bayerischen Partnerregionen. Kern des Gesprächs waren die Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels für die Automobilindustrie sowie die Bedeutung einer engen Kooperation zwischen Wirtschaft und Politik für eine erfolgreiche Zukunft der Wirtschaftsstandorte der Partnerregionen. „Die Digitalisierung bietet unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft enorme Chancen. Sie bedeutet aber auch die Notwendigkeit zu Wandel und Entwicklung. Wir sind überzeugt davon, dass wir dies zusammen mit der Politik erfolgreich gestalten können“, erläuterte Matschi. Von vernetzter Navigation des elektronischen Horizonts über Fahrzeugferndiagnose, bis hin zur eigens im Silicon Valley gegründeten Geschäftseinheit für intelligente Transportsysteme (Intelligent Transportation Systems, ITS): Vor dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und den Regierungschefs der weiteren sechs Partnerregionen zeigte Matschi auf, wie weit die Digitalisierung des über 140-jährigen Technologieunternehmens Continental bereits vorangeschritten ist und wie sich dessen Angebotspalette immer stärker um vernetzte Mobilitätsdienste erweitert. „Basis einer digitalen Mobilität und Industrie ist eine lückenlose und robuste Abdeckung des LTE-Netzes entlang der digitalen Autobahnen und in Städten sowie die konsequente Weiterentwicklung zur 5G-Technologie. Zudem geht es heute darum, einen klaren und fairen rechtlichen Rahmen für die Nutzung der Daten im vernetzten Fahrzeug zu schaffen“, so Matschi. Neben den Geschäftsfeldern transformiere die Digitalisierung auch Industriebereiche wie Produktion und Arbeitswelt und verlange nach ganz neuen Kompetenzen von Fachkräften, fasste Matschi zusammen: „Mit Bildung und Ausbildung in den richtigen Bereichen müssen wir die Voraussetzungen schaffen und mit einer klaren Regulierung und Gesetzgebung die Rahmenbedingungen setzen. Wenn Wirtschaft und Politik an einem Strang ziehen, werden wir in allen Regionen zu den Gewinnern gehören.“
      Das Testcenter stärkt die Integration von fortschrittlichen Technologien und weltweitem Know-how, um das Angebot an Produkten und Lösungen für den chinesischen Markt zu erweitern. „Chassis & Safety Technology Summit 2016“ zum Thema „Vision Zero“ abgehalten. Spendenübergabe von 100.000 Renminbi (ca. 13.500 Euro) an Schulen in Yancheng. Yancheng, China, 11. Juli 2016 – Der internationale Automobilzulieferer Continental hat am Freitag (8. Juli) ein neues Testcenter in Yancheng in der Provinz Jiangsu offiziell eröffnet. In Zusammenarbeit mit dem China Automotive Technology & Research Center (CATARC) werden dort hauptsächlich Sicherheitssysteme und Produkte wie elektronische und hydraulische Bremssysteme, Fahrerassistenzsysteme und Reifen erprobt und geprüft. Am selben Tag richtete Continental außerdem den „Chassis & Safety China Technology Summit 2016“ zum Thema „SensePlanAct” aus. Die Veranstaltung diente zum Austausch über Chassis und Safety-Lösungen sowie generelle Entwicklungstrends der Branche. Frank Jourdan, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety Division (Mitte) mit Vertretern von CATARC und lokalen Behörden Bilddownload Fertigstellung des Continental Testcenters Yancheng stärkt Lokalisierung in China Das Testcenter in Yancheng, das in der ersten Phase eine Fläche von 2.500 Quadratmetern mit Büros und Testhallen umfasst, ist nach dem Winter-Testcenter in Heihe die neueste Testanlage von Continental in China. Sie dient als weitere Grundlage für die technische Unterstützung und Produktentwicklung vor Ort und stärkt die Position von Continental als internationalem Automobil- und Systemlieferanten auf dem chinesischen Markt. „Die Eröffnung des Testcenters Yancheng verdeutlicht das langfristige Engagement von Continental, auf dem chinesischen Markt lokale Produkte zu entwickeln und unseren Kunden modernste Technologien sowie Forschungs- & Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten. Wir freuen uns außerdem sehr über die Zusammenarbeit mit CATARC und darüber, dass wir auch dank des neuen Testcenters fortschrittliche Sicherheitstechnologien in China entwickeln werden. Unser Ziel ist es, die lokalen Marktanforderungen zu erfüllen sowie das Bewusstsein für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu stärken und dadurch der Verwirklichung der ‚Vision Zero‘ näherzukommen“, sagte Frank Jourdan, Vorstandsmitglied der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety. CATARC wurde 1985 gegründet und assistiert der chinesischen Regierung unter anderem in Forschungsaktivitäten der Automobilindustrie. Die Institution führt dabei nach dem Leitsatz „Unabhängig, fair, eigenverantwortlich“ verschiedene Tätigkeiten wie die Festlegung von Automobilstandards und technischen Vorschriften, das Durchführen von Tests für Produktzertifizierungen und die Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen aus. Im Januar unterzeichneten Continental und CATARC eine strategische Kooperationsvereinbarung, um die Beziehungen durch eine langfristige Zusammenarbeit zu stärken „Continental ist einer unserer wichtigsten Partner, mit dem wir seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten. Die gemeinsame Investition in das Test Center Yancheng ist ohne Zweifel ein weiterer Meilenstein der strategischen Kooperation, durch den sich die Zusammenarbeit im Bereich Fahrzeugsicherheit noch verbessern wird“, sagte Li Zanfeng, Geschäftsführer des CATARC Yancheng Proving Ground. Auf dem Testgelände werden hauptsächlich Sicherheitssysteme und Produkte wie elektronische und hydraulische Bremssysteme erprobt und geprüft. Bilddownload Realisierung der „Vision Zero“ durch „SensePlanAct“ Am Tag der Eröffnung des Testcenters fand auch der „Continental Chassis & Safety Technology Summit 2016“ in Yancheng statt. Die Konferenz zum Thema „SensePlanAct“ unterstrich das besondere Augenmerk, das Continental auf die Sicherheit im chinesischen Straßenverkehr legt. Die Division Chassis & Safety von Continental setzt sich seit langem dafür ein, die „Vision Zero“ – einer Zukunft ohne Verkehrsunfälle – zu erreichen. Ziel ist es, durch die Integration verschiedener aktiver und passiver Sicherheitssysteme und die Verbesserung der Fahrzeugsicherheit und –dynamik, die Kunden bei einem noch sichereren und komfortableren Fahrerlebnis zu unterstützen. „SensePlanAct“ definiert dabei, welche Bedeutung Sicherheitstechnologien und Produkte für Fahrdynamik beim Autofahren haben. So lag der Schwerpunkt der Konferenz auch auf technologischen Lösungen für die gesamte Wirkkette des Fahrens („SensePlanAct”), welche die Grundlage für automatisiertes Fahren bilden. Continental betreibt sowohl in den USA, als auch in Deutschland und in Japan Entwicklungsaktivitäten für das automatisierte Fahren. Weitere Aktivitäten werden noch im August in China auf den Weg gebracht. Bei Workshops und Testfahrten konnten die Teilnehmer der Konferenz ihr Verständnis für die Entwicklung entsprechender Technologien vertiefen und über aktuelle Entwicklungen in der Branche diskutieren. Zentrale Themen in den Workshops waren Podukte entlang der Wirkkette „SensePlanAct”, wie etwa Umfeldsensoren für Fahrerassistenzsysteme (Sense), die Safety Domain Control Unit (Plan) und das integrierte Bremssystem MK C1 (Act). „Continental hat immer die Strategie „In China, für China“ verfolgt und somit die Lokalisierung technologischer Innovationen und Entwicklung an erste Stelle gesetzt. Gemäß diesem Entwicklungsgrundsatz bekräftigt das Unternehmen erneut seine Verpflichtung, die Sicherheit im chinesischen Straßenverkehr voranzutreiben, indem es die Bedeutung von Sicherheitstechnologien für Automobilhersteller und Endverbraucher auf diesem Markt betont“, erklärte Enno Tang, Leiter der Division Chassis & Safety, in China. Beim „Continental Chassis & Safety Technology Summit 2016“ lag der Schwerpunkt auf Themen rund um Sicherheit im chinesischen Straßenverkehr. Bilddownload Spende für von Tornado betroffene Katastrophengebiete in Yancheng Am 23. Juni dieses Jahres traf ein Tornado mehrere Teile der Stadt Yancheng. Der Tornado beschädigte Häuser und Straßen und hatte negative Folgen für die lokale Wirtschaft. Continental China entschloss sich daher, die Kosten für die Eröffnungszeremonie des Testcenters zu reduzieren und die Einsparungen in Höhe von 100.000 Renminbi (etwa 13.500 Euro) für die Kinder und Schüler in den Katastrophengebieten zu spenden. Continental möchte so dazu beitragen, dass die Schüler der vom Tornado betroffenen Schulen zu Beginn des neuen Schuljahrs im September, wieder unterrichtet werden können. Der Automobilzulieferer arbeitet bei seinem Hilfsprogramm eng mit lokalen Organisationen zusammen.
      Rudolf Stark, bisheriger Transmission-Leiter, übernimmt den Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle Bei Transmission rückt der bisherige Entwicklungsleiter Stephan Rebhan an die Spitze des Geschäftsbereichs Nürnberg, Regensburg, 7. Juli 2016. Beim internationalen Technologieunternehmen Continental stehen zwei Geschäftsbereiche der Division Powertrain unter neuer Leitung. Der Bereich Hybrid Electric Vehicle (HEV) – der die Hauptkomponenten für die Antriebselektrifizierung in Hybrid- und Elektrofahrzeugen liefert – wird mit sofortiger Wirkung von Rudolf Stark geleitet. Der 50-jährige Manager kommt aus dem eigenen Haus: Seit Januar 2009 verantwortete Stark als Leiter des Geschäftsbereichs Transmission die Entwicklung und Produktion von Getriebesteuerungen. Sein Nachfolger an der Spitze von Transmission ist ebenfalls mit sofortiger Wirkung Stephan Rebhan (50), der als bisheriger Leiter der Entwicklung von Transmission mit diesem Geschäftsbereich bereits vertraut ist. Beide Bereiche haben ihren Hauptsitz in Nürnberg. Rudolf Stark, der seit 15 Jahren für den Automobilzulieferer tätig ist, startete seine berufliche Laufbahn 1993 als Abteilungsleiter Projektabwicklung bei einem mittelständischen Unternehmen im Anlagenbau. 1996 ging er zu DaimlerChrysler Railsystems und arbeitete dort im Bereich Projektmanagement, ICE und Regionalzüge. Im Jahr 2001 wechselte Stark dann zum Continental-Vorläufer Temic, wo er nach verschiedenen Führungspositionen in den Bereichen Powertrain und Chassis 2005 die Leitung des Segments Flüssigkeitssensoren im Continental Geschäftsbereich Sensors & Actuators übernahm. Ab 2007 war er im Geschäftsbereich Transmission zunächst für das Europageschäft verantwortlich, ehe er 2009 mit der Leitung des Geschäftsbereichs weltweit betraut wurde. Seit 2009 hat er diesen Bereich sehr erfolgreich geführt und auf die Zukunft vorbereitet. Rudolf Stark hat einen Abschluss als staatlich geprüfter Techniker, ist Betriebswirt, und absolvierte zudem eine Managementausbildung am Management Zentrum St. Gallen. Bilddownload Stephan Rebhan kam im Juli 2015 von Knorr-Bremse zu Continental. Der Diplom-Ingenieur war nach seinem Maschinenbau- und Betriebswirtschaftsstudium an der Technischen Universität München ab 1994 für Fichtel & Sachs und später Mannesmann Sachs im Geschäftsbereich Kupplungssysteme tätig, unter anderem als Gruppenleiter Vertrieb und Entwicklung für GM und asiatische Kunden. Ab 2000 führte er bei ThyssenKrupp Bilstein das Produktzentrum für aktive Fahrwerkssysteme und war unter anderem weltweiter Leiter der Produktion und des Programm-Managements für Luftfedersysteme und elektronische Dämpfer. 2006 wechselte Rebhan zu Knorr-Bremse, wo er mit den Schwerpunkten Getriebeautomatisierung und Motorluftmanagement für den Ausbau der Powertrain-Aktivitäten verantwortlich war und ab 2011 das Center of Competence Engine Air and Transmission leitete, bis er 2015 zu Continental ging. Bilddownload
      16-jährige Erfahrung in der Entwicklung von Reifendruckkontrollsystemen Lösung unterstützt die Automotive Megatrends Sicherheit und Umwelt Continental-Werke in Frankreich, Mexiko und Korea am runden Produktionsjubiläum beteiligt   Regensburg, 7. Juli 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental feiert ein rundes Jubiläum: Im Juli rollte der 200-millionste Reifendrucksensor vom Band. Maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben die Werke in Frankreich (Toulouse), Korea (Icheon) und Mexiko (Guadalajara), die zahlreiche Fahrzeughersteller in Europa, Asien und Amerika beliefern. „Seit unseren ersten Entwicklungen vor 16 Jahren und dem Produktionsstart im Jahr 2002 haben wir die Technologie unserer Reifendrucksensoren kontinuierlich weiterentwickelt und die Kosten optimiert, so dass unsere Sensoren in allen Fahrzeugklassen zum Einsatz kommen können. Wir freuen uns sehr, unseren bisherigen Erfolg heute mit der runden Stückzahl von 200 Millionen krönen zu können“, sagt Andreas Wolf, Leiter des Continental-Geschäftsbereiches Body & Security. Bilddownload Sicherer und effizienter: Sensoren erfüllen Anforderungen der Automotive Megatrends Continental ist von den Vorteilen direkter Reifendruckkontrollsysteme überzeugt und fokussiert deshalb auf die Produktion entsprechender Sensoren. Bei der direkten Messmethode ist der Drucksensor im Rad integriert, wodurch er einen möglichen Druckverlust schnell und präzise messen und die entsprechende Information sofort bereitstellen kann. Der Markt hat die Vorteile der direkten Messung des Reifendrucks ebenfalls erkannt: In Europa nutzen bereits etwa zwei Drittel der Fahrzeuge, die mit einem System zur Reifendruckkontrolle ausgestattet sind, die direkte Methode, in Nordamerika sogar mehr als 85 Prozent. Bilddownload „Die Megatrends der Automobilbranche Sicherheit und Umwelt liegen uns bei der Entwicklung unserer Produkte und Lösungen besonders am Herzen. Wir haben die Vorteile, die Reifendruckkontrollsensoren hierzu beitragen, erkannt und arbeiten kontinuierlich an der  Weiterentwicklung unserer Technologie. Schon heute machen unsere Sensoren das Fahren sicherer und effizienter“, ergänzt Wolf. Bilddownload Für mehr Sicherheit sorgen die Sensoren, indem sie den Fahrer aktiv dabei unterstützen, den empfohlenen Reifendruck aufrecht zu erhalten. Der Fahrer erhält exakte Informationen über den Status des Reifendrucks und kann umgehend handeln. Dadurch wird das Fahrverhalten des Fahrzeugs optimiert und das Risiko von Pannen und Unfällen reduziert. So erhöht sich der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h und einem Reifendruck von 1,6 statt 2,1 bar um über sechs Meter auf nasser Fahrbahn. Das bedeutet im Umkehrschluss: Während ein Auto mit optimalem Reifendruck bereits steht, bewegt sich das Fahrzeug mit zu niedrigem Reifendruck mit einer Geschwindigkeit von 33 km/h weiter. In puncto Umwelt optimiert der richtige Reifendruck den Rollwiderstand und verringert den Verschleiß der Reifen. Das Fahrzeug fährt dadurch deutlich effizienter als dies bei zu niedrigem Reifendruck der Fall wäre, da es beim Abrollen weniger Energie verbraucht. Ist der Reifendruck aller vier Reifen eines Fahrzeugs um 0,2 bar zu niedrig, erhöht sich der Spritverbrauch bereits um ein Prozent. Diese Zahl steigt bei 0,6 bar Druckverlust auf vier Prozent, wobei gleichzeitig die Lebenszeit des jeweiligen Reifens um 45 Prozent sinkt. Bilddownload Seit November 2014 muss in allen Neuwagen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein Reifendruckkontrollsystem verbaut sein.
      Dank integrierter mobiler Kommunikation (SIM) und Plug-and-play-Kabel sofort einsatzbereit Leistungsfähiges Gerät verfügt über GNSS/GPS, zusätzliche CAN-Schnittstellen sowie digitale Ein- und Ausgänge Auf zukünftige Telematiklösungen ausgelegt Villingen-Schwenningen, im Juli 2016. Mit der neuen VDO DLD Wide Range II bietet Continental Spediteuren und Fuhrparkbetreibern jetzt einen direkt einsatzbereiten webbasierten Service, um Massenspeicherdaten des Digitalen Tachographen (DTCO) und Fahrerkartendaten per Funk zu übertragen. Das Gerät in Erstausrüsterqualität lässt sich mit dem Plug-and-play-Kabel in wenigen Minuten installieren und kann dank integrierter mobiler Kommunikation (SIM) sofort eingesetzt werden. Die Hardware ist bereits dafür gerüstet, künftig auch Telematikfunktionen wie etwa Positionsaufzeichnung oder Fahrzeug-Diagnose mittels CAN oder zusätzlichen Eingängen über das Gerät anzubieten. Kunden greifen nun ganz einfach online auf die Daten zu, die Installation lokaler Anwendungen entfällt. DLD Wide Range II ist ab sofort im Markt verfügbar. Bilddownload Sichere Einhaltung gesetzlicher Archivierungsfristen Unternehmer, deren Fahrzeuge europaweit auf Tour sind und die nur selten das Betriebsgelände anfahren, stellen mit der DLD Wide Range II sicher, dass gesetzliche Archivierungsfristen eingehalten werden. Die Massenspeicher- und Fahrerkartendaten werden automatisch per GPRS (Mobilfunknetz) heruntergeladen, während das Fahrzeug unterwegs ist – entsprechend einer vorher festgelegten Auftragsliste. Die Unternehmenskarte bleibt im Büro. Mit der neuen Version bietet Continental seinen Kunden jetzt noch mehr Service: Die DLD Wide Range II hat die SIM-Karte und damit die Kommunikation an Bord, das Gerät ist daher im Handumdrehen einsatzbereit. Zudem dauert der Anschluss mit dem als Zubehör verfügbaren Plug-and-play-Kabel nur noch wenige Minuten. Gegenüber der Vorgängerversion hat Continental die Hardware komplett neu aufgesetzt. Dank 512 MB Speicherkapazität, zusätzlicher CAN-Schnittstellen sowie digitaler Ein- und Ausgänge ist das Gerät gerüstet, um in naher Zukunft auch Telematikfunktionen zu bedienen. Dann lassen sich zum Beispiel Fahrerverfügbarkeit und Fahrzeug-Diagnose-Informationen auswerten. Schon heute haben Spediteure mit dem integrierten GPS-Modul die Position ihrer Lkw stets im Blick. Das System ist zudem kompatibel zu der wifi-basierten Lösung DLD Short Range II, bei der die Fahrzeuge zum Auslesen auf dem Betriebshof stehen. Unternehmer können so bei Bedarf ganz einfach auf die funkbasierte Variante wechseln oder gemischte Fuhrparks für Langstrecken- und kürzere Distributionstransporte optimal ausrüsten. Darüber hinaus lassen sich zusätzliche Dienste aus dem Flottenmanagement bei Bedarf auch im Nachhinein hinzubuchen. Die dazu nötige Firmware ist über die Luftschnittstelle FOTA übertragbar. Direktzugriff auf webbasierten Service Ein weiterer Vorteil der DLD Wide Range II: Der Kunde muss keine lokale Anwendung mehr installieren, sondern greift online auf den nun webbasierten Service zu. Dafür loggt er sich einfach auf dem Server des Flottenmanagementsystems VDO TIS-Web ein. „DLD WR II ergänzt unsere eng aufeinander abgestimmte Familie aus digitalem Tachographen, Telematikanwendungen mit Front- und Backend und Apps. Spediteure und Disponenten können ihre Flotte so effizienter managen“, sagt Dr. Lutz Scholten, Leiter des Segments Tachographs, Telematics and Services bei Continental. Das System lässt sich auch mit den Flottenmanagementlösungen anderer Anbieter zuverlässig bedienen. Erhältlich ist es über den VDO Fachhandel.
      Supplier Day 2016 Zwölf Zulieferer als Lieferanten des Jahres ausgezeichnet Zusätzlicher „Quality Award 2015" verliehen „Führende Technologie kommt von führender Qualität" Dresden, Regensburg 1. Juli 2016. Die Konkurrenz ist groß, und das Ergebnis wird jedes Jahr mit Spannung erwartet: Wer von den rund 800 strategischen Zulieferern des Technologieunternehmens Continental wird im Automotive-Geschäft Lieferant des Jahres? Beim „Supplier Day 2016" im Dresdner Kongresszentrum Ostrapark wurden jüngst auf Basis einer umfassenden, systematischen Bewertung insgesamt 13 Unternehmen für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „2016 - The Year of Supplier Quality". Bilddownload Vor rund 400 Gästen aus aller Welt sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart in seiner Rede: „Die Anforderungen unserer Kunden an uns werden immer höher. Unsere Lösungen dafür notwendigerweise komplexer. Denn die Elektrifizierung des Antriebs, die Automatisierung von Fahrfunktionen und die fortschreitende Digitalisierung sowie neue Geschäftsmodelle rund um Serviceleistungen für erweiterte Mobilität verlangen höchste Qualität, enge Vernetzung und zunehmend industrieübergreifende Zusammenarbeit. Darüber hinaus setzen viele Kunden auf Plattformkonzepte. Die gesamte Lieferkette spürt daher die daraus erhöhten und zum Teil neuen Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit. Daher beziehen wir unsere Lieferanten so umfassend und so früh wie möglich in unsere Lösungsentwicklung und Qualitätssicherung mit ein. Dafür ist bei Continental das Qualitätsmanagement für Lieferanten seit kurzem dem Einkauf zugeordnet, der besonders eng mit unseren Zulieferern kooperiert. Denn nur gemeinsam ist Technologieführerschaft und höchste Wettbewerbsfähigkeit erreichbar." Continental bezieht für sein Automotive-Geschäft an weltweit rund 100 Produktionsstandorten pro Jahr 135 Milliarden Einzelkomponenten von insgesamt 4.000 Lieferanten. Einkaufsleiter Günter Fella vor den Gästen: „Jedes Qualitätsproblem ist auch eine logistische Störung, die schnell zu einem Versorgungsengpass führen kann – zumal unsere Produkte einen Materialanteil von durchschnittlich 50 Prozent haben. Mit unserem speziellen Überprüfungsverfahren, das den klassischen Vergabeprozess ergänzt, versetzen wir unsere Lieferanten in die Lage, ihre Komponenten exakt nach unseren Anforderungen zu fertigen und zu liefern." „Supplier of the Year": Auszeichnung auf Basis von umfassendem Bewertungssystem Die „Supplier of the Year"-Awards werden seit 2008 von den drei Continental Divisionen Chassis & Safety, Powertrain und Interior vergeben. Inzwischen sind diese Auszeichnungen branchenweit renommiert. Sie basieren auf einer aufwändigen Evaluierung, mit der Continental alljährlich seine strategischen Zulieferer im Automotive-Geschäft anhand von definierten Kriterien bewertet. Dazu zählen die Kategorien Qualität, Technologie, Logistik sowie Kosten und Einkaufskonditionen. Vergeben werden die Preise in den sechs Bereichen Elektronik, Elektromechanik, Metall, Kunststoff und Gummi, Investment- und Engineering-Dienstleistungen sowie divisionsspezifische Lösungen. Neben diesen regulären Preiskategorien gibt es bereits seit sechs Jahren den Sonderpreis „Quality Award", der außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Qualitätssteigerung würdigt und den Qualitätsanspruch von Continental unterstützt. Den „Quality Award 2015" erhielt in Dresden das Unternehmen MS-Schramberg, das Continental mit Magneten beliefert. Als „Supplier of the Year 2015" im Bereich Elektronik wurden NDK (Frequency Devices) und Rohm (Broadliner Electronics) ausgezeichnet, in der Elektromechanik ging der Award an Schlaeger (Mechatronic Inductors). In der Kategorie Metall wurden Xunhui (Casting) und Zhenjiang Xianfeng (Stamped Rolled Assemblies) prämiert, im Bereich Kunststoff und Gummi Iriso (Connectors) und Senju (Product related Auxiliaries). Die Awards für Investment- und Engineering-Dienstleistungen erhielten ZSI (Engineering Services) und Strama (Assembly production for electronic manufacturing). Und für spezifische Lösungen der einzelnen Divisionen wurden folgende Unternehmen ausgezeichnet: bei Chassis & Safety Alcoa (Aluminium Extrusion and Precision Machining), bei Interior Eurac (After Market) und bei Powertrain Dae Dong Metal Finishing (Surface Treatment).
      Zugangsmöglichkeiten für Online-Plattform jetzt im Verpackungsinneren enthalten Informationsabruf erfolgt kostenlos und ohne Anmeldung – mobil und am PC Product Information Center bietet artikelspezifische Informationen auf einen Blick Hannover, Juni 2016. Das Product Information Center (PIC) von ContiTech bietet Einbauanleitungen und praktische Montagetipps auf einen Blick. Wie Werkstatt-Profis die Online-Plattform erreichen, zeigt jetzt auch jede neue Verpackung für Zahnriemen-Kits und Nebentrieb-Kits. Der Hinweis ist so angebracht, dass er beim Öffnen der Schachtel sofort ins Auge fällt. Im Verpackungsinneren sind die vielfältigen Zugangsmöglichkeiten zum PIC übersichtlich aufgelistet. Das PIC ist in 18 Sprachen verfügbar – für PC und mobile Endgeräte. Erreichbar ist das PIC unter www.contitech.de/aam – die Navigationsleiste der ContiTech Homepage enthält einen Button, der zum PIC führt. Direkt zum PIC gelangen Nutzer über den Link www.contitech.de/pic. Mobile Endgeräte können über den QR-Code auf der Produktverpackung ohne Umweg auf eine mobile Version des PIC zugreifen. Die Handhabung ist bei allen Zugangsmöglichkeiten denkbar einfach: Nach Eingabe der Artikelbezeichnung, z. B. CT1028WP3, werden alle relevanten und stets aktuellen Informationen zu dem Produkt angezeigt – kostenlos und ganz ohne vorherige Anmeldung.   Wie Werkstatt-Profis das Product Information Center von ContiTech erreichen, zeigt jetzt auch jede neue Verpackung für Zahnriemen-Kits und Nebentrieb-Kits. Foto: ContiTech Download PIC: Der Allrounder für den Automotive Aftermarket Das PIC ist komplett in die ContiTech Homepage eingebettet und mit dem Online-Katalog verbunden. Auch alle neuen Produktgruppen – von Torsionsschwingungsdämpfern über Generatorfreiläufe und Montagesätze bis hin zu Nebentrieb-Kits – wurden in das PIC integriert. Darüber hinaus werden in den Stücklisten sämtlicher Kits Profilbilder der enthaltenen Riemen abgebildet. „Wir haben beim neuen PIC den Fokus sehr stark auf artikelspezifische Informationen gelegt“, sagt Jens Heitkemper vom Technischen Service. „Allgemeine Informationen sind stark in den Hintergrund getreten. Damit wollen wir garantieren, dass alles Wesentliche bedeutend einfacher zu finden ist.“ Download Pressemeldung (MS-Word)
      Continental intensiviert die Unterstützung der Lindauer Nobelpreisträgertagung Mitarbeiter nehmen zudem am Grill & Chill der Nobelpreisträgertagung im Toskanapark auf der Insel Lindau teil Lindau, 29. Juni 2016. Bereits zum zweiten Mal nach dem Jahr 2015 unterstützt der Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme des internationalen Automobilzulieferers Continental die Lindauer Nobelpreisträgertagung. Nach einer Spende an die Veranstalter im Vorjahr hat Continental sein Engagement in diesem Jahr sogar noch ausgebaut. Im Rahmen der Veranstaltung „Young Scientists meet Continental“ erhielten am Dienstagabend rund 70 aus aller Welt angereiste junge Forscher sowie Professor Arthur McDonald, Nobelpreisträger der Physik 2015,  detaillierte Einblicke in die in Lindau stattfindende Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen. Die Wissenschaftsgäste führten dabei lebhafte Diskussionen mit Experten von Continental. Gleichzeitig konnten Mitarbeiter des Automobilzulieferers am Grill & Chill Event der Nobelpreisträgertagung teilnehmen und in ungezwungener Atmosphäre mit Nobelpreisträgern und internationalen Nachwuchswissenschaftlern ins Gespräch kommen. Unter den Mitarbeitern am Standort Lindau wurden zehn Eintrittskarten für das Grillfest verlost. Bilddownload „Die Nobelpreisträgertagung ist ein Alleinstellungsmerkmal Lindaus und ein einzigartiger Leuchtturm, der weltweit wahrgenommen wird. Um dessen Leuchtkraft weiter zu stärken, unterstützen wir  die Veranstaltung sehr gerne“, erklärt Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereiches Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „‚Young Scientists meet Continental‘ bietet dabei die einzigartige Möglichkeit für einen intensiven Austausch zwischen jungen Wissenschaftlern aus aller Welt und Experten aus unserem Haus.“ Bei der Abendveranstaltung konnten die Gäste am Standort Lindau aktuelle und zukünftige Fahrerassistenzsysteme in verschiedenen Entwicklungsfahrzeugen erfahren, vom Notbremsassistenten bis hin zum Remote Parking, dem automatisierten Einparken ohne Fahrer im Fahrzeug. Experten von Continental erklärten zudem die besonderen Stärken von Radarsensorik bei der Erkennung von Objekten und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind, um mit Fahrerassistenzsystemen das Autofahren noch sicherer zu machen als es heute schon ist. Bilddownload Ein weiteres Thema war maschinelles Sehen und wie dieses in der Automobilindustrie genutzt wird. Es entwickelten sich außerdem Diskussionen zum hochautomatisierten Fahren und damit verbundenen Fragestellungen, wie denen nach den technischen Herausforderungen und notwendigen Änderungen am rechtlichen Rahmen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch die Kooperation mit der Nobelpreisträgertagung einen direkten Austausch mit der Wissenschaft ermöglichen. Dieser Austausch eröffnet neue Blickwinkel und kann so der Auslöser für innovative Lösungsansätze bei der Entwicklung unserer Produkte sein“, so Marcel Verweinen, Personalleiter des Geschäftsbereiches Fahrerassistenzsysteme bei Continental. Bilddownload
      2pro Auto schafft neues Konzept für nachhaltige Mobilität Continental neuer Teil des starken Partnernetzwerks Bewusstsein für die Ressource „freier Sitzplatz“ soll geschärft werden Babenhausen, 27. Juni 2016. Jeden Tag fahren 336.000 Menschen mit dem Auto nach Frankfurt am Main und 77.000 Pendler lenken aus der Stadt hinaus. Ähnliches gilt für viele andere Städte und Regionen Deutschlands. Die Folge in Hessen: Staus mit einer Gesamtlänge von 71.400 Kilometern im Jahr, zahlreiche Tonnen CO2-Ausstoß und hohe Benzinkosten für die Fahrer. Ein Blick in die Fahrzeuge offenbart den Grund, denn in jedem Auto sitzen durchschnittlich nur 1,2 Personen. Um das Bewusstsein der Öffentlichkeit für den freien Beifahrerplatz zu schärfen, unterstützt das internationale Technologieunternehmen Continental als neuer Partner die Initiative 2proAuto. Im Rahmen der Partnerschaft macht Continental die Mitarbeiter am Standort Babenhausen auf die Initiative aufmerksam und stellt ihnen einen Live-Fahrplan zur Verfügung, der Fahrten von und nach Babenhausen anzeigt. „Als einer der Wegbereiter zukünftiger Mobilitätskonzepte liegt Continental der Automotive Megatrend Umwelt besonders am Herzen – wir verfolgen die Mission `Clean Power`, wollen den Ausstoß von Schadstoffen also auf null reduzieren. 2proAuto ist eine Initiative mit cleveren Lösungen zum Erreichen dieses Ziels, die wir gerne unterstützen“, sagt Karlheinz Boguslawski, Vice President Manufacturing bei Continental. Bilddownload „Eine große Zahl unserer Mitarbeiter der Standorte im Rhein-Main-Gebiet kommt mit dem Auto zur Arbeit. Wenn nur einige von uns die Idee von 2proAuto in die Tat umsetzen, können wir gemeinsam den CO2-Ausstoß senken, Staus vermeiden und Kosten reduzieren. Ganz nebenbei vernetzen sich die Mitarbeiter auf neue Art untereinander, über Abteilungen hinaus“, ergänzt Roland Weihert, Betriebsratsvorsitzender am Continental-Standort in Babenhausen. Die Initiative 2proAuto, hat sich zum Ziel gesetzt, vorhandene Ressourcen sinnvoll zu nutzen und ein Bewusstsein für den freien Sitzplatz im Auto zu schaffen. Auch Continental setzt sich für effiziente, intelligente und nachhaltige Mobilitätskonzepte ein. Das schnell wachsende Netzwerk von 2proAuto wird von zahlreichen Partnern aus dem Rhein-Main-Gebiet aus dem öffentlichen und privaten Sektor unterstützt. Ab Sommer 2016 soll das Pilotprojekt bundesweit etabliert werden. Bilddownload
      80.000 US-Dollar für Erdbebenhilfe in Ecuador – Unterstützung für Wiederaufbau Rund 33.000 US-Dollar für Erdbebenopfer in Japan – Unternehmen erhöht die Spende der lokalen Mitarbeiter Hannover, 23. Juni 2016. Continental spendet mehr als 110.000 US-Dollar für die Unterstützung der Helfer in den Erdbebengebieten in Ecuador und Japan. In Ecuador kam es am 16. April 2016 zu einem Erdbeben der Stärke 7,8. Von dessen Folgen waren unmittelbar Mitarbeiter des Unternehmens betroffen. Im Süden Japans kam es in der Region Kumamoto am 16. April 2016 ebenfalls zu einem Erdbeben der Stärke 7,0. Dort unterstützt Continental den allgemeinen Wiederaufbau. Mitarbeiter oder Standorte des Unternehmens in Japan waren von den Folgen der Zerstörungskraft nicht unmittelbar betroffen. „Continental stellt mit den Spenden in beiden Märkten unbürokratische Katastrophenhilfe zur Verfügung. Wir unterstützen damit den Wiederaufbau der betroffenen Gebiete und die Funktionsfähigkeit der lokalen Wirtschaft“, erklärte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. In Ecuador stellt Continental, ergänzend zu der unmittelbaren Unterstützung, Hilfe und den Spenden unserer lokalen Organisationen und ihrer Mitarbeitern in den Tagen nach dem Erdbeben, jetzt in Summe 80.000 US-Dollar dem Fonds „Together for Ecuador“ und dem „Economy’s Reactivation Fund“ zur Verfügung. Die Mittel werden für den Wiederaufbau von Häusern und zur Unterstützung regionaler Unternehmen genutzt. In Japan spendet das Technologieunternehmen rund 33.000 US-Dollar an das japanische Rote Kreuz. Rund 8.000 US-Dollar hatten die Mitarbeiter in Japan als Spende gesammelt, die das Unternehmen auf insgesamt 33.000 US-Dollar erhöhte. „Continental übernimmt soziale und gesellschaftliche Verantwortung und ist besonders Helfern und Organisationen verbunden, die sich direkt für Menschen in Not engagieren. In Ecuador sind Mitarbeiter von Continental unmittelbar betroffen gewesen. Ihnen gilt unsere volle Unterstützung. In Japan sind zum Glück weder Mitarbeiter noch Standorte von den Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen worden. Die in den dortigen Katastrophengebieten lebenden Menschen sind auf private Hilfe angewiesen. Daher wollen wir ihnen zur Seite stehen", ergänzte Degenhart.
      Die MK C1 ist ein hocheffizientes Bremssystem, das gegenüber konventionellen Bremssystemen dynamischer und leichter ist sowie kürzere Bremswege aufweist – gepaart mit größtmöglichen Komfort. Frankfurt am Main, 22. Juni 2016. Schnelleres Bremsen und kurze Bremswege: Der internationale Automobilzulieferer Continental beliefert Alfa Romeo mit der MK C1 für das Integrierte Bremssystem (IBS) für die neue Giulia. Weltweit geht das Bremssystem erstmals in Serie. „Ich bin sehr stolz, dass wir solch ein Fahrzeug wie die Alfa Romeo Giulia mit unserer MK C1 ausrüsten. Das ist auch eine Würdigung der hervorragenden Leistung des Teams, das an der Entwicklung dieses innovativen Bremssystems und der Umsetzung in die Serienproduktion gearbeitet hat“, sagt Felix Bietenbeck, Leiter des Geschäftsbereichs Vehicle Dynamics bei Continental. „Die MK C1 bietet mehr Bremskraft für Sicherheitssysteme und hilft durch kurze Bremswege Unfälle zu vermeiden und die Unfallschwere zu reduzieren.“ Continental hat das elektronische Bremssystem MK C1 entwickelt, welches dynamischer, leichter und kompakter als konventionelle Bremssysteme ist. Das neue System reduziert auch Pedalvibrationen und der Fahrer spürt immer die gleiche Kraft-Weg-Charakteristik am Pedal und sorgt damit für ein hohes Maß an Komfort. MK C1 – dynamischer und effizienter Bremsen durch Integration Bilddownload Bei der MK C1 sind die Funktionen der Bremsbetätigung, des Bremskraftverstärkers sowie des Regelsystems (ABS und ESC) in einem kompakten, gewichtssparenden Bremsmodul kombiniert. Das System wiegt – je nach Vergleichsbasis – drei bis vier Kilogramm weniger als ein konventionelles Bremssystem. Die elektrohydraulische MK C1 kann deutlich schneller als herkömmliche hydraulische Systeme Bremsdruck aufbauen und erfüllt damit die gestiegenen Druckdynamikanforderungen von neuen Fahrerassistenzsystemen zur Unfallvermeidung und beim Fußgängerschutz. Darüber hinaus kann das System ohne zusätzliche Maßnahmen die Anforderungen, die an ein regeneratives Bremssystem gestellt werden, auf hohem Komfortniveau erfüllen. Damit leistet die MK C1 einen entscheidenden Beitrag hinsichtlich sicheren und dynamischen Fahrens genauso wie zu Energieeffizienz.
      Ausgezeichnet wird die Multifunktionskamera mit Lidar (MFL), die wesentlicher Bestandteil von Toyotas integriertem Sicherheitssystem „Toyota Safety Sense C“ ist Das Sensormodul Multifunktionskamera mit Lidar (MFL) ist eine kompakte Einheit mit integrierter Kamera und Infrarot-Lidar, die viele aktive Sicherheitsfunktionen bietet Yokohama, Japan / Frankfurt am Main, Deutschland, 20. Mai 2016. Die Toyota Motor Corporation hat dem internationalen Automobilzulieferer Continental den Annual Technology & Development Award verliehen und damit den Beitrag zu Toyotas aktivem Sicherheitspaket „Toyota Safety Sense C“ ausgezeichnet. Die aktiven Sicherheitstechnologien Pre-Collision System (PCS), Spurhalteassistent (LDA) und Fernlichtassistent (AHB) unterstützen den Fahrer bei der Bewältigung der Fahraufgabe. Das Zusammenspiel der Systeme hilft bei der Unfallvermeidung in den folgenden drei Bereichen: beim Abmildern oder Verhindern von Frontalkollisionen, beim Halten des Fahrzeugs in seiner Fahrspur und bei der Erhöhung der Verkehrssicherheit bei Nachtfahrten. Bilddownload „Das ganze Continental Team weltweit fühlt sich geehrt und ist stolz über die Auszeichnung, die wir von unserem geschätzten Kunden Toyota erhalten haben. Das ist eine Anerkennung für unsere erfolgreichen und innovativen Bestrebungen die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Als deutsches Technologie-Unternehmen, mit 145 jähriger Erfahrung, unterstützen wir Toyotas Streben nach höchster Qualität und sicherer Mobilität“, sagte Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender von Continental, der die Auszeichnung bei der Preisverleihung im Rahmen der Toyota Global Suppliers Convention in Nagoya, Japan entgegennahm. Mit dem jährlich vergebenen Technology & Development Award werden Lieferanten ausgezeichnet, deren Innovationen die Fahrzeuge von Toyota durch den Einsatz modernster Technologien attraktiv machen. Continental erhielt den Preis für die Entwicklung der Multifunktionskamera mit Lidar (MFL), eine kompakte Einheit mit integrierter Kamera und Infrarot-Lidar (Light Detection and Ranging Sensor). Das Sensormodul kann Objekte vor dem Fahrzeug erkennen und warnt den Fahrer im Falle einer drohenden Kollision mit akustischen und optischen Signalen. Wenn der Fahrer nicht rechtzeitig bremst, betätigt das System die Bremsen automatisch. Die MFL wird im „C-Package“ von Toyota jedoch nicht nur für das PCS genutzt, sondern auch für weitere aktive Sicherheitsfunktionen wie den LDA und das AHB. Mittlerweile sind mehr als zehn Toyota-Modelle weltweit mit diesem Sensormodul von Continental ausgestattet. Moderne Fahrerassistenzsysteme unterstützen den Fahrer in der alltäglichen Fahrroutine, außerdem warnen sie ihn in Gefahrensituationen oder greifen bei Bedarf selbst ein. Damit tragen sie zur Verringerung der Unfallzahlen bei. Solche Systeme sind Schlüsseltechnologien zum Erreichen der „Vision Zero“, der Vision vom unfallfreien Fahren. Primäres Ziel ist es, tödliche Unfälle zu vermeiden. In einem zweiten Schritt sollen auch jegliche Verletzungen und schließlich alle Unfälle verhindert werden. Der internationale Automobilzulieferer Continental entwickelt und produziert seit Jahren Sicherheitssysteme und liefert seine Innovationen an Automobilhersteller weltweit. Sicherheit darf nicht wenigen Privilegierten vorbehalten sein, sondern sollte ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität für jedermann sein.
      Die Entwicklung des internationalen Technologieunternehmens setzt durch deutlich verbessertes Ansprechverhalten, höheren Wirkungsgrad und robuste Konstruktion neue Maßstäbe bei Turboladern für Benzinmotoren Mit dem neuen Produkt baut Continental sein junges, aber äußerst erfolgreiches Turboladergeschäft weiter aus: 2017 startet die Produktion in China, 2018 in Nordamerika Regensburg, Grünstadt, Trutnov (Tschechien), 20. Juni 2016. Continental hat in seiner Turbolader-Erfolgsgeschichte das nächste Kapitel aufgeschlagen: Im neuen 2.0-Liter-Turbobenziner des Audi A3 – 2.0l TFSI EA888 Gen.3B – ist erstmals ein Continental-Turbolader mit der innovativen Turbinentechnologie RAAX™ in Serie gegangen. Diese neu entwickelte Turbinenstufe zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie das Ansprechverhalten des Motors deutlich verbessert. Der Automobilzulieferer ist erst 2011 ins Turboladergeschäft eingestiegen und hat sich hier in kürzester Zeit hohes Ansehen erworben. So wurde der 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner von Ford – mit dem Continental seinen ersten Turbolader auf den Markt brachte – von 2012 bis 2014 dreimal in Folge zur „International Engine of the Year“ gekürt. Und auch der Hybridmotor des BMW i8, der diesen weltweit wichtigsten Motorenwettbewerb 2015 gewann, ist mit einem Continental-Turbolader ausgerüstet. „Die Nachfrage nach Turboladern wird in den kommenden Jahren weltweit stark steigen, vor allem bei Benzinmotoren. In diesem Bereich haben wir uns gut positioniert und freuen uns, dass wir mit Audi einen weiteren wichtigen Kunden von unseren innovativen und robusten Lösungen überzeugen konnten“, sagt Wolfgang Breuer, Leiter des Continental-Geschäftsbereiches Engine Systems, zu dem die Produktlinie Turbolader gehört. „Mit der RAAX™-Technologie, die beim Audi A3 jetzt in einer Konzern-Motorplattform zum Einsatz kommt, werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen. Dazu gehört auch, dass wir neue Produktionsstandorte errichten: 2017 startet die Turbolader-Fertigung in China, 2018 in Nordamerika.“ RAAX™ Turbolader Film Bilddownload Die neue Motorengeneration entspricht der Rightsizing-Philosophie von Audi, die über Downsizing und Downspeeding hinausgeht. „Die Reduktion von Hubraum und Drehzahl muss in einem sinnvollen Verhältnis zu Fahrzeugklasse, Leistung und dem Effizienzverhalten unter Alltagsbedingungen stehen – beim Rightsizing geht es deshalb um die optimale Abstimmung dieser Faktoren“, sagt Dr. Rainer Wurms, Leiter Vorentwicklung Ottomotoren der Audi AG. „Ein applikationsspezifischer Turbolader spielt bei diesem Konzept eine zentrale Rolle. Wir freuen uns, dass es in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unserem Entwicklungspartner Continental gelungen ist, hier die perfekte Lösung zu finden.“ Die wichtigste Innovation des neuen Continental-Turboladers ist das veränderte Turbinendesign, dessen Konzept schon in der Bezeichnung deutlich wird: RAAX™ steht für „radial-axial“. Üblicherweise haben Turbolader für Benzinmotoren heute Radialturbinen, bei denen das Abgas in radialer Richtung zum Turbinenrad einströmt. Bei der neuen Continental-Turbinenstufe dagegen erfolgt die Einströmung radial-axial, also aus halbradialer-halbaxialer Richtung. Das damit verbundene spezielle Design der Turbinenschaufeln ermöglicht es, die Turbinenräder deutlich kleiner zu dimensionieren und damit das Massenträgheitsmoment um rund 40 Prozent zu reduzieren. Das Resultat: Durch die kürzeren Reaktionszeiten bei Motorlastwechseln wird der Ladedruck schneller aufgebaut und das so genannte Turboloch minimiert. Neben diesem deutlich verbesserten Ansprechverhalten steigert die RAAX™-Technologie im relevanten Motorbetriebsbereich auch den Wirkungsgrad um bis zu drei Prozent und trägt somit zur Emissionsreduzierung bei. Hohe Robustheit und Zuverlässigkeit Eine neue Lösung wurde auch für das Wastegatesystem entwickelt, das verhindert, dass bei hoher Motorleistung der Ladedruck zu stark ansteigt. Hier profitierte das Turbolader-Team von Continental-internen Synergien, denn zum Portfolio des Technologieunternehmens gehört auch eine elektronische Wastgatesteuerung, die für ihre hohe Zuverlässigkeit bekannt ist. Deren Aktuator-Konzept kommt beim neuen Turbolader in modifizierter Form zum Einsatz – was zu einer besonders robusten Lösung für die Verbindung von Aktuator und Wastegate geführt hat. Zur hohen Robustheit aller Continental-Turbolader trägt auch die voll automatisierte Produktion bei. Während konventionelle Turbolader in mehreren Arbeitsschritten zum Teil manuell zusammengebaut werden müssen, können bei Continental alle Hauptbauteile in einer Achse vollautomatisch montiert werden. Aufgrund dieses Fertigungsverfahrens sowie intelligenter Absicherungsmethoden hat Continental einen neuen Qualitätsmaßstab im Turboladermarkt gesetzt. „Benchmark bei Thermodynamik und dynamischem Verhalten“ „Unser RAAX™-Turbolader ist sowohl im Hinblick auf die Thermodynamik als auch in seinem dynamischen Verhalten heute Benchmark“, sagt Udo Schwerdel, Leiter der Continental-Produktlinie Turbolader. „Hinzu kommt, dass wir wie bei allen Entwicklungsvorhaben größten Wert auf eine robuste Konstruktion und eine entsprechend hohe Qualität gelegt haben. Dieser Qualitätsanspruch wird durch unsere standardisierten modernen Fertigungsmethoden untermauert, die wir auch an unseren neuen Produktionsstandorten einsetzen werden.“ Noch produziert der Automobilzulieferer den neuen Turbolader ausschließlich im tschechischen Trutnov. Weitere Turboladerwerke in Nordamerika und China sind jedoch bereits in Planung. „Hier werden wir ab 2017 nicht nur den Turbolader für den Audi A3 fertigen, sondern auch weitere Serienproduktionen starten.“ Bilddownload Turbolader für alle Leistungsklassen mit wegweisenden Lösungen Continental deckt mit seinem Portfolio an Turboladern für Benziner sämtliche Leistungsklassen im Pkw-Bereich ab und hat seit seinem Marktdebüt im 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner von Ford immer wieder durch innovative Lösungen überzeugt. So entwickelte der Automobilzulieferer den weltweit ersten Pkw-Turbolader mit Aluminium-Turbinengehäuse, der serienmäßig seit 2014 eingesetzt wird. Seine Premiere feierte das hocheffiziente wassergekühlte Aggregat im 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner des MINI Hatch. Seine Kompetenz im Hochleistungsbereich stellte Continental mit dem Turbolader für den 231 PS starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner des BMW i8 unter Beweis. Der für das Hybridfahrzeug neu entwickelte Turbolader zeichnet sich durch ein hervorragendes Leistungsgewicht aus, hält Abgastemperaturen von über 1000 Grad stand und hat durch sein dynamisches Verhalten beim Wechsel zwischen den unterschiedlichen Lastzuständen neue Maßstäbe gesetzt.
      Radarsensor ist direkt hinter VW-Emblem verbaut City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung auf Radarbasis im neuen VW Tiguan Frankfurt am Main, Deutschland, 15. Juni 2016. Fußgänger erkennen - rechtzeitig bremsen - sicher unterwegs. Der Fernbereichsradar (Advanced Radar Sensor, ARS 410) des internationalen Technologieunternehmens Continental macht das möglich. Er erkennt auf einer Entfernung von bis zu 170 Metern Objekte und vor allem auch Fußgänger und warnt den Fahrer rechtzeitig. In einer Notsituation wird sogar eine automatische Bremsung eingeleitet. Im neuen VW Tiguan ist das nun Standard. Bilddownload   „In kritischen und unübersichtlichen Situationen ist es wichtig schnell und sicher zu reagieren. Der Fahrer wird dabei von unserer Radartechnologie unterstützt“, erklärt Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereiches Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „Mit der Fußgängererkennung allein auf Radarbasis gehen wir mit VW einen Schritt weiter, um schwere Unfälle zu verhindern. Denn sogar die durch ein Fahrzeug teilweise verdeckten Fußgänger können von unserem Radar erkannt werden.“ Professor Dr. Stefan Gies, Leiter PKW-Fahrwerk-Entwicklung der Volkswagen AG ergänzt: „Mit dem neuen Tiguan ist es uns gemeinsam mit Continental gelungen, einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung Unfallvermeidung zu gehen. Durch den serienmäßigen Einsatz dieses hochauflösenden Radars mit erweiterten Notbremsfunktionen in einem Volumensegment leisten wir einen signifikanten Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Zudem können wir den Kunden für einen geringen Aufpreis zusätzliche radarbasierte Komfortfunktionen, wie zum Beispiel die automatische Distanzregelung ACC (Adaptive Cruise Control), anbieten.“ Ein Sensor, der viele Vorteile mitbringt Direkt hinter dem VW-Emblem ist der Radarsensor im Frontgrill verbaut und ermöglicht ein neues Sicherheitsniveau. Die verbaute, neue Radargeneration unterscheidet zwischen statischen sowie bewegten Objekten und erkennt dank seines breiten Sichtfelds neben Fahrzeugen erstmalig auch Fußgänger. Großer Vorteil ist seine Robustheit bei schlechten Witterungsbedingungen wie Nebel, Sprühregen oder Blendung durch Sonne. Einfach mal machen lassen und als Fahrer nicht eingreifen müssen. Der intelligente Tempomat auf Radarbasis macht das möglich. Das Fahrgeschehen vor dem Fahrzeug wird kontinuierlich beobachtet und der Abstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug automatisch angepasst, ohne dass der Fahrer ständig korrigieren muss. Stressfreies und spritsparendes Fahren ermöglicht im VW Tiguan der optional erhältliche intelligente Tempomat.
      Unternehmen und Stadt nehmen jetzt konkrete Verhandlungen auf Technologieunternehmen rechnet mit einer Investitionssumme im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich Lob für Angebote und Engagement der Verantwortlichen aus Hannover und Garbsen Hannover, 14. Juni 2016. Das weltweit tätige Technologieunternehmen Continental favorisiert die Lage am Pferdeturm in Hannover als Standort für seinen künftigen Hauptsitz. Dazu hat das Unternehmen jetzt offiziell mit der Stadt Hannover konkrete Detailverhandlungen aufgenommen. Es geht dabei um den möglichen Erwerb zweier Flächen nördlich und südlich der Hans-Böckler-Allee. Die beiden Grundstücke verfügen zusammen über eine Gesamtgröße von rund 37.600 Quadratmetern. Sie sollen im Falle einer dortigen Ansiedlung baulich miteinander verbunden werden. „Nach Prüfung verschiedener Angebote an potenziell geeigneten Grundstücken in den Städten Hannover und Garbsen haben wir uns für die beiden freien Flächen am Pferdeturm in Hannover entschieden. Wir beabsichtigen, dort mit unserer neuen Hauptverwaltung ein modernes, für die Stadt und unser Unternehmen markantes und die Kommunikation förderndes Bauwerk in Form eines Campus zu errichten. Gleichzeitig verfügen wir dort über ausreichend Reservefläche und damit über weiteres Entwicklungspotenzial für die Zukunft“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. Er fügte hinzu: „Uns lagen sehr valide, klug ausgearbeitete und absolut wettbewerbsfähige Angebote aus Hannover und Garbsen vor. Beide hätten den Zuschlag verdient. Denn sowohl das Engagement der Vertreter der Stadt Hannover als auch der Stadt Garbsen war außerordentlich groß. Dafür sind wir beiden Verwaltungen sehr dankbar.“ „Continental und Hannover gehören auch in Zukunft zusammen. Die Stadtverwaltung hat  Continental in einem sehr professionellen Auswahlverfahren den bestmöglichen Standort bieten können. Wir werden alle weiteren Schritte für den Bau einer modernen Continental-Hauptverwaltung in Hannover mit einer ressortübergreifenden Projektgruppe konstruktiv und professionell begleiten“, sagte Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. „Die Entscheidung für Hannover haben wir nach intensiver Abwägung aller Vor- und Nachteile entlang wichtiger Kriterien wie Kosten, Verkehrsanbindung und Verwaltungsunterstützung gefällt. Hierbei lagen die Grundstücke in beiden Städten nahezu gleichauf“, sagte Degenhart. Entscheidend für den Zuschlag sei letztlich die höhere Planungssicherheit im Falle von Hannover gewesen. Diese Alternative soll jetzt durch weitere Verhandlungen erhärtet werden. Die wichtigen Themen dafür wurden von Continental und der Stadt vorab in einer gemeinsamen Absichtserklärung schriftlich fixiert. Gegenstand der kommenden Gespräche sind demnach unter anderem die Verkehrsanbindung, die Unterstützung bei der Durchführung eines Architektenwettbewerbs, die Gestaltung einer innovativen Straßenüberbauung zur Verbindung der beiden Grundstücksflächen, ein verbindlicher Zeitplan und die konkrete Projektdurchführung. Die Beteiligten streben einen Abschluss der Verhandlungen vor Jahresende an. Der Eigentumsübergang ist im ersten Quartal 2017 vorgesehen. Der Einzug in die neue Hauptverwaltung soll 2020 vollzogen sein. Das Technologieunternehmen rechnet für das Gesamtprojekt (Grundstück, Gebäude, Innenraumkonzept u.a.) mit einer Eigeninvestition im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
      30 Prozent mehr Zugkraft im Vergleich zum Aramidriemen Einfacher Austausch verschafft mehr Leistung Hannover, im Juni 2016. Das Conti Drive System (CDS), der Riemenantrieb von Continental für Fahrräder und Pedelecs, wird ab sofort standardmäßig mit einem Carbonriemen ausgeliefert. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit des Systems ausgebaut und den ständig wachsenden Anforderungen von besonders ambitionierten Radfahrern angepasst.   Gleiche Optik mit 30 Prozent mehr Zugkraft: Continental stattet alle Varianten des Conti Drive Systems künftig mit einem Carbonriemen aus. Foto: Continental Download „Bislang konnten die Hersteller wählen, ob sie einen 8 mm Aramid- oder einen gleich breiten Carbonriemen verbauen wollten. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Carbonriemen meist bevorzugt wird, weil er 30 Prozent mehr Zugkraft im Vergleich zum Aramidriemen aufweist“, sagt Max Friedrich, Produktmanager für das Conti Drive System. „Die Hersteller und der Fahrradhandel müssen künftig nur noch eine Riemenart verbauen, was ihnen das Handling erleichtert.“ Schon heute empfiehlt Continental für Anwendungen mit Getrieben mit hoher Untersetzung oder sehr hohem Drehmoment die Carbon-Variante.   Gleiche Optik mit 30 Prozent mehr Zugkraft: Continental stattet alle Varianten des Conti Drive Systems künftig mit einem Carbonriemen aus. Foto: Continental Download Damit Eigentümer von bereits ausgelieferten CDS-Systemen ebenso die Vorteile des höherwertigen Carbonriemens nutzen können, bietet Continental eine freiwillige Austauschaktion an. Der Aramidriemen kann ab sofort kostenlos über den Fahrradfachhandel gegen einen baugleichen Carbonriemen ausgetauscht werden. Das Service Center in Hofheim nimmt Bestellungen unter service@bmd.contitech.de entgegen. Da der Riemen nur andere Zugstränge hat und ansonsten baugleich ist, ändert sich an der Art des Wechsels nichts. Lediglich der Achsabstand und die Riemenspannung sollten nach der Montage überprüft werden, empfehlen die Experten von Continental. „Das Fahrverhalten und die einfache Handhabung werden sich nicht ändern, da wir auch beim Carbonriemen aufgrund des Zahnprofils den Vorteil einer deutlich geringeren Vorspannung als bei anderen Systemen am Markt bieten“, erklärt Max Friedrich. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Neues Raumkonzept durch Kooperation mit der Hochschule Mainz realisiert Lindau, 7. Juni 2016. Nachdem der Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme des internationalen Automobilzulieferers Continental im November 2015 ein weiteres, drittes Bürogebäude in Lindau bezogen hat, hat heute die Standortleitung gemeinsam mit Vertretern der Hochschule Mainz ein modernes Innovationslabor offiziell eröffnet. Der Entwicklungsstandort an der Peter-Dornier-Straße bietet nun nicht nur Platz für rund 1.000 Mitarbeiter, sondern auch eine bisher einzigartige Arbeitsumgebung um Innovationen zu fördern. Bilddownload „Innovationen erfordern Kreativität. Diese entsteht meist außerhalb des gewohnten Arbeitsumfelds, ohne Zeitdruck oder Ablenkungen“, sagte Marcel Verweinen, Standortleiter in Lindau. Genau hier setzt das Labor an: In dem 75 Quadratmeter großen Raum können die Mitarbeiter kreativ an neuen Funktionen und Produktverbesserungen im Bereich der Fahrerassistenzsysteme arbeiten. Das ist für den Geschäftsbereich von entscheidender Bedeutung: Der Bereich hat derzeit das größte Wachstumspotential im gesamten Continental-Konzern. Das Ergebnis ist ein innovatives Raumkonzept, welches sich an der Vielschichtigkeit von Schiefer orientiert. So besteht die Einrichtung aus mehreren Holzschichten mit unterschiedlichen Beschichtungen in Grautönen. Die Schichten können flexibel genutzt werden und dienen als Tische und Sitzgelegenheit. Arbeiten ist sowohl einzeln als auch in der Gruppe möglich. Zusätzliche Sitzmöglichkeiten bieten kleine Hocker. Die Schichten des zentralen Möbelstücks können auch als Tribüne genutzt werden. Die Schieferung steht dabei sinnbildlich für einen Perspektivwechsel, der sich auch auf die Nutzer des Innovationslabors übertragen soll. Zusätzlich sind alle Wände des Raumes optimal nutzbar: In zwei Fensterfronten sind beschreibbare Glasschiebeelemente integriert. Hinzu kommen eine ebenfalls beschreibbare, vollflächige Whiteboardwand sowie Tafeloberflächen an den weiteren Wänden des Raumes. In der Konzeption wurde auf interaktive Hilfsmittel bewusst verzichtet, damit sich die Mitarbeiter vollständig auf die Entwicklung von vielschichtigen Ideen und kreativen Lösungsansätzen konzentrieren können. Bilddownload Das Gestaltungskonzept des Raumes wurde in Kooperation mit der Hochschule Mainz (HS) entwickelt. Thomas Wichmann, Initiator des Projektes und im Advanced Engineering Fahrerassistenzsysteme bei Continental tätig, beschrieb die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Innenarchitektur der Hochschule Mainz als „klassische Win-Win-Situation“: „Die Studierenden bekamen die Möglichkeit, an einem realen Projekt zu arbeiten und waren hoch motiviert. Continental erhielt erstklassige Entwürfe mit wissenschaftlichem Hintergrund, die wir gerne realisiert haben.“ Auch die Verantwortlichen der HS Mainz zeigten sich von der Zusammenarbeit mit Continental begeistert: „Projekte mit großen Industrieunternehmen sind für uns als Hochschule ein Gewinn, denn die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie und praktischer Anwendung ist uns besonders wichtig“, so Alexa Hartig, Professorin für Konstruktion des raumbildenden und gebäudetechnischen Ausbaues an der HS Mainz. „Kreativität ist ein Schlüssel zu neuen Ideen, die zu neuen Produkten führen. Unser Anspruch ist eine stetige Weiterentwicklung. Insbesondere auf dem Weg zum automatisierten Fahren brauchen wir im Bereich der Fahrerassistenzsysteme kreative und erstklassige Lösungen, damit wir unserem Ziel des unfallfreien Fahrens, der Vision Zero, näher kommen. Das Innovationslabor kann diesen Anspruch hervorragend unterstützen“, erklärte Dr. Thomas Brohm, Entwicklungsleiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme. Bilddownload Schon heute sind Technologien wie Kameras, Radar- und Lidar-Sensoren in der Lage, den Fahrer vor Gefahrensituationen zu warnen und sogar ins Fahrgeschehen einzugreifen. Als einer der weltweit führenden Anbieter in diesem Bereich verzeichnet Continental ein starkes Wachstum im Geschäft mit Fahrerassistenzsystemen.
      Das in Toulouse entwickelte Sensorelement Multi-Application Unified Sensor Element (MUSE) wurde seit dem Produktionsstart im Januar 2014 mittlerweile zehn Millionen Mal an Standorten in China, Korea, Indien, Ungarn, Brasilien und Mexiko produziert. MUSE vereint drei verschiedene Sensor-Funktionalitäten in einem einzigen Element.  Frankfurt am Main, Deutschland / Toulouse, Frankreich, 24 Mai 2016. Seit Produktionsbeginn im Januar 2014 wurde das Sensorelement MUSE (Multi-Application Unified Sensor Element) bereits zehn Millionen Mal gefertigt und an zahlreiche Kunden weltweit geliefert. Die Produktion erfolgt an Standorten in China, Korea, Indien, Ungarn, Brasilien und Mexiko. MUSE liefert die Information über die exakte Position der Nocken- bzw. Kurbelwelle und deren Drehzahl sowie über die Getriebedrehzahl. „In der gesamten Automobilbranche sind die Kosten für Sensorelemente weitgehend vom Volumen abhängig. Durch die Kombination verschiedener Anwendungen in einem Design lassen sich maximale Skalenerträge erzielen“, sagte Thomas Jauch, Leiter des Segments Drehzahlsensoren im Geschäftsbereich Passive Sicherheit & Sensorik von Continental. Bilddownload Der flexibel integrierbare Nockenwellenpositionssensor mit True-Power-on-Funktion (TPO) bietet hohe Präzision und Zuverlässigkeit des Signals (Wiederholgenauigkeit). Er überzeugt mit einer besonders schnellen Reaktionszeit beim Start und außerordentlich langer Lebensdauer. Außerdem kann er ohne den Einsatz von Seltenerdmagneten betrieben werden. Der Kurbelwellensensor lässt sich ohne Änderung des Sensordesigns mit oder ohne Richtungserkennung programmieren. Er unterstützt verschiedene Protokolle für die Pulsbreite und ist äußerst unempfindlich gegenüber den Schwingungen des Geberrads sowie gegenüber Temperaturveränderungen beim Starten und Stoppen des Motors. Zu den Funktionen des Getriebedrehzahlsensors zählen die aktive Diagnose und Schwingungsunterdrückung. Neben der Hochgeschwindigkeitssensorleistung stehen verschiedene Pulsbreiten für die Richtungserkennung zur Verfügung. Durch die umfassende Standardisierung des Design- und Fertigungskonzepts verringert MUSE den zeitlichen und finanziellen Aufwand für Entwicklung und Funktionsprüfung erheblich, sodass beträchtliche Einsparungen der Entwicklungskosten möglich sind. Die Produkteinführungszeit, die Continental den Automobilherstellern bieten kann, lässt sich um 50 Prozent oder sogar noch weiter verringern, wenn sämtliche Vorteile genutzt werden, die das Produkt bietet. Darüber hinaus lässt sich das Sensorelement MUSE durch die Bandendeprogrammierung für jegliche Motoranforderungen in höchstem Maß optimieren. „MUSE vereint verschiedene Anwendungen in einem einzigen Sensor und bietet damit hohe Flexibilität bei Spezifikationsänderungen und Weiterentwicklungen der Motoren“, so Olivier Marle, Entwicklungsleiter Elektronik & Magnete für Motordrehzahlsensoren und Senior Expert für magnetische Sensoren. „Die Integration aller Funktionalitäten der Motor- und Getriebedrehzahlsensoren in ein einzelnes Sensorelement war eine große Herausforderung. In zwei Jahren wurden zehn Millionen Sensorelemente produziert – auf diesen Erfolg kann das Team stolz sein“, sagte Michael Le Bian, Leiter der Forschung & Entwicklung für Motor- und Getriebedrehzahlsensoren. Im Jahr 2015 gewann der Geschäftsbereich Passive Sicherheit & Sensorik von Continental für seine Innovation MUSE bereits den PACE (Premier Automotive Suppliers' Contribution to Excellence) Award der Automotive News.
      Benecke-Kaliko fertigt maßgeschneiderte Oberflächenmaterialien für das Gastgewerbe Hohe Abriebfestigkeit: Dynactiv-Hospitality-Produkte überzeugen internationale Hoteliers Breite Produktpalette für Designer und Innenarchitekten mit herausragenden Eigenschaften Barcelona, Mai 2016. Es ist eines der wichtigsten Events für Hoteleigner, Hotelmanager, Innenarchitekten und Designer weltweit: die HISPEC 2016 in Barcelona. Im Mittelpunkt des internationalen Forums vom 24. Mai bis 26. Mai stehen innovative Ausstattungslösungen für das Gastgewerbe. Mit den Dynactiv-Hospitality-Produkten präsentiert das zur ContiTech-Gruppe gehörende Unternehmen Benecke-Kaliko erstmalig auf der HISPEC Oberflächenmaterialien aus dem Dynactiv-Surfaces-Portfolio, die optimal auf die Bedürfnisse der Hotellerie- und Gastronomiebranche zugeschnitten sind.   Hoch abriebfest, leicht zu reinigen und hochwertige Optik: Die Dynactiv-Hospitality-Oberflächenmaterialien überzeugen mit herausragenden Eigenschaften – optimal zugeschnitten auf die Kundenanforderungen. Foto: Thinkstock Download Ob in Hotels, Restaurants und Bars, in Kinos oder Einkaufszentren – wo immer es um Strapazierfähigkeit, Hygiene und leichte Reinigung von Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen geht, bieten die Dynactiv-Hospitality-Produkte des Oberflächenspezialisten Benecke-Kaliko in jeder Hinsicht überzeugende Lösungen. Denn: Alle Materialien zeichnen sich durch eine sehr hohe Abriebfestigkeit und sehr gute Feuerbeständigkeit aus. Sie sind hoch widerstandsfähig gegen aggressive Substanzen und problemlos zu reinigen. Viele internationale Hotelketten setzen bereits bei der Wahl ihrer Oberflächenmaterialien für Barhocker, Lobbysessel oder Sofas auf die Produkte von Benecke-Kaliko.   Hoch abriebfest, leicht zu reinigen und hochwertige Optik: Die Dynactiv-Hospitality-Oberflächenmaterialien überzeugen mit herausragenden Eigenschaften – optimal zugeschnitten auf die Kundenanforderungen. Foto: Thinkstock Download Individuell und herausragend: Dynactiv-Hospitality-Produkte für das Gastgewerbe „Wir verfügen besonders für den Gastgewerbesektor über ein sehr breites Produktprogramm. Doch was noch wichtiger für unsere Kunden ist: Wir arbeiten immer sehr eng mit unseren Kunden zusammen und entwickeln maßgeschneiderte, auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Materialien“, sagt Fernando Cabriada, Werkleiter des Standortes von Benecke-Kaliko in Pamplona. „Wir können die Narbstruktur, die Farben oder auch Eigenschaften wie die Abriebfestigkeit und die Feuerbeständigkeit individuell an die Wünsche der Kunden anpassen.“ Die Dynactiv-Produkte erfüllen verschiedene international geforderte Zertifikate zur Feuerbeständigkeit. „Auch hier gehen wir auf die spezifischen Forderungen der Kunden ein und bieten maßgeschneiderte Lösungen“, so Cabriada. Dynactiv Surfaces: Optimale Öberflächenlösungen für viele IndustriebereicheDynactiv ist ein neues führendes Produkt- und Serviceportfolio der Benecke-Kaliko AG und steht für dynamisch-aktive Produkte, innovative Oberflächenmaterialien sowie herausragende Lösungen für eine ganze Bandbreite von Industriebereichen. Benecke-Kaliko ist einer der weltweit führenden Oberflächenspezialisten und internationaler Partner für Designer moderner Oberflächen sowie für Hersteller ausgewählter Anwendungen. Mit globaler Entwicklungs- und Designkompetenz und an Produktionsstandorten weltweit schafft Benecke-Kaliko Produkte mit herausragenden Eigenschaften, die in Bezug auf Abriebfestigkeit, Lichtechtheit, Griff, Haptik, Optik, Kratzbeständigkeit, Gewichtsoptimierung und Umweltfreundlichkeit einzigartig sind. Das Dynactiv- Surfaces-Portfolio umfasst acht verschiedene Produktgruppen, eingeteilt nach Industriebereichen: Hospitality, Health, Home, Fashion, Mobility, Protection, Power und Blend. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Technologieunternehmen zeigt auf CES Asia voll vernetztes Tanken für mehr Komfort Digitalisierung hilft, Kraftstoffverbrauch zu senken und Sicherheit zu erhöhen Hannover/Shanghai, 11. Mai 2016. Vom 11. bis 13. Mai öffnet in Shanghai die CES Asia 2016 ihre Tore und macht den Blick frei auf die Trends der Unterhaltungselektronik. Das internationale Technologieunternehmen Continental nutzt die CES Asia 2016, um seinen Kunden Einblick in die zukünftigen Möglichkeiten der Digitalisierung der Mobilität zu geben. Download Pressebild „Die weltweite Automobil-Industrie wird immer stärker von der Digitalisierung geprägt. Systeme, Software und Dienste spielen so eine immer wichtigere Rolle. Das Rennen macht, wer die passenden Mobilitätsdienste für Menschen und ihre Güter anbietet,” erklärte Dr. Ralf Cramer, Vorstandsmitglied der Continental AG und Präsident und CEO von Continental China. Auf dem Stand 3702 in Halle N3 zeigt Continental Technologien wie das elektronisch abdunkelbare „Intelligente Glas“. Darüber hinaus wird der Automobilzulieferer die nächsten Funktionsstufen des elektronischen Horizonts (eHorizon) zum Blick „um die Ecke“ präsentieren. Weitere Messehighlights sind: Fahrzeug zu Fahrzeug-Kommunikation und die nahtlose Integration von großflächigen und dabei gewölbten Displays in die Cockpits der Autos der Zukunft. Gemeinsam sorgen diese Beispiele der Digitalisierung für mehr Komfort, mehr Sicherheit im Straßenverkehr und weniger Energieverbrauch. Download Pressebild Mit dem Versuchsträger „Holistic Connectivity“ gibt Continental einen Einblick in die ganzheitliche Vernetzung zukünftiger Mobilität. In dem von Ingenieuren aus China, Singapur, Frankreich, Deutschland und USA gemeinsam entwickelten Fahrzeug wird das Auftanken in der nahen Zukunft vorgestellt. In dem Szenario kommunizieren Tankstelle und Fahrzeug miteinander und ermöglichen zusammen mit einer intuitiven Sprachsteuerung ein aufeinander abgestimmtes Service-Erlebnis für den Fahrer. Download Pressebild
      L'ISOLANTE K-FLEX vertreibt Isoliersystem im Europäischen Wirtschaftsraum und Russland Kunden erhalten Beratung im eigenen Land Große Kostenersparnis durch besser gedämmte Industrieanlagen Köln, 11. Mai 2016. ContiTech intensiviert den Vertrieb des Isoliersystems Conti Thermo-Protect (CTP) und hat dazu eine Vertriebspartnerschaft mit dem italienischen Unternehmen L'ISOLANTE K-FLEX vereinbart. Das gaben beide Unternehmen heute aus Anlass der Fachmesse IEX Insulation Expo Europe in Köln bekannt.   Perfekte Isolierung von komplexen Leitungs- und Rohrsystemen: L'ISOLANTE K-FLEX vertreibt  künftig das Isoliersystem Conti Thermo-Protect. Foto: ContiTech Download Die L'ISOLANTE K-FLEX GmbH wird Conti Thermo-Protect in den 31 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (mit Ausnahme der Niederlande) und in Russland vertrieben. Das Unternehmen erweitert dadurch den Einsatzbereich seiner K-FLEX Isoliermaterialien über den bisherigen Höchstwert von +150 °C hinaus auf jetzt +250 °C und kann seinen Kunden dadurch ein breiteres Produktspektrum anbieten. ContiTech erhält durch die Kooperation Zugriff auf das bewährte Vertriebsnetz von L'ISOLANTE K-FLEX und kann sein Isoliersystem damit einem größeren Markt anbieten. Kunden können das Material leichter kaufen und sich im eigenen Land beraten lassen.  Mit dem mehrfach preisgekrönten Dämmmaterial Conti Thermo-Protect können selbst komplexe Leitungs- und Rohrsysteme bei Heiz- oder Hydrauliksystemen, Thermalölanlagen und Vulkanisationspressen effizient und einfach gegen Wärmeverluste isoliert werden. Das plastisch verformbare Silikonmaterial isoliert Armaturen und Ventile selbst an Stellen, die man bisher nicht effizient isolieren konnte, und schirmt diese zuverlässig gegen Wärmeverluste ab. Das knetbare Material kann bei Umgebungstemperaturen von -50 °C bis +250 °C zum Einsatz kommen. Durch die Wärme der Anlage oder Maschine vulkanisiert Conti Thermo-Protect selbstständig schon ab 80 °C. So können große Mengen an Energie, CO2-Emissionen und Kosten eingespart werden. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Umsatz wächst nach drei Monaten um 3 Prozent auf 9,85 Milliarden Euro Konzernergebnis steigt um 12 Prozent auf 734 Millionen Euro bzw. 3,67 Euro pro Aktie Free Cashflow vor Akquisitionen legt deutlich auf 567 Millionen Euro zu Ausblick für Free Cashflow vor Akquisitionen auf mindestens 2 Milliarden Euro angehoben Operatives Ergebnis (EBIT) von über 1 Milliarde Euro Hannover, 4. Mai 2016. Nach einem guten ersten Quartal im Geschäftsjahr 2016 hebt das Technologieunternehmen Continental seinen Ausblick für den Free Cashflow vor Akquisitionen für das Gesamtjahr an: „In den ersten Monaten dieses Jahres gelang es uns erneut, den Free Cashflow vor Akquisitionen deutlich zu steigern. Bis zum Jahresende soll dieser Betrag auf mindestens 2 Milliarden Euro steigen. Bisher hatten wir mit mindestens 1,8 Milliarden Euro gerechnet“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart am Mittwoch bei der Vorlage der Geschäftszahlen zum ersten Quartal. Download Grafik als PDF Der Umsatz des internationalen Automobilzulieferers, Reifenherstellers und Industriepartners stieg im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 Prozent auf 9,85 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs das Konzernergebnis, das den Anteilseignern zugerechnet wird, um 12 Prozent auf 734 Millionen Euro. Damit stieg das Ergebnis pro Aktie auf 3,67 Euro nach 3,28 Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich zum 31. März im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent auf über 1 Milliarde Euro. Dies entspricht einer Marge von 10,6 Prozent nach 10,2 Prozent im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) stieg gegenüber dem ersten Quartal 2015 um 8,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 11,3 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte über dem Niveau der ersten drei Monate des Vorjahres. „Aufgrund unseres starken Cashflow konnten wir unsere Netto-Finanzschulden im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres gegenüber dem Jahresende um 459 Millionen Euro auf insgesamt 3,1 Milliarden Euro reduzieren. Der Verschuldungsgrad, die sogenannte Gearing Ratio, liegt damit bei 23,1 Prozent. Unser mittelfristiges Ziel, die Marke von 20 Prozent zu unterschreiten, haben wir damit fast erreicht“, erläuterte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrugen die Netto-Finanzschulden sogar 1 Milliarde Euro weniger. Im ersten Quartal 2015 waren die Netto-Finanzschulden im Wesentlichen durch den Zukauf von Veyance Technologies angestiegen. Die Gearing Ratio betrug am Ende des ersten Quartals 2015 noch 33,5 Prozent. Zum 31. März 2016 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster von 5,45 Milliarden Euro, davon 1,7 Milliarden Euro an flüssigen Mitteln sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien von knapp 3,8 Milliarden Euro. Die im April 2014 abgeschlossene revolvierende Kreditlinie in Höhe von 3 Milliarden Euro (Teil des syndizierten Kredits mit einem ursprünglich zugesagten Gesamtvolumen von 4,5 Milliarden Euro) wurde im April 2016 um ein weiteres Jahr verlängert. Diese Finanzierungszusage steht Continental nunmehr bis April 2021 zur Verfügung. Das im syndizierten Kredit enthaltene Festdarlehen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro wurde vorzeitig bis Ende März 2016 vollständig zurückgezahlt. Der Zinsaufwand belief sich in den ersten drei Monaten 2016 auf insgesamt 59 Millionen Euro. „Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 34 Millionen Euro um 14 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Der wesentliche Anteil entfiel dabei mit 21 Millionen Euro auf den Aufwand aus den begebenen Anleihen“, erläuterte Schäfer. Das negative Zinsergebnis verbesserte sich im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Millionen Euro auf 34 Millionen Euro. In den ersten drei Monaten investierte Continental insgesamt 398 Millionen Euro in Sachanlagen und Software. Damit beträgt die Investitionsquote 4,0 Prozent nach 3,7 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Continental erhöhte den Aufwand für Forschung und Entwicklung zur Unterstützung einer Vielzahl an Projektanläufen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 stieg dieser Betrag um 11,4 Prozent auf 716 Millionen Euro. Das entspricht einer Quote von 7,3 Prozent des Umsatzes nach 6,7 Prozent vor einem Jahr. Zum Ende des ersten Quartals beschäftigte Continental 212.417 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies entspricht einem Anstieg von mehr als 4.500 Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2015. Grund dafür ist vor allem der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten, Vertriebskanälen und des Bereichs Forschung und Entwicklung. Die Automotive Group erwirtschaftete in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 6,0 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 7,6 Prozent. Die Rubber Group erzielte im ersten Quartal 2016 einen Umsatz von 3,85 Milliarden Euro und konnte die bereinigte EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahresniveau um 3,1 Prozentpunkte auf 17,8 Prozent steigern. Hier können Sie sich den "Finanzbericht zum 31. März 2016" als pdf-Datei herunterladen.
      Center of Automotive Management und PricewaterhouseCoopers prämieren innovativste Projekte der Automobilbranche Continental mit Bestwerten als innovationsstärkster Zulieferer 2016 ausgezeichnet V2X Kommunikation und Haptic Feedback Display sorgen für Top-Platzierung Schwalbach, 2. Mai 2016. Mit Ideenreichtum und Innovationskraft konnte sich das internationale Technologieunternehmen Continental auch in diesem Jahr im Wettbewerb der einfallsreichsten Unternehmen der Automobilbranche durchsetzen und sicherte sich den Automotive Innovations Award 2016 in der Kategorie „Interface und Konnektivität“. In dieser Klasse hat Continental mit 16 Innovationen die meisten Projekte generiert, wovon die Jury neun als besonders hochwertig einschätzte. Diese Bewertung bestätigen auch die Automobilhersteller, die Continental in einer ergänzenden Befragung zur Innovationskraft ebenfalls auf die vorderen Plätze in dieser Kategorie wählten. Besonders hervorgehoben wurde die Innovationskraft des Unternehmens im Bereich der V2X Kommunikation sowie bei der Entwicklung des Haptic Feedback Displays. Bilddownload „Mit unseren Entwicklungen der V2X Kommunikation und dem Haptic Feedback Display machen wir die Mobilität intelligent, verringern die Fahrerablenkung und sorgen so für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Deshalb sind wir außerordentlich stolz darauf, dass das Center of Automotive Management und PricewaterhouseCoopers unsere Projekte mit dem Automotive Innovations Award anerkennen,“ sagt Helmut Matschi, Leiter der Division Interior und Mitglied des Vorstands der Continental AG. Bilddownload "Continental arbeitet seit Jahren erfolgreich an der Weiterentwicklung des vernetzten Fahrzeugs", so Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor des CAM und Vorsitzender der Jury. "Mit ihren Innovationen leisten sie auch in diesem Jahr einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Sicherheit und Komfort beim Schlüsselthema Connected Car." Mehr Sicherheit und Komfort dank V2X Kommunikation und Haptic Feedback Display Durch die Entwicklung der V2X Kommunikation hat Continental einen wichtigen Baustein für das hochautomatisierte Fahren und für die Realisierung der Vision Zero gelegt, der Vision des Unternehmens vom unfallfreien Fahren. Durch V2X Technologie können Fahrzeuge unter anderem miteinander oder mit schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern oder Fahrradfahrern kommunizieren und somit vor drohenden Kollisionen gewarnt werden. Bilddownload Für mehr Komfort und Sicherheit sorgt auch das Haptic Feedback Display, mit dessen Innovationskraft die Jury ihre Entscheidung ebenfalls begründete. Das Touch-Display mit taktiler Rückmeldung verbessert die zunehmend komplexe Mensch-Maschinen-Schnittstelle, in dem es auf eine aufwändige Hand-Augen-Koordination verzichtet. Der Fahrer bedient das Display wie gewohnt mit den Fingern, erhält aber einen spürbaren Bewegungsimpuls zurück, der den gewünschten Bedienvorgang bestätigt. Versehentliche Berührungen werden dank der fein abgestimmten Krafterkennung ebenfalls erfasst. So behält der Fahrer die Straße stets im Blick und muss für die Bedienung nicht im Blindflug fahren. Bilddownload Langjährige Expertise in der Bewertung der automobilen Innovationskette Das Center of Automotive Management (CAM) und PricewaterhouseCoopers (PwC) prämierten die Entwicklungskraft der Automobilbranche in diesem Jahr bereits zum fünften Mal und zeichneten die innovativsten Automobilhersteller und Zulieferer des Jahres im Rahmen einer Gala in Frankfurt am Main aus. Das CAM führt seit elf Jahren eine jährliche wissenschaftliche Studie durch, um die innovationsstärksten Unternehmen der Automobilindustrie zu ermitteln.  Bilddownload
      Erforderliche Arbeitszeitreduzierung um eine Stunde pro Woche ab 1. Mai 2016 vereinbart Erste Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro tragen ebenfalls zur Absicherung bei Frankfurt am Main/Gifhorn, 2. Mai 2016. Das Gesamtkonzept für die Zukunftssicherung des Continental-Standortes Gifhorn ist unterschrieben. Nach langen und harten Verhandlungen haben sich die Werkleitung und Arbeitnehmervertretung zu den Themen Sozialplan und Interessenausgleich einigen können. In einem Schlichtungsverfahren wurde zudem zur Arbeitszeitverkürzung eine Verständigung erzielt.  Bilddownload Die Arbeitszeitverkürzung sieht vom 1. Mai 2016 eine Stunde Arbeit pro Woche weniger vor. „Wir setzen damit weitere Bestandteile des im Oktober 2015 vereinbarten Eckpunktepapiers zur Zukunftssicherung um“, sagte Werkleiter Kristijan Bauer. „Mit  Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro haben wir zudem erste große Teile unserer Zusage umgesetzt und gestartet.“ „Die Arbeitszeitverkürzung ist schon schmerzhaft, sie bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen auch entsprechend weniger Geld. Zur Sicherung des Standortes war dieser Kompromiss jedoch notwendig“,  sagte Burkhard Häusler, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender. „Die Belegschaft leistet damit einen sehr großen Beitrag zum Erhalt des Standortes Gifhorn“, sagte Lothar Ewald, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall. Das Eckpunktepapier zur Standortsicherung soll internationale Wettbewerbsfähigkeit des Continental-Standortes Gifhorn sichern und die erforderliche Reduzierung der Stammbelegschaft sozialverträglich gestalten. Ergebnisse der Verhandlungen sind unter anderem der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und eine Bestandsgarantie des Standortes bis Ende 2025. Zudem wird  der Konzern 100 Millionen Euro innerhalb der nächsten sechs Jahre in Gifhorn investieren. Weiterhin wurden 1.000 Stammarbeitsplätze (ohne Auszubildende) bis Ende 2019, 900 bis 2020 beziehungsweise 800 bis 2023 garantiert. Die Ziele dabei: wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen schaffen und die Arbeitsflexibilität erhöhen. Mit der Teilproduktion der innovativen elektronischen Bremsgeneration MK C1 und der Montage von Luftfedersystemen konnten für den Continental-Standort Gifhorn so wichtige Zukunftstechnologien im Produktportfolio langfristig gesichert werden.
      Hauptversammlung des DAX-Unternehmens von Themen der gesellschaftlichen Verantwortung und Digitalisierung der Mobilität geprägt Saubere Luft und null Verkehrsunfälle sind möglich Heutige Batterien für Elektrofahrzeuge zu groß, zu schwer und zu teuer für den Marktdurchbruch Hannover, 29. April 2016. Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen waren die Themenschwerpunkte auf der diesjährigen Hauptversammlung des internationalen Technologieunternehmens Continental. „Mobilität wird gerade neu erfunden. Sie soll noch sicherer sein, noch sauberer und vor allem voll vernetzt sowie erschwinglich für alle. Dafür sind effizientere, intelligentere und nachhaltigere Mobilitätskonzepte gefordert“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart in seiner Rede vor den Aktionären. Er fügte hinzu: „Drei Aufgaben sind für unser Geschäft besonders bedeutsam: Saubere Luft und weniger Emissionen, mehr Sicherheit und null Unfälle im Straßenverkehr sowie vernetzte Mobilität und neue Dienstleistungen. Zu allen dreien leistet Continental entscheidende Beiträge. Denn zusammen mit unserer Industrie tragen wir hier eine sehr große, soziale Verantwortung!“ Er nannte das „schnelle Erarbeiten von neuen Produkten, Systemen, Funktionen und Lösungen für unsere Kunden“ auf Basis der weltweit „engagierten und mit Leidenschaft arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ als einzigartige Stärke für wichtige Beiträge zum „gesellschaftlichen Wachstum und Wohlstand.“ Download Pressebild Weniger Emissionen für nachhaltige Mobilität Besonders das Thema abgasarme Antriebe sei mit dem jüngsten Weltklima-Abkommen nochmals verstärkt ins Bewusstsein gerückt: „Kohlendioxid ist zu einem großen Teil verantwortlich für die globale Erwärmung. Über eine Milliarde Fahrzeuge erzeugen nahezu ein Fünftel des ausgestoßenen Kohlendioxids. Der Kampf gegen schädliche Abgase ist damit in eine entscheidende Phase getreten. Die politischen Vorgaben für den Klimaschutz werden daher zu Recht immer schärfer: in Europa, den USA, in China und in Japan“, so Degenhart. „Die Experten der Weltklimakonferenz in Paris erwarten steigende Meeresspiegel aufgrund der zunehmenden, globalen Erwärmung. Sie rechnen im schlimmsten Fall mit bis zu 500 Millionen Flüchtlingen als Folge des Klimawandels. Wenn diese Vorhersage eintritt, droht ein weltweites Chaos“, mahnte Degenhart und ergänzte als Hinweis auf die Bedeutung abgasarmer Antriebe: „Der Verbrennungsmotor wird über das Jahr 2020 hinaus noch die wichtigste Antriebsart im Fahrzeug sein.“ Daher arbeite Continental an wichtigen Bausteinen für verbrauchs- und abgasarme Antriebe. Wichtige Elemente seien hierfür die Direkteinspritzung, die Turbolader-Technologie, die Nachbehandlung von Abgasen, der Leichtbau, die Elektrifizierung des Antriebs, die Fahrerinformation und die Vernetzung von Fahrzeugen. „Unsere heutigen Technologien verringern den Kraftstoffverbrauch um durchschnittlich 20 Prozent“, sagte Degenhart. Download Pressebild Herausforderung und Chance: Die Elektrifizierung des Antriebs Die emissionsfreie Elektromobilität sei technologisch nicht vor 2025 reif für den Marktdurchbruch. Bis dahin werde eine Übergangslösung vom Verbrennungsmotor zum elektrischen Antrieb benötigt. Aus Sicht von Continental ist dies zum Beispiel der „Volks-Hybrid“. Degenhart erklärte: „Wir kombinieren dafür den Benzin- oder Dieselmotor mit einem kleinen Elektromotor. Dieser entlastet den Verbrennungsmotor je nach Fahrsituation. Das Bordnetz dafür funktioniert mit der höheren Spannung von 48 Volt. Der Volks-Hybrid kann in fast allen Fahrzeugklassen eingesetzt werden. Er geht 2016 in Europa und in Kürze in Asien und Amerika in Serie.“ „Die ideale Lösung für das Fahren ohne Autoabgase ist das mit grünem Strom geladene Elektrofahrzeug“, zeigte sich Degenhart überzeugt. Aber: „In den nächsten Jahren wird es noch ein Nischenprodukt bleiben. Die heutigen Batterien sind zu groß, zu schwer und zu teuer. Ihr Energiegehalt ist noch zu gering. Sie können zudem nicht schnell genug kabellos aufgeladen werden. Daher lautet die Kernfrage jetzt: Wann ist die Batteriezelle verfügbar, die alle Anforderungen erfüllt? Und zwar auf der Straße! Nicht im Labor!“, sagte Degenhart. Traummaße des Marktdurchbruchs für Elektroantriebe Er gab die Traummaße für den erfolgreichen Marktdurchbruch des Elektroantriebs vor. Sie lauten 100 – 100 – 150: Batteriezellen für 100 Kilowattstunden Energie bei 100 Litern Batterievolumen und 150 Kilogramm Gewicht. „Im Vergleich zu heute heißt das: halbe Größe, halbes Gewicht und deutlich weniger als halbe Kosten. Unsere Industrie braucht eine derart leistungsstarke Batteriezelle. Schön wäre es, wenn sie aus Deutschland käme. Aber zu heutigen deutschen Strompreisen lassen sich Batteriezellen hierzulande nicht wirtschaftlich herstellen“, so Degenhart. Download Pressebild Unfälle gehören endlich ins Museum In seiner Rede verwies er auf weltweit jährlich immer noch über 1,2 Millionen Verkehrstote. Für Continental ein wichtiges Handlungsfeld: „Täglich 3.300 Tote und 140.000 Verletzte sind aus unserer Sicht vollkommen inakzeptabel. Verkehrsunfälle gehören endlich ins Museum! Die Technologie dafür ist bereits verfügbar und kommt jetzt vollständig ins Auto. Dazu zählen unsere Fahrer-Assistenzsysteme ebenso wie unsere Reifen“, sagte er und fügte hinzu: „Assistenzsysteme halten zum Beispiel das Fahrzeug in der Spur und auf der Straße, spähen den toten Winkel aus, bremsen im Notfall eigenständig oder holen Hilfe. Sie erkennen das Umfeld mit seinen Gefahren und parken auch noch selbstständig ein. Solche Assistenzsysteme sind die Basis für das Automatisierte Fahren und unser stärkster Wachstumsbereich.“ Zusammen mit den zugehörigen Sensorsystemen werde Continental hier schon 2016 über eine Milliarde Umsatz erreichen. Im Jahr 2020 erwartet Continental hier den Schritt über die Schwelle von zwei Milliarden Euro Umsatz – eine Verdoppelung in nur fünf Jahren.
      Automobilzulieferer veröffentlicht Eckdaten im Rahmen seiner Hauptversammlung Umsatz wächst im ersten Quartal um 3 Prozent auf 9,85 Milliarden Euro Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) liegt bei 1,1 Milliarden Euro Ausblick für bereinigte EBIT-Marge auf rund 11 Prozent angehoben Auftragseingang im Automotive-Bereich legt um mehr als ein Drittel zu Hannover, 29. April 2016. Dem Technologieunternehmen Continental ist ein guter Start ins Jahr in einem erwartungsgemäß schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gelungen. So stieg der Umsatz des Automobilzulieferers, Reifenherstellers und Industriepartners im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 9,85 Milliarden Euro. Dabei belasteten negativ wirkende Währungskurseffekte das Umsatzwachstum mit 2,1 Prozentpunkten. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) legte auf 1,1 Milliarden Euro zu. Mit 11,3 Prozent lag die bereinigte EBIT-Marge über dem vergleichbaren Vorjahresniveau von 10,6 Prozent. „Der Start ins neue Geschäftsjahr ist uns in Anbetracht des schwierigen Marktumfelds gut gelungen. Dazu haben insbesondere das Volumenwachstum bei Reifen und die Stabilisierung im Industriegeschäft bei ContiTech beigetragen. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir, dass sich die gute Entwicklung in der Rubber Group weiter fortsetzt und die Automotive Group wieder deutlich an Fahrt aufnehmen wird. Deshalb heben wir unseren Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge auf Konzernebene von mehr als 10,5 Prozent auf rund 11 Prozent an“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bei der Vorlage von Eckdaten der ersten drei Monate anlässlich der Hauptversammlung am Freitag in Hannover. „Unseren Absatz mit Reifen und weiteren Produkten aus dem Bereich der Kautschuk- und Kunststofftechnologie konnten wir deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern. Insgesamt konnte die Rubber Group ein um Währungs- und Konsolidierungskreiseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent erzielen. In der Automotive Group stieg dieses um knapp drei Prozent und übertraf damit leicht das Marktwachstum“, erläuterte Degenhart. Er fügte hinzu: „Der Start der Automotive Group ins neue Jahr lag wie erwartet leicht über dem Niveau von 2015. Der vergleichsweise schleppende Produktionsstart zu Jahresbeginn bei einigen unserer Hauptkunden hat ein schnelleres Wachstum verzögert. Darüber hinaus haben im Vergleich zum Vorjahr Projektanläufe und Währungskurseffekte die Automotive Group belastet. Sie wird im weiteren Verlauf des Jahres ihr Tempo deutlich beschleunigen.“ Die mittelfristige Wachstumsdynamik des Geschäfts mit Automobilelektronik bewertet Degenhart weiter positiv: „Sehr erfreulich ist der steigende Auftragseingang in unseren Automotive-Divisionen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das Auftragsvolumen in der Automotive Group um mehr als ein Drittel angestiegen. Es summiert sich auf mehr als 9 Milliarden Euro. Dieses deutliche Wachstum beweist erneut das Vertrauen unserer Kunden in unsere System- und Technologiekompetenz.“ Continental legt die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2016 am 4. Mai vor.
      Umsatz-Chance: Haltbarkeit von Reifendichtmittel läuft nach vier bis fünf Jahren ab Ab Mai erhältlich: ContiMobilityKit als Nachrüstlösung sowie Ersatzprodukte in OE-Qualität Herstellerübergreifend: ContiTireSealant für Systeme mit Quetschflasche Frankfurt am Main, 28. April 2016. Immer mehr Automobilhersteller verzichten auf das klassische Reserverad. Bereits jedes dritte Auto, das 2015 in Europa vom Band gerollt ist, hat für den Pannenfall stattdessen ein Dichtmittel-Kit an Bord. Für Servicebetriebe heißt das: Ein Blick in den Kofferraum lohnt sich bei jedem Kunden, der in die Werkstatt rollt. Denn die in den Sets enthaltenen Reifendichtmittel haben alle eine begrenzte Haltbarkeit und müssen im Durchschnitt nach vier bis fünf Jahren ausgetauscht werden. „Werkstätten haben so die Möglichkeit, nicht nur in der Kundenberatung zu punkten, sondern auch zusätzlichen Umsatz zu generieren“, betont Peter Wagner, Vice President Independent Aftermarket bei Continental. So wird die Continental eigene OE-Lösung ContiMobilityKit, ein Dichtmittel-Kit inklusive 10-Ampere-Kompressor, von den Fahrzeugherstellern rund eine Million Mal pro Jahr verbaut. In den meisten Checklisten der Werkstätten sei die Überprüfung der Dichtmittel-Haltbarkeit bereits als Arbeitsanweisung enthalten, ergänzt Wagner. Bilddownload Ab Mai im Handel: Dichtmittel-Kits und Zubehör von Continental in OE-Qualität Ab Mai bietet der internationale Automobilzulieferer Continental seinen Partnern im Aftermarket sowohl komplette Reifen-Dichtmittel-Sets als auch Ersatzprodukte wie das Dichtmittel in Erstausrüsterqualität an. Für das ContiMobilityKit ist eine 450-ml-Ersatzflasche erhältlich. „Die Werkstatt sollte darauf hingewiesen werden, dass bei serienmäßiger Anschlussverbindung des Kompressors ausschließlich die Hersteller-Ersatzflasche direkt kompatibel ist“, erläutert Christoph-Emanuel Zinke, Produktmanager bei Continental. Auch der Füllschlauch kann einzeln im Handel bestellt werden. Da Reste des Dichtmittels im Schlauch zurückbleiben können, muss man ihn nach Anwendung erneuern. Für Autofahrer, die nachträglich auf die Dichtmittellösung umsteigen wollen, ist das komplette ContiMobilityKit inklusive Kompressor als Nachrüstlösung verfügbar. Sie kann für fast alle der 50 meistverkauften Sommer- und Winterreifengrößen verwendet werden. Der Vorteil: Da die Dichtmittelfasche direkt mit dem Kompressor verbunden wird, muss der Autofahrer für die Anwendung das Reifenventil nicht entfernen. „95 Prozent der Reifenpannen entstehen durch Objekte mit einem Durchmesser von weniger als fünf Millimetern – etwa einen Nagel“, erklärt Zinke. „Bei all diesen Pannen hilft das ContiMobilityKit. Es dichtet Beschädigungen in der Reifenlauffläche von bis zu sechs Millimetern ab und ermöglicht so, problemlos bis zu 200 Kilometer weiter zu fahren.“ Bilddownload Für Kits, bei denen das Dichtmittel nicht mithilfe des Kompressors gepumpt, sondern manuell in den Reifen „gequetscht“ wird, hat Continental die 600-ml-Quetsch-Dichtmittelflasche ContiTireSealant für den Aftermarket im Programm. Da die Flasche auf keinen Kompressor passen muss, kann sie alle Quetsch-Dichtmittelflaschen herstellerübergreifend ersetzen. Auch hier kann ein Blick in den Kofferraum für zusätzlichen Umsatz bei Werkstätten sorgen: Rund drei Millionen Kits mit einer Quetsch-Dichtmittelflasche werden von den europäischen Automobilherstellern jährlich verwendet. Weitere Informationen und Videos zur Anwendung der Dichtmittel-Kits von Continental unter www.continental-mobility.com
      ContiTech erweitert Produktportfolio in den USA Lösungen aus den USA kommen auch nach Europa Hohe Forschungs- und Entwicklungskompetenz vor Ort Hannover, im April 2016. Seit der Übernahme von Veyance Technologies Inc. Anfang 2015 hat ContiTech in den USA – dem Partnerland der diesjährigen Hannover Messe – ihr Geschäft deutlich ausgebaut. Von 25 modernen nordamerikanischen Produktionsstätten aus beliefert der Technologieführer seine lokalen und internationalen Kunden. Dazu zählen führende Unternehmen des Bergbaus, der Bauindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, des Energiesektors sowie der Automobilindustrie. Der Kautschuk- und Kunststoffspezialist produziert mit mehr als 4.000 Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten Komponenten und Systeme wie Schläuche, Schwingungselemente, Luftfedern, Oberflächenmaterialien, Förderbänder, Antriebsriemen und technische Stoffe. 65 Prozent des Umsatzes generiert das Unternehmen in den USA im Industriebereich. Wachstumschancen in neuen Industrien „Wir bieten Hightech-Produkte aus Kautschuk und Kunststoff, die unsere amerikanischen Industriepartner bei der Lösung von Fragen rund um die Themen Mobilität, Sicherheit, Energiegewinnung und Energieeffizienz unterstützen“, sagt Jim Hill, Leiter ContiTech NAFTA. „Unsere Kunden profitieren dabei von unserem langjährigen lokalen Knowhow, der lokalen Produktion sowie unseren Vertriebs- und Serviceeinrichtungen vor Ort. Mehr noch: Wir sind inzwischen auch mit neuen Produkten am Markt vertreten. Damit gewinnen wir und unsere Kunden, denn wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit unseren Lösungen in weiteren Industrien Fuß zu fassen“, so Hill. Dazu zählt in den USA, beziehungsweise im gesamten NAFTA-Raum, zum Beispiel die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Dieser Bereich verzeichnet ein relativ konstantes Wachstum und unterliegt nicht so starken Marktschwankungen wie andere Industrien. Derzeit entwickelt ContiTech ein Programm zur Vermarktung entsprechender Produkte. Lösungen für Off-Highway-Segmente In den Off-Highway-Segmenten, zum Beispiel für die Agrarindustrie, liefert ContiTech ebenfalls eine Reihe von intelligenten Lösungen, die besonders für Landmaschinenhersteller wie John Deere, Case New Holland oder AGCO attraktiv sind. ContiTech bietet kratzfeste Oberflächenmaterialien für den Innenraum von landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen, elektrisch leitfähige Kraftstoffschläuche, die statische Aufladung verhindern und so vor Selbstentzündung der Fahrzeuge durch Funkenflug schützen, sowie Antriebsriemen in verschiedenen Ausführungen. Sie übertragen in Landmaschinen höchste Kräfte extrem zuverlässig – allen voran der Synchrochain Carbon, ein Polyurethan-Zahnriemen mit Carbonzugstrang. Der sehr verschleiß- und abriebfeste Hochleistungsriemen ist völlig wartungsfrei und hilft so, Kosten bei der Instandhaltung und der Wiederbeschaffung zu reduzieren. Neue Produkte für Europa ContiTech vermarktet einige Produkte aus den USA zudem auch in Europa, wie beispielsweise Gummiraupenketten mit dem Markennamen Trackman. Besonders schwere Geräte und Zugmaschinen wie Traktoren, Mähdrescher, Transporter und Straßenbaumaschinen sind mit ihnen ausgestattet. Im Vergleich zu Reifen verteilen sie das Gewicht des Fahrzeuges gleichmäßiger auf eine größere Bodenfläche. Auch gegenüber Stahlketten bieten sie einige Vorteile. Sie sind wesentlich leichter, beschädigen den Untergrund weniger, erhöhen den Fahrkomfort und verbessern das Fahrverhalten. Im Vergleich zu anderen Kettenvarianten fällt der Energieverbrauch deutlich geringer aus. Die Stärken liegen im Bereich der großen und mittelschweren Anwendungen. Selbst bei Antriebsleistungen über 500 PS bieten sie absolut sicheren Grip auf unbefestigtem Untergrund. ContiTech produziert die Gummiraupenketten in St. Marys, Ohio und steuert von dort aus den weltweiten Vertrieb. Innovationen mit Mehrwert Ein entscheidender Parameter für den Erfolg von ContiTech in der Region liegt in der Innovationsstärke des Unternehmens. Mit vier hervorragenden Forschungs- und Entwicklungszentren in den USA und dem gesamten F&E-Netzwerk der ContiTech in allen relevanten Märkten ist das Unternehmen bestens aufgestellt. So hat ContiTech mit dem Abnutzungsanzeiger ContiAlert eine innovative Servicelösung für Transportbänder entwickelt. Wenn sich das Gummi des Förderbandes bis zu einem gewissen Grad abgenutzt hat und ausgetauscht werden soll, erscheint ein roter Streifen. „Unser Schlüssel zum Erfolg lautet: Wir schaffen mit individuellen, durchdachten und maßgeschneiderten Lösungen einen Mehrwert für unsere Kunden. Und das alles aus einer kompetenten Hand – vom Produkt über das System bis hin zum Service. Darüber hinaus wollen wir in den Bereichen Effizienz, Technologie, Sicherheit und Connectivity eine Vorreiterrolle einnehmen“, so Hill weiter. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Spezialgeflecht aus textilem Kunststoff ermöglicht Einsatz in engsten Bauräumen Gewichts- und kostenoptimierte Lösung von ContiTech für zahlreiche Anwendungsfälle Auch knickfest und als Formschlauch lieferbar Hannover, im April 2016. ContiTech hat für Truck- und Off-Highway-Anwendungen einen extrem flexiblen Hochtemperaturumlageschlauch entwickelt. Seine Flexibilität ermöglicht den Einsatz selbst in besonders engen und komplexen Einbausituationen – auch wenn es dort sehr heiß wird. Der Schlauch kann je nach Ausführung Temperaturen bis zu250 °C widerstehen. Das prädestiniert ihn für den Einsatz in extrem heißen Umgebungen. Er versorgt den Turbolader mit Kühlwasser und Schmieröl und kommt auch in dessen Steuerungssystem zur Anwendung. Ebenso eignet sich der Schlauch für den Lufttransport unter anderem in Abgassystemen wie einem Dieselpartikelfilter oder als Kraftstoffrücklaufleitung.   Extrem flexibel und bei Bedarf auch knickfest: der neue Hochtemperaturumlageschlauch von ContiTech. Foto: ContiTech Download Ihre Flexibilität gewinnt die Neuentwicklung von ContiTech durch ein Spezialgeflecht aus einem hoch temperatur- und chemikalienbeständigen textilen Kunststoff, das die Innenschicht aus einem auf die Anwendung adaptierten Kautschuk umhüllt und sich durch eine hohe Dehnfähigkeit auszeichnet. Die dadurch möglichen engen Biegeradien kommen dem Trend zum Downsizing bei den Motoren und den damit verbunden immer engeren Einbauräumen entgegen. Konsequente Leichtbaukonstruktion entlastet die Umwelt Diese kostenoptimierte Lösung bietet zudem durch ihre konsequente Leichtbaukonstruktion einen deutlichen Gewichtsvorteil gegenüber den bisher für diese Aufgaben verwendeten mit Edelstahl umflochtenen PTFE-Rohren. „So trägt der Schlauch dazu bei, den Kraftstoffverbrauch und damit auch CO2-Emissionen zu reduzieren“, erklärt der verantwortliche Schlauchentwickler Klaus Brühne. Der Schlauch hält Betriebsdrücken bis zu 15 bar stand und lässt sich auch als Formschlauch oder Meterware herstellen. Zusätzlich ist eine knickfeste Ausführung möglich. „Außerdem kommt dem Kunden zugute, dass er Teil eines Baukastens ist, aus dem der Anwender abhängig vom Einsatzfall das jeweils richtige Produkt auswählen kann“, sagt Brühne. „Dadurch ergeben sich für ihn weitere Kostenvorteile.“ Download Pressemeldung (MS-Word)
      Leichtbautechnik für die Luftfahrtindustrie Fußbodenbelag mit herausragenden Materialeigenschaften Höchst funktional mit vielfältigen Designoptionen Hannover, im April 2016. Mit dem weiterentwickelten Bodenbelag Flightfloor Eco präsentiert Benecke-Kaliko, der Oberflächenspezialist der ContiTech, auf der Hannover Messe 2016 eines seiner neuesten Highlights für den Luftfahrtmarkt. Das Material punktet mit hervorragenden Eigenschaften. Seine Kombination aus extrem hoher Widerstandsfähigkeit bei minimalem Gewicht hat das Potenzial, den Markt für Fußbodenbeläge in der Branche zu revolutionieren und neue Benchmarks zu setzen. Pro Quadratmeter werden im Vergleich zu Standardprodukten 700 Gramm Gewicht eingespart und so der Treibstoffverbrauch reduziert. Das senkt zudem den CO2-Ausstoß und schont die Umwelt. Der Werkstoff ist halogenfrei und erfüllt die strengsten Anforderungen der Luftfahrtindustrie hinsichtlich Brandverhalten, Rauchgasdichte und -toxizität.   Viele Vorteile an Bord: Der Fußbodenbelag Flightfloor Eco ist extrem leicht, hoch strapazierbar und besonders einfach zu reinigen. In den Waschräumen der Boeing 747-400 von Lufthansa ist die neue Generation des Bodenbelags bereits im Einsatz. Foto: ContiTech Download Einsatz im Eingang, in der Bordküche oder im Waschraum  In Flugzeugen kommt der nicht-textile Fußbodenbelag vor allem in besonders stark beanspruchten und repräsentativen Bereichen wie dem Eingang, der Bordküche oder dem Waschraum zum Einsatz. Durch seine hohe Abriebfestigkeit hält er der Dauerbelastung von Servierwagen ebenso wie High Heels problemlos stand. Seine Rutschfestigkeit macht ihn dabei außerordentlich sicher.   Flightfloor Eco besticht mit einer ansprechenden 3D-Optik sowie einer beeindruckenden Farbpalette für vielfältige Designoptionen. Foto: ContiTech Download Zwischen Start und Landung bleiben dem Reinigungsunternehmen oft nur wenige Minuten Zeit, um das Flugzeug wieder auf Vordermann zu bringen: Deshalb ist Flightfloor Eco besonders einfach und schnell zu reinigen. Zusätzlich besticht das Material mit einer ansprechenden 3D-Optik sowie einer beeindruckenden Farbpalette für vielfältige Designoptionen. Neben der Nutzung im Flugzeug eignet sich der strapazierfähige Belag für viele weitere Anwendungen. Gerade in Bereichen, die besonders stark frequentiert oder hohen Belastungen ausgesetzt sind. Auf dem Messestand der ContiTech können sich Besucher live von den Vorzügen überzeugen. Benecke-Kaliko ist weltweit Vorreiter bei der Entwicklung und Produktion von widerstandsfähigen Innenraummaterialien, die niedrigste Emissionswerte aufweisen und in höchstem Maße gesundheits- und umweltfreundlich sind. Der Spezialist für automobile Innenräume baut damit sein Industriegeschäft weiter aus. Im Angebot des neuen Dynactiv Surfaces Portfolios, zu dem auch Flightfloor gehört, sind unter anderem innovative Produktlösungen für Sicherheits- und Arbeitskleidung, für Sitzmöbel und Fashionartikel sowie für energieerzeugende Schutzabdeckungen für Wasserreservoire. Download Pressemeldung (MS-Word)
      26. April 2016
      Mit Stil ans Ziel
      BREE und ContiTech: Partnerschaft zweier hannoverscher Traditionsunternehmen Hochwertige Oberflächenmaterialien für strapazierfähige Begleiter Hannover, im April 2016. Bei seiner neuen Fahrradkuriertaschen-Serie „PUNCH PRO“ setzt der renommierte Taschenhersteller BREE auf Qualitätsprodukte von ContiTech: funktionelle und strapazierfähige Materialien für ein Höchstmaß an Komfort. Als Hersteller hochwertiger Produkte beweist BREE seit jeher Pioniergeist, wenn es um den Einsatz anspruchsvoller Materialien geht. Die beiden hannoverschen Traditionsunternehmen haben in einer Partnerschaft im Rahmen der Hannover Messe zwei Prototypen im coolen urbanen Design entwickelt. Die Zusammenarbeit mit BREE passt perfekt zum Anspruch des Werkstoffspezialisten ContiTech: erstklassige innovative Produkte – hergestellt aus ausgewählten Materialien. „Mit unserem Know-how in der Oberflächengestaltung sowie in der Farbgebung können wir jede Kundenanforderung realisieren“, hebt Fernando Elizburu, Marketing Manager für das unter der Produktlinie ‚Dynactiv Surfaces‘ laufende Oberflächenmaterial hervor.   Modernes Design trifft High-Performance: Die trendigen Kuriertaschen von BREE aus dem Material von ContiTech sind äußerst strapazierfähig, wasserdicht und leicht zu reinigen. Foto: BREE Download Bereits 1995 brachte BREE, inspiriert von den Transportbeuteln New Yorker Fahrradkuriere, die Serie Punch aus Lkw-Planen auf den Markt. Auch heute verwenden die meisten Hersteller die robusten und wasserfesten Planen für ihre Fahrradtaschen. Der Vorteil der Materialien der Dynactiv Fashion Serie von ContiTech besteht darin, dass sie besonders einfach zu verarbeiten sind und in jeder gewünschten Farbe hergestellt werden können. Zudem sind sie leicht zu reinigen, besonders abrieb-, reiß- sowie wasserfest. Damit das stilvolle Erscheinungsbild der Taschen möglichst lange erhalten bleibt, hat ContiTech die Oberfläche mit dem Dynactiv Surfaces Protective Finish behandelt. Dieses Finish schützt den praktischen Begleiter äußerst wirkungsvoll vor Schmutz.   Modernes Design trifft High-Performance: Die trendigen Kuriertaschen von BREE aus dem Material von ContiTech sind äußerst strapazierfähig, wasserdicht und leicht zu reinigen. Foto: BREE Download Lifestyle made by ContiTech Radfahren ist voll im Trend: Ob Pedelec, E-Bike, Citybike oder Sportrad, aus Gründen körperlicher Fitness oder zum Freizeitvergnügen – das Rad ist ein äußerst beliebtes Fortbewegungsmittel. Gerade Stadtbewohner nutzen es vermehrt, um zum Arbeitsplatz zu pendeln oder einkaufen zu fahren. Während praktische Rucksäcke oder Umhängetaschen für Fahrradkuriere zur alltäglichen Arbeitsausstattung gehören, sind Kuriertaschen im urbanen Look für Radpendler längst auch ein unverzichtbarer Begleiter. „Wir haben uns bei unserer neuen Kuriertaschen-Serie für das Material von ContiTech entschieden, weil es unsere Anforderungen an Funktionalität und Qualität voll erfüllt. Hinzukommt die gestalterische Freiheit, die Taschen in jeder erdenklichen Farbe herstellen zu können“, sagt BREE Geschäftsführer Axel Bree. Die trendigen Taschen trotzen problemlos Regen und anderen schlechten Witterungsverhältnissen. Schließlich sollen Smartphone, Laptop und & Co sicher transportiert werden. „Modische Gestaltungsmöglichkeiten kombiniert mit einer Vielzahl von Rezepturen haben uns zum internationalen Partner bei Unternehmen aus den Bereichen Sport, Interior und Fashion gemacht. Von der gemeinsam entwickelten Idee bis hin zur serienreifen Innovation bieten wir unseren Kunden die beste Lösung. Unsere Oberflächen stehen für ihre starke Performance und bestechen mit Eigenschaften wie Abriebfestigkeit, Lichtechtheit, Haptik, Optik, Beständigkeit und Qualität“, so Elizburu. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Schwingungstechnik minimiert Vibrationen und erhöht den Fahrkomfort Armorlug-Technologie für längere Lebensdauer der Antriebsstollen Optimierte Gummimischung minimiert Abrieb Hannover, im April 2016. Robust und leistungsstark: Im Bereich der Gummiraupenketten für Landtechnik und Bauindustrie gehört die Marke Continental Trackman zu den weltweit führenden. Mit Trackman XP bringt Continental jetzt eine neugestaltete Gummiraupenkette auf den Markt, die als formschlüssige Antriebskette konzipiert und speziell auf die Anforderungen der Off-Highway-Branche zugeschnitten ist. Sie reduziert nicht nur Vibrationen und verbessert den Fahrkomfort, die Entwickler haben zudem die Lebensdauer nochmals erhöht.   Gummiraupenketten von Continental decken die Anforderungen der Bauindustrie ab. Foto: ContiTech Download Trackman XP Gummiraupenketten verfügen über eine hochleistungsfähige Konstruktion mit formschlüssigen Antriebsstollen. „Die Gummiraupenketten sind mit einer speziellen Schwingungstechnik ausgerüstet, die Vibrationen reduziert und so den Komfort für den Fahrer erhöht, insbesondere beim Ziehen schwerer Lasten“, erklärt Rob Schultz, Produktmanager Gummiraupenketten. „Darüber hinaus sorgt die optimierte Gummimischung der Laufflächen für geringen Abrieb und schützt vor Beschädigungen.“ Die neuen Produkte sind mit dem geschützten Maxxtuff-Verfahren konstruiert, bei dem mehrere Lagen mit einer großen Dichte von Stahlseilen verarbeitet werden – damit besitzen Trackman XP die derzeit höchste Konzentration an Stahlseilen auf dem Markt. Hinzu kommt die patentierte Armorlug-Technologie für eine längere Lebensdauer. „Bei dieser Technologie verwenden wir zwei Schichten einer verstärkten Gewebeeinlage, ohne Überlappungen oder Verklebungen“, so Schultz. „Das Gewebe verstärkt alle vier Seiten der Antriebsstollen und erstreckt sich bis in die Karkasse, um zusätzlichen Schutz zu gewährleisten. Zudem ist die Trackman XP dank ihres patentierten verzinkten Seils die Gummiraupenkette mit der höchsten Korrosionsbeständigkeit auf dem Markt.“   Gummiraupenketten von Continental decken die Anforderungen der Bauindustrie ab. Foto: ContiTech Download Gummiraupenketten für wirtschaftliche Lösungen Gummiraupenketten werden auf landwirtschaftlichen Geräten und Baumaschinen mit formschlüssigem Antrieb oder Reibantrieb eingesetzt. Im Vergleich zu Rädern verteilen sie das Gewicht der Geräte gleichmäßiger auf eine größere Fläche und vermindern die Bodenverdichtung. Continental legt die Gummiraupenketten auf die größten Maschinen und härtesten Anforderungen aus. Auch bei Antriebsleistungen über 500 PS bieten sie herausragenden Grip auf nachgiebigen weichen Böden. Selbst unter schwierigen Anwendungsbedingungen überzeugen sie mit hoher Abriebfestigkeit und langer Lebensdauer. Die Trackman-Gummiraupenketten haben einen geringeren Energieverbrauch als andere Kettenvarianten. Damit ermöglichen sie wirtschaftliche Gesamtlösungen, die sich über die gesamte Einsatzzeit rechnen. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Conti Inspect-Systeme erleichtern die Wartung und die Planung von Fördergurtreparaturen Conti Protect-Systeme stoppen Fördergurtanlagen bei größeren Schäden automatisch Hannover, im April 2016. Fördergurte sind das Herzstück vieler Transportsysteme. Ihre Bedeutung wird besonders im Falle eines Schadens deutlich: Kommt es zu einem längeren Stillstand der Anlage, bricht oft die gesamte Produktionskette zusammen. Für die Betreiber entstehen hohe Umsatzverluste. Damit Fördergurtanlagen auch bei einer hohen Auslastung langfristig störungsfrei laufen und wirtschaftlich arbeiten, setzen die Betreiber verstärkt auf Prävention: Innovative elektronische Fördergurtüberwachungssysteme ermöglichen es, jederzeit den genauen Zustand der Transportsysteme festzustellen. „Mit den Conti-Inspect-Systemen zur Wartung und den Conti-Protect-Systemen zur Überwachung im laufenden Betrieb liefert ContiTech die passenden Lösungen für diese Aufgaben“, sagt Andreas Bakenhus, Leiter Mining Europe, Africa, Asia und Australia der ContiTech Conveyor Belt Group. Alle Systeme entsprechen hohen Qualitätsstandards und garantieren dadurch ein hohes Maß an Sicherheit.   Das mobile Inspektionssystem Conti SurfaceInspect scannt mithilfe modernster Linienlasertechnik die gesamte Fördergurtoberfläche. Foto: ContiTech Download Zu den typischen Defekten gehören Schäden an der Fördergurtoberfläche. Sie entstehen häufig bei Anlagen, an denen das aufprallende Material die Oberfläche besonders beansprucht. Um die Anzahl, das Ausmaß und die Position solcher Schäden zu ermitteln, sind intensive Wartungen nötig. Bislang mussten Techniker den Zustand der Fördergurte individuell bei verringerter Betriebsgeschwindigkeit beurteilen und dokumentieren. Dieser Prozess bedeutete einen hohen Zeit- und Personalaufwand. Um Kunden bei der Wartung zu unterstützen, hat ContiTech das mobile Inspektionssystem Conti SurfaceInspect entwickelt. Mithilfe modernster Linienlasertechnik scannt es die gesamte Fördergurtoberfläche. Auf Basis des erfassten Höhenprofils erstellt es eine digitale Gurtkarte, auf der alle Deckplattenschäden verzeichnet sind und so näher untersucht werden können. In einem automatisch generierten Report stellt ContiTech alle relevanten Informationen über das Schadensbild zur Verfügung. „Mit diesen Analysemöglichkeiten ergibt sich ein detailliertes Bild von der Beschaffenheit der Fördergurtoberfläche. Es bietet eine ideale Basis, um Oberflächenschäden systematisch zu erfassen, Deckplattenreparaturen vorzubereiten und Vorhersagen über die Lebensdauer des Fördergurtes zu treffen“, erklärt Anwendungstechniker Patrick Raffler.   Auf Basis der erhobenen Daten erstellt Conti SurfaceInspect eine digitale Karte, auf der alle Deckplattenschäden erkennbar sind. Foto: ContiTech Download Conti Inspect: Verlässliche Prognosen erhöhen Laufzeiten Die mobilen Inspektionssysteme, zu denen der Oberflächenscanner gehört, ermöglichen Fördergurtwartungen im laufenden Betrieb und helfen dabei, Schäden durch das Fördergut oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen. Die Systeme liefern die relevanten Daten, um Wartungsarbeiten an Fördergurtanlagen effektiver planen zu können. So tragen die Conti-Inspect-Systeme dazu bei, die Ausfallzeiten von Förderanlagen zu reduzieren. Ergänzt wird das Angebot durch zwei weitere Conti-Inspect-Systeme: Mithilfe von Triangulationssensoren misst Conti WearInspect die Deckplattendicke über die gesamte Gurtlänge hinweg. Es erfasst die Position der Gurtoberfläche auf Lauf- und Tragseite und ermittelt die tatsächliche Dicke des Fördergurtes über eine Vielzahl von Messpunkten. Auch systematische Abnutzungen werden erkannt. So kann die Lebensdauer des Fördergurtes eingeschätzt und gegebenenfalls ein Gurtwechsel empfohlen werden. Treten Schäden innerhalb der Karkasse von Stahlseilgurten auf, können diese mit dem Conti CordInspect detektiert werden. Mittels magnetinduktivem Verfahren erkennt es kleinste Beschädigungen an den Stahlseilzugträgern. Alle Schäden werden erfasst, klassifiziert und mit Informationen über Größe, Schwere und Position in einem Bericht dokumentiert. Conti Protect: Schutz vor Totalausfällen  Größere Schäden wie Längsschlitze und Verbindungsfehler am Fördergurt können gravierende Folgen für den Anlagenbetrieb haben und schlimmsten Falls zu Totalausfällen führen. Conti- Protect-Überwachungssysteme helfen, solche Schäden im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen, und stoppen die Anlage gegebenenfalls automatisch. Conti SpliceProtect überwacht die Länge und Dehnung der Fördergurtverbindungen bei Anlagen, die aufgrund langer Achsabstände oder großer Höhenunterschiede starken Zugkräften ausgesetzt sind. Das System nutzt in den Fördergurt einvulkanisierte Magnetstreifen für präzise Messungen im laufenden Betrieb. Sobald eine Verbindung eine kritische Länge erreicht hat, wird die Gefahr durch einen Verbindungsausfall zu groß und das System stoppt die Förderanlage, bevor die Verbindung reißt. Conti RipProtect schützt vor Längsschlitzen, die lange Ausfälle und hohe Kosten verursachen. Durch im Fördergurt einvulkanisierten Leiterschleifen erfasst es die gefährlichen Längsschlitze frühzeitig. Die Metallschleifen übertragen ein hochfrequentes Signal zwischen einem Sender und einem Empfänger. Wird eine Schleife beschädigt, fällt das Signal auf der Empfängerseite aus. Die Anlagensteuerung stoppt den Gurtförderer automatisch. Conti CordProtect ermöglicht den Kunden Einblicke in die Karkasse von Stahlseilfördergurten. Das System magnetisiert die Zugträger und detektiert Magnetfelder, die an den Enden der Seile oder im Fall von Defekten entstehen. Somit können einerseits geringste Seilschädigungen im ungestörten Gurtbereich und andererseits der Zustand der Verbindungen erfasst und überwacht werden. Conti MultiProtect erweitert die Funktionalitäten von Conti CordProtect: In den Fördergurt eingebettete Rip Inserts werden mittels ihrer charakteristischen Magnetfelder auf Längsschlitze überprüft. Durch eine spezielle Sensorapplikation ist die Rip-Insert-Funktionalität auch in der Lage, die Rotation von Schlauchgurtförderern zu überwachen. Conti TotalProtect ermöglicht mittels Röntgentechnik eine umfassende Untersuchung von Stahlseilgurten. Das System detektiert und überwacht alle Arten von Defekten – von geringsten Oberflächenschäden, über jegliche Auswirkungen durch Fremdkörper, bis hin zu Seil- und Verbindungsschädigungen. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Hauchdünn und gleichzeitig stabil wie ein Schutzschild Innovatives Gewebe: extrem dicht, robust, leicht, flexibel und komfortabel Condensation-Control-Technology (CCT) sorgt für bessere Kondenswasseraufnahme Hannover, im April 2016. Ein neu entwickelter Stoff für Trockentauchanzüge von ContiTech sorgt für optimalen Schutz und größtmögliche Sicherheit im und unter Wasser. Gleichzeitig bietet das beschichtete Gewebe höchsten Tragekomfort, da es sehr leicht und angenehm flexibel ist. „Mit unserem Know-how und langjähriger Erfahrung ist uns in enger Zusammenarbeit mit der Firma Kallweit, dem führenden Unternehmen für Trockentauchanzüge, eine Entwicklung gelungen, mit der wir unser Angebot an Schutzanzügen für das Medium Wasser ergänzen“, berichtet Rodrigo Maia, Segmentleiter Engineered Coated Systems bei ContiTech Elastomer Coatings.   Innovatives Gewebe für höchste Sicherheit: Tauchanzüge der Firma Kallweit GmbH aus dem Stoff von ContiTech bieten auch beim Eistauchen höchsten Tragekomfort. Foto: Kallweit GmbH Download Innovatives Gewebe für höchste Ansprüche Das Gewebe Octolaminat ist „Made in Germany“ und das Ergebnis von mehreren Jahren intensiver Entwicklungsarbeit. Die Kallweit GmbH fand mit ContiTech einen zuverlässigen Hersteller von elastomeren Geweben, der hohe Material- und Lieferqualitäten garantiert. „Zusammen mit der Firma Kallweit haben wir Schritt für Schritt ein Produkt entwickelt, das alle Ansprüche von Trockentauchanzügen sowohl im Berufs- als auch im Freizeitbereich erfüllt“, berichtet Maia. „Wir standen im stetigen Austausch mit ContiTech und haben die theoretischen Laborergebnisse fortwährend mit unseren Praxiserfahrungen beim Testtauchen abgeglichen“, ergänzt Daniel Körner, Geschäftsführer der Kallweit GmbH. Entstanden ist ein Gewebe, das auch nach 170 Tauchstunden bei extremen Belastungen dicht bleibt. „Die besten derzeit auf dem Markt erhältlichen Gewebe lassen in einer Tiefe von 10 bis 15 Metern Wasser durch“, so Maia. „Unseres bleibt zuverlässig dicht.“ Maximale Sicherheit bei gleichzeitig hohem Komfort Die Anforderungen an Tauchanzugsstoffe sind hoch: „Im Grunde suchen unsere Kunden nach dem dünnsten Gewebe, das gleichzeitig stabil ist wie ein Schutzschild“, sagt Körner. Das neue Gewebe von ContiTech ist extrem dicht und bietet damit eine hohe Sicherheit für den Taucher. Es ist zuverlässig und robust. Einen besonderen Fokus legten die Entwickler auf einen hohen Tragekomfort. „Mir ist kein Produkt auf dem Markt bekannt, das bei vergleichbarer Dichtigkeit so flexibel und leicht ist wie das neue Gewebe von ContiTech“, betont Körner. Zudem ist durch viele Praxistests bestätigt, dass der Stoff entstehendes Kondenswasser wesentlich besser aufsaugt als Wettbewerbsprodukte. Die innovative Condensation-Control-Technology (CCT) sorgt für eine optimale Regulierung des Körperklimas – ein echter Vorteil für den Kunden. Zudem besitzt das Gewebe eine außergewöhnlich angenehme Haptik. Es ist geräuscharm und fühlt sich leicht und geschmeidig an. Download Pressemeldung (MS-Word)
      26. April 2016
      TARAXAGUM
      Neue Rohstoffquelle mit optimalen Rohstoff- und Materialeigenschaften für technologische Spitzenprodukte Kürzere Transportwege, größere Unabhängigkeit von Marktschwankungen, Plus für den Klimaschutz Serieneinsatz in fünf bis zehn Jahren angestrebt Hannover, im April 2016. Die Eigenschaften sind gleich, die Qualität unverändert hoch und doch ist es eine zukunftsweisende Revolution: Gleich zwei Produktmuster des internationalen Technologiekonzerns Continental haben die Leistungsfähigkeit des Kautschuks aus der Löwenzahn-Wurzel unter Beweis gestellt. Bereits 2014 brachte Continental das erste Muster eines Premium-Winterreifens mit einem Laufstreifen aus Löwenzahn-Kautschuk auf die Straße. Ende 2015 testete ContiTech den neuen Rohstoff mit dem Namen TARAXAGUM für die Schwingungstechnik.   TARAXAGUM – ein kleines Zeichen macht den technologischen Fortschritt sichtbar: Motorlager aus Kautschuk aus der Löwenzahn-Wurzel. Foto: ContiTech Download Das Ergebnis: Die Alternative zum traditionellen Naturkautschuk eignet sich hervorragend für Schwingungselemente im Motor. „Viel mehr noch: Unsere Experten konnten damit die erforderliche Materialsicherheit für Hochtechnologieprodukte in weiteren Industrien belegen“, sagt Dr. Anna Misiun, die bei ContiTech die Aktivitäten zum Motorlager aus Löwenzahn-Kautschuk leitet. Die Pflanze hat das Potenzial zu einer alternativen, umweltfreundlichen Rohstoffquelle zu werden und könnte die Abhängigkeit von herkömmlich produziertem Naturkautschuk weiter reduzieren. Und nicht nur das: Da sie auch unter moderaten klimatischen Bedingungen wächst, kann sie helfen, CO2-Emissionen und Transportkosten zu sparen. Motorlager aus Löwenzahn-Kautschuk Der Schwingungsspezialist Vibration Control ist einer der größten Naturkautschuk-Abnehmer innerhalb der ContiTech. „Für unsere Motorlager und Schwingungselemente sind wir auf natürlichen Kautschuk angewiesen. Nur er gewährleistet die hervorragenden Eigenschaften unserer Produkte im Hinblick auf Dynamik, Flexibilität und Lebensdauer“, erklärt Dr. Misiun die Bedarfslage. Ein Motorlager verbindet das Antriebsaggregat mit der Karosserie. Es nimmt also erhebliche statische Lasten auf, isoliert den Körperschall des Motors und begrenzt seine Bewegungen. Dies verhindert beispielsweise, dass es die Fahrgäste im Auto durchschüttelt oder der Motor bei einem Unfall sogar abreißt. „Wir verlangen vom Naturkautschuk noch einmal ganz andere Eigenschaften als unsere Reifenkollegen. Unsere Produkte müssen sehr große dynamische Belastungen bei hohen Temperaturen aushalten“, umreißt Dr. Misiun die Anforderungen an das Material. Das Projektteam hat das Motorlager-Muster auf Herz und Nieren geprüft und zeigt sich begeistert von den Resultaten: „Kautschuk aus der Wurzel des Löwenzahns ist eine echte Alternative zu herkömmlichem Naturkautschuk vom Kautschukbaum Hevea brasiliensis. Mit unseren Versuchen konnten wir das Material noch besser verstehen. Und wir haben gezeigt, welche Leistungen der Löwenzahn-Kautschuk auch bei hochtechnologischen Anwendungen wie Motorlagern bringen kann“, fügt sie hinzu. Vom Unkraut zur Nutzpflanze Warum betreibt Continental gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, dem Julius Kühn-Institut und dem Züchtungsunternehmen Eskusa diesen Forschungsaufwand, wenn das Produkt am Ende gleich bleibt? Traditioneller Naturkautschuk wird bislang ausschließlich in Kautschukbaumplantagen in den Regenwaldgebieten dieser Erde gewonnen – dem sogenannten Kautschukgürtel. Die Nachfrage ist groß, doch der Anbau ist langwierig und die ökologischen Folgen sind immens. Der Transport führt den Rohstoff oft um die halbe Welt, ist aber zurzeit noch alternativlos. Das würde sich ändern, wenn Naturkautschuk mit mindestens gleichen Leistungseigenschaften künftig auch aus der Löwenzahn-Wurzel gewonnen werden könnte. Denn anders als Kautschukbäume kann er unter moderaten Klimabedingungen und damit direkt an Produktionsstandorten weltweit wachsen. Zudem gedeiht Löwenzahn selbst auf nährstoffarmen, kargen Böden, die nicht wirtschaftlich für andere Feldfrüchte genutzt werden können. Ein Anbau der Pflanze träte nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion und bislang unbrauchbare Brachflächen könnten wieder genutzt werden. „Durch zusätzliche für den Anbau erschlossene Flächen außerhalb des Kautschukgürtels kann der Druck auf den Regenwald verringert werden, der sich aus der wachsenden Nachfrage nach Naturkautschuk ergibt“, erklärt Dr. Carla Recker, die bei Continental das vielversprechende Forschungs- und Entwicklungsprojekt leitet. Besonderer Pluspunkt gegenüber anderen Kautschuklieferanten ist die deutlich kürzere Anbauzeit von sechs bis acht Monaten. So ließen sich auch recht kurzfristig steigende Bedarfe abdecken. Bis die Löwenzahn-Motorlager oder -Reifen in Serie über die Straßen fahren, vergehen noch fünf bis zehn Jahre. Eine der größten Herausforderungen wird es sein, das Material im industriellen Maßstab zu gewinnen. Aktuell werden die Bedingungen hierfür geschaffen. So arbeitet das Forscherteam an der Optimierung des Saatgutes sowie der Entwicklung einer entsprechenden Anbau- und Erntetechnologie. Erste Landwirte wurden überzeugt, geeignete Flächen für eine Kultivierung unter Realbedingungen zur Verfügung zu stellen. Die Projekt-Idee ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden: Im Mai 2014 wurde das Gemeinschaftsprojekt ‚Rubin‘ mit dem begehrten GreenTec Award, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis, in der Kategorie ‚Automobilität‘ prämiert. Im Juni 2015 wurden die leitenden Wissenschaftler des Projekts mit dem renommierten Joseph-von-Fraunhofer-Preis ausgezeichnet. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Umsatz steigt 2015 auf rund 5,4 Milliarden Euro, Steigerung um 37 Prozent Veyance trägt rund 1,15 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei Geschäftsjahr 2016: Gelungener Start in einem anspruchsvollen Umfeld Hannover, 26. April 2016. Der internationale Industrie- und Automobilzulieferer ContiTech hat seinen Umsatz 2015 auf rund 5,4 Milliarden Euro gesteigert. Dies entspricht einem Wachstum von 37 Prozent. Die Anfang 2015 übernommene Veyance Technologies, Inc. trug insgesamt rund 1,15 Milliarden Euro zum Umsatz bei. Demnach beträgt das organische Wachstum 4 Prozent. „Mit diesem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Die aktuell starke Automobilindustrie sowie einige gut laufende Industriebereiche haben uns Rückenwind verliehen. So können wir das weiterhin rückläufige minen- und ölabhängige Geschäft abfedern, das aktuell etwa 18 Prozent unseres Umsatzes ausmacht. Dies beweist einmal mehr, dass wir mit unserem breiten Portfolio strategisch gut aufgestellt sind“, erläuterte Hans-Jürgen Duensing, im Continental-Vorstand verantwortlich für die Division ContiTech, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Hannover Messe 2016. „2015 war speziell für unsere Kunden im Bergbau ein herausforderndes Jahr. Die Branche hat aufgrund der nach wie vor extrem niedrigen Rohstoffpreise anhaltend wirtschaftliche Probleme und deshalb in den vergangenen Jahren ihre Investitionen um mehr als die Hälfte reduziert. Im dritten Quartal 2015 kam zudem eine deutliche Verschlechterung in der Ölindustrie hinzu“, erklärte Duensing die rückläufige Entwicklung in den Branchen und betonte gleichzeitig, dass rund 51 Prozent des Umsatzes mit der wachsenden Automobilindustrie erzielt wurden und so Schwankungen größtenteils kompensiert werden konnten. „Wir sind positiv in das Geschäftsjahr 2016 gestartet, erwarten jedoch für das laufende Jahr nach wie vor ein anspruchsvolles Umfeld. Wir arbeiten konsequent und mit Nachdruck an dem Ziel, unsere Umsatzrendite zu verbessern. Unsere eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen sollen dabei unsere Ertragssituation stärken“, so Duensing. ContiTech erzielte 2015 ein operatives Ergebnis (EBIT) von 171 Millionen Euro (Vorjahr 433 Millionen Euro), die Umsatzrendite entsprach 3,2 Prozent (Vorjahr 11,0 Prozent). Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation (PPA) sowie um Sondereffekte lag das Ergebnis im Geschäftsjahr 2015 bei 388 Millionen Euro, dies entspricht 7,2 Prozent des Umsatzes. ContiTech verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Mitarbeiterzahl. Dies resultierte im Wesentlichen aus der Veyance-Übernahme. Ende des Jahres 2015 beschäftigte ContiTech 42.648 Menschen und damit knapp 10.000 mehr als noch ein Jahr zuvor. Rund 8.000 Veyance-Mitarbeiter kamen alleine im Februar 2015 neu ins Unternehmen hinzu. Investitionsquote stabil ContiTech hat im vergangenen Jahr weltweit 245 Millionen Euro (Vorjahr 191 Millionen Euro) in neue Werke und Produktionserweiterungen sowie Maßnahmen zur Kostensenkung investiert. Die Investitionsquote lag 2015 mit 4,6 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 4,8 Prozent. „Wir haben erneut unsere Präsenz in Asien und Nordamerika gestärkt, um dort zu sein, wo unsere Kunden sind, und so dem steigenden Bedarf in den Regionen nachzukommen“, sagte Duensing. ContiTech investierte vor allem in China und baute 2015 in Changzhou ein zweites Werk für umweltfreundliche Automobilinnenraumoberflächen. In Changshu wurde das erste Compounding Center für die lokale Mischungsbelieferung eröffnet und in Ungarn die Produktion für Schlauchanwendungen erweitert. Außerdem weitete ContiTech seine Produktionskapazität für Luftfedersysteme in Mexiko aus und legte den Grundstein für ein neues Transportbandwerk in Marokko. Aber auch Deutschland stand im Fokus: So wurden eine neue Druckmaschine am Standort Hannover-Vinnhorst und eine Blasformanlage in Waltershausen in Betrieb genommen. ContiTech auf der Hannover Messe 2016 ContiTech ist mit einer Vielzahl nachhaltiger Lösungen und zukunftsweisender Technologien für die Industrie und den Off-Highway-Bereich auf der Hannover Messe 2016 vertreten. Auf dem Stand F18 in Halle 6 zeigt der Kautschuk- und Kunststoffspezialist, was mit Werkstoffkompetenz alles möglich ist. In diesem Jahr werden u.a. ein Hochleistungsriemen für den Hubantrieb in Regalbediengeräten, ein Motorlager, für das Naturkautschuk aus Löwenzahnwurzeln verwendet wird, robuste und leistungsstarke Gummiraupenketten für die Landwirtschaft- und Bauindustrie sowie ein ultraleichter Fußbodenbelag für den Luftfahrtmarkt vorgestellt. Außerdem zeigt ContiTech, wie innovative elektronische Fördergurtüberwachungssysteme es ermöglichen, jederzeit den genauen Zustand der Transportsysteme festzustellen und so potenzielle Schäden frühzeitig sichtbar zu machen. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Weiterentwickelte Balgzylinder aus dem Werkstoff ECO kommen ohne Blei aus Verbesserte Medienbeständigkeit ermöglicht den umfassenden Einsatz in der Papierindustrie Säure- und korrosionsbeständige Edelstahlplatten bieten mehr Sicherheit in anspruchsvollen Einsatzbereichen Hannover, im April 2016. ContiTech hat sein Produktprogramm für Balgzylinder erweitert: Als erster Hersteller weltweit bietet das Unternehmen Balgzylinder aus einer ECO-Mischung an, die eine verbesserte Medienbeständigkeit besitzen. Die neuen ECO2-Balgzylinder können jetzt auch in Anwendungen eingesetzt werden, in denen sie Schmierölen, aggressiven Dämpfen und Laugen ausgesetzt sind. Ein möglicher Anwendungsbereich ist unter anderem die Papierindustrie. „Für die speziellen Anforderungen in diesem Umfeld sind unsere ECO2-Balgzylinder bestens geeignet“, erklärt Verena Weiss, Leiterin Industrie bei ContiTech Air Spring Systems.   Die neuen ECO2-Balgzylinder sind medienbeständig und können jetzt auch in Anwendungen eingesetzt werden, in denen sie Schmierölen, aggressiven Dämpfen und Laugenmischungen ausgesetzt sind. Foto: ContiTech Download Balgzylinder der ECO2-Reihe bestehen aus dem Elastomer Epichlorhydrin und eignen sich besonders für Hochtemperaturanwendungen. Je nach Ausführung können sie bei Umgebungstemperaturen bis +130 °C eingesetzt werden. Mit dem neuen ECO2-Compound hat ContiTech zusätzlich auf Blei verzichtet und reagiert damit auf die REACH-Verordnung der Europäischen Union: Bleioxid steht unter Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Deshalb ist es ein Kandidat für die Sperrliste mit gefährlichen chemischen Stoffen. „Aus diesem Grund haben wir auf eine bleifreie ECO2-Mischung umgestellt, um auch nach einem möglichen Verbot von Bleioxid mit unseren Produkten jederzeit lieferfähig zu sein“, sagt Weiss. Die weiterentwickelten ECO2-Balgzylinder gehören ab sofort zum Produktprogramm von ContiTech und sind für nahezu alle Modelle der C-, D- und R-Reihe erhältlich. Weitere Produktentwicklungen sind ebenfalls denkbar.   Säure- und korrosionsbeständig: Mit neuen Platten aus V4A-Edelstahl erfüllen ContiTech-Balgzylinder die speziellen Anforderungen der chemischen Industrie. Foto: ContiTech Download Lösungen für anspruchsvolle Branchen Auch die Anschlussteile seiner Balgzylinder hat ContiTech angepasst, um so die speziellen Anforderungen besonders sensibler Industriebranchen zu erfüllen. So sind die Balgzylindertypen 40 bis 530 der C-Reihe jetzt auch mit Edelstahlplatten erhältlich, die gegen die meisten Säuren beständig sind. Statt des häufig verwendeten V2A-Edelstahls setzt ContiTech eine hochwertige, säurebeständige V4A-Qualität ein. Durch eine zusätzliche Legierung ist der Werkstoff noch widerstandsfähiger gegen Korrosion, besonders bei chloridhaltigen Medien. „Mit dieser Eigenschaft eignet sich unsere Neuentwicklung für viele Industrien, in denen aggressive Medien zum Einsatz kommen“, sagt Weiss. Mögliche Einsatzgebiete für die Balgzylinder mit den neuen Edelstahlplatten sind zum Beispiel die chemische Industrie und die Pharmaindustrie. In beiden Branchen stehen die Komponenten oft in direktem Kontakt mit Chemikalien. Besonders in Bereichen, in denen starke Reinigungsmittel zum Einsatz kommen, ist säurefester Stahl ein wichtiger Standard. Gleichzeitig müssen die Komponenten in vielen Anwendungen auch beständig gegen flüssige Medien sein. „Beide Anforderungen erfüllen die neuen Anschlussteile perfekt“, so Weiss.  Ähnliche Anforderungen werden in der Papierindustrie gestellt: Hohe Feuchtigkeit und große Hitze in Kombination mit Chemikalien verlangen den Werkstoffen einiges ab. Edelstahl hilft, Stillstandzeiten und die damit verbundenen Ausfallkosten zu vermeiden. Großen Wert auf Korrosionsschutz legt auch die Nahrungsmittelindustrie, um alle hygienischen Standards wie zum Beispiel der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zu erfüllen. Deshalb kommen in dieser Branche ausschließlich Werkstoffe mit hoher Medienbeständigkeit zum Einsatz. Download Pressemeldung (MS-Word)
      37. Wiener Motorensymposium: Gasoline Technology Car II Die zweite Generation des Gasoline Technology Car (GTC II) von Continental und Schaeffler in enger Zusammenarbeit mit Ford verspricht rund 25 % Kraftstoffersparnis Umsetzung der hocheffizienten Betriebsstrategie in einem Fahrzeug mit Handschaltgetriebe Neu: Innovative 48 Volt P2 Hybrid Architektur   Erstmals im Fahr-Einsatz: Elektrisch heizbarer 48 Volt-Katalysator EMICAT Wien, Regensburg, Herzogenaurach, Köln, 21. April 2016. Bereits das Gasoline Technology Car I (GTC I), das im Jahr 2014 in Wien auf dem Motorensymposium vorgestellt wurde, war mit einer um 17 % besseren Effizienz im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) gegenüber dem Referenzfahrzeug und mit einem CO2-Ausstoß von nur noch knapp 95 g/km ein Paukenschlag. Das Referenzfahrzeug war ein bereits sehr effizienter Ford Focus mit aufgeladenem 3-Zylinderottomotor (GTDI), 1 l Hubraum und einem 12 V-Start-Stopp System. Eine umfassende Broschüre zum GTC II finden Sie hier Bilddownload Nun stellen die Projektbeteiligten Continental und Schaeffler in enger Zusammenarbeit mit Ford weltweit das erste Mal die zweite Generation des Gasoline Technology Car (GTC II) vor – erneut in Wien auf dem diesjährigen 37. Motorensymposium. Das GTC II zeigt das Potenzial einer intelligenten 48 Volt-Hybridisierung der neuen Generation auf dem letzten Stand der Entwicklung. Gegenüber dem GTC I lässt das GTC II im NEFZ zusätzliche weitere rund 13 % Kraftstoffeinsparung erwarten. Der augenfälligste Unterschied zum GTC I liegt darin, dass die elektrische Maschine beim GTC II hocheffizient zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe integriert ist (sogenannte P2-Architektur). Bilddownload „Die zweite Generation des Gasoline Technology Car zeigt, welches enorme Potenzial im milden Hybrid steckt, wenn man das elektrische 48 V-System, den Verbrenner und die Betriebsstrategien konsequent im System optimiert“, erläutert José Avila, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Powertrain. „Das GTC II ist, wie das GTC I, ein Meilenstein, weil es hier gelungen ist, hocheffiziente hybride Betriebsstrategien in einem Wagen mit Handschaltgetriebe umzusetzen. Die elektrifizierte Kupplung schafft im GTC II zusätzlich die Voraussetzung für Funktionen wie ein elektrisches Anfahren, elektrisches Stop-and-Go sowie eine Rekuperation bis fast in den Stand“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstandsmitglied und Leiter der Forschung & Entwicklung bei Schaeffler. „Der Ford Focus mit seinem mehrfach als International Engine of the Year ausgezeichneten 1,0-Liter-Ecoboost-Motor ist ein sehr guter Ausgangspunkt für die Hybridisierung, weil er das Potenzial zeigt, das sogar auf dieser herausragenden Motorisierungsbasis noch möglich ist. Deshalb stand die Optimierung des gesamten Antriebstranges bei der Integration des GTC II Konzeptes im Vordergrund “, sagt Carsten Weber, Manager Antriebsstrangsysteme, Forschung und Vorentwicklung Ford Europa. Effizienzsprung beim GTC – Generationswechsel 48 Volt In Grundzügen hat das GTC II viel mit dem GTC I gemein: Beide veranschaulichen das Potenzial einer milden 48 V-Hybridisierung im Pkw mit hubraumreduziertem Benzinmotor. Es sind vor allem intelligente Wechselwirkungen zwischen den verbauten Technologien, die beide Fahrzeuge gegenüber dem Referenzmodell sparsamer machen. Die hybriden Betriebsstrategien beruhen auf einem umfassenden Integrationsansatz, bei dem das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile. Bilddownload Allerdings schöpft das GTC II Potenziale aus, die sich beim GTC I noch nicht realisieren ließen – und das gilt sowohl für die elektrische Antriebskomponente als auch für die verbrennungsmotorische. Die elektrische Maschine ist beim GTC II mit einem Riemen zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe angebunden. Zwei Kupplungen, in Antriebsrichtung vor und hinter dem Riementrieb, erlauben es, den Verbrennungsmotor vollständig abzukoppeln und die elektrische Maschine komplett unabhängig vom Verbrennungsmotor zu nutzen. So ist beim GTC II ein elektrisches „Segeln“, also eine elektrische Fahrt mit konstanter Geschwindigkeit bei niedriger Teillast, ebenso möglich, wie ein elektrisches Anfahren, etwa im Stau. Weil das Schleppmoment des Motors entfällt, kann in Verzögerungsphasen mehr kinetische Energie für die Rekuperation genutzt werden. Zusätzlich wird die Abkühlung des Verbrennungsmotors und der Abgasnachbehandlung durch die Vermeidung des verbrennungsmotorischen Schubbetriebes reduziert. Diesen Effekt unterstützt das bereits im GTC I bewährte Thermomanagement. Für den hohen Anteil von Motor-Aus-Phasen im Fahrzyklus eines Hybrids ist das ein großer Vorteil. Dank des konsequent genutzten elektrisch heizbaren, leistungsstarken 48 V-Katalysators EMICAT von Continental setzt die Umwandlung von Rohemissionen im Katalysator auch nach langen Motor-Aus-Phasen sofort wieder ein. Diese Strategie trägt wesentlich dazu bei, dass das GTC II die strengen Emissionsgrenzwerte der Abgasnorm Euro 6 c (2017/2018) erfüllt. Höhere thermodynamische Effizienz Da ein Hybridfahrzeug zwei Energieformen für den Antrieb nutzt, wurde auch die thermodynamische Effizienz des Verbrennungsmotors im GTC II gezielt weiter gesteigert. Ein höheres Verdichtungsverhältnis und ein Ladungswechsel mit spätem Einlassventilschließen (Atkinson-Zyklus) senken hier den spezifischen Kraftstoffverbrauch. Gleichzeitig sorgt ein speziell an den Motor angepasster Turbolader von Continental mit radial-axialer Turbinentechnik für ein besonders schnelles Ansprechverhalten gerade im unteren Drehzahlbereich. Im Zusammenspiel mit der elektrischen Drehmomentunterstützung vergrößert das die Freiheiten bei der Definition der Betriebsstrategie und sorgt für mehr Fahrbarkeit, was wiederum der Akzeptanz zugute kommt.
      Tipps zur Orientierung bei Berufswahl und Ausbildungsmöglichkeiten Arbeitsbereiche hautnah erleben Rund 160 Mädchen und Jungen bei Continental in Hannover Hannover, 21. April 2016. Mehr als 700 Mädchen und Jungen sind beim Zukunftstag 2016 am 28. April 2016 bei Continental deutschlandweit zu Gast. Sie bekommen Einblick in die Arbeit des Technologieunternehmens. Die Mädchen und Jungen erhalten Orientierungshilfe für die Berufswahl, in dem sie unterschiedliche Arbeitsbereiche kennenlernen und ihnen Ausbildungsgänge und duale Studiengänge vorgestellt werden. Continental engagiert sich beim Zukunftstag 2016, um dem steigenden Fachkräftebedarf schon frühzeitig aktiv zu begegnen. „Wir wollen nicht warten, bis die Talente von morgen auf uns aufmerksam werden. Unser Ziel ist es, auf sie zuzugehen und ihnen bei uns eine Perspektive anzubieten. Dafür müssen wir die Begeisterung für technische und naturwissenschaftliche Berufe bereits früh wecken – bei Mädchen und Jungen gleichermaßen“, erklärte Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand bei Continental. „Am Zukunftstag zeigen wir ihnen, welche Möglichkeiten sie bei Continental haben. Das Engagement für junge Menschen ist für uns ein Stück unserer gesellschaftlichen Verantwortung – wir wollen Wegbereiter für die jungen Menschen und ihr weiteres berufliches Leben sein.“ „Wir erleben jedes Jahr eine große Begeisterung der teilnehmenden Mädchen und Jungen. Der Einblick in die technischen Bereiche, die kindgerecht erklärt werden, ist nicht nur unterhaltsam, sondern trägt auch dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler eine klarere Vorstellung für den eigenen Berufswunsch entwickeln“, sagte Steffen Brinkmann, Koordinator für die Personalarbeit bei Continental in Deutschland. Am Continental-Standort in Hannover gibt es beispielsweise für rund 160 Kinder und Jugendliche viel zu erleben. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren schnuppern in die technischen Berufe der Continental hinein. In einem Fahrsimulator im Werk Hannover-Stöcken können sie beispielsweise Fahrkomfort und Fahrsicherheit selbst erleben. In der Reifenschnitzerei können sie ausprobieren, wie man einem Reifen Profil gibt. Der Zukunftstag für Mädchen und Jungen wird durch das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. deutschlandweit koordiniert. Seit 2001 engagiert sich die Mehrzahl der deutschen Standorte des Technologieunternehmens bei dieser Initiative. Auf Grund der hohen Nachfrage können am Zukunftstag bei Continental an manchen Standorten ausschließlich Kinder von Mitarbeitern teilnehmen. Über diesen Tag hinaus bietet Continental Schülerinnen und Schülern aber auch Schulen Informations- und Projekttage, Schnupperpraktika, Kooperationen und vieles mehr an. Besuchen Sie auch unsere Karriere-Homepage.
      Laserline: Sleeve für den Flexodruck erstmals mit kompressibler Schicht Conti-Air: Drucktuch mit zwei kompressiblen Schichten für Verpackungsdruck Phoenix Xtra Blankets: Besonders haltbare Lackplatte für UV-Lacke Northeim/Düsseldorf, 19. April 2016. Drucktuchspezialist ContiTech weitet sein Angebot für den Flexodruck aus und präsentiert zur drupa (31. Mai bis 10. Juni 2016) einen Laserline-Sleeve für den Flexodruck, der erstmals mit einer kompressiblen Schicht ausgestattet ist. Dadurch werden das Ausdruckverhalten verbessert und Quetschränder vermieden.   Dr. Thomas Perković, Segmentleiter Drucktuch bei ContiTech Elastomer Coatings. Foto: ContiTech Download Neu ist auch die kompressible Lackplatte Nova Spot der Marke Phoenix Xtra Blankets, die aufgrund ihrer besonderen, neu entwickelten Deckplattenchemie sowohl für wasserbasierte als auch für UV-Lacke ideal geeignet ist. Durch ein spezielles Fertigungsverfahren sind Deckplatte und Trägerfolie so sicher miteinander verbunden, dass selbst aggressive UV-Lacke nicht zu einem Ablösen der Deckplatte (Delaminieren) führen. Ideal für wasserbasierte und für UV-Lacke: die kompressible Lackplatte Nova Spot der Marke Phoenix Xtra Blankets. Foto: ContiTech Download Das ebenfalls neue Drucktuch Conti-Air Duo wurde speziell für den Verpackungsdruck konzipiert und verfügt über eine doppelte kompressible Schicht. Das minimiert Abdrücke im Tuch und das Einschneiden von Kanten. „Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen am Druckmarkt haben wir unser Produktportfolio seit der letzten drupa optimiert und vor allem an Verbesserungen für den Verpackungsdruck, für gedruckte Elektronik und den Digitaldruck gearbeitet“, sagt Dr. Thomas Perković, Segmentleiter Drucktuch bei ContiTech Elastomer Coatings. „Mit unseren drei Marken Laserline, Conti-Air und Phoenix Xtra Blankets können wir alle Anforderungen der Druckbranche erfüllen. Und durch die Übernahme der Firma Tegu Walzen und Sleeves haben wir uns strategisch im wachsenden Markt für Flexodruckformen entscheidend verstärkt. “Das Thema gedruckte Elektronik und Digitaldruck werden auf dem Messestand ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. ContiTech-Experten informieren dazu über aktuelle Entwicklungen. Gemeinsam mit einem Hersteller von Konsumgütern und Klebstoffen entwickelt ContiTech aktuell an einem Verfahren, elektrisch leitende Teile kostengünstig zu drucken. Einzelheiten sollen im Rahmen einer Pressekonferenz während der drupa bekanntgegeben werden. ContiTech ist in Halle 4, Stand B63, zu finden. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Ware in Hochregallagern schnell und exakt positionieren Riemen ist besonders langlebig, wartungsarm und kommt ohne Schmierung aus Weiterentwickelter Synchrodrive-Zahnriemen sorgt für noch mehr Leistung Hannover, im April 2016. Minimierter Verschleiß, geringere Wartung, optimierte Positionierzeiten: Gemeinsam mit dem Anbieter von Intralogistiksystemen LTW Intralogistics und Vertriebspartner Synchrotech hat ContiTech eine neue Technologie für den Hubantrieb von Regalbediengeräten entwickelt. Mit dem patentierten System lässt sich die Ware in Hochregallagern schnell und exakt positionieren. Herzstück der Entwicklung ist ein Synchrodrive-Zahnriemen von ContiTech. Auf der Hannover Messe stellt das Unternehmen eine weiterentwickelte Variante des Riemens für noch mehr Leistung vor.   Minimierter Verschleiß, geringere Wartung, optimierte Positionierzeiten: Die neue Technologie für den Hubantrieb von Regalbediengeräten arbeitet mit Zahnriemen von ContiTech. Foto: LTW Intralogistics GmbH Download Zahnriemen überzeugten LTW Intralogistics als alternatives Antriebskonzept in Regalbediengeräten, da Seile auch bei optimal ausgelegten Hubantrieben und regelmäßiger Wartung relativ kurze Wechselintervalle aufweisen. Auch Zahnstangen und Direktantriebe lieferten in Tests nicht die gewünschten Ergebnisse. Die neue Technologie beruht auf dem Prinzip des Flaschenzugs – der „geflaschte Riemenantrieb“ ist eine aktuell einmalige Kombination zweier bekannter Anwendungen. Sie hat sich bereits im Serieneinsatz bewährt – unter anderem im Tiefkühlbereich bei Temperaturen von bis zu 30 Grad unter Null. Mit dem Zahnriemen Synchrodrive HTD 20M sind nun noch höhere Palettengewichte, größere Beschleunigungen und Hubhöhen von 30 Metern und mehr möglich. Erreicht wird dies mit einem Abstand von 20 statt bisher 14 Millimetern zwischen den Zähnen. Bei sehr hohen Hubhöhen weist der Hochleistungsriemen eine proportional geringere Dehnung auf – ein Vorteil für die Leistungskennzahl der Systeme. Bis zu fünf Tonnen können mit dem Synchrodrive HTD 20M gehoben werden. Der Riemen ist besonders langlebig, wartungsarm und kommt ohne Schmierung aus. „Damit erfüllt er die Anforderungen der Intralogistikbranche, speziell hinsichtlich der Nutzlast in Kombination mit der hohen geforderten Bruchsicherheit“, erklärt Rolf Marwede, Segmentleiter Polyurethan-Riemen ContiTech Power Transmission Group. Auch in anderen Anwendungen in der Linear- und Transporttechnik ermöglichen die Synchrodrive-Zahnriemen wirtschaftliche Antriebslösungen selbst bei schwierigen Bedingungen. Sie werden aus hochbeanspruchbarem Polyurethan-Elastomer mit Stahlcordzugträgern gefertigt. Das hoch präzise Produktionsverfahren hat ContiTech speziell entwickelt. Die Produkte können sowohl in endlicher Ausführung oder auch endlos verschweißt eingesetzt werden. Download Pressemeldung (MS-Word)
      37. Wiener Motorensymposium Neue Real Driving Emission Gesetzgebung (RDE) erfordert strenge Einhaltung von NOx-Grenzwerten in allen Fahrsituationen und somit eine hohe Katalysatorwirkung in einem weiten Motorkennfeld Die SULEV 30 Norm in den USA gibt eine deutliche Reduktion der Stickoxidemissionen vor Continental hat mit dem motornahen Ringkatalysator eine Lösung für Ottomotoren mit Turbolader entwickelt, die den möglichst vollständigen NOx-Abbau unterstützt Wien, Regensburg, Lohmar, 14. April 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental stellt zum 37. Wiener Motorensymposium eine innovative Lösung für die Abgasnachbehandlung bei hubraumreduzierten Ottomotoren mit Turbolader vor. Mit Einführung der Real Driving Emission Gesetzgebung müssen Fahrzeuge mit dieser verbreiteten Motorisierung in allen Fahrsituationen strenge Stickoxidgrenzwerte (NOx) erfüllen. Die neue Herausforderung liegt darin, dass die NOx -Umwandlung dabei über einen sehr großen Kennfeldbereich des Motors sichergestellt werden muss, nicht „nur“ in den bisherigen Testzyklen. Heutige motornahe Katalysatoren stoßen dabei hinsichtlich Lambdaverteilungsmöglichkeiten an ihre Grenzen. Zusätzlich erfordert die SULEV 30 Norm, als Kategorie der LEV III Emissionseinstufung in den USA, bis 2025 eine Reduktion der Stickoxidemissionen von 70%, bezogen auf den Flottendurchschnitt. „Um die RDE-Vorgaben und SULEV 30 Grenzwerte für NOx erfüllen zu können, muss ein 3-Wege-Katalysator fast 100% Umwandlungsrate aufweisen. Das erreicht man nur über eine effiziente homogene NOx-Umsetzung in allen Betriebssituationen“, sagt Dr. Markus Distelhoff, Leiter der Business Unit Fuel & Exhaust Management in der Continental-Division Powertrain. „Der innovative Ringkatalysator in Verbindung mit unserer mikrostrukturierten LS-Metallfolie unterstützt diese Anforderungen erheblich.“ NOx-Umwandlung: Nichts dem Zufall überlassen Bereits heute erreichen leistungsfähige 3-Wege-Katalysatoren bei der NOx-Umwandlung Wirkungsrade um 99%. Diese Quote muss abermals gesteigert werden. Hubraumreduzierte Ottomotoren mit Turbolader bringen hier zwei Herausforderungen mit. Zum einen kann die Abgaszusammensetzung von Zylinder zu Zylinder schwanken. So ist das Verhältnis zwischen Kraftstoff und Luft (das Lambda) nicht immer ideal, was die Konvertierung von NOx negativ beeinflusst. Solche Einzelzylinder-Lambdaeffekte im Abgasstrom gilt es möglichst zu vermeiden bzw. zu vermischen. Bei einem motornah-platzierten Katalysator fehlt dafür jedoch die nötige Rohrlänge. Deshalb haben viele neue Fahrzeuge inzwischen einen zweiten Katalysator am Unterboden, in dem die Umwandlung der verbleibenden Stickoxide erfolgt. Allerdings geht diese Lösung mit zusätzlichem Gewicht und einem höherem Abgasgegendruck einher. Zum anderen erschwert der Turbolader in manchen Betriebssituationen eine dauerhaft homogene NOx-Konversion: Wenn ab einer bestimmten Drehzahl das „Turbinen-By-Pass-Ventil“ (Wastegate) des Turboladers öffnet, erzeugt das eine ungleichförmige Strömungsverteilung. Sie kann zu einer schnelleren lokalen Alterung im Katalysatorinneren und zu einer schlechteren NOx-Umsetzung führen. Vorteile des Ringkatalysators  Bilddownload Continental hat mit dem Ringkatalysator eine innovative Lösung für beide Herausforderungen entwickelt: Im Kern des Ringkatalysators befindet sich ein Rohr, das die Komponente auf der gesamten Länge durchzieht. Auf dieser zusätzlichen Rohrstrecke vermischt sich der Abgasstrom besser. Erst am Ende des Rohres wird das Gas um 180° umgelenkt und durchströmt nun den katalytisch wirksamen Teil, der das Innenrohr wie eine Manschette umschließt. „Bedingt durch diese Konstruktion verlängert der Ringkatalysator den Strömungspfad, ohne die Baulänge der Komponente zu vergrößern. Damit ist eine motornahe Platzierung des Ringkatalysators möglich, und die Light-off-temperatur für die NOx -Umwandlung wird unverändert schnell erreicht“, so Rolf Brück, Leiter der Produktlinie Katalysatoren & Filter bei Fuel & Exhaust Management. „Das Waste-Gate-Gas aus dem Turbolader trägt bei dieser Konstruktion dank seines Dralls sogar zur besseren Abgasdurchmischung im Innenrohr bei.“  Bilddownload Der emissionstechnisch wirksame Teil des Ringkatalysators wird aus dem innovativen LS-Metallsubstrat von Continental gewickelt. Die Längsstrukturen (LS) in diesem Material erzeugen auf der Mikroebene Turbulenzen im Abgasstrom. Dadurch gelangen die Stickoxide besser zur katalytisch beschicheten Wand, wo sie umgewandelt werden.
      bauma 2016: Äußerst flexibel und nutzerfreundlich: der modulare Fahrerarbeitsplatz Mit dem vollprogrammierbaren MultiViu High-Terminal alle Funktionen überwachen und steuern Rundum-Kameraüberwachung ProViu ASL360 liefert eine komplette Außenansicht des Fahrzeugs in die Kabine Scheibe lässt sich mit elektrischem Sonnenschutz stufenlos verdunkeln München, im April 2016. Baumaschinen sind echte Schwergewichte und müssen dennoch millimetergenau bewegt werden. Optimal gestaltete Kabinen sind daher im Bereich der Baufahrzeuge unerlässlich, zumal sie der tägliche Arbeitsplatz für viele Menschen sind. Hier setzen die Lösungen von Continental für die Fahrzeugelektronik an. Der internationale Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner bietet flexible, individuell anpassungsfähige Mensch-Maschine-Schnittstellen, die dem Fahrer seine Aufgaben erleichtern und effizientes Arbeiten ermöglichen. Einen Ausschnitt des Portfolios können Besucher der bauma hautnah erleben: in der Originalkabine eines Walzenzuges auf dem Continental-Messestand. Teil der Innenausstattung sind unter anderem ein ergonomisch gestalteter modularer Fahrerarbeitsplatz, eine 360-Grad-Rundum-Überwachung mittels Kamerasystem, vollprogrammierbare Instrumentierungslösungen und ein elektrischer Sonnenschutz.   Einen Ausschnitt des Produktportfolios können Besucher der bauma hautnah erleben: in der Originalkabine eines Walzenzuges auf dem Continental-Messestand. Foto: Continental Download Modularer Fahrerarbeitsplatz verbessert Ergonomie An diesem Platz sitzt jeder bequem: Der modular aufgebaute Fahrerarbeitsplatz von Continental sorgt für einen äußerst flexibel gestaltbaren und nutzerfreundlichen Arbeitsplatz, dessen Ausstattung sich auf zahlreiche Anwendungsfälle und Kundenwünsche anpassen lässt. Alle Schalter sind in Reichweite positioniert und bei Bedarf können durch zusätzliche Panels auch Überkopf-Schalter abgelöst werden. Die Möglichkeiten des Fahrerarbeitsplatzes entwickelt Continental kontinuierlich weiter. Schon heute lässt sich eine minimalistische Ausstattung des Cockpits ebenso umsetzen wie eine umfassende Premiumversion mit Kameras, Multimedia-Anwendungen und Displays wie dem innovativen Kombi-Instrument MultiViuProfessional12. Die frei programmierbare Instrumenteneinheit verfügt über ein hochauflösendes 12,3 Zoll Farb-TFT-Display, eine echtzeitfähige 2D-Grafik- sowie Videodarstellung. Sie entlastet den Fahrer durch die übersichtliche Darstellung aller relevanten Informationen seiner Baumaschine – ob als animierte Texte, Skalen, Bargraphen oder Symbole. Das Kombi-Instrument MultiViu Professional12 von Continental verfügt über ein hochauflösendes 12,3 Zoll Farb-TFT-Display, eine echtzeitfähige 2D-Grafik- sowie Videoeingänge. Foto: Continental Download Funktionen überwachen und steuern mit dem MultiViu High-Terminal Noch mehr Informationen liefert das zusätzlich integrierbare vollprogrammierbare MultiViu High-Terminal. Damit können Bauunternehmer alle Funktionen ihrer Baumaschine überwachen und steuern. Das hochauflösende, 12,1 Zoll große Touch-Display zeigt zudem Zusatzinformationen wie Geo- oder Kameradaten an und ermöglicht dem Fahrer, Klimaanlage und Mediaangebote einfach zu bedienen. Darüber hinaus können fahrerspezifische Rechte und verschiedene Fahrmodi festgelegt werden. MultiViu High lässt sich individuell an Kundenbedürfnisse anpassen und an das ISOBUS-System anschließen. Dank zahlreicher Schnittstellen wie CAN, Audio, USB 2.0 oder WLAN kann die Instrumentierungsplattform in die verschiedensten Systeme integriert werden. Über einen in die Armlehne eingepassten Drehdrücksteller lässt sich das Display einfach bedienen. Mit dem frei-programmierbaren MultiViu High-Terminal können Bauunternehmer alle Funktionen ihrer Baumaschine überwachen und steuern. Foto: Continental Download Das ganze Fahrzeug im Blick – dank innovativer Kamerasysteme Zudem präsentiert Continental die Kamerasysteme ProViu Mirror und ProViu ASL360. ProViu Mirror ist die Alternative zu Außenspiegeln. Auf jeder Seite des Fahrzeugs sind zwei Kameras angebracht, deren Aufnahmen auf zwei Displays rechts und links übertragen werden. Die Technologie vergrößert den einsehbaren Bereich im Vergleich zu herkömmlichen Außenspiegeln deutlich und maximiert die Fahrsicherheit. Die Rundum-Kameraüberwachung ProViu ASL360 liefert dem Fahrer eine komplette Außenansicht seines Fahrzeugs aus der Vogelperspektive in die Kabine. Foto: Continental Download Die Rundum-Kameraüberwachung ProViu ASL360 liefert dem Fahrer eine komplette Außenansicht seines Fahrzeugs in die Kabine. Dadurch sinkt das Risiko beim Rangieren und andere Verkehrsteilnehmer oder Hindernisse werden jederzeit erkannt. Mehrere, außen am Fahrzeug angebrachte Mikro-Kameras erfassen mit einer Super-Weitwinkeloptik von mehr als 180°und hoher Auflösung die Flanken, das Heck und die Front von Baufahrzeugen oder Lastwagen in Echtzeit. Eine elektronische Steuereinheit fügt diese Kamerabilder so auf einem Display im Cockpit zusammen, dass der Fahrer sein Fahrzeug wie aus der Vogelperspektive sieht. Das System, das es auch zum Nachrüsten gibt, bietet nicht nur Sicherheitsvorteile, es sorgt auch für effizienteres Arbeiten: Rangiervorgänge werden beschleunigt, Be- und Entladezeiten verkürzt. Durch das Reduzieren der Unfallwahrscheinlichkeit entfallen auch die sonst mit Unfällen verbundenen Stand- und Ausfallzeiten und Reparaturkosten. Die Rundum-Kameraüberwachung ProViu ASL360 liefert dem Fahrer eine komplette Außenansicht seines Fahrzeugs aus der Vogelperspektive in die Kabine. Foto: Continental Download Wirksamer Sonnenschutz erhöht Fahrsicherheit Blendende Sonneneinstrahlung in die Kabine gehört der Vergangenheit an: Mit dem elektrischen Sonnenschutz von Continental können Fahrer die Scheibe stufenlos verdunkeln. Das erhöht nicht nur die Fahrsicherheit, sondern hält auch Hitze aus der Kabine fern und entlastet die Klimaanlage. Dafür nutzt die „Intelligent Glass Control“ spezielle Folien, die auf das Glas aufgebracht sind und durch elektrische Steuersignale ihre Lichtdurchlässigkeit verändern. Download Pressemeldung (MS-Word)
      bauma 2016: Balgzylinder arbeiten zuverlässig in Anwendungen in der Bauindustrie In Schwingsieben erhöhen sie die Lebensdauer der Anlage und steigern den Durchsatz Höhere Produktivität bei Hydraulikhämmern München, im April 2016. Auch unter schwierigen Bedingungen verbunden mit viel Staub und permanenten Erschütterungen arbeiten Balgzylinder zuverlässig. Sie isolieren Schwingungen in Baumaschinen und sind auch in widrigen Umgebungen robust und unempfindlich. „Mit diesen Eigenschaften bieten sie einen Mehrwert gegenüber Lagerungen mit Stahlfedern oder Hydraulikzylindern, da störende Vibrationen in einem hohen Maß minimiert werden“, sagt Verena Weiss, Leiterin Industrie bei ContiTech Air Spring Systems. Auf der bauma in München stellt ContiTech anhand von verschiedenen Anwendungsfällen die Vorteile von Balgzylindern für die Bauindustrie vor.   Balgzylinder von ContiTech reduzieren Vibrationen in Schwingsieben, die zum Beispiel in Kieswerken zum Einsatz kommen. Foto: ContiTech Download Weniger Schwingungen in Siebanlagen Ob in der Bergbauindustrie oder im Kieswerk: Mit Schwingsieben werden in Aufbereitungsanlagen Rohstoffe nach Korngrößen klassiert und unerwünschte Bestandteile aussortiert. Die dabei entstehenden Vibrationen werden auch auf die Stahlkonstruktion der Siebanlage übertragen, sodass alle Komponenten zusätzlich belastet werden. Balgzylinder von ContiTech helfen dabei, die Schwingungen im Stahlbau der Aufbereitungsanlage  deutlich zu reduzieren. Die Firma LuCoTec, die sich auf die Schwingungsisolierung von Siebmaschinen und Aufbereitungsanlagen spezialisiert hat, setzt Balgzylinder von ContiTech erfolgreich für diese anspruchsvolle Aufgabe ein. Eingebaut zwischen dem Schwingsieb und dem Stahlunterbau, entkoppeln sie diese beiden Anlagenkomponenten voneinander und verhindern wirkungsvoll die Übertragung der Schwingungen. Eingebaut zwischen dem Schwingsieb und dem Stahlunterbau, verhindern Balgzylinder von ContiTech wirkungsvoll die Übertragung von Schwingungen. Foto: ContiTech Download Im Vergleich zu Schraubendruckfedern, Blattfedern oder Gummifederelementen bieten Balgzylinder deutliche Vorteile. Hervorstechendes Merkmal ist ihre geringe Eigenfrequenz in Bereichen zwischen 1,5 und 3 Hertz. Dadurch erreichen sie eine starke Isolierungswirkung, die einen Grad von bis zu 98 Prozent erreicht. Im Vergleich: Stahlfedern in Siebmaschinen haben meist eine Eigenfrequenz von 7 bis 8 Hertz und liegen bei 65 bis 75 Prozent Isolierwirkung. Speziell in der Anwendung bei Siebmaschinen bringt es große Vorteile, den Innendruck der ContiTech-Balgzylinder regulieren zu können. Sie können so flexibel an verschiedene Lastzustände angepasst werden. Dafür hat die Firma LuCoTec ein patentiertes Verfahren entwickelt, mit dem der Siebvorgang durch ContiTech-Balgzylinder optimiert wird. Durch die effizientere Entkopplung werden weniger Anbauteile zum Schwingen angeregt und auch weniger Energie verbraucht – bei gleicher Durchsatzleistung. Durch die bessere Schwingungsisolierung wird auch der Lärmpegel gesenkt und so ein gesünderes Arbeitsumfeld geschaffen. In Hydraulikhämmern federn ContiTech-Balgzylinder mit Wulstring die Wucht des Schlagwerks auf den Meißel ab. So kann die Schlagfrequenz erhöht werden. Der Lärmpegel reduziert sich um bis zu 25 dB. Foto: ContiTech Download Mehr Produktivität, weniger Lärm Hydraulikhämmer werden in Steinbrüchen sowie im Straßen- und Tunnelbau eingesetzt, um  Gestein zu zerkleinern. Sie bestehen aus einem Gehäuse, einem Schlagwerk und einem Meißel, der ins Gehäuse eingesteckt wird. Das Funktionsprinzip: Der vom Trägergerät – in der Regel von einem Bagger – bereitgestellte Öldruck wird durch einen Hydraulikzylinder in kinetische Energie umgewandelt und anschließend auf den Meißel übertragen. Kommt bei dieser Anwendung zusätzlich ein Balgzylinder zum Einsatz, wird die Wucht des Schlagwerks auf den Meißel abgefedert. Dadurch kann bei Kräften zwischen 30 bis 80 Tonnen eine erhöhte Frequenz von 1.000 bis 1.500 Schlägen pro Minute erzielt werden. Im Ergebnis steigt die Produktivität gegenüber herkömmlichen Hydraulikhämmern um bis zu 80 Prozent. Darüber hinaus reduzieren Balgzylinder in Hydraulikhämmern den Lärmpegel um bis zu 25 dB und isolieren die Schwingungen, wodurch Maschinenführer weniger starken Vibrationen ausgesetzt sind – ein Plus im Hinblick auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Ein weiterer Vorteil: Mit Balgzylindern ausgestattete Hydraulikhämmer können auch unter Wasser eingesetzt werden, beispielsweise im Hafen- oder Kanalbau. Download Pressemeldung (MS-Word)
      bauma 2016: Bau-, Agrar- und Transportmaschinen sowie -fahrzeuge stehen im Fokus Umsatzpotenzial bis 2020: hoher dreistelliger Millionen Euro-Betrag Beitrag zur sicheren, effizienten, sauberen und komfortablen Mobilität Kunden erhalten individuell angepasste Lösungen aus einer Hand München, im April 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental intensiviert seine Aktivitäten außerhalb der Automobilbranche und baut sein Industriegeschäft weiter aus. Zukünftig sollen Technologien für Bau-, Agrar- und Transportmaschinen sowie -fahrzeuge noch stärker in den Fokus rücken. „Damit setzen wir unser strategisches Ziel eines ausgewogeneren Kundenportfolios zwischen der Automobilbranche sowie anderen Industrien konsequent um und sichern die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gegen etwaige konjunkturelle Schwankungen noch besser ab. Hier sehen wir große Chancen: Auf Basis der uns aktuell vorliegenden Prognosen gehen wir bis zum Jahr 2020 von einem möglichen Umsatzpotenzial im hohen dreistelligen Millionen Euro-Bereich aus“, erklärte Helmut Matschi, Mitglied des Continental-Vorstands. Das Portfolio reicht von Displays und Instrumentierungen über Lösungen für die Telematik und elektronische Steuerungseinheiten sowie Reifen bis hin zu Antriebs- und Abgasnachbehandlungstechnologien, Fördergurten, Schwingungs- und Schlauchtechnik sowie Luftfedersystemen und Innenraummaterialien. Einen Ausschnitt des Angebots präsentiert Continental auf der bauma in München. „So tragen wir auch jenseits der Autobahn zu sicherer, effizienter, sauberer und komfortabler Mobilität bei und bieten individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittene Lösungen – und das aus einer Hand“, ergänzte Hans-Jürgen Duensing, Mitglied des Continental-Vorstands, der den diesjährigen Besuch auf der bauma für Gespräche vor Ort nutzte.   Technologien für den Bausektor, die Landtechnik sowie den Transport von Material: Komponenten und Systeme von Continental machen Off-Highway-Anwendungen sicherer, effizienter, sauberer und komfortabler. Foto: Continental Download Mehr Sicherheit für Off-Highway-Fahrzeuge und -Maschinen Dank einer neuen Telematik-Lösung sind Flottenmanager, Fahrer und Wartungsteams stets über relevante reifenbezogene Daten informiert. Kombiniert mit dem Reifendruck-Kontrollsystem ermöglicht sie das effiziente Management von Fahrzeugflotten. Dabei werden Informationen auf einem zentralen Server gesammelt, bereitgestellt und von dort übertragen. Das System informiert unter anderem, wenn der Luftdruck korrigiert werden muss. Stillstandzeiten werden auf diese Weise reduziert, da die Gefahr von Reifenschäden minimiert und der Aufwand einer regelmäßigen, zeitintensiven Wartung verringert wird. Auch die Wahl des richtigen Reifens trägt maßgeblich zur Sicherheit der Fahrzeuge bei. Für die unterschiedlichen Einsatzgebiete hält Continental ein umfangreiches Sortiment an Luft- und Vollreifen bereit. Schwere Geräte und Zugmaschinen wie Transporter, Straßenbaumaschinen, Traktoren oder Mähdrescher bewegen sich zudem auf Gummiraupenketten sicher fort. Darüber hinaus ermöglichen integrierte und nachrüstbare Kamerasysteme eine 360-Grad-Rundum-Überwachung der Fahrzeuge. Mit Produkten zur Schwingungsisolation und Schallreduzierung werden Erschütterungen und Körperschall gedämmt, Maschinenschwingungen isoliert und der Fahrkomfort spürbar erhöht. Komponenten lassen sich mit Hochdruck-Hydraulikschläuchen sicher heben, antreiben und steuern. Elektrisch leitfähige Kraftstoffschläuche sorgen für zuverlässige Medienführung. Effizient arbeiten und transportieren Den Trend zum vernetzten Fahrzeug, das den Fahrer durch die übersichtliche Darstellung von Informationen entlastet, bedient Continental mit seinen umfangreichen Instrumentierungslösungen, die vom Rundinstrument bis hin zum voll programmierbaren 12 Zoll Terminal reicht. Die Display- und Terminallösungen optimieren den Arbeitsalltag vom Rangieren auf der Baustelle bis hin zur zielgerichteten Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Nutzflächen. Eine Telematik-On-Board-Unit überträgt dabei die Daten vom und ins Fahrzeug. So unterstützt die Continental dabei, Zeit zu sparen und die Arbeit effizienter zu gestalten. Auch beim Leasing von Maschinen können Daten über Einsatzdauer und -ort für die Abrechnung gespeichert werden. Zuverlässig, wirtschaftlich und umweltschonend sind die Fördergurtlösungen für den Transport von Gütern, darunter Produkte für Steilförderung, geschlossene Gurtsysteme, hitzebeständige Fördergurte oder leichte PVC-Gurte. Potenzial bieten zudem Luftfedern im Off-Highway-Bereich. Sie können unter anderem dort eingesetzt werden, wo ein Anpressdruck erzeugt werden muss. Continental hat zudem seine Antriebsriemen für den Off-Highway-Bereich auf kraftvolle Leistungsübertragung bei extremen Belastungen unter Volllast ausgelegt. Sie überzeugen beispielsweise in Erdbau- oder Landmaschinen durch Energieeffizienz, Wartungsfreiheit, lange Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit. Saubere Mobilität und mehr Komfort Niedrige Emissionen erreichen Hersteller mit hochaktiven Katalysatoren und effizienten SCR-Systemen. Um auch in Zukunft die hohen gesetzlichen Ansprüche zu erfüllen, bietet Continental emissionsrelevante Module der Motor- und Abgassystemsteuerung, Kraftstoff-Einspritztechnik, Sensoren, SCR-Systeme und Injektoren, Katalysatoren und Filter, Tanks und Schläuche, dazu Software und Engineering. Für die ab 2019 für Motoren von 130 bis 560 kW geltende Stufe 5 der Abgasreinigung werden dazu dann zusätzliche Partikelfilter oder Kombifilter mit SCR-Beschichtung für den Abbau der Stickoxide eingesetzt. Ob Baumaschinen, Kräne oder Landwirtschaft: Hersteller statten die Kabinen ihrer Fahrzeuge und Maschinen immer hochwertiger aus und legen zunehmend Wert auf möglichst viel Komfort. Der modular aufgebaute Fahrerarbeitsplatz von Continental sorgt für einen äußerst flexibel gestaltbaren und nutzerfreundlichen Arbeitsplatz, dessen Ausstattung sich auf zahlreiche Anwendungsfälle und Kundenwünsche anpassen lässt. Alle Schalter sind in Reichweite positioniert und bei Bedarf können durch zusätzliche Panels auch Überkopf-Schalter abgelöst werden. Eine minimalistische Ausstattung des Cockpits lässt sich damit ebenso umsetzen wie eine umfassende High-End-Version. In Fahrersitzen erhöhen zudem Schlauchrollbälge den Komfort. Den harten Bedingungen im Alltagsbetrieb auf Baustelle oder Ackerland halten Oberflächenmaterialien für den Innenraum von Off-Highway-Fahrzeugen stand. Verfügbar sind besonders kratzfeste Materialien, ebenso wie Produkte mit leicht zu reinigender Softtouch-Oberfläche mit angenehmer Haptik. Download Pressemeldung (MS-Word)
      bauma 2016: Spezialgeflecht aus textilem Kunststoff ermöglicht Einsatz in engsten Bauräumen Gewichts- und kostenoptimierte Lösung von ContiTech für zahlreiche Anwendungsfälle Auch knickfest und als Formschlauch lieferbar München, im April 2016. ContiTech hat für Truck- und Off-Highway-Anwendungen einen extrem flexiblen Hochtemperaturumlageschlauch entwickelt. Seine Flexibilität ermöglicht den Einsatz selbst in besonders engen und komplexen Einbausituationen – auch wenn es dort sehr heiß wird. Der Schlauch kann je nach Ausführung Temperaturen bis zu 250 °C widerstehen. Das prädestiniert ihn für den Einsatz in extrem heißen Umgebungen. Er versorgt den Turbolader mit Kühlwasser und Schmieröl und kommt auch in dessen Steuerungssystem zur Anwendung. Ebenso eignet sich der Schlauch für den Lufttransport unter anderem in Abgassystemen wie einem Dieselpartikelfilter oder als Kraftstoffrücklaufleitung.Ihre Flexibilität gewinnt die Neuentwicklung von ContiTech durch ein Spezialgeflecht aus einem hoch temperatur- und chemikalienbeständigen textilen Kunststoff, das die Innenschicht aus einem auf die Anwendung adaptierten Kautschuk umhüllt und sich durch eine hohe Dehnfähigkeit auszeichnet. Die dadurch möglichen engen Biegeradien kommen dem Trend zum Downsizing bei den Motoren und den damit verbunden immer engeren Einbauräumen entgegen.   Extrem flexibel und bei Bedarf auch knickfest: der neue Hochtemperaturumlageschlauch von ContiTech. Foto: ContiTech Download Konsequente Leichtbaukonstruktion entlastet die Umwelt Diese kostenoptimierte Lösung bietet zudem durch ihre konsequente Leichtbaukonstruktion einen deutlichen Gewichtsvorteil gegenüber den bisher für diese Aufgaben verwendeten mit Edelstahl umflochtenen PTFE-Rohren. „So trägt der Schlauch dazu bei, den Kraftstoffverbrauch und damit auch CO2-Emissionen zu reduzieren“, erklärt der verantwortliche Schlauchentwickler Klaus Brühne. Der Schlauch hält Betriebsdrücken bis zu 15 bar stand und lässt sich auch als Formschlauch oder Meterware herstellen. Zusätzlich ist eine knickfeste Ausführung möglich. „Außerdem kommt dem Kunden zugute, dass er Teil eines Baukastens ist, aus dem der Anwender abhängig vom Einsatzfall das jeweils richtige Produkt auswählen kann“, sagt Brühne. „Dadurch ergeben sich für ihn weitere Kostenvorteile.“ Download Pressemeldung (MS-Word)
      bauma 2016: Benecke-Kaliko erweitert Kundenportfolio und bietet erstmals Oberflächenmaterial für Baumaschinen an Protect-Produkte überzeugen durch Kratzbeständigkeit und Langlebigkeit Decoject als bewährte und optimale Alternative zu lackierten Spritzgussteilen München, im April 2016. Als Entwicklungspartner internationaler Nutzfahrzeughersteller bietet Benecke-Kaliko jetzt auch spezielles Oberflächenmaterial für den Innenraum von Fahrzeugkabinen in Baumaschinen. Während der bauma vom 11. bis 17. April in München in Halle B2, Stand 403, präsentiert das zum Continental-Konzern gehörende Unternehmen die besonders kratzbeständigen und abriebfesten Materialien Acella Protect, Xpreshn Protect und Decoject. Die Produkte überzeugen durch herausragende Eigenschaften – für mehr Komfort und Funktionalität im Fahrzeuginnenraum.   Acella Protect eignet sich durch besonders gute Abriebeigenschaften für stark beanspruchte Flächen im Fahrzeug, wie Sitzflächen und -wangen. Es verfügt im Vergleich zu herkömmlichen Bezugsmaterialien über eine 100 bis 150 Prozent bessere Rissbeständigkeit in kalter Umgebung. Foto: ContiTech Download Ob Walzenzugmaschinen, Raupenbagger oder Kipper: Innenraumoberflächen in Kabinen von Baumaschinen müssen dem rauen Arbeitsalltag standhalten, hochfunktionell, langlebig und gleichzeitig komfortabel für den Fahrer sein. Die Lösung: Oberflächenmaterial von Benecke-Kaliko – einem der weltweit führenden Hersteller für Innenraumoberflächen in Automobilen. „Unsere Produkte überzeugen mit spezifischen Eigenschaften, eigens entwickelt für besondere Anforderungen in Nutzfahrzeugen wie Baumaschinen“, sagt Jens Wolandewitsch, Vertriebsleiter für den Nutzfahrzeugbereich bei Benecke-Kaliko. „Die Materialien zeichnen sich durch hohe Beständigkeit, Abriebfestigkeit, Lichtechtheit, Griff und Umweltfreundlichkeit aus und können durch absolut hochwertige Verarbeitung punkten.“ Acella Protect: flexibel und strapazierfähig unter extremen Bedingungen Bereits millionenfach in Serienfahrzeugen bewährt hat sich das vielseitige Oberflächenmaterial Acella, das besonders gute Abriebeigenschaften bietet. Es ist frei von reproduktionstoxischen Weichmachern und schwermetallhaltigen Stabilisatoren und kann emissionsarm dargestellt werden. Das zur Acella-Familie gehörende Material Acella Protect eignet sich besonders für stark beanspruchte Flächen im Fahrzeug, wie Sitzflächen und -wangen. Es verfügt im Vergleich zu herkömmlichen Bezugsmaterialien über eine 100 bis 150 Prozent bessere Rissbeständigkeit in kalter Umgebung, da es auch bei extremen Temperaturschwankungen flexibel bleibt. Kein unwichtiger Faktor in Kabinen von Baumaschinen, die auf Baustellen oft niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind. Die hochkratzfeste TPO-Folie Decoject ist eine kosteneffiziente Alternative zu softlackierten Spritzgussteilen. Foto: ContiTech Download Xpreshn Protect: elastisch, kratzbeständig und leicht Das neue Oberflächenmaterial Xpreshn Protect von Benecke-Kaliko ist kratzfester als herkömmliche TPO-Produkte. Nicht die Härte des Materials ist hier ausschlaggebend für die Kratzbeständigkeit, sondern die extreme Elastizität. Spitze Gegenstände können dem innovativen Produkt nichts anhaben. Kratzer gehören dadurch weitgehend der Vergangenheit an und die Fahrerkabine bleibt lange ansehnlich und funktionstüchtig. Außerdem überzeugt Xpreshn Protect mit Gewichtsvorteilen von bis 60 Prozent im Vergleich zu Standarddekormaterialien. Es ist emissionsarm, frei von Halogenen und Weichmachern und zu 100 Prozent recycelbar. Instrumententafeln, Türverkleidungen und Konsolen aber auch Sitzrücken können mit dem Material bezogen werden. Die hochkratzfeste TPO-Folie Decoject ist eine kosteneffiziente Alternative zu softlackierten Spritzgussteilen. Foto: ContiTech Download Decoject: bewährt, kostengünstig und die Alternative zu lackierten Spritzgussteilen Decoject ist im Vergleich zu lackierten Spritzgussteilen die kosteneffiziente Alternative und ebenfalls kratzbeständig. Das Material bietet eine echte Aufwertung des Innenraums. Der Dekorwechsel ist sehr einfach, dadurch sind vielfältige Designs möglich. Mit den nur 0,2 bis 0,5 mm dicken TPO-basierten Dünnfolien gestalten sich Farbwechsel viel einfacher als mit einer Spritzgussoberfläche, bei der jedes Mal zuerst die Spritzgussanlage leergefahren und mit Material der neuen Farbe eingefahren werden muss. Mit Decoject kann das Bauteil auch bei Design- und Farbwechseln konstant mit einem Hinterspritzmaterial produziert werden. Das spart Ausschuss und Zeit. Der Glanzgrad wird mit der Folie an den Innenraum angepasst. Dekordrucken und Effektlackierungen sind damit kaum Grenzen gesetzt. Global aufgestellt: Produktion vor Ort, kurze Transportwege Ein weiteres Plus für den Baumaschinensektor: Mit modernen Produktions- und Entwicklungsstätten sowie Vertriebsbüros in Europa, Asien und Amerika ist Benecke-Kaliko global in allen Märkten präsent. So kann das Unternehmen mit lokalem Vertrieb und Ansprechpartnern vor Ort für Design, Service und Einkauf die individuellen Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Dabei werden möglichst alle Produktgruppen in Werken vor Ort produziert. Die Kunden profitieren so von kurzen Transportwegen. Einheitliche Material- und Verfahrensstandards sichern ihnen weltweit die gleiche Qualität bei Produkt, Engineering und Service. Download Pressemeldung (MS-Word)
      bauma 2016: Schwingungstechnik minimiert Vibrationen und erhöht den Fahrkomfort Armorlug-Technologie für längere Lebensdauer der Antriebsstollen Optimierte Gummimischung minimiert Abrieb München, im April 2016. Robust und leistungsstark: Im Bereich der Gummiraupenketten für Landtechnik und Bauindustrie gehört die Marke Continental Trackman zu den weltweit führenden. Mit Trackman XP bringt Continental jetzt eine neugestaltete Gummiraupenkette auf den Markt, die als formschlüssige Antriebskette konzipiert und speziell auf die Anforderungen der Off-Highway-Branche zugeschnitten ist. Sie reduziert nicht nur Vibrationen und verbessert den Fahrkomfort, die Entwickler haben zudem die Lebensdauer nochmals erhöht.   Gummiraupenketten von Continental decken die Anforderungen der Bauindustrie ab. Foto: ContiTech Download Trackman XP Gummiraupenketten verfügen über eine hochleistungsfähige Konstruktion mit formschlüssigen Antriebsstollen. „Die Gummiraupenketten sind mit einer speziellen Schwingungstechnik ausgerüstet, die Vibrationen reduziert und so den Komfort für den Fahrer erhöht, insbesondere beim Ziehen schwerer Lasten“, erklärt Rob Schultz, Produktmanager Gummiraupenketten. „Darüber hinaus sorgt die optimierte Gummimischung der Laufflächen für geringen Abrieb und schützt vor Beschädigungen.“ Die neuen Produkte sind mit dem geschützten Maxxtuff-Verfahren konstruiert, bei dem mehrere Lagen mit einer großen Dichte von Stahlseilen verarbeitet werden – damit besitzen Trackman XP die derzeit höchste Konzentration an Stahlseilen auf dem Markt. Hinzu kommt die patentierte Armorlug-Technologie für eine längere Lebensdauer. „Bei dieser Technologie verwenden wir zwei Schichten einer verstärkten Gewebeeinlage, ohne Überlappungen oder Verklebungen“, so Schultz. „Das Gewebe verstärkt alle vier Seiten der Antriebsstollen und erstreckt sich bis in die Karkasse, um zusätzlichen Schutz zu gewährleisten. Zudem ist die Trackman XP dank ihres patentierten verzinkten Seils die Gummiraupenkette mit der höchsten Korrosionsbeständigkeit auf dem Markt.“   Gummiraupenketten von Continental decken die Anforderungen der Bauindustrie ab. Foto: ContiTech Download Gummiraupenketten für wirtschaftliche Lösungen Gummiraupenketten werden auf landwirtschaftlichen Geräten und Baumaschinen mit formschlüssigem Antrieb oder Reibantrieb eingesetzt. Im Vergleich zu Rädern verteilen sie das Gewicht der Geräte gleichmäßiger auf eine größere Fläche und vermindern die Bodenverdichtung. Continental legt die Gummiraupenketten auf die größten Maschinen und härtesten Anforderungen aus. Auch bei Antriebsleistungen über 500 PS bieten sie herausragenden Grip auf nachgiebigen weichen Böden. Selbst unter schwierigen Anwendungsbedingungen überzeugen sie mit hoher Abriebfestigkeit und langer Lebensdauer. Die Trackman-Gummiraupenketten haben einen geringeren Energieverbrauch als andere Kettenvarianten. Damit ermöglichen sie wirtschaftliche Gesamtlösungen, die sich über die gesamte Einsatzzeit rechnen. Download Pressemeldung (MS-Word)
      bauma 2016: Conti Inspect-Systeme erleichtern die Wartung und die Planung von Fördergurtreparaturen Conti Protect-Systeme stoppen Fördergurtanlagen bei größeren Schäden automatisch München, im April 2016. Fördergurte sind das Herzstück vieler Transportsysteme. Ihre Bedeutung wird besonders im Falle eines Schadens deutlich: Kommt es zu einem längeren Stillstand der Anlage, bricht oft die gesamte Produktionskette zusammen. Für die Betreiber entstehen hohe Umsatzverluste. Damit Fördergurtanlagen auch bei einer hohen Auslastung langfristig störungsfrei laufen und wirtschaftlich arbeiten, setzen die Betreiber verstärkt auf Prävention: Innovative elektronische Fördergurtüberwachungssysteme ermöglichen es, jederzeit den genauen Zustand der Transportsysteme festzustellen. „Mit den Conti-Inspect-Systemen zur Wartung und den Conti-Protect-Systemen zur Überwachung im laufenden Betrieb liefert ContiTech die passenden Lösungen für diese Aufgaben“, sagt Andreas Bakenhus, Leiter Mining Europe, Africa, Asia und Australia der ContiTech Conveyor Belt Group. Alle Systeme entsprechen hohen Qualitätsstandards und garantieren dadurch ein hohes Maß an Sicherheit.   Das mobile Inspektionssystem Conti SurfaceInspect scannt mithilfe modernster Linienlasertechnik die gesamte Fördergurtoberfläche. Foto: ContiTech Download Zu den typischen Defekten gehören Schäden an der Fördergurtoberfläche. Sie entstehen häufig bei Anlagen, an denen das aufprallende Material die Oberfläche besonders beansprucht. Um die Anzahl, das Ausmaß und die Position solcher Schäden zu ermitteln, sind intensive Wartungen nötig. Bislang mussten Techniker den Zustand der Fördergurte individuell bei verringerter Betriebsgeschwindigkeit beurteilen und dokumentieren. Dieser Prozess bedeutete einen hohen Zeit- und Personalaufwand. Um Kunden bei der Wartung zu unterstützen, hat ContiTech das mobile Inspektionssystem Conti SurfaceInspect entwickelt. Mithilfe modernster Linienlasertechnik scannt es die gesamte Fördergurtoberfläche. Auf Basis des erfassten Höhenprofils erstellt es eine digitale Gurtkarte, auf der alle Deckplattenschäden verzeichnet sind und so näher untersucht werden können. In einem automatisch generierten Report stellt ContiTech alle relevanten Informationen über das Schadensbild zur Verfügung. „Mit diesen Analysemöglichkeiten ergibt sich ein detailliertes Bild von der Beschaffenheit der Fördergurtoberfläche. Es bietet eine ideale Basis, um Oberflächenschäden systematisch zu erfassen, Deckplattenreparaturen vorzubereiten und Vorhersagen über die Lebensdauer des Fördergurtes zu treffen“, erklärt Anwendungstechniker Patrick Raffler. Auf Basis der erhobenen Daten erstellt Conti SurfaceInspect eine digitale Karte, auf der alle Deckplattenschäden erkennbar sind. Foto: ContiTech Download Conti Inspect: Verlässliche Prognosen erhöhen Laufzeiten Die mobilen Inspektionssysteme, zu denen der Oberflächenscanner gehört, ermöglichen Fördergurtwartungen im laufenden Betrieb und helfen dabei, Schäden durch das Fördergut oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen. Die Systeme liefern die relevanten Daten, um Wartungsarbeiten an Fördergurtanlagen effektiver planen zu können. So tragen die Conti-Inspect-Systeme dazu bei, die Ausfallzeiten von Förderanlagen zu reduzieren. Ergänzt wird das Angebot durch zwei weitere Conti-Inspect-Systeme: Mithilfe von Triangulationssensoren misst Conti WearInspect die Deckplattendicke über die gesamte Gurtlänge hinweg. Es erfasst die Position der Gurtoberfläche auf Lauf- und Tragseite und ermittelt die tatsächliche Dicke des Fördergurtes über eine Vielzahl von Messpunkten. Auch systematische Abnutzungen werden erkannt. So kann die Lebensdauer des Fördergurtes eingeschätzt und gegebenenfalls ein Gurtwechsel empfohlen werden. Treten Schäden innerhalb der Karkasse von Stahlseilgurten auf, können diese mit dem Conti CordInspect detektiert werden. Mittels magnetinduktivem Verfahren erkennt es kleinste Beschädigungen an den Stahlseilzugträgern. Alle Schäden werden erfasst, klassifiziert und mit Informationen über Größe, Schwere und Position in einem Bericht dokumentiert. Conti Protect: Schutz vor Totalausfällen Größere Schäden wie Längsschlitze und Verbindungsfehler am Fördergurt können gravierende Folgen für den Anlagenbetrieb haben und schlimmsten Falls zu Totalausfällen führen. Conti- Protect-Überwachungssysteme helfen, solche Schäden im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen, und stoppen die Anlage gegebenenfalls automatisch. Conti SpliceProtect überwacht die Länge und Dehnung der Fördergurtverbindungen bei Anlagen, die aufgrund langer Achsabstände oder großer Höhenunterschiede starken Zugkräften ausgesetzt sind. Das System nutzt in den Fördergurt einvulkanisierte Magnetstreifen für präzise Messungen im laufenden Betrieb. Sobald eine Verbindung eine kritische Länge erreicht hat, wird die Gefahr durch einen Verbindungsausfall zu groß und das System stoppt die Förderanlage, bevor die Verbindung reißt. Conti RipProtect schützt vor Längsschlitzen, die lange Ausfälle und hohe Kosten verursachen. Durch im Fördergurt einvulkanisierten Leiterschleifen erfasst es die gefährlichen Längsschlitze frühzeitig. Die Metallschleifen übertragen ein hochfrequentes Signal zwischen einem Sender und einem Empfänger. Wird eine Schleife beschädigt, fällt das Signal auf der Empfängerseite aus. Die Anlagensteuerung stoppt den Gurtförderer automatisch. Conti CordProtect ermöglicht den Kunden Einblicke in die Karkasse von Stahlseilfördergurten. Das System magnetisiert die Zugträger und detektiert Magnetfelder, die an den Enden der Seile oder im Fall von Defekten entstehen. Somit können einerseits geringste Seilschädigungen im ungestörten Gurtbereich und andererseits der Zustand der Verbindungen erfasst und überwacht werden. Conti MultiProtect erweitert die Funktionalitäten von Conti CordProtect: In den Fördergurt eingebettete Rip Inserts werden mittels ihrer charakteristischen Magnetfelder auf Längsschlitze überprüft. Durch eine spezielle Sensorapplikation ist die Rip-Insert-Funktionalität auch in der Lage, die Rotation von Schlauchgurtförderern zu überwachen. Conti TotalProtect ermöglicht mittels Röntgentechnik eine umfassende Untersuchung von Stahlseilgurten. Das System detektiert und überwacht alle Arten von Defekten – von geringsten Oberflächenschäden, über jegliche Auswirkungen durch Fremdkörper, bis hin zu Seil- und Verbindungsschädigungen. Download Pressemeldung (MS-Word)
      bauma 2016: Kompakt, kostengünstig und robust: Primärinstrumentierung MultiViu Compact 4 mit attraktivem Black-Panel-Design und optionalem Optical Bonding Widerstandsfähig und variabel: Neue Einzelinstrumentierung SingleViu SingleViu-Instrumente ersetzen bestehende Serien schrittweise München, im April 2016. Ob Geschwindigkeit, Füllstände oder Fehlermeldungen: Mit den Instrumentierungslösungen von Continental behalten Fahrer unterwegs jederzeit den Überblick über sämtliche Fahrzeuginformationen. Jetzt erweitert der internationale Automobilzulieferer sein Portfolio in diesem Bereich und stellt auf der bauma zwei neue Geräte vor. MultiViu Compact 4 ist eine programmierbare, preislich attraktive und modern gestaltete Primärinstrumentierung mit 4,3 Zoll großem Display. Die im Tablet-Look gehaltene Instrumentierung ist mit zwei CAN-Eingängen und einem Video-Eingang ausgestattet und dank eines besonders hellen, auf Wunsch luftblasenfrei verklebten TFT-Moduls (Optical Bonding), auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut zu lesen. Die Rundinstrumente der neu entwickelten SingleViu-Familie lösen in Zukunft drei bestehende Familien von Einzelinstrumenten ab.   MultiViu Compact 4 ist Continentals neue Primärinstrumentierung für Baumaschinen. Das Display ist dank seines besonders hellen Bildschirms auch unter starker Sonneneinstrahlung lesbar. Foto: Continental Download Moderne Primärinstrumentierung MultiViu Compact 4 Ob Baumaschinen, Landwirtschaft oder Trucks: Hersteller statten die Kabinen ihrer Fahrzeuge und Maschinen immer hochwertiger aus und legen zunehmend Wert auf möglichst viel Komfort. Diesen Trend bedient Continental mit seiner neuen Primärinstrumentierung MultiViu Compact 4, einer preislich attraktiven und zukunftsfähigen Serienlösung. Ausgeschaltet hat es eine schwarze, homogene Oberfläche (Black-Panel-Design) und fügt sich so harmonisch in das Innenraumkonzept ein. Mit 4,3 Zoll ist das Display kleiner als manches Smartphone – damit ist MultiViu Compact 4 eine kompakte, kostengünstige und vor allem flexible Instrumentierungslösung. Der Verkauf startet Anfang kommenden Jahres. Besonderen Wert haben die Entwickler von Continental auf ein besonders helles Display gelegt, das auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen, etwa unter starker Sonneneinstrahlung, lesbar bleibt. Zudem ist das Display robust, wasser- und vibrationsfest. Ein optional eingebautes Bluetooth-Modul ermöglicht es dem Fahrer, Fahrzeuginformationen wie Öl- oder Kraftstoff-Füllstand bequem per Handy abzufragen. Umgekehrt kann das Display Nachrichten vom Smartphone anzeigen und den Fahrer so beispielsweise über eingehende Anrufe informieren. Zwei CAN-Anschlüsse, ein Videoeingang sowie mehrere digitale oder analoge Ein- und Ausgänge runden die technische Ausstattung ab. Darüber hinaus lässt sich das Display einfach an individuelle Kundenanforderungen anpassen – vom kundenspezifischen Deckglas inklusive Logo über die zehn Kontrollleuchten bis hin zu den vier Menütasten am unteren Rand.   Die Rundinstrumente der SingleViu-Familie: optisch ansprechend und zugleich robust. Foto: Continental Download Neue Einzelinstrumente SingleViu Ebenfalls Premiere auf der bauma feiern die Rundinstrumente der SingleViu-Familie, die ab 2017 im gewohnten VDO-Design verfügbar sein werden. Die Einzelinstrumente für Temperatur-, Tank-, Druck-, Spannungs- und Stromstärkeanzeige sind im Durchmesser 52 Millimeter erhältlich. Geschwindigkeits- und Motordrehzahlanzeiger gibt es in den Durchmessern 80 und 100 Millimeter. Diese neue Plattform wird Schritt für Schritt die Einzelinstrumente der Familien WWG, Viewline, und CANcockpit ablösen. Baumaschinenhersteller können zwischen insgesamt 74 Varianten wählen – sowohl für die Erstausrüstung, zum Nachrüsten oder als Ersatz für bestehende Instrumente. „SingleViu deckt alle Anwendungen der vorherigen Instrumente ab und kann diese einfach ersetzen. Wir bieten unseren Kunden damit eine einheitliche und flexible Lösung auf dem neuesten Stand der Technik an“, erläutert Dr. Michael Ruf, Leiter der Business Unit Commercial Vehicles und Aftermarket. Die Instrumente haben sowohl einen CAN-Eingang also auch einen analogen Eingang zum direkten Anschluss an marktübliche Sensoren. Sie sind durch ihre äußere Mineralglasscheibe, eine hohe Schutzklasse und ein flamm-hemmendes Gehäuse besonders widerstandsfähig und beschlagen dank eines Doppelglassystems nicht. Geräte mit 80 und 100 Millimeter Durchmesser verfügen über einen internen Taster und ein LCD-Display, das dem Fahrer im Rollmodus verschiedene Informationen anzeigen kann. Im Ersatzteilmarkt lassen sich die SingleViu-Instrumente über einen Adapter an die bestehenden Kabelbäume anschließen. Continental bietet SingleViu weltweit über die Baumaschinenindustrie hinaus auch für die Landwirtschaft, Nutzfahrzeuge und Zweiräder an. Download Pressemeldung (MS-Word)
      IHK Gießen-Friedberg ehrt Ausbildungsbetrieb Continental Karben für seine aktive und qualifizierte Ausbildungstätigkeit Karben, 8. April 2016. Das Continental-Werk Karben ist von der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg für sein Engagement im Bereich der dualen Berufsausbildung als „Ausbildungsbetrieb 2015“ geehrt worden. Rainer Schwarz, Präsident der IHK Gießen-Friedberg, überreichte die Urkunde heute an Jürgen Martin, Werksleiter von Continental Karben. Die IHK Gießen-Friedberg zeichnet jedes Jahr engagierte Ausbildungsbetriebe aus, die Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen übernehmen. Bilddownload „In unserem Werk in Karben legen wir großen Wert auf die Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses zu qualifizierten Fach- und Führungskräften in technischen Funktionen. Eine langfristige Bindung der jungen Kollegen ist uns also besonders wichtig. Deshalb integrieren wir unsere Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung“, erklärt Jürgen Martin. „Dass die IHK Gießen-Friedberg unser Engagement in Sachen Nachwuchsförderung mit der Auszeichnung als Ausbildungsbetrieb 2015 anerkannt hat, freut uns und bestärkt uns darin, jungen Menschen auch in Zukunft Ausbildungsgänge mit Perspektive anzubieten.“ Das Continental-Werk in Karben bildet aktuell 36 Auszubildende, darunter vier junge Frauen, in den Berufen Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Mechatroniker/in und mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in aus. Ab September 2016 wird außerdem die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker/in angeboten. Darüber hinaus beschäftigt Continental in Karben 20 Stipendiaten unterschiedlicher Studiengänge sowie über 30 Praktikanten. Weitere 25 junge Menschen schreiben hier ihre Bachelor- oder Masterarbeiten. Über das Ausbildungsangebot hinaus beteiligt sich das Werk an Kooperationen mit Schulen oder Aktivitäten wie dem Girls´ Day und veranstaltet eigene Programme wie „Meet Your Future“, bei dem junge Menschen einen Einblick in die Ausbildung bei Continental erhalten. Insgesamt zählt das Continental-Werk Karben etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Elektronikwerk ist einer von weltweit mehr als 80 Standorten von Continental Automotive und fertigt verschiedenste Produkte von Elektroniken für Instrumentierung und Klimabediengeräte über Leistungselektronik für Hybrid- und Elektrofahrzeuge bis zu Fahrzeugelektroniken und -geräten.
      Getriebeadapter ist 55 Prozent leichter als die Aluminiumvariante Bauteil erfüllt hohe Anforderungen für Anwendung in Premiumfahrzeugen Kunststoffkomponenten reduzieren Emissionen und ermöglichen wirtschaftliche Lösungen Hannover, im April 2016. Premium-Pkw müssen vor allem eines: den Komfort- und Sicherheitsansprüchen der Fahrer genügen. Doch das geht aufs Gewicht – und mit jedem Kilogramm steigt der CO2-Ausstoß. Um dennoch die immer schärferen Emissionsobergrenzen einzuhalten, setzen Automobilhersteller auf Leichtbau. Bei den Komponenten spielen dabei technische Kunststoffe eine immer wichtigere Rolle. Unterstützung erhalten die Automobilhersteller von ihren Zulieferern. So hat das internationale Technologieunternehmen ContiTech, eine Division von Continental, jetzt einen neuen Getriebeadapter für Pkw auf den Markt gebracht. Das Besondere: Durch die Verwendung des glasfaserverstärkten Polyamids Ultramid® der BASF ist das Bauteil um 55 Prozent leichter als die bisher eingesetzte Aluminiumvariante. „Eine so enorme Gewichtsreduktion ist ein großer Schritt auf dem Gebiet der Leichtbautechnik“, sagt Kai Frühauf, Geschäftsbereichsleiter ContiTech Vibration Control. Der Getriebeadapter kommt erstmals in der neuen Mercedes-Benz E-Klasse zum Einsatz, die auf der North American International Auto Show (NAIAS) im Januar 2016 vorgestellt wurde. Er ist ein zentraler Bestandteil der Lagerung des 9G-TRONIC-Getriebes und soll zukünftig ebenfalls in Modellen der Mercedes-Benz C- und S-Klasse eingesetzt werden.   Starke Gewichtsreduktion: Das neue Strukturbauteil aus glasfaserverstärktem Polyamid wiegt 55 Prozent weniger als die ursprüngliche Aluminiumvariante. Es ist zentraler Bestandteil der Getriebelagerung und wird in Pkws eingesetzt. Foto: ContiTech Download Intelligente Leichtbaulösung  Möglich wird die starke Gewichtsreduktion durch eine optimale Materialausnutzung. „Während der gesamten Entwicklung kamen umfangreiche Simulationswerkzeuge zum Einsatz. Das perfekte Zusammenspiel von Festigkeitsberechnung und Prozesssimulation sowie die Kenntnisse über den Werkstoff selbst ermöglichten es, diese deutliche Gewichtsreduzierung zu realisieren“, erklärt Diethard Schneider, Leiter Vorentwicklung Leichtbau bei ContiTech Vibration Control. Im Pkw eingesetzt, steht der Getriebeadapter im direkten Kraftfluss zwischen dem Getriebe und dem Chassis. Diesen starken Belastungen hält er dauerhaft und zuverlässig stand. Das Bauteil ist für Premiumfahrzeuge vorgesehen und erfüllt deren hohe Anforderungen hinsichtlich Komfort, Lebensdauer und Crashsicherheit.   Starke Gewichtsreduktion: Das neue Strukturbauteil aus glasfaserverstärktem Polyamid wiegt 55 Prozent weniger als die ursprüngliche Aluminiumvariante. Es ist zentraler Bestandteil der Getriebelagerung und wird in Pkws eingesetzt. Foto: ContiTech Download Materialkompetenz macht‘s möglich ContiTech stellt seit 2006 Leichtbaukomponenten für die Automobilbranche aus Hochleistungspolyamiden her. Hierzu gehören unter anderem hochbelastbare Motorlager, von denen 2013 über drei Millionen Stück gefertigt wurden. 2014 stellte ContiTech zudem den ersten Getriebequerträger aus dem Hochleistungspolyamid für die Hinterachse vor. Im Jahr 2015 folgte das erste Federbeinstützlager, das im Pkw-Fahrwerk sowohl an der Vorder- wie Hinterachse zum Einsatz kommt. Auch Pendel- und Drehmomentstützen aus Polyamid hat ContiTech bereits millionenfach geliefert. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Mehr als zehn Jahre Erfahrung in Flottenmanagement und Fahrzeugtelematik Vision: Segmente verbinden und neue Produktwelten erschließen Frankfurt, 5. April 2016 – Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist Axel Backof neuer Leiter der Vertriebsorganisation RSO Deutschland bei Continental. Der Telematik-Experte zeichnet verantwortlich für den Verkauf von Produkten der Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa. Er folgt auf Dr. Elmar Möllers, der nach insgesamt zehn Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand geht. Vor seinem Wechsel zu Continental war Backof insgesamt acht Jahre als Sales Director bei Tomtom Telematics tätig, einem der weltweit führenden Anbieter von Telematiklösungen, wo er zunächst den Vertrieb in Deutschland, Österreich, der Schweiz und seit 2013 auch in Osteuropa leitete. Zuvor hatte Backof rund zwei Jahre als Sales & Markt Manager bei der Daimler FleetBoard GmbH gearbeitet. „Wir bedanken uns herzlich bei Elmar Möllers, der unsere Vertriebsorganisation mit großem Erfolg geführt und ausgebaut hat“, betont Dr. Lutz Scholten, Segmentleiter Tachographs, Telematics and Services bei Continental. „Wir freuen uns, mit Axel Backof einen Spezialisten für Flottenmanagement und Fahrzeugtelematik an Bord zu haben. Mit seiner langjährigen Expertise in diesem Markt sind wir optimal im strategisch wichtigen Wachstumsfeld Flottenmanagement aufgestellt.“ Bilddownload (JPG) Das Geschäft mit Telematik und Fahrzeugelektronik segmentübergreifend ausbauen Die RSO Deutschland bündelt einen Teil des Geschäftes der vier Segmente Vehicle Electronics, Independent Aftermarket, Original Equipment Services sowie Tachographs, Telematics and Services von Continental. Das Portfolio umfasst zum Beispiel elektronische Produkte, Systeme und Dienstleistungen für Nutz- und Spezialfahrzeuge, Lösungen im Bereich Fahrzeugtelematik und Tachografen, Ersatzteile für Fachwerkstätten und den freien Teilehandel sowie die Versorgung nach Serienauslauf bei Automobilherstellern. „In der RSO Deutschland haben wir alles, um unser Geschäft mit Tachografen, Fahrzeugtelematik und -elektronik erfolgreich auszubauen. Hierfür müssen wir die komplette Bandbreite der Business Unit mit all ihren Segmenten nutzen und zu neuen Produktwelten verbinden. Meine Vision ist es, mit einem segmentübergreifenden Vertrieb ganz vorne im Markt mitzuspielen. Continental bietet uns hierfür den Zugang zur kompletten Kundenwelt des Fuhrparks“, erklärt Backof. Telematik- und Tachografenlösungen machen nicht nur ein effizientes und gesetzeskonformes Flottenmanagement möglich, sondern werden auch bei Zügen und Schiffsflotten etwa zum Diebstahlschutz eingesetzt.
      Professor Dr. Paul Erker, München, mit einer Studie und Publikation zur Firmengeschichte beauftragt Firmenarchiv wird ausgebaut und modernisiert 150-jähriges Jubiläum im Blick Hannover, 5. April 2016. Das Technologieunternehmen Continental will seine Geschichte und Tradition sowie die Auseinandersetzung damit neu beleben. Prof. Dr. Paul Erker, München, wurde zu Beginn des Jahres damit beauftragt, eine entsprechende historische Studie durchzuführen. Die wesentlichen Ergebnisse seiner Arbeit sollen mit Blick auf das 150-jährige Jubiläum des Unternehmens im Jahr 2021 veröffentlicht werden. Ein weiterer Teil seines Auftrags betrifft die Unterstützung beim Ausbau und der Modernisierung des Firmenarchivs. Dieses soll mit Hilfe digitalisierter Dokumente und Materialien bis zum Jubiläumsjahr für Forschung und Wissenschaft zugänglicher gestaltet werden, als es heute ist. Das Unternehmen wendet für das gesamte Historienprojekt in den kommenden fünf Jahren über eine Million Euro auf. „Als 145 Jahre altes Unternehmen hat Continental viele Veränderungen durchlebt und selbst mitgeprägt. Die Geschichte lehrt uns: Nur wer fest in seiner Herkunft und in seinen Werten wurzelt, kann seine Zukunft mit Zuversicht erfolgreich gestalten“, sagte Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender von Continental, zum Projektstart. Er fügte hinzu: „Unser Unternehmen wächst seit Jahren schneller als der Markt. Es vereint über 100 unterschiedliche Firmenkulturen, die in den vergangenen Jahrzehnten auf unterschiedlichen Wegen unter dem Dach von Continental zusammengekommen sind. Der Rückgriff auf unsere Firmengeschichte und deren Belebung in der Gegenwart sollen beides stärken: unsere Zuversicht und unser Verantwortungsbewusstsein.“ Ausgewiesener Experte und anerkannter Historiker Professor Erker lehrt Unternehmensgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und ist einer der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet. Er kennt die Autozulieferbranche und Continental schon viele Jahre. Bereits vor 20 Jahren hat er eine Forschungsarbeit über das Hannoveraner Unternehmen veröffentlicht (Buchtitel: „Wachsen im Wettbewerb. Eine Zeitgeschichte der Continental AG“, Düsseldorf, 1996). „Der jetzige Auftrag ist für mich nicht einfach eine Fortsetzung meiner damaligen Arbeit. Denn anstelle einer klassischen Unternehmensgeschichte werden dieses Mal Schlüsseldokumente mit Interviews von Zeitzeugen und sachthematischen Analysen miteinander verknüpft. Dazu gehört explizit unter anderem eine eingehende Untersuchung der Geschichte von Continental und ihrer Tochtergesellschaften in der Zeit des Nationalsozialismus“, sagte er und fügte hinzu: „Es geht dabei nicht wie sonst so oft um eine lineare Erfolgsgeschichte. Vielmehr wird die Bedeutung von Umwegen, Rückschlägen, Krisen und Zäsuren als Ausgangspunkte für den weiteren Erfolgsweg untersucht. Mit diesem Konzept beschreitet Continental zweifellos innovative Wege in der Darstellung ihrer Unternehmensgeschichte“, so Erker. Die Entwicklung von Continental solle auf diese Weise sowohl für Fachleute als auch für ein breites Publikum neuartig, interessant und lebendig aufbereitet werden. Continental sichert Professor Erker dabei wissenschaftliche Unabhängigkeit sowie den uneingeschränkten Aktenzugang zu. Darüber hinaus verknüpft Continental im Zuge der historischen Aufarbeitung ihre an vielen Orten gewachsenen Firmenarchive miteinander. Mit der geschaffenen Transparenz will Continental gezielt ihre Kommunikation zur Unternehmensgeschichte vertiefen und intensivieren.   
      Hochdynamisches Fahren wird sicher und effizient – und für jeden erlebbar Hochleistungsrechner und künstliche Intelligenz im Prototypen sorgen für Fahrspaß Leichte Bedienung und intelligente Vernetzung zeichnen Versuchsträger zusätzlich aus Hannover, 1. April 2016. Kunstvolles Driften mit hochmotorisierten Autos ist Autofans spätestens seit den millionenfach abgerufenen Internetvideos bekannt. Das Technologieunternehmen Continental verbindet nun das ultimative Fahrerlebnis mit innovativer Technik und ermöglicht auch absoluten Fahranfängern Fahrspaß wie im Kino. Das Geheimnis: hochautomatisiert durchgeführte, hochdynamische Fahrmanöver am Limit der Fahrphysik – bei voller Sicherheit. Continental nennt das Ergebnis „Simplify your Drifting“ und setzt hierfür speziell entwickelte Reifensensoren ein sowie Hochleistungsrechner für Software mit künstlicher Intelligenz und eine kinderleicht bedienbare Steuerung. Bilddownload Mit Simplify your Drifting setzt Continental seine Forschung auf dem Gebiet der Fahrerunterstützung fort und hat einen neuen Versuchsträger vorgestellt. „Aus unseren Kundenrückmeldungen und eigenen Umfragen wissen wir: Gerade junge Menschen wünschen sich sicheres, beeindruckendes Driften ohne vorheriges, intensives Fahrertraining. Bis heute war das unvorstellbar und nicht erlaubt“, erklärt Michael Ritter, Projektleiter von Simplify your Drifting. „Wir hatten eine Vision, wie in Zukunft speziell sportliche Fahrer besser unterstützt werden und auch Fahranfänger einen bisherigen fahrerischen Grenzbereich spielerisch erfahren können. Mit einer Kombination aus bewährten Continental-Technologien und einer neuen, innovativen und intelligenten Art ihrer Vernetzung gelingt die Querfahrt jedem kinderleicht.“ Sobald der Versuchsträger mit Hilfe der Umgebungssensoren und dem in Echtzeit vernetzten elektronischen Horizont (eHorizon) eine geeignete Driftumgebung erkannt hat, erfolgt ein letzter Check der Fahrzeugsysteme: Erst wenn alle Systeme voll einsatzfähig sind, die Reifensensoren genügend Reifenluftdruck und genügend Profil gemessen haben und keine anderen Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht werden können, aktiviert der Steuercomputer den ganz speziellen Drift-Knopf. „Ready to Drift and Dream“ – lautet dann die Devise der Fahrzeugsysteme und eine atemberaubende Drifterfahrung wird möglich“, erläutert Ritter. „Das Prototypenfahrzeug Simplify your Drifting wendet sich auch ganz speziell an all jene sportlich orientierten Fahrerinnen und Fahrer, die bislang Automatisiertem Fahren skeptisch gegenüber eingestellt waren“, gibt Ritter einen weiteren Grund für die Entwicklung bekannt. „Es reichen nun sechzig Sekunden auf freier Fläche, um jeden automobilbegeisterten Elektronik-Skeptiker vom Gegenteil zu überzeugen“, ist sich Projektleiter Ritter sicher. Bilddownload Das Drifting funktioniert mit allen Reifentypen. Die eingebauten Sensoren sorgen für wenig Abrieb beim Driftvorgang. Für Häufignutzer und besonders umweltfreundliche Ergebnisse gibt es sogar spezielle Reifen mit einer ganz besonderen Gummimischung aus Korbach, Hessen. „Mit der speziellen Gummimischung in Kombination mit dem auf den Driftverlauf optimierten Reifenprofil kann die Querbeschleunigung erhöht und der Reifenverschleiß auf maximal 14 Prozent begrenzt werden“, weiß Ritter sichtlich stolz über die Entwicklung zu sagen. Die Motorsteuerung und das aktive Sounddesign sorgen bei aktiviertem Drift-Modus darüber hinaus für einen besonders satten und beeindruckenden Motorsound im Innenraum oder je nach Vorliebe auch für Zuschauer außerhalb. Insgesamt stellt Continental innerhalb Simplify your Drifting drei Fahrmodi bereit: im ersten Modus "Drifting" ist das Fahrzeug darauf optimiert, leicht übersteuernd zu fahren und das Fahrzeug konstant in diesem Zustand zu halten. So muss der Fahrer weniger mit Gas und Handbremse regulierend eingreifen und kann das Driften intensiver genießen. Optional können vorab einprogrammierte Aufgabenstellungen abgerufen werden. Zum Beispiel das Kreiseln um ein feststehendes oder ein sich bewegendes Objekt. Im zweiten Modus "Quarter Mile" schaut das Fahrzeug voraus auf die Straße sucht die gut 400 Meter freie Strecke sowie ein weiteres Mitglied aus der Community, um ein Quarter Mile-Rennen zu organisieren. Die jeweiligen Ergebnisse werden in der Community geteilt und am Ende eines Monats bzw. des Jahres wird der "Quarter Mile King" gekürt. Im dritten Modus "Donut" ist das Fahrzeug darauf ausgelegt Kreise auf den Asphalt zu radieren, z.B. nach dem gewonnen Quarter Mile-Rennen als Siegerpose. Der Prototyp wird am 1. April 2016 intensiv getestet, bevor über die Serieneinführung entschieden wird. Wer Augenzeuge sein will kann sich HIER anmelden.
      Hoch- und vollautomatisiertes Fahren stellt sechs Herausforderungen an die Industrie Teilautomatisiertes Fahren ist heute mit Hilfe von Continental bereits Realität Hannover/Stuttgart, 31. März 2016: „Automatisiertes Fahren wird sicher und effizient mit Hilfe von intelligent vernetzter Technik“, erklärte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart anlässlich des auto motor und sport Kongresses 2016 in Stuttgart. „Seit 145 Jahren liefern wir Hardware in Form von Reifen, Elastomeren, Elektronik und Mechatronik. Dank der frühzeitigen Ausweitung unserer Geschäftstätigkeiten und der hierfür durchgeführten Übernahmen beschäftigen sich unsere Entwickler seit mehr als 30 Jahren verstärkt mit Sensorik und Software. Die zunehmende Digitalisierung verändert unsere Produkte und Technologien immer weiter. Diese Digitalisierung ermöglicht das Automatisierte Fahren und bereitet den Weg für neue Dienstleistungen rund um die Mobilität.“ Bilddownload Die sechs Bausteine des Automatisierten Fahrens „Wir entwickeln weltweit die für das Automatisierte Fahren benötigten Komponenten und Systeme – in den USA ebenso wie in Japan, in China und in Europa. Unsere Ingenieure arbeiten dabei an sechs wesentlichen Bausteinen: Sensorik, Schwarm-Vernetzung, Mensch-Maschinen-Dialog, Systemarchitektur, Ausfallsicherheit und der Akzeptanz von Automatisiertem Fahren“, beschrieb Degenhart die Arbeitspakete des Unternehmens beim Automatisierten Fahren. Bilddownload Sensorik: Null Unfälle sind keine Utopie mehr. Die Basis dafür liefern die Fahrerassistenzsysteme mit Sensoren. Sie erfassen das Fahrzeugumfeld mindestens so gut wie der Mensch. Rückspiegel können durch Kamerasysteme ersetzt werden. Diese erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern verringern auch den CO2-Ausstoß von Autos und Lkw. Für die Sensorfusion und letztlich die Auswertung der Sensordaten forscht Continental am Einsatz von künstlicher Intelligenz und bringt sein breites Sensorik- und Steuergeräte-Know-how in die Entwicklung ein. „In Zukunft werden wir darüber hinaus in die Reifen Sensoren einbauen, mit denen das Fahrzeug die Beschaffenheit der Fahrbahn unmittelbar ertasten kann. So werden wir die Reifen zu einem wichtigen Teil unseres Sensornetzwerkes im Auto machen“, sagte Degenhart. Bilddownload Schwarm-Vernetzung: Der „sechste Sinn“ des Autos wird das Internet werden. Continental arbeitet an einem leistungsfähigen Backend mit hochgenauer Information über die Verkehrslage. Die Basis dafür liefert der Austausch von Sensordaten zwischen den Verkehrsteilnehmern und den Verkehrs-Großrechnern. Das erhöht die Sensorreichweite und ermöglicht den Blick des Fahrzeugs „um die Ecke“. Dialog zwischen Mensch und Maschine: Wie sieht die Strategie aus, wenn das Fahrzeug vollautomatisiert die Autobahnausfahrt erreicht und beispielsweise der Fahrer die Fahraufgabe wieder übernehmen soll? Continental entwickelt dafür und für das generelle, zukünftige Zusammenspiel zwischen Fahrzeug und Fahrer die notwendigen Systeme. Gleichzeitig testet das Unternehmen neue Lösungsansätze für die veränderten Ansprüche an den Mensch-Maschine-Dialog. Systemarchitektur: Künftige Systemarchitekturen für das Automatisierte Fahren müssen die riesigen, im Auto zu verarbeitenden Datenmengen sicher managen. Ein Gigabyte Sensordaten pro Minute müssen in Echtzeit ausgewertet werden. Bei steigender Sensorleistung und damit steigender Datenmenge braucht es eine leistungsstarke und ausfallsichere Elektronik- sowie Software-Architektur. Ausfallsicherheit: Heute werden Fahrerassistenzsysteme zur Unterstützung des Fahrers eingesetzt. Beim Automatisierten Fahren muss im Fehlerfall eine sichere Weiterfahrt oder ein kontrollierter, sicherer Fahrtabschluss ermöglicht werden. Dafür entwickelte, redundante Bremssysteme befinden sich derzeit bereits in der Entwicklung. Auch die Sicherheit vor Manipulationsversuchen muss bedacht werden. Continental arbeitet gemeinsam anderen Partnern aus der IT- und Automobilindustrie an Verfahren, die solche Versuche erkennen und die Fahrzeugsysteme entsprechend schützen. Eine solche Sicherheit wird kontinuierliche Aktualisierungen der Fahrzeugsoftware voraussetzen, um dem Stand der Technik über die Fahrzeuglebensdauer zu folgen. Akzeptanz: Vertrauen in die zum Einsatz kommende Technologie ist aus Sicht von Continental die Basis für die Akzeptanz des Automatisierten Fahrens. Die Vertrauensbildung geschieht über den intelligenten Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug. Der Fahrer muss dabei immer genau wissen, was das Fahrzeug als nächstes vorhat. Die Entwickler heutiger Fahrerassistenz- und Fahrerinformationssysteme berücksichtigen dies. Die zunehmende Verbreitung solcher Systeme, erhöht die Akzeptanz künftiger automatisierter Fahrfunktionen.
      Keilrippenriemen Kits enthalten alle zum Wechsel benötigten Komponenten und vereinfachen den Service Alle Komponenten – auch die Kleinteile – verfügen über Erstausrüsterqualität ContiTech deckt mit über 110 Kits häufigste Anwendungen ab Hannover, im März 2016. Alle Ersatzteile für den Wechsel von Keilrippenriemen in einem Komplettpaket: ContiTech deckt mit ihren Keilrippenriemen Kits für den Automotive Aftermarket alle Reparaturanforderungen ab. Alle Komponenten der Kits – selbst die Kleinteile – entsprechen der Qualität, die Automobilhersteller in der Erstausrüstung nutzen. Mit den über 110 Komplettpaketen bietet der Spezialist für Riementriebskomponenten eine Lösung für die häufigsten Fahrzeuganwendungen.   Enthalten alle zum Wechsel nötigen Komponenten und vereinfachen den Service: die Keilrippenriemen Kits von ContiTech. Foto: ContiTech Download Die Keilrippenriemen Kits enthalten alle Komponenten, die Werkstattmitarbeiter für den Riemenwechsel benötigen, perfekt aufeinander abgestimmt. „Durch unsere Nähe zu den Entwicklungspartnern der Automobilhersteller einerseits und zu den Werkstätten andererseits, wissen wir, welche Bestandteile wir den Kits beifügen müssen“, erklärt Produktmanager Dennis Roth. Das sind neben dem Keilrippenriemen auch die erforderlichen Spann- und Umlenkrollen. Je nach Anwendung sind auch Dämpfer und Kleinteile enthalten. Damit erfüllt ContiTech die Vorgaben verschiedener Automobilhersteller, die beim Wechsel eines Keilrippenriemens auch den Tausch des Spanners und aller weiterer Komponenten explizit vorschreiben. Werkstätten erhalten so von ContiTech alles aus einer Hand. Der Spanner ist ein Verschleißteil, das über die Laufzeit ermüdet. Springt der Keilrippenriemen in Folge einer zu geringen Spannung ab, kann es zu weitreichenden Folgeschäden kommen. Insbesondere, wenn er in den Zahnriementrieb gelangt. Der gleichzeitige Austausch des Keilrippenriemens mit den Spann- und Umlenkrollen sowie entsprechenden Dämpfer und Kleinteilen sorgt für mehr Sicherheit für den Motor und den Fahrzeughalter. Spätere Servicearbeiten am Riementrieb entfallen, da alle beteiligten Komponenten ersetzt werden – das ist klar im Interesse des Kunden. Des Weiteren profitieren die Kunden von den umfangreichen Serviceleistungen sowie dem Know-how des Antriebsspezialisten und erhalten durch das Keilrippenriemen Kit alles aus einer Hand. Zudem haben Kunden im freien Ersatzteilmarkt mit ContiTech einen zentralen Ansprechpartner. „Wir wollen nicht nur Produkte in erstklassiger Qualität anbieten, sondern ein umfassendes Paket schnüren, das unseren Partnern in Handel und Werkstatt ein effizienteres Arbeiten ermöglicht“, sagt Roth. Ein immer umfangreicheres Kit-Programm ist ein bedeutender Schritt auf diesem Weg. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Das Bremssystem MK C1, Road Database und das Holistic Connectivity Fahrzeug gewinnen Innovation Awards des Europäischen Verbands der Automobilzulieferer (CLEPA) in Brüssel Brüssel / Frankfurt am Main, 21. März 2016. Es ist wieder soweit: die Gewinner der jährlich vergebenen Innovation Awards des Europäischen Verbands der Automobilzulieferer (CLEPA) stehen fest. Drei innovative Produkte des internationalen Technologie-Unternehmens Continental wurden bei der Verleihung der CLEPA Innovation Awards in Brüssel ausgezeichnet. Das integrierte Bremssystem MK C1 wurde mit dem 2. Platz in der Kategorie Sicherheit ausgezeichnet. Road Database, automatisch erfasste, hochpräzise Streckendaten, erhielt den 2. Preis in der Kategorie Vernetzung. Ebenfalls in der Kategorie Vernetzung landete das Holistic Connectivity Fahrzeug auf dem 3. Platz der Auszeichnung. Bilddownload (JPG) MK C1 – dynamischer und effizienter bremsen durch Integration Mit der MK C1 hat Continental ein elektronisches Bremssystem entwickelt, das dynamischer, leichter und kompakter als herkömmliche Bremssysteme ist und ebenso die Anforderungen an ein regeneratives Bremssystem erfüllt. Mit bis zu 50 Prozent mehr Bremskraft für Fahrerassistenzsysteme wie Notbremsassistenten, Adaptive Cruise Control und Fußgängerschutzsysteme hilft es durch kurze Bremswege Unfälle zu vermeiden und die Unfallschwere zu reduzieren. Bilddownload (JPG) Die MK C1 ist die perfekte Antwort auf die Anforderungen der modernen Fahrzeuge. Durch die spezielle, neuartige und kompakte Konstruktion sind die Funktionen der Bremsbetätigung, des Bremskraftverstärkers sowie des Regelsystems (ABS, ESC) in einem gewichteinsparenden Bremsmodul, von bis zu 30 Prozent gegenüber einem konventionellem Bremssystem, zusammengefasst. „Mit einer hervorragende Leistungsdichte, optimaler Wirtschaftlichkeit und größtmöglichem Komfort wird die MK C1 optimal zukünftigen Anforderungen für die persönliche Mobilität gerecht,“ erklärt Felix Bietenbeck, Leiter des Geschäftsbereiches Vehicle Dynamics in der Division Chassis & Safety bei Continental, und ergänzt: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die auch die tolle Leistung des Teams honoriert, das an diesem Produkt mit entwickelt hat.“ Road Database – der sechste Sinn fürs Fahrzeug Mit der Road Database präsentiert Continental eine innovative Lösung, um Fahrerassistenzsysteme mit hochpräzisen Streckeninformationen zu versorgen. Die Grundidee dahinter: Road Database nutzt Informationen aus Fahrzeugsensoren von verschiedenen Fahrzeugen und setzt diese im Backend zu einem maschinenlesbaren Bild der Straße zusammen. Das System ist je nach Einsatzzweck als Ergänzung oder Alternative zu konventionellen digitalen Straßenkarten gedacht. Bilddownload (JPG) „Mit den von der Continental Road Database bereitgestellten Daten können Assistenzsysteme vorausschauender, komfortabler und sicherer fahren“, erklärt Jürgen Schweiger, Segmentleiter in der Continental Geschäftseinheit Intelligent Transportation Systems. „Je mehr Fahrzeuge und Hersteller das System nutzen, umso präziser und aktueller werden die zur Verfügung gestellten Informationen. Die Auszeichnung mit dem CLEPA Award zeigt besonders, wie wichtig dieses Thema für eine zukünftige intelligente Mobilität ist.“ Holistic Connectivity Fahrzeug - das vernetzte Fahrzeug der Zukunft Das Fahrzeug wird zu einem Teil des Internets – es wandelt sich von einem geschlossenen zu einem offenen System. Dieser Trend beeinflusst eine ganze Reihe unterschiedlichster Systeme und Technologien, von der Fahrzeugelektronik über vernetzte Dienste bis hin zur Analyse von Big Data. Bilddownload (JPG) Mit dem Holistic Connectivity Fahrzeug zeigt Continental, wie das vernetzte Fahrzeug der Zukunft gestaltet werden kann. Es bietet mit kontextbasierten Diensten, einer intuitiven Mensch-Maschine-Schnittstelle und einer IP-basierten Netzwerkarchitektur Einblicke in Technologien und Dienste für das vollständig vernetzte Fahrzeug.„Es freut mich besonders, dass ein so umfassendes Thema von der Jury Anerkennung gefunden hat, denn für das vollständig vernetzte Fahrzeug muss die gesamte Technologie in und über das Fahrzeug hinaus neu durchdacht werden: von der Mensch-Maschine-Schnittstelle bis hin zur Cloud. Bei Continental nennen wir das Holistic Connectivity“, so Alexander Klotz Leiter R&D in der Division Interior, Continental.
      Vorträge auf dem VDA Kongress zeigen die Fortschritte der Entwicklung in den Bereichen Antriebselektrifizierung, Sicherheit und vernetztem Fahren Clevere Vernetzung von Elektronik und Reifen für mehr Sicherheit und Effizienz Hannover/Ludwigsburg, 17. März 2016. Das internationale Technologieunternehmen Continental gewährt während des Technischen Kongresses des VDA in Ludwigsburg Einblick in verschiedene Entwicklungsthemen für die Fahrzeuge der Zukunft. Experten aus den Bereichen Fahrsicherheit, Antrieb, Vernetzung und Reifen präsentieren dabei Ergebnisse ihrer gemeinsamen Entwicklungen. Basis für Entwicklungssprünge ist dabei die Digitalisierung in der Automobiltechnik. So spricht Ralf Lenninger, Leiter Strategie, Systementwicklung und Innovation der Continental-Division Interior, in seiner Keynote nicht nur über die dritte Welle der Digitalisierung im Auto, sondern auch über die sich ändernden Anforderungen an die Automobilindustrie: „Wir müssen neue Geschäftsmodelle und Formen der Zusammenarbeit finden und lernen, mit der steigenden Komplexität umzugehen. Dafür ist der Schulterschluss innerhalb der Automobilindustrie heute wichtiger denn je.“ Dr. Oliver Maiwald, Leiter Technology & Innovation bei Continental, Division Powertrain, spricht in seinem Vortrag „Die nächste Bremsung kommt bestimmt“ über die effiziente Nutzung der 48 Volt Elektrifizierung im Fahrzeug und die Vorteile der intelligenten Vernetzung für das Energiemanagement „connected Energy Management“. Die in 2016 in Serie gehende 48 Volt Eco Drive Technologie von Continental ermöglicht einerseits Verbrauchsreduzierungen und somit CO2-Reduzierungen um rund 21 Prozent im realen Stadtverkehr. Andererseits kann sie auch für eine Optimierung der Abgasemissionen beim Diesel- und Benzinantrieb sorgen. „Mit unserem elektrisch beheizbaren Katalysator EMICAT für 48 Volt lassen sich hocheffiziente Betriebsstrategien für den Verbrennungsmotor nutzen und gleichzeitig die Emissionsgrenzwerte im realen Fahrbetrieb einhalten.“ Ein weiterer Aspekt seiner Rede beschäftigt sich mit der Wirkanalyse neuer elektrischer Verbrauchern auf das Fahrzeugbordnetz. Wie groß das Potential der Vernetzung noch innerhalb eines Fahrzeuges ist, zeigen Alfred Eckert, Head of Advanced Engineering in der Continental-Division Chassis & Safety, und Prof. Dr. Burkhard Wies, Leiter der Pkw-Reifenlinienentwicklung, in ihrem Vortrag „Potenzial und Grenzen der Interaktion zwischen Fahrzeugregelsystemen und Reifendesign.“ „Das Wissen über die Reifenphysik und im Endeffekt über die jeweiligen Eigenschaften des individuellen Reifens ist Dreh- und Angelpunkt bei der weiteren Optimierung von ABS- und ESC-Systemen“, führte Alfred Eckert aus. Prof. Wies lenkte die Aufmerksamkeit des Fachpublikums in Ludwigsburg auf den Faktor der notwendigen Tests. „Mit Hilfe unserer Testanlage AIBA – automatische, wetterunabhängige Bremsanalyse – können wir selbst kleine Effekte reproduzierbar nachstellen und so für zukünftige Bremssysteme in die Hard- und Softwareentwicklung einfließen lassen.“ Continental zeigt in Ludwigsburg unter anderem das hochintegrierte Bremssystem MK C1, den Ultra High Performance-Reifen Continental SportContact 6, den ausgezeichneten Winterreifen Continental WinterContact TS 850 P und die nächste Generation der kosteneffizienten 48 Volt Mild Hybrid Technologie. Außerdem können sich die Besucher über den dynamischen elektronischen Horizont informieren. Der eHorizon liefert aus der Cloud Informationen zur vorausliegenden Strecke. Jedes vernetzte Fahrzeug kann mit seiner Hilfe zukünftig mit für eine sicherere, effizientere und komfortablere Fahrt auch der nachfolgenden Fahrzeuge sorgen. Mit dem elektrisch beheizbaren Katalysator EMICAT für 48 V lassen sich hocheffiziente Betriebsstrategien für den Verbrennungsmotor nutzen und gleichzeitig die Emissionsgrenzwerte im realen Fahrbetrieb einhalten. Download Pressebild 48 Volt Eco Drive mit vorausschauendem Energiemanagement. Durch vernetztes, Energiemanagement  kann die Effizienz eines 48-Volt-Hybridantriebs weiter gesteigert werden. Rund 3-4% zusätzliche Verbrauchsreduzierung. Donwload Pressebild 48 Volt Architekturen: 1. Vor dem Verbrenner, 2. Zwischen Verbrenner und Getriebe, 3. Integriert im Getriebe. Download Pressebild Bei der MK C1 sind die Funktionen der Bremsbetätigung, des Bremskraftverstärkers sowie des Regelsystems in einem Modul zusammengefasst. Download Pressebild Der eHorizon liefert aus der Cloud Informationen zur vorausliegenden Strecke. Download Pressebild Mit in der Ausstellung auf dem Technischen Kongress 2016 des VDA: Der Continental Sport Contact 6. Download Pressebild Der ausgezeichnete Winterreifen von Continental: Der WinterContact TS 850 P. Download Pressebild
      Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeichnet Best-Practices der Intelligenten Vernetzung aus Platz 1 für "Echtzeitkommunikation zwischen Fahrzeugen über das LTE-Mobilfunknetz“ Ziel des Projekts: verbesserte Verkehrssicherheit und Vermeidung von Staus durch Mobilfunk-Technologie Hannover, 16. März 2016. Das Gemeinschaftsprojekt "Echtzeitkommunikation zwischen Fahrzeugen über das LTE-Mobilfunknetz" von Continental, der Deutschen Telekom, des Fraunhofer ESK und Nokia Networks auf dem Digitalen Testfeld A9 hat beim Best-Practice Wettbewerb der Initiative Intelligente Vernetzung den ersten Platz im Sektorenbereich „Verkehr“ belegt. Alle Preisträger werden im Rahmen der Cebit 2016 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Initiative Intelligente Vernetzung ausgezeichnet. Bilddownload Die Sieger des Wettbewerbs bestimmte eine Jury aus Expertinnen und Experten der Digitalisierung des nationalen IT-Gipfels, der Initiative Intelligente Vernetzung und der Open-Innovation-Community. "Es freut uns besonders, mit dem Projekt "Anwendungen auf dem Digitalen Testfeld A9" ein intelligent vernetztes Projekt aus Telekommunikationsunternehmen, der Automobilindustrie und der Forschung zu küren. Ein breiter und transparenter Dialog ist ein Kernelement für die Initiative Intelligente Vernetzung und das Projekt zeigt in der Praxis, wie industrieübergreifende Arbeit zum Erfolg der Digitalisierung in Deutschland beiträgt", begründet Thilo Zelt, Leiter der Initiative Intelligente Vernetzung, die Prämierung. Vereinte Kompetenzen für sicheres Fahren und Echtzeitkommunikation Bei dem ausgezeichneten Gemeinschaftsprojekt tauschen Fahrzeuge auf dem Digitalen Testfeld, der Autobahn A9, Gefahreninformationen über das LTE-Mobilfunknetz aus. Dabei kommt Technologie zum Einsatz, wie sie der kommende weltweite Kommunikationsstandard 5G vorsehen könnte. Die Kommunikation erfolgt erstmals nahezu in Echtzeit, da sich die Signallaufzeit zwischen zwei Fahrzeugen durch den Einsatz von Einschubmodulen, sogenannten Cloudlets, an den Mobilfunk-Basisstationen auf unter 20 Millisekunden reduziert. Bilddownload Durch Kombination ihrer Kernkompetenzen demonstrieren die Projektpartner, wie Echtzeitkommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur zukünftig flächendeckend aussehen kann. Das LTE-Mobilfunknetz stammt von der Deutschen Telekom, Nokia steuert die „Mobile Edge Computing“-Technik bei, welche in Kombination mit der vom Fraunhofer ESK entwickelten Positionsbestimmung die geringen Übertragungszeiten ermöglicht. Mit der von Continental entwickelten Schnittstelle zur Fahrzeugelektronik lassen sich dann verschiedene Anwendungen realisieren, die das Fahren sicherer und komfortabler machen. Statement Bruno Jacobfeuerborn, CTO, Deutsche Telekom: „Die Entwicklung der 5G-Technologie hat weltweit eine spannende Phase erreicht. Es wird nicht nur diskutiert, es wird auch getestet. Unser Gemeinschaftsprojekt zeigt dabei, wie das Autofahren deutlich sicherer werden kann. Möglich wird das durch eine intelligente Infrastruktur, die sich den jeweiligen Bedürfnisse der Menschen anpasst und in diesem Fall eine enorme Reaktionszeit bereitstellt und hilft, Gefahrenmomente zu vermeiden.“ Bilddownload Statement Frank Försterling, Leiter Vertrieb und Portfolio Interior Electronics Solutions der Division Interior, Continental: „Die Auszeichnung als Best-Practice im Sektor Verkehr bestärkt uns in unserem Bestreben, eine intelligente Mobilität der Zukunft weiter zu gestalten. Aus Sicht von Continental macht das Internet das Fahrzeug besser, denn Echtzeitkommunikation der Verkehrsteilnehmer mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur sorgt für mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz auf den Straßen.“ Bilddownload Statement Markus Borchert, Leiter der Marktregion Europa bei Nokia: „Wir sind überzeugt, dass intelligente Mobilfunktechnologie dazu beitragen kann, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle künftig sinkt und das Autofahren insgesamt sicherer wird. Mobile Edge Computing als technologisches Herzstück unseres Projekts bringt die Cloud näher an die Straße, beschleunigt die Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern und liefert die Blaupause für den Aufbau der 5G-Netze der Zukunft. Der Erfolg des Projekts in Form dieser Auszeichnung bestärkt uns in der Überzeugung, dass der Mobilfunk ein ganz wichtiger Baustein für sicheres vernetztes Fahren ist.“ Statement Prof. Dr.-Ing. Rudi Knorr, Institutsleiter, Fraunhofer ESK: „Ein wichtiger Schritt in die Zukunft der digitalen Mobilität ist die Verknüpfung der realen Fahrzeuge mit der digitalen Datenwelt –- das bringt neue Chancen und Herausforderungen mit sich. Jetzt gilt es, in einem nächsten Schritt neue Anwendungsfälle für das vernetzte Fahren durch nahtlose und verlässliche Kommunikationskonzepte über längere Autobahnabschnitte zu realisieren. Diese Auszeichnung für unser Projekt ist eine Bestätigung für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Unternehmen der Branchen Telekommunikation, Automotive und IT mit Unterstützung von angewandter Forschung der Fraunhofer Gesellschaft.“ Fortsetzung der Kooperation steht kurz bevor Mit einem Nachfolgeprojekt rund um das Thema Fahrzeugvernetzung planen Continental, Deutsche Telekom, Fraunhofer ESK, Nokia Networks sowie erstmals die Management- und IT-Beratung MHP – A Porsche Company eine Fortsetzung der prämierten Kooperation. Olaf Kleindienst, Associated Partner bei MHP: „Wir freuen uns, unsere langjährige Erfahrung in der Automotive-Branche einbringen zu können, um den Markt für vernetzte und intelligente Mobilität mit aufzubauen und erste Geschäftsmodelle zu entwickeln.“ Unter dem Titel „Verkehrssicherheits-Applikationen, basierend auf Fahrzeugkommunikation via LTE und Mobile Edge Computing (MEC)“ verfolgen die Projektpartner das Ziel, weitere Anwendungen zu konzipieren, zu entwickeln und auf dem bereits etablierten Testfeld der Autobahn A9 zu erproben. Damit soll ein weiterer Beitrag geleistet werden, mit dem Deutschland Vorreiter und Marktführer für intelligente Mobilität und Automatisiertes Fahren werden kann.
      Ausschüttung weltweit von rund 150 Millionen Euro für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2015 Rund 1.200 Euro pro Mitarbeiter in Deutschland Hannover, 11. März 2016. Der Continental-Konzern erhöht erneut die Erfolgsbeteiligung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Für das Geschäftsjahr 2015 schüttet das Unternehmen eine Rekordsumme in Höhe von rund 150 Millionen Euro an die anspruchsberechtigten Beschäftigten aus. Dieser Betrag ist seit Jahren kontinuierlich angestiegen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland erhalten im April dieses Jahres jeweils rund 1.200 Euro. Grundlage für das Erfolgsbeteiligungsprogramm ist die Wertschöpfung des Unternehmens. Die Berechnungsgrundlage für die ausgeschütteten Beträge variiert von Land zu Land. Dabei werden rechtliche Vorschriften ebenso berücksichtigt wie das lokale Preis- und Lohnniveau. Auf dieser Basis liegt die Summe pro Mitarbeiter je nach Land entweder bei durchschnittlich rund 600 Euro oder rund 1.200 Euro. Für das Geschäftsjahr 2014 lagen die beiden Beträge noch bei rund 500 Euro bzw. rund 1.000 Euro. Das bedeutet eine Steigerung von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr für die Beschäftigten. Download Pressebild Dr. Ariane Reinhart „Es sind alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Continental als hoch attraktivem Arbeitgeber ein Gesicht geben. Sie gestalten gemeinsam erfolgreich die Mobilität von heute und morgen. Auf ihr besonderes Engagement kommt es jeden Tag an. Unsere steigende Erfolgsbeteiligung soll ihren erhöhten Einsatz und Beitrag zur erfolgreichen und nachhaltigen Wertschöpfung unseres Unternehmens anerkennen. Dabei ist es uns besonders wichtig, unsere Verbundenheit über alle kulturellen Grenzen und organisatorischen Nahtstellen hinweg zu bekräftigen“, erklärte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. „Auf Grundlage einer Konzernbetriebsvereinbarung erhalten Beschäftigte einschließlich Auszubildende und duale Studentinnen und Studenten in Deutschland auch für 2015 eine Erfolgsbeteiligung. Continental zahlt sie weltweit aus. Damit übernehmen wir in der Branche für eine faire Mitarbeiterbeteiligung eine Vorreiterrolle und können darauf zu Recht stolz sein“, sagte der Vorsitzende des Continental-Konzernbetriebsrats, Frank Michael Hell.   
      Standort produziert jährlich 10 Mio. m2 des umweltfreundlichen Acella Eco Große Nachfrage nach emissionsarmen Bezugsmaterialien Noch schneller beim Kunden: chinesische Automobilindustrie profitiert von Erweiterung der Produktion Hannover/Changzhou, März 2016. Nach einem Jahr Bauzeit hat der Oberflächenspezialist Benecke-Kaliko im chinesischen Changzhou ein neues Werk zur Herstellung der umweltfreundlichen, emissionsarmen und allergiefreien Kfz-Innenraummaterialien Acella Eco und Acella Eco green feierlich eröffnet. Die Serienproduktion läuft seit Ende 2015 mit derzeit ca. 100 Mitarbeitern, 50 weitere Arbeitsplätze sollen in den nächsten Monaten dazukommen. Rund 40 Mio. Euro hat das zum Continental Konzern gehörende Unternehmen in die erste Ausbaustufe investiert – die größte Investition in der Unternehmensgeschichte. „Das unterstreicht die große Bedeutung, die der chinesische Markt für uns hat, aber auch die guten Beziehungen von Benecke-Kaliko zu unseren hiesigen Partnern in der Automobilindustrie“, betont Dr. Dirk Leiß, Vorstandsvorsitzender von Benecke-Kaliko.   Rückblick: Feierlicher Spatenstich für das neue Werk von Benecke-Kaliko in Changzhou im Januar 2015. Foto: ContiTech Download „In China spielt der Umweltschutz mittlerweile eine bedeutendere strategische Rolle für die Verbesserung des Lebensstandards und der Lebensqualität“, so Dr. Ralf Cramer, Mitglied des Vorstands der Continental AG sowie President & CEO Continental China. „Benecke Changshun Eco Trim (Changzhou) Co., Ltd. hat die Strategie von Continental, ‚Im Markt für den Markt‘, erfolgreich umgesetzt. Als Experte für Oberflächenlösungen wird Benecke-Kaliko bewusst seine Kompetenz mit umweltfreundlicher Technologie, dem Fachwissen und der Entwicklung vor Ort sowie einer nachhaltigen Produktion verknüpfen, um optimierte Lösungen und Dienstleistungen für lokale Kunden und Geschäftspartner bereitzustellen." Im neuen Werk in Changzhou werden die umweltfreundlichen, emissionsarmen und allergiefreien Kfz-Innenraummaterialien Acella Eco und Acella Eco natural von derzeit ca. 100 Mitarbeitern produziert. 50 weitere Arbeitsplätze sollen in den nächsten Monaten dazukommen. Foto: ContiTech Download Kapazität für Acella verdoppelt Mit dem Neubau verdoppelt das Unternehmen seine Kapazität für Acella in China und ist nun gut aufgestellt, um auf die große Nachfrage der chinesischen Automobilindustrie nach seinen Oberflächenmaterialien zu reagieren. Acella zeichnet sich durch Funktionalität und Nachhaltigkeit aus und stellt für die Fahrzeughersteller eine Lösung zur Einhaltung der strengen gesetzlichen Richtlinien zur Luftqualität im Fahrzeuginnenraum dar. Benecke-Kaliko entwickelt bereits seit Jahrzehnten geruchsneutrale und emissionsarme Bezugsmaterialien. Benecke-Kaliko hat rund 40 Mio. Euro in die erste Ausbaustufe investiert. Die größte Investition in der Unternehmensgeschichte. Foto: ContiTech Download Das neue Werk von Benecke Changshun ECO Trim, ein Joint-Venture von Benecke-Kaliko mit dem chinesischen Partnerunternehmen Jiangsu Changshun Group Co., Ltd, wird jährlich etwa 10 Mio. m2 des Oberflächenmaterials Acella Eco produzieren. Dafür werden ausschließlich auf Wasser basierende Lacke verwendet. Das reduziert die Emission des Materials auf ein Minimum und garantiert eine umweltfreundliche Herstellung. Acella Eco ist zudem für den dauerhaften direkten Kontakt mit der Haut von Fahrer und Passagieren geeignet. Es wird im Wesentlichen für Fahrzeugsitze und Armauflagen genutzt. Bei steigendem Bedarf ist eine zweite Ausbaustufe für das neue Werk vorgesehen. Alle Arbeitsplätze in dem neuen Werk unterliegen den strengsten Sicherheits- und Umweltauflagen. Ein hoher Automationsgrad stellt gleichbleibend wiederkehrende Produktionsstandards sicher. „Unser zweites Werk in China leistet einen wesentlichen Beitrag zur weiteren erfolgreichen globalen Marktdurchdringung und bietet damit entscheidende Vorteile für unsere Kunden“, erklärt Leiß. „Von Changzhou aus können wir alle Werke unserer Kunden aus der Automobilindustrie schnell und gut erreichen. Außerdem kooperieren wir schon länger mit den Wissenschaftlern der hiesigen Universität“, begründet er die Standortentscheidung. Das Werk wird jährlich etwa 10 Mio. m2 des Oberflächenmaterials Acella Eco produzieren. Foto: ContiTech Download Seit elf Jahren vor Ort Zusammen mit dem Joint-Venture-Partner produziert Benecke-Kaliko seit 2005 in China. Am Standort Zhangjiagang stellt das Gemeinschaftsunternehmen Benecke-Changshun Auto Trim die Kompakt- und -Schaumfolien Xpreshn und Xpreshn HD und Acella-Bezugsmaterial her. Das neue Werk wird sich auf die besonders umweltfreundlichen Produkte Acella Eco und Acella Eco natural konzentrieren, um die in diesem Bereich gestiegene Nachfrage befriedigen zu können und in Zhangjiagang Kapazitäten für bereits gebuchte Aufträge freizugeben. In Zhangjiagang unterhält Benecke-Changshun zudem ein Forschungszentrum, das in erster Line Produktionsprozesse und Produktentwicklungen für den chinesischen Markt vorantreibt. Außerdem wurde hier vor einem Jahr ein eigenes Design Office für den asiatischen Raum etabliert. Die Benecke-Kaliko-Gruppe mit Hauptsitz im deutschen Hannover betreibt sieben Produktionsstätten in Deutschland, Spanien, Polen, China und Mexiko. Das Unternehmen ist durch Joint-Ventures und Kooperationen weltweit präsent: in Nord- und Südamerika ebenso wie in Asien. 2015 hat Benecke-Kaliko mit weltweit mehr als 2.500 Mitarbeitern 549 Mio. Jahresumsatz erzielt. Download Pressemeldung (MS-Word)
      Studenten beweisen sich in Projekten zum hochautomatisierten Fahren Prototypen entwickeln mit der Expertise von Continental-Entwicklern und Studenten aus verschiedenen Ingenieurbereichen Lindau/Friedrichshafen, 10. März 2016. Der internationale Automobilzulieferer Continental und das Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer (IWT) der DHBW Ravensburg haben am Technikcampus Friedrichshafen gemeinsam eine weitere Continental Trend Antenna des weltweiten Netzwerkes eröffnet. Studenten erforschen und realisieren, mit der fachlichen Unterstützung von Continental-Entwicklern und Professoren der Dualen Hochschule, Projekte im Bereich Fahrerassistenzsysteme. Inhaltlich werden die Studenten in neue Technologien und Anwendungen beim Einsatz von Sensoren im Fahrzeug eindringen und diese untersuchen. Bilddownload „Der Trend des hochautomatisierten Fahrens und neue Marktsituationen stellen uns vor die Herausforderung schnellstmöglich neue Forschungsfelder zu erschließen und Prototypen zu entwickeln. Diese Entwicklung zeigt uns auch, dass wir vielfältige Mitarbeiter mit Kreativität, Tatendrang und Mut brauchen.“ sagt Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereiches Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „Daher freut es mich sehr, dass wir hiermit die Möglichkeit haben neue Ideen unabhängig vom Tagesgeschäft zu erforschen. Gleichzeitig können wir Nachwuchsingenieure an das spannende Thema hochautomatisiertes Fahren heranführen und ihnen die Möglichkeit geben sich in Entwicklungsprojekten zu beweisen. Diese Kooperation wird eine Bereicherung für uns und die Studenten sein.“ „Das Thema Sensorik im Fahrzeug spielt bei uns am DHBW-Campus Friedrichshafen eine große Rolle. Wir sind deshalb froh über diese Kooperation mit einem Dualen Partner, der wie Continental ein weltweit führender Experte auf diesem Gebiet ist. Die Trend Antenna bietet unseren Studierenden die Möglichkeit, mit einer professionellen Ausstattung praxisnah Neues zu erforschen“, sagt Prof. Dr. Heinz-Leo Dudek, Geschäftsführer des IWT. Diese Kooperation ist somit Teil des erfolgreichen Trend Antenna Netzwerkes, bei dem etwa 170 Studierende aus etwa 10 Fachrichtungen und Wissenschaftler gemeinsam mit Continental an den Mobilitätstrends der Zukunft forschen. Ziel ist es, neben dualen Studenten von Continental auch Studenten der DHBW sowie anderer Hochschulen in die Projekte einzubinden. Durch diese vielfältige Integration können die Studenten erste Berufserfahrung in heterogenen und branchenübergreifenden Teams sammeln und ihr Wissen gegenseitig erweitern. Personalleiter Marcel Verweinen ergänzt: „Uns ist es besonders wichtig in der Region den akademischen Nachwuchs zu fördern und ihm bereits frühzeitig Einblicke in das innovative Arbeitsumfeld der Fahrerassistenzsysteme bei Continental in Lindau zu ermöglichen.“ Mit einem Laborwagen den Straßenzustand detektieren Die Weitergabe von Wissen wurde bereits erfolgreich in den ersten Projekten der Trend Antenna umgesetzt. Der duale Continental Student Adrian Pawlak, 4.Semester Fahrzeugelektronik, war einer der ersten Studenten. Im Rahmen seiner dreimonatigen Praxisphase baute er einen Laborwagen mit Radarsensoren auf. Dieser Laborwagen bildet die Basis für die Studienarbeiten anderer Studenten der DHBW, die Untersuchungen zur Erkennung von Straßenoberflächen durchführen. Dabei versuchen Studenten zu evaluieren, wie gut die installierten Radarsensoren den Straßenzustand detektieren können. Die Erkennung des Fahrbahnzustandes ist eine wichtige Voraussetzung für neue Sicherheitsfunktionen im Fahrzeug. "Für mich war es eine einmalige Chance in der Continental Trend Antenna eigenständig ein Entwicklungsprojekt umzusetzen. Hier konnte ich mich beweisen, kreative Lösungsansätze für eine Problemstellung finden und diese direkt umsetzen.", erklärt Adrian Pawlak.Der sehr gut ausgestattete Technikcampus Friedrichshafen, die langjährige Berufserfahrung der DHBW-Professoren sowie das umfangreiche Wissen der Continental-Entwicklern am Standort Lindau bilden die Basis für diese einmalige Möglichkeit sich interdisziplinär und branchenübergreifend zu vernetzen.
      Zukunftsweisende Technologie von Advanced Scientific Concepts, Inc. als wichtige Grundlage für hoch- und vollautomatisiertes Fahren Lindau, Deutschland / Auburn Hills, Michigan/USA, 3. März 2016 – Der internationale Automobilzulieferer Continental gab heute in dem Media Webcast zum Geschäftsjahr 2015 die Übernahme des Hi-Res 3D Flash LIDAR-Geschäfts des Unternehmens Advanced Scientific Concepts, Inc. (ASC) mit Sitz in Santa Barbara, Kalifornien/USA bekannt. Die innovative Technologie erweitert das Portfolio an Umfeldsensoren für Fahrerassistenzsysteme von Continental, um im Zusammenspiel mit anderen Sensoren hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu realisieren. Bilddownload Ein wesentlicher Vorteil der Hi-Res 3D Flash LIDAR-Sensortechnologie liegt darin, dass eine 3D-Umfelderfassung in Echtzeit realisiert wird. Die Technologie ermöglicht ein erheblich umfassenderes und detaillierteres Bild der gesamten Fahrzeugumgebung sowohl bei Tag als auch bei Nacht und arbeitet auch bei widrigen Wetterbedingungen zuverlässig. Continental arbeitet an einem Familienkonzept von Sensoren, um die unterschiedlichen Anforderungen rund um das Fahrzeug abzudecken sowie eine funktionsoptimierte Darstellung und Segmentierung des gesamten Fahrzeugumfeldes zu ermöglichen. „Wir benötigen verschiedene Umfeldsensortechnologien, um die nächsten Stufen automatisierten Fahrens sicher realisieren zu können“, so Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme und Mitglied der Geschäftsleitung der Division Chassis & Safety bei Continental. „Bereits heute verfügen wir über leistungsfähige und bewährte Technologielösungen in den Bereichen Radar, Kamera und Datenfusion. Die Hi-Res 3D Flash LIDAR-Technologie ist ein weiterer Baustein in unserem Technologieportfolio, um unsere führende Position bei der Entwicklung automatisierten Fahrens weiter zu stärken und auszubauen.“ Mit der Übernahme werden die Mitarbeiter von ASC – überwiegend Ingenieure – als eigenes Segment, mit Sitz in Santa Barbara, den Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme verstärken. Leiter des neuen Segments High Flash Lidar ist Arnaud Lagandré. Continental plant längerfristig in diesem Technologiebereich auf über 100 Ingenieure zu wachsen. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Bilddownload „Wir investieren weiterhin in die Entwicklung neuer Technologien, wie zum Beispiel in das automatisierte Fahren, die ein wichtiger Schritt hin zu einer sicheren, effizienteren und komfortableren Zukunft sind“, sagte Frank Jourdan, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety. „Die Unternehmensstrategie von Continental zielt ganz klar darauf ab, solche Technologien Realität werden zu lassen. Wir sehen im automatisierten Fahren ein wesentliches Element der Mobilität der Zukunft. Die Entwicklung und Erweiterung unseres Portfolios an Umfeldsensoren für Fahrerassistenzsysteme ist hierfür die Basis“, so Jourdan weiter. Im Dezember 2012 erhielt Continental als erster Automobilzulieferer weltweit vom Nevada Department of Motor Vehicles (DMV) eine Lizenz zum Testen von automatisiertem Fahren auf öffentlichen Straßen in dem US-Bundesstaat. Diese Testgenehmigung gilt für einen Versuchsträger für hochautomatisiertes Fahren von Continental. Inzwischen hat Continental mehr als 72.000 Meilen (über 115.000 Kilometer) bei Testfahrten im hochautomatisierten Fahrbetrieb absolviert, wobei ein Test-Ingenieur stets das Fahrzeugverhalten hinter dem Steuer überwacht. Zusätzlich zu den USA und Deutschland betreibt Continental auch in Japan Entwicklungsaktivitäten zum automatisierten Fahren.
      Nettoergebnis auf 2,7 Milliarden Euro verbessert / 13,64 Euro pro Aktie Vorschlag des Vorstands: Dividende soll um 15 Prozent auf 3,75 Euro steigen Free Cashflow vor Akquisitionen von 2,7 Milliarden Euro deutlich über Vorjahresniveau Erhöhtes Eigenkapital als Basis für neue digitale Geschäftsmodelle EBIT bei 4,1 Milliarden Euro / EBIT-Marge beträgt 10,5 Prozent Hannover, 3. März 2016. Das Technologieunternehmen Continental hat mit einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2015 seinen finanziellen Spielraum deutlich erweitert. „Continental ist in Bestform. Mit unserem bewährten Geschäftsmodell haben wir 2015 einen Free Cashflow vor Akquisitionen von 2,7 Milliarden Euro erzielt. Wir haben unser Eigenkapital auf 13,2 Milliarden Euro erhöht und damit den bisher höchsten Stand erreicht. Wir können somit in einem anspruchsvollen Umfeld plan- und kraftvoll agieren und mit unseren Innovationen die digitale Zukunft der Mobilität maßgeblich mitgestalten“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 am Donnerstag in Hannover. Download Grafik als PDF. „Aus einer starken Finanzposition heraus, gehen wir mit der Continental-typischen Agilität die vor uns liegenden, großen Herausforderungen an. Dazu zählen vor allem volatile Märkte, sowie schwankende Rohstoffpreise und Währungskurse. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2016 ein im Vergleich zum Vorjahr ähnlich hohes organisches profitables Wachstum von rund 5 Prozent. Wir wollen in diesem Jahr konsequent und fokussiert die Chancen erschließen, die sich uns durch neue, digital geprägte Mobilitätskonzepte eröffnen. Es geht uns dabei um eine intelligente Weiterentwicklung unseres erfolgreichen Geschäftsmodells und die innovative Erschließung neuer Geschäftsfelder und Kunden“, sagte Degenhart. „Der Start in das Jahr bestätigt in einem schwierigen Umfeld unsere Erwartungen für 2016“, ergänzte er. Der Continental-Vorstandsvorsitzende zeigte sich erfreut über den Erfolg des Geschäftsjahres 2015: „In einem anspruchsvollen Umfeld haben wir erneut unsere Profitabilität und Wachstumsstärke unter Beweis gestellt. Insgesamt können wir mit einem Gewinn nach Steuern in Höhe von 2,7 Milliarden Euro ein beachtliches Ergebnis vorweisen. Je Aktie entspricht dies 13,64 Euro und damit 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Vorstand schlägt deshalb eine erneute Anhebung der Dividende und eine Auszahlung von 3,75 Euro pro Aktie vor. Das entspricht 750 Millionen Euro und einer Ausschüttungsquote von 27,5 Prozent.“ Continental-Finanzvorstand Wolfgang Schäfer wies darauf hin, dass das Technologieunternehmen 2015 seine Jahresziele sicher erreicht oder teilweise deutlich übertroffen hat: Der Umsatz stieg um mehr als 4,7 Milliarden Euro beziehungsweise rund 14 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge lag bei 10,5 Prozent nach 9,7 Prozent im Jahr 2014. Das insbesondere um Konsolidierungskreiseffekte, akquisitionsbedingte Abschreibungen und Sondereffekte bereinigte EBIT erhöhte sich im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 15,3 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Die Quote bezogen auf den bereinigten Umsatz entspricht 11,8 Prozent nach 11,2 Prozent im Jahr 2014. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Continental mit einem ähnlich hohen Wachstum wie im Jahr 2015: „Wir erwarten ein organisches Wachstum von 5 Prozent auf rund 41 Milliarden Euro. Damit würden wir mit unseren innovativen Elektronik-, Sensorik- und Software-Lösungen sowie unseren Industrieprodukten und Reifen erneut schneller wachsen als der Markt. Eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 10,5 Prozent soll dabei wieder sicher erreicht werden“, kündigte Schäfer an. „Das organische Umsatzplus von 5 Prozent vergleicht sich mit den erzielten rund 4 Prozent im Jahr 2015. Währungskurseffekte und Umsatzbeiträge aus Zukäufen sind dabei nicht eingerechnet. Beide Effekte haben im Jahr 2015 den Umsatz zusätzlich um 10 Prozentpunkte erhöht. Das Umsatzplus summierte sich damit auf insgesamt 14 Prozent“, erläuterte Schäfer. Continental rechne lediglich mit einem moderaten Anstieg der weltweiten Fahrzeugproduktion um 1,5 Prozent auf knapp 90 Millionen Einheiten. Dabei werde die Schwäche der Märkte in Russland und Brasilien erneut überkompensiert durch das Wachstum der Fahrzeugmärkte in Europa und China. Der Free Cashflow vor Akquisitionen legte im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 500 Millionen Euro auf 2,7 Milliarden Euro deutlich zu. „Trotz der Abflüsse für Akquisitionen, in Höhe von insgesamt mehr als 1,2 Milliarden Euro, hauptsächlich für Veyance Technologies und Elektrobit Automotive, beläuft sich der Free Cashflow nach Akquisitionen im Jahr 2015 auf 1,4 Milliarden Euro“, betonte Schäfer. Die Netto-Finanzschulden erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2014 um etwas mehr als 700 Millionen Euro auf 3,5 Milliarden Euro. Die Gearing Ratio hat sich gegenüber dem Vorjahreswert nur leicht auf 26,8 Prozent (Vorjahr: 25,6 Prozent) erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Akquisitionen von Veyance Technologies und Elektrobit Automotive zurückzuführen. Zum Jahresende 2015 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 5,2 Milliarden Euro, davon 1,6 Milliarden Euro an flüssigen Mitteln sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3,6 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahresende 2014 ergibt sich ein Rückgang der Liquidität von 2,0 Milliarden Euro. „Gründe hierfür sind im Wesentlichen die Akquisitionen von Veyance Technologies und Elektrobit Automotive, die vorzeitige Rückzahlung der US-Dollar-Anleihe Mitte September und die Rückführung des syndizierten Kredits von 1,5 Milliarden Euro auf 350 Millionen Euro“, erläuterte Schäfer. "Dieser Wert ist für ein Unternehmen von der Größe und Struktur wie Continental mehr als ausreichend", fügte Schäfer hinzu. Die Zinsaufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Millionen Euro auf 341 Millionen Euro. Das negative Zinsergebnis hat sich im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Millionen Euro auf 246 Millionen Euro verbessert. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich für das Geschäftsjahr 2015 auf 1,1 Milliarden Euro. Die Steuer­quote belief sich auf 28,2 Prozent. Im Geschäftsjahr 2016 wird die Steuerquote voraussichtlich bei rund 30 Prozent liegen. 2015 investierte Continental 2,2 Milliarden Euro in Sachanlagen und Software. Damit beträgt die Investitionsquote 5,6 Prozent nach 5,9 Prozent im Vorjahr. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf mehr als 2,4 Milliarden Euro und belief sich ebenso wie im Vorjahr auf 6,2 Prozent vom Umsatz. Der positive Geschäftsverlauf resultierte auch in einer wachsenden Zahl der Mitarbeiter: Ende 2015 zählte das Technologieunternehmen rund 208.000 Beschäftigte und damit rund 19.000 mehr als noch ein Jahr zuvor. Neben gestiegener Produktion ist die Zunahme insbesondere auf die Akquisitionen von Elektrobit Automotive und Veyance Technologies zurückzuführen. Hier finden Sie alle Dokumente zum Geschäftsjahr 2015.
      Verantwortlich für die Weiterentwicklung des Conti Drive Systems Langjähriges Know-how aus dem aktiven Radsport Hannover, im März 2016. Max Friedrich (38) verstärkt künftig als neuer Produktmanager das Continental-Team in Hofheim und verantwortet die Weiterentwicklung des Conti Drive Systems (CDS), dem Riemenantrieb für Fahrräder und Pedelecs. Der aktive Radsportler ist seit mehr als 20 Jahren tief in der Zweiradbranche verwurzelt. Als siebenfacher Deutscher Meister im Mountainbike-Marathon kennt er aus eigener Erfahrung alle Materialien und die spezifischen Anforderungen der Fahrradindustrie. Sein Know-how ist seit vielen Jahren bei Produkttests im Einsatz und wird für die Weiterentwicklung von Prototypen genutzt.   Aktiver Fahrradsportler und Branchenkenner: Max Friedrich ist der neue Produktmanager für das Conti Drive System. Foto: Continental Download Nach seinem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität Darmstadt stieg Friedrich bereits 2008 in den Continental-Konzern ein. Zuletzt verantwortete er die Konstruktion von Kraftstoffförderanlagen. In seiner neuen Position ist er eine wichtige Schnittstelle zwischen Zulieferern, dem Vertriebsteam und dem technischen Service Center und treibt die weitere Entwicklung der CDS-Produktfamilie federführend voran. Aktiver Fahrradsportler und Branchenkenner: Max Friedrich ist der neue Produktmanager für das Conti Drive System. Foto: Continental Download „Als Maschinenbauingenieur und aktiver Radsportler werde ich die Anforderungen von Anwendern und Hersteller zusammenführen, um das Conti Drive System weiterzuentwickeln“, sagt Friedrich. „Das System bietet ein großes Potenzial im wachsenden Fahrradmarkt und bei Mobilitätskonzepten.“ Download Pressemeldung (MS-Word)
      Funktionsvielfalt in schlankem Design: Software ersetzt kostenintensive Hardware Ablenkungsfreie Vernetzung: Inhalte werden direkt vom Smartphone gespiegelt Radio Know-How seit 1953: Wegweisende Entwicklung dank langjähriger Erfahrung Wetzlar, 12. Februar 2016. Moderne Autoradios müssen eine Menge Funktionen bereithalten, wie zum Beispiel digitalen oder analogen Empfang, Vernetzung mit Smartphones und weiteren Audioquellen, großflächige Touchscreens, Sprachsteuerung und die Integration von Smartphone Apps. Selbst in kostengünstigeren Fahrzeugen hat sich das Radio mittlerweile vom einfachen Abspielgerät zum echten Unterhaltungszentrum entwickelt. Für weiter steigende Komplexität sorgen zunehmende Fahrzeugvernetzung sowie verschiedene Standards und Betriebssysteme der Unterhaltungselektronik. Um diese Herausforderungen zu meistern, hat das internationale Technologieunternehmen Continental eine Fahrzeug-Radio-Plattform entwickelt, die dem Fahrer die Kontrolle zahlreicher individueller Funktionen in einem System ermöglicht und die Hardware auf ein Minimum reduziert. Bilddownload “Die Komplexität von Unterhaltungsangeboten im Fahrzeug nimmt rapide zu. Mit unserer neuen Radio-Plattform können wir nun eine Lösung anbieten, die sowohl eine Vielzahl an Funktionen meistert als auch kostengünstig und anwenderfreundlich ist”, sagt Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheit Infotainment & Connectivity. Software ersetzt Hardware: Software Defined Radio in kompaktem Design Der Ansatz der neuen Continental Plattform ist einfach: Kostenintensive Hardware wird wann immer möglich durch Software ersetzt. Dafür wurde die Plattform auf einem Ein-Chip-System (System-on-Chip, SoC) integriert. Das Herz der Plattform besteht dabei zum einen aus einem Multikernprozessor, der alle Funktionen bezüglich HMI und Vernetzung sowie die Audio-Prozesse steuert. Zum anderen aus einem integrierten Fahrzeug Controller und einem digitalen Signalprozessor, welche die Funk-Technik der neuen Plattform – das Software Defined Radio (SDR) – abbilden. Bilddownload Das SDR integriert weltweite analoge und digitale Funkstandards wie AM/FM, DAB/DAB+/DMB, DRM und HD in einer einzigen Hardware-Einheit. Neue Standards können per Software-Update hinzugefügt werden, sobald sie in einer bestimmten Region verfügbar sind, wie zum Beispiel Chinese Digital Radio (CDR) in China. „Dank der Software Defined Radio Technologie können wir die Plattform für verschiedenste Märkte weltweit nutzen, ohne größere Änderungen in der Hardware durchführen zu müssen. Dadurch halten wir den Aufwand für Forschung und Entwicklung sowie die Zeit der Markteinführung gering“, ergänzt Hiebl. Die meisten Fahrer nutzen heutzutage vor allem das klassische Radioangebot oder vernetzen ihre mobilen Geräte via Bluetooth und USB, um Audio-Inhalte zu konsumieren. Deshalb integriert die neue Radio-Plattform von Continental keinen CD-Player. Zusammen mit der Reduktion von Hardware-Komponenten durch den Einsatz eines optimierten SoC weist die Plattform außerdem ein nur 40 Millimeter starkes Gehäuse auf und bringt einen kapazitiven Touch Screen, HD-Auflösung sowie einen Digitalverstärker mit. Dieser sogenannte Flat-Panel-Ansatz gibt Automobilherstellern maximale Freiheit bei der Gestaltung des Interieurs. Spiegeln von Apps und Diensten reduziert Fahrer-Ablenkung auf ein Minimum Auch die Fahrer genießen eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen und Services auf sichere Art und Weise. Die Plattform erlaubt es, Applikationen und Inhalte über verschiedene Standards wie MirrorLink, Android Audio, Apple CarPlay oder Baidu Carlife direkt vom Smartphone zu übertragen. „Unser erklärtes Ziel ist es, die Ablenkung im Auto auf ein Minimum zu reduzieren. Deshalb möchten wir den Fahrer davon abhalten, das Smartphone während der Fahrt zu nutzen. Durch das Spiegeln von Inhalten aus dem Smartphone auf unsere Radio-Plattform vernetzen wir den Fahrer mit seinen bevorzugten Diensten und sorgen gleichzeitig für eine sichere Integration in die Mensch-Maschine-Schnittstelle des Fahrzeugs“, erklärt Hiebl. Um die Bediensicherheit zu erhöhen, individualisiert Continental Applikationen, sodass sie über den Touch Screen, Tasten am Lenkrad oder Sprachsteuerung bedient werden können. Langjährige Erfahrung im Fahrzeug-Entertainment Basierend auf tiefgehendem Fachwissen und langjähriger Erfahrung liefert Continental Radio-Technologien für optimale Unterhaltung in jeder Fahrsituation. Bereits 1953 produzierte das Unternehmen erstmals Autoradios in Wetzlar. Darauf folgten weitere erfolgreiche Produkte wie das erste High-End Color Radio, das 2011 auf den Markt kam und die erste softwarebasierte DAB-Lösung unterstützte – ein Vorläufer des heutigen Software Defined Radio. Seit 2007 hat Continental über 40 Millionen Radio-Einheiten an Kunden weltweit verkauft. “Continental verfügt nicht nur über jahrzehntelange Erfahrung im Radio und Infotainment Bereich, sondern betreibt darüber hinaus wegweisende Labore, Teststationen und Simulatoren an allen wichtigen Infotainment Entwicklungs-Standorten“, erklärt Hiebl. Das Unternehmen betreibt die Hauptentwicklung in den Niederlassungen in Wetzlar und Regensburg sowie Rambouillet in Frankreich, Singapur, Deer Park in den USA und Shanghai in China. Diese globale Präsenz garantiert eine Belieferung des weltweiten Marktes mit exakt zugeschnitten Lösungen für die jeweilige Region. So kann Continental beispielsweise Funktionen in aufwendigen Laboruntersuchungen testen und absichern, sobald erste Prototypen neuer Geräte verfügbar sind. Außerdem hat das Unternehmen ein eigenes Simulationssystem entwickelt, mit dem Radio-Komponenten virtuell getestet werden können, bevor die erste Platine gelötet oder das erste Gehäuse gepresst wird. Die Entwicklung wird so optimiert und beschleunigt und ein Höchstmaß an Qualität sichergestellt. Mit Blick auf Zeit, Kosten und Qualität gewinnen Continental und seine Kunden dadurch signifikante Vorteile. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite: http://continental-software-defined-radio.com
      Continental startet Produktion von Urea-Sensoren für noch effizientere Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren Sensor erfasst den Füllstand, die Qualität und die Temperatur einer wässrigen Harnstoff-Lösung im „AdBlue®“-Tank und sorgt für dauerhafte Reduzierung der Stickoxid-Emissionen Die sensorgestützte Entstickung hilft bei der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen und stärkt das Vertrauen der Autofahrer darauf, dass ihr Fahrzeug nicht mehr als den zulässigen Grenzwert an Stickoxiden ausstößt Der Urea-Sensor basiert auf einem Messverfahren, das Continental bereits erfolgreich für Ölstandsensoren nutzt Nürnberg, Frenstat/Ostrava (Tschechien), 4. Februar 2016. Die Abgasnachbehandlung hat eine Schlüsselrolle für die weitere Reduktion der Kraftfahrzeugemissionen. Neben der Senkung der CO2-Emissionen, ist die Minimierung des Ausstoßes der schädlichen Stickoxide eine der großen Herausforderungen der Automobilindustrie. Deshalb treibt das Technologieunternehmen Continental seit 2011 auch die Entwicklung der Selective Catalytic Reduction-Technologie (SCR) voran. Viele Personenwagen und Nutzfahrzeuge mit Dieselmotor verfügen bereits über ein SCR-System. Durch Reaktion mit einer wässrigen Harnstofflösung („AdBlue“ bzw. Urea-Lösung) werden im Abgasstrang chemisch Stickoxide zu Stickstoff (N2) und Wasser verwandelt („reduziert“). Dieses Verfahren funktioniert umso besser, je genauer die Menge der eingespritzten Harnstofflösung dosiert wird. Dafür ist es erforderlich, die Konzentration des Harnstoffs zu bestimmen. Für diese neue Regelaufgabe geht jetzt erstmals ein Urea-Sensor des Automobilzulieferers Continental in Produktion. Mit diesem Sensor lässt sich die SCR weiter optimieren und ihre Wirksamkeit dokumentieren. Der innovative Urea-Sensor kann sowohl Qualität, als auch Füllstand und Temperatur der Urea-Lösung im Tank messen. Gleich mehrere Fahrzeughersteller wollen ihn einsetzen. Bilddownload (JPG) „Unsere Urea-Sensortechnik leistet einen Beitrag zur Stickoxidumwandlung. Erstens liefert der Sensor die Datengrundlage, um in jeder Betriebssituation des Motors die richtige Menge an Urea einzuspritzen. Zweitens werden diese Daten für die On-Board-Diagnose der Abgasnachbehandlung benötigt. Zugleich überwacht der Sensor den Füllstand im Urea-Tank, damit der Fahrer rechtzeitig AdBlue nachtanken kann“, erläuterte Klaus Hau, Leiter der Business Unit Sensors & Actuators in der Continental Division Powertrain. Da gerade die wirkungsvolle Entstickung von Abgasen in der kommenden Emissionsgesetzgebung Euro 6c vorausgesetzt wird, kann der Einbau eines Urea-Sensors auch das Vertrauen der Autofahrer in die Wirksamkeit der Abgasnachbehandlung des Fahrzeugs steigern. Der innovative Urea-Sensor nutzt Piezoelemente, ein NTC (Negative Temperature Coefficient, negativer Temperaturkoeffizient) -Thermometer und einen ASIC (Application-Specific Integrated Circuit, anwendungsspezifische integrierte Schaltung), die Continental bereits erfolgreich für die Ölstandsbestimmung einsetzt. Ultraschallsignale messen sowohl den Harnstoffanteil im Wasser, als auch den Füllstand im Tank. Dazu kann der Urea-Sensor wahlweise in den Tank oder in die Dosiereinheit eingeschweißt werden. Intelligenter Sensoraufbau meistert Anwendungsherausforderungen „Überall im Fahrzeug, wo es auf Genauigkeit ankommt, sind Sensoren gefragt“, sagte Hau weiter. „SCR ist ein Paradebeispiel dafür. Nur wenn die eingespritzte AdBlue-Menge genau zur Abgasmenge und -zusammensetzung passt, erreicht ein SCR-System seinen optimalen Wirkungsgrad.“ Mehrere Faktoren sind hier entscheidend: Die Einspritzmenge der Urea-Lösung muss bedarfsgerecht, also je nach Motorlast, berechnet werden. Für die Berechnung der korrekten Einspritzmenge spielt der tatsächliche Harnstoffgehalt in der AdBlue-Lösung (ihre Qualität) eine Rolle. Außerdem darf die Urea-Lösung nicht zu kalt sein. Deshalb muss auch die Temperatur im Urea-Tank gemessen werden, um eine ständige Verfügbarkeit des Systems durch Aktivieren einer Heizung zu sichern. Und letztlich muss natürlich ausreichend AdBlue im Tank vorhanden sein. Dank der Ultraschallmesstechnik ist es möglich, die Flüssigkeit von außen zu messen, was nicht nur einen großen Beitrag zur Frostsicherheit des Systems leistet, sondern auch einer möglichen Korrosion des Sensorelements oder der Elektronik vorbeugt. Bilddownload (JPG) Der innovative Urea-Sensor kann alle diese Daten als Eingangsgröße für die AdBlue-Zumessung liefern. „Durch eine bessere Regelschärfe in der SCR lassen sich Über- oder Unterschwinger bei der zugemessenen AdBlue-Menge besser vermeiden“, erklärte Dr. Wighard Jäger, Entwicklungsleiter des Bereichs Flüssigkeitssensoren. „Wird die AdBlue-Zumessung auf der Grundlage des Sensorsignals dynamisch nachgeführt, ist ein Durchbruch von NOx oder der Ausstoß von Ammoniak, ein sogenannter Ammoniak-Schlupf, viel unwahrscheinlicher.“ Für Anwendungen, bei denen alle Größen erfasst werden sollen, besteht die Messzelle des Urea-Sensors aus zwei Piezoelementen, die beide ein Ultraschallsignal aussenden und empfangen. Durch Bestimmung der vertikalen Laufzeit bis zur Flüssigkeitsoberfläche sowie der horizontalen Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Ultraschallwellen in der Lösung lassen sich Füllstand und Qualität der Lösung bestimmen. Die Qualitätsmessung nutzt den Effekt, dass sich Ultraschall mit steigendem Urea-Anteil schneller in der Lösung ausbreitet. Um auch bei einer Neigung des Fahrzeugs den korrekten Füllstand bestimmen zu können, liefert ein zweiter Füllstandsmesspfad auch in Schräglagen zuverlässig ein Signal.Entwicklungszentren für den Urea-Sensor befinden sich in Nürnberg und in dem 2014 in Betrieb gegangenen neuen Kompetenzzentrum Ostrava (Tschechien). Gefertigt wird die Komponente am Standort Frenstat (Tschechien).
      Zeitsparend: Buchung und Verwaltung von Trainings erstmals online möglich Komfortabel: Website ist auch auf Smartphones und Tablet-PCs leicht zu nutzen Neu: Kursangebot 2016 mit Lichttechnik und Fahrerassistenzsystemen Frankfurt, 2. Februar 2016 – Werkstätten und Kfz-Mechaniker, die ein Aftermarket Training von Continental buchen möchten, sind nicht länger auf das Telefon oder Faxgerät angewiesen: Mit dem neuen Online-Portal morecontinental.com ist die Anmeldung und Verwaltung von Kursen erstmals auch per Mausklick möglich. Teilnehmer sparen so wertvolle Zeit. Ein weiterer Vorteil: Im persönlichen Log-in-Bereich können sie ihren individuellen Trainingsstatus jederzeit auf einen Blick erfassen. Bilddownload (JPG) Das neue Online-Portal bietet sowohl einen Firmen-Account, zum Beispiel für freie Werkstätten, als auch eine Registrierung als Einzelperson, etwa für Kfz-Mechaniker, die sich dann ihrem Arbeitgeber zuordnen können. „Exzellenter Service ist das A und O beim Aftermarket TrainingsCenter von Continental. Hierauf zahlt auch unser neues, hochmodernes Online-Portal ein. Wir planen, die Website zu einem zentralen Kommunikationstool für Werkstätten weiter auszubauen“, erklärt Tobias Stephan, Leiter des Aftermarket TrainingsCenters von Continental. Ideal für Smartphone und Tablet  Wer sich kostenfrei auf morecontinental.com registriert, kann nicht nur Trainings buchen und verwalten, sondern auch an Marketingaktionen teilnehmen sowie Geschäftsausstattung oder Werbeartikel bestellen. Der „Orientierungs-Check“, ein kurzer Online-Test, bietet darüber hinaus die Möglichkeit, schnell und einfach den persönlichen Wissensstand zu bestimmen, und übermittelt im Anschluss eine Trainingsempfehlung. Das Design der Website ist für eine mobile Nutzung optimiert und beispielsweise responsiv: Wird das Smartphone oder Tablet gedreht, dann dreht sich auch das Online-Portal automatisch mit, zum Beispiel vom Hoch- ins Querformat. Die Seite ist auf Deutsch verfügbar, weitere Sprachversionen folgen. Neues Jahr, neue Trainingsinhalte 2016 bietet das Aftermarket TrainingsCenter von Continental viele neue Fortbildungen rund um die Einsatzgebiete der Markenprodukte von ATE und VDO. So findet zum ersten Mal das Training „Abgasnachbehandlung an Pkw-Dieselmotoren“ statt, ein Expertenkurs rund um Abgasreinigungssysteme, Diagnose- und Wartungsmöglichkeiten von DPF-Systemen und die damit verbundene Kundenberatung. Ein weiteres Novum: die Fortbildung „Lichttechnik und Fahrerassistenzsysteme“, die wichtige Grundlagen für die Mobilität von morgen, das autonome Fahren, legt. Darüber hinaus stehen in diesem Jahr erstmals Betriebswirtschaft sowie Mitarbeiterführung und -entwicklung für Kfz-Betriebe auf der Trainingsagenda. „Mit unserem umfassenden und hochaktuellen Angebot sind Werkstätten optimal für den herausfordernden Alltag gerüstet und können sich durch exzellenten Service und beste Beratung von Wettbewerbern differenzieren“, resümiert Stephan. 3.000 Tage Training im Jahr 2015 Die Aftermarket Trainings von Continental sind praxisbezogen und modular aufgebaut. Sie finden in den modern eingerichteten Trainingscentern in Eschborn, Hannover, Kempten im Allgäu, Berlin und Straubing im Bayerischen Wald statt. 2015 haben alle Teilnehmer der Aftermarket Trainings von Continental zusammen rund 3.000 Tage Training gebucht. Das Trainingsprogramm 2016 ist online aufrufbar unter morecontinental.com/training
      Studierende und Wissenschaftler erforschen gemeinsam mit Continental-Entwicklern Softwaretechnologien und Algorithmik Erfolgskonzept: Im „House of Logistics and Mobility“ entsteht die vierte Continental Trend Antenna Studenten sammeln Erfahrung für die Berufspraxis Frankfurt am Main, 02. Februar 2016. Zusammen mit dem hessischen Staatssekretär Mathias Samson eröffnete das internationale Technologieunternehmen Continental heute im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt am Main eine Forschungswerkstatt. In der Trend Antenna arbeiten Studenten und Wissenschaftler zusammen mit Entwicklern von Continental an der Zukunft der Mobilität und erforschen dazu passend Softwaretechnologien und Algorithmik. Bilddownload (JPG) „Die Digitale Transformation ist Chance und Herausforderung gleichermaßen – auch für die Automobilindustrie. Automatisierung, Vernetzung oder alternative Antriebe: Die Forschungsfelder in der Automobilindustrie sind vielfältiger geworden. Sie bieten ein höchst spannendes Betätigungsfeld und zeigen uns einmal mehr, dass wir vielfältige Mitarbeiter mit kreativen Ideen, unkonventionellen Herangehensweisen, Engagement und Wagemut brauchen. Deshalb freuen wir uns mit der Trend Antenna in Frankfurt am Main einen Ort zu schaffen, an dem wir uns mit Hochschulen und Studierenden vernetzen können. Mit ihnen wollen wir Wissen austauschen und Neues erschaffen. Und wir wollen sie zum Beispiel für die Aufgabe begeistern, Verkehrsunfälle ins Museum zu verbannen“, erklärt Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. Nach Regensburg, Shanghai und Guadalajara (Mexiko) entsteht mit der Trend Antenna in Frankfurt bereits die vierte Einrichtung ihrer Art von Continental. Insgesamt arbeiten in den Trend Antennas etwa 170 Studierende aus etwa 10 Fachrichtungen mit Continental. Die Hauptaufgaben der Trend Antennas fasst Ralf Lenninger, Leiter Strategie, Systementwicklung und Innovation der Continental-Division Interior zusammen: „In den Trend Antennas forschen junge Leute ganz bewusst abseits des Alltags eines Automobilzulieferers mit uns an Themen für die Zukunft der Mobilität. Es geht darum Trends zu entdecken und mit Leidenschaft am Ausprobieren für die Automobilindustrie in Projekt- und Produktideen umzusetzen. Wir gewinnen dadurch neue Perspektiven und die Studierenden sammeln wichtige Erfahrung in der spannenden Welt der Automobiltechnik.“ Dabei arbeitet jede der Continental Trend Antennas mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt. So werden in Regensburg Apps und in Guadalajara Prototypen erdacht und entwickelt. In Shanghai liegt das Hauptaugenmerk dagegen auf den Trends aus der chinesischen Gesellschaft. „In Frankfurt tragen wir speziell der wachsenden Bedeutung von Softwaretechnologien für die Automobiltechnik Rechnung. Denn mit den Studenten in der Trend Antenna im HOLM werden wir an Ideen für Algorithmen und Softwaretechnologien arbeiten. Gerade der Raum Frankfurt mit seinen umliegenden Universitäten und Hochschulen und das HOLM bieten dafür ideale Bedingungen“, so Lenninger. Als neutrale Plattform für die interdisziplinäre und branchenübergreifende Kooperation im Bereich Logistik und Mobilität, bietet das HOLM mit seinen inzwischen 44 Repräsentanzen von Hochschulen und Unternehmen (24 Repräsentanzen von Unternehmen und 20 Repräsentanzen von Hochschulen) nicht nur Büroflächen, sondern die einmalige Möglichkeit, sich zu vernetzen. Das innovative Gebäude bietet Veranstaltungsräume unterschiedlicher Größe, Büros, Co-Working-Spaces und Räume für Vorlesungen und für die Aus- und Weiterbildung. Das Gebäude des HOLM im Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens am Flughafen eröffnete im Sommer 2014. Auch für das Land Hessen und die Stadt Frankfurt ist der Brückenschlag zwischen Forschung und Wirtschaft ein wichtiger Schritt. So kommentiert der hessische Staatssekretär Samson: „Wir benötigen Innovationen für eine nachhaltige Mobilität. Mit der Trend Antenna werden kreative Ideen im HOLM ein Zuhause finden.“ Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Stadtrat Markus Frank, zeigte sich sehr erfreut in seinen Ausführungen über das erneute Engagement von Continental in Sachen Nachwuchsförderung. „Bei Continental am Standort Rödelheim wird traditionell über das duale Studium sehr erfolgreich die Nachwuchsförderung betrieben. Den Weg, Studenten an das Thema Innovation und Trends heranzuführen, den Raum zum Ausprobieren zu geben und mit Leidenschaft an der Zukunft des Automobils zu forschen, zeigt den Anspruch des Unternehmens. Der Standort Frankfurt am Main lebt von solchen Projekten und seinen starken Industriepartnern.“ „Mit unserem neuen Mieter Continental und seinen Kompetenzen im Bereich intelligenter Technologien für die Mobilität von Menschen, den Transport von Materialien und der Übertragung von Daten stärkt das ,House of Logistics and Mobility‘ seine Funktion als Plattform für die interdisziplinäre und branchenübergreifende Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Bereich Logistik und Mobilität“, sagt HOLM-Geschäftsführer Michael Kadow. Mit Continental erhöhe das HOLM seine Lösungskompetenz und stärke Hessen als Standort für innovative Lösungen in der Logistik und Mobilität. „Besonders freut es mich, dass wir zunehmendes Interesse bei Startup-Unternehmen registrieren, die hier am HOLM ihre neue Heimat finden wollen.“
      27. Januar 2016
      Hannover Messe
      Innovativer Hubantrieb mit Zahnriemen für Regalbediengeräte der Zukunft Naturkautschuk aus Löwenzahn-Wurzeln für Lagerelemente schont die Umwelt Gummiraupenketten mit neuer Technologie leisten mehr und leben länger Ultraleichter Fußbodenbelag für repräsentative Bereiche im Flugzeug Hannover, 27. Januar 2016. Ein Hochleistungsriemen für den Hubantrieb in Regalbediengeräten, ein Motorlager, für das Naturkautschuk aus Löwenzahn-Wurzeln verwendet wird, sowie robuste und leistungsstarke Gummiraupenketten – das sind die Highlights von ContiTech auf der diesjährigen Hannover Messe. Außerdem wird ein ultraleichter Fußbodenbelag für den Luftfahrtmarkt vorgestellt. Vom 25. bis 29. April 2016 zeigt der Kautschuk- und Kunststoff-Spezialist, was mit Werkstoff-Kompetenz alles möglich ist. Seine nachhaltigen Lösungen und zukunftsweisenden Technologien für die Industrie und den Off-Highway-Bereich präsentiert das Unternehmen in Halle 6, Stand F18.   Minimierter Verschleiß, geringere Wartung, optimierte Positionierzeiten: Die neue Technologie für den Hubantrieb von Regalbediengeräten arbeitet mit Zahnriemen von ContiTech. Foto: LTW Intralogistics GmbH Download Riementechnik im Hochregallager Minimierter Verschleiß, geringere Wartung, optimierte Positionierzeiten: Gemeinsam mit dem Anbieter von Intralogistiksystemen LTW Intralogistics und Vertriebspartner Synchrotech hat ContiTech eine neue Technologie für den Hubantrieb von Regalbediengeräten entwickelt. Mit dem patentierten System lässt sich die Ware in Hochregallagern schnell und exakt positionieren. Herzstück der Entwicklung ist ein Synchrodrive Zahnriemen von ContiTech. Er ist besonders langlebig, wartungsarm und kommt ohne Schmierung aus. Damit erfüllt er die Anforderungen der Intralogistikbranche, speziell hinsichtlich der Nutzlast in Kombination mit der hohen geforderten Bruchsicherheit. Die Technologie beruht auf dem Prinzip des Flaschenzugs – der „geflaschte Riemenantrieb“ ist eine aktuell einzigartige Kombination zweier Klassiker der Mechanik. Sie hat sich bereits im Serieneinsatz bewährt. Jetzt legt ContiTech noch eine Leistungsklasse drauf. Mit dem weiterentwickelten Synchrodrive Riemen sind noch höhere Palettengewichte, größere Beschleunigungen und Hubhöhen von 30 Metern und mehr möglich. Erreicht wird dies mit einem Abstand von 20 statt bisher 14 Millimetern zwischen den Zähnen. Bei sehr hohen Hubhöhen weist der Hochleistungsriemen eine proportional geringere Dehnung auf – ein Vorteil für die Leistungskennzahl der Systeme. Bis zu fünf Tonnen können mit dem Synchrodrive HTD 20M gehoben werden. Auf der Hannover Messe stellt ContiTech den Riemen vor. Lager aus Naturkautschuk aus Löwenzahn-Wurzeln Die Produkteigenschaften sind gleich, die Qualität unverändert hoch und doch ist es eine technische Revolution: ContiTech hat ein Motorlager entwickelt, für das Naturkautschuk aus Löwenzahn-Wurzeln verwendet wird. Was im Automobilbau funktioniert, könnte sich später einmal auch für andere Industrien eignen. Im Einsatz von Naturkautschuk aus Löwenzahn-Wurzeln sieht ContiTech große Vorteile für die Umwelt und mehr Unabhängigkeit von traditionellen Rohstoffen mit ihren teilweise stark schwankenden Marktpreisen. Traditioneller Naturkautschuk wird bislang ausschließlich in Kautschukbaumplantagen in den Regenwaldgebieten dieser Erde gewonnen – dem sogenannten Kautschukgürtel. Die Transportwege sind lang, aber zurzeit noch alternativlos. Das würde sich ändern, wenn Naturkautschuk mit mindestens gleichen Leistungseigenschaften künftig auch aus der Löwenzahn-Wurzel gewonnen werden könnte. Im Reifenbereich von Continental hat sich Naturkautschuk aus Löwenzahn-Wurzeln bereits in Prototypen bewährt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, dem Julius Kühn-Institut und dem Züchtungsunternehmen Eskusa wird jetzt nach Möglichkeiten gesucht, möglichst viel hochwertigen Kautschuk aus Löwenzahn zu gewinnen.   Dank neuer Armorlug-Technologie leisten die Gummiraupenketten nun noch mehr und sind langlebiger: Mehrere in den Antriebsstollen eingebettete Gewebeschichten verstärken das Material. Foto: ContiTech Download Robust und leistungsstark: Gummiraupenketten Für sichere Fahrt in der Bauindustrie sorgen Gummiraupenketten der Marke Trackman von ContiTech. Sie sind wie geschlossene Antriebsbänder mit Laufprofil, auf denen sich schwere Geräte und Zugmaschinen wie Transporter oder Straßenbaumaschinen fortbewegen. Im Vergleich zu Reifen verteilen sie das Gewicht des Fahrzeuges gleichmäßiger auf eine größere Fläche. Die Gummiraupenketten sind wartungsfrei und haben einen geringeren Energieverbrauch als andere Kettenvarianten. Dank neuer Armorlug-Technologie leisten sie nun noch mehr und sind langlebiger: Mehrere in den Antriebsstollen eingebettete Gewebeschichten verstärken das Material und erhöhen so die Widerstandsfähigkeit. Produziert werden die Gummiraupenketten in St. Marys, Ohio, USA – dem Partnerland der diesjährigen Hannover Messe. Dort hat ContiTech ein Team mit viel Erfahrung in der Entwicklung und Produktion und steuert aus den USA den weltweiten Vertrieb dieser Produkte. Flightfloor Eco für beste Performance in Flugzeugen Mit Flightfloor Eco präsentiert Benecke-Kaliko, der Oberflächenspezialist der ContiTech, einen richtungsweisenden technischen Generationenwechsel für den wachsenden Luftfahrtmarkt. Der weiterentwickelte Bodenbelag zeichnet sich durch hervorragende Materialeigenschaften aus. Er ist extrem langlebig, sehr leicht und punktet damit sowohl in wirtschaftlicher wie in umweltrelevanter Hinsicht. Mit einer Gewichtseinsparung bis zu 50 Prozent pro Quadratmeter gegenüber einem Standardmaterial kann der Kraftstoffverbrauch vermindert werden. Das senkt zugleich den CO2-Ausstoß. Das Material ist halogenfrei und erfüllt die strengsten Anforderungen der Luftfahrtindustrie hinsichtlich Brandverhalten, Rauchgasdichte und -toxizität. In Flugzeugen kommt der Fußbodenbelag vor allem in besonders stark beanspruchten und repräsentativen Bereichen wie Eingang, Cockpit, Bordküche oder Waschraum zum Einsatz. Benecke-Kaliko ist weltweit Vorreiter bei der Entwicklung und Produktion von widerstandfähigen Innenraummaterialien, die niedrigste Emissionswerte aufweisen und in höchstem Maße gesundheits- und umweltfreundlich sind. Der Spezialist für automobile Innenräume baut damit sein Industriegeschäft aus. Im Angebot der Serie sind unter anderem innovative Produktlösungen für Sicherheits- und Arbeitskleidung, für Sitzmöbel und Fashionartikel sowie für energieerzeugende Schutzabdeckungen für Wasserreservoire. Download Pressemeldung (MS-Word)
      ABS und ESC für Pkw werden vor Ort am Standort Gurgaon, Haryana von Continental Automotive Brake Systems hergestellt Auslieferung von den ersten lokal gefertigten ABS/ESC-Produkten bis Ende 2016 Frankfurt am Main, Deutschland / Bangalore, Indien, 21. Januar 2016. Mit steigendem Bewusstsein für Fahrzeugsicherheitstechnologien und deren zunehmender Akzeptanz, entwickelt sich Indien zu einem Schwerpunktmarkt für Airbags, Antiblockiersysteme (ABS) und Elektronischer Stabilitätskontrolle (ESC). Die Division Chassis & Safety des internationalen Automobilzulieferers Continental beginnt im Jahr 2016 mit der Produktion von ABS- und ESC-E